Somalia: Berufsperspektive für junge Bevölkerung
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Somalia: Berufsperspektiven für die junge Bevölkerung

Etwa 70% der Einwohner Somalilands sind unter 30 Jahre alt. Trotz relativ stabiler politischer Verhältnisse leben die meisten in Armut und sind zudem ohne ausreichende Bildung aufgewachsen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) unterstützt den Somalischen Roten Halbmond (SRCS) und seine Freiwilligen dabei, bessere Zukunftsperspektiven für junge Menschen in Somaliland zu schaffen.

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Im Vergleich zu anderen Regionen in Somalia sind die politischen Verhältnisse in Somaliland wesentlich stabiler. Dessen ungeachtet lebt aber eine Vielzahl der Einwohner in Armut. Ein erhebliches Problem ist die weit verbreitete Arbeits- und Perspektivlosigkeit junger Menschen - sowohl für die Menschen selbst als auch für die Entwicklung der gesamten Gesellschaft in Somaliland. Mit langjähriger Unterstützung des DRK engagiert sich die Somalische Rothalbmondgesellschaft (SRCS) in der Jugend- und Freiwilligenarbeit.

Die organisatorische Stärkung des Freiwilligenmanagements im SRCS sowie die intensive Unterstützung von 5.000 Freiwilligen bilden das erste Ziel. Dabei soll die Verbundenheit der freiwilligen Helfer gefestigt werden, damit sich die Arbeit des SRCS noch stärker in der Gesellschaft verankert.

Alle jungen Helfer lernen bei der Rotkreuz-/ Rothalbmondbewegung zudem die notwendigen Grundlagen der Freiwilligenarbeit. Hierzu werden sie z.B. in Erster Hilfe, Gesundheitsvorsorge oder in Streitschlichtung ausgebildet. Einige Freiwillige werden außerdem in der Aufführung von improvisierten Theaterstücken geschult, um sich damit in der Öffentlichkeit besser Gehör für die Themen der Jugendlichen verschaffen zu können.

Jugendliche in Somaliland DRK / Malte Landgraff
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Mit 90 € kann ein Freiwilliger in Gesundheit und Hygiene geschult werden, der bis zu 3.000 Bewohner weiterbilden kann.

Förderung junger Menschen in Somaliland

Das zweite Standbein des Projekts in Somaliland ist die direkte Förderung junger Menschen. Interessierte Jugendliche erlernen daher in einer sechsmonatigen Ausbildungen das Schneider- und Maurerhandwerk, aber auch Hauswirtschafts-, Elektronik- oder Kosmetikberufe. Um ihre Berufschancen zu erhöhen, können sie zusätzlich Alphabetisierungskurse, Bewerbungstrainings, Computerkurse oder Kurse in Firmengründung absolvieren.

Durch das Projekt erhalten die jungen Freiwilligen außerdem die Möglichkeit, Freizeitangebote, Jugendklubs und Sportplätze selbst zu gestalten. Denn hier gilt: Nicht nur das Wissen, sondern auch der konstruktive Umgang miteinander ist wichtig. Mittelfristig werden davon bis zu 25.000 Jugendliche profitieren, indem sie beruflich und sozial neue Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung erhalten.

So oft wie möglich besucht der DRK-Koordinator in der Hauptstadt Hargeisa seine Kollegen in den regionalen Jugend- und Freiwilligenbüros. Neben den angebotenen Schulungen findet ein regelmäßiger Austausch statt, um die Arbeit weiterzuentwickeln und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.Dabei wird stets darauf geachtet, dass die freiwilligen Helfer und Koordinatoren ihre Ziele und Aktivitäten - wie zum Beispiel Festivals - selbst in der Hand haben. Eigenverantwortlich zu planen und etwas zu bewirken, steigert das Selbstvertrauen und die Selbstständigkeit der Menschen auch langfristig.

 

Das Projekt:

Region: Somaliland, Somalia
Projektvolumen: 400.000 Euro
Finanzierung: Deutsches Rotes Kreuz, Spenden
Partner: Somalischer Roter Halbmond (SRCS)

 

 


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