Foto: Playmobil-Spielset "Rettungswache mit Wasserwacht-Fahrzeug und Boot"

PLAYMOBIL-Kindergeschichten

Maxi und Eva

Foto: Playmobil-Spielset "DRK-Rettungswache mit Wasserwacht-Fahrzeug und Boot"

Maxi hat sich so auf den Bade-Tag mit Papa gefreut. Jetzt sitzt er im Strandbad und hält sich den rechten Fuß. Von der Sohle tropft Blut in den Sand, dicke Tränen in den Augen. „Lass den Kopf nicht hängen“, sagt sein Papa. „Ich weiß schon, wer uns helfen kann.“

Er wirft Maxi über die Schulter und stapft los. Bald stehen Sie vor einem kleinen weißen Häuschen. Eine junge Frau mit Shorts und T-Shirt kommt ihnen entgegen. Sie führt die beiden zu einem Tisch im Schatten. „Zeig mal her“, sagt sie freundlich. „Das tut weh, na klar, aber das kriegen wir wieder hin! Wie ist das denn passiert? Bist Du auf eine Muschel getreten?“ Inzwischen hat sie einen Koffer neben ihren Stuhl gestellt und sich Maxis Fuß auf den Schoß gezogen. Ganz vorsichtig hebt sie ihn an und beugt sich drüber. „Wasserwacht“ entziffert Maxi die Aufschrift auf ihrem Rücken, und einen Rettungsring mit einem roten Kreuz sieht er. Die Tränen hat er schon längst vergessen. „Ich bin übrigens Eva“, sagt die junge Frau, „und wie heißt du?“ „Maxi. Und wir wollten heute den ganzen Tag im Wasser bleiben. Papa wollte mir Schwimmen beibringen. Ich will doch so gern endlich ohne Schwimmflügel ins Wasser“, schluchzt der Junge und wieder kommen die Tränen. „Zuerst reinige ich die Wunde mal ein bisschen, damit sie sich nicht entzündet.“ Eva nimmt einen Tupfer. Anschließend deckt sie die Wunde mit einem Pflaster vorsichtig ab. „Das kriegen wir sogar wasserdicht. Wenn Du vorsichtig auftrittst, kannst du auch wieder in das Wasser gehen und mit Deinem Papa schwimmen üben.“ Maxi kann es kaum erwarten.

Tim bricht sich ein Bein

Foto: Playmobil-Spielset "DRK-Rettungswagen"

Tim, Emilia und Mia spielen im Park. Tim fährt mit seinem Fahrrad im Kreis um die anderen beiden herum. Alle lachen und haben viel Spaß. Plötzlich fährt Tim zu eng um die Kurve und stürzt. Er hält sich das rechte Bein fest und sieht ganz blass aus. Mia stupst ihre Freundin Emilia an: „Schnell, wir müssen ihm helfen. Ich laufe nach Hause und hole meine Mama und Du tröstest Tim so lange!“ Nach wenigen Minuten ist Mia mit ihrer Mutter schon wieder zurück. Tim weint jetzt laut, darum nimmt Emilia ihn ganz lieb in den Arm und redet ihm gut zu. Mias Mutter schaut sich das Bein an. Sie vermutet, dass sich Tim das Bein gebrochen hat. Daher ruft sie den Rettungswagen unter der Telefonnummer 112.

Der Rettungswagen vom Roten Kreuz kommt kurz darauf mit Blaulicht angefahren. Tim findet das normalerweise total spannend. Nur heute schaut er ängstlich. Die Rettungssanitäter sind jedoch sehr nett, sodass Tim sich beruhigt: „ Hallo Tim, wir kümmern uns jetzt um Dich. Bald geht es Dir besser,“ begrüßen Sie ihn freundlich.  Emilia schielt heimlich in das Fahrzeug. Was es da alles zu entdecken gibt! Wie gern würde sie sich das in Ruhe anschauen! Aber die Retter haben es eilig.

Mias Mutter hat inzwischen die Eltern von Tim angerufen. Der Papa von Tim arbeitet direkt um die Ecke und kommt jetzt angelaufen. Er fährt mit Tim im Rettungswagen in das Krankenhaus. Die Mädchen gehen zusammen nach Hause und sprechen mit Mias Mutter noch lange über das Erlebte.

Am nächsten Nachmittag besuchen Mia und Emilia Tim im Krankenhaus. Er hat seinen Freundinnen viel zu berichten: Von der Fahrt ins Krankenhaus, vom Röntgen und davon, was die Ärzte ihm alles erklärt haben. Die Mädchen staunen: „Das war alles ziemlich aufregend!“ Natürlich wünschen sich die drei, dass sich beim nächsten Mal im Park niemand verletzt. Aber für den Notfall wissen sie jetzt: Die DRK-Helfer kommen ganz schnell und kümmern sich um die Kinder.

Tim überlegt: „Vielleicht werde ich auch Sanitäter, wenn ich groß bin!“ Auf jeden Fall ist er sehr froh, dass seine Freunde ihm so toll geholfen haben und er nimmt sich vor: Wenn jemand einmal meine Hilfe braucht, dann bin ich für ihn da!

Mama hat mittwochs immer etwas vor

Foto: Playmobilspielset DRK-Versorgungszelt

Mama ist für Maxi und seine Schwester Rike immer da, sobald sie aus der Kita kommen. Nur nicht Mittwochnachmittag. Denn dann ist sie beim Roten Kreuz und besucht Senioren, die im Altenpflegeheim  „Henry Dunant“ wohnen. Das ist nicht ihr Beruf und sie bekommt auch kein Geld dafür. Die Mama arbeitet ehrenamtlich beim Roten Kreuz. Sie sagt, dass es ihr Spaß mache, wenn sie mit den älteren Menschen etwas unternehmen kann.

Am liebsten macht sie dann mit Frau Müller einen Spaziergang. Da Frau Müller im Rollstuhl sitzt, kennt Mama inzwischen alle Wege, die vom Heim ins Grüne führen. Wenn sie nach Hause kommt, erzählt sie den Geschwistern oft tolle Geschichten: „Frau Müller hat als Kind in den Ferien auf dem Kartoffelacker und dem Rübenfeld gearbeitet und ist nie in den Urlaub gefahren“, berichtet Mama am Abendbrottisch. „Heute hat Frau Müller erzählt, wie sie schreiben gelernt hat. Alle Schüler von sechs bis 12 Jahren saßen in einer Klasse.“ Maxi und seine Schwester können sich das gar nicht vorstellen und haben viele Fragen:  „Wie viele Kinder waren denn in einer Klasse? War Frau Müller etwa noch nie an der Ostsee?“ Mama lacht: “Kommt doch einfach mit nächsten Mittwoch. Dann könnt ihr sie selber fragen!“ 

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