DRK Kampagne zum Coronavirus: #füreinander mit Senioren

Informationen zum Coronavirus

Die Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) schafft zunehmende Unsicherheit in der Bevölkerung. Das Deutsche Rote Kreuz ist seit Wochen bundesweit im Einsatz, um als nationale Hilfsgesellschaft die Behörden bei der Bekämpfung des Coronavirus zu unterstützen.

Auf dieser Seite finden Sie relevante Informationen zum Coronavirus, Kontaktdaten und Hygienetipps für die eigene Sicherheit und Gesundheit.

Ausgewählte Projekte und Maßnahmen, die über den Corona-Nothilfefonds finanziert werden, finden Sie hier:

Corona-Nothilfefonds: Hilfsprojekte des DRK


DRK empfiehlt Corona-Warn-App

Mit der Corona-Warn-App können alle mithelfen, Infektionsketten schnell zu durchbrechen. Die App fungiert als digitale Ergänzung zu Abstandhalten, Hygiene und Masken – und schützt uns selbst und unsere Mitmenschen. Die App für iOS und Android erfasst die alltäglichen Begegnungen mit anderen und informiert digital, wenn ein Kontakt mit einer nachweislich betroffenen Person bestanden hat. Dabei werden höchste Transparenz- und Datenschutzstandards erfüllt, da die App zu keiner Zeit Informationen zur Identität oder Bewegungsprofile der Nutzerinnen und Nutzer sammelt.

Download der Corona-Warn-App


DRK Whatsapp Bot: Schnelle Hilfe - Rund um die Uhr

Der neue WhatsApp Chatbot des DRK beantwortet Ihre dringendsten Fragen rund um die Uhr, versorgt Sie mit hilfreichen Tipps und informiert Sie über die neusten Entwicklungen innerhalb von Sekunden. Gerade während der Corona-Krise wird deutlich, über wie viele Kanäle unterschiedlichste Informationen zum Thema verbreitet werden – genau hier kommt der DRK-WhatsApp-Chatbot zum Einsatz.


Coronavirus: Ansteckung, Symptome und Schutz

Wie kann ich mich mit dem Coronavirus anstecken?

Die häufigste Ansteckung mit dem Covid-19-Erreger erfolgt über die Tröpfcheninfektion, wenn man zum Beispiel direkt durch eine infizierte Person angehustet wird. Aber auch sogenannte Schmierinfektionen sind als möglicher Übertragungsweg nicht ausgeschlossen. Ein Beispiel hierfür ist Händeschütteln oder die Berührung von Oberflächen, nachdem eine betroffene Person diese ohne Desinfektion der Hände berührt hat. Aktuell liegen keine Informationen zur Übertragung des Coronavirus über importierte Waren vor, zum Beispiel über Pakete aus China. Das Virus müsste hierfür die langen Transportwege überleben.


Welche Symptome treten auf und wie ist der Krankheitsverlauf?

Zu den Symptomen gehören Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber, wobei einige Betroffene auch an Durchfall leiden. Bei einem Teil der mit Covid-19 infizierten Personen hat das Virus zu schwerwiegenden Atemproblemen und Lungenentzündungen geführt. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an schwerwiegenden Grunderkrankungen litten. In den meisten Fällen werden die Betroffenen jedoch wieder gesund. Die Behandlung verläuft ähnlich wie bei anderen Atemwegserkrankungen, wobei nur die Symptome, nicht der Erreger selbst, behandelt werden können.


Wie kann ich mich vor einer Infektion schützen?

Persönliche Schutzmaßnahmen

  • Abstand zu Erkrankten halten (ein bis zwei Meter)
  • Regelmäßiges, häufiges und sorgfältiges Händewaschen durchführen (mindestens 20 Sekunden mit Seife bis zum Handgelenk)
  • Bei Bedarf Handschuhe tragen (nach täglichem Wechseln waschen)
  • Händeschütteln und Umarmungen vermeiden
  • Gesichter nicht oder nur mit gewaschenen Händen berühren, vor allem die Schleimhäute
  • In die Armbeuge niesen
  • Weitere schützende Gewohnheiten entwickeln, etwa das Drücken von Fahrstuhlknöpfen mit Knöcheln statt Fingerspitzen
  • Belebte Orte und Veranstaltungen meiden

Prävention für Unternehmen 

  • Homeoffice für besonders gefährdete Mitarbeiter, wenn möglich, organisieren
  • Mitarbeiter mit akuten Symptomen einer Atemwegserkrankung (zum Beispiel Husten oder Atemnot) sollten sofort nach Hause geschickt werden.
  • Stellen Sie Möglichkeiten für Handhygiene bereit (Seife und Papierhandtücher)
  • Lassen Sie Oberflächen und die Umgebung routinemäßig reinigen
  • Vorgesetzte sollten besonders relevante Positionen in den Arbeitsabläufen identifizieren und für Vertretungen sorgen; die Abwesenheit einer Person wird dann nicht die Funktionsfähigkeit der ganzen Organisation gefährden oder beeinträchtigen
  • Schulen Sie Ihre Mitarbeiter in „Hygiene Promotion“

Generell werden also Maßnahmen empfohlen, die grundsätzlich bei allen ansteckenden Krankheiten ratsam sind.


Corona-Krise: Wie kann ich helfen?

Spenden für den Corona-Nothilfefonds

Durch die Spenden für den Corona-Nothilfefonds werden Ehrenamtliche und wichtige Hilfsaktionen zur Bekämpfung des Virus unterstützt. Zahlreiche Freiwillige sind zum Beispiel engagiert, um älteren und bedürftigen Menschen zu helfen, Lebensmittel-Bringdienste zu organisieren, Pflegepersonal und Bewohner in Seniorenheimen zu unterstützen und die psycho-soziale Betreuung zu übernehmen.

Helfen Sie mit und spenden Sie für den Corona-Nothilfefonds. Erhalten Sie nachfolgend zudem einen genaueren Einblick in ausgewählte Projekte des DRK im Rahmen der Corona-Nothilfe.

 

#pflegereserve: Jetzt registrieren!

Sie sind Fachkraft, arbeiten jedoch aktuell nicht in einem Pflegeberuf? Sie möchten mit Ihrem Wissen und praktischer Erfahrung in der Corona-Pandemie helfen? Dann registrieren Sie sich jetzt bei #pflegereserve! Die Initiative bringt Sie mit Kliniken und Pflegeeinrichtungen in Ihrer Nähe zusammen. Den Umfang Ihres Engagements bestimmen natürlich nur Sie selbst.

#pflegereserve: Jetzt registrieren! 
 

Jetzt beim DRK-Verband in Ihrer Nähe melden!

Freiwilliges Engagement ist grundsätzlich in Krisenzeiten wichtig und sinnvoll. Ohne Ehrenamt geht es nicht! Das DRK ist in ganz Deutschland aktiv und unterstützt ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Klicken Sie auf den Button für eine Übersichtskarte der DRK-Verbände und kontaktieren Sie das DRK in Ihrer Nähe.

Übersichtskarte DRK-Verbände
 


Freiwilliges Engagement in Zeiten der Coronakrise

An dieser Stelle möchten wir Sie auch in Zeiten der Coronakrise herzlich einladen und ermuntern, sich in der DRK-Wohlfahrts- und Sozialarbeit ehrenamtlich zu engagieren. Zu den Möglichkeiten und Voraussetzungen eines ehrenamtlichen Engagements finden Sie nachfolgend einige wichtige und aktuelle Informationen.

  • Ist freiwilliges Engagement zum Beispiel in Besuchsdiensten jetzt (noch) sinnvoll?

    Freiwilliges Engagement ist grundsätzlich auch in Krisenzeiten wichtig und sinnvoll. Jedoch sind alle Maßnahmen mit direkten und persönlichen Kontakten derzeit äußerst schwierig und – bis auf wenige Ausnahmen – fast unmöglich. Wenn Sie sich jetzt zum Beispiel in einem Besuchsdienst freiwillig engagieren möchten, ist Telefonieren eine gute Alternative. Der Grundimpuls beim Helfen ist ja: Kontakt herzustellen. Das bleibt wichtig, muss aber nicht physisch sein, sondern kann ebenfalls per Telefon erfolgen. Freiwillig Engagierte von Besuchsdiensten gehören zum Teil selbst zur Risikogruppe, so können sich beide Seiten vor einer Infektion besser schützen, aber kommen dennoch zusammen. Jetzt ist auch eine gute Gelegenheit, einmal wieder Briefe zu schreiben. Insbesondere alte Menschen, die in DRK-Einrichtungen leben, freuen sich darüber sehr.

  • Wohin können sich Menschen wenden, die sich jetzt engagieren möchten?

    Freiwillig Engagierte sollten sich zunächst individuell darüber klar werden, wo sie sich wann und wie oft für welche Dauer engagieren können oder wollen. Dann können sie sich an die vor Ort für freiwilliges Engagement zuständigen Personen, die Ehrenamtskoordinatoren und -koordinatorinnen, innerhalb ihrer DRK-Einrichtung oder DRK-Gliederung wenden. Große Einrichtungen wie zum Beispiel DRK-Senioren- und Pflegeeinrichtungen haben oft auch eigene Freiwilligenkoordinatoren und -koordinatorinnen.

    In Städten und Regionen gibt es darüber hinaus Anlaufstellen wie Freiwilligenagenturen, -zentralen oder -börsen, die versuchen, Bedarf und Engagement auch über digitale Vermittlung zusammenzubringen. 

    Einige unserer DRK-Gliederungen haben bereits Aufrufe gestartet. Sie suchen helfende Hände, um Menschen zu unterstützen. Ziel ist es, Menschen, die Hilfe anbieten können, und Menschen, die Hilfe benötigen, in geeigneter Weise zusammenzubringen. So könnten zum Beispiel Einkäufe erledigt und benötigte Rezepte vom Arzt oder Medikamente aus der Apotheke abgeholt werden. Aber auch Mithilfe bei Lebensmittelverteilung/Tafel/Kleiderläden, der Kinderbetreuung (zum Beispiel, wenn die Spielplätze wieder geöffnet sind), ein freundliches Telefonat oder weitere praktische Hilfen können mögliche Engagementtätigkeiten sein. Auf den Webseiten der DRK-Landes- und -Kreisverbände vor Ort finden Sie zahlreiche Hinweise, wo Hilfesuchende und Menschen, die Hilfe anbieten, zueinanderfinden können bzw. vernetzt werden.

  • Soll man anderen Menschen auch mit Nachbarschaftshilfe helfen?

    Ja, natürlich! Vermeiden Sie aber unstrukturierte soziale Kontakte. Wenn Sie etwa für ältere Nachbarn einkaufen, vermeiden Sie dabei den direkten Kontakt, bleiben Sie nicht auf einen „Kaffeeklatsch“, sondern verabreden Sie die Einkäufe telefonisch und stellen Sie diese vor die Wohnungstür. Ältere Menschen haben ein hohes Risiko eines schweren Krankheitsverlaufes. Deshalb müssen sie sich besonders schützen und am besten zu Hause bleiben.

    Es empfiehlt sich, mit älteren Menschen in der Nachbarschaft zu sprechen – am besten am Telefon. Der Kontakt ist wichtig. Dann kann man auch klären, ob man etwas einkaufen, Rezepte vom Arzt holen und in der Apotheke einlösen oder vielleicht den Hund ausführen soll.

  • Gibt es gute Beispiele für Nachbarschaftshilfe?

    Ein Aushang im Hausflur eines Mehrparteienhauses kann ein Weg sein, Hilfe innerhalb der Nachbarschaft anzubieten, wie zum Beispiel Einkaufen von Lebensmitteln oder anderen wichtigen Dingen, den Hund ausführen oder dringend benötigte Medikamente in der Apotheke abholen.

    Ein Unterstützungsangebot kann vielleicht auch gezielt in die Briefkästen der betroffenen Nachbarn eingeworfen oder unter der Tür hindurchgeschoben werden. Weitere Anregungen zu Angeboten der Nachbarschaftshilfe gibt es ebenfalls in unseren DRK-Landes- und Kreisverbänden.

  • Welche Fähigkeiten sind jetzt, (aber auch grundsätzlich) für das ehrenamtliche Engagement in der Wohlfahrts- und Sozialarbeit gefragt?

    Nach der formalen Definition des DRK sind Ehrenamtliche Menschen, die sich über ihre gesellschaftlichen und beruflichen Verpflichtungen hinaus besonders hervorheben, indem sie Zeit, Wissen und Können freiwillig und unentgeltlich für humanitäre und soziale Zwecke und Dienstleistungen einbringen, in der Überzeugung, dass ihre Arbeit dem Gemeinwohl und ihrer eigenen Selbstverwirklichung dient.

    Ganz praktisch heißt das: Sie sollten Interesse und Freude an einer Arbeit mit unterschiedlichsten Menschen und deren Lebenswelten mitbringen, unabhängig von deren Nationalität, Religionszugehörigkeit oder gesellschaftlichen Status. Sie sollten auch daran interessiert sein, Menschen Ihre Zeit zu schenken, bereit sein, verlässliche Beziehungen aufzubauen und Menschen somit eine bessere Teilhabe am täglichen Leben zu ermöglichen. Dabei ist es ausdrücklich erwünscht, dass Sie erworbene Fähigkeiten und Kenntnisse und Ihre Lebenserfahrung in die praktische ehrenamtliche Arbeit einbringen. Selbstverständlich erhalten Sie zu Beginn eine grundlegende Einweisung (und wo notwendig Ausbildung) hinsichtlich der jeweiligen Aufgabenbereiche.


Kontaktdaten und Informationen zum Coronavirus

Wichtige Links

Robert-Koch-Institut (inkl. aktueller Fallzahlen, Risikogebiete und Handlungsempfehlungen):
www.rki.de

Bundesgesundheitsministerium (Tagesaktuelle Updates):
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (FAQ):
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html 

Gesundheitsämter:
https://tools.rki.de/PLZTool/

Weltgesundheitsorganisation/WHO (aktuelle Fallzahlen und weltweiter Überblick):
https://experience.arcgis.com/experience/685d0ace521648f8a5beeeee1b9125cd

Wichtige Telefonnummern

Deutschlandweite Info-Hotline für das Coronavirus:
0800 011 77 22 (von der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland)

Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung:
116 / 117 rund um die Uhr erreichbar.

Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon):
030 346 465 100

Allgemeine Erstinformation und Kontaktvermittlung:
Behördennummer 115 (www.115.de)


Eltern und Kinder

Medienberichte und andere Informationen über die Coronakrise erreichen auch viele Kinder. Der Alltag von Familien hat sich umfassend geändert und besonders Eltern stehen vor großen Herausforderungen. Wie kann ich meinen Kindern das Thema Coronavirus erklären? Wie soll ich mich als Elternteil verhalten und worauf muss ich achten? In diesem Zusammenhang kann auch die Langeweile durch mangelnde Bewegungsmöglichkeiten ein strittiges Thema in Familien sein. Das DRK hat unterschiedliche Informationen und Tipps für Eltern und Kinder zusammengestellt. Gegen die Langeweile und für den Spaß gibt es Bastelanleitungen, Spiele und tolle Ideen für Zuhause.


Tipps für Eltern und Kinder​​​​​​​


In Quarantäne, was nun?

Grundsätzlich empfiehlt sich im Falle einer Quarantäne die Beachtung aller aktuellen Vorgaben der Behörden und die Anpassung der eigenen Mobilität. Wie kann man seinen Alltag zu Hause so gestalten, dass er für alle Beteiligten so angenehm wie möglich ist?

Das Deutsche Rote Kreuz gibt ein paar Tipps zum Verhalten während der Quarantäne:

  • Sorgen Sie zu Hause für einen geregelten Alltag und geben Sie ihm Struktur.
  • Falls Sie im Homeoffice arbeiten, trennen Sie Ihren Arbeitsplatz vom Privatleben – wenn möglich auch räumlich.
  • Legen Sie feste Zeiten für Arbeit (Erwachsene) und schulisches Lernen (Kinder) fest.
  • Bestimmen Sie fixe Zeitpunkte, an denen die Familie (sofern alle gesund sind) sich zur gemeinsam Mahlzeit trifft.
  • Sorgen Sie für Privatsphäre für jedes Familienmitglied.
  • Organisieren Sie Erholungsmomente für alle, die mit Entspannungsübungen, Spiele spielen, lesen, fernsehen etc. gefüllt sind.
  • Versuchen Sie sich – auch in den eigenen Räumen – sportlich zu betätigen, z. B. mit Gymnastik- oder Kraftübungen.
  • Minimieren Sie Ihre sozialen Kontakte nach draußen und verabreden Sie sich stattdessen zum Telefonieren, Mailen oder Skypen.
  • Nutzen Sie auch die digitalen Geräte, falls Sie psychologische Unterstützung benötigen.
  • Achten Sie aufeinander und kontaktieren Sie ärztliche Hilfe per Telefon oder Notruf (112 im Notfall oder ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117), wenn es bei einem Familienmitglied zu gesundheitlichen Problemen kommt.
  • Lassen Sie sich von Nachbarn mit Einkäufen versorgen oder bieten Sie umgekehrt Hilfe an, falls die Personen von nebenan Unterstützung benötigen.
    Die Einkäufe sollten am besten in Kartons o.Ä. vor die Haustüre gestellt werden und nach einmaliger Nutzung entsorgt werden.
  • Sorgen Sie für regelmäßige Belüftung der Räume und reinigen Sie Ihr Zuhause gründlich nach Ablauf der Quarantäne!
  • Bleiben Sie trotz des Ausnahmezustandes positiv und gelassen. Diese Krise wird vorbeigehen!

Quelle: DRK LV Hessen e.V.


Tipps für den Umgang mit Stress

Wir alle durchlaufen sicherlich eine ganze Reihe unterschiedlicher Gefühls- und Gemütszustände im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus‘ – Angst, Sorge, Verwirrung, Fassungslosigkeit, Zweifel, Frustration. Für uns alle ist es eine besonders herausfordernde Zeit, die mit zusätzlichem Stress auf verschiedenen Ebenen verbunden ist. Gerade Kinder kann die derzeitige Situation stark verunsichern und ihnen Angst einjagen.

Hier sind einige Tipps, um diesem Stress wirkungsvoll zu begegnen: 

  • Informieren Sie sich über seriöse und vertrauenswürdige Quellen und setzen Sie sich und insbesondere ihre Kinder in begrenztem Maße der Medienberichterstattung aus. 
  • Suchen Sie per Telefon, Video-Chat, E-Mail oder Messenger-Dienst den Kontakt zu Freunden und Familie. Bieten Sie im Rahmen des Ihnen Möglichen anderen auch Hilfe an. 
  • Sorgen Sie für sich selbst: Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung, trinken Sie ausreichend Wasser und gönnen Sie sich genügend Ruhepausen und Schlaf. 
  • Seien Sie geduldig mit sich selbst und anderen angesichts der insgesamt angespannten Situation. 
  • Ermutigen Sie Kinder, ihre Gefühle und Gedanken zu äußern. Gehen Sie auf sie ein und beruhigen Sie sie. Versuchen Sie, Ihren Kindern wieder ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. 
  • Schaffen Sie immer wieder kleinere und größere Entspannungsmomente für Körper und Geist. Probieren Sie aus, was dabei für Sie funktioniert: tiefes Ein- und Ausatmen, Dehnungen, Meditation, Aktivitäten, die Ihnen Spaß machen. 
  • Pausieren Sie immer wieder zwischen stressigen Momenten und belohnen Sie sich nach einer anstrengenden Aufgabe mit etwas, das Ihnen Freude bereitet. 

DRK Spotify Playlist: #füreinander in der Corona-Krise

Musik verbindet und Musik gibt uns Kraft. Hören Sie die schönsten Songs, die Kolleginnen und Kollegen vom DRK Bundesverband für Sie herausgesucht haben. Musik entspannt und gibt uns Kraft in den schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie! 

Jetzt reinhören!
 


Seelsorge

Zuhören, sich Zeit nehmen, Einsamkeit, Trauer und Schmerz gemeinsam aushalten – das gehört zur Begleitung von Menschen in Notfallsituationen. Die Corona-Pandemie stellt unsere Gesellschaft, aber auch jeden von uns ganz individuell, vor besondere Herausforderungen. Isolation und Quarantäne in den eigenen vier Wänden über Wochen ist eine psychische und seelische Belastung.

Anlaufstellen

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“:
08000 116 016
https://www.hilfetelefon.de/

Rufnummer für einsame Senioren:
0800 470 80 90

Telefonseelsorge:
0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222

Elterntelefon:
0800 111 0550

„Nummer gegen Kummer“ für Kinder und Jugendliche:
116 111


Stigmatisierung vorbeugen

Worte haben Gewicht: Nicht alles, was über das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) verbreitet wird, stimmt bzw. entspricht dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand. Es ist daher besonders wichtig, Rat und Information aus vertrauensvollen und seriösen Quellen zu beziehen. Mythen, Fake News und Gerüchte können der Gesundheit von uns allen schaden.

Die Eindämmung des Virus‘ erfordert unser aller Solidarität statt Stigmatisierung und Ausgrenzung. Denn Stigmatisierung oder die Angst davor kann dazu führen, dass Menschen sich scheuen, sich Hilfe zu suchen oder testen zu lassen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, wie etwa sich in Quarantäne zu begeben. Dieses Verhalten kann wiederum die weitere Ausbreitung des Virus‘ verstärken.

Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, sind Menschen, die mit einer Krankheit (COVID-19) konfrontiert sind. Wenn wir uns über sie äußern, sollten wir dies mit Respekt und Empathie tun und folgende Punkte beachten: 

  • Lasst uns von der neuen Infektionskrankheit COVID-19 und dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) sprechen und dabei auf lokale und ethnische Zuschreibungen verzichten. 
  • Lasst uns von „Menschen, die vielleicht an COVID-19 erkrankt sind“, „Menschen, die COVID-19 haben“ oder „Menschen, die wegen COVID-19 behandelt werden“ sprechen; nicht von „COVID-19-Verdachtsfällen“, „COVID-19-Fällen“ oder „Opfern“. 
  • Lasst uns von Menschen sprechen, die „an COVID-19 erkrankt sind“; nicht von Menschen, die „COVID-19 übertragen“, „andere infizieren“ oder „das Virus verbreiten“, da dies den Betroffenen absichtsvolles Handeln unterstellt und ihnen Schuld zuweist. 
  • Lasst uns mit Bedacht über die mit COVID-19 verbundenen Risiken sprechen auf Basis wissenschaftlicher Daten und der neuesten offiziellen Gesundheitsempfehlungen. Lasst uns die Verbreitung von unbestätigten Gerüchten und übersteigerter Sprache vermeiden, die Angst schüren. 
  • Lasst uns über positive Geschichten, sinn- und wirkungsvolle Vorsichtsmaßnahmen und positive Krankheitsverläufe sprechen. 

Service-Angebote

Werkzeuge für mobiles Arbeiten / Homeoffice

Die aktuelle Corona-Pandemie hat im Fachbereich "Soziale Innovationen und Digitalisierung" der DRK-Wohlfahrt zu sehr vielen Anfragen geführt, welche Anwendungen, Systeme oder Plattformen für einen bestimmten Zweck zu empfehlen sind. Unter den folgenden Links befinden sich eine Zusammenstellung von praktischen Tools für die digitale Zusammenarbeit und mobiles Arbeiten bzw. die Arbeit im Homeoffice.

Videokonferenzen   Projektmanagement   Telefonkonferenz   Cloud-Speicherung

​​​​​​​Hier gehts zum digitalen Werkzeugkasten​​​​​​​

eLearning Kurse

Rotkreuz-Kurs: Sich selbst schützen und Pflege von erkrankten Angehörigen

Hygiene- & Desinfektionsschulung und Pflegeschulung-Grundwissen

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