Collage aus Sturmflut und Fernmeldedienst
Heinz Adrian/DRK; DRK; H. Schettler/DRK

Heinz Monius

Heinz Monius wird 1938 in Düsseldorf geboren und geht dort in die Schule. Als Weihnachten 1950 vor der Tür steht, lädt das Rote Kreuz Kinder ein, gemeinsam Spielzeug zu reparieren, das bedürftigen Kindern zu Weihnachten geschenkt wird. So kommt Heinz Monius zum Roten Kreuz.

„Damals war das so, mit 18 Jahren war die Grenze, da musste man dann ins Seniorenrotkreuz, so hieß das damals.“

Bereits 1951 tritt er in das neu gegründete Jugendrotkreuz in Düsseldorf ein, bevor er mit 18 Jahren Mitglied des Roten Kreuz Wersten wird. Dort leistet er zahlreiche Sanitätsdienste, unter anderem bei den großen Rosenmontagsumzügen oder im Eishockeystadion.

Flutkatastrophe in Norddeutschland 1962

„Ja, wir hatten nichts zu essen für die Leute, das war schwierig, den Nachschub zu kriegen. Wir waren heilfroh, dass wir Eier kriegten. Und dann kamen die Eier an. So viele Eier wie da habe ich noch nie auf einmal gegessen. Es gab nur Eier.“

Heinz Monius engagiert sich bald auch beim Aufbau des Fernmeldedienstes in seinem Kreisverband. Dafür werden Funkgeräte angeschafft und mit ihnen geprobt, um bei besonderen Anlässen die Kommunikation innerhalb der Einsatzteams und mit der Polizei sicher zu gewährleisten. So wird Heinz Monius mit seinem Zug auch zur Unterstützung bei der Sturmflutkatastrophe 1962 in Hamburg gerufen und koordiniert dort den Einsatz der Rotkreuzkräfte.

1972 wird Heinz Monius schließlich Zugführer im DRK-Wersten. Seinem lebenslangen Engagement im DRK bleibt er bis heute auch im Ruhestand treu. Er arbeitet weiter für seinen Kreisverband, hilft ehrenamtlich in der Verwaltung mit und unterstützt den Gruppenleiter.

Interview mit Heinz Monius

Das Interview mit Heinz Monius wurde im Oktober 2020 in Düsseldorf geführt.

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