Das Deutsche Rote Kreuz trauert um Dr. Volkmar Schön. Der ehemalige Vizepräsident des Deutschen Roten Kreuzes ist in der Nacht zum Sonntag im Alter von 69 Jahren nach langer, schwerer Krankheit verstorben.
Mit Dr. Volkmar Schön verliert das Deutsche Rote Kreuz eine herausragende Persönlichkeit, die den Verband über Jahrzehnte geprägt und sich mit großer Überzeugung für die Idee und die Grundsätze des Roten Kreuzes eingesetzt hat. In zahlreichen verantwortungsvollen Funktionen gestaltete er die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes maßgeblich mit. Als Vizepräsident setzte er wichtige Impulse für die Entwicklung des Verbandes und vertrat das DRK auch auf internationaler Ebene. Erst im vergangenen Jahr schied er nach langjährigem Wirken aus dem Präsidium aus.
Eine besondere Leidenschaft galt der Geschichte des Roten Kreuzes. Mit großer Sachkenntnis und persönlichem Engagement forschte und publizierte Dr. Volkmar Schön zur Geschichte der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Dabei ging es ihm nie allein um die Bewahrung der Vergangenheit. Ihm war wichtig, aus der Geschichte Orientierung für die Gegenwart und Zukunft des Roten Kreuzes zu gewinnen und seine Werte lebendig zu halten.
Für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement und seine Verdienste wurde Dr. Volkmar Schön vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Im Rahmen seines Einsatzes für das DRK erhielt er im Jahr 2000 das DRK-Ehrenzeichen sowie die Dankmedaille der ehemaligen DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt im Jahr 2025.
Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Präsidium blieb er dem Deutschen Roten Kreuz eng verbunden. Sein außergewöhnliches Wissen, seine Erfahrung und seine tiefe Verbundenheit mit der Rotkreuzidee werden uns fehlen. Das Deutsche Rote Kreuz verliert mit Dr. Volkmar Schön einen Menschen, der die Idee der Menschlichkeit über Jahrzehnte mit Überzeugung gelebt, vertreten und weitergetragen hat.
Wir werden Dr. Volkmar Schön in großer Dankbarkeit ein ehrendes Andenken bewahren.
Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten seiner Familie und seinen Angehörigen sowie allen Menschen innerhalb und außerhalb des Deutschen Roten Kreuzes, die ihm verbunden waren.
