Tarifgespräche: DRK-Tarifverhandlungen nach Auftaktveranstaltung vertagt

Die Bundestarifgemeinschaft (BTG) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und die Gewerkschaft ver.di haben am 22. Oktober 2020 die Tarifverhandlungen zum DRK-Reformtarifvertrag aufgenommen.  Das Hauptaugenmerk der Gespräche lag auf der Konkretisierung der Forderungen. Die Verhandlungen wurden schließlich vertagt. Das während des Verhandlungstermins vorgelegte, neue Angebot von ver.di für einen Tarifvertrag mit kurzer Laufzeit hätte Basis für weitere konstruktive Gespräche werden können. ver.di war jedoch nicht bereit, der BTG eine angemessene Reaktionsfrist einzuräumen. „Das erste Gespräch hat gezeigt, dass die Vorstellungen von ver.di sehr weit vom finanziell Machbaren entfernt sind. Die Gewerkschaft ist nicht bereit, auf die besondere Situation der DRK-Einrichtungen aufgrund der Corona-Pandemie Rücksicht zu nehmen,“ sagt der Vorsitzende der BTG, DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Es sei deutlich geworden, dass noch weitere Verhandlungsrunden erforderlich seien. Als Termin für die Fortführung der Verhandlungen wurde der 18. November 2020 festgelegt.

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