Veranstaltungen

Rückblick

22. DRK-Sommerkurs zum humanitären Völkerrecht

Rund 25 Studierende und Rechtsreferendare v.a. aus Deutschland, aber auch aus Österreich, der Schweiz und der Slowakei erhielten so nicht nur nähere Einblicke in Themen wie den Status und Schutz von Kriegsgefangenen sowie das Verhältnis von Humanitärem Völkerrecht und Internationalem Menschenrechtsschutz, sondern auch einen Überblick über die aktuellen Auslandseinsätze der Bundeswehr sowie die Arbeit der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung . Abschließend hatten die Teilnehmenden auch die Gelegenheit, ihr erlerntes Wissen bei einem Moot Court des Internationalen Strafgerichtshofs praktisch anzuwenden.

 


60. DRK-Justitiartagung

Während des Treffens der DRK-Landeskonventionsbeauftragten standen die gegenwärtigen Herausforderungen im humanitären Völkerrecht im Mittelpunkt. Diese wurden anhand folgender Vorträge  thematisiert:

-        Health Care in Danger / Gesundheitsdienste in Gefahr

-        Terrorismusbekämpfung

-        Einsätze der Bundeswehr im Ausland

-        Initiative zur verbesserten Umsetzung des Humanitären Völkerrechts


XVIII. Humanitarian Congress Berlin

Bei dem Kongress wurde das humanitäre Völkerrecht insbesondere durch die Organisation und Moderation von zwei Veranstaltungsteilen durch das DRK thematisiert: Am 14.10. fand eine Einführung in die Regeln des humanitären Völkerrechts zum Schutz humanitärer Hilfe statt. Eine darauf aufbauende Diskussionsrunde am folgenden Tag zur Durchsetzung des humanitären Völkerrechts war mit Vertretern des Auswärtigen Amtes (AA), des Schweizerischen Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), von Ärzte ohne Grenzen und der Internationalen Humanitären Ermittlungskommission (IHEK) prominent besetzt und sehr gut besucht.

Hier die Webseite des Kongresses.


4. HVR-Lunch

Bei dem HVR-Lunch handelt es sich um einen 30minütigen Kurzvortrag, der sich mit einem aktuellen Thema des humanitären Völkerrechts beschäftigt und zu dem alle Mitarbeitenden des DRK-Generalsekretariats eingeladen sind. Dieses Mal erörterte Prof. Andreas Zimmermann (Universität Potsdam) ausgewählte Fragen im israelisch-palästinensischen Konflikt.


Sitzung des Fachausschusses "Humanitäres Völkerrecht"

Der Fachausschuss, der zugleich die Funktion des Deutschen Komitees zum Humanitären Völkerrecht wahrnimmt, hat das Ziel,  mit Blick auf die Umsetzung, Weiterentwicklung und Verbreitung des humanitären Völkerrechts eine Plattform für Diskussionen und Abstimmung zwischen den verschiedenen Ressorts der Bundesregierung und dem DRK zu bieten. Mitglieder des Fachausschuss sind Vertreter der Ministerien, des DRK, und prominente Völkerrechtler. Der Fachausschuss tagt zwei- bis dreimal pro Jahr. Sein Sekretariat wird durch das DRK geführt. Themen der letzten Sitzung waren zum einen die Initiativen zur verbesserten Durchsetzung des humanitären Völkerrechts und zum verbesserten Schutz bei Gefangennahmen nach der 32. Internationalen Konferenz des Roten Kreuzes und Roten Halbmonds. Zum anderen hat Dr. Bernhard Preuss, Beauftragter für Kulturgutschutz im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, über die Umsetzung des Kulturgüterschutzes in Deutschland referiert.

Hier die DRK Webseite zum Fachausschuss.


Veranstaltung des DRK-Landesverbands Saarland

Im Rahmen des von Norbert Klein (Saarländischer Rundfunk) moderierten Festaktes gingen die Referenten der Frage einer verbesserten Durchsetzung des humanitären Völkerrechtes nach. Heiko Maas (Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz) referierte über die völkerrechtliche Praxis der BRD, Christoph Flügge (Richter am Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien) berichtete über die Erfahrungen der internationalen Strafgerichtshöfe und Dr. Rudolf Seiters (DRK-Präsident) beschrieb die Initiative der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung für eine verbesserte Durchsetzung. Vor dem Festakt wurde das Stipendienprogramm des DRK-Landesverbandes Saarland vorgestellt, im Zuge dessen vier Studierende der UdS  ein Stipendium erhielten. Das Stipendienprogramm ist eine besondere Maßnahme, um Studierende, die sich im Rahmen eines Aufbaustudiums im Bereich „Menschenrechtschutz“ am Europa-Institut der Universität des Saarlandes und in ihrer Abschlussarbeit mit einer Fragestellung aus dem Bereich  des humanitären Völkerrechts beschäftigen, zu unterstützen. Die Initiative wurde durch das Team „Internationales Recht und internationale politische Beziehungen“ des DRK-Generalsekretariates unterstützt.  


4. weltweites Treffen der Nationalen Komitees zum humanitären Völkerrecht

Die Vertragsstaaten der Genfer Abkommen  sind verpflichtetdas humanitäre Völkerrecht unter allem Umständen einzuhalten und seine Einhaltung durchzusetzen. Um dieser Verpflichtung gerecht zu werden, schlägt das IKRK den Staaten u.a. vor, ein Nationales Komitee für die Durchsetzung des humanitären Völkerrechts zu gründen, innerhalb dessen die verschiedenen Maßnahmen zur Durchsetzung des humanitären Völkerrechts koordiniert werden können. Die Nationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften haben aufgrund ihrer Rolle als Auxiliar der Behörden im humanitären Bereich eine entscheidende Funktion bei der Verbreitung und Implementierung des humanitären Völkerrechts. Eine Vielzahl von Nationalen Gesellschaften ist in unterschiedlicher Form aktiv in die Arbeit der Nationalen Komitees zum humanitären Völkerrecht eingebunden. Inhaltliche Schwerpunkte des Treffens in Genf waren der Schutz von Kulturgut, der Schutz von Gesundheitsdiensten sowie der Schutz von Migranten und Binnenvertriebenen.

Hier ein Bericht über das Treffen.

 


Ausblick

09. - 10.02.2017: HVR-Tagung in Münster

Die Tagung richtet sich an Rechtsreferendare, Verwaltungsbeamte und Richter. Sie findet am 9. und 10. Februar 2017 im DRK-Bildungsinstitut in Münster statt.

 

Weitere Informationen mit Anmeldemöglichkeiten hier (Seite 22).


30.07 - 05.08.2017: 23. DRK-Sommerkurs zum Humanitären Völkerrecht

Der Kurs richtet sich vorrangig an Jurastudierende höherer Semester, Rechtsreferendare und andere Juristen, die ihre Kenntnisse im humanitären Völkerrecht vertiefen möchten. Unter entsprechenden Voraussetzungen sind auch Studierende und Absolventen anderer Fachbereiche willkommen.

Weitere Informationen zum Sommerkurs, insbesondere ab welchem Zeitpunkt eine Bewerbung möglich ist,  hier.

 

 

Title

zum Anfang