
Die Eskalation im Nahen Osten führt zu großem Leid in der Zivilbevölkerung. Die Schwestergesellschaften des DRK in den betroffenen Ländern sind trotz großer Gefahr im Hilfseinsatz. Das DRK appelliert nachdrücklich daran, das Humanitäre Völkerrecht einzuhalten.

Die Eskalation im Nahen Osten bringt die Zivilbevölkerung in mehreren Ländern in große Gefahr. Zahlreiche Menschen verloren bereits ihr Leben oder wurden verletzt.
Die Schwestergesellschaften des DRK sind vor Ort unermüdlich im Einsatz. Unter schwierigsten Bedingungen führen sie Rettungsmaßnahmen durch, leisten medizinische Versorgung und geben Hilfsgüter an Menschen aus, um sie mit dem Nötigsten zu unterstützen. Das DRK appelliert nachdrücklich an die Einhaltung des humanitären Völkerrechts.
Im bewaffneten Konflikt gibt es Regeln, an die alle Konfliktparteien gebunden sind. Zivile Infrastruktur, Krankenhäuser und Schulen sind genauso zu schützen wie humanitär Helfende und die Zivilbevölkerung im Allgemeinen.

Das DRK steht fortlaufend im Austausch mit den Schwestergesellschaften - unter anderem in Iran, Israel, Irak und Libanon. Auch in derzeit noch nicht direkt betroffenen Ländern wie dem Jemen laufen enge Abstimmungen, sollte sich die Lage verschlechtern.
Die Situation ist äußerst besorgniserregend und unbeständig. Es ist zu erwarten, dass sich die humanitäre Lage bei anhaltender Gewalt verschärft und zu weiteren Opfern sowie mehr Binnenvertriebenen führt.
In enger Koordination mit seinen internationalen Partnern bereitet das DRK derzeit die weitere Unterstützung seiner Schwestergesellschaften vor Ort vor, um bedarfsgerecht zu helfen und das Leid der Menschen zu mindern.
Das DRK pflegt langjährige und vertrauensvolle Partnerschaften mit den betroffenen Schwestergesellschaften und wird die Zusammenarbeit nun dem humanitären Bedarf entsprechend nach Kräften ausbauen.