
Die Eskalation im Nahen Osten führt zu großem Leid in der Zivilbevölkerung. Das DRK unterstützt seine Schwestergesellschaften in den betroffenen Ländern, die trotz großer Gefahr unermüdlich im Hilfseinsatz sind und Leben retten.
Die Eskalation im Nahen Osten bringt die Zivilbevölkerung in mehreren Ländern in große Gefahr. Zahlreiche Menschen verloren bereits ihr Leben oder wurden verletzt.
Die Schwestergesellschaften des DRK sind vor Ort unermüdlich im Einsatz - u.a. in Irak, Iran, Israel, Libanon und den Palästinensischen Gebieten. Unter schwierigsten Bedingungen führen sie Rettungsmaßnahmen durch, leisten medizinische Versorgung und geben Hilfsgüter an Menschen aus, um sie mit dem Nötigsten zu unterstützen.
ZDF heute in Deutschland 20.03.2026 - Hilfsmittel für Menschen im Libanon
ZDF Morgenmagazin 19.03.2026 - “Menschen brauchen Schutz und Sicherheit”
Das DRK steht fortlaufend im Austausch mit seinen Schwestergesellschaften. Deren Hilfsersuchen entsprechend unterstützt das DRK in dieser sich verschärfenden humanitären Notlage mit konkreten Maßnahmen, um den betroffenen Menschen zu helfen.
In Irak und Iran liegt der Fokus auf der Ausrüstung der Helfenden zur Versorgung Verwundeter mit 150 Notfallrucksäcken, 700 Erste-Hilfe-Sets sowie persönlicher Schutzausrüstung für die Such- und Rettungsteams.
In Libanon wird die Unterstützung für die intern Vertriebenen erhöht.
Diese Soforthilfe wird durch Mittel des Auswärtigen Amts und dank Spenden bereitgestellt.

Die Lage für die Menschen in Libanon ist dramatisch: Rund eine Million Menschen mussten bereits ihr Zuhause verlassen und sind innerhalb des Landes auf der Flucht.
Um die betroffenen Menschen in dieser humanitären Notlage zu unterstützen, hat das DRK am 20. März 2026 einen Hilfstransport mit 144 Familienzelten, 300 Planen, 1.120 Decken, 320 Küchensets und 1.000 Hygienesets nach Beirut auf den Weg gebracht. Dort werden die Hilfsgüter vom Libanesischen Roten Kreuz in Empfang genommen und an notleidende Menschen verteilt.
Das Libanesische Rote Kreuz ist eine zentrale Hilfsorganisation im Land und ist führend im Rettungsdienst sowie in der Versorgung mit Blutspenden. Seit vielen Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem DRK.
Der Hilfsgütertransport wird durch Spenden sowie aus Mitteln des Belgischen Roten Kreuzes Flandern finanziert.
Das DRK pflegt langjährige und vertrauensvolle Partnerschaften mit den betroffenen Schwestergesellschaften und wird die Zusammenarbeit nun dem humanitären Bedarf entsprechend nach Kräften ausbauen.
Die Einhaltung des humanitären Völkerrechts zum Schutz der Zivilbevölkerung und die Gewährleistung des sicheren Zugangs für humanitäre Hilfe sind dabei elementar.
Im bewaffneten Konflikt gibt es Regeln, an die alle Konfliktparteien gebunden sind. Zivile Infrastruktur, Krankenhäuser und Schulen sind genauso zu schützen wie humanitär Helfende und die Zivilbevölkerung im Allgemeinen.