Deutschland, das Sommermärchen und das DRK

Während der WM 2006 leisten täglich 3000 bis 5000 Helferinnen und Helfer des DRK den Sanitäts- und Betreuungsdienst. Sie absolvieren 96.700 Einsätze. Eine weltmeisterliche Leistung!

Seit dreißig Jahren stellt das DRK den Sanitätsdienst in deutschen Fußballstadien sicher. Trotzdem wird der Einsatz bei der Fußballweltmeisterschaft 2006 bereits im Vorfeld eine aufregende Herausforderung. Ob Bombenanschlag auf ein WM-Stadion, Verkehrsunfall eines Mannschaftstransports oder Unwetter bei einer Großveranstaltung – jedes mögliche Einsatz-Szenario wird von den Helfern vorher durchgespielt. Der WM-Einsatz des DRK beinhaltet nämlich nicht nur die sanitätsdienstliche Versorgung der Fans und Spieler. Die meisten Helfer werden im Rahmen des nationalen Sicherheitskonzepts in der öffentlichen Gefahrenabwehr eingesetzt. Und obwohl Achim Müller, damals Leiter des DRK-Führungs- und Lagezentrums, am Ende der Vorbereitungsphase resümiert: "Ich halte die Stadien für die sichersten Orte der WM". Alle Beteiligten erwarten mit Spannung das erste Spiel.

Am Ende der dreißig aufregenden WM-Tage gehen alle Helfer glücklich und entspannt nach Hause, ernten doch nicht nur die Spieler, sondern auch die Einsatzkräfte großen Beifall. Das Rote Kreuz fasst den Gesamteindruck in wenigen Worten zusammen: "Riesige Feierstimmung, internationale Begegnungen und hauptsächlich hitzebedingte Ausfälle – viel Arbeit und viel Medienaufmerksamkeit für die Sanitäter auf den Fanmeilen, Routineaufgaben plus 'Live-dabei-Gefühl' für die Sanitäter in den Stadien und 'nix los' bei den Rotkreuzlern im Katastrophenschutz. Gott sei Dank!"

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