Mobilität für Kriegsversehrte

In Berlin entwickelt das DRK ein Modellprojekt: In der "Versehrten-Fahrschule des Deutschen Roten Kreuzes" können bein- und armamputierte Kriegsheimkehrer ihren Führerschein machen.

Im Zweiten Weltkrieg haben Tausende von Soldaten ihre Gliedmaßen verloren. Der Alltag im Frieden stellt ihnen unzählige Hindernisse in den Weg, die kaum zu überwinden sind. Viele verarmen und gehen betteln.

Das DRK versucht ab 1954, Kriegsversehrten wieder mehr Mobilität zu ermöglichen. In der Berliner "Versehrten-Fahrschule des Deutschen Roten Kreuzes" können Bein- oder Armamputierte ihren Führerschein machen. Zwei VW-Käfer werden so umgebaut, dass Kupplung, Gas und Schaltung mit Prothesen bedient und die Wege zur Arbeit leicht bewältigt werden können. Bis 1975 bestehen 3.101 Fahrschüler dort ihre Führerscheinprüfung. Die "Versehrten-Fahrschule" macht sich bald als einzige Einrichtung dieser Art in Deutschland einen Namen.

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