
Mosambik wird immer wieder von Naturkatastrophen getroffen, die Leben und Existenzgrundlagen der Menschen bedrohen. Gemeinsam mit dem Mosambikanischen Roten Kreuz arbeitet das DRK mit vorausschauenden Maßnahmen an der Verbesserung des Katastrophenschutzes.
Mosambik gehört zu den Ländern, die weltweit am meisten von Naturkatastrophen betroffen sind. Wiederkehrende Überschwemmungen und Wirbelstürme, die durch den Klimawandel verstärkt werden, zerstören regelmäßig die Lebensgrundlagen der Bevölkerung und weite Teile der Infrastruktur.

Um die negativen Auswirkungen der extremen Wettereignisse zu reduzieren, unterstützt das DRK das Mosambikanische Rote Kreuz (CVM) bei der Entwicklung und Anwendung von Systemen zu vorausschauender humanitärer Hilfe, z. B. beim Einsatz von Frühwarnprotokollen und der Optimierung der Hilfslogistik.

Ziel des Projekts ist es, das Mosambikanische Rote Kreuz darin zu unterstützen, vorausschauende Maßnahmen eigenständig und zuverlässig aus Frühwarnungen abzuleiten und umzusetzen. Damit stärkt CVM die Verankerung vorausschauender humanitärer Hilfe innerhalb des nationalen Katastrophenmanagement-Systems – auch für schwer erreichbare, fragile oder von Konflikten betroffene Regionen.
Das Projekt setzt den Fokus darauf, erprobte Frühwarnprotokolle weiter zu verbessern, zu standardisieren und in nationale Systeme zu integrieren. Es unterstützt dabei die Etablierung eines kohärenten, staatlich koordinierten Systems, in dem CVM eine zentrale operative und beratende Rolle einnimmt. So wird vorausschauende humanitäre Hilfe zu einem relevanten und nachhaltigen Faktor des Katastrophenschutzes in Mosambik, auch über die Projektlaufzeit hinaus.

Integration vorausschauender humanitärer Hilfe in Systeme des nationalen Katastrophenschutzes
Region
Mosambik
Projektvolumen
354.000 €
Laufzeit
01/2026 bis 12/2027
Finanzierung
Auswärtiges Amt, DRK/Spenden
Partner
Mosambikanisches Rotes Kreuz