Philippinen: Katastrophenvorsorge durch bessere lokale Planung
Sie befinden sich hier:
  1. Hilfe weltweit
  2. Wo wir helfen
  3. Asien

Philippinen: Katastrophenvorsorge durch bessere lokale Planung

Jährlich werden die Philippinen von Naturkatastrophen wie Taifunen, Erdrutschen und Überschwemmungen heimgesucht. Um den Folgen gezielt vorzubeugen, unterstützt das Deutsche Rote Kreuz mit Mitteln der Europäischen Union ein langfristiges Projekt zur Stärkung lokaler Strukturen und Kapazitäten im Bereich der Katastrophenvorsorge auf den Philippinen.

Ihre Spende hilft

Mit 40 € wird ausreichend Sand und Kies für den Bau zweier Häuser bereitgestellt. 

Nachhaltig die Widerstandsfähigkeit stärken

Die Philippinen sind weltweit besonders katastrophengefährdet. Lokale Katastrophenvorsorge muss daher langfristig und nachhaltig geplant werden. So werden Gemeinden, Regierungsinstitutionen sowie gemeindebasierte Organisationen und deren langfristige Kooperation und Vernetzung auf Provinz-, Kommunal- und Dorfebene gestärkt.

Ziel des Projektes ist es, zu einem einheitlichen lokalen Herangehen bei der Katastrophenvorsorge- und Entwicklungsplanung beizutragen und so die Resilienz (Widerstandsfähigkeit) der Gemeinden zu stärken, damit diese zukünftig besser auf Katastrophen vorbereitet sind und sich schneller von deren Auswirkungen erholen können.

Zusammen mit dem Philippinischen, Finnischen, Spanischen und Niederländischen Roten Kreuz arbeitet das DRK hierfür in 100 Gemeinden aus 17 Kommunen, 5 Provinzen und zwei Städten der Philippinen. Insgesamt werden so mehr als 90.000 Menschen direkt erreicht. Mittelfristig profitieren über 1 Million Menschen in der Region durch die verbesserte Planung der Katastrophenvorsorge.

Schulung für Katastrophenhelfer
Jetzt spenden

Mit 250 € kann ein Notfallplan für eine Schule ausgearbeitet und erprobt werden.

Eigene Schwerpunkte setzen

Gemäß dem sogenannten Advocacy-Ansatz wird großer Wert darauf gelegt, die lokalen Bedürfnisse, Prioritäten und vorhandene Selbsthilfekapazitäten in die Katastrophenvorsorge- und Entwicklungsplanung einzubeziehen. Querschnittsthemen werden ganz bewusst mit einbezogen, etwa der Klimawandel, Gender oder die Inklusion von Menschen mit Behinderungen.

Das DRK und seine Partner versuchen, die Menschen in den Zielgemeinden darin zu mobilisieren, selbst für ihre gemeinsam identifizierten Prioritäten einzutreten. Durch diesen sogenannten bottom-up-Ansatz wird angestrebt, dass lokale Bedürfnisse und Kapazitäten sich in den zukünftigen Katastrophen- und Entwicklungsplänen angemessen wiederspiegeln. Das fördert die Bildung resilienter (widerstandsfähiger) Gemeinden.

Basierend auf gesammelten Praxiserfahrungen werden gegen Ende des Projektes schließlich allgemeine Standards dafür formuliert, wie Gemeinden durch eine geeignete Entwicklungsplanung widerstandsfähig werden können. Dies soll wiederum nationale Planungsprozesse zur Katastrophenvorsorge positiv beeinflussen.

Das Projekt:
Region: Antique, Aklan, Caloocan, Camarines Norte, Camarines Sur, Valenzuela und Zambales
Projektvolumen: 1,2 Millionen Euro
Finanzierung: EuropeAid sowie Eigenmittel des Deutschen, Finnischen, Spanischen und Niederländischen Roten Kreuzes
Partner: Philippinisches, Finnisches, Spanisches und Niederländisches Rotes Kreuz

Mehr Informationen zu EuropeAid finden Sie hier: http://ec.europa.eu/europeaid/index_en.htm

Bitte lesen Sie auch den Blogbeitrag unseres DRK-Delegierten Daniel Rudolf Becker, der immer wieder über seine vielfältige Arbeit auf den Philippinen berichtet.


Helfen Sie mit!

Jede kleine Spende hilft den notleidenden Menschen dieser Welt!

Jetzt spenden!

zum Anfang

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Inhalte. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Erfahren Sie mehr

OK