Flucht, Hilfe, Unterstützung, Kurdistan, Autonome Region Stephen Ryan / IFRK
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Nord-Irak: Nothilfe für Binnenvertriebene und Flüchtlinge

Seit Anfang 2014 kommt es wiederholt zu schweren Kämpfen im Irak. Ein Ende ist derzeit nicht absehbar und inzwischen sind deshalb mehr als 3 Millionen Menschen innerhalb des Landes auf der Flucht. Viele von ihnen suchen Schutz in der autonomen Region Kurdistan im Nord-Irak, wo auch mehr als 245.000 syrische Flüchtlinge Zuflucht gefunden haben. Weil die Lebenssituation vieler Vertriebener prekär ist, unterstützt das Deutsche Rote Kreuz die Nothilfe des Irakischen Roten Halbmonds.

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Jede Spende hilft dem DRK, hilfsbedürftige Menschen zu unterstützen.

  • Ersthelfer in Flüchtlingscamps stärken Selbsthilfekapazitäten

    Nachdem das DRK Freiwillige des Irakischen Roten Halbmondes zu Erste-Hilfe-Trainern ausgebildet hat, geben diese ihr Wissen in den Flüchtlingslagern weiter. So lernen die vertriebenen Familien, selbst Maßnahmen zu treffen, um Leben zu retten und Gefahren abzuwenden oder zu minimieren, bis professionelle Hilfe eintrifft. Die neuen Ersthelfer erhalten notwendige Erste-Hilfe-Materialien und tragen zur verbesserten Erstversorgung in den Flüchtlingslagern bei.

  • Winter- und Sommerhilfen schützen bei extremen Wetterbedingungen

    Hunderttausende Flüchtlinge im Irak leben unter sogenannten kritischen Wohnbedingungen – etwa in unfertigen Gebäuden. Gleichzeitig herrschen teils extreme Wetterbedingungen –von Temperaturen am Gefrierpunkt im Winter bis zu Hitze von über 50° C im Sommer. Behelfsmäßige Behausungen bieten davor wenig Schutz. Deshalb unterstützt das DRK die Menschen mit lebensnotwendigen Hilfsgütern. So verteilen die Helfer des Irakischen Roten Halbmonds im Winter vor allem Gutscheine für Kerosin, aber auch Heizöfen, Isoliermatten oder Decken. Im Sommer schützen die Luftkühlgeräte vom DRK die Menschen vor Hitzefolgen. Besonders für Kinder und ältere Menschen ist das eine große Erleichterung.

  • Flexible Hilfszahlungen sichern Grundbedürfnisse und geben Würde

    Einheitliche Hilfsgüter wie Hygienesets oder Nahrungsmittelpakete sind unentbehrlich. Jedoch können damit häufig nicht alle existenziellen Bedürfnisse gedeckt werden. So benötigt eine Familie z.B. Medikamente für die Behandlung einer Krankheit, während eine andere Familie die nächste Monatsmiete nicht begleichen kann. Durch einmalige oder wiederholte Hilfszahlungen ermöglicht das DRK den Menschen, ganz persönliche Bedürfnisse zu stillen. Gleichzeitig tragen diese Zahlungen dazu bei, die Eigenständigkeit und Würde der Betroffenen zu erhalten.

  • Finanzielle Unterstützung für den Bau sicherer Unterkünfte
    Ihre Spende hilft!

    Mit 130 € ermöglichen Sie einer Flüchtlingsfamilie, sich Kerosin zu beschaffen und ihr Zelt rund zwei Monate zu beheizen.

    Die Situation der Menschen im Flüchtlingslager Gawilan in Dohuk ist besonders schlimm. Dort wohnen rund 1.400 besonders benachteiligte Familien unter ärmsten Bedingungen in Zelten, die jährlich erneuert werden müssen. Um die Not dieser Flüchtlinge zu lindern, unterstützt das DRK sie mit Gutscheinen für Baumaterial, damit sie sich feste, schützende Unterkünfte errichten können. Um weitere Grundbedürfnisse zu decken, erhalten die Familien einmalige Barzahlungen.

  • Das Projekt

    Region: Autonome Region Kurdistan - Provinzen Dohuk, Suleimaniyah und Erbil
    Projektvolumen: 4.755.728 EUR
    Finanzierung: Auswärtiges Amt, Spenden
    Partner: Irakischer Roter Halbmond (IRH)

  • Zu den Blog-Beiträgen über die Arbeit im Nord-Irak

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