Foto: Karin Utecht im Interview
DRK

„Mädchen, geh mal ins Rote Kreuz, da bist du gut aufgehoben.“

Karin Utecht wird 1950 in Sukow-Marienhof bei Teterow geboren. Noch in der Schulzeit wird sie mit 14 Jahren Mitglied des Roten Kreuzes. Bereits ihr Vater war Rotkreuzler und motivierte sie, ihm nachzufolgen.

Nach dem Abitur 1968 macht Karin Utecht eine Fachschulausbildung zur wissenschaftlich-technischen Assistentin in Rostock.

Nach verschiedenen Arbeitsstationen erfährt sie, dass beim DRK-Bezirkssekretariat Schwerin eine Stelle als Instrukteur für Jugendarbeit gesucht wird, die sie 1971 beginnt. Ihre Arbeitsschwerpunkte dort sind zunächst Jugend, Pflege und Sozialdienst.

Ein besonderes Anliegen ist ihr die Betreuung und Schulung der Jungen Sanitäter.

„Auch damals hatten wir Mangel an Mitarbeitern in Pflegeeinrichtungen“

Daneben wirbt sie für die Mitarbeit im Pflege- und Sozialdienst, der in den 1970er Jahren noch wenig ausgebaut ist. Mitte der 1970er Jahre verschiebt sich ihr Arbeitsschwerpunkt zur Blutspendewerbung. In Betrieben und der Landwirtschaft wirbt sie für die Blutspende, vor allem für die unentgeltliche. Nach der Friedlichen Revolution 1989/90 und notwendiger Neuorientierung baut sie die Abteilung zur Wohlfahrts- und Sozialarbeit im neu gegründeten Landesverband Mecklenburg-Vorpommern mit auf.

Das Gespräch mit Karin Utecht wurde im Juni 2016 in Schwerin geführt.

Video: Karin Utecht im Interview

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