Foto: Somalische Frau mit zwei Mädchen vor einem Baum
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Matchingfonds Heuschreckenplage in Somalia: Stiftungen der Deutschen Bank unterstützen DRK-Hilfe

  • Schlimmste Heuschreckenplage seit 25 Jahren

    Somalia, eines der ärmsten Länder der Welt, wird von der schlimmsten Heuschreckenplage seit 25 Jahren heimgesucht, die das Land in eine weitere Hungerskatastrophe zu stürzen droht. Schwärme von bis zu 80 Millionen erwachsener Tiere können an nur einem Tag die Nahrungsgrundlage für 35.000 Menschen vernichten. Die Deutsche Bank Stiftung und die Deutsche Bank Afrika Stiftung haben zur Unterstützung der Menschen in Somalia einen Matchingfonds eingerichtet, mit dem jede Spende bis zu einer Gesamtsumme von 50.000 Euro verdoppelt wird.

  • Notstand in Somalia und unsere Hilfe

    Die Heuschreckenplage trifft aktuell das Horn von Afrika am schwersten und verschärft die dortige fragile Ernährungssituation noch, denn das Gebiet war in den vergangenen Jahren wiederholt klimatischen Extremen ausgesetzt. Dürren und Überschwemmungen, aber auch bewaffnete Konflikte und unsichere Wirtschaftsverhältnisse destabilisieren die Region seit langem.

    Somalia ist eines der ärmsten und instabilsten Länder in der Region. Wegen der Heuschreckenplage rief die somalische Regierung bereits im Februar 2020 den Notstand aus. Durch die Corona-Pandemie wurde zudem der Handel beeinträchtigt und die Rücküberweisungen aus dem Ausland gingen um bis zu 35% zurück.  Im April und Mai ließen Niederschläge die Flüsse Juba und Shabelle über die Ufer treten und führten zu Überschwemmungen. Eine deutliche Minderung der Ernteerträge im Juli 2020 ist absehbar. Gleichzeitig würde dies einen Anstieg der Lebensmittelpreise, Futterausfall für die Viehherden sowie eine Verstärkung der bewaffneten Konflikte bedeuten.    

    Das Zusammenspiel der Folgen von Wetterextremen, der Corona-Pandemie, der Heuschreckenplage und Konflikten führt zu einer Erosion von Lebensgrundlagen und stellt die Region vor enorme Herausforderungen. Nach Angaben des Famine Early Warning System Networks (FEWS NET) ist zu erwarten, dass in der Trockenzeit von Juni bis September bis zu 3,5 Millionen Menschen in Somalia von akuter Nahrungsunsicherheit bedroht sein werden. In ganz Ostafrika könnten es bis 25 Mio. Betroffene werden.   

    Die Deutsche Bank Stiftung und die Deutsche Bank Afrika Stiftung haben zur Unterstützung der Menschen in Somalia einen Matchingfonds eingerichtet, mit dem jede Spende bis zu einer Gesamtsumme von 50.000 Euro verdoppelt wird. Mit nur 75 Euro können Sie einer sechsköpfigen Familie in Somalia dabei helfen, sich einen Monat lang mit Lebensmitteln zu versorgen.

    Bereits seit 27 Jahren engagiert sich das DRK in Somalia. Um die Bevölkerung in der katastrophalen Situation bestmöglich zu unterstützen, verteilt das DRK Bargeldhilfen. Damit können die Menschen in Würde und Eigenverantwortung ihren Grundbedarf an Lebensmitteln decken. Gleichzeitig werden die lokalen Märkte gestärkt.

In Zusammenarbeit mit Deutsche Bank Afrika Stiftung und Deutsche Bank

Ihre Spenden

5.505 EURO
 
 
 
 
50.000 EURO

Die Deutsche Bank Stiftung und die Deutsche Bank Afrika Stiftung verdoppeln Ihre Spende aus dem Matchingfonds und danken für Ihr Engagement.

Mit 75 € kann eine sechsköpfige Familie einen Monat ihre Grundbedürfnisse sichern.


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Hinweise: Bitte beachten Sie, dass die Eingabe eines eigenen Betrages für anonyme Spenden maximal 200 € beträgt.

 

 

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Ungültig wäre ein Betrag von 958000 € oder 50,123 €.

 

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Hintergrund: Die Lage in Ostafrika 

Der aktuelle Heuschreckenbefall am Horn von Afrika ereignet sich im Kontext dicht aufeinanderfolgender klimatischer Schocks in der Region, darunter die Dürre von 2018-2019. Sie stürzte schätzungsweise 18 bis 22 Millionen Menschen in eine Ernährungskrise. Darüber hinaus erlebte Ostafrika kürzlich eine der niederschlagreichsten Regenzeiten seit 40 Jahren, die zu weitreichenden Überschwemmungen führte, Hunderttausende Menschen zur Flucht zwang und in den am schlimmsten betroffenen Gebieten zu großen Ernte- (70.000 Hektar) und Viehverlusten (96.000 Tiersterben) führte. Hinzu kommen verdorbene Erntebestände aufgrund anhaltender Feuchtigkeit und eine Verseuchung von Ernteerzeugnissen durch Aflatoxine. In einigen Gebieten verschärfen die Auswirkungen von Konflikten, unsichere Wirtschaftsverhältnisse und schlechte makroökonomische Bedingungen die Situation noch weiter.

» Erfahren Sie mehr über Bargeldzahlungen als effektive, flexible Form humanitärer Hilfe.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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