Sie befinden sich hier:

  1. Hilfe in Deutschland
  2. Erste Hilfe
  3. Der Kleine Lebensretter

Vergiftungen

Erkennen

  • Situationsbedingte Merkmale beachten
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Durchfall
  • Schweißausbrüche
  • Krämpfe
  • Eventuell Bewusstlosigkeit oder Herz-Kreislauf-Stillstand
  • Schwindel
  • Bewusstseinstrübung

Alle Rotkreuz-Angebote in Ihrer Umgebung kostenfrei auf einen Blick
- 26.000 mal Lebenshilfe vor Ort.

Maßnahmen

Alle vom Ersthelfer durchführbaren Maßnahmen entsprechen den grundsätzlichen Maßnahmen, wie sie in den anderen Verletzungs- und Erkrankungszuständen schon beschrieben worden sind. Zusätzlich ist der Eigenschutz zu beachten (Gase, Kontaktgifte u. Ä.).

  • Eigene Sicherheit beachten.
  • Schutzhandschuhe anziehen.
  • Den Betroffenen ansprechen, beruhigen.
  • Fragen Sie bei Kindern geduldig nach, was geschehen ist!
  • Notruf 112.
  • Ggf. Giftinformationszentrale anrufen 030 19240.
    Alle wichtigen Notrufnummern finden Sie unter folgendem Link: Notrufnummern.
  • Anweisungen der Giftnotrufszentrale befolgen (z. B. schluckweise Wasser ja/nein).
  • Hilfestellung beim Erbrechen, jedoch kein Erbrechen herbeirufen.
  • Giftreste und/oder Erbrochenes sicherstellen und dem Rettungsdienst mitgeben.
  • Schockbekämpfung.
  • Betroffenen zudecken.
  • Bei Bewusstlosigkeit und vorhandener Atmung laut „Hilfe“ rufen, um Umstehende auf die Notfallsituation aufmerksam zu machen.
  • Stabile Seitenlage.
  • Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes beruhigen, trösten und beobachten, wiederholt Bewusstsein und Atmung prüfen.
  • Bei Bewusstlosigkeit und fehlender normaler Atmung Herz-Lungen-Wiederbelebung.
  • Bei inneren Verätzungen zugunsten der eigenen Sicherheit auf Atemspende verzichten.

Hinweise zur Vorbeugung von Vergiftungen

  • Giftstoffe, Chemikalien, Medikamente und Pflanzenschutzmittel nie in Getränkeflaschen umfüllen!
  • Kinder von giftigen Substanzen und Pflanzen fernhalten.

Kurstermine — bitte auswählen

zum Anfang