Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg gemeinsam mit einer südsudanesischen Frau und ihrem Kind in Uganda Gero Breloer/DRK
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Uganda: Wasser und Latrinen für Flüchtlingsgemeinden

Aufgrund des Bürgerkriegs im Südsudan sind inzwischen 2,3 Millionen Menschen innerhalb des Landes vertrieben, viele suchen Schutz in den Nachbarländern – knapp 1.000.000 davon im südlich gelegenen Uganda. Das UN-Flüchtlingshilfswerk geht davon aus, dass die Mehrheit der Flüchtlinge längerfristig in Uganda bleibt. Das ostafrikanische Land kommt jedoch bei der Versorgung der Flüchtlinge an die Grenzen seiner Kapazitäten. Das DRK hilft, die Wasser-, Hygiene- und Sanitärversorgung zu stabilisieren.

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Genügend Wasser durch instandgesetzte Brunnen

Deutsches Rotes Kreuz DRK, Einsaetze / Hilfseinsaetze, Ausland / Auslandshilfe, Haiti, Toilette, Einrichtung, sanitäre, Sanitäreinrichtung, WC, Hygiene
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Mit 75 Euro finanzieren Sie einer Familie die Grundausstattung für den Bau einer Latrine.

In den vergangenen Jahren war Uganda immer wieder Ziel für Flüchtlinge, In dieser Zeit hat das Ugandische Rote Kreuz gemeinsam mit dem DRK eine Reihe von Tiefbrunnen gebohrt und Brunnen instandgesetzt. Aufgrund der weiter wachsenden Flüchtlingszahlen ist der Bedarf an sauberem Trinkwasser wieder gestiegen und die bestehenden Brunnen können die Nachfrage nicht decken. Bevor neue Brunnen angelegt werden, wollen wir das vorhandene Potential ausschöpfen und prüfen derzeit Brunnen auf Funktionstüchtigkeit; bis zu 23 Brunnen sollen instandgesetzt werden.

Damit die instandgesetzten Brunnen lange und verlässlich sauberes Trinkwasser geben, trainieren wir 23 Wasserkomitees in den Dörfern. Die freiwilligen Gemeindemitglieder lernen, wie man einen Brunnen wartet und schützt. Sie werden in Zukunft dafür Sorge tragen, dass die Brunnen richtig genutzt, gewartet und sauber gehalten werden.

Bessere Hygiene durch Latrinen und Handwaschvorrichtungen

Je mehr Menschen an einem Ort leben, desto schneller können Krankheiten entstehen und sich verbreiten. Umso wichtiger sind – neben der Wasserversorgung – saubere Sanitäreinrichtungen und gutes Hygieneverhalten. Wir unterstützen deshalb den Bau von insgesamt 250 einfachen Latrinen und Handwaschvorrichtungen. Dazu stellen wir den Betroffenen eine Grundausstattung an Material und Werkzeugen zur Verfügung. Die zukünftigen Nutzer bauen die Latrinen selbst und tragen lokale Materialien – etwa getrocknetes Gras für das Dach – zusammen. Sie werden dabei von Freiwilligen des Ugandischen Roten Kreuzes angeleitet. Für besonders bedürftige Haushalte mit alleinerziehenden Müttern, Kranken oder Menschen mit Behinderungen stellen unsere Helfer die Latrinen fertig.

Flüchtlinge und Gastgemeinden profitieren gleichermaßen

Wichtiges Anliegen bei diesem Projekt ist es, sowohl die Flüchtlinge als auch die Mitglieder der Gastgemeinden einzubeziehen. Dadurch, dass die neue und die ansässige Bevölkerung gleichermaßen profitiert, wollen wir das Konfliktpotential mindern und die Integration der Flüchtlinge fördern. In beiden Gruppen unterstützen wir besonders bedürftige Personen.

Das Projekt

Region: Adjumani, Schwerpunkt: Siedlung Mungula
Projektvolumen: 50.000 Euro
Projektdauer: 03/2016 - 12/2017
Finanzierung: Spenden
Partner: Ugandisches Rotes Kreuz

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