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  • DRK-Geschichte allgemein

     

    Stefan Schomann: Im Zeichen der Menschlichkeit. Geschichte und Gegenwart des Deutschen Roten Kreuzes, München 2013. ISBN 978-3-421-04987-2

    Anlässlich seines 150 jährigen Jubiläums hat das DRK eine umfassende und zeitgemäße Darstellung seiner Geschichte vorgelegt. Das reich bebilderte Buch ist unterhaltsam und spannend geschrieben. Es kann beim DRK-Bundesverband erworben werden: Geschichte@drk.de

     

    Rotkreuzschwestern: Die Pflegeprofis. Menschlichkeit - die Idee lebt, hg. vom Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V., Hildesheim u.a. 2007. ISBN 3-487-08467-8

    Seit mehr als einem Jahrhundert helfen Rotkreuzschwestern Menschen in Not und bewähren sich in den unterschiedlichsten Situationen und Einsatzgebieten - in Deutschland und in der Welt. Durch persönliche Erinnerungen, Tagebuchaufzeichnungen, Briefe und Interviews werden ihre Erlebnisse dem Leser in dem vorliegenden Buch nahe gebracht. Das Buch ist eine vollständig überarbeitete und aktualisierte Fassung des in den 1960er Jahren erschienenen Buches "Der Ruf der Stunde. Schwestern unter dem Roten Kreuz".


    Erich Neuss und Klaus Pfeifer: Die Schlacht bei Langensalza am 27. Juni 1866 und der weltweit erste Einsatz des Roten Kreuzes auf dem Schlachtfeld, Bad Langensalza 2008. ISBN 978-3-938997-89-5

    Auf dem Schlachtfeld bei Langensalza ist zum ersten Mal in der Weltgeschichte das Rote Kreuz aktiv geworden. 30 Freiwillige aus dem Gothaer Turnverein von 1860 kümmerten sich im Krieg Preußens gegen Hannover um die Verwundeten beider Armeen. In diesem Buch wird ihr Einsatz unter Zugrundelegung der "Erinnerungen an den Juni 1866" von Schulrat Looff näher beleuchtet.

     

    Von Solferino zur Suche 2.0. Meilensteine des DRK-Suchdienstes, hg. vom DRK, Berlin 2015

    Die Anfänge eines Suchdienstes, der zunächst die Schicksale vermisster Soldaten aufklären sollte, reichen bis in das 19. Jahrhundert zurück. Die vorliegende Broschüre gibt einen Überblick über die Geschichte des europäischen und deutschen Suchdienstes, die eng mit der Geschichte des Roten Kreuzes verbunden ist.

     

    Dieter Riesenberger: Das Deutsche Rote Kreuz. Eine Geschichte 1864-1990, Paderborn 2002. ISBN 3-506-77260-0

    Riesenbergers Geschichte des Deutschen Roten Kreuzes umfasst eine Zeitspanne von fast 130 Jahren. Sie ist die erste große Gesamtdarstellung der Entwicklung des Roten Kreuzes, seiner vielfältigen Tätigkeiten und seiner Bedeutung in der bewegten Geschichte Deutschlands - vom Kaiserreich über zwei Weltkriege bis zur Wiedervereinigung 1990.

     

    Wendt: Besuchen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Eine Tour durch Deutschlands Museen für Medizin und Pharmazie. Band 1 und 2. Stuttgart 2015

    In den beiden Bänden, die in Nord- und Süddeutschland eingeteilt sind, werden kleinere und größere Museen oder Ausstellungen rund um die Geschichte der Medizin, so auch die 15 verschiedenen Rotkreuz-Museen, vorgestellt.

  • Erster Weltkrieg

    Stefan Schomann: "So geht das Morden täglich weiter." Erinnerungen des Rotkreuz-Delegierten Carl-August Graf von Drechsel, 1914-1919, Regensburg 2014. ISBN 978-3-7917-2632-8

    Als Delegierter des Bayrischen Roten Kreuzes betreute Graf von Drechsel den Frontabschnitt hinter Verdun. Sein privates Tagebuch gewährt einen Einblick in das Kriegsgeschehen des Ersten Weltkrieges und die damit verbundene Rotkreuzarbeit.

  • DRK im Nationalsozialismus (1933-1945)

    Peter Poguntke: Gleichgeschaltet. Rotkreuzgemeinschaften im NS-Staat, Köln u.a. 2010. ISBN 978-3-412-20463-1

    Bislang waren Untersuchungen und Darstellungen zum DRK in der NS-Zeit weitgehend auf die Ebenen des Gesamtverbandes bzw. der Organisationsspitze beschränkt. Der Autor untersucht den nationalsozialistischen Einfluss auf die einzelnen Rotkreuzgemeinschaften, insbesondere auf die DRK-Sanitätseinheiten, ihre Basis und ihre einzelnen Mitglieder. Darüber hinaus geht der Autor der Frage nach, inwieweit Rassismus und Antisemitismus bei den Rotkreuz-Angehörigen auf Akzeptanz stieß.

     

    Markus Wicke: SS und DRK. Das Präsidium des Deutschen Roten Kreuzes im nationalsozialistischen Herrschaftssystem 1937-1945, Potsdam 2002. ISBN 3-8311-4125-8

    Das Buch zeigt die Verzahnung von Heinrich Himmlers "Schutzstaffel" (SS) mit dem Präsidium des Deutschen Roten Kreuzes zwischen 1937 und 1945. Als Ergebnis einer umfangreichen Quellenauswertung wird dokumentiert, wer die führenden SS-Männer waren, die seit 1937 die Geschicke des DRK lenkten und wie sie es in den folgenden Jahren schafften, die wichtigsten Positionen in der Führungsorganisation des Deutschen Roten Kreuzes mit Personal der SS zu besetzen.

     

    Jean-Claude Favez: Das Internationale Rote Kreuz und das Dritte Reich. War der Holocaust aufzuhalten?, München 1989. ISBN: 3-570-09324-7

    Seit Herbst 1942 verfügte das Internationale Rote Kreuz über ausreichende und unbezweifelbare Informationen über die Mordaktionen des Dritten Reiches. In seinem Aufsehen erregenden Buch geht der Genfer Historiker der Frage nach, weshalb das Internationale Rote Kreuz die Weltöffentlichkeit nicht bereits damals über das aufgeklärt hat, was in Deutschland vor sich ging. Warum hat das IKRK nicht schon damals Maßnahmen ergriffen, um den Massakern an den politisch und rassisch Verfolgten, vor allem der Ausrottung des europäischen Judentums im Dritten Reich und in den besetzten Gebieten Einhalt zu gebieten?

     

    Birgitt Morgenbrod und Stephanie Merkenich: Das Deutsche Rote Kreuz unter der NS-Diktatur 1933-1945, Paderborn 2008. ISBN 978-3-506-76529-1

    Die Frage nach der Rolle des Deutschen Roten Kreuzes in den Jahren 1933 bis 1945 ist in der Forschung lange vernachlässigt und vom DRK verdrängt worden. Die im Auftrag des DRK-Präsidiums von den Historikerinnen Birgitt Morgenbrod und Stephanie Merkenich vorgelegte Untersuchung behandelt das Thema erstmals in umfassender Form.

     

    Julia Paulus und Marion Röwekamp: Eine Soldatenheimschwester an der Ostfront. Briefwechsel von Annette Schücking mit ihrer Familie (1941-1943), Paderborn 2015. ISBN 978-3-506-78151-2

    Neben dem editierten Briefwechsel von der DRK-Schwesternhelferin Annette Schücking geben die Autorinnen Einblick in die Familie und Person Annette Schückings und die Orte, an denen sie tätig war.

  • DRK in der DDR (1952-1989)

    Zwei Gesellschaften - ein Gedanke. Erinnerungen an DRK-Arbeit in Ost und West 1945-1990, hg. vom Deutschen Roten Kreuz, Berlin 2006.

    Angehörige des Deutschen Roten Kreuzes aus der BRD und DDR erzählen über ihre Alltagserfahrungen in der jeweiligen Rotkreuz-Gesellschaft.

  • DRK in der Bundesrepublik (1950-2016)

    Robert Dempfer: Das Rote Kreuz. Von Helden im Rampenlicht und diskreten Helfern, Wien 2009. ISBN 978-3-552-06092-0

    Das Rote Kreuz ist die wichtigste und bekannteste Hilfsorganisation der Welt. 100 Millionen Freiwillige und 500.000 hauptamtliche Mitarbeiter zählt die Organisation weltweit. Robert Dempfer, selbst seit vielen Jahren für das Rote Kreuz tätig, beschreibt in seinem Buch kompakt und informativ die Philosophie und die Strategien der NGO. Auch heikle Fragen werden nicht ausgespart: etwa ob die Helfer die Täter stärken dürfen, um die Opfer zu retten, oder über die Rolle des Roten Kreuzes in Diktaturen. Exemplarisch stellt Robert Dempfer Menschen vor, die sich für das Rote Kreuz engagieren: Ein Rettungsfahrer und ein Notfallsanitäter kommen hier ebenso zu Wort wie Bernard Kouchner, ehemaliger französischer Außenminister, der als Arzt viele Einsätze für das Rote Kreuz mitgemacht hat.

     

    Der Zukunft zugewandt. Die Vereinigung der beiden deutschen Rotkreuzgesellschaften. Gedanken und Erinnerungen an die Vereinigung vor 10 Jahren, hg. vom Deutschen Roten Kreuz, Bonn 2000.

    Die Autoren aus dem DRK und dem DRK DDR berichten über verschiedene Ereignisse und Prozesse, die zu der Vereinigung beider Rotkreuzgesellschaften zu einem einheitlichen Deutschen Roten Kreuz führten.

     

    Zwei Gesellschaften - ein Gedanke. Erinnerungen an DRK-Arbeit in Ost und West 1945-1990, hg. vom Deutschen Roten Kreuz, Berlin 2006.

    Angehörige des Deutschen Roten Kreuzes aus der BRD und DDR erzählen über ihre Alltagserfahrungen in der jeweiligen Rotkreuz-Gesellschaft.

     

    Suchdienst – Im humanitären Mandat des Roten Kreuzes: Suchen. Verbinden. Vereinen, hg. vom DRK, Berlin 2015

    Aus Anlass des 70-jährigen Jubiläums des Suchdienstes des Deutschen Roten Kreuzes wird in einer Rückschau auf die zurückliegende, wichtige Arbeit des  Suchdienstes und ihre Erfolge geblickt.

     

    VON HIER, FÜR ALLE. Das Deutsche Rote Kreuz in der Berliner Carstennstraße, mit einem Text von Stefan Wolle, hg. vom DRK, Berlin 2015. Zu beziehen über geschichte@drk.de 

    In dieser Broschüre wird das Gelände mit dem eindrucksvollen Gebäude des Generalsekretariats des DRK vorgestellt und deren wechselvolle Geschichte geschildert

     

    Das Rote Kreuz in Ost und West. Zum 25-jährigen Jubiläum der Vereinigung der beiden deutschen Rotkreuz- Gesellschaften, mit einem Text von Stefan Schomann, hg. vom DRK, Berlin 2015

    Mit zahlreichen Fotos und einem Text von Stefan Schomann wird in dieser Broschüre an die Arbeit der beiden deutschen Rotkreuz-Gesellschaften und deren Vereinigung 1990 erinnert.

  • Biografie

    Francois Bugnion: Gustave Moynier. 1826-1910, hg. u.a. vom Deutschen Roten Kreuz, Genf 2011. ISBN 2-88163-038-3

    Gustave Moynier hat gemeinsam mit Henry Dunant entscheidend mit zur Gründung des Roten Kreuzes beigetragen. Sein Leben und Engagement für die Ideen des Roten Kreuzes werden in dieser Kurzbiografie dargestellt.

     

    Roger Durand: Henry Dunant 1828-1910, hg. u.a. vom Deutschen Roten Kreuz, Genf 2011. ISBN 2-88163-037-5

    Die Kurzbiografie behandelt die wichtigsten Aspekte des Lebens und Wirkens von Henry Dunant.

     

    Elke Endraß: Der Wohltäter. Warum Henry Dunant das Rote Kreuz gründete, Berlin 2010. ISBN 978-3-88981-288-9

    Das im 100. Todesjahr erschienene Werk ist flüssig geschrieben, übersichtlich und umfassend. Es zeigt Henry Dunant als "Mensch, Wohltäter, Visionär", dabei durchaus auch in kritischer Sicht. Konzentriert werden sämtliche wichtigen Phasen und Themen dargestellt, häufig mit prägnanten Zitaten unterlegt. Besonders lesenswert ist auch die Würdigung des Solferino-Buches von Dunant als "literarische Leistung". Der Anhang enthält Lebensdaten und eine kurze Biografie.

     

    Dieter und Gisela Riesenberger: Rotes Kreuz und Weiße Fahne. Henry Dunant 1828-1910 - Der Mensch hinter seinem Werk, mit einem Geleitwort von Rudolf Seiters, Bremen 2010. ISBN 978-3-938275-2

    Das 2010 erschienene Werk besticht durch seine hohe fachlich-wissenschaftliche Qualität. Es ist relativ umfangreich und detailliert angelegt, dennoch gut lesbar. Mit seinen zahlreichen Zitaten erschließt es französischsprachiges Quellenmaterial - in guter Übersetzung - und ist damit eine Fundgrube für diejenigen, die sich näher und tiefer gehend mit Dunant beschäftigen wollen (dazu gehören die im Anhang veröffentlichten Teile aus Dunants düsterer Zukunftsprophezeiung "L'avenir sanglant"). Dies geht einher mit differenzierten Wertungen von Persönlichkeit und Positionen Dunants, u.a. und besonders interessant in Bezug auf die Friedensproblematik.

     

    Harald Sandner: Hitlers Herzog. Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha. Die Biographie, Aachen 2010. ISBN 978-3-8685658-598-8

    Dieses Buch gibt Einblicke in das gesamte Leben und Wirken des Herzogs u.a. über seine Tätigkeit für das Deutsche Rote Kreuz und sein Verhältnis zu den faschistischen Befehlshabern.

  • Solferino

    Henry Dunant: Eine Erinnerung an Solferino, hg. vom Schweizerischen Roten Kreuz, 2. Auflage, Bern 2002.

    Es ist das Buch zur Rotkreuzgründung: In eindrucksvoller, drastisch-realistischer Weise werden Abläufe und Grauen der Schlacht von Henry Dunant beschrieben. Sodann kommt der Autor zum Hauptproblem - dem Mangel an ausgebildeten Sanitätskräften. Dieser kann auch nicht durch die Hingabe besonders der vielen, spontan handelnden Frauen wettgemacht werden. Am Schluss entwickelt Dunant seine Ideen und Vorschläge, um eine bessere Versorgung der Verwundeten und Verletzten zu ermöglichen, "... da nun einmal unglücklicherweise Kriege nicht immer verhindert werden können ..."Insgesamt ein weit über die "Pflichtlektüre" für RotkreuzlerInnen hinaus lesenswertes Buch - obwohl oder gerade, weil es stark vom Stil seiner Zeit geprägt ist.

     

    Henry Dunant: Eine Erinnerung an Solferino. Das Buch am Anfang der Rotkreuzgeschichte, gelesen von Steffen Reiche (Hörbuch), 2006.

    Steffen Reiche, der ehemalige Jugend- und Bildungsminister von Brandenburg, hat das Initialwerk der Rotkreuzgeschichte, die Erlebnisbeschreibung von Henry Dunant "Eine Erinnerung an Solferino", in Zusammenarbeit mit dem DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald als Hörbuch eingespielt. Damit liegt das Werk - leicht gekürzt und um eine historische Einordnung ergänzt - erstmals auch in der modernen Präsentationsform der CD vor. Zu beziehen über den DRK-KV Fläming-Spreewald

     

    Ulrich Ladurner: Solferino, Kleine Geschichte eines großen Schauplatzes, St. Pölten - Salzburg, 2009. ISBN 978-3-7017-3151-0

    Ladurner führt uns in seiner politisch-historischen Reisereportage, an den Schauplatz, der Schlacht von Solferino, in der Lombardei, südlich des Gardasees. Aus seinen Beobachtungen vor Ort, aus Gesprächen und Recherchen rekonstruiert er die Geschichte, wie sie gewesen sein könnte.

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