Das DRK bedankt sich für die Unterstützung der Hilfsprojekte des Corona Nothilfefonds
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  1. Hilfe in Deutschland

Corona-Nothilfe: Hilfsprojekte des DRK

Im Deutschen Roten Kreuz sind tausende ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz, die mit beispiellosem Engagement die deutsche Bevölkerung und die Behörden bei der Bewältigung der aktuellen Sachlage unterstützen.

Zur Finanzierung von Hilfsaktionen und Projekten hat der DRK e.V. die Corona-Nothilfe eingerichtet. Inzwischen sind mehr als 15 Millionen Euro an Spenden eingegangen. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich! 

Wichtig: Auf dieser Seite werden ausgewählte Projekte und Maßnahmen, die über den Corona-Nothilfe finanziert werden, vorgestellt. Weitere Projekte der DRK-Landes- und Kreisverbände folgen. Die Seite wird fortlaufend aktualisiert und mit Informationen zu den geförderten Projekten sowie weiteren Maßnahmen angereichert.

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Weitere hilfreiche Informationen zum Coronavirus


Hilfsprojekte für Familien, Eltern und Kinder

Kinder- und Jugendzentrum Sterntalerhaus

Das Kinder- und Jugendzentrum Sterntalerhaus digital des DRK-Kreisverbandes Duisburg versorgt Kinder mit konkreten Angeboten, z.B. der Einstellung und dem Versand von Spiel- und Bastelvorlagen, und berät Eltern und Jugendliche telefonisch oder per E-Mail zu diversen Themen, angefangen von Freizeitgestaltung mit Kindern bis hin zum Thema Bewerbungen.  

Mit Kindern durch die Coronakrise - Unterstützung und Beratung für Familien in Coronazeiten

Familien sind von der Coronakrise in vielfältiger Weise betroffen und stehen oft vor großen Herausforderungen. Es bestehen nicht nur viele Unsicherheiten im Umgang mit Covid-19, Familien müssen sich komplett neu finden und organisieren und haben hier viele Probleme zu lösen, sei es in Bezug auf Kinderbetreuung, Freizeitgestaltung, Erziehungsfragen, aber auch alle anderen Problemen des täglichen Lebens. Der DRK-Kreisverband Freiburg bietet für Familien, die durch die Corona-Krise besonders betroffen und belastet sind, einen umfassenden Beratungs- und Betreuungsservice zu allen Fragen und Probleme des täglichen Lebens an. 

DigiFlex Kindeswohl

Digitalisierung und Flexibilisierung pädagogischer Angebote zur Sicherung des Kindeswohls – ein Angebot des DRK-Kreisverbandes Muldental 

Auch ohne direkten persönlichen Kontakt soll die Einschätzung der Familien und Kinder bewertbar gemacht werden, um Überforderungen und möglichen Kindeswohlgefährdungen frühzeitig zu erkennen und entgegenwirken zu können.  Darüber hinaus sollen pädagogische Angebote einer Kita trotz Schließung der Einrichtungen zur Förderung der Kinder aufrechterhalten werden. Das Projekt setzt sich aus verschiedenen Einzelmaßnahmen zusammen, die aufeinander aufbauen bzw. ineinander greifen z.B. Sprachspiele per Messenger, virtuelle Austauschgruppen, Austausch per Chat mit Kindern und Familien. 

Support One on One - Unterstützungsmanagement für (lern- und sozial) bedürftige Schülerinnen und Schüler

In der momentanen Lebenssituation in Deutschland, wo das öffentliche Leben sehr eingeschränkt ist, setzen die Schulen auf digitalen Unterricht. Jedoch gibt es Familien, die über die digitalen Mittel nicht verfügen oder damit nicht umgehen können. Digitales Lernen erfordert sehr viel Selbstdisziplin und Unterstützung von Seiten der Elternschaft. Nicht alle Eltern können diese Hilfe gewährleisten oder fühlen sich überfordert. Damit schwache Familien nicht abgehängt werden, hat der DRK-Kreisverband Waldshut das Projekt Support One on One ins Leben gerufen. Am Standort Jestetten, wo er seit zehn Jahren eine Horteinrichtung betreibt, können die Räume für das Projekt genutzt werden. Von Seiten der Schule konnte ein Bedarf an persönlichen und schulischen Hilfen ermittelt werden, sodass Kinder aus sozial benachteiligten Familien, Kinder und Eltern mit Migrationshintergrund und Kinder, deren Klassenerhalt gefährdet ist, eine besondere Unterstützung bekommen können. Um diese Familien zu unterstützen, wird das Angebot einer fachlich fundierten Lern- und Motivationshilfe eingerichtet.

Hilfe gegen soziale Distanzierung: digitale Kursangebote für Eltern und Familien

In Zeiten sozialer Distanzierung will dieses Projekt des DRK-Generalsekretariats besonders geforderte Gruppen wie Familien mit Neugeborenen oder Alleinerziehende wieder stärker zusammenführen und über verschiedene digitale Angebote sowohl praktisch als auch emotional unterstützen. Dabei wird auf bereits bestehenden Angeboten von DRK-Bildungseinrichtungen aufgebaut. Ausgewählte Angebote werden in das digitale Umfeld überführt (z. B. Eltern-Baby-/Eltern-Kind-Gruppen, Babymassage, Kindergartenvorbereitung, Musikgarten für Säuglinge/Kleinkinder).

So sollen beispielsweise Eltern, die in Corona-Zeiten ein Baby bekommen haben und in den ersten Monaten reguläre Unterstützung erhalten, diese in Form von virtuellen Kursangeboten in Anspruch nehmen können. Die so aufbereiteten Angebote sollen schnell und einfach anwendbar sein und auch Möglichkeiten wie Video-Übertragungen für Gruppen bieten.

 

Gesundheitliche Bildung für Kinder und Jugendliche: neue Formate vom JRK

Die Themen Hygiene und Infektionsschutz werden besonders die Schulen voraussichtlich noch lange begleiten. Deshalb schafft das Jugendrotkreuz (JRK) digitale Angebote, um Kinder und Jugendliche altersgerecht zu informieren und interaktiv gesundheitliche Schutzmaßnahmen einzuüben. Junge Menschen werden so motiviert, sich über einen längeren Zeitraum mit diesen Maßnahmen auseinanderzusetzen, ihren Hintergrund zu verstehen und sie einzuhalten.

Web-basierte Trainings verbinden Informationsvermittlung (z.B mit Kurzvideos, Grafiken, Tutorials) mit Aktionsideen und Gamification-Elementen (Quiz, spielerische Übungen, Wettbewerbsformate). Via Social Media werden die Kinder und Jugendlichen aktiviert, sich an den Formaten zu beteiligen. Verschiedene Challenges erhöhen die Reichweite des Projekts. Die produzierten Formate werden schrittweise ausgebaut und um Themen wie Erste Hilfe in Pandemiezeiten oder Tutorials für den Schulsanitätsdienst erweitert.

Hygieneunterweisung an Schulen

Nach Wiedereröffnung der Schulen sollen die Schülerinnen und Schüler durch Ehrenamtliche des DRK-Kreisverbands Nürtingen-Kirchheim/Teck über die Corona-bedingten Hygieneregeln sowie deren Sinn und Zweck informiert und durch praktische Übungen befähigt werden, diese umzusetzen.

Im Regelfall kommen die Rotkreuzler in Zweierteams in die Klassen bzw. Gruppen – natürlich in Dienstkleidung. Je nach Alter der Kinder bzw. Jugendlichen und deren Vorkenntnissen dauert der „Rotkreuzunterricht“ 20 bis 45 Minuten. 

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier: https://www.kv-nuertingen.drk.de/aktuelles/aktuell/meldung/innovatives-projekt-des-jugendrotkreuzes-hygieneunterweisung-an-schulen.html

Raisdorf ahoi!

Corona hat zu vielen Einschränkungen geführt. Im DRK-Schul- und Therapiezentrum Raisdorf des DRK-Landesverbands Schleswig-Holstein wurden seitdem kontinuierlich die von der Landesregierung angeordneten Schutzmaßnahmen für besonders vulnerable Menschen umgesetzt. In deren Folge mussten die jungen Bewohnerinnen und Bewohner des DRK-Schul- und Therapiezentrums Raisdorf viele, sonst selbstverständliche soziale Kontakte ruhen lassen. Dazu gehören der Verzicht auf Besuche, auf Treffen mit Freunden und auf kulturelle und sportliche Veranstaltungen. 

Im Rahmen von Raisdorf ahoi! plant das DRK-Schul- und Therapiezentrum Raisdorf 12 Veranstaltungen im Sommer 2020, bei denen Musikschaffende ihre Genres und darstellende Künstler (Tanz, Theater, Artistik etc.) ihre Programme präsentieren. Die Teilnahme stabilisiert das Selbstwertgefühl und reduziert Ängste. Das gilt besonders für die jungen Bewohner des DRK-Schul- und Therapiezentrums Raisdorf in der derzeitigen Ausnahmesituation.


Hilfsdienste

DRK-Telefon-Hotline bei Sorgen und Kummer

Das Angebot des DRK-Landesverbandes Schleswig-Holstein dient der Bewältigung von Problemen während der Corona-Pandemie, die viele Menschen auf verschiedenen Ebenen herausfordert. Die kostenfreie telefonische Beratung richtet sich an von der Pandemie betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

"Wir haben sehr viele Hinweise und Rückmeldungen bekommen, dass immer mehr junge Menschen und Erwachsene unter der Situation leiden und sich Hilfsangebote wünschen", so die Sprecherin des DRK-Landesverbandes, Anette Langner. "Daher bieten wir seit dem 2. Juni eine Beratung durch erfahrene Sozialpädagog*innen und Psycholog*innen des DRK an".

Ziel ist es, in dieser besonderen Zeit für die Menschen da zu sein und sie darin zu unterstützen, schwierige Lebenssituationen zu bewältigen. In einem lösungsorientierten und entlastenden Erstgespräch wird den Ratsuchenden geholfen, ihre Probleme zu lösen bzw. den Bewältigungsweg gemeinsam zu besprechen.

Digitale Covid-19-Infothek

Die Situation um Covid-19 ist für Menschen mit Behinderung kaum zu verstehen und zu fassen. Die notwendigen Maßnahmen mit Kontaktbeschränkungen, Hygieneregeln und Einschränkungen der Persönlichkeitsrechte haben auch für die Bewohnerinnen und Bewohner in einem Heim des DRK-Kreisverbands Berlin Steglitz-Zehlendorf drastische Auswirkungen. Gut die Hälfte unserer Bewohnerinnen verfügt nicht oder nicht genügend über Lautsprache. Schriftsprache steht nur wenigen Bewohnerinnen zur Verfügung, so dass selbst einfache Sprache häufig noch zu komplex ist, um den Sachverhalt zu verstehen. Die Bewohnerinnen und Bewohner sind deshalb auf Erklärungen und Verhaltensregeln mittels visueller Hilfen angewiesen. Ziel des Projektes ist es deshalb, mittels barrierearmer audio-visueller Aufbereitung der jeweils neusten Informationen und Regeln in Bezug auf Covid-19 in leichter Sprache und in verständlicher und  ansprechender Form unsere Bewohnerinnen und Bewohner stets auf dem Laufenden zu halten und so die Handlungssicherheit im Alltag zu erhöhen.

Unterstützung für besonders Gefährdete

Die “Quarantäneengel” des DRK-Kreisverbandes Berlin-Nordostunterstützen auf unterschiedliche Weise Menschen, die entweder der Gruppe der besonders Gefährdeten angehören oder sich in Quarantäne befinden. Hinzu kommen Menschen, die von den Einschränkungen des öffentlichen und beruflichen Lebens besonders betroffen sind, z. B.  Alleinerziehende oder Eltern ohne bzw. mit eingeschränkter KiTa- /Schulbetreuung. Weiterhin führt der Kreisverband die unmittelbare Verteilung von Lebensmitteln an bedürftige Personen durch, die durch die krisenbedingten Nutzungseinschränkungen insbesondere der Berliner TAFEL e. V. betroffen sind. Sie besorgen Einkäufe und notwendige Erledigungen, bieten Dienstleistungen, u.a. Begleitung zum Arzt, an und fördern zudem nachbarschaftliche Netzwerke.   

Mobiler Hilfsdienst

Über dieses Projekt des DRK-Kreisverbandes Wanzleben können hilfsbedürftige Personen bei der Sicherung ihres Alltags unterstützt werden. Den Einschränkungen aufgrund der Pandemie wird mit mobilen Angeboten begegnet, sodass insbesondere für die Hochrisikogruppen und sozial schwachen Menschen eine Versorgung in dieser Ausnahmezeit sichergestellt wird. So werden über einen mobilen Hilfsdienst z.B. ein Service-Telefon vorgehalten sowie einzelne Unterstützungsdienste (Einkaufsdienste, Medikamente- oder Postservice, Auslieferungen und Fahrdienste) angeboten.

Der Kranken- und Behindertenfahrdienst bietet einen kostenlosen Einkaufsservice, der z.B. auch die Abholung von Medikamenten oder Paketen von der Post umfasst. Zudem können Menschen aus Hochrisikogruppen den Fahrdienst nutzen, um das erhöhte Ansteckungsrisiko in Bussen und Bahn zu vermeiden. Die Tafel hat die Auslieferung von Tafelpaketen und Produkten des täglichen Bedarfs erweitert und versorgt nun fast 50 % mehr Bedürftige mit der mobilen Tafelausgabe.

Die DRK-Box im Einsatz

Der DRK-Kreisverband Jena-Eisenberg-Stadtroda unterstützt Personen, die während der Pandemie-Zeit für ihren wöchentlichen Einkauf auf die Hilfe anderer angewiesen sind und liefert auf Wunsch eine sorgfältig zusammengestellte Box voller Lebensmittel für eine ganze Woche. Enthalten sind Nahrungsmittel für Frühstück, Abendessen und nach Bedarf auch für Vesper und die täglich selbst zubereitete Mittagsmahlzeit.

Mit dieser Box möchte das DRK all denen ein Stück Freiheit wiedergeben, die nicht selbstständig einkaufen gehen können oder anders auf Hilfe angewiesen sind. Die BOX kommt ohne zusätzliche Lieferkosten zu denen nach Hause, die es am dringensten benötigen.

Medizinische Hotline / Bürgertelefon

Mit Hilfe der medizinischen Hotline sollen die regulären Leitstellenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter unterstützt und das erhöhte Anruferaufkommen zur Corona-Zeit in der Leitstelle des DRK-Kreisverbands Aalen aufgefangen werden.

Außerdem wurde ein Bürgertelefon eingerichtet. Beantwortet werden Fragen rund um die Dienstleistungen des Roten Kreuzes im Altkreis Aalen. Menschen, die sich gerne freiwillig engagieren möchen, bekommen die passendenden Ansprechpartner genannt. Es ist außerdem möglich, z.B. Essen auf Rädern zu bestellen, was für Menschen aus Risikogruppen wichtig ist. 

Weitere Informationen: https://www.drk-aalen.de/das-drk/spalte-3/aktuelles/news-und-presse/meldung/drk-buergertelefon.html

Lebensmittelgutscheine für Studentinnen und Studenten

Als kleine Unterstützungsleistung für den täglichen Bedarf wurden 75 Studentinnen und Studenten eines DRK-eigenen Studentenwohnheims in Hamburg vom DRK-Landesverband Hamburg mit Lebensmittelgutscheinen versorgt.

Einkaufstour und Apothekendienst

Um die Bewohnerinnen und Bewohner in den acht betreuten Wohnanlagen des DRK-Kreisverbandes Konstanz zu entlasten und vor möglichen Ansteckungsgefahren im Nahverkehr und in Einkaufsmärkten zu schützen, wurden für die Bewohnerinnen und Bewohner sowohl Einkaufsdienste angeboten und Apothekengänge erledigt.


Gesundheitlicher Bevölkerungsschutz

Herstellung und Verteilung von Mund-Nasen-Schutzmasken

Mit Einführung der Maskenpflicht und gleichzeitigem Engpass im Bereich Infektionsschutzkleidung haben diverse DRK-Einrichtungen selbstgenähte Mund-Nasen-Bedeckungen hergestellt und verteilt. Hier einige Beispiele:

#SchützeDieAnderen – DRK-Kreisverband Schwalm-Eder: Über einen Aufruf auf Facebook und in lokalen Medien haben sich ca. 1.500 Freiwillige gemeldet, um von zu Hause oder in den Räumen der DRK-Rettungswachen Schwalmstadt und Melsungen mitzuarbeiten. Auch ehrenamtliche aktive Mitglieder des DRK-Kreisverbandes Schwalm-Eder haben das Projekt tatkräftig z.B. durch das Liefern, Abholen und Verteilen von Nähsets und fertigen Masken unterstützt.

JUNG näht für ALT – DRK-Kreisverband Freiburg: Kinder und Jugendliche der JRK-Gruppen des DRK- Kreisverbandes Freiburg haben Mund-Nasen-Schutzbedeckungen für die Bewohnerinnen und Bewohner eines Pflege- und Seniorenzentrums in der March hergestellt.

Sonderfahrzeug Covid-19

Der Rettungsdient des DRK-Kreisverbandes Aalen wird durch ein spezielles Covid-19-Fahrzeug unterstützt. Das „Sonderfahrzeug Covid-19“ wird mit spezieller Schutzausrüstung ausgestattet, um Fahrten mit an Covid-19 erkrankten Personen durchführen zu können.

Für den Rettungsdienst wurde in Aalen eine separate sogenannte Infektwache aufgebaut, deren Fahrzeuge ausschließlich zu Patienten mit Verdacht auf Covid-19 oder bereits bestätigtem Covid-19 fahren. 

WhatsApp-Chatbot des DRK: seriöse Informationen zum Coronavirus

Angesichts der Vielzahl an Kanälen, über die während der Corona-Krise Informationen verbreitet werden, ist es wichtig, auf vertrauenswürdige und seriöse Quellen zurückzugreifen. Der neue WhatsApp-Chatbot des DRK bietet in einem zeitgemäßen Format verlässliche Corona-Auskünfte in Echtzeit. Ein Chatbot ist ein technisches Dialogsystem, mit dem per Texteingabe oder Sprache kommuniziert wird. Das Menschliche und Persönliche wird durch einen automatischen Bot natürlich nicht ersetzt. In einer Chat-Funktion können KI und menschlicher Kontakt jedoch vereint werden.

Der DRK-WhatsApp-Bot soll in einem nächsten Schritt thematisch ausgebaut werden: Neben Informationen zu COVID-19 soll er künftig auch für Blutspendetermine genutzt werden können, Informationen zu unseren Auslandsprojekten bieten – besonders auch im Fall von Katastrophen – und es ist geplant, die Chat-Funktion in verschiedene Bereiche der DRK-Website zu integrieren.

Zum Corona WhatsApp-Chatbot des DRK

Chat-Bot für Auskunft und Verdachtstest auf der Webseite zur Corona-Pandemie

In Zusammenarbeit mit dem KI-Startup DOCYET aus Leipzig geht der DRK-Landesverband Sachsen neue Wege. Erstmals setzt das Rote Kreuz auf einen Chat-Bot, also ein textbasiertes Dialogsystem, welches mit Nutzern kommunizieren kann.

Dieser Chat-Bot gibt einfache und tagesaktuelle Auskünfte zum Coronavirus, führt auf der Grundlage einfacher Fragen einen Verdachtstest durch und informiert über die Versorgungsmöglichkeiten in der eigenen Umgebung. Damit kann eine wichtige Grundlage für die Entlastung von Arztpraxen und Telefon-Hotlines geleistet werden.

Notfallversorgung in langanhaltenden Krisen: neue Schulungsformate für die DRK-Bereitschaften

Um die Einsatzfähigkeit der DRK-Bereitschaften in langanhaltenden Krisen wie Pandemielagen nachhaltig bundesweit zu stärken, sollen neue Ausbildungskonzepte und digitale Lernmedien (z.B. Videos, interaktiver Unterricht, Apps) erarbeitet werden. So erhalten Lehr- und Führungskräfte der DRK-Bereitschaften im gemeindenahen zivilen Bevölkerungsschutz und der Gesundheitsvorsorge zusätzliche sozialen, fachliche, pädagogische und organisatorische Kompetenzen.

Im ersten Schritt werden individuelle und kollektive Lernerfahrungen aus DRK-Einsätzen während der Corona-Krise wissenschaftlich ermittelt und für die innerverbandliche Bildungsarbeit aufbereitet. Auf dieser Basis werden Pilot-Schulungen konzipiert und umgesetzt, die sich an Multiplikatoren der Bereitschaften richten. Dabei sollen zentrale Themen des Betreuungsdienstes und des Managements von Nachbarschaftshilfe eine Rolle spielen (zum Beispiel Versorgung im Hausbereich, Einkaufsdienste, Telefonberatung, Schutzmaßnahmen wie Umgang mit Schutzbekleidung/-ausrüstung oder Desinfektion).

Hilfskräfteschulung

Das Bildungsinstitut des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz bietet mit seinen Kooperationspartnern, dem DRK-Bildungswerk Eifel-Mosel-Hunsrück und dem DRK-Bildungszentrum Kreisverband Mayen-Koblenz, Schulungen von Hilfskräften an.

Diese Qualifikation berechtigt im weiteren Verlauf auch zur Ausübung unterstützender Tätigkeiten in der ambulanten Pflege und im Krankenhaus. Die neu ausgebildeten Personen können so bei Personalengpässen in der aktuellen Situation in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern oder Hilfskrankenhäusern als Hilfskräfte das Pflegepersonal unterstützen.

Weitere Informationen:
Link zum Bildungsinstitut RLP


Pflege und medizinische Unterstützung

Rotkreuz-Online-Kurs: Pflege

Wie pflege ich einen erkrankten Angehörigen in Zeiten der Pandemie? Über einen Online-Kurs, der vom DRK Kreisverband Jena-Eisenberg-Stadtroda entwickelt wurde, können Sie lernen, wie Sie sich selbst schützen und Ihr Leben organisieren können, wenn Sie einen erkrankten Angehörigen pflegen müssen. Der Online-Kurs zeigt besonders einfach durchführbare Maßnahmen auf und bietet allen Interessierten die Möglichkeit, den Online-Kurs Kapitel für Kapitel durchzuarbeiten. Den Online-Kurs finden Sie hier: https://www.kurse-pflege.de/#/.

Hospizarbeit und Sterbebegleitung trotz Kontaktverbot

In der aktuellen Ausnahmesituation sind wichtige Elemente in der Hospizarbeit nur eingeschränkt möglich oder sogar komplett weggefallen: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospizes Köpenick stehen aktuell in einer noch größeren Verantwortung gegenüber den Gästen und ihren Angehörigen. Die Begleitkultur muss daher alternative Formen des Miteinanders implementieren, die das Wesen der Hospizarbeit im größtmöglich-gewohnten Umfang erhalten. Der verordnete Wegfall von sozialen Angeboten erfordert die Schaffung neuer Kommunikationsmöglichkeiten wie zum Beispiel über den Einsatz audiovisueller Technik.

Ehrenamtliche Hospizarbeit ist nicht mehr möglich: In allen Bereichen ist Mehrarbeit zu verzeichnen, die es zu kompensieren gilt. Den Gästen muss ihre Angst vor Isolation am Lebensende genommen werden, das gelingt über kreativ-neue wie auch bewährt-wiederentdeckte Angebotsformen. Diese sollten nachhaltig ausgerichtet sein und auch in der Zeit nach Corona angeboten werden.

Medizinische Versorgung in der DOM-Wache

Die Leistung des DRK-Kreisverbandes Hamburg Altona stellt ein Angebot einer menschenwürdigen Gesundheitsversorgung für obdach- und wohnungslose Menschen dar, die in Zeiten der Corona-Pandemie einen besonders erschwerten Zugang zum Gesundheitswesen haben.

Medizinisches Personal kann obdach- oder wohnungslosen Menschen mit einer ersten Wundversorgung oder einem Verbandwechsel oder der Messung verschiedener Vitalparameter beistehen und damit ein erster Ansprechpartner bei gesundheitlichen Problemen sein. 

Die Rotkreuz-Kräfte engagieren sich auf der DOM-Wache auf dem Hamburger Heiligengeistfeld. "Unsere Aufgabe, als Rotes Kreuz in der Krise zu helfen, ist von größter Wichtigkeit", so Matthias Moll, Kreisbereitschaftsleiter.


Weitere Informationen zur Corona-Hilfe des DRK

  • Corona-Nothilfe

    Durch die Spenden für die Corona-Nothilfe unterstützen Sie Ehrenamtliche und wichtige Hilfsaktionen des DRK während der Corona-Krise. Spenden Sie Fürsorge und Solidarität mit Ihrem Beitrag zum Corona-Nothilfefonds.

  • Informationen zu Coronavirus mit DRK Mitarbeiter und Senioren

    Coronavirus Informationsseite

    Coronavirus & Covid-19: Das DRK informiert Sie zu Ansteckungsgefahren, Symptomen und Schutzmaßnahmen und stellt weiterführende Infomaterialien und Kontaktadressen bereit.

  • Kinder mit DRK Mütze und Informationen zum Coronavirus für Familien

    Corona-Zeit: Tipps für Eltern und Kinder

    Medienberichte und andere Informationen über die Coronakrise erreichen auch viele Kinder. Der Alltag von Familien hat sich umfassend geändert und besonders Eltern stehen vor großen Herausforderungen. Wie kann ich meinen Kindern das Thema Coronavirus erklären? Wie soll ich mich als Elternteil verhalten und worauf muss ich achten? Das DRK hat unterschiedliche Informationen und Tipps für Eltern und Kinder zusammengestellt.

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