Liebe Leserinnen und Leser*,

herzlich willkommen zur mittlerweile dritten Ausgabe des Newsletters Verbreitungsarbeit.

Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe ist das 40-jährige Jubiläum der Annahme der Zusatzprotokolle zu den Genfer Abkommen. Ich freue mich besonders Sie darauf hinweisen zu können, dass es uns gelungen ist, drei Mitglieder der deutschen Delegation zur Verhandlung der Zusatzprotokolle für ein Interview zu gewinnen. In dem Videointerview sprechen die Völkerrechtsexperten Herr Professor Michael Bothe, Herr Dr. Dieter Fleck und Herr Professor Knut Ipsen (alphabetische Reihenfolge) über ihre Einschätzung der Bedeutung dieser beiden Vertragswerke und auch über ihre Erfahrungen bei den Verhandlungen der Zusatzprotokolle. Alle drei Delegationsmitglieder bedürfen ob ihres Renommees und ihrer früheren und gegenwärtigen Funktionen an dieser Stelle keiner detaillierten Vorstellung. Ich wünsche Ihnen, dass Sie ebenso viele interessante Einblicke und Erfahrungen bei  der Ansicht des Videos haben werden, wie wir es während der Interviews hatten.

Darüber hinaus haben Sie selbstverständlich wieder die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen im humanitären Völkerrecht, Publikationen und Veranstaltungen zu informieren.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre.

 

Ihre Heike Spieker

Stellv. Bereichsleiterin „Nationale Hilfsgesellschaft“

Leiterin des Teams „Internationales Recht und internationale politische Beziehungen“


Entwicklungen im humanitären Völkerrecht

Clemens Bilan/DRK

In dem nachfolgenden Abschnitt finden Sie eine Darstellung ausgewählter Trends und Entwicklungen im humanitären Völkerrecht.

Erstes Mandat für die Internationale Humanitäre Ermittlungskommission

Die Internationale Humanitäre Ermittlungskommission (International Humanitarian Fact-Finding Commission „IHFFC“) hat im Mai 2017 ihr erstes Mandat erhalten.

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40 Jahre Zusatzprotokolle (1977) zu den Genfer Abkommen (1949)

Am 8. Juni 2017 jährte sich zum 40. Mal die Annahme der zwei Zusatzprotokolle (ZP I und II) zu den Genfer Abkommen.

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Internationaler Strafgerichtshof: Kriegsverbrechen gegen Mitglieder derselben bewaffneten Gruppe

In einer wegweisenden Entscheidung hat die Berufungskammer des Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) am 15. Juni 2017 bestätigt, dass die Vergewaltigung und sexuelle Versklavung von Mitgliedern derselben bewaffneten Gruppe als Kriegsverbrechen verurteilt werden können

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Niederlande: Verantwortung für Kriegsverbrechen in Srebrenica

Mehr als 20 Jahre nach dem Massaker an Muslimen im bosnischen Srebrenica hat ein niederländisches Berufungsgericht den niederländischen Staat für den Tod von ca. 350 Opfern mitverantwortlich gemacht.

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Vereinte Nationen: Annahme eines Atomwaffenverbotsvertrages

Am 7. Juli 2017 nahmen 122 Staaten im Rahmen der „United Nations Conference to Negotiate a Legally Binding Instrument to Prohibit Nuclear Weapons, Leading Towards their Total Elimination” einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen an.

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Publikationen

Clemens Bilan/DRK

Hier finden Sie einen Überblick ausgewählter Publikationen.

Humanizing the Laws of War: The Red Cross and the Development of International Humanitarian Law

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wurde am 29. Juni 2017 im Humanitarium des IKRKs in Genf das Buch „Humanizing the Laws of War: The Red Cross and the Development of International Humanitarian Law“ vorgestellt.

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Veranstaltungen

Clemens Bilan/DRK

Der nachfolgende Abschnitt gibt Ihnen einen Überblick über vergangene und zukünftige Veranstaltungen zum humanitären Völkerrecht, an denen unser Team beteiligt ist.

Rückblick

15. - 19.05.2017: Seminar an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ)

Die AKNZ in Bad Neuenahr-Ahrweiler hat erneut ein Seminar zum Thema „Völkerrechtliche Aspekte des Bevölkerungsschutzes“ angeboten.

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28.06. - 07.07.2017: The 2017 Thessaloniki Summer Course

Die „Kalliopi Koufa Foundation for the promotion of international and human rights law“ hat auch in diesem Jahr einen Summer Course in Thessaloniki veranstaltet, bei dem sich das DRK beteiligt hat.

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09.07. – 15.07.2017: 2. International Humanitarian Law Summer School, Grotius Centre for International Legal Studies

 Die vom Kalshoven Gieskes Forum on International Humanitarian Law und Niederländischem Roten Kreuz organisierte Sommerschule wurde zum zweiten Mal in Den Haag ausgerichtet und durch das DRK unterstützt

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09.07. – 22.07.2017: 19. Summer Course „European System of Human Rights Protection“, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Das vom DRK gestaltete Modul behandelte das Verhältnis von humanitärem Völkerrecht und internationalem bzw. europäischem Menschenrechtschutz.

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30.07. – 05.08.2017: 23. DRK-Sommerkurs zum humanitären Völkerrecht

 Der „DRK-Sommerkurs zum Humanitären Völkerrecht“ fand in diesem Jahr bereits zum 23. Mal statt und bot interessierten Studierenden, Doktoranden und Referendaren die Möglichkeit, ihre Kenntnisse in diesem Rechtsgebiet zu vertiefen

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10.08.2017: Besuch der IHL Law Clinic der Justus-Liebig-Universität Gießen im DRK-Generalsekretariat

Teilnehmer der IHL Law Clinic besuchten das DRK-Generalsekretariat und informierten sich über die Arbeit des DRK im Bereich des humanitären Völkerrechts und der humanitären Hilfe.

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Ausblick

13.10. – 14.10.2017: XIX. Humanitarian Congress Berlin

Ärzte ohne Grenzen, Ärzte der Welt, Deutsches Rotes Kreuz, Ärztekammer Berlin und Charité Universitätsmedizin richten den 19. Humanitären Kongress Berlin aus.

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13. - 14.10.2017: Tagung für Rechtsreferendare und Konventionsbeauftragte „Verbreitung des Humanitären Völkerrechts“

Der DRK-Landesverband Niedersachsen veranstaltet in Kooperation mit dem Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) der Ruhr-Universität Bochum sowie dem Niedersächsischen Justizministerium eine Tagung zum Humanitären Völkerrecht.

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02. – 03.11.2017: Tagung zum humanitären Völkerrecht für Rechtsreferendare und Studierende in Pfalzgrafenweiler

Der DRK-Landesverband Baden Württemberg veranstaltet in der Landesschule eine Tagung zum humanitären Völkerrecht für Rechtsreferendare und Studierende aus Baden Württemberg.

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Interview: 40 Jahre Zusatzprotokolle zu den Genfer Abkommen - Eindrücke und Gedanken von drei Mitgliedern der deutschen Verhandlungsdelegation

Gero Breloer/DRK

Anlässlich des 40. Jubiläums der Annahme der Zusatzprotokolle I und II zu den Genfer Abkommen hat das Deutsche Rote Kreuz drei Mitglieder der deutschen Delegation zur Verhandlung der Zusatzprotokolle interviewt. In dem Video sprechen die Völkerrechtsexperten Herr Professor Michael Bothe, Herr Dr. Dieter Fleck und Herr Professor Knut Ipsen (alphabetische Reihenfolge) über ihre Einschätzung der Bedeutung dieser beiden Vertragswerke und auch über ihre Erfahrungen bei den Verhandlungen der Zusatzprotokolle.

Interesse am humanitären Völkerrecht? Abonnieren Sie unseren Newsletter Verbreitungsarbeit! www.drk.de/newsletter-va

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Kontakt

Clemens Bilan/DRK

Bei Fragen zur Verbreitungsarbeit stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

DRK Generalsekretariat
Team Internationales Recht und internationale politische Beziehungen
Carstennstr. 58
12205 Berlin
verbreitungsarbeit(at)drk.de

 
* Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Bezeichnungen gelten für alle Geschlechter.

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