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Stärkung der Rot-Kreuz-Strukturen im Amazonasgebiet

Das Dreiländereck im Amazonasgebiet umfasst die Grenzstädte Leticia (Kolumbien), Santa Rosa (Peru) und Tabatinga (Brasilien). Da die meisten Orte der Region nur über den Fluss oder zu Fuß erreichbar sind, ist die Gesundheitsversorgung  der Bevölkerung sehr eingeschränkt. Auch im Katastrophenfall ist der Zugang zum Beispiel für Hilfsgüter extrem schwierig. Daher will das Kolumbianische Rote Kreuz seine Strukturen und sein Büro in Leticia stärken. Das Deutsche Rote Kreuz unterstützt seine Schwestergesellschaft dabei.

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Mit 10 € kann ein neuer Freiwilliger mit einer Mütze und einem T-Shirt mit Rotkreuzaufdruck ausgestattet werden. 

Gestärkt in die Zukunft

Damit das Kolumbianische Rote Kreuz in einer so schwer zugänglichen Region helfen kann sind vor allem ein gut organisiertes Büro als Schaltzentrale, ein effektives Management und logistische Koordination wichtig. Für das Rotkreuz-Büro in Leticia wurde deshalb ein Entwicklungsplan erstellt der diesen Zustand Schritt für Schritt herstellen soll. Es werden Kurse in diesen Bereichen durchgeführt und die Ausstattung und Infrastruktur des Büros wird verbessert.

Wie in Deutschland ist auch das Kolumbianische Rote Kreuz auf die Mitarbeit freiwilliger Helfer angewiesen. Eine weitere wichtige Komponente des Projekts ist deshalb die Rekrutierung und Ausbildung von Freiwilligen in den Bereichen Gesundheitsvorsorge, Nothilfeeinsätze oder Erste-Hilfe. Es wurde ein Schulungszentrum gebaut, in dem entsprechende Kurse und Ausbildung durchgeführt werden können.

Bei den starken Überschwemmungen im Sommer 2013 wurde das Roten Kreuz in Leticia zum ersten Mal auf die Probe gestellt. Durch das verbesserte Einsatzpotential konnte nicht nur den Bedürftigen auf der kolumbianischen, sondern auch auf der peruanischen Seite des Flusses geholfen werden.

Schulungen für junge Freiwillige

Auch die Schüler des Internats San Juan durchlaufen Kurse zu Themen wie Erste Hilfe, Katastrophenvorsorge und gewaltfreie Kommunikation. Bei den Schülern des Internates handelt es sich hauptsächlich um indigene Jugendliche. Sie leben in abgelegenen Gebieten mit wenig Infrastruktur. Nach Abschluss ihrer Ausbildung kehren sie meist in ihre Dörfer zurück und können den Menschen ihrer Gemeinde ihr Wissen weitergeben und selbst helfen.

Das Projekt

Region: Dreiländereck
Projektvolumen: 380.000 Euro
Finanzierung: Spenden
Partner: Kolumbianische Rote Kreuz


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