Buehnenbild_Praesium_Generalsekretariat_aussen_Berlin_c_jfmueller.jpg Joerg F. Mueller / DRK

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Das Präsidium

Das ehrenamtlich besetzte Präsidium des Bundesverbandes setzt verbandspolitische Ziele und führt Aufsicht über den Vorstand und die Verbandsgeschäftsführung Bund. Es ist für die strategische Ausrichtung des Deutschen Roten Kreuzes verantwortlich und fördert und koordiniert die Rotkreuzarbeit.

Zusammensetzung des Präsidiums

Tom Maelsa / DRK
Gruppenaufnahme DRK-Präsidium: 1. Reihe v.l.n.r. Bundesarzt Prof. Dr. Peter Sefrin, die Generaloberin des Verbandes der Schwesternschaften Gabriele Müller-Stutzer, DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters, Vizepräsidentin Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg, die Bundesleiterin Wohlfahrts- und Sozialarbeit Dr. Christiane Staudte, der Konventionsbeauftragte Eberhard Desch; 2. Reihe v.l.n.r. Dr. Karl W. Demmer (Beauftragter für die zivil-militärische Zusammenarbeit), JRK-Bundesleiter Marcus Janßen, Bundesbereitschaftsleiter Martin Bullermann, Markus Ostermeier (Wasserwacht), Vizepräsident Dr. Volkmar Schön, Bundesschatzmeister Dr. Norbert-C. Emmerich, Klemens Reindl (Bundesleiter Bergwacht) im DRK-Generalsekretariat in Berlin-Lichterfelde - 27.01.2016

Das Präsidium besteht aus dem Präsidenten, der Vizepräsidentin, dem Vizepräsidenten, dem Bundesarzt, dem Bundesschatzmeister, einem Vertreter jeder Gemeinschaft (Bereitschaften, Bergwacht, Jugendrotkreuz, Wasserwacht, Wohlfahrts- und Sozialarbeit), dem Bundeskonventionsbeauftragten sowie gegebenenfalls einem weiteren Mitglied, die von der Bundesversammlung für vier Jahre gewählt werden. Die Präsidentin des Verbandes der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e. V. wird kraft ihres Amtes automatisch Präsidiumsmitglied. Der Vorsitzende des Präsidialrates und der Vorstand nehmen an den Sitzungen des Präsidiums beratend teil.

Der Präsident ist der oberste Repräsentant des Deutschen Roten Kreuzes. Er setzt sich dafür ein, dass die Organe des DRK e. V. und die Mitgliedsverbände vertrauensvoll zusammenarbeiten und ihre Arbeit aufeinander abstimmen.

Die Amtszeit des Präsidiums beläuft sich auf vier Jahre; Wiederwahl ist möglich. Zur Beratung des Präsidiums in Fachfragen werden Ausschüsse der Gemeinschaften (Bereitschaften, Bergwacht, Jugendrotkreuz, Wasserwacht, Wohlfahrts- und Sozialarbeit) gebildet, in denen die Landesverbände vertreten sind. Aus ihren Reihen wird der Ausschuss Ehrenamtlicher Dienst gebildet, der die Interessen der Ehrenamtlichen gegenüber dem Präsidium vertritt. Weiterhin beruft das Präsidium zu seiner Beratung Fachausschüsse (z. B. Ausschuss Humanitäres Völkerrecht, Finanzausschuss, Rechtsausschuss).

Dr. h.c. Rudolf Seiters

Dr. h.c. Rudolf Seiters

Dr. Rudolf Seiters ist seit 2003 Präsident des Deutschen Roten Kreuzes. Davor war der Jurist über 30 Jahre lang Mitglied des Deutschen Bundestages. Dr. Seiters war unter anderem Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben sowie Vizepräsident des Deutschen Bundestages. Als Bundesminister des Inneren war er auch für den Zivil- und Katastrophenschutz in Deutschland verantwortlich. Im Rahmen dieser Tätigkeiten hatte Dr. Seiters stets engen Kontakt zum Deutschen Roten Kreuz. Als DRK-Präsident ist der gebürtige Osnabrücker für die strategische Ausrichtung des Deutschen Roten Kreuzes verantwortlich.

Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg

Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg

Die DRK-Vizepräsidentin, Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg engagiert sich seit 1979 ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz. Zunächst war sie im Krankenhausbesuchsdienst und bei Blutspende-Terminen tätig, später organisierte sie den jährlichen Weihnachtsmarkt in Wuppertal. Als Vorsitzende des Kreisverbandes Wuppertal gründete sie einen Mittagstisch für Kinder. Im Jahr 2006 wurde die dreifache Mutter ins Präsidium des Deutschen Roten Kreuzes gewählt. Als Vizepräsidentin ist sie für den Bereich der Sozial- und Wohlfahrtsarbeit zuständig. Ein besonderes Anliegen ist ihr, Familien und Kinder zu unterstützen und die Integration von alten, kranken und behinderten Menschen zu verbessern.

Dr. phil. Volkmar Schön

Dr. phil. Volkmar Schön

Der promovierte Archäologe Dr. Volkmar Schön gehört seit 1997 dem DRK-Präsidium an und ist seit 2006 Vizepräsident des Deutschen Roten Kreuzes. Schon 1971 wurde der gebürtige Hamburger Mitglied beim DRK und hat seitdem diverse Leitungs- und Führungsfunktionen in verschiedenen Rotkreuzgemeinschaften und Vorstandsebenen übernommen. Ein Jahr lang arbeitete Dr. Schön als Projektsachbearbeiter und Leiter der Leitungsgruppe Kurdenhilfe beim Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes. Von 2001 bis 2010 war er Chef der Senatskanzlei in Hamburg. Ein besonderes Anliegen ist Dr. Schön die Interkulturelle Öffnung des DRK und die Weiterentwicklung der Verbandsstrategie, insbesondere im Bereich des Ehrenamtes.

Prof. Dr. med. Peter Sefrin

Prof. Dr. med. Peter Sefrin

Der Anästhesist Prof. Dr. med. Peter Sefrin ist seit 2009 Bundesarzt beim Deutschen Roten Kreuz. Sefrin ist seit 1961 ehrenamtlich beim BRK tätig. Anfangs während des Medizinstudiums in der Jugendarbeit und dann bevorzugt im Bereich des Rettungsdienstes. Im wissenschaftlichen Bereich war er unter anderem Präsident der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin. Bis zu seine Emeritierung leitete er die Sektion für präklinische Notfallmedizin der Universität Würzburg. Er ist Herausgeber des Buches Notfalltherapie und seit 1984 Schriftleiter der Zeitschrift "Der Notarzt - Notfallmedizinische Informationen". Die Arbeit des Roten Kreuzes ist ihm seit langem als Landesarzt des BRK bekannt, wobei sein Hauptaugenmerk auf der Ausbildung und Qualifikation liegt.

Dr. Norbert C. Emmerich

Dr. Norbert C. Emmerich

Der Betriebswirt Dr. Norbert C. Emmerich ist seit 2009 Bundesschatzmeister des Deutschen Roten Kreuzes. Zuvor war er Vorsitzender der DRK-Kreisverbände Lüdenscheid und Coesfeld sowie Landesschatzmeister beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. Bis 2008 war der Wirtschaftswissenschaftler stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der WestLB AG. Mitglied beim DRK ist Dr. Emmerich schon seit 1987. "Mir ist es wichtig, bei einer international tätigen, politisch unabhängigen und überkonfessionellen Organisation mitzuarbeiten, die weltweit höchste Anerkennung hat", begründet Dr. Emmerich sein Engagement.

Martin Bullermann

Martin Bullermann

Nach 30 Jahren beim DRK, wurde Martin Bullermann in seinem ganz persönlichen Jubiläumsjahr zum Bundesbereitschaftsleiter gewählt. In sein Amt bringt der leidenschaftliche Laienschauspieler seine Erfahrungen aus 23 Jahren Bereitschaftsleitung und sieben Jahren Landesbereitschaftsleitung mit ein. In seiner neuen Position freut er sich vor allem auf die Arbeit an der strategischen Ausrichtung und die Wettbewerbe der Bereitschaften. Gerade hier hat er sich große Ziele gesteckt: er will die Strategie nach vier Jahren größtenteils umgesetzt sehen. Dabei wünscht er sich eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit, und dass die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinschaften des Roten Kreuzes noch enger und einvernehmlicher wird. Seine Amtszeit sieht er ganz im Zeichen des Slogan: "Nicht ICH, sondern WIR sind gefragt."

Klemens Reindl

Klemens Reindl

Im April 2013 wurde Klemens Reindl zum Bundesleiter der Bergwacht gewählt. Neben seiner langjährigen Tätigkeit als Ausbilder in den Bereichen Notfallmedizin und Einsatzleitung hat sich der Jurist seit vielen Jahren mit allen Rechtsfragen rund um die Bergwacht und den Rettungsdienst beschäftigt und ist deshalb seit mehr als 10 Jahren auch als Verantwortlicher für Rechtsfragen im Landesausschuss der Bergwacht Bayern. Sein credo: "Ehrenamtlichkeit und Professionalität sind keine Gegensätze. Die Bergwacht beweist es jeden Tag in schwierigen Rettungseinsätzen."

Marcus Janßen

Marcus Janßen

Marcus Janßen ist seit seinem neunten Lebensjahr Mitglied im Jugendrotkreuz und hat sich seitdem auf allen Verbandsebenen für den Jugendverband engagiert, seit 2008 in der Bundesleitung, deren Vorsitz er im Herbst 2013 übernommen hat. "Mich begeistert es immer wieder aufs Neue, wie engagiert und selbstverständlich junge Menschen Verantwortung für sich und andere übernehmen wollen, und dadurch eine Heimat im Roten Kreuz finden.", sagt der gebürtige Rheinländer über seine Motivation in seinem Ehrenamt. Beruflich kümmert sich der Betriebswirt und Wirtschaftsjurist als Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes der Versicherungswirtschaft Hamburg um die Aus- und Weiterbildung in der Branche.

Markus Ostermeier

Markus Ostermeier

Nach über 40 jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit im Roten Kreuz wurde der Bankkaufmann Markus Ostermeier im Oktober 2013 zum stellvertretenden Bundesleiter der Wasserwacht gewählt und tritt mit dem Votum der Bundesversammlung 2014 die Nachfolge von Bundesleiter Alexander Radwan MdB an, der sich aus beruflichen Gründen aus dem Präsidium zurückziehen musste. In verschiedensten Fach- und Leitungsfunktionen sowohl in der Wasserwacht als auch in den Bereitschaften engagiert, lag sein Schwerpunkt u.a. als Instruktor für Rettungsdienst in der Aus- und Fortbildung von haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften. Als besondere Herausforderung für seine Amtszeit betrachtet er die Umsetzung der Strategie 2020 zusammen mit allen Landesverbänden und die Weiterentwicklung der Wasserwacht als professionelle Wasserrettungsorganisation innerhalb des komplexen Hilfeleistungssystems. Seine Arbeit steht unter dem Motto: Geht nicht - gibt's nicht.

Eberhard Desch

Eberhard Desch

Am 28.11.2014 wählte die Bundesversammlung Herrn Eberhard Desch zum neuen Bundeskonventionsbeauftragten. Als Leiter des Referats für Völkerrecht, internationale Organisationen und internationale Gerichtsbarkeit des Bundesministeriums der Justiz, gehörte es zu seinen Aufgaben, aktuelle Fragen des Humanitären Völkerrechts in der Bundesregierung mit dem federführenden Auswärtigen Amt, dem Bundesministerium der Verteidigung und dem Bundesministerium des Innern zu besprechen. Eberhard Desch ist dem Deutschen Roten Kreuz seit langem eng verbunden, zum einen als Mitglied im Fachausschuss für Humanitäres Völkerrecht, zum anderen durch die Teilnahme an Fachtagungen, insbesondere denjenigen für Konventionsbeauftragte.

Dr. Christiane Staudte

Dr. Christiane Staudte

Die Ärztin Dr. Christiane Staudte wurde schon 1964 Schwesternhelferin beim DRK. Ab 1993 arbeitete sie im Vorstand ihres Kreisverbandes mit, 2001 bis 2013 als Vorsitzende. 2008 wurde sie zur Vizepräsidentin des Landesverbandes Nordrhein gewählt und damit zugleich zur Landesleiterin der Gemeinschaft Wohlfahrts- und Sozialarbeit. 2009 wurde sie stellvertretende Vorsitzende im Bundesausschuss der Wohlfahrts- und Sozialarbeit und 2013 zur Bundesleiterin gewählt.Die ehrenamtliche Arbeit im DRK ist ihr wichtig, weil sie überzeugt ist, dass nur mit freiwilligem sozialem Engagement Gesellschaft funktionieren kann.

Dr. med. Karl W. Demmer

Dr. med. Karl W. Demmer

Der Facharzt für Chirurgie Dr. Karl W. Demmer ist seit 2009 Beauftragter für die zivil-militärische Zusammenarbeit beim DRK. Dr. Demmer ist für den Ausbau der Zusammenarbeit des DRK mit dem Sanitätsdienst der Bundeswehr und der Verbreitung des Humanitären Völkerrechts zuständig. Die Nähe zum DRK ist über seine 25jährige Zugehörigkeit zum Sanitätsdienst der Bundeswehr gewachsen, der selbst durch das Kennzeichen des Roten Kreuzes geschützt ist. Zuvor war der Generaloberstabsarzt a.D. sechs Jahre lang DRK-Bundesarzt. Sein Engagement begründet Dr. Demmer mit seiner Identifikation mit den Rotkreuzgrundsätzen.

Gabriele Müller-Stutzer

Gabriele Müller-Stutzer

Seit Mai 2015 ist Generaloberin Gabriele Müller-Stutzer Präsidentin des Verbandes der Schwesternschaften vom DRK e. V. und bleibt darüber hinaus auch in ihrem Amt als Oberin in Marburg aktiv. Ihre Überzeugung ist: "Schwesternschaft ist ein tolles Modell." Daher will sie ihren Mitgliedern vor Ort auch weiterhin verantwortungsvoll zur Seite stehen, um die großen Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.Neben ihrer langjährigen Tätigkeit als Oberin der DRK-Schwesternschaft Marburg e. V. ist die gelernte Krankenschwester bereits lange im Verband der Schwesternschaften vom DRK e. V. (VdS) engagiert - unter anderem seit 2010 als Vizepräsidentin. Sie fühlt sich seit jeher den Mitgliedern verpflichtet und vertritt daher auch den VdS als Delegierte im Deutschen Pflegerat. Lange Jahre war sie daher auch Mitglied der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation im VdS. Für sie war aber auch die Arbeit in Kriegs- und Krisensituationen, in denen sie zwischen 1992 und 1997 selbst als Auslandsdelegierte tätig war, wegweisend. Die Erlebnisse dort haben ihr den Stellenwert unserer Organisation, des DRK, gezeigt: Vertrauen dort, wo andere gehen müssen. "Es ist und war mir immer eine große Ehre, Botschafter der Rotkreuzidee sein zu dürfen!".

Hans Schwarz

Hans Schwarz

Hans Schwarz ist seit November 2013 Vorsitzender des Präsidialrats.
Im DRK ist er seit 2004 zunächst als Landesschatzmeister und seit 2008 als Präsident des Landesverbandes Nordrhein engagiert. Als Betriebswirt war er über 40 Jahre in Vorstandspositionen in der deutschen Sparkassenorganisation tätig, zuletzt als Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Düsseldorf. Der gebürtige Hannoveraner lebt seit 1996 in Düsseldorf. Er ist heute als Unternehmensberater und Aufsichtsrat engagiert und übt in mehreren kulturellen Einrichtungen ehrenamtliche Funktionen aus.
Sein Engagement im DRK sieht er als Chance, die Ideale und Ideen der Rotkreuzorganisation noch stärker zu verbreitern und damit die Gesellschaft positiv zu beeinflussen.