Die Eskalation der Gewalt im Nahen Osten droht sich auszuweiten und vor allem auch für die Zivilbevölkerung schlimmste Folgen zu verursachen. Bereits jetzt ist die Rede von hunderten Toten. Unter größter Gefahr leisten die Einsatzkräfte der DRK-Schwestergesellschaften medizinische Versorgung der Zivilbevölkerung, Freiwillige geben Hilfsgüter an die Menschen aus, um sie mit dem Nötigsten zu unterstützen.
In Iran hat der Iranische Rote Halbmond seine 100.000 Freiwilligen aktiviert und leistet unter anderem durch Notfalleinsatzteams medizinische Hilfe. Magen David Adom in Israel behandelt und evakuiert in Israel betroffene Personen und hat eine landesweite Blutspendekampagne gestartet. Das Libanesische Rote Kreuz bereitet sich auf eine große Anzahl von Binnenvertriebenen vor, um im Notfall schnell Hilfsgüter verteilen zu können und die medizinische Versorgung sicherzustellen. Weitere Angriffe wurden auch aus Bahrain, Irak, Jordanien, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Zypern gemeldet. Das DRK pflegt enge und vertrauensvolle Partnerschaften mit betroffenen Schwestergesellschaften und wird die Zusammenarbeit nun bedarfsgerecht und nach Kräften ausbauen.
Das Deutsche Rote Kreuz drängt angesichts der jüngsten Eskalation auf die Einhaltung des humanitären Völkerrechts. „Im bewaffneten Konflikt gibt es Regeln, an die alle Konfliktparteien gebunden sind. Zivile Infrastruktur, Krankenhäuser und Schulen sind genauso zu schützen, wie humanitär Helfende und die Zivilbevölkerung im Allgemeinen“, sagt Christian Reuter.
Das DRK bittet um Spenden für die Betroffenen:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Nahost
oder unter https://www.drk.de/spenden/nothilfe-nahost/
