buehnenbild-katastrophenvorsorge.jpg

Sie befinden sich hier:

  1. Hilfe weltweit
  2. Was wir tun

DRK-Katastrophenvorsorge – perfekt vorbereitet auf den Ernstfall

Die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung gegen die Folgen von extremen Naturereignissen zu stärken zählt zu den Hauptaufgaben des DRK. Damit die Menschen diese Fähigkeit und Kraft überhaupt entwickeln können, werden sie vom Deutschen Roten Kreuz entsprechend vorbereitet und ausgebildet.

Helfen Sie uns mit einer Spende!

Jede noch so kleine Spende hilft dem DRK für die Unterstützung von hilfsbedürftigen Menschen.

Ortsbegehung im Küstengebiet Bangladeschs

Um menschliches Leid nach Naturkatastrophen zu begrenzen, ist es wichtig, die Menschen für den Ernstfall zu wappnen. Das Deutsche Rote Kreuz und seine Schwestergesellschaften vermitteln daher der Bevölkerung in den betroffenen Gebieten, wie sie bei einer Katastrophe richtig reagieren kann. Außerdem helfen wir mit all unserer Erfahrung, Notfallpläne zu entwickeln sowie Risiken frühzeitig zu erkennen. Zudem sichern wir Gebäude und Infrastruktur in den gefährdeten Gemeinden und geben an die Gemeinden Wissen für die Hilfe zur Selbsthilfe weiter.

Die Maßnahmen der DRK Katastrophenvorsorge umfassen die drei Aktionsbereiche Risikoanalyse, Vorbeugung und Vorbereitung.

Ihre Spende hilft!

Mit 50 € kann ein Rothalbmond-Freiwilliger vollständig ausgerüstet werden.

1. Risikoanalyse

Bei der Risikoanalyse wird die lokale Bevölkerung befähigt, die Naturgefahren und Katastrophenrisiken, aber auch die bereits vorhandenen Selbsthilfekapazitäten vor Ort zu identifizieren. Lokales Wissen und bereits etablierte Strukturen, wie z.B. Evakuierungswege, sichere Zufluchtspunkte oder funktionierende Dorfkomitees werden berücksichtigt und eingebunden. Anhand von Risikokarten lassen sich die gefährdeten und sicheren Gebiete im Projektgebiet ausweisen.

2. Katastrophenvorbeugung

Die Katastrophenvorbeugung des DRK beinhaltet Aktivitäten, die dazu beitragen, zukünftige Katastrophenfolgen mittel- bis langfristig zu verhindern bzw. zu mildern. Das DRK konzentriert sich dabei auf strukturelle und nicht-strukturelle Maßnahmen. Zu den strukturellen Maßnahmen zählen baulich-technische Aktivitäten, wie der Bau von sturmsicheren Gemeindezentren, Flutkanälen oder die Absicherung von erdrutschgefährdeten Hängen. Zu den nicht-strukturellen Maßnahmen zählen vor allem die Vermittlung von Fachwissen über Katastrophenvorsorge an Lehrer, die Produktion von entsprechenden Unterrichtsmaterialien sowie Gesundheits- und Hygieneaufklärungen.

3. Vorbereitung auf Katastrophenfälle

Bei der Vorbereitung auf zukünftige Katastrophenfälle unterstützt das DRK den Aufbau von lokalen Einsatzgruppen für Erste Hilfe sowie Suchen und Retten, die Erarbeitung von Notfall- und Evakuierungsplänen und die Durchführung von Evakuierungsübungen mit der gefährdeten Bevölkerung. Der Aufbau von lokalen Frühwarnsystemen bis auf die Dorfebene hat dabei eine besondere Bedeutung, da eine Frühwarnung nur dann effektiv zur Katastrophenvorsorge beitragen kann, wenn sie die gefährdete Bevölkerung rechtzeitig erreicht. Dem DRK sind hier geschlossene und schnelle Kommunikationsketten bis auf die Gemeindeebene besonders wichtig.

Mehr zur internationalen Katastrophenvorsorge im Roten Kreuz:

Broschüre zur Katastrophenvorsorge - am Beispiel Bangladesch, November 2012:



Helfen Sie mit!

Jede kleine Spende hilft den notleidenden Menschen dieser Welt!

Jetzt spenden!