Betroffene von Zyklon Idai erhält Notunterkunft
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Mosambik: Humanitäre Hilfe in den Bereichen Unterkünfte und Hygiene

Das DRK unterstützt gemeinsam mit dem Mosambikanischen Roten Kreuz 15.000 Menschen, die von Wirbelsturm Idai und den nachfolgenden Überflutungen in der Region Manica hart getroffen wurden: 3000 Haushalte erhalten Hilfe, um ihre Wohn- und Hygienebedingungen zu verbessern.

Ihre Spende hilft!

25 Euro genügen, um für eine Familie Hilfsgüter wie Chlortabletten, Moskitonetze, Wasserkanister und Seife vorzuhalten, mit denen sie sich im Ernstfall frühzeitig vor Krankheiten schützen kann.

Verbesserung der Wohnsituation

Wirbelstum Idai traf in der Nacht vom 14. auf den 15. März auf Mosambik und hinterließ eine Schneise der Verwüstung. Der Bezirk Sussundenga und insbesondere die Region um Dombe wurden stark von schweren Überschwemmungen heimgesucht: Betroffen sind 26.700 Familien, was rund 74 Prozent der Gesamtbevölkerung von Sussundenga ausmacht. 86 Prozent der Gebäude in dem Gebiet sind zerstört oder beschädigt. Derzeit sind im Raum Dombe rund 29 neue Siedlungszentren errichtet, in denen mehr als 4000 Familien in Zelten und  Notunterkünften untergebracht sind. 

Projektfokus und Aktivitäten

Temporäre Unterkünfte:

  • Bereitstellung von Baumaterial, um dem Bedarf der Betroffenen an temporären Unterkünften gerecht zu werden
  • Verteilung von Non-Food-Artikeln

WASH (Wasser, Sanitär, Hygiene):

  • Rehabilitierung / Bau von Sanitäranlagen und Wascheinrichtungen
  • Durchführung von Schulungen zum Bau und / oder Konstruktion von Sanitäranlagen
  • Beschaffung und Verteilung von Hygienematerial
  • Durchführung von Gemeinde-Kampagnen
  • Einrichtung und Schulung von WASH-Komitees
Betroffene von Zyklon Idai erhält Notunterkunft
Doña Ruti hat alles verloren. Ihr Haus wurde von den Fluten weggespült. Momentan lebt sie in einem Zelt und hat Basis-Hilfsgüter erhalten. Ihr Nachbar wird ihr beim Bau einer neuen Unterkunft mit den neuen Baumaterialien helfen.

Die Bedürfnisse sind groß – auch sechs Monate Monate nach Idai

Mutter und Kind in Mosambik

Im DRK-Blog beschreibt unsere Mitarbeiterin Oana Bara die Begegnung mit einer jungen Mutter, die Hilfe vom DRK erhalten hat. Ein halbes Jahr nach Wirbelsturm Idai hofft  Lorraine auf eine bessere Zukunft in Mosambik. Das Deutsche Rote Kreuz hilft Betroffenen, die wie Lorraine ihr Zuhause verloren haben, mit wichtigen Hilfsgütern, damit sie sich wieder ein Leben aufbauen können. 

Katastrophenhilfe für Mosambik

Rund 70 Prozent der Bevölkerung Mosambiks lebt unter der Armutsgrenze. Bereits seit dem Jahr 2000 arbeitet das DRK mit dem Mosambikanischen Roten Kreuz zusammen, denn das südostafrikanische Mosambik ist nicht nur eines der ärmsten und vom Klimawandel am stärksten betroffenen Länder der Welt, sondern auch immer wieder betroffen von Naturkatastrophen. Die Katastrophenvorsorge ist deshalb Schwerpunkt der DRK-Aktivitäten vor Ort.

Das Projekt

Region: Provinz Manica
Sektoren: Shelter / WASH 
Projektvolumen: 1.578.947,38  Euro
Laufzeit: Juli 2019 bis Dezember 2021
Finanzierung: Auswärtiges Amt und Spenden
Partner: Mosambikanisches Rotes Kreuz

 

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