Workshop „Zukunftsfähige Strukturen zum verbesserten Schutz der Bevölkerung im Katastrophenfall“
KOPHIS Sammelband
Vortrag Benedict Heidgen beim Graduierten Netzwerk Treffen 2022
Tagung Katastrophenschutz und Pflege 23./24. Januar 2019 in Tübingen (v.L.n.R. Dr. Heidi Oschmiansky, Ulrike Würth, Prof. Regina Ammicht-Quinn, Annette Händlmeyer, Matthias Max, Sabine ten Hagen-Knauer, Dr. Volkmar Schön) © DRK e.V.
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Team Sicherheitsforschung und Innovationstransfer

Seit 2009 beschäftigt sich das Deutsche Rote Kreuz mit gesellschaftlichen und technischen Entwicklungsprozessen in einem wissenschaftlichen Kontext. Auf dieser Internetseite stellen wir unsere Forschungsarbeit an der Schnittstelle zur Praxis vor. Hier finden Sie alle Informationen und Materialien über die laufenden und abgeschlossenen Projekte, die DRK Schriftenreihe Forschung (zum kostenlosen Download) und weitere Publikationen zu unserer Arbeit. Damit Sie immer auf dem neuesten Stand unserer Aktivitäten bleiben abonnieren Sie hier unseren Newsletter.

News

Teaserbild Publikation SiKoMi

Publikation zum Forschungprojekt Sicherheitskooperation und Migration

(09.08.2022) Vor etwa einem halben Jahr endete das Forschungsprojekt „Sicherheitskooperationen und Migration“ (SiKoMi). Mit der soeben veröffentlichten Publikation „Krisenmanagement am Beispiel der Flüchtlingslage 2015/2016. Akteure, Zusammenarbeit und der Umgang mit Wissen" ist nun eines der zentralen Arbeitsergebnisse erschienen.

Im Buch werden auf 193 Seiten Erfahrungen zur Zusammenarbeit und zum Wissensmanagement verschiedenster staatlicher, gemeinnütziger und privater Akteure in der Flüchtlingslage 2015/16 aufbereitet, mit praxisnahen Beispielen angereichert und um Übungen zur Vorbereitung auf zukünftige Lagen ergänzt. Die damalige Lage stellte die Beteiligten vor große Herausforderungen, sowohl im Hinblick auf Kooperationen als auch den Wissensaustausch mit anderen. Wie die Akteure damit umgingen, welche Erfolge und Misserfolge sich dabei einstellten und was sie daraus gelernt haben, wird in dem Buch thematisiert.

Die Publikation steht hier als kostenlose Open-Access Publikation zum Download bereit. Außerdem kann das Buch in einer Softcover-Version u.a. beim Verlag Springer VS und den gängigen Vertriebskanälen käuflich erworben werden.

Coverbild IFRC PERC Studie

Veröffentlichung der PERC-Studie zum Starkregenereignis 2021

(29.07.2022) In Zusammenarbeit mit der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) als Teil der Global Flood Alliance hat das Team Sicherheitsforschung und Innovationstransfer des DRK eine Post-Event-Review-Capability (PERC) Studie zum Starkregenereignis 2021 in Teilen Deutschlands, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden veröffentlicht. Die Studie fasst das Ereignis über den gesamten Verlauf zusammen: Von geographischen Gegebenheiten und dem meteorologischen Verlauf, über Warnungen, Katastropheneinsatz bis hin zu Empfehlungen zu Vorsorge und Wiederaufbau.

Es wurden sowohl die Erlebnisse und Perspektiven von Akteuren aus Politik und Hilfsorganisationen als auch von Betroffenen berücksichtigt. Die finalen Empfehlungen beinhalten eine Stärkung des nationalen Katastrophenschutzes, größere Standardisierung dessen Grundlagen, sowie bessere Integration von ungebundenen Helfenden. Des Weiteren sollte eine vorhergehende Planung von Wiederaufbauphasen und die dabei einzubeziehende Berücksichtigung von Maßnahmen der Risikoverminderung angegangen werden.

Logo Projekt PsychoKat

Start des neuen Forschungsprojekts PsychoKat

(17.06.2022) Lebensverändernde Krisen und Katastrophen, wie die Corona-Pandemie oder die Hochwasserkatastrophe 2021, haben oft langanhaltende psychosoziale Folgen für die Gesellschaft. Das Verbundprojekt PsychoKat, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, hat das Ziel, diese Folgen eingehend zu untersuchen. Gemeinsam mit der AG Interdisziplinäre Sicherheitsforschung und dem Fraunhofer FOKUS soll dafür ein langfristiges psychosoziales Lagebild der Gesellschaft erarbeitet und durch digitale Lösungen für Hilfsorganisationen sowie Interessierte nutzbar gemacht werden. Die DRK-Sicherheitsforschung hat sich dabei zur besonderen Aufgabe gemacht, die eigenen PSNV-Angebots- und Einsatzstrukturen zu systematisieren und, in Rückkopplung mit der Einsatzpraxis, ein standardisiertes Pilot-Einsatzprotokoll für den Gesamtverbund zu konzipieren. Wir freuen uns, dass mit dem neuen Projekt die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) in den Blick der DRK-Sicherheitsforschung genommen wird.

Das Drehbuch für eine resiliente Gesundheitsinfrastruktur Teaser Picture

Das Drehbuch für eine resiliente Gesundheitsinfrastruktur

(31.05.2022) Das Projektteam RESIK hat am 18. und 19. Mai 2022 in Krefeld an einer Workshopserie teilgenommen. Am ersten Tag vermittelte der Projektpartner "Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften" (IZEW) der Universität Tübingen einen Überblick darüber, welche Bedeutung ethische Erwägungen im Zuge einer Krankenhausevakuierung und dem Aufbau einer dezentralen Versorgungseinrichtung spielen. In Kleingruppen wurden relevante ethische Aspekte auch im Hinblick auf die im Herbst 2022 anstehende RESIK-Stabsrahmenübung diskutiert.

Am zweiten Tag führte das DRK gemeinsam mit den Verbundpartnern sowie ausgewählten lokalen Akteurinnen und Akteuren (Planungsgremium) einen Workshop zur Abstimmung und Weiterentwicklung des Drehbuchs für die Stabsrahmenübung im Herbst durch. Der Schwerpunkt des Workshops lag auf der Zusammenführung der verschiedenen parallel entstandenen Drehbuchstränge. In diesem Zusammenhang wurden gemeinsam die für einen erfolgreichen Verlauf der Übung erforderlichen Meilensteine, sowie geeignete Zeitmarken für das Einspielen möglicher Eskalationsszenarien identifiziert. Bis Mitte Juni werden die Drehbücher vervollständigt und zusammengeführt. In einem weiteren Workshop am 21. Juni 2022 erfolgt dann die Finalisierung des Drehbuchs.