
Ein Unglücksfall trifft Menschen auf unterschiedliche Weise. Wenn ein Zug wegen eines Unwetters stehen bleibt, ein Haus durch einen Brand unbewohnbar wird oder Hochwasser ganze Lebensgrundlagen zerstört, sind Betroffene auch dann auf Hilfe angewiesen, wenn sie nicht direkt verletzt wurden. Sie benötigen beispielsweise Verpflegung, einen geschützten Aufenthaltsort, Kleidung oder Unterstützung im Alltag. Auch die seelische Belastung nach einem einschneidenden Ereignis kann groß sein.
Der Betreuungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes hilft Menschen in Not mit dem, was sie am dringendsten benötigen.

Der DRK-Betreuungsdienst ist auf unterschiedliche Notsituationen vorbereitet. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer können kurzfristig Betroffene mit Essen und Getränken versorgen, Notunterkünfte einrichten und notwendige Ausstattung bereitstellen. Je nach Einsatzlage übernehmen sie auch Aufgaben der sozialen Betreuung und unterstützen Menschen dabei, ihren Alltag unter schwierigen Bedingungen zu bewältigen.
Die Einheiten des Betreuungsdienstes arbeiten eng mit anderen Fachdiensten und Einsatzorganisationen zusammen. Bei größeren Schadenslagen können zusätzliche Kräfte und Material aus anderen Regionen hinzugezogen werden. So entsteht ein leistungsfähiges Netzwerk, das auch bei lang andauernden oder großflächigen Krisen handlungsfähig bleibt.