Mädchen an Dialysegerät

Gesundheitsversorgung in Jemen

Eine Folge des langjährigen Konflikts in Jemen ist ein geschwächtes Gesundheitssystem. Das DRK unterstützt den Jemenitischen Roten Halbmond beim Betrieb von vier Gesundheitseinrichtungen für besonders schutzbedürftige Menschen.

Operation in Jemen in von DRK unterstütztem Krankenhaus
DRK unterstützt medizinische Notfallversorgung in Jemen.

Eingeschränkte Gesundheitsversorgung

Mehr als die Hälfte der Gesundheitseinrichtungen in Jemen sind nicht voll funktionsfähig; es besteht ein chronischer Mangel an Personal, Medikamenten und Betriebsmitteln. Hinzu kommt ein erhöhtes Risiko für den Ausbruch von Krankheiten wie Cholera, Dengue-Fieber und Masern. Grund hierfür ist eine mangelnde Infektionsprävention und -kontrolle.

In den von der Krise stark betroffenen Provinzen Amran, Taiz und Hajjah sind grundlegende Gesundheitsdienste besonders stark limitiert. Darunter leiden insbesondere schwangere Frauen, Mütter, Kinder unter fünf Jahren sowie ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und Menschen mit chronischen Erkrankungen.

Die begrenzte Verfügbarkeit von weiblichem medizinischem Personal und kulturelle Barrieren schränken den Zugang von Frauen und Mädchen zu einer ihren Bedürfnissen entsprechenden Gesundheitsversorgung zusätzlich ein.  

Einsatz des Jemenitischen Roten Halbmonds

Während viele humanitäre Organisationen ihre Aktivitäten wegen politischer Instabilität, Mittelkürzungen und erhöhter Sicherheitsrisiken einstellen mussten, ist der Jemenitische Rote Halbmond (JRH) aufgrund seiner starken Akzeptanz in den Gemeinden eine der wenigen Organisationen, die ihre Arbeit flächendeckend im Norden und Süden des Landes aufrechterhalten können.

Zusammenarbeit von DRK und Jemenitischen Roten Halbmond

Mit Unterstützung des DRK betreibt der Jemenitische Rote Halbmond weiterhin vier unverzichtbare Gesundheitseinrichtungen in Amran, Hajjah und Taiz. Pro Jahr werden hier bis zu 150.000 besonders schutzbedürftige Menschen Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung und lebensrettenden Leistungen erhalten.

Bausteine des Projekts zur Aufrechterhaltung von Gesundheitseinrichtungen:

  • Primäre Gesundheitsversorgung
  • Notfallversorgung und Geburtshilfe
  • Gesundheitsversorgung von Müttern, Neugeborenen und Kindern 
  • Unterstützung mit Fachpersonal 
  • Unentbehrliche Arzneimittel 
  • Betrieb des Gesundheitsinformationssystems (Infektionskontrolle)
  • Bereitstellung technischer Fernberatung durch das DRK 
     

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Das Projekt

Bereitstellung von Gesundheitsdiensten für besonders schutzbedürftige Menschen 

Region

Amran, Taiz, Hajjah

Laufzeit

01.01.2026 - 31.12.2028 

Finanzierung

Auswärtiges Amt DRK/ Spenden: 01.01.2026 - 31.12.2028 

Stiftungsgelder DRK / Spenden: 01.01.2026 - 31.12.2026

Partner

Jemenitischer Roter Halbmond

Vorgängerprojekt

Jemenitische Arzt bei einer Dialyse-Behandlung

Seit Beginn des gewaltsamen Konflikts verschlechtert sich die Situation der Bevölkerung in Jemen stetig. Insbesondere fehlt es den Menschen an sauberem Wasser und medizinischer Hilfe. Das DRK unterstützt deshalb die Gesundheits- und Wasserversorgung.

Jemenitische Arzt bei einer Dialyse-Behandlung

Seit Beginn des gewaltsamen Konflikts verschlechtert sich die Situation der Bevölkerung in Jemen stetig. Insbesondere fehlt es den Menschen an sauberem Wasser und medizinischer Hilfe. Das DRK unterstützt deshalb die Gesundheits- und Wasserversorgung.

Junge mit Wasserflasche im Jemen.

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Engagement des DRK

Mobile Klinik mit Medikamenten des Roten Kreuzes in Simbabwe

Das DRK ist weltweit in der humanitären Gesundheitsversorgung im Einsatz und engagiert sich dabei in der medizinischen Nothilfe sowie der dauerhaften Verbesserung der Gesundheitssituation.

Junge mit Wasserkanistern Im Jemen

Als Folge der jahrelangen bewaffneten Konflikte leiden die Menschen in Jemen unter einer der größten humanitären Krisen weltweit: Es fehlt ihnen an sauberem Wasser, gesundheitlicher Versorgung und Bildungsmöglichkeiten. Das DRK unterstützt die humanitäre Nothilfe des Jemenitischen Roten Halbmonds.

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