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Jörg F. Müller / DRK

Wolfgang Hartmann: „Man kann nur überzeugen, wenn man selbst überzeugt ist“

Wolfgang Hartmann wird 1948 in Siegen geboren und tritt bereits als 12-jähriger dem Jugendrotkreuz bei. Die sich dort bildende Gruppe setzt ihr Rot-Kreuz-Engagement auch als Erwachsene fort und tritt dem Ortsverein Siegen bei.

So bleibt auch Wolfgang Hartmann nach Abschluss seiner Ausbildung zum Kfz-Mechaniker und während seiner Arbeit in einem Kfz-Betrieb ehrenamtlich im Roten Kreuz aktiv. Als ein ortsansässiger Automobilclub den Nürburgring anmietet, um dort seine Vereinsmeisterschaft auszutragen, übernimmt die Gruppe den Sanitätsdienst vor Ort, was den Anfang oder besser die Entscheidung für ein weiterführendes Engagement beim Roten Kreuz bildet.

Rettungsteddys, Bundesverdienstkreuz und Kampagnenarbeit

Einige Jahre später, 1975/76 beginnt Wolfgang Hartmann eine Tätigkeit in der Erwachsenenbildung am Lehrinstitut des Roten Kreuzes in Münster. 1985 übernimmt er hauptamtlich die Stelle als Ausbildungsleiter und koordiniert die Fortbildungen der Ausbildungsqualifikationen, eine Schlüsselstelle zwischen Haupt- und Ehrenamt. Nach einem Unfall, in den auch Kinder involviert waren, entwickelt er die Idee der „Rettungsteddys“, für die er auch, in Verbindung mit seiner langjährigen Ausbildungstätigkeit, das Bundesverdienstkreuz erhält. Mit großem Engagement beteiligt er sich an der Initiierung der Kampagne „Kampf dem frühen Herztod“, die in seinem Ortsverein in Verbindung mit dem Landesverband der Beginn einer bundesweiten Kampagne wird. Als ihn persönliche Gründe veranlassen, beruflich etwas zurückzutreten, wird er im Ortsverein Siegen-Mitte Mitglied des ehrenamtlichen hauptamtlichen Vorstandes.

Das Telefoninterview mit Wolfgang Hartmann wurde im August 2021 geführt.

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