Nepal: Medizinische Versorgung im Erdbebengebiet
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Nepal: Medizinische Versorgung im Erdbebengebiet

Seit dem Juni 2015 war das DRK zusammen mit dem Französischen und dem Finnischen Roten Kreuz im Distrikt Dolakha tätig. Bis Ende September betrieb es zusammen mit seinen Partnern in Singati eine Basisgesundheitsstation und in Jiri einen OP-Saal mit angeschlossenem Labor und Röntgeneinrichtung, da das dortige Distrikthospital nahezu vollständig zerstört wurde.

In der Anfangsphase wurde das DRK noch durch sogenannte Mobile Kliniken des Finnischen Roten Kreuzes unterstützt. Seit Eröffnung wurden bereits rund 5.784 Patienten in der Basisgesundheitsstation versorgt.

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Medizinische Versorgung für bis zu 30.000 Menschen

Um die akute Not der Menschen zu lindern, betreibt das DRK in Singati eine Gesundheitsstation. Dort sind 9 Helfer des DRK sowie seiner Kooperationspartner, dem Französischen und dem Finnischen Roten Kreuz, beschäftigt sowie 23 lokale Mitarbeiter. Mit unserer Basis-Gesundheitsstation können wir nach den Standards der Weltgesundheitsorganisation eine Bevölkerung von bis zu 30.000 Menschen versorgen und auch kleinere Operationen und Kaiserschnitte vornehmen. Rund 70 Patienten werden hier täglich versorgt. Gerade jetzt in der Monsunzeit ist es wichtig, dass die Menschen medizinische Versorgung bekommen können.

Auch das Distriktkrankenhaus der Stadt Jiri wurde stark beschädigt, die Gesundheitsversorgung war praktisch zusammengebrochen. Seit Juli unterstützen die medizinischen Helfer des Roten Kreuzes auch dieses Krankenhaus und betreiben dort ein Labor und einen Operationssaal. Durch diese Aufteilung auf zwei Standorte wird die Zahl der Menschen, die medizinisch versorgt werden können, deutlich erhöht.

Die Basis-Gesundheitsstation ermöglicht eine Versorgung von bis zu 30.000 Menschen nach den Standards der Weltgesundheitsorganisation. Ergänzt durch zusätzliche Kapazitäten für kleinere medizinische Operationen und Kaiserschnitte wird sie in der Bergregion eine einfache medizinische Grundversorgung möglich machen und das schwer getroffene nepalesische Gesundheitssystem ergänzen. Insgesamt können pro Tag rund 250 Menschen behandelt werden.

Über die stationäre Versorgung in der Basisgesundheitsstation hinaus wurden zu Beginn des Einsatzes mobile medizinische Teams eingesetzt. Finnische Rotkreuz-Delegierte besuchten entlegene Dörfer in der Umgebung Singatis, leisteten dort medizinische Hilfe und Gesundheitsaufklärung für die betroffene Bevölkerung.

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Weitere Informationen

Unser aktueller Flyer "DRK-Einsatz: Nepal - Hilfe nach dem Erdbeben" zeigt übersichtlich, was bisher in Nepal erreicht wurde und was wir weiterhin als Aufbauhilfe planen.

Am 25.4. und 12.5.2015 brachten zwei starke Erdbeben in Nepal Leid und Zerstörung. Die Basis-Gesundheitsstation des Roten Kreuzes wurde Anfang Juni 2015 per Flugzeug nach Nepal gebracht. Die Station wird zunächst in Singati aufgebaut. Der Ort befindet sich in der besonders vom Erdbeben betroffenen Region Dolakha, 80 km nordöstlich von Kathmandu gelegen. In der bergigen und schwer zugänglichen Region sind viele Häuser komplett zerstört oder unbewohnbar.

Das Projekt:

Region: Dolakha, Singati,
Projektvolumen: 1.800.000 EUR
Finanzierung: Finnisches Rotes Kreuz, Französisches Rotes Kreuz, DRK, Spenden 
Partner: Nepalesisches Rotes Kreuz, Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften


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