Foto: Frauen und Kinder in Bangladesch mit roten Eimern DRK
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Bangladesch: ECHO unterstützt das DRK nach Zyklon Roanu

Im Mai 2016 erfasste der Wirbelsturm Roanu die Distrikte Noakhali und Chittagong in Bangladesch, die sowohl ländliche als auch dicht besiedelte Gebiete sowie Inseln umfassen. Mehr als 200.000 Menschen haben Ihr Zuhause verloren, ganze Gemeinden sind betroffen. Um den Betroffenen zu helfen, die Sturmfolgen zu überwinden, hat das DRK durch Finanzierung von ECHO den Bangladeschischen Roten Halbmond bei der Nothilfe unterstützt.

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Durch das von der Generaldirektion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission (Directorate-General European Civil Protection and Humanitarian Aid Operations – DG ECHO) geförderte Projekt konnten wir 27.720 Menschen in den Gebieten Noakhali, Lakshmipur, Chittagong und Bhola helfen. Die sogenannte integrierte Nothilfe umfasste dabei verschiedene Bereiche.

Finanzielle Hilfen für individuelle Bedürfnisse

Mehr als 2.575 Familien – etwa 12.875 Personen – haben nach Zyklon Roanu eine finanzielle Starthilfe in Höhe von 8.000 Taka, rund 95 Euro, vom DRK erhalten. Der Geldbetrag war nicht zweckgebunden und hat es den Familien so ermöglicht, dringende individuelle Bedürfnisse zu erfüllen, zum Beispiel Lebensmittel wieder aufzustocken oder verlorenes Hab und Gut zu ersetzen.

Trinkwasser und Latrinen für die Betroffenen von Roanu

Um das Trink- und Abwassersystem wiederherzustellen und zu stabilisieren, haben wir zum einen 35 Tiefenbrunnen gebohrt. 4.620 Familien – rund 27.720 Personen – haben dadurch wieder Zugang zu frischem Trinkwasser erhalten. Zum anderen haben wir für 600 Familien, rund 3.000 Personen, Haushaltstoiletten gebaut. Alle Konstruktionen entsprechen internationalen technischen Standards sowie lokalen Baurichtlinien und -gesetzen.

Hygienetrainings und Verteilung von Eimern

Ergänzend zur Trinkwasserversorgung und der Errichtung sauberer Sanitäranlagen haben die Betroffenen von Freiwilligen des Bangladeschischen Roten Halbmonds und des DRK Schulungen rund um das Thema Hygiene erhalten. So können die 3.355 teilnehmenden Familienoberhäupter sich und ihre Angehörigen besser vor Krankheiten schützen. Jede Familie, die an einem Workshop teilgenommen hat, hat einen 20-Liter-Eimer mit Deckel und Becher erhalten, um Wasser so sicher wie sauber lagern und transportieren zu können. Darüber hinaus haben 1.580 Schülerinnen und Schüler an Hygienetrainings teilgenommen.

Die Nothilfe nach Roanu wirkt langfristig

Die Projektmaßnahmen haben nicht nur dazu beigetragen, die durch Wirbelsturm Roanu entstandenen Nöte zu lindern und den Betroffenen zu helfen, sich schnell zu regenerieren. Durch die Verbesserungen sowie die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten sind die Menschen nun auch besser gewappnet für künftige Katastrophen. Insbesondere hat der unmittelbare Zugang zu sauberem Wasser die Lebensqualität vor allem von Frauen und Mädchen verbessert, denn die die Wege, um Wasser zu holen, sind jetzt deutlich kürzer.

Das Projekt lief in der Zeit vom 01.09.2016 bis zum 28.02.2017 und hat ein Volumen von 499.999,23 Euro. Davon werden 467.289,00 Euro von ECHO gestellt.


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