Foto: Rothalbmondarzt gibt Medikament an somalische Familie aus. Corrie Butler/IFRC
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Somalia: Gesundheitshilfe für Menschen in Dürregebieten

Obwohl nach über zwei Jahren der anhaltenden Dürre einzelne Regenfälle eingesetzt haben, sind die Folgen der schweren Dürre in Somalia weiterhin deutlich zu spüren. Insgesamt 6,2 Millionen Menschen sind angewiesen auf humanitäre Hilfe und ein Choleraausbruch im Frühjahr/Sommer 2017 hat die geschwächten Männer, Frauen und Kinder zusätzlich vor Probleme gestellt. Das DRK unterstützt die Betroffenen mit Gesundheitsdienstleistungen und Bargeldhilfen für Nahrungsmittel.

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Mobile Gesundheitsteams für eine bessere Versorgung

Schon vor der Dürre war die Gesundheitsversorgung in Somalia nicht ausreichend. Die Dürrefolgen haben die Bevölkerung geschwächt und Cholera und Masern fordern das Gesundheitssystem zusätzlich heraus. Inzwischen brauchen 5,5 Millionen Menschen in Somalia dringend medizinische Versorgung, mehr als 363.000 Kinder unter fünf Jahren sind akut unterernährt.

Um die Versorgung der Bedürftigsten – vor allem der unterernähren Kinder – zu verbessern und die Cholera einzudämmen beziehungsweise vorzubeugen, führen wir gemeinsam mit dem Somalischen Roten Halbmond mobile Gesundheitsdienste ein: Teams aus Ärzten und Krankenschwestern fahren in die Gemeinden und behandeln die Menschen, die sonst keinen Zugang zu medizinischer Versorgung haben direkt in ihren Gemeinden. Rund 31.500 Personen sollen davon profitieren.

Verbesserung der Hygiene und Wasseraufbereitung

Durch die Anwendung einfacher Hygieneregeln und die Nutzung sauberen Wassers lassen sich Infektionskrankheiten besser vorbeugen. Deshalb führen wir Schulungen rund um die Verwendung von Hygiene- und Wasseraufbereitungsartikeln durch und verteilen Wasseraufbereitungstabletten und Hygieneartikel, mit denen wir etwa 24.000 Personen erreichen.

Bargeldhilfen gegen Hunger

Rund 1.500 ausgewählte Haushalte (ca. 9.000 Menschen) mit unterernährten Kindern sowie von Frauen geführte Haushalte mit mehreren Kindern erhalten vier Monate lang finanzielle Unterstützung in Höhe von 66 Euro. So können sich die Familien mit Nahrungsmitteln versorgen und ihr Überleben ist gesichert.

Zusammenarbeit mit dem Partner

Das DRK engagiert sich seit knapp 20 Jahren in Somalia und arbeitet sehr eng mit dem Somalischen Roten Halbmond (SRCS) zusammen. Derzeitig bestehen drei Projekte des DRK in Somaliland. Das oben beschriebene Projekt wird finanziert durch die Europäische Union und vom DRK in Kooperation mit dem Finnischen Roten Kreuz unterstützt, welches seit langem im Bereich Gesundheit in Somalia tätig ist.

Das Projekt

Region: Region Togdheer; Distrikte Odweine, Ainabo und Burao
Projektvolumen: 907.899,06 Euro
Finanzierung: ECHO und Spenden
Partner: Somalischer Roter Halbmond (SRCS), Finnisches Rotes Kreuz und Norwegisches Rotes Kreuz


Aapo Huhta/ Finnisches Rotes Kreuz

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