
Der Inselstaat Madagaskar ist besonders häufig Naturgefahren ausgesetzt, welche die Existenzgrundlagen der vorwiegend von Landwirtschaft lebenden Bevölkerung bedrohen. Das DRK unterstützt den Katastrophenschutz Madagaskars, um humanitäre Folgen abzumildern.
Anhaltende Dürren haben gravierende Auswirkungen auf die ohnehin oft in Armut lebenden Menschen. Die anhaltende Trockenheit zerstört landwirtschaftliche Erträge und führt zu Nahrungsmittelengpässen.
Wasserknappheit erhöht zudem das Risiko für den Ausbruch von Epidemien.
Im Jahr 2025 benötigten mehr als 4,5 Millionen Menschen humanitäre Hilfe. Davon waren 2 Millionen von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen.
Quelle: https://civil-protection-humanitarian-aid.ec.europa.eu/where/africa/madagascar_en

Vor allem im dürregefährdeten Süden des Landes trifft Hilfe oft erst dann ein, wenn die Ernährungslage der Bevölkerung bereits kritisch ist. Um die Lebenssituation der Menschen trotzdem zu stabilisieren, unterstützt das DRK das Madagassische Rote Kreuz mit einem Projekt zur vorausschauenden humanitären Hilfe. Lokale und nationale Strukturen im Katastrophenschutz sollen gestärkt und besser vernetzt werden, damit gefährdete Bevölkerungsgruppen frühzeitig geschützt werden können.
Das Madagassische Rote Kreuz (MRK) stärkt dabei seine Rolle als verlässlicher Partner der staatlichen Behörden im Katastrophenschutz, indem es seine Zusammenarbeit mit lokalen und nationalen Stellen ausbaut, Frühwarninformationen nutzt und seine Einsatzbereitschaft für eine schnelle und koordinierte Hilfe in Krisen verbessert.

Verankerung vorausschauender Maßnahmen im Katastrophenschutz zur Stärkung der Dürreresilienz im Süden Madagaskars
Region
Madagaskar
Projektvolumen
531.000 €
Laufzeit
01.01.2026 bis 31.12.2028
Finanzierung
Auswärtiges Amt, DRK/Spenden
Partner
Madagassisches Rotes Kreuz (CRM)