Eine ältere, kolumbianische  Frau bei einer Untersuchung
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Kolumbien: Bessere Ernährung, Gesundheit und Trinkwasserversorgung

Vertriebene Familien, fehlende Infrastruktur und Engpässe in der Versorgung: Mehr als 50 Jahre Bürgerkrieg haben in manch abgelegenen Regionen Kolumbiens weitreichende Folgen. Das DRK engagiert sich gemeinsam mit dem Kolumbianischen Roten Kreuz für bessere Ernährung, Gesundheit und Trinkwasserversorgung.

Sicherung der Lebensgrundlagen

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Mit 25€ können sie eine Familie mit einem Wasserfiltersystem unterstützen.

Mit mehr als 400.000 registrierten Opfern und Geschädigten gehört die Region Nariño zu den am schwersten vom internen Konflikt betroffenen Departments Kolumbiens. Sauberes Wasser, medizinische Grundversorgung und bessere Ernten wünschen sich die Menschen – viele davon Vertriebene – in den Gemeinden Policarpa und Cumbitara.

Auch nach Unterzeichnung des Friedensvertrags zwischen den FARC-Rebellen und der kolumbianischen Regierung leidet die Bevölkerung noch an den Folgen des bewaffneten Konfliktes.. Dazu gehören zu wenige und zu teure Nahrungsmittel, die Kontaminierung des Bodens durch militärische Altlasten und Öllecks und verunreinigtes Wasser. Eine relativ hohe Kindersterblichkeit, Unterernährung und fehlende Gesundheitsversorgung gehen damit einher.

Mobile Gesundheitskliniken kommen zu den Menschen

Mobile Gesundheitskliniken (UMS), d.h. speziell ausgerüstete Fahrzeuge mit medizinischem Fachpersonal, medizinischen Hilfskräften sowie Sanitärfachleuten und Logistikern erreichen die Bewohner in abgelegenen Regionen, in denen es keine gesundheitliche Basisversorgung gibt.

Gemeinsam mit dem lokalen Roten Kreuz und den Menschen vor Ort wird die Qualität des konsumierten Trinkwassers analysiert und dann die Wasserversorgung durch das Ersetzen verschlissener Wasserfilter bzw. die Verteilung neuer Filter verbessert. Dies wird von entsprechenden Fortbildungen zur Montage und Wartung der Filter sowie zur Hygiene und Wasserbehandlung begleitet.

Insgesamt 2.000 Familien erhalten so einen verbesserten Zugang zu sauberem Wasser. Zudem erhalten auch Gemeindeeinrichtungen wie Schulen oder Vereine Filter. Darüber hinaus wird die Wasserinfrastruktur (Brunnen, andere Quellen) der Gemeinden untersucht und gewartet oder instandgesetzt.

Nachhaltigkeit durch Hilfe zur Selbsthilfe und Schulungen

Bedürftige Familien erhalten landwirtschaftliche Geräte, Saatgut und Kleintiere, hauptsächlich Hühner und Ziegen, und können so ihren Lebensunterhalt bestreiten. Verbesserte Anbaumethoden und mehr Diversität bei der Auswahl der Feldfrüchte helfen, die Ernährungsgrundlagen zu sichern.

Darüber hinaus werden die Familien fachlich betreut und beraten, auch zu Themen wie z.B. vitaminschonende Verarbeitung von Lebensmitteln, Grundlagen ausgewogener Ernährung und bessere Hygiene.

Das Projekt

Region: Department Nariño, Gemeinden Policarpa und Cumbitara
Projektvolumen: 736.000 Euro
Finanzierung: Auswärtiges Amt und Spenden
Partner: Kolumbianisches Rotes Kreuz (KRK)

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