Laos: Ausbau und Verbesserung des Blutspendedienstes

Laos ist eines der am wenigsten entwickelten Länder Asiens, auch das Gesundheitswesen ist noch entwicklungsfähig. Seit 1975 existiert ein nationaler Blutspendedienst, doch die Zahl der Personen, die regelmäßig Blut spenden, ist in Laos noch gering. Die Kinder- und Müttersterblichkeit ist gerade im ländlichen Raum sehr hoch, und auch Unfälle sind häufig. Der Bedarf an Blutspenden wird weiter ansteigen, z.B. bei Komplikationen in der Schwangerschaft und während der Geburt. Mit Hilfe des DRK wird das Blutspendewesen in vier Provinzen von Laos nachhaltig verbessert.
Ihre Spende hilft! Mit rund 65 € finanzieren Sie das benötigte Material für einen Blutspendetermin.

Wir unterstützen das lokale Blutspendewesen

Der Blutspendedienst des Laotischen Roten Kreuzes ist dafür verantwortlich, ausreichend Blutkonserven für die Krankenhäuser der Hauptstadt Vientiane und der Provinzen sicherzustellen. Das DRK unterstützt die Schwesterorganisation dabei schon seit 2006 erfolgreich. Ende 2013 betrug die Zahl der gesammelten Blutspenden knapp 24.000, als Mindestgröße müssen jedoch ca. 62.000 Spenden zur Verfügung stehen. Für einen funktionierenden Blutspendedienst sind breitangelegte Blutspendekampagnen, eine gute Ausrüstung und qualifizierte Mitarbeiter nötig. Von der baulichen Infrastruktur und technischen Ausrüstung bis zu Trainings für erfolgreiche Blutspendekampagnen unterstützt das DRK das Laotische Rote Kreuz, damit es künftig operativ, strategisch und technisch-wissenschaftlich in der Lage ist, eigenständig einen Blutspendedienst zu betreiben. Gesundheitseinrichtungen werden im Projektgebiet mit medizinisch-technischen Geräten und Materialien, wie Kühlschränken, Verbrauchsmaterialien, Reagenzien und Testmaterial ausgestattet.
Ihre Spende hilft! Für rund 140 € können wir eine medizinische Kühlbox zum Transport von Blutspenden bereitstellen.

Beratung und Professionalisierung des laotischen Blutspendedienstes

Große Mengen an Spenderblut benötigen nicht nur Patienten bei Operationen, Frauen während der Geburt und Unfallopfer, sondern z.B. auch Patienten, die an Thalassämie leiden, einer in Laos weitverbreiteten Erkrankung. Mediziner und Wissenschaftler analysieren den Bedarf und beraten bei der Werbung neuer Spender. Besonders bei der Ansprache ethnischer Minderheiten, bei denen das Blutspenden häufig missverstanden und daher tabuisiert wird, hilft Erfahrung und richtige Vermittlung. Und auch beim konkreten Betrieb von Blutbanken und bei der Verarbeitung bzw. Lagerung von frischem Spenderblut, gerade im ländlichen Laos ist wissenschaftliche Expertise nötig. So kann das asiatische Land die zukünftigen Herausforderungen im Blutspendewesen besser meistern. Einen Einblick in die Arbeit vor Ort gibt im DRK-Blog unser Mitarbeiter Tim Bray.

Das Projekt

Gebiet: Vier Provinzen in Nord-Laos (Sayabury, Oudomxay, Bokeo und Ton Pheung)
Begünstigte: 260.000 Menschen (Patienten)
Finanzierung: BMZ und Spenden
Partner: Laotisches Rotes Kreuz

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Blutspende in Laos
Nach dem verheerenden Dammbruch in Laos Mitte Juli 2018 stellt das DRK mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes Mittel und Material zur Reparatur zerstörter Häuser bereit und eine DRK-Expertin hilft vor Ort. Denn immer noch leben Tausende in Notunterkünften und noch fast einhundert Menschen werden vermisst.
Helikopter bringt Hilfsgüter in Laos
In Laos sind nach aktuellen Berichten mindestens 26 Menschen nach dem Bruch des Xe-Pian-Xe-Namnoy-Dammes in der südlaotischen Provinz Attapeu am 23.07.2018 ums Leben gekommen. „Mitarbeiter des Laotischen Roten Kreuzes befinden sich seit Montag im Dauereinsatz, um den Menschen in den betroffenen Gebieten zu helfen“, sagt Marc Souvignier vom Team Internationale Zusammenarbeit des DRK.
Kinder beim Händewaschen

Im nordvietnamesischen Cao Bang und Lang Son leben die Menschen meist von der Landwirtschaft. Es fehlt ihnen häufig an Trinkwasser und Latrinen. Auch mangelt es an Informationen zu Hygiene. Das Rote Kreuz hilft bei der Wissensvermittlung und beim Bau von Wasser- und Sanitäranlagen.

Kind, Vater und Helfer in Basisgesundheitsstation

Nach dem Erdbeben 2015 verteilte das DRK dringend benötigte Hilfsgüter, die mit zahlreichen Hilfsflügen nach Nepal gebracht wurden, errichtete eine Basisgesundheitsstation und begleitete den Bau von Unterkünften inklusive den Aufbau einer Wasser- und Sanitärversorgung.

In Kasachstan, Kirgistan, Usbekistan, Turkmenistan und Tadschikistan unterstützt das DRK die Bevölkerung, sich besser auf Naturkatastrophen vorzubereiten.

Kinder beim Händewaschen

Im nordvietnamesischen Cao Bang und Lang Son leben die Menschen meist von der Landwirtschaft. Es fehlt ihnen häufig an Trinkwasser und Latrinen. Auch mangelt es an Informationen zu Hygiene. Das Rote Kreuz hilft bei der Wissensvermittlung und beim Bau von Wasser- und Sanitäranlagen.

Kind, Vater und Helfer in Basisgesundheitsstation

Nach dem Erdbeben 2015 verteilte das DRK dringend benötigte Hilfsgüter, die mit zahlreichen Hilfsflügen nach Nepal gebracht wurden, errichtete eine Basisgesundheitsstation und begleitete den Bau von Unterkünften inklusive den Aufbau einer Wasser- und Sanitärversorgung.

In Kasachstan, Kirgistan, Usbekistan, Turkmenistan und Tadschikistan unterstützt das DRK die Bevölkerung, sich besser auf Naturkatastrophen vorzubereiten.

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