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Schule statt Arbeit – eine bessere Zukunft für Limas Straßenkinder

Über 20.000 Kinder leben oder arbeiten auf den Straßen von Perus Hauptstadt Lima. Drogen, Kriminalität und Prostitution sind hier an der Tagesordnung. Nur mit einer Schulausbildung haben sie die Chance, aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Das Rote Kreuz kämpft gegen Kinderarbeit und für eine bessere Zukunft von Limas Straßenkindern.

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Teufelskreis Kinderarbeit

San Juan de Lurigancho ist das größte und ärmste Viertel in Perus Hauptstadt Lima. Viele Familien haben kein Dach über dem Kopf. Anstatt regelmäßig in die Schule zu gehen, müssen die meisten Kinder arbeiten, um Geld zu verdienen. Nur so können ihre Familien überleben. Oft kehren die Kinder der Schule ganz den Rücken und verbringen sie den größten Teil ihres Lebens auf der Straße. Sie geraten in eine Szene, die von Drogen, Kriminalität und Prostitution bestimmt ist. Ein Teufelskreis, dem die Kinder ohne Schulbildung und daraus entstehende Perspektiven nicht entkommen können.

Schulausbildung: Eine Chance der Armut zu entfliehen

Um die Kinder aus diesem Teufelskreis zu befreien, betreut das Deutsche Rote Kreuz in Lima seit 2003 Projekte gegen Kinderarbeit. Mittlerweile nehmen 200 Kinder aus 14 Schulen am Projektangebot teil. Lehrer geben freiwillig Nachhilfeunterricht, so dass der verpasste Lernstoff nachgeholt werden kann. Ein Erfolgserlebnis, das die Kinder motiviert, wieder zur Schule zu gehen. In praktischen Kursen wie Kochen, Gärtnerei und Kleintierzucht lernen die Kinder außerdem viel für ihr späteres Leben. Zusätzlich stärken verschiedene Sportangebote, Theater-, Tanz- und Musikworkshops das Selbstvertrauen und das Wir-Gefühl der Kinder und Jugendlichen. Das macht sie stark für die Zukunft.

Im letzten Jahr konnte das Deutsche Rote Kreuz seine Arbeit in diesem Bereich ausweiten und eine zweite Filiale in der nord-peruanischen Stadt Iquitos eröffnen. 50 Kinder aus zwei Schulen nehmen bereits an den Workshops teil.

Gemeinsam gegen Kinderarbeit

Viele Eltern sind arbeitslos oder arbeiten als Tagelöhner. Daher scheint der geringe Zuverdienst der Kinder für die Familien meist überlebensnotwendig. Es ist wichtig, den Eltern Einkommensalternativen aufzuzeigen, damit sie ihre materielle Situation verbessern können und nicht mehr auf die Arbeit ihrer Kinder angewiesen sind. In Kursen lernen die Eltern Nähen oder den Umgang mit Computern. Voraussetzungen, die ihnen bei der Suche nach besser bezahlten Jobs helfen

Der Kampf gegen Kinderarbeit muss in Zukunft unbedingt weitergehen

Lima brauchen immer noch mehr als 20.000 Kinder Unterstützung. 2011 sollen daher weitere Schulen in das Projekt aufgenommen werden. Auch die Projektaktivitäten in der Stadt Iquitos sollen auf weitere Schulen und bezüglich ihres Angebotes ausgeweitet werden. Doch nur mit Ihrer Unterstützung können wir den Straßenkindern Limas auch in Zukunft helfen.

In Südamerika gibt es schätzungsweise 20 Millionen arbeitende Kinder unter 14 Jahren, für deren Zukunft wir gemeinsam weiterkämpfen müssen.

Das Projekt

Region: San Juan de Lurigancho, Lima
Laufzeit: September 2003 bis Juli 2014
Projektvolumen: 300.000 Euro
Finanzierung: Spenden, Paul-Erna-Stiftung
Partner: Peruanisches Rotes Kreuz, TACIF (lokale Kinderorganisation)

Jeanette Biedermann ist Botschafterin für Limas Straßenkinder

Jeanette Biedermann liegt das Straßenkinderprojekt in San Juan de Lurigancho sehr am Herzen. Seit 2003 spendet die DRK-Botschafterin regelmäßig für die Schulprojekte.

  • Jeanette Biedermann

    Jeanette Biedermann war schon Botschafterin des Jugendrotkreuzes, bevor sie im Jahr 2003 Botschafterin des Deutschen Roten Kreuzes wurde. Seit Beginn ihres Engagements unterstützt sie ein Projekt für Straßenkinder in Peru.
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