Tsunami trifft Indonesien nach schwerem Erdbeben

Zerstörungen auf Sulawesi

Nach einer Reihe mehrerer Erdbeben am vergangenen Freitag (28.09.2018) kam es zu einem Tsunami in Indonesien. Dabei wurde die Insel Sulawesi besonders schwer getroffen. Das stärkste Beben soll eine Stärke von 7,4 gehabt haben. Über 800 Menschen kamen ums Leben, Häuser wurden zerstört und Tausende Menschen flohen vor den Wassermassen. Das Indonesische Rote Kreuz befindet sich im Einsatz und wird dabei von der Föderation (IFRC) unterstützt. Auch das Deutsche Rote Kreuz steht bereit, sollte seine Hilfe gebraucht werden.

+++UPDATE 30.09.2018+++ Die Zahlen der Opfer und Betroffenen steigen weiter. Mitterlweile werden über 832 Tote beklagt. Mehrere Hundert sind verletzt. Das Indonesische Rote Kreuz sucht weiterhin nach Vermissten und versorgt die Menschen in Palu, wo der Tsunami die Insel Sulawesi besonders stark getroffen hat. Zu den Bezirken Donggala und Sigi gibt es laut Medienberichten kaum Kontakt. Straßen sind nur schwer passierbar und die Telekommunikation ist beschädigt. Da die Situation weiterhin sehr unübersichtlich ist, wird befürchtet, dass die Zahlen noch größer werden. +++ Gegen 17 Uhr Ortszeit traf nach einer Reihe schwerer Erdbeben ein Tsunami die indonesische Insel Sulawesi schwer. Ausgelöst wurde die mindestens 1,5 Meter hohe Flutwelle durch ein Erdbeben mit der Stärke 7,4 in ca. 10 Kilometer Tiefe. Nur kurz zuvor erschütterte ein Beben mit der Stärke 5,9 Indonesien.

Tsunami fordert Menschenleben

Die Flutwelle brachte gewaltige Wassermassen mit sich, die besonders die Provinz Donggala mit ihren Städten Palu und Mamuju schwer beschädigten. Etliche Häuser wurden von den hereinbrechenden Wassermassen schwer beschädigt oder teilweise komplett zerstört und weggespült. Alleine im Distrikt Donggala könnten bis zu 300.000 Menschen direkt durch den Tsunami betroffen sein.  Laut indonesischer Behörden über 400 Menschen getötet worden sein. Weitere Hunderte sind verletzt und werden in Krankenhäusern und Notunterkünften medizinisch versorgt. Es wird erwartet, dass die Zahlen der Verletzten und Getöteten weiter steigen. Der Flughafen auf Sulawesi wurde geschlossen und die Kommunikationsmöglichkeiten sind zusammengebrochen. Ein genaues Ausmaß der Zerstörung wird weiterhin ermittelt. 

Rotes Kreuz im Einsatz auf Sulawesi

Das Indonesische Rote Kreuz (PMI) befindet sich zur Versorgung der vielen betroffenen Menschen im Einsatz und wird dabei von der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) unterstützt. Experten Teams wurden zur Suche nach Vermissten, Verschütteten entsandt und sollen Verletze betreuen und behandeln. Auch wurden nach dem Tsunami Nothilfepakete zur Verteilung durch Rotkreuzhelfer geschickt. Hunderte Decken, Matratzen und Trinkwasserkanister sollen an die betroffene Bevölkerung auf Sulawesi verteilt werden. Zusätzlich wurden Wassertrucks geschickt, um die Menschen mit frischem Trinkwasser zu versorgen. Auch das Deutsche Rote Kreuz steht bereit, um seiner Schwestergesellschaft zu helfen, sollte es gebraucht werden. 

<link https: www.drk.de spenden als-privatperson-spenden jetzt-spenden external-link-new-window zur untersttzung der>Helfen Sie den Menschen auf Sulawesi nach dem Tsunami

In Indonesien ereignen sich immer wieder schwere Erdbeben, mit denen die dort lebenden Menschen zu kämpfen haben. Erst vor knapp 9 Wochen wurde das Land auf der <link https: www.drk.de presse pressemitteilungen meldung erdbeben-auf-lombok-hunderte-rotkreuz-helfer-bei-rettungsarbeiten external-link-new-window auf>Insel Lombok von <link https: www.drk.de presse pressemitteilungen meldung indonesische-insel-lombok-erneut-von-schwerem-erdbeben-erschuettert external-link-new-window auf>zahlreichen Erdbeben mit Stärken zwischen 6,4 und 7,0 erschüttert. Dabei kamen mindestens 150 Menschen ums Leben. Das Rote Kreuz half dabei, die Betroffenen zu versorgen und zu betreuen.  Unterstützen Sie die Menschen nach dem Tsunami in Indonesien:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
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Mitarbeiter des Indonesischen Roten Kreuzes helfen der Bevölkerung mit Wasser
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