Foto: Collage eines Bildes von Antonia Rados mit Kindern sowie einer Hilfsgüterverteilung in Syrien A. Rados; I. Malla/IFRK

Antonia Rados: Wegsehen ist keine Option

Dr. Antonia Rados ist Journalistin, promovierte Politikwissenschaftlerin, Autorin und Botschafterin des Deutschen Roten Kreuzes.

Die Österreicherin ist als Auslandsreporterin auf die Berichterstattung in Krisen- und Kriegsgebieten (Naher und Mittlerer Osten) spezialisiert. Ihre Reportagen sind preisgekrönt. Sie erhielt u. a. den Deutschen Fernsehpreis, den Hanns-Joachim-Friedrich-Preis für Fernsehjournalismus, den Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik, den Hans-Oelschläger-Preis sowie eine Emmy-Nominierung.

Antonia Rados versteht es, politisch schwierige Situationen einem breiten Publikum verständlich zu machen. Immer wieder gelingt es ihr, hochrangige Politiker, wie beispielsweise den ehemaligen Staatschef Libyens, Muammar al-Gaddafi, oder den früheren iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschād, zu interviewen. Eine starke Frau, die auf ihren Reisen, viele Menschen in Not hautnah erlebt hat.

Ob Afghanistan, Syrien, Somalia, Iran oder Irak – keine andere Kriegsreporterin ist mit der Situation in den Krisenregionen so vertraut wie Antonia Rados. Deshalb war es für die renommierte Journalistin auch eine klare Entscheidung, sich dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) als Botschafterin anzuschließen.

“Nicht jeder hat das Wissen und das Können zu helfen – das Rote Kreuz schon.“, so Antonia Rados. Gemeinsam mit dem DRK setzt sie sich gegen das Leid in Kriegs- und Krisenregionen ein. “Solange es Konflikte gibt, solange brauchen Menschen Hilfe.“ – die Reporterin möchte nicht wegsehen, sondern helfen. Mit ihrem Engagement beim DRK weist Antonia Rados über die Ursachen und Folgen von Kriegen und Krisen auf und unterstützt Menschen in Not.

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