Das DRK bedankt sich für die Unterstützung der Hilfsprojekte des Corona Nothilfefonds
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  1. Hilfe in Deutschland

Corona-Nothilfefonds: Hilfsprojekte des DRK

Das Deutsche Rote Kreuz ist seit Wochen bundesweit im Einsatz, um das Coronavirus zu bekämpfen und dessen weitere Ausbreitung einzudämmen. Auch das DRK hat tausende ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz, die mit beispiellosem Engagement die deutsche Bevölkerung und den Behörden bei der Bewältigung der aktuellen Sachlage unterstützen.

Zur Finanzierung von entsprechenden Maßnahmen, Hilfsaktionen und Projekten hat der DRK e.V. einen Corona-Nothilfefonds eingerichtet. Inzwischen sind mehr als 12 Million Euro an Spenden eingegangen. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich! 

Wichtig: Auf dieser Seite werden erste ausgewählte Projekte und Maßnahmen, die über den Corona-Nothilfefonds finanziert werden, vorgestellt. Viele weitere Projekte der DRK-Landes- und Kreisverbände werden folgen! Die Seite wird fortlaufend aktualisiert und mit Informationen zu den geförderten Projekten sowie weiteren Maßnahmen angereichert.

Für den Corona-Nothilfefonds spenden

Weitere hilfreiche Informationen zum Coronavirus


Hilfsprojekte für Familien, Eltern und Kinder

Hilfe gegen soziale Distanzierung: digitale Kursangebote für Eltern und Familien

In Zeiten sozialer Distanzierung will dieses Projekt des DRK-Generalsekretariats besonders geforderte Gruppen wie Familien mit Neugeborenen oder Alleinerziehende wieder stärker zusammenführen und über verschiedene digitale Angebote sowohl praktisch als auch emotionalunterstützen. Dabei wird auf bereits bestehenden Angeboten von DRK-Bildungseinrichtungenaufgebaut. Diese sollen in das digitale Umfeld überführt werden (zum Beispiel Eltern-Baby-/Eltern-Kind-Gruppen, Babymassage, Kindergartenvorbereitung, Musikgarten für Säuglinge/Kleinkinder). So können beispielsweise Eltern, die in Corona-Zeiten ein Baby bekommen haben und in den ersten sechs bis neun Monaten regulär viel Unterstützung bekommen, diese in Form von virtuellen Kursangeboten in Anspruch nehmen.

Die Aufbereitung erfolgt userfreundlich, um eine schnelle und einfache Anwendbarkeit zu gewährleisten, und soll auch Möglichkeiten wie Video-Übertragungen für Gruppen bieten.

 

Gesundheitliche Bildung für Kinder und Jugendliche: neue Formate vom JRK

Die Themen Hygiene und Infektionsschutz sind hochaktuell und werden insbesondere die Schulen voraussichtlich noch lange Zeit begleiten. Vor diesem Hintergrund schafft das Jugendrotkreuz (JRK) digitale Angebote, um Kinder und Jugendliche altersgerecht zu informieren und interaktiv gesundheitliche Schutzmaßnahmen einzuüben. Ziel ist es, junge Menschen zu motivieren, sich über einen längeren Zeitraum mit diesen Maßnahmen auseinanderzusetzen, ihren Hintergrund zu verstehen und diese einzuhalten.

Web-basierte Trainings verbinden Informationsvermittlung (etwa über Kurzvideos, Grafiken, Tutorials) mit Aktionsideen und Gamification-Elementen (Quiz, spielerische Übungen, Wettbewerbsformate). Via Social-Media werden die Kinder und Jugendlichen begleitend aktiviert, sich an den Formaten zu beteiligen, verschiedene Challenges erhöhen die Reichweite des Projekts. Die produzierten Formate werden schrittweise thematisch ausgebaut und beispielsweise um Themen wie Erste Hilfe in Pandemiezeiten oder auch Tutorials für den Schulsanitätsdienst erweitert.


Gesundheitlicher Bevölkerungsschutz

WhatsApp-Chatbot des DRK: seriöse Informationen zum Coronavirus

Gerade angesichts der Vielzahl an Kanälen, über die während der Corona-Krise unterschiedlichste Informationen verbreitet werden, ist es wichtig, aufvertrauenswürdige und seriöse Quellenzurückzugreifen. Der neue WhatsApp-Chatbot des DRK bietet in einem zeitgemäßen Format verlässliche Corona-Auskünfte in Echtzeit.

EinChatbot ist ein technisches Dialogsystem, mit dem per Texteingabe oder Sprache kommuniziert werden kann. Chatbots werden oft eingesetzt, um häufig auftretende Anfragen mittels künstlicher Intelligenz (KI) automatisiert zu bearbeiten – von der einfachen Information bis hin zu persönlichen Terminbuchungen ist vieles möglich. Das Menschliche und Persönliche kann durch einen automatischen Bot natürlich nicht ersetzt werden. In einer Chat-Funktion können KI und menschlicher Kontakt jedoch auch vereint werden.

Der DRK-WhatsApp-Bot soll in einem nächsten Schritt thematisch ausgebaut werden: Neben Informationen zum Coronavirus soll er künftig auch für Blutspendetermine genutzt werden können, Informationen und Neuigkeiten zu Auslandsprojekten bieten – insbesondere auch im Fall von Katastrophen – und es ist geplant, die Chat-Funktion in verschiedene Bereiche der DRK-Website zu integrieren.

Zum Corona WhatsApp-Chatbot des DRK

 

Notfallversorgung in langanhaltenden Krisen: neue Schulungsformate für die DRK-Bereitschaften

Um die Einsatzfähigkeit der DRK-Bereitschaften in ressourcenintensiven und langanhaltenden Krisen wie Pandemielagen nachhaltig bundesweit zu stärken, sollen neue Ausbildungskonzepte und digitale Lernmedien (zum Beispiel Videos, interaktiver Unterricht, Apps) erarbeitet werden. Ziel ist es, mittels dieser Maßnahmen Lehr- und Führungskräfte der DRK-Bereitschaften im gemeindenahen zivilen Bevölkerungsschutz und der Gesundheitsvorsorge mit zusätzlichen sozialen, fachlichen, pädagogischen und organisatorischen Kompetenzen auszustatten.

Im ersten Schritt werden individuelle und kollektive Lernerfahrungen aus DRK-Einsätzen während der Corona-Krise wissenschaftlich ermittelt und für die innerverbandliche Bildungsarbeit aufbereitet. Auf dieser Basis werden dann im zweiten Schritt Pilot-Schulungen konzipiert und umgesetzt, die sich an Multiplikatoren der Bereitschaften richten. Dabei sollen zentrale Themen des Betreuungsdienstes und des Managements von Nachbarschaftshilfe eine Rolle spielen (zum Beispiel Versorgung im Hausbereich, Einkaufsdienste, Telefonberatung, Schutzmaßnahmen wie Umgang mit Schutzbekleidung/-ausrüstung oder Desinfektion).


Hilfsprojekte in der Pflege und Altenhilfe

Hospizarbeit und Sterbebegleitung trotz Kontaktverbot

In der aktuellen Ausnahmesituation sind wichtige Elemente in der Hospizarbeit nur eingeschränkt möglich oder sogar komplett weggefallen: Die Mitarbeitenden des Hospizes stehen aktuell in einer noch größeren Verantwortung gegenüber den Gästen und ihren Angehörigen. Die Begleitkultur muss daher alternative Formen des Miteinanders implementieren, die das Wesen der Hospizarbeit im größtmöglich-gewohnten Umfang erhalten. Der verordnete Wegfall von sozialen Angeboten erfordert die Schaffung neuer Kommunikationsmöglichkeiten wie zum Beispiel über den Einsatz audiovisueller Technik.

Ehrenamtliche Hospizarbeitist nicht mehr möglich: In allen Bereichen ist Mehrarbeit zu verzeichnen, die es zu kompensieren gilt. Den Gästen muss ihre Angst vor Isolation am Lebensende genommen werden, das gelingt über kreativ-neue wie auch bewährt-wiederentdeckte Angebotsformen. Diese sollten nachhaltig ausgerichtet sein und auch in der Zeit nach Corona angeboten werden.


Weitere Informationen zur Corona-Hilfe des DRK

  • Corona-Nothilfefonds

    Durch die Spenden für den Corona-Nothilfefonds unterstützen Sie Ehrenamtliche und wichtige Hilfsaktionen des DRK während der Corona-Krise. Spenden Sie Fürsorge und Solidarität mit Ihrem Beitrag zum Corona-Nothilfefonds.

  • Informationen zu Coronavirus mit DRK Mitarbeiter und Senioren

    Coronavirus Informationsseite

    Coronavirus & Covid-19: Das DRK informiert Sie zu Ansteckungsgefahren, Symptomen und Schutzmaßnahmen und stellt weiterführende Infomaterialien und Kontaktadressen bereit.

  • Kinder mit DRK Mütze und Informationen zum Coronavirus für Familien

    Corona-Zeit: Tipps für Eltern und Kinder

    Medienberichte und andere Informationen über die Coronakrise erreichen auch viele Kinder. Der Alltag von Familien hat sich umfassend geändert und besonders Eltern stehen vor großen Herausforderungen. Wie kann ich meinen Kindern das Thema Coronavirus erklären? Wie soll ich mich als Elternteil verhalten und worauf muss ich achten? Das DRK hat unterschiedliche Informationen und Tipps für Eltern und Kinder zusammengestellt.

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