Weite Teile der Bevölkerung in Kyjiw und Umgebung sind seit Tagen von Unterbrechungen der Strom- und Wärmeversorgung betroffen. Auch in weiteren Regionen gibt es anhaltende Energieausfälle. Und das ausgerechnet in einer Zeit, in der die aktuellen Temperaturen mit bis zu minus 20 Grad in Kyjiw zu den kältesten Winterperioden der vergangenen zehn Jahre zählen.
Das Ukrainische Rote Kreuz hat in allen betroffenen Regionen seine Winterhilfe nochmals verstärkt. In enger Zusammenarbeit mit der staatlichen Katastrophenschutzbehörde unterstützt die DRK-Schwestergesellschaft den Betrieb von Wärmestationen für hilfsbedürftige Menschen unter anderem durch die Bereitstellung von Stromgeneratoren, logistischer Ausstattung sowie durch hunderte Helfende. Zudem werden Vorbereitungen getroffen, um bei weiteren Ausfällen schnell reagieren zu können. Pflege- und Gesundheitsteams besuchen ältere und erkrankte Menschen, leisten mobile Gesundheitsversorgung und psychosoziale Betreuung.
Das Deutsche Rote Kreuz unterstützt das Ukrainische Rote Kreuz seit Beginn des bewaffneten Konflikts beim Aufbau, der Aufrechterhaltung und der kontinuierlichen Stärkung seiner Angebote und ist auch mit eigenem Personal vor Ort. Die neuerliche Unterstützung von einer Million Euro fließt in die direkte Winterhilfe der Schwestergesellschaft. Zudem bringt das DRK eine erste Lieferung von 18 Stromgeneratoren auf den Weg. Die Hilfe wird durch Spenden ermöglicht. Das DRK prüft fortlaufend zusätzliche Unterstützungsmöglichkeiten.
„Wir stehen der notleidenden ukrainischen Zivilbevölkerung in diesem sehr harten Winter zur Seite. Um dies auch weiterhin so umfassend machen zu können, sind wir auf Spenden angewiesen“, sagt Christian Reuter.
Das DRK bittet um Spenden für die Betroffenen:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Ukraine
oder unter drk.de/spenden
