Uganda: Bessere Versorgung für Flüchtlinge Wiebke Höing / DRK
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Uganda: Bessere Versorgung für Flüchtlinge

Im Südsudan wurden Teile der Bevölkerung zur Flucht gezwungen, nachdem ein Bürgerkrieg ihre Sicherheit dramatisch gefährdete. Doch im Zielland Uganda sind die Gegebenheiten hinsichtlich Nahrungs- und Gesundheitsversorgung kaum besser. Das Deutsche Rote Kreuz ist deshalb vor Ort, um Maßnahmen für sauberes Wasser, eine einfache Landwirtschaft sowie elementare Gesundheitsversorgung durchzuführen.

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Im Jahr 2014 entbrannten die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und der Opposition im Südsudan. Die Folge war ein verheerender Bürgerkrieg, der viele Menschen in Uganda Zuflucht suchen ließ. Im selben Jahr entstanden allein im Distrikt Adjumani an der Grenze zum Südsudan zehn Flüchtlingssiedlungen. Die meisten Menschen dort haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren, benötigen entsprechend lebensnotwendige Hilfe sowie Wasser und Nahrungsmittel. Nur leidet auch die Bevölkerung in Uganda unter den ohnehin knappen Ressourcen. Dazu kommt, dass die lokale Infrastruktur nicht auf diese Menge an Menschen ausgerichtet ist.

Mit dem Projekt will das DRK sowohl die Flüchtlinge aus dem Südsudan als auch die Menschen aus den Gemeinden vor Ort - etwa alleinerziehende Mütter oder elternlose Kinder - erreichen und unterstützen. Das Ziel: Den Druck der Flüchtlingsströme auf die einheimische Bevölkerung lindern und mögliche Konflikte vermeiden. Deshalb unterstützt das Deutsche Rote Kreuz die Bevölkerung in Uganda mit sauberem Wasser, landwirtschaftlichem Training und elementarer Hygieneerziehung.

Trinkwasser- und Sanitärversorgung, Sicherung des Lebensunterhalts

Kindern spielen an Trinkwasseranlage Wiebke Höing / DRK

Gemeinsam mit den Betroffenen bohrt das Deutsche Rote Kreuz zum Beispiel Brunnen, um den Zugang zu sauberem Wasser zu ermöglichen. Außerdem unterstützt das DRK den Bau von Haushaltslatrinen mit Handwaschbecken, um die hygienische Situation zu verbessern. Ergänzend dazu erfahren Projektteilnehmer in Schulungen und Kinder in Schulen, wie einfache Hygieneregeln vor Durchfall- und Atemwegserkrankungen schützen.

Bleiben viele der Flüchtlinge in Uganda, werden Nahrung und Einkommen auf Dauer knapp werden. Um das zu verhindern, unterstützt das Team des DRK die Menschen dabei, sich selbst um ihren Unterhalt zu kümmern. Dafür erhalten sie landwirtschaftliches Werkzeug wie Hacken, Spaten und Eimer sowie verbessertes Saatgut. Gleichzeitig erfahren sie in Schulungen, welche Anbaumethoden für Gemüsegärten am effektivsten sind und wie sie Obstbäume und landwirtschaftliche Nutzpflanzen sinnvoll miteinander kombinieren können. Mit dem Bau von Energiesparöfen wird zudem der Verbrauch von Holz reduziert.

All unsere Maßnahmen führen wir in enger Zusammenarbeit mit dem Ugandischen Roten Kreuz durch. Unsere Partnerorganisation unterstützen wir mit Schulungen, Hilfsmitteln und anderer Ausrüstung. Damit soll gewährleistet werden, dass die Freiwilligen den Betroffenen auch nach Beendigung des Projekts angemessen beistehen können.

Das Projekt

Region: Norduganda/West Nile, Distrikt Adjumani
Projektvolumen: 950.000 Euro
Finanzierung: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Partner: Ugandisches Rotes Kreuz
Trinkwasser und Hygiene / Flüchtlingshilfe


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