DRK bei der Nothilfe NAVNEET NARAYAN FILM&PHOTOGRAPHY
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Eine gute Koordination macht Nothilfe effizient.

Erdbeben, Flüchtlingsströme, Epidemien, Überschwemmungen, Stürme, gewaltsame Auseinandersetzungen - Katastrophen und Krisen haben viele Gesichter. 

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Jede noch so kleine Spende hilft dem DRK bei der Unterstützung von hilfsbedürftigen Menschen.

Das Deutsche Rote Kreuz hilft all jenen Menschen, die von Krisen besonders betroffen sind und deren Existenz bedroht wird. Um Menschen, die in Not geraten sind, schnell und gezielt helfen zu können, benötigt es eine effiziente Koordinationsstruktur und eine enge Partnerschaft mit den lokalen Rotkreuz- oder Rothalbmond-Gesellschaften.

So funktioniert die internationale Zusammenarbeit in der humanitären Hilfe

Die ersten, die nach einer Katastrophe oder in einem bewaffneten Konflikt Hilfe leisten, sind die Menschen selbst, die vor Ort sind. Dank der über 17 Millionen Freiwilligen der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung weltweit kann die Sofort- und Nothilfe vor Ort meist unmittelbar beginnen. Bei Katastrophen größeren Ausmaßes fordert die nationale Gesellschaft zusätzliche Hilfe an, indem sie ein Hilfegesuch an die internationale Förderation der 190 Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften schickt. Die Föderation koordiniert in Absprache mit der betroffenen Gesellschaft, welche Hilfemaßnahmen von welcher nationalen Gesellschaft geleistet werden. In Kriegs- und Konfliktregionen übernimmt oft das Internationale Komitee des Roten Kreuzes die Leitung der Hilfsoperationen.

Die Internationale Föderation ist als Dachverband der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften dafür verantwortlich, dass es neben dem Sekretariat in Genf in allen Regionen der Welt Büros gibt, um im Katastrophenfall schneller bei den Schutz- und Hilfebedürftigen vor Ort zu sein.

Innerhalb weniger Tage wird die Lage erkundet und gemeinsam mit den betroffenen Menschen der Bedarf ermittelt. Daraus wird ein Aktionsplan erstellt, der festlegt, wer wann und wo welche Hilfe leistet. Solche Pläne werden nach Standards erstellt. Ebenso gibt es Standards für die Hilfen, die geleistet werden. Die Hilfsgüter müssen eine bestimmte Qualität haben. Dies gilt für Nahrungsmittel, Zelte und Artikel des täglichen Bedarfs ebenso wie für Hygieneartikel und die Versorgung mit Trinkwasser, aber auch medizinische Hilfen.

Neben dem Aktionsplan veröffentlicht die Internationale Föderation noch einen sogenannten Appeal, einen Aufruf, die für die Hilfsoperation nötigen materiellen und finanziellen Ressourcen zur Verfügung zu stellen.

Einige Nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften haben sich zu einem Verbund zusammengeschlossen und halten einander ergänzende Hilfsgüter und modulare Einheiten der Nothilfe (Mobile Nothilfeeinheiten - Emergency Response Units) ständig bereit. So ist eine gut koordinierte und gleichzeitig sehr schnelle Hilfe möglich.

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