In Mosambik leben rund 70 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Aufgrund der anhaltenden Regenfälle hat sich die humanitäre Lage deutlich zugespitzt. Zahlreiche Menschen stehen vor dem Nichts, da ihre Lebensgrundlagen durch die Überschwemmungen vernichtet wurden. Viele Regionen sind nur noch per Boot zu erreichen. Leider ist keine schnelle Verbesserung der Lage zu erwarten, da weitere Regenfälle und Wirbelstürme erwartet werden. In der aktuellen Situation steigt zudem das Risiko für Krankheiten wie Malaria und Cholera.
Das Mosambikanische Rote Kreuz ist seit Beginn der Überschwemmung praktisch rund um die Uhr im Einsatz. Und schon zuvor leisteten Freiwillige Hilfe, um Schäden zu verhindern. So wurden Moskitonetze und Hygieneartikel wie Seife verteilt, um Krankheiten vorzubeugen. Zudem wurden Notunterkünfte bereitgestellt, Frühwarnungen gegeben und Menschen evakuiert.
Mit Unterstützung des Auswärtigen Amts und dank Spenden baut das DRK nun seine Unterstützung des Mosambikanischen Roten Kreuzes nochmals aus. Seit 2000 arbeitet das DRK eng mit seiner Schwestergesellschaft zusammen, gerade auch in der vorausschauenden humanitären Hilfe.
„Aufgrund vorausschauender Maßnahmen durch unsere Schwestergesellschaft konnte an vielen Stellen noch Schlimmeres verhindert werden. Die Lage ist dennoch vielerorts katastrophal, Menschen haben fast alles verloren. Wir werden als DRK in Zusammenarbeit mit unserer Schwestergesellschaft verstärkt vor Ort sein, um den Menschen zu helfen“, sagt Christian Reuter.
Das DRK bittet um Spenden für die Betroffenen:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Afrika
oder unter drk.de/spenden
Weitere Informationen zu unserer Hilfe in Mosambik finden Sie unter dem folgenden Link.
