Zu wissen, wie Erste Hilfe und Wiederbelebung funktionieren, stärkt die Selbstwirksamkeit und das Verantwortungsbewusstsein von jungen Menschen und befähigt sie, in kritischen Situationen handlungsfähig zu bleiben. Der DRK-Bundesarzt, Univ.-Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Bernd Böttiger, sagt: „Je früher und selbstverständlicher junge Menschen Erste Hilfe lernen, desto sicherer können sie das Gelernte abrufen. Jährlich könnten mindestens 10.000 Menschenleben zusätzlich gerettet werden,wenn alle Menschen die Grundlagen der Laienreanimation beherrschen würden.“ Das DRK und das JRK treten daher für die verbindliche Verankerung von Gesundheit, Resilienz und Lebensrettungskompetenzen im schulischen Bildungssystem ein.
Genau wie Lesen, Schreiben und Rechnen sollte jedes Kind während seiner Schulzeit verbindliche Kompetenzen in Erster Hilfe, besonders in der Laienreanimation, Gesundheitskompetenz sowie Resilienz im Sinne von Krisen- und Katastrophenvorsorge erwerben. Diese Kompetenzen sollen in den Bildungsplänen aller Bundesländer verankert werden und einen Mindestumfang von 24 Unterrichtsstunden pro Schuljahr mit sich bringen, fordern DRK und JRK in ihrem gemeinsamen Positionspapier. Der Kompetenzerwerb soll dabei in bestehende schulische Lernstrukturen integriert werden.
JRK-Bundesleiter Marcel Bösel sagt: „Kinder und Jugendliche frühzeitig in Erster Hilfe zu schulen, ermöglicht ihnen, in Notsituationen sicher zu handeln, und stärkt zentrale Werte wie Empathie, Fürsorge und Zivilcourage. Erste Hilfe soll zur Selbstverständlichkeit werden und junge Menschen dazu befähigen, Leben zu retten sowie in Krisen verantwortungsvoll zu handeln.“
Das gemeinsame Positionspapier von DRK und JRK finden Sie hier: https://www.drk.de/newsroom/welt-erste-hilfe-tag-erste-hilfe-in-schulen/
Informationen zum Jugendrotkreuz finden Sie hier: https://jugendrotkreuz.de/
