
Trinkwasser und sichere Hygienestandards sind elementar für das tägliche Leben und die Gesundheit. Dennoch leiden viele Menschen in Südsudan unter einem Mangel an sauberem Wasser. Das DRK unterstützt bei der Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung. Außerdem wird das Südsudanesische Rote Kreuz (SSRK) gestärkt, um schnell und effektiv auf auftretende Notlagen und Krisen reagieren zu können.
Die Menschen in Südsudan leben aufgrund von anhaltenden Konflikten sowie einer instabilen politischen und wirtschaftlichen Lage unter extrem schwierigen Bedingungen. Im Jahr 2025 benötigten 9,3 Millionen Menschen humanitäre Hilfe – das sind 75 Prozent der Bevölkerung.
Insbesondere leiden die Menschen unter einem Mangel an sauberem Wasser und unzureichenden Sanitär- und Hygieneeinrichtungen, was das Risiko zum Ausbruch von Krankheiten wie Cholera und Malaria massiv erhöht. Im Bundesstaat Western Equatoria verfügen nur 27 Prozent der Haushalte über brauchbare Latrinen. Es mangelt zudem an Wasserstellen mit Trinkwasser und speziell für Frauen und Mädchen an Menstruationshygiene-Artikeln. Viele Menschen müssen weite Strecken zurücklegen, um sauberes Wasser zu erhalten und Mädchen bleiben oft der Schule fern, wenn sie ihre Periode haben.
In enger Zusammenarbeit mit dem Südsudanesischen Roten Kreuz verbessert das DRK für 38.000 Menschen in Western Equatoria den Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäranlagen. Die Gemeinden werden durch Schulungen zur Verbesserung der Hygienesituation eng in die Aktivitäten eingebunden.



Das DRK stärkt die Kapazitäten des Südsudanesischen Roten Kreuzes für einen schnellen und effektiven Einsatz in Not- und Krisenfällen.
Humanitäre Hilfe im Bereich Wasser- und Sanitärversorgung sowie Katastrophenvorsorge
Region
Western Equatoria, Gemeinden Central Maridi, Kozi, Manikakara
Projektvolumen
2.100 000,00 Euro
Laufzeit
01.01.2026 bis 31.12.2028
Finanzierung
Auswärtiges Amt, DRK-Spenden
Partner
Südsudanesisches Rotes Kreuz