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Nachdem Ende August 2017 die Gewalt im Teilstaat Rakhine, Myanmar, eskaliert ist, sind mehr als 900.000 Menschen ins Nachbarland Bangladesch geflohen – vor allem Frauen und Kinder. In behelfsmäßig eingerichteten und überlasteten Camps leben die Flüchtlinge unter katastrophalen Bedingungen. Das DRK leistet überlebenswichtige Nothilfe.

Es fehlt an Nahrung, Trinkwasser und Unterkünften

Die meisten Flüchtlinge finden Schutz in der grenznahen Region Cox’s Bazar. Dort leben die ausgezehrten Neuankömmlinge beengt und kaum geschützt vor starkem Regen und brütender Hitze. Die hygienischen Bedingungen sind katastrophal: Es fehlt an sauberem Wasser, es gibt nicht genug Latrinen und Krankheiten drohen auszubrechen. „Der humanitäre Bedarf ist ungebrochen hoch. Zudem gehen wir von einem weiteren Zuzug von Flüchtlingen aus, ein Ende ist hier noch immer nicht absehbar. Die Menschen haben Hilfe bitter nötig", sagt Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit beim DRK.

Was wir tun

Gemeinsam mit dem Bangladeschischen Roten Halbmond helfen wir den Flüchtlingen aus Rakhine in unterschiedlichen Bereichen:

  • Trinkwasserversorgung: Durch den Bau von Brunnen trägt das DRK dazu bei, dass 45.000 Flüchtlinge und Menschen in den Gastgemeinden Zugang zu Trinkwasser erhalten.
  • Sanitärversorgung und Hygiene: Parallel zu den Brunnen bauen wir Latrinen für 45.000 Menschen. In Schulungen rund um Gesundheit und Hygiene erfahren die Flüchtlinge darüber hinaus, wie sie sich vor Krankheiten schützen können.
  • Medizinische Versorgung: Wir fördern den Betrieb mobiler Gesundheitsteams, die auch in schwer zugänglichen Regionen bedürftige Menschen behandeln – vor allem schwangere Frauen, stillende Mütter sowie Kleinkinder, die häufig besonders leiden.
  • Notunterkünfte: Mit Material wie Zeltplanen und Werkzeugen unterstützen wir den Bau von Notunterkünften.
  • Hilfsgüter: Unsere Helfer verteilen Pakete mit Hygieneartikeln sowie Moskitonetze an die Familien.
  • 90.000

    Mahlzeiten hat das Rote Kreuz den Flüchtlingen bisher zur Verfügung gestellt.

  • 28.000

    Menschen konnten durch medizinische Helfer bisher gesundheitlich versorgt werden.

  • 300

    Patienten können dank der mobilen Gesundheitsteams des Roten Kreuzes pro Tag behandelt werden.


Wie Sie helfen können

Mit 50 € sichern Sie
einer fünfköpfigen Familie
Nahrung und Wasser.

Mit 200 € versorgen Sie zehn
Familien mit Planen, Seilen und
Werkzeug zum Bau von Unterkünften.

Mit 400 € finanzieren Sie
zehn Küchensets mit Kochgeschirr,
Besteck, Spülmittel und Tellern



Rotkreuz-Helfer berichten über ihren Einsatz

  • Die schiere Masse der Hilfesuchenden ist überwältigend

    "Bei jedem Einsatz gibt es Bilder, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen! Allein die schiere Masse der Hilfesuchenden ist überwältigend. Das Bild, das sich mir aber eingebrannt hat, war der Anblick von 10.000 bis 15.000 Menschen, die auf einem Uferdamm am Naf-Fluss Zuflucht gesucht hatten."

  • Flüchtlinge in Bangladesch: Die Größe der Camps hat mich umgeworfen

    Foto: Camps aus improvisierten Unterkünften mit Planen in Bangladesch MahmudHossainOpu

    Aufgrund einer anhaltenden Fluchtbewegung steht die bangladeschische Region Cox’s Bazar im Fokus des weltweiten Interesses. Das Ausmaß der Situation lässt sich nur schwer in Worte fassen. Christoph Hanger, Mitarbeiter des IKRK, war vier Wochen vor Ort und ist selber noch sprachlos.

  • Mobile Rotkreuz-Krankenhäuser helfen Menschen aus Rakhine

    Eine Kugel durchschlug Naimullahs Schulter während der Flucht aus Myanmar. Doch der junge Mann lief weiter und weiter Richtung Bangladesch. Er, seine Frau Johora und ihre fünf Kinder sahen und erlebten Schreckliches, während sie Richtung Grenze flohen. Die Schusswunde zeugt am deutlichsten davon.

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