Entwicklung und Struktur des Roten Kreuzes

international, national und regional

  • Ab 1867 kam es in nahezu allen Ländern Europas zur Gründung von nationalen Rotkreuzgesellschaften.
  • 1863 wurde das Internationale Komitee gegründet, das 1876 den noch heute gültigen Namen Internationales Komitee vom Roten Kreuz (franz. Comité international de la Croix-Rouge, CICR; engl. International Committee of the Red Cross, ICRC) erhielt.
  • Das IKRK hat seinen Sitz in Genf und erfüllt mit rund 80 Delegationen in aller Welt den völkerrechtlichen Auftrag, sich für den Schutz der Opfer in bewaffneten Konflikten einzusetzen. Auf Grundlage der Genfer Abkommen besucht es außerdem weltweit Gefangene und organisiert den zentralen Suchdienst.
  • 1919 gründeten die Rotkreuzgesellschaften Grossbritanniens, Frankreichs, Italiens, Japans und der USA die Liga der Rotkreuzgesellschaften. Die Rotkreuzaktivitäten wurden über die strikte Mission des IKRK hinaus auch auf die Hilfe für Opfer von nicht kriegsbedingten Notsituationen ausgedehnt. Heute heißt die Liga "Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften" (IFRC).
  • Sie ist die Dachorganisation der nationalen Rotkreuzgesellschaften und unterstützt den Aufbau neuer nationaler Gesellschaften. Die Internationale Föderation koordiniert darüber hinaus Hilfseinsätze nach Naturkatastrophen. Auch die Entwicklungszusammenarbeit zählt zu ihren Aufgaben. Oberstes Gremium der Bewegung ist die Internationale Rotkreuz- /Rothalbmondkonferenz, bestehend aus Vertretern der Nationalen Gesellschaften, der Föderation, des IKRK sowie aller Vertragsstaaten der Genfer Abkommen.
  • Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung ist mit 191 anerkannten Nationalen Gesellschaften die größte Humanitäre Organisation der Welt. Sie hat nahezu 17 Millionen freiwillige Helfer und über 450.000 hauptberufliche Mitarbeiter.

Was IKRK, Rotkreuzföderation und Nationale Rotkreuzgesellschaften für Aufgaben haben

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