Haiti, Arcahaie: Gemeinden entwickeln, Gemeinden stärken

Die Menschen auf Haiti werden regelmäßig mit Naturkatastrophen konfrontiert. Immer wieder werden Häuser, Felder und ganze Dörfer von Erdbeben, tropischen Wirbelstürmen, Trockenperioden oder Überschwemmungen heimgesucht. Seit zehn Jahren unterstützt das DRK seine Schwestergesellschaft, das Haitianische Rote Kreuz (HRK). In Arcahaie profitieren etwa 21.500 Haushalte von dieser Zusammenarbeit. Ziel ist es, die Bevölkerung widerstandsfähiger gegen Katastrophen zu machen.

Auf dem Weg in eine widerstandsfähigere Zukunft

Ernährungssicherung, Gesundheit, Wasser-, Sanitärversorgung und Hygiene, Katastrophenvorsorge, Stärkung des Haitianischen Roten Kreuzes – all dies sind Komponenten einer übergreifenden Herangehensweise zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Menschen in Archaie, welche das DRK und das Haitianische Rote Kreuz gemeinsam nutzen.

Unter anderem lernen die Menschen wie sie ihren landwirtschaftlichen Ertrag steigern und vielfältiger gestalten können. In sogenannten „Farmer-Field-Schools“ wird die Bevölkerung in Themen wie Ernährung sowie Instandsetzung und Installation von Regenwasserauffangsystemen geschult. Das Thema Hygiene wird vermittelt, ebenso wie die Etablierung eines gemeindebasierten Katastrophenfrühwarnsystems. Zum Bau von Latrinen wird angeleitet und auch die Sensibilisierung zu Gesundheitsfragen steht auf dem Programm.

Katastrophenvorsorge

Einige Gebiete in Arcahaie sind besonders schlimm von Naturkatastrophen betroffen. Im Flachland z.B. treten häufig Überflutungen auf. Mithilfe von Schulungen und Diskussionsrunden in den Gemeinden wird ein Bewusstsein für die Problematik geschaffen. Die Menschen lernen Risiken zu erkennen und entsprechend zu minimieren.

Krankheiten vorbeugen

Die Hygiene ist ein wichtiger Faktor bei der Vorbeugung von Krankheiten. Durch Verbesserung sanitärer Anlagen und den Zugang zu sauberem Trinkwasser, sowie Schulungen z.B. bezüglich regelmäßigen Händewaschens, werden hier Fortschritte erreicht. Darüber hinaus werden die Bewohner darin geschult Krankheiten wie z.B. Cholera frühzeitig zu erkennen. Durch angepasstes Verhalten soll eine weitere Verbreitung im Land verhindert werden. Mithilfe von Cholera-Ersthelferausrüstungen können erkrankte Personen sofort behandelt werden. Die Ausrüstung umfasst neben oralen Trinksalzlösungen gegen Dehydrierung auch 1.400 Wasserreinigungstabletten (Aqua-Tabs), drei Eimer,  28 Seifen, einen Schutzanzug, Handschuhe, einen Löffel, eine Maske zur Bedeckung von Mund und Nase, eine Sprühflasche sowie eine Gebrauchsanleitung.


Das Projekt

Region: Arcahaie
Projektvolumen: 1.194.910,- EURO
Finanzierung: Spenden, 
Partner: Haitianisches Rotes Kreuz (HRK)


Zehn Jahre nach dem Erdbeben

Dieser DRK-Flyer aus dem Jahr 2014 gibt einen guten Überblick: "So hilft das DRK in Haiti: Fünf-Jahres-Bilanz ".

Ein Video des DRK zeigt auch Einzelschicksale: "Haiti - die Hilfe des Roten Kreuzes".

Weitere Videos über unsere Arbeit in Haiti im Youtube-Channel: https://www.youtube.com/playlist?list=PLnDHqIo2CnvKwpW4XOfUtTQNL7DNv0cEL


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Weitere Informationen

cholera, haiti, hyginene, sanitation, water

Die Menschen auf Haiti werden regelmäßig von Naturkatastrophen getroffen. Seit mehr als zehn Jahren unterstützt das DRK deshalb das Haitianische Rote Kreuz (HRK). Gemeinsames Ziel ist es, die Bevölkerung widerstandsfähiger gegen Katastrophen zu machen sowie die humanitären Auswirkungen von Haitianern, die aus der Dominikanischen Republik ausgewiesen wurden, zu lindern.

Spenden für Kolumbien

Naturkatastrophen, Klimawandel und 50 Jahre Bürgerkrieg bedrohen die Lebensgrundlage der Menschen in Kolumbien. Durch die seit Jahren andauernde Krise im Nachbarland befinden sich zudem etwa 1,7 Millionen Venezolaner dauerhaft oder temporär in Kolumbien. Das DRK engagiert sich mit unterschiedlichen Projekten etwa in der Basisgesundheitsversorgung und der Förderung benachteiligter Menschen.

Mutter mit Kind und Helferin

Die ökonomische und humanitäre Lage in Venezuela ist höchst kritisch, viele Menschen sind unterversorgt und hungern. Viele Venezolaner flüchten daher in angrenzende Länder. Das DRK leistet auf den Fluchtrouten und an den Grenzregionen wichtige humanitäre Hilfe.

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Die Menschen auf Haiti werden regelmäßig von Naturkatastrophen getroffen. Seit mehr als zehn Jahren unterstützt das DRK deshalb das Haitianische Rote Kreuz (HRK). Gemeinsames Ziel ist es, die Bevölkerung widerstandsfähiger gegen Katastrophen zu machen sowie die humanitären Auswirkungen von Haitianern, die aus der Dominikanischen Republik ausgewiesen wurden, zu lindern.

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