DRK Kampagne zum Coronavirus: #füreinander mit Senioren

Informationen zum Coronavirus

Die Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) schafft zunehmende Unsicherheit in der Bevölkerung. Das Deutsche Rote Kreuz ist seit Wochen bundesweit im Einsatz, um als nationale Hilfsgesellschaft die Behörden bei der Bekämpfung des Coronavirus zu unterstützen.

Auf dieser Seite finden Sie relevante Informationen zum Coronavirus, Kontaktdaten und Hygienetipps für die eigene Sicherheit und Gesundheit.


Ansteckung, Symptome und Schutz

Wie kann ich mich mit dem Coronavirus anstecken?

Die häufigste Ansteckung mit dem Covid-19-Erreger erfolgt über die Tröpfcheninfektion, wenn man zum Beispiel direkt durch eine infizierte Person angehustet wird. Aber auch sogenannte Schmierinfektionen sind als möglicher Übertragungsweg nicht ausgeschlossen. Ein Beispiel hierfür ist Händeschütteln oder die Berührung von Oberflächen, nachdem eine betroffene Person diese ohne Desinfektion der Hände berührt hat. Aktuell liegen keine Informationen zur Übertragung des Coronavirus über importierte Waren vor, zum Beispiel über Pakete aus China. Das Virus müsste hierfür die langen Transportwege überleben.


Untersuchung von Patienten auf Coronavirus-Symptome

Welche Symptome treten auf und wie ist der Krankheitsverlauf?

Zu den Symptomen gehören Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber, wobei einige Betroffene auch an Durchfall leiden. Bei einem Teil der mit Covid-19 infizierten Personen hat das Virus zu schwerwiegenden Atemproblemen und Lungenentzündungen geführt. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an schwerwiegenden Grunderkrankungen litten. In den meisten Fällen werden die Betroffenen jedoch wieder gesund. Die Behandlung verläuft ähnlich wie bei anderen Atemwegserkrankungen, wobei nur die Symptome, nicht der Erreger selbst, behandelt werden können.


Wie kann ich mich vor einer Infektion schützen?

Persönliche Schutzmaßnahmen

  • Abstand zu Erkrankten halten (ein bis zwei Meter)
  • Regelmäßiges, häufiges und sorgfältiges Händewaschen durchführen (mindestens 20 Sekunden mit Seife bis zum Handgelenk)
  • Bei Bedarf Handschuhe tragen (nach täglichem Wechseln waschen)
  • Händeschütteln und Umarmungen vermeiden
  • Gesichter nicht oder nur mit gewaschenen Händen berühren, vor allem die Schleimhäute
  • In die Armbeuge niesen
  • Weitere schützende Gewohnheiten entwickeln, etwa das Drücken von Fahrstuhlknöpfen mit Knöcheln statt Fingerspitzen
  • Belebte Orte und Veranstaltungen meiden

Prävention für Unternehmen 

  • Homeoffice für besonders gefährdete Mitarbeiter, wenn möglich, organisieren
  • Mitarbeiter mit akuten Symptomen einer Atemwegserkrankung (zum Beispiel Husten oder Atemnot) sollten sofort nach Hause geschickt werden.
  • Stellen Sie Möglichkeiten für Handhygiene bereit (Seife und Papierhandtücher)
  • Lassen Sie Oberflächen und die Umgebung routinemäßig reinigen
  • Vorgesetzte sollten besonders relevante Positionen in den Arbeitsabläufen identifizieren und für Vertretungen sorgen; die Abwesenheit einer Person wird dann nicht die Funktionsfähigkeit der ganzen Organisation gefährden oder beeinträchtigen
  • Schulen Sie Ihre Mitarbeiter in „Hygiene Promotion“

Generell werden also Maßnahmen empfohlen, die grundsätzlich bei allen ansteckenden Krankheiten ratsam sind.

Anleitung zum Schutz vor dem Coronavirus

Wie kann ich helfen?

Durch die Spenden für den Corona-Nothilfefonds sollen Ehrenamtliche und wichtige Hilfsaktionen unterstützt werden. Zahlreiche Freiwillige sind zum Beispiel engagiert, um älteren und bedürftigen Menschen zu helfen, Lebensmittel-Bringdienste zu organisieren, Pflegepersonal und Bewohner in Seniorenheimen zu unterstützen und die psycho-soziale Betreuung zu übernehmen.
 

Dringend gesucht: Pflegepersonal!

Aufgrund der exponentiell steigenden Infektionszahlen stoßen einige Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäuser oder Pflegeheime schon jetzt an ihre Kapazitätsgrenzen und weitere drohen in Zukunft zu folgen. Um diese Notlage abzumildern, sucht das DRK ausgebildete Pflegefachkräfte mit freien Kapazitäten, die besonders betroffene Einrichtungen unterstützen können.

Jetzt Formular ausfüllen!

Mitarbeiter des DRK hilft zwei Senioren zur Verminderung des Infektionsrisikos

Freiwilliges Engagement

Ehrenamtliches Engagement stärkt unsere Gesellscahft und auch das eigene Selbstbewusstsein. Besonders in den schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie sind wir aufeinder angewiesen und müssen als Einzelperson, aber auch als Gesellschaft beweisen, dass wir #füreinander da sind. 


Kontaktdaten und Informationen zum Coronavirus

Wichtige Links

Robert-Koch-Institut (inkl. aktueller Fallzahlen, Risikogebiete und Handlungsempfehlungen):
www.rki.de

Bundesgesundheitsministerium (Tagesaktuelle Updates):
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (FAQ):
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html 

Gesundheitsämter:
https://tools.rki.de/PLZTool/

Weltgesundheitsorganisation/WHO (aktuelle Fallzahlen und weltweiter Überblick):
https://experience.arcgis.com/experience/685d0ace521648f8a5beeeee1b9125cd

Wichtige Telefonnummern

Deutschlandweite Info-Hotline für das Coronavirus:
0800 011 77 22 (von der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland)

Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung:
116 / 117 rund um die Uhr erreichbar.

Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon):
030 346 465 100

Allgemeine Erstinformation und Kontaktvermittlung:
Behördennummer 115 (www.115.de)



In Quarantäne, was nun?

Grundsätzlich empfiehlt sich im Falle einer Quarantäne die Beachtung aller aktuellen Vorgaben der Behörden und die Anpassung der eigenen Mobilität. Wie kann man seinen Alltag zu Hause so gestalten, dass er für alle Beteiligten so angenehm wie möglich ist?

Das Deutsche Rote Kreuz gibt ein paar Tipps zum Verhalten während der Quarantäne:

  • Sorgen Sie zu Hause für einen geregelten Alltag und geben Sie ihm Struktur.
  • Falls Sie im Homeoffice arbeiten, trennen Sie Ihren Arbeitsplatz vom Privatleben – wenn möglich auch räumlich.
  • Legen Sie feste Zeiten für Arbeit (Erwachsene) und schulisches Lernen (Kinder) fest.
  • Bestimmen Sie fixe Zeitpunkte, an denen die Familie (sofern alle gesund sind) sich zur gemeinsam Mahlzeit trifft.
  • Sorgen Sie für Privatsphäre für jedes Familienmitglied.
  • Organisieren Sie Erholungsmomente für alle, die mit Entspannungsübungen, Spiele spielen, lesen, fernsehen etc. gefüllt sind.
  • Versuchen Sie sich – auch in den eigenen Räumen – sportlich zu betätigen, z. B. mit Gymnastik- oder Kraftübungen.
  • Minimieren Sie Ihre sozialen Kontakte nach draußen und verabreden Sie sich stattdessen zum Telefonieren, Mailen oder Skypen.
  • Nutzen Sie auch die digitalen Geräte, falls Sie psychologische Unterstützung benötigen.
  • Achten Sie aufeinander und kontaktieren Sie ärztliche Hilfe per Telefon oder Notruf (112 im Notfall oder ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117), wenn es bei einem Familienmitglied zu gesundheitlichen Problemen kommt.
  • Lassen Sie sich von Nachbarn mit Einkäufen versorgen oder bieten Sie umgekehrt Hilfe an, falls die Personen von nebenan Unterstützung benötigen.
    Die Einkäufe sollten am besten in Kartons o.Ä. vor die Haustüre gestellt werden und nach einmaliger Nutzung entsorgt werden.
  • Sorgen Sie für regelmäßige Belüftung der Räume und reinigen Sie Ihr Zuhause gründlich nach Ablauf der Quarantäne!
  • Bleiben Sie trotz des Ausnahmezustandes positiv und gelassen. Diese Krise wird vorbeigehen!

Quelle: DRK LV Hessen e.V.


Tipps für den Umgang mit Stress

Wir alle durchlaufen sicherlich eine ganze Reihe unterschiedlicher Gefühls- und Gemütszustände im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus‘ – Angst, Sorge, Verwirrung, Fassungslosigkeit, Zweifel, Frustration. Für uns alle ist es eine besonders herausfordernde Zeit, die mit zusätzlichem Stress auf verschiedenen Ebenen verbunden ist. Gerade Kinder kann die derzeitige Situation stark verunsichern und ihnen Angst einjagen.

Hier sind einige Tipps, um diesem Stress wirkungsvoll zu begegnen: 

  • Informieren Sie sich über seriöse und vertrauenswürdige Quellen und setzen Sie sich und insbesondere ihre Kinder in begrenztem Maße der Medienberichterstattung aus. 
  • Suchen Sie per Telefon, Video-Chat, E-Mail oder Messenger-Dienst den Kontakt zu Freunden und Familie. Bieten Sie im Rahmen des Ihnen Möglichen anderen auch Hilfe an. 
  • Sorgen Sie für sich selbst: Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung, trinken Sie ausreichend Wasser und gönnen Sie sich genügend Ruhepausen und Schlaf. 
  • Seien Sie geduldig mit sich selbst und anderen angesichts der insgesamt angespannten Situation. 
  • Ermutigen Sie Kinder, ihre Gefühle und Gedanken zu äußern. Gehen Sie auf sie ein und beruhigen Sie sie. Versuchen Sie, Ihren Kindern wieder ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. 
  • Schaffen Sie immer wieder kleinere und größere Entspannungsmomente für Körper und Geist. Probieren Sie aus, was dabei für Sie funktioniert: tiefes Ein- und Ausatmen, Dehnungen, Meditation, Aktivitäten, die Ihnen Spaß machen. 
  • Pausieren Sie immer wieder zwischen stressigen Momenten und belohnen Sie sich nach einer anstrengenden Aufgabe mit etwas, das Ihnen Freude bereitet. 

Seelsorge

Zuhören, sich Zeit nehmen, Einsamkeit, Trauer und Schmerz gemeinsam aushalten – das gehört zur Begleitung von Menschen in Notfallsituationen. Die Corona-Pandemie stellt unsere Gesellschaft, aber auch jeden von uns ganz individuell, vor besondere Herausforderungen. Isolation und Quarantäne in den eigenen vier Wänden über Wochen ist eine psychische und seelische Belastung.

Anlaufstellen

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“:
08000 116 016
https://www.hilfetelefon.de/

Rufnummer für einsame Senioren:
0800 470 80 90

Telefonseelsorge:
0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222

Elterntelefon:
0800 111 0550

„Nummer gegen Kummer“ für Kinder und Jugendliche:
116 111


Stigmatisierung vorbeugen

Worte haben Gewicht: Nicht alles, was über das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) verbreitet wird, stimmt bzw. entspricht dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand. Es ist daher besonders wichtig, Rat und Information aus vertrauensvollen und seriösen Quellen zu beziehen. Mythen, Fake News und Gerüchte können der Gesundheit von uns allen schaden.

Die Eindämmung des Virus‘ erfordert unser aller Solidarität statt Stigmatisierung und Ausgrenzung. Denn Stigmatisierung oder die Angst davor kann dazu führen, dass Menschen sich scheuen, sich Hilfe zu suchen oder testen zu lassen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, wie etwa sich in Quarantäne zu begeben. Dieses Verhalten kann wiederum die weitere Ausbreitung des Virus‘ verstärken.

Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, sind Menschen, die mit einer Krankheit (COVID-19) konfrontiert sind. Wenn wir uns über sie äußern, sollten wir dies mit Respekt und Empathie tun und folgende Punkte beachten: 

  • Lasst uns von der neuen Infektionskrankheit COVID-19 und dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) sprechen und dabei auf lokale und ethnische Zuschreibungen verzichten. 
  • Lasst uns von „Menschen, die vielleicht an COVID-19 erkrankt sind“, „Menschen, die COVID-19 haben“ oder „Menschen, die wegen COVID-19 behandelt werden“ sprechen; nicht von „COVID-19-Verdachtsfällen“, „COVID-19-Fällen“ oder „Opfern“. 
  • Lasst uns von Menschen sprechen, die „an COVID-19 erkrankt sind“; nicht von Menschen, die „COVID-19 übertragen“, „andere infizieren“ oder „das Virus verbreiten“, da dies den Betroffenen absichtsvolles Handeln unterstellt und ihnen Schuld zuweist. 
  • Lasst uns mit Bedacht über die mit COVID-19 verbundenen Risiken sprechen auf Basis wissenschaftlicher Daten und der neuesten offiziellen Gesundheitsempfehlungen. Lasst uns die Verbreitung von unbestätigten Gerüchten und übersteigerter Sprache vermeiden, die Angst schüren. 
  • Lasst uns über positive Geschichten, sinn- und wirkungsvolle Vorsichtsmaßnahmen und positive Krankheitsverläufe sprechen. 

Service-Angebote

Werkzeuge für mobiles Arbeiten / Homeoffice

Die aktuelle Corona-Pandemie hat im Fachbereich "Soziale Innovationen und Digitalisierung" der DRK-Wohlfahrt​​​​​​​ zu sehr vielen Anfragen geführt, welche Anwendungen, Systeme oder Plattformen für einen bestimmten Zweck zu empfehlen sind. Unter den folgenden Links befinden sich eine Zusammenstellung von praktischen Tools für die digitale Zusammenarbeit und mobiles Arbeiten bzw. die Arbeit im Homeoffice.

Videokonferenzen   Projektmanagement   Telefonkonferenz   Cloud-Speicherung

Hier gehts zum digitalen Werkzeugkasten​​​​​​​


Tipps für Eltern und Familien

zum Anfang

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Inhalte. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Erfahren Sie mehr

OK