Deutsches Rotes Kreuz DRK, Einsaetze/Hilfseinsaetze, Ausland/Auslandshilfe, Asien, China Erdbeben 2008, Zelt, Klinik, Hospital Sho Huang / DRK GS
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Das Modulsystem - flexible und schnelle Nothilfe

Mit mobilen Nothilfe-Einheiten kann das DRK im Notfall schnell und flexibel reagieren. Die transportablen Module werden zur Versorgung vieler Betroffener eingesetzt und helfen, vom ersten Tag an die wichtigsten Voraussetzungen für eine effiziente humanitäre Nothilfe zu schaffen.

Flexibilität, Schnelligkeit und Bedarfsorientiertheit sind die Voraussetzungen für kompetente und effektive Soforthilfe im Katastrophenfall. Gemeinsam mit anderen nationalen Gesellschaften hat das Deutsche Rote Kreuz daher ein einzigartiges Modulsystem für die weltweite Katastrophenhilfe entwickelt, dessen einzelne Module der Situation und dem Bedarf vor Ort angepasst werden können. Das DRK hält dabei drei unterschiedliche Nothilfe-Einheiten bereit: das mobile Rotkreuzkrankenhaus, die mobile Gesundheitsstation und die mobilen Einheiten für den Bereich (Trink-)Wasser-, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH). Zusätzlich steht eine Grundausstattung an Technik, Einsatzfahrzeugen und Zelten für die Rotkreuzhelfer bereit.

Autonome Versorgung während der ersten vier Wochen

Die mobilen Einheiten sind für einen drei- bis viermonatigen Einsatz im Krisengebiet ausgelegt, wobei sich das Team während der ersten vier Wochen komplett selbst versorgen kann. Zudem können die Einheiten mittels eigener Stromgeneratoren betrieben werden. Das modulare System ist so konzipiert, dass selbst die Verpackungsmaterialien der Einheiten fest verplant sind – sie werden zu Tischen und Regalen umgebaut.

Die Module entsprechen internationalen Standards. Das vereinfacht die Handhabung erheblich, gerade wenn Katastrophenhelfer aus unterschiedlichen Ländern zusammenarbeiten. Im internationalen Sprachgebrauch werden die mobilen Nothilfe-Einheiten Emergency Response Units (ERUs) genannt und als durchdachtes System der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung haben sie sich in zahlreichen Einsätzen bewährt.

Mobile Nothilfe-Einheiten

  • Mobile Krankenhäuser

    Innerhalb von 72 Stunden kann das DRK ein mobiles Krankenhaus in ein Katastrophengebiet entsenden. Es sichert die medizinische Versorgung von bis zu 250.000 Menschen.

  • Mobile Gesundheitsstation

    Von der Geburtshilfe bis zu kleineren chirurgischen Eingriffen: Die mobile Gesundheitsstation des DRK sichert die medizinische Grundversorgung für bis zu 30.000 Menschen.

  • Wasser-, Sanitär- und Hygieneversorgung

    In den ersten Stadien einer Katastrophe hat die Wasser- und Sanitärversorgung einen entscheidenden Einfluss auf das Überleben der Betroffenen. Wenn Menschen nach einer Katastrophe keinen Zugang zu sauberem Wasser haben und keine hygienischen Lebensbedingungen möglich sind, drohen Krankheiten auszubrechen.

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