DRK Meldungen https://www.drk.de Alle Meldungen des DRK. de DRK - Deutsches Rotes Kreuz e.V. Wed, 01 Feb 2023 15:46:58 +0000 Wed, 01 Feb 2023 15:46:58 +0000 TYPO3 EXT:news news-5049 Tue, 31 Jan 2023 10:00:00 +0000 Lotto und GlücksSpirale: Förderung wichtiger sozialer DRK-Projekte https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/lotto-und-gluecksspirale-foerderung-wichtiger-sozialer-drk-projekte/ Die staatlich erlaubten Landeslotteriegesellschaften haben im Jahr 2022 etwa 90 Projekte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) durch die Zweckerträge der Lotterie GlücksSpirale unterstützt. Das Fördervolumen betrug insgesamt etwa 2,5 Millionen Euro. „Die großzügige Unterstützung der staatlich erlaubten Landeslotteriegesellschaften, insbesondere der GlücksSpirale, ist für uns von großem Wert. Wir danken den staatlich erlaubten Landeslotteriegesellschaften für die langjährige Zusammenarbeit, die viele soziale Projekte beim DRK erst ermöglicht hat“, sagt Christian Reuter, Generalsekretär des DRK. Die 16 im Deutschen Lotto- und Totoblock (DLTB) zusammengeschlossenen Landeslotteriegesellschaften konnten im Jahr 2022 über alle Spielarten hinweg Spieleinsätze von rund 7,97 Milliarden Euro erzielen. Etwa die Hälfte des Betrags wurde als Gewinne an die Spielteilnehmerinnen und Spielteilnehmer ausgeschüttet. „Durch die aus den Spieleinsätzen abgeführten Steuern, Abgaben und Zweckerträge an die jeweiligen Landeshaushalte sowie Destinatäre über alle Lotterien hinweg wurden gemeinwohlorientierte Projekte insbesondere in den Bereichen Wohlfahrt, Sport, Kunst, Kultur, Denkmalpflege und Umweltschutz mit rund 3,18 Milliarden Euro unterstützt“, erläutert Axel Holthaus, Geschäftsführer von LOTTO Niedersachsen.

Unter den geförderten DRK-Projekten waren beispielsweise der Aufbau eines Innovationsnetzwerks in der Wohlfahrtspflege beim Landesverband Bayerisches Rotes Kreuz und eine Projektstelle für innovative Ansätze in der Altenhilfe im Landesverband Rheinland-Pfalz. Des Weiteren ein Programm für Prävention und Hilfe im Bereich Kinderschutz im Landesverband Schleswig-Holstein sowie Angebote für Gemeinschaftsfahrdienste und mobile Beratung, die die Anbindung hilfebedürftiger Personen im ländlichen Raum an das Gesundheitssystem verbessern, im Landesverband Niedersachsen.

„Das gemeinwohlorientierte Glücksspiel der Landeslotteriegesellschaften wird ausdrücklich durch den Glücksspielstaatsvertrag 2021 auf der Grundlage des Ordnungsrechts und im Rahmen der föderalen Zuständigkeit geregelt. Das gemeinwohlorientierte Lotto-Prinzip wird durch die digitale Transformation der 16 Landeslotteriegesellschaften weiterhin zukunftsfähig gehalten“, ergänzt Sven Osthoff, Geschäftsführer von LOTTO Niedersachsen.

Aus den Spieleinsätzen der GlücksSpirale gingen im vergangenen Jahr bundesweit insgesamt knapp 70 Millionen Euro an die Destinatäre, sodass die gemeinnützigen Organisationen erneut zahlreiche Projekte umsetzen konnten“, freut sich Claus Niederalt, Vorsitzender der GlücksSpirale und Präsident der Staatlichen Lotterie- und Spielbankverwaltung. „Seit dem Bestehen der GlücksSpirale wurde gemeinnützigen Projekten im Bereich der Wohlfahrt über 710 Millionen Euro zur Verfügung gestellt – insgesamt über 2,4 Milliarden Euro über alle Destinatäre hinweg“, so Niederalt.

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News Presse Wohlfahrts- und Sozialarbeit ambulant Kooperationen Wohlfahrt
news-5048 Wed, 11 Jan 2023 09:07:42 +0000 Neubesetzung im DRK-Generalsekretariat: Rebecca Winkels verstärkt als neue Pressesprecherin das DRK https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/neubesetzung-im-drk-generalsekretariat-rebecca-winkels-verstaerkt-als-neue-pressesprecherin-das-drk/ Seit 1. Januar 2023 ist Rebecca Winkels die neue Pressesprecherin des Generalsekretariats des Deutschen Roten Kreuzes e.V (DRK). Die studierte Biologin und Wissenschaftsjournalistin wird beim DRK neben der Rolle der Pressesprecherin auch die Leitung des Kommunikationsteams mit den Schwerpunkten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Online-Kommunikation, historischer und interner Kommunikation übernehmen.

Vor ihrem Wechsel leitete Rebecca Winkels den Bereich Kommunikation und Strategie bei der Wissenschaft im Dialog gGmbH. Zuvor war sie als Pressereferentin der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und in verschiedenen Funktionen innerhalb der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig tätig.

„Es freut mich sehr, dass wir Rebecca Winkels für das DRK gewinnen konnten. Ich wünsche ihr einen guten Start und viel Erfolg“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter.

„Ich freue mich sehr auf die verantwortungsvolle neue Aufgabe beim DRK“, sagt Winkels. „Die vielfältigen Aktivitäten des DRK sind von großer gesellschaftlicher Relevanz. Damit sie ihre volle Wirkung entfalten können, müssen wir eng in den Austausch mit verschiedenen Zielgruppen treten, denn nur mit ihnen gemeinsam können wir erfolgreich sein. Dazu bedarf es transparenter und proaktiver Kommunikation in unterschiedlichen Medien und auf unterschiedlichen Kanälen.“

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News Presse Generalsekretariat DRK-Organisation Personen DRK-Mitarbeiter
news-5047 Mon, 09 Jan 2023 08:04:00 +0000 Wasserwacht des DRK: Gemeinsame Erklärung der Verbände zur DGfdB Richtlinie 94.05 https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/wasserwacht-des-drk-gemeinsame-erklaerung-der-verbaende-zur-dgfdb-richtlinie-9405/ Am 22. November 2022 hat der Ausschuss Bäderbetrieb der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB) in Trier den Weißdruck der Richtlinie DGfdB R 94.05 „Verkehrssicherungs-, Aufsichts- und Organisationspflichten in öffentlichen Bädern während des Badebetriebes“ fachlich verabschiedet. Es folgt nun noch die Beschlussfassung durch den Erweiterten Vorstand, dann steht einer Veröffentlichung im Verlauf des ersten Quartals 2023 nichts mehr im Wege. Mit diesem Beschluss geht eine mehrjährige Bearbeitungsphase zu Ende. Im Arbeitskreis Organisation sowie in zahlreichen Spitzengesprächen innerhalb und zwischen den beteiligten Verbänden DGfdB, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Bundesverband Deutscher Schwimmmeister (BDS) und DRK Wasserwacht sind am Ende annehmbare Kompromisse erzielt worden.

Es liegt im Wesen von Kompromissen, dass die Beteiligten – zum Teil auch schmerzhafte – Abstriche machen müssen. Dies war auch hier der Fall. Am Ende zählte aber für alle das gemeinsame Interesse und der Wille, die Sicherheit in den Bädern zu gewährleisten, den Badbetreiber:innen betriebliche Handlungsspielräume zu geben und den Interessen des Berufsstandes sowie der Wasserrettungsorganisationen gerecht zu werden.

So bleiben etwa die Anforderungen an die Rettungsfähigkeit von Schwimmbadpersonal nahezu unverändert. Eine der für das Bäderwesen bekanntesten Qualifikationen in Deutschland, das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber, bleibt ausgewiesener Bestandteil der Richtlinie.

Die nun gefundene Lösung wird von allen beteiligten Verbänden mitgetragen und ebnet den Weg für die weitere wichtige Zusammenarbeit, um die vielfältige Bäderlandschaft zu erhalten.

Weitere Informationen zur Wasserwacht finden Sie hier: https://www.drk.de/wasserwacht/

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News Presse Wasserwacht Wasser Rettung
news-5045 Wed, 28 Dec 2022 06:30:47 +0000 Feuerwerk zum Jahreswechsel: DRK ruft zu Vorsicht auf und gibt Erste-Hilfe-Tipps zu Silvester https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/feuerwer/ Nach zwei Jahren mit bundesweitem Feuerwerksverbot ist zum Jahreswechsel 2022/2023 privates Feuerwerk vielerorts nun wieder gestattet. Aus gesundheitlichen und Umweltschutz-Gründen ist dennoch von Feuerwerk abzuraten. Wer nicht darauf verzichten möchte, den ruft das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zum vorsichtigen Umgang mit Pyrotechnik auf und gibt Erste-Hilfe-Tipps für den Ernstfall. „Der Umgang mit Feuerwerkskörpern führt leider immer wieder zu teilweise schweren Verletzungen, und an Silvester herrscht jedes Jahr aufs Neue Hochbetrieb in den Notaufnahmen. Nicht nur angesichts der ohnehin angespannten Versorgungslage in vielen Kliniken bundesweit rufen wir nachdrücklich zum verantwortungsvollen Umgang mit Böllern, Raketen und Co auf“, sagt DRK-Bundesarzt Univ.-Prof. Bernd Böttiger. Zum sicheren und verantwortungsvollen Umgang gehört es, nur offiziell zugelassene und zertifizierte Feuerwerkskörper zu nutzen und vor dem Abbrennen unbedingt die beigefügten Herstellerhinweise zu lesen. Kinder dürfen grundsätzlich keine Böller in die Hände bekommen und Jugendliche unter 18 Jahren sollten umfassend über den Gebrauch und die möglichen Gefahren aufgeklärt werden. Vom Kauf von Pyrotechnik aus dem Ausland oder gar der Verwendung selbstgebauter Feuerwerkskörper ist unbedingt abzusehen. Blindgänger dürfen niemals erneut gezündet werden und in jedem Fall ist beim Zünden stets ein ausreichender Sicherheitsabstand einzuhalten.

„Kommt es dennoch zu Verletzungen, ist es vor allem wichtig, schnell zu reagieren“, so Prof. Böttiger, der auch Klinikdirektor an der Uniklinik in Köln ist. Schwere Verbrennungen, Hand- oder Augenverletzungen, Alkoholvergiftungen und Unterkühlungen sind typische Notfälle in der Silvesternacht. Sogar abgerissene Finger kommen vor. Der DRK-Bundesarzt rät:

  • „Bei kleineren Verbrennungen kühlen, bei großflächigen nicht, da sonst eine Unterkühlung der betroffenen Person droht. Als Faustregel gilt, Verbrennungen, die größer als die Handfläche sind, erfordern eine ärztliche Behandlung.
  • Bei Handverletzungen sollte die Wunde umgehend steril abgedeckt werden. Abgerissene Finger oder Fingerteile nach Möglichkeit bergen und den Rettungskräften übergeben.
  • Bei Augenverletzungen ist es wichtig, beide Augen zu verbinden, sodass das verletzte Auge möglichst nicht mehr bewegt wird.
  • Bei ernsten Verletzungen sollte der Notruf 112 getätigt werden.“

„Die Silvesternacht ist für die meisten Menschen ein besonderes Erlebnis. Auch wenn viele nach der zweijährigen Pause nun endlich wieder ausgelassen und mit privatem Feuerwerk feiern wollen, sollten Vorsicht und Rücksicht dabei weiter im Vordergrund stehen“, betont Prof. Böttiger.

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News Presse Erste Hilfe Unfall/Unglück
news-5044 Mon, 12 Dec 2022 08:12:37 +0000 DRK: Verhandlungen zum Reformtarifvertrag - Einigung bei der Arbeitszeit mit ver.di erzielt https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-verhandlungen-zum-reformtarifvertrag-einigung-bei-der-arbeitszeit-mit-verdi-erzielt/ Nach einer Vielzahl intensiver Gespräche und Verhandlungen zwischen der Bundestarifgemeinschaft (BTG) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und der Gewerkschaft ver.di über die Absenkung der verlängerten Arbeitszeit haben die Kommissionen Ende November eine Einigung erzielen können. „Wir sind froh, dass wir bei der essenziellen Frage der verlängerten Arbeitszeit nun eine langfristige Einigung herbeiführen konnten. Die vorgesehene stufenweise Absenkung auf 42 Stunden wird das DRK als Arbeitgeber noch attraktiver machen“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter, Vorsitzender der BTG. Die Verhandlungen befassten sich mit der Möglichkeit, die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit über 38,5 beziehungsweise 39 Stunden hinaus zu verlängern. Bisher war eine Verlängerung auf bis zu 45 Stunden festgeschrieben. Die Einigung sieht nun vor, diese Verlängerung bis zum Jahr 2028 stufenweise auf 42 Stunden abzusenken. Zudem erhalten Beschäftigte für Dienste, die im Rahmen der verlängerten Arbeitszeit geleistet werden, eine zusätzliche Vergütung in Form einer Dienstpauschale. Als wesentlichen Bestandteil enthält die Einigung auch Regelungen zum Gesundheitsschutz. Ältere Beschäftigte ab 55 Jahren, die bisher im Rahmen der verlängerten Arbeitszeit tätig sind, sind nun auf deren Wunsch von Nachtdiensten sowie von der verlängerten Arbeitszeit auszunehmen.

„Im kommenden Jahr stehen herausfordernde Entgeltverhandlungen an. Insofern freuen wir uns, dass wir das Thema der verlängerten Arbeitszeit jetzt erfolgreich und für alle Seiten zufriedenstellend abgeschlossen haben. So können wir uns im kommenden Jahr mit ver.di auf die wirtschaftlichen Aspekte konzentrieren“, ergänzt Reuter.

Die Bundestarifgemeinschaft des Deutschen Roten Kreuzes ist eine Arbeitgebervereinigung im Sinne des § 2 Tarifvertragsgesetz und vertritt Arbeitgeber des DRK mit insgesamt rund 43.500 Beschäftigten. Mittelbar sind darüber hinaus ca. 21.000 Rotkreuzschwestern erfasst.

Weitere Informationen zum DRK-Reformtarifvertrag: https://www.drk.de/das-drk/drk-verbandsstruktur/drk-reformtarifvertrag/

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News Presse Zusammenarbeit Wohlfahrts- und Sozialarbeit DRK-Organisation DRK-Mitarbeiter
news-5043 Thu, 01 Dec 2022 10:36:19 +0000 Internationaler Tag des Ehrenamts am 5. Dezember: DRK-Präsidentin lobt Einsatz des Ehrenamts in der Ukraine-Krise https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/internationaler-tag-des-ehrenamts-am-5-dezember-drk-praesidentin-lobt-einsatz-des-ehrenamts-in-der-ukraine-krise/ Sie empfangen am Bahnhof, richten Unterkünfte ein, versorgen mit dem, was gebraucht wird, dolmetschen, begleiten Behördengänge und zeigen Mitgefühl in schweren Stunden – die Ehrenamtlichen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) unterstützen seit über neun Monaten geflüchtete Menschen aus der Ukraine. „Ohne den beispiellosen Einsatz Zehntausender ehrenamtlicher Helferinnen und Helfern des DRK wäre die Bereitstellung von Infrastruktur zur Aufnahme und Betreuung ukrainischer Geflüchteter nicht möglich gewesen. Die Ehrenamtlichen haben Bedeutendes geleistet und tun dies auch weiterhin Tag für Tag. Umso wichtiger ist es nach wie vor, dem Ehrenamt in Deutschland einen höheren Stellenwert einzuräumen und es auch politisch zu stärken,“ sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Seit der Eskalation des bewaffneten Konflikts in der Ukraine am 24. Februar befindet sich ein Drittel der ukrainischen Bevölkerung auf der Flucht – viele von ihnen auch nach Deutschland. Begleitet werden sie hier vielerorts durch engagierte Ehrenamtliche des DRK. „Menschen in Not beizustehen, die alles verloren haben oder aufgeben mussten, sich um sie und ihre Angehörigen zu kümmern, ist nicht nur ein originärer Auftrag des DRK – es ist mir auch ein persönliches Anliegen“, sagt Tobias Muhr, der sich bereits seit 20 Jahren ehrenamtlich beim DRK-Landesverband Bayerisches Rotes Kreuz engagiert – als einer von insgesamt über 430.500 DRK-Ehrenamtlichen in ganz Deutschland. „Wer der Rotkreuz-Familie angehört, wird in solchen Situationen niemals lang fragen, sondern sofort helfen und da sein, um das Leid der Menschen zu lindern.“ Muhr half unter anderem am Grenzbahnhof im bayerischen Furth im Wald, wo geflüchtete Menschen aus der Ukraine auf der Durchreise mit dem Zug verpflegt wurden.

Das Ehrenamt spielt in vielen Bereichen eine zentrale Rolle für die Arbeit des DRK und damit auch für das Gemeinwesen in Deutschland: in den Bereitschaften, der Wasserwacht und Bergwacht, dem Jugendrotkreuz oder in der Wohlfahrts- und Sozialarbeit. „Täglich bringen sich hunderttausende Menschen ehrenamtlich im DRK ein. Viele Angebote würden ohne dieses Engagement nicht funktionieren. Das DRK fordert daher dringend politische Maßnahmen, um das Ehrenamt nachhaltig zu stärken und zu fördern, zum Beispiel durch die Helfergleichstellung,“ betont Hasselfeldt. „Diese würde bundesweit einheitliche Regelungen bei beispielsweise der Freistellung vom Arbeitsplatz ermöglichen und eine gesteigerte Anerkennung für die Arbeit von Ehrenamtlichen des DRK und anderer anerkannter Hilfsorganisationen gegenüber Freiwilliger Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk in allen Bundesländern bedeuten.“

Weitere Informationen zum Ehrenamt beim DRK:
https://www.drk.de/mitwirken/ehrenamt/

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News Presse Freiwillige Freiwilligendienst Ehrenamt Krieg Konflikt Freiwillige/Ehrenamt Ukraine
news-5042 Tue, 29 Nov 2022 10:23:24 +0000 Besuch des DRK-Logistikzentrums: Bundespräsident würdigt Arbeit des Roten Kreuzes in der Ukraine-Krise https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/besuch-des-drk-logistikzentrums-bundespraesident-wuerdigt-arbeit-des-roten-kreuzes-in-der-ukraine-krise/ Seit der Eskalation des bewaffneten Konflikts in der Ukraine vor über neun Monaten baut das Deutsche Rote Kreuz (DRK) gemeinsam mit seinen Partnern in der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung sein humanitäres Engagement in der Ukraine und den Nachbarländern massiv aus. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte mit seinem Besuch des DRK-Logistikzentrums Schönefeld am 29. November 2022 die Arbeit des Roten Kreuzes. „Wir Deutschen stehen an der Seite der Ukrainerinnen und Ukrainer. Wir stehen bereit zur Hilfe. In Deutschland wird auf allen Ebenen mobilisiert, um gerade jetzt Winterhilfe zu leisten“, sagte Steinmeier. „Angesichts der anhaltenden Zerstörung und weitreichenden Schädigung der Wasser-, Energie- und Wärmeversorgung im ganzen Land setzen wir uns derzeit verstärkt in der Winterhilfe ein“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Der betroffenen Bevölkerung werden Hilfsgüter wie Heizöfen, Generatoren und mobile Tankanlagen zur Verfügung gestellt. Im Nachbarland Polen wurden die Bestände im Logistikdrehkreuz in Lublin aufgestockt und Nothilfegüter für die Überwinterung von mehr als 2.000 Menschen beschafft.

Darüber hinaus setzt das DRK seine Unterstützung für das Ukrainische Rote Kreuz (URK) im Gesundheitsbereich fort und baut diese aus. Der Betrieb mobiler Gesundheitseinrichtungen und häuslicher Besuchs- und Pflegedienste kommt vor allem Älteren, Kranken und Menschen mit Behinderungen zugute. „Die Gesundheitsversorgung ist seit der Eskalation des Konflikts im Februar eine zentrale Säule unserer humanitären Arbeit. In diesem Bereich unterstützen wir die Bevölkerung sowohl in umkämpften Gebieten – unter Führung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz – als auch in entlegenen Regionen im Westen des Landes“, ergänzt Hasselfeldt.

Ein wichtiges Einsatzgebiet für das URK ist seit Ende Februar Erste Hilfe, wobei es auf seine langjährige Erfahrung in diesem Bereich aufbauen kann. So wurden seit Beginn der Eskalation beispielsweise bereits hunderttausende Menschen in der Ukraine in Präsenz und online in grundlegenden Erste-Hilfe-Maßnahmen geschult. Das DRK unterstützt seine Schwestergesellschaft auch im Bereich Erste Hilfe fortlaufend. Als nächstes werden in diesem Zusammenhang weitere mehr als 100 Rettungsrucksäcke und 140 Erste Hilfe-Puppen geliefert.

Das DRK bittet um Spenden für die Betroffenen:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Ukraine

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News Presse Logistik Krieg Konflikt Ukraine
news-5041 Mon, 28 Nov 2022 07:56:08 +0000 Ukraine-Krise: DRK leistet Winterhilfe in der Ukraine und den Nachbarländern https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/ukraine-krise-drk-leistet-winterhilfe-in-der-ukraine-und-den-nachbarlaendern/ Der Winter könnte für Millionen Menschen in der Ukraine lebensbedrohlich werden. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) leistet dringend notwendige Winterhilfe. „Die massive und anhaltende Zerstörung ziviler Infrastruktur beeinträchtigt die Wasser-, Energie- und Wärmeversorgung in der Ukraine insgesamt und gefährdet immer mehr Menschen akut. Wir unterstützen die betroffene Bevölkerung mit über 7.000 Heizöfen zum Wärmen und Kochen, über 100 Generatoren und mehr als 20 mobilen Tankanlagen“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. „Darüber hinaus stellen wir, gemeinsam mit unserer Schwestergesellschaft, dem Ukrainischen Roten Kreuz, Material und Gelder zur Verfügung, um Reparaturen an Unterbringungen für Geflüchtete im Land und an privaten Haushalten zu ermöglichen.“ Bis zu 40 Prozent der ukrainischen Kraftwerke sind beschädigt und produzieren derzeit keinen Strom, Hochspannungsleitungen sind unterbrochen. „Die bevorstehenden Wintermonate bringen für die betroffenen Menschen sowohl im Land als auch auf der Flucht enorme Herausforderungen mit sich. Gemeinsam mit unseren Partnern tun wir unser Möglichstes, um durch bedarfsorientierte und möglichst breit aufgestellte Winterhilfe die Gefahren für Leben und Gesundheit zu minimieren“, erklärt Reuter. Die Verteilung der durch das DRK bereitgestellten Gerätschaften erfolgt durch das Ukrainische Rote Kreuz, wobei stark von Kampfhandlungen betroffene und sehr entlegene Regionen im Fokus stehen. Die Winterhilfe des DRK wir unter anderem durch das Auswärtige Amt finanziell unterstützt.

Eine Zuspitzung der humanitären Lage in den Wintermonaten kann auch zu neuen Fluchtbewegungen führen. Dadurch würde sich die Unterbringungs- und Versorgungssituation sowohl in der Ukraine als auch in den angrenzenden Ländern verschärfen. Das DRK hat daher gemeinsam mit dem Polnischen Roten Kreuz die Bestände im Logistikdrehkreuz in Lublin aufgestockt und Nothilfegüter für die Überwinterung von mehr als 2.000 Menschen beschafft. Dazu zählen 2.000 Feldbetten, 5.000 Decken, 2.000 Schlafsäcke sowie 20.000 Hygienepakete. Hinzu kommen Bargeldhilfen im Wert von insgesamt 1,3 Millionen Euro für über 2.800 geflüchtete Menschen aus der Ukraine, die sich bereits in Polen befinden.

Das DRK bittet um Spenden für die Betroffenen:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX

Stichwort: Nothilfe Ukraine

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News Presse Nothilfe Krieg Konflikt Polen Ukraine
news-5040 Tue, 22 Nov 2022 13:00:19 +0000 UN-Klimakonferenz in Sharm El-Sheikh: DRK fordert zügige Umsetzung der Beschlüsse https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/un-klimakonferenz-in-sharm-el-sheikh-drk-fordert-zuegige-umsetzung-der-beschluesse/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) begrüßt das Ergebnis der 27. UN-Klimakonferenz in Sharm El-Sheikh, fordert aber die zügige Umsetzung der Vereinbarungen durch die Vertragsparteien und größere Anstrengungen beim Klimaschutz und bei der Klimaanpassung. Die im Abkommen enthaltene Einigung zur Schaffung eines eigenen Finanzierungsfonds zur Bewältigung klimawandelbedingter Verluste und Schäden setzt ein wichtiges Zeichen von historischer Bedeutung. Allerdings muss dieses Instrument auch mit den nötigen Mitteln ausgestattet werden. Das DRK fordert zum unverzüglichen Handeln auf. „Die Folgen der Klimakrise sind nicht gleichmäßig verteilt. Die Länder des Globalen Südens sind nur für einen geringen Teil der Treibhausgasemissionen verantwortlich und leiden gleichzeitig am meisten unter den klimatischen Folgen. Häufig fehlen die Mittel, sich auf klimatische Veränderungen und die zunehmenden Extremwetterereignisse vorzubereiten. Daher braucht es schon jetzt neben der finanziellen Ausstattung des neuen Klimafonds weiterhin größere Unterstützung in der Klimaanpassung und Katastrophenvorsorge,“ sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Jüngste Untersuchungen der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRK) zeigen, dass vielen Ländern und Gemeinden die Mittel im Bereich Klimaanpassung und Katastrophenvorsorge fehlen. Nur mit einer stärkeren Unterstützung lokaler Strukturen und Akteure können diese Länder klimabedingten Verluste und Schäden begegnen.

„Die Vertragsparteien der UN-Klimakonferenz müssen auf die wachsende Nachfrage nach Finanzierung reagieren. Die Mittel müssen die lokale Ebene erreichen und betroffenen Gemeinden in der erforderlichen Größenordnung zugutekommen.“, betont Reuter. „Es ist jedoch dringend notwendig, nicht nur auf den Klimawandel zu reagieren, sondern auch vorausschauend zu handeln, um im Vorfeld die Wahrscheinlichkeit von Verlust und Schäden zu reduzieren.“

Das DRK unterstützt zahlreiche seiner Schwestergesellschaften vor Ort bei der Anpassung und Bewältigung der Klimakrise, etwa durch die vorausschauende humanitäre Hilfe. Hierbei werden finanzielle Mittel für humanitäre Hilfe schon vor Eintreten einer Katastrophe auf Basis von detaillierten Vorhersagen und Risikoanalysen bereitgestellt. In sogenannten Early Action Protocols (EAPs) sind Schwellenwerte vorab festgelegt bei deren Erreichen Hilfsgelder nach bestimmten Vorgaben Verwendung finden. Je eher eine Katastrophe vorhergesagt werden kann und je konkreter die Maßnahmen in dem Fall festgelegt sind, desto besser ist es möglich, menschliches Leid zu mindern.

„Die vorausschauende humanitäre Hilfe, die das DRK international leistet, trägt entscheidend dazu bei, Klimawandelanpassung und Bewältigung klimabedingter Verluste und Schäden voranzubringen. Deshalb fordern wir, dass die Vereinbarungen von Sharm El-Sheikh so schnell wie möglich umgesetzt werden, “ so Reuter.

Weitere Informationen zu den Klimaprojekten des DRK unter: https://www.drk.de/hilfe-weltweit/was-wir-tun/klimawandel-folgen/

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News Presse Katastrophenvorsorge Klimawandel Klima Katastrophe Katastrophenschutz Pakistan
news-5039 Sat, 19 Nov 2022 13:00:34 +0000 Welttoilettentag: DRK verbessert Zugang zu sanitären Anlagen in Uganda https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/welttoilettentag-drk-verbessert-zugang-zu-sanitaeren-anlagen-in-uganda/ Zugang zu sicheren sanitären Anlagen erscheint hierzulande meist eine Selbstverständlichkeit. Der Welttoilettentag am 19. November macht darauf aufmerksam, dass dies keinesfalls überall so ist. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation haben aktuell über 1,7 Milliarden Menschen weltweit keinen Zugang zu sanitärer Grundversorgung wie privaten Toiletten oder Latrinen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) unterstützt daher vielerorts seine Schwestergesellschaften bei WASH-Projekten (Wasser, Sanitär, Hygiene). „Ein sicherer Zugang zu Sanitäranlagen hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesundheit, sondern auch auf Bildungs- und wirtschaftliche Chancen sowie die Umwelt,“ sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. „Daher sind WASH-Projekte ein wesentlicher Bestandteil unserer humanitären Arbeit, durch die wir Menschen in Krisensituationen nachhaltig unterstützen.“ In Uganda ist das DRK gemeinsam mit seiner Schwestergesellschaft, dem Ugandischen Roten Kreuz (URK), im Bereich WASH aktiv. Das Land sieht sich verschiedenen Krisen zeitgleich ausgesetzt, die sich auch auf die Trinkwasserversorgung und den Zugang zu sanitären Einrichtungen auswirken. Uganda kämpft mit den Folgen extremer Wetterereignisse, steigender Nahrungsmittelunsicherheit und regelmäßigen Ausbrüchen von Krankheiten wie zum Beispiel Ebola. Zudem ist Uganda aufgrund von Konflikten in Nachbarländern das größte Aufnahmeland für Geflüchtete in Afrika, insbesondere für geflohene Menschen aus dem Südsudan und der Demokratischen Republik Kongo.

In Palorinya, einer der größten Siedlungen für Geflüchtete und Vertriebene in Uganda, hat das DRK gemeinsam mit dem URK 12 Latrinenblöcke an Schulen gebaut und 100 Material- und Werkzeugpakete verteilt, mit denen private Haushalte ihre eigenen Toiletten bauen können. Außerdem wurden Pumpen, Regenwasserauffangsysteme, Aufbereitungsanlagen und Zapfstellen installiert, um den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu verbessern. Bewohner und Bewohnerinnen der Siedlung wurden darin geschult die Instandhaltung und Wartung der Anlagen zu gewährleisten.

„Das Projekt trägt zum Beispiel dazu bei, Krankheiten, die über verunreinigtes Wasser übertragen werden, vorzubeugen. Gleichzeitig sichert der Bau der Latrinen an Schulen den Zugang zu Bildung gerade für Mädchen, denen sonst aufgrund fehlender oder unzureichender Hygieneeinrichtungen die Teilnahme am Schulunterricht nicht möglich wäre“, so Reuter.

Weitere Informationen zum WASH-Projekt in Uganda unter: https://www.drk.de/hilfe-weltweit/wo-wir-helfen/afrika/uganda-hygiene-projekt-fuer-suedsudan-gefluechtete

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Presse
news-5038 Sat, 19 Nov 2022 12:51:00 +0000 DRK: 71. Bundesversammlung - Multiplen und komplexen Krisen wirkungsvoll begegnen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-71-bundesversammlung-multiplen-und-komplexen-krisen-wirkungsvoll-begegnen/ Heute tagt das höchste Gremium des Bundesverbandes des Deutschen Roten Kreuzes e.V. (DRK) in Berlin unter dem Motto „Gelebte Grundsätze. Gelebte Menschlichkeit.“. Die Teilnehmenden widmen sich vor allem dem Themenkomplex gleichzeitiger und langanhaltender Krisen. „Der bewaffnete Konflikt in der Ukraine, das Hochwasser 2021 und die Corona-Pandemie führen uns allen immer wieder deutlich vor Augen, wie unerlässlich die starke Gemeinschaft des Deutschen Roten Kreuzes ist. Das unermüdliche Engagement der tausenden Haupt- und Ehrenamtlichen sowie unsere Einbettung in das größte humanitäre Netzwerk der Welt, ermöglichen es uns auch weiterhin, vielerorts so dringend benötigte Hilfe nach dem Maß der Not zu leisten und dabei für Menschlichkeit einzustehen – ganz im Einklang mit den Rotkreuz-Grundsätzen,“ sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. „Multiple und komplexe Krisen können so gemeinsam angegangen werden.“ Zwei Podiumsdiskussionen mit erstklassigen Expertinnen und Experten beleuchten die wichtige Arbeit des DRK im In- und Ausland. So befasst sich die DRK-Bundesversammlung in diesem Jahr mit jüngsten Entwicklungen in der Sozialwirtschaft und damit, wie die Arbeit des DRK als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege finanziell nachhaltig gestaltet werden kann. Neben Prof. Dr. Harald Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Bank für Sozialwirtschaft, diskutieren dazu Ulrike Würth, Vizepräsidentin des DRK, und Doreen Fuhr, Oberin und Vorsitzende der DRK-Schwesternschaft Berlin e.V.

Zudem wird im Kontext des Krieges in der Ukraine die Zusammenarbeit mit Partnern innerhalb der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung in den Blick genommen: Zu diesen zählen insbesondere das Ukrainische Rote Kreuz und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK). Den Austausch dazu führen Ariane Bauer, Regionaldirektorin Eurasien beim IKRK, Regine Reim, DRK-Freiwillige in der Ukraine, und Dr. Ralph Matzky, stellvertretender Landesbereitschaftsführer des DRK-Landesverbandes Brandenburg.

Am Vorabend stand die Würdigung des Ehrenamtes im Mittelpunkt: Die DRK-Präsidentin zeichnete in diesem Jahr Cordula Andjelic-Neumann vom Ortsverein Reinfeld (Schleswig-Holstein), Heidrun Gutekunst vom Ortsverein Weilstetten-Frommern (Baden-Württemberg) und Wilhelm Walter vom Ortsverein Gladbeck (Nordrhein-Westfalen) für deren ehrenamtliches Engagement mit der Dankmedaille der Präsidentin des DRK aus. Marcus Janßen erhielt zudem die Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied des DRK, zu welchem er gemeinsam mit Eberhard Desch und Prof. Dr. med. Peter Sefrin im Juni ernannt worden war.

Weitere Informationen zur DRK-Bundesversammlung:https://www.drk.de/das-drk/drk-verbandsstruktur/bundesversammlung/

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Presse
news-5037 Tue, 15 Nov 2022 10:42:19 +0000 DRK startet Dialogformat zum humanitären Völkerrecht https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-startet-dialogformat-zum-humanitaeren-voelkerrecht/ Eine Kernaufgabe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) als Teil der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung ist es, die Inhalte des humanitären Völkerrechts zu verbreiten und dessen Einhaltung einzufordern. Denn auch in bewaffneten Konflikten gelten Regeln. Nicht zuletzt der andauernde Krieg in der Ukraine macht deutlich, wie wichtig diese fortwährende Aufklärungsarbeit ist. Immer wieder gibt es in der Berichterstattung Meldungen zu mutmaßlichen Kriegsverbrechen, Angriffen auf zivile Ziele und Missachtung des humanitären Völkerrechts. Gleichzeitig kommt es wiederholt zu Fehlinformationen oder zu Missverständnissen in Bezug auf die Rolle und Arbeit des DRK und anderer Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat das DRK ein informatives Dialogformat zum humanitären Völkerrecht ins Leben gerufen. In Gesprächen zwischen dem DRK-Bundeskonventionsbeauftragten Dr. Dieter Weingärtner und DRK-Botschafter und Schauspieler Ludwig Trepte werden sowohl historische Hintergründe als auch Inhalte des humanitären Völkerrechts und die sich daraus ergebenden Verpflichtungen erläutert und eingeordnet.

Die Videoreihe startet am heutigen 15. November 2022 auf dem YouTube-Kanal des DRK mit dem ersten Gespräch zur Entstehungsgeschichte des humanitären Völkerrechts. Im kommenden halben Jahr wird die Serie monatlich um einen weiteren Beitrag ergänzt. Zu den behandelten Themen gehören die Schutzvorschriften des humanitären Völkerrechts, die Verbreitungsarbeit des Roten Kreuzes, die Grundsätze und Ideale der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, die Rolle und Bedeutung von Schutz- und Kennzeichen, unter dem humanitären Völkerrecht verbotene Waffen, Verfolgung von Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht, aber auch, was man für die Einhaltung des humanitären Völkerrechts tun kann und wie man sich beispielsweise beim DRK dafür engagieren kann.

Das erste Video aus der Serie finden Sie hier: https://youtu.be/-l34lCCOAnQ

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news-5036 Thu, 03 Nov 2022 12:52:40 +0000 46. Ständige Konferenz der Landesärzte: Wahl der Stellvertreter des DRK-Bundesarztes https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/46-staendige-konferenz-der-landesaerzte-wahl-der-stellvertreter-des-drk-bundesarztes/ Die Ständige Konferenz der Landesärzte (SKLÄ) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat die neuen Stellvertreter des DRK-Bundesarztes Univ.-Prof. Dr. med. Bernd W. Böttiger gewählt: Dr. Michael Benker, DRK-Landesarzt Brandenburg, und Dr. Stefan Otto, DRK-Landesarzt Saarland gewannen jeweils in einstimmiger Wahl das Vertrauen des Fachausschusses des Bundesverbandes. „Das DRK verfügt über herausragende Landesärztinnen und Landesärzte mit umfangreicher Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein. Ich freue mich sehr darüber, Herrn Dr. Benker und Herrn Dr. Otto als Stellvertreter an meiner Seite zu wissen,“ sagt Prof. Böttiger, der auch Klinikdirektor an der Uniklinik in Köln ist. Dr. Michael Benker ist seit 1979 Mitglied des DRK und wirkte bereits in verschiedenen Funktionen auf Kreisebene. Er übernahm 2010 die Position als Landesarzt beim DRK-Landesverband Brandenburg. Dr. Benker arbeitet als Klinischer Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Rettungsdienst im Bundeswehrkrankenhaus (BwK) Berlin. Sein medizinischer Schwerpunkt liegt im Rettungsdienst. Nach seinem Studium der Humanmedizin in Bochum, Bonn und Heidelberg war Dr. Benker als anästhesiologischer Weiterbildungsassistent in Ludwigshafen und Speyer tätig, trat 1997 in die Bundeswehr ein und machte 1998 seinen Facharzt für Anästhesiologie. Er arbeitete unter anderem als stellvertretender ärztlicher Leiter Luftrettungsstandort „Christoph 23“ im Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz, als Facharzt im BwK Hamm, als Personaldezernent im Personalamt der Bundeswehr, zuständig für die Personalführung von allen „nicht-operativen“ Sanitätsoffizieren in den Bundeswehrkrankenhäusern und Facharztzentren, als Oberarzt „Rettung“ und Ärztlicher Leiter des Luftrettungsstandorts „Christoph 31 B“ sowie als Leitender Arzt Notfallmedizin und Rettungsdienst im BwK Berlin. Er nahm an zahlreichen Auslandseinsätzen im erweiterten Aufgabenspektrum der Bundeswehr teil.

Dr. Stefan Otto trat 1974 dem DRK bei und engagierte sich seitdem in verschiedenen Positionen. 2006 wurde er Landesarzt und Vorstandsmitglied des DRK-Landesverbandes Saarland. Die Rolle als Stellvertreter des Bundesarztes hat er seit 2011 inne. 2022 ernannte ihn die Regierung des Saarlandes zum Sanitätsrat. Dr. Otto trat 1978 sein Medizinstudium an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg an, um im Anschluss als Assistenzarzt erst in der Anästhesieabteilung des Kreiskrankenhauses Ochsenfurt und dann an der Klinik für Anästhesiologie in Mainz zu arbeiten. Dort machte er seinen Facharzt zum Anästhesisten. Im Anschluss übernahm er zunächst die Oberarztposition und seit 2002 die Chefarztposition an der Klinik für Anästhesiologie am Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Saarlouis. Zeitweise war er noch zusätzlich Chefarzt am St. Michael Krankenhaus Völklingen und am Caritas Krankenhaus Dillingen. Seit 2015 ist er als Lehrbeauftragter für Anästhesiologie an der Universität des Saarlandes tätig.

Die Wahl der beiden renommierten Mediziner fand auf der 46. SKLÄ des DRK am 21. und 22. Oktober in Wiesentheid im Produktions- und Logistikzentrum des bayerischen Blutspendedienstes statt.

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News Presse Personal Vorstand
news-5035 Tue, 25 Oct 2022 13:43:00 +0000 Vorbereitung auf Komplexe Krisen: DRK lädt zur Fachtagung Katastrophenvorsorge 25.-27.Okt https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/vorbereitung-auf-komplexe-krisen-drk-laedt-zur-fachtagung-katastrophenvorsorge-25-27okt/ Komplexe Krisen bedrohen zunehmend das Leben und die Lebensgrundlage von Millionen von Menschen. Ein Paradigmenwechsel in der Katastrophenvorsorge ist daher dringend notwendig. Die diesjährige Fachtagung Katastrophenvorsorge des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) widmet sich dem wichtigen Thema „Komplexe Krisen“ und wie humanitäre Hilfe im Ausland, aber auch der Bevölkerungsschutz im Inland effizienter, wirksamer und vorausschauend gestaltet werden kann. Medien sind hierzu herzlich eingeladen. Die diesjährige Fachtagung findet in virtueller Form statt. Es wird zahlreiche Workshops und Diskussionsrunden geben, bei denen in unterschiedlicher Weise von sehr verschiedenen Institutionen das Thema der Komplexen Krisen betrachtet wird. Dabei wird beleuchtet, wie diese sich auf die Gesellschaft auswirken, wie diesen begegnet werden kann und welche Rolle moderne und innovative Ansätze in der Katastrophenvorsorge und dem Bevölkerungsschutz spielen können. Gleichzeitig wird der Blick auf den vermehrten Austausch zwischen internationalen und nationalen Akteuren in der Katastrophenvorsorge gerichtet.

Neu sind in diesem Jahr Podiumsdiskussionen, die live aus dem Studio übertragen werden. Vertretende wie Dr. Christiane Rohleder, Staatssekretärin, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV), Dr. Margaretha Sudhof, Staatssekretärin, Bundesministerium der Verteidigung (BMVG), Johann Saathoff, Parlamentarischer Staatssekretär, Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) zusammen mit Christian Reuter, DRK-Generalsekretär, werden die kürzlich verabschiedete deutsche Resilienz-Strategie im Hinblick auf ihre Umsetzung und die Herausforderungen für Akteure diskutieren. Zwei weitere hochrangig besetzte Panels werden sich den gewachsenen Herausforderungen des Bevölkerungsschutzes sowie internationaler Klimagerechtigkeit und Politik widmen.

Seit 2016 führt das DRK hauptverantwortlich die jährlich stattfindende Fachtagung Katastrophenvorsorge durch. Die Tagung wird durch das Auswärtige Amt vollfinanziert und gemeinsam mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), dem Deutschen Komitee Katastrophenvorsorge (DKKV) und dem Katastrophennetz e.V. (KatNet) organisiert.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur kostenfreien Anmeldung hier: https://www.fachtagung-katastrophenvorsorge.de/

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Presse
news-5033 Thu, 20 Oct 2022 15:33:00 +0000 Brand in Unterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine: DRK erschüttert - Betreuung der Betroffenen steht im Vordergrund https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/brand-in-unterkunft-fuer-gefluechtete-aus-der-ukraine-drk-erschuettert-betreuung-der-betroffenen-steht-im-vordergrund/ Am Mittwochabend kam es zu einem Großbrand in einer Unterkunft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für Geflüchtete aus der Ukraine. Die vom DRK-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern betriebene Einrichtung in Groß Strömkendorf bei Wismar wurde dabei vollständig zerstört. Verletzt wurde niemand. Ein Brandgutachter soll die Ursache des Feuers klären. Es wird wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt. „Wir sind von den Ereignissen in Groß Strömkendorf zutiefst erschüttert. Sollte sich der Verdacht der Brandstiftung bestätigen, würden wir diese Tat aufs Schärfste verurteilen,“ sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. „Glücklicherweise sind keine Personen zu Schaden gekommen. Wir sind dankbar für den schnellen Einsatz der Feuerwehren und Einsatzkräfte. Für uns steht nun die Versorgung und Betreuung der Betroffenen im Vordergrund.“ Zum Zeitpunkt des Ausbruchs des Feuers befanden sich 18 Personen in der Einrichtung – 14 Geflüchtete aus der Ukraine und vier Mitarbeitende des DRK-Landesverbandes, darunter drei Betreuende und der Leiter der Unterkunft, der selbst aus der Ukraine stammt. Die Menschen wurden in Sicherheit gebracht und befinden sich nun vorübergehend in alternativen Unterbringungen.

“Wir lassen den Betroffenen die größtmögliche Unterstützung zukommen”, so Hasselfeldt. “Neben der grundlegenden Versorgung beinhaltet dies vor allem auch psychologische Betreuung, die sowohl den Geflüchteten als auch den DRK-Mitarbeitenden zukommt. Unser zentrales Anliegen ist es, den Menschen in dieser schweren und erschreckenden Situation bestmöglich zur Seite zu stehen.

Das Feuer war am Mittwochabend kurz nach 21:00 gemeldet worden. Bis zu 120 Einsatzkräfte waren an dem Löscheinsatz beteiligt, der bis in den späten Donnerstagvormittag andauerte. Die Feuerwehr lässt das Gebäude nun kontrolliert abbrennen.

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Presse
news-5032 Tue, 18 Oct 2022 09:21:00 +0000 Zunehmendes Phänomen: DRK-Studie zu Gaffen als Herausforderung im Rettungsdienst https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/zunehmendes-phaenomen-drk-studie-zu-gaffen-als-herausforderung-im-rettungsdienst/ In einer aktuellen Studie zeigt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) das Phänomen des „Gaffens“ als zunehmende Herausforderung im Rettungseinsatz auf. „Gaffen ist nicht nur ethisch verwerflich, sondern Gaffende behindern oft auch passiv oder sogar aktiv den Rettungseinsatz“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. „Um dem entgegenzuwirken, bedarf es neben gesetzlicher Sanktionierung auch der Sensibilisierung und Schulung der Bevölkerung.“ Die vom ehemaligen DRK-Bundesarzt Prof. Peter Sefrin initiierte DRK-Studie basiert auf Experteninterviews mit erfahrenen DRK-Einsatzkräften. Sie hält unter anderem fest, dass das Phänomen in den letzten Jahren durch die ständige Verfügbarkeit kamera- und internetfähiger Smartphones vorangetrieben wurde, die eine unmittelbare Verbreitung der Inhalte ermöglichen. Dazu einer der Befragten, Andy Feig, Rettungsdienstleiter und Leiter Bevölkerungsschutz aus Sachsen: „Die Hemmschwelle ist niedriger geworden, gerade bei den Jugendlichen. Man hat jetzt ein Handy – das gab es 2000 zwar auch schon – aber das Handy rauszuzücken und zu fotografieren, das geht jetzt alles viel schneller und viel einfacher. Und es ist definitiv mehr geworden.“

Die Gesetzgebung reagierte auf die Häufung des Phänomens mit einer Neufassung des §201a StGB, der den höchstpersönlichen Lebensbereich und die Persönlichkeitsrechte schützt und seit Januar 2021 unter anderem auch das Fotografieren und Filmen verstorbener Personen mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren ahndet. Laut der DRK-Studie bleibt die Umsetzung in der Strafverfolgung aber weiter eine Herausforderung, trotz zunehmender Sensibilisierung der Ermittlungsbehörden. Auch, da die Kräfte fehlen, um entsprechende Anzeigen aufzunehmen. Einsatzkräfte müssen bereits jetzt häufig zusätzliche Ressourcen aufbringen, um Persönlichkeitsrechte der Notfallpatienten zu wahren und Gaffende davon abzuhalten beispielweise Zugangswege zu versperren oder in den Rettungsablauf einzugreifen. Dazu eine der Befragten, Stephanie Nick, Rettungssanitäterin aus Rheinland-Pfalz: „Ich glaube, für uns ist ein großes Problem, dass sie [die Gaffenden] dann tatsächlich auch im Weg stehen und uns behindern, auch wenn es vielleicht nur eine zeitliche Behinderung ist. Weil wir eben auf sie reagieren müssen und […] vielleicht dann auch die Hilfe von den Kollegen von der Polizei brauchen.“

„Wir setzen uns dafür ein, die Empathie für Notfallpatienten und den Respekt für Rettungskräfte wieder zu stärken und den Fokus anderer Anwesender auf das Helfen zu richten. Denn Erste Hilfe ist die gesellschaftliche Verpflichtung jedes Einzelnen“, so Reuter.

Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe 3/2022 der Fachzeitschrift „Crisis Prevention“ erschienen.

Die Pressestelle vermittelt gern Interviews mit dem Fachbereich.

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Presse
news-5031 Mon, 17 Oct 2022 15:15:00 +0000 Welternährungstag: DRK warnt - Ernährungskrise in Madagaskar besteht weiter https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/welternaehrungstag-drk-warnt-ernaehrungskrise-in-madagaskar-besteht-weiter/ Das Leben der Bevölkerung in Madagaskar verschlechtert sich täglich: Nachdem bereits zwei Dürreperioden das Land erschüttert haben, leiden die Menschen vor allem im Süden nach wie vor unter extremer Ernährungsunsicherheit – ein Grund dafür sind steigende Preise. Dies könnte für Millionen von Menschen dramatische Folgen haben. „Madagaskar kämpft mit der schlimmsten Nahrungsmittelkrise seit Jahrzehnten. Im Rahmen des Welternährungstages möchten wir erneut auf die massive Bedrohung hinweisen. Es ist dringend Zeit zu handeln“, sagt Christian Reuter, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). „Da Hungersnöte immer wieder in den Schlagzeilen auftauchen, ist die Gefahr der Krisenmüdigkeit groß. Aber das erschreckende Ausmaß des Bedarfs muss weiter gesehen werden“, sagt Reuter. Drei von zehn Haushalten in den südlichen Regionen Madagaskars haben keinen Zugang zu Trinkwasser und für die Mehrheit der Familien entfallen rund 75 Prozent ihrer Ausgaben allein auf Lebensmittel. Nicht nur zwei Jahre aufeinanderfolgender Dürreperioden, sondern auch steigende Lebensmittelpreise und Ernteschäden, haben die Bevölkerung Madagaskars erschüttert. Die anstehende erntefreie Zeit wird die Situation voraussichtlich weiter verschlechtern. „Da 84 Prozent der Haushalte Landwirte sind und rund ein Drittel in den Bereichen Handel und Viehzucht arbeitet, wirken sich die bis zu 40 Prozent gestiegenen Kraftstoffpreise grundlegend auf die Grunderzeugnisse aus“, erläutert Reuter. „Die Notlage, die auf Klimaveränderungen und die Ukrainekrise zurückzuführen ist, wird auch eine wachsende Inflation mit sich bringen.“

Das DRK unterstützt seine Schwestergesellschaft in Madagaskar bei der Durchführung von Projekten, die gezielt die Resilienz sowie die Anpassung an den Klimawandel stärken, um Ernährungsunsicherheit langfristig vorzubeugen. Zusätzlich fördern Gesundheits- und WASH-Dienste (Water Sanitary Hygiene) einen erleichterten Zugang zu Wasser, während direkte Bargeldverteilungen der Bevölkerung als finanzielle Hilfe dienen, um Grundbedürfnisse zu decken. „Es ist dringend notwendig, die lebensrettende Hilfe für Millionen von Menschen auszuweiten und die Ursachen dieser Krise durch langfristige Verpflichtungen anzugehen,“ so Reuter.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Hunger in Afrika

Weitere Informationen zu den DRK-Projekten in Madagaskar:

https://www.drk.de/hilfe-weltweit/wo-wir-helfen/afrika/madagaskar/

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Presse Auslandshilfe Dürre Nahrung Madagaskar
news-5030 Thu, 13 Oct 2022 15:01:00 +0000 Internationaler Händewaschtag: Ende der Katastrophe in Pakistan nicht absehbar https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/internationaler-haendewaschtag-ende-der-katastrophe-in-pakistan-nicht-absehbar/ Die humanitäre Lage in Pakistan ist weiterhin katastrophal: Auf den ungewöhnlich starken und lang andauernden Monsunregen und die Überschwemmungen folgend, drohen nun Seuchen, Hungersnot und Armut. Das Wasser bedeckt rund ein Drittel des Landes, steigt weiter an und kann vielerorts nicht abfließen. Dadurch bedrohen Krankheiten wie Cholera, Malaria und Dengue-Fieber die Bevölkerung – besonders Kinder sind betroffen. „Bei Kontakt mit kontaminiertem Wasser können sich die Menschen schnell mit Durchfallerkrankungen infizieren. Außerdem ist abgestandenes Wasser eine beliebte Brutstätte für Mücken. Neben einem schnellen Wiederaufbau der Wasserversorgung ist daher der richtige Umgang mit schwierigen Hygienebedingungen lebenswichtig“, sagt Christof Johnen, Bereichsleiter Internationale Zusammenarbeit beim Deutschen Roten Kreuz (DRK), anlässlich des Internationalen Händewaschtags am 15. Oktober. Das DRK unterstützt gemeinsam mit seiner Schwestergesellschaft, dem Pakistanischen Roten Halbmond (PRCS), die Menschen in der besonders betroffenen südlichen Provinz Sindh und in der nördlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa. Im Rahmen eines Soforthilfeprogramms werden 14.500 Hygienepakete an rund 87.000 Personen verteilt. Sie beinhalten unter anderem Seife, Desinfektionsmittel, Waschmittel, Handtücher, Zahnbürsten und -pasta sowie Menstruationsprodukte. Zusätzlich dazu führen Ehrenamtliche des PRCS Hygieneschulungen durch. „Viele Menschen haben ihre Häuser und damit auch Waschgelegenheit verloren. Die Schulungen sollen für die Gefahren von verunreinigtem Wasser sensibilisieren und aufzeigen, wie sich die Menschen den schwierigen hygienischen Rahmenbedingungen anpassen können, um eine Ansteckung mit Krankheiten zu vermeiden – zum Beispiel durch vermehrtes, gründliches Händewaschen mit sauberem Wasser und der regelmäßigen Desinfektion von Gegenständen und Händen“, sagt Johnen. Finanziert wird das Projekt durch Mittel vom Auswärtigen Amt und durch Spenden.

Nach Angaben der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRK) sind bisher rund 1700 Menschen durch die Regenfälle, Überschwemmungen, Erdrutsche und deren Folgen gestorben. Mehr als zwei Millionen Häuser sind teilweise oder komplett zerstört, tausende Kilometer Straßen beschädigt und rund 440 Brücken eingestürzt. Zudem sind unzählige Nutztiere verendet, Felder überschwemmt und Ernten zerstört.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Pakistan Fluthilfe

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Presse Pakistan
news-5029 Wed, 12 Oct 2022 12:47:00 +0000 Zwischenbericht der Regierungskommission Erdgas und Wärme: DRK fordert rasche Umsetzung des Hilfsfonds für soziale Dienstleister https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/zwischenbericht-der-regierungskommission-erdgas-und-waerme-drk-fordert-rasche-umsetzung-des-hilfsfonds-fuer-soziale-dienstleister/ Stark gestiegene Kosten für Energie und Wärme belasten nicht nur Privatpersonen und Unternehmen, sondern auch soziale Dienstleister. Eine von der Bundesregierung eingerichtete „unabhängige Kommission Erdgas und Wärme“ hat in ihrem Zwischenbericht Vorschläge zur Entlastung unterbreitet. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) begrüßt diese, ruft aber gleichzeitig zu deren raschen und konsequenten Umsetzung auf. „Es ist ein wichtiges Zeichen, dass die Regierungskommission einen ‘Hilfsfonds für soziale Dienstleister’ vorschlägt“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. „Der Zwischenbericht erkennt die sehr ernste Lage an, in der viele Einrichtungen sind.“ Das DRK hatte bereits in der vergangenen Woche einen Fonds für soziale Dienstleister gefordert, weil auch unter Anwendung einer Gaspreisbremse die anstehenden Mehrkosten nicht aufgefangen werden können. Die öffentlichen Entgelte und Zuwendungen für die Einrichtungen und Dienste der Freien Wohlfahrtspflege sind in der Regel an Planzahlen aus den Kalkulationen des Vorjahres oder bei medizinischen Einrichtungen an Tagessätze und Fallpauschalen gebunden. Damit kann die unvorhersehbare Kostensteigerung nicht über die etablierten Refinanzierungsmechanismen ausgeglichen werden. „Einige Einrichtungen haben bereits deutlich gemacht, dass sie nicht mehr lange durchhalten. Das hätte gravierende Folgen für die Menschen vor Ort,“ so Hasselfeldt. „Der von der Regierungskommission erwähnte Fonds muss jetzt rasch realisiert werden.“

Der Vorschlag des DRK sieht vor, dass gemeinnützige soziale Einrichtungen einen Jahreszuschuss erhalten, der sich in einfacher und leicht überprüfbarer Weise an der Betriebskostendifferenz 2021 zu 2022 orientiert und Mehrbelastungen ausgleicht. „Der von uns vorgeschlagene Ansatz ist ein sehr gangbarer Weg. Er ist vor allem mit sehr wenig Bürokratie verbunden“, erläutert Hasselfeldt.

Die Preissteigerungen gehen über die Gaspreise deutlich hinaus. So sind erhebliche Kostensteigerungen auch für Lebensmittel, Dienstleistungen (z.B. Wäschereien) sowie für Personal zu erwarten. Auch für diese Preissteigerungen müsse es unbürokratische Wege der Unterstützung geben. „Wenn all das nicht dazu führen soll, dass Einrichtungen der gesundheitlichen und sozialen Daseinsvorsorge schließen müssen, dann ist jetzt konsequentes staatliches Handeln gefragt“, so Hasselfeldt weiter. „Am Ende geht es schließlich um den Erhalt von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Kitas und vieles mehr und damit um grundlegende Strukturen des gesellschaftlichen Zusammenlebens.“

Die Pressestelle vermittelt gern Interviews mit der Fachabteilung.

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Presse
news-5028 Mon, 10 Oct 2022 14:38:00 +0000 Humanitäre Hilfe gerechter gestalten: Deutsches Rotes Kreuz lädt zum Humanitären Kongress ein https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/humanitaere-hilfe-gerechter-gestalten-deutsches-rotes-kreuz-laedt-zum-humanitaeren-kongress-ein/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) lädt gemeinsam mit Ärzte ohne Grenzen, Ärzte der Welt und der Ärztekammer Berlin zum Humanitären Kongress Berlin ein, der vom 11. bis 13. Oktober in hybrider Form stattfindet. Unter dem Motto „Feminist Humanitarian Action: From Affirmation to Transformation“ diskutieren Expertinnen und Experten über aktuelle Herausforderungen, reflektieren selbstkritisch das eigene Handeln und suchen gemeinsam nach Lösungen, um das humanitäre System gerechter zu gestalten. „Prinzipienorientierte humanitäre Hilfe muss alle Bevölkerungsgruppen erreichen. Um dies nach den Rotkreuzgrundsätzen der Menschlichkeit und Unparteilichkeit bestmöglich umzusetzen, müssen wir unsere Arbeit frei von Diskriminierung und möglichst inklusiv dem spezifischen Bedarf der einzelnen Menschen anpassen“, sagt Christof Johnen, Bereichsleiter Internationale Zusammenarbeit beim DRK. „Zum Beispiel, indem wir mit unseren Projekten das Thema sexuelle und reproduktive Gesundheit sowie damit verbundene Rechte stärken.“

Dafür entwickelt das DRK mit der BAYER AG ein Familienplanungsmodul, das momentan in Kolumbien pilotiert wird und rund 50.000 Menschen erreicht. Es umfasst im lokalen Kontext übliche und den Bedarfen entsprechende hormonelle und hormonfreie Verhütungsmittel und Aufklärungsmaterialien für Frauen und Männer. Hinzu kommen Trainingsunterlagen, um Ehrenamtliche und Gesundheitsfachkräfte darin zu schulen, wertneutrale Beratungen durchzuführen, sowie Fragebögen, um das Angebot zu evaluieren. Das Modul soll zunächst bei Katastrophen-Einsätzen des DRK als Teil der sogenannten „Emergency Response Unit“ beispielsweise in mobilen Kliniken zum Einsatz kommen und nach Abschluss der Evaluation auch anderen Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften zur Verfügung gestellt werden.

„Die Entscheidung darüber, Kinder zu bekommen, ist ein Menschenrecht. In schwierigen Situationen, wie etwa nach einer Naturkatastrophe oder auf der Flucht, ist eine Schwangerschaft womöglich ungewünscht. Nach Schätzungen der WHO fehlt rund 270 Millionen Frauen weltweit der Zugang zu Verhütungsmethoden, rund 121 Millionen Frauen werden jedes Jahr ungewollt schwanger – viele haben keine Möglichkeit, einen sicheren Schwangerschaftsabbruch durchzuführen. Zugang zu sexueller Aufklärung und Verhütungsmitteln ist also lebenswichtig und eine Grundvoraussetzung für die Selbstbestimmung von Frauen“, sagt Johnen.

Per Zoom-Link auf der Website https://humanitarian-congress-berlin.org/  können alle Interessierten kostenlos am Kongress teilnehmen.

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Presse Deutschland
news-5027 Fri, 07 Oct 2022 14:21:00 +0000 Unfallschutz: DRK-Bergwacht gibt Tipps - Mit Sicherheit in den Bergen wandern https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/unfallschutz-drk-bergwacht-gibt-tipps-mit-sicherheit-in-den-bergen-wandern/ Bewegung, frische Luft und Nähe zur Natur – besonders im Herbst gehen immer mehr Menschen wandern. Die Bergwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mahnt dabei zu Vorsicht vor Unfällen. „Stürze können viele Gründe haben, wie mangelnde Kondition, falsche Ausrüstung oder gar Selfies zu nah am Abhang. Viele überschätzen sich beim Wandern oder sind unachtsam“, sagt Bergwacht-Bundesarzt Prof. Volker Lischke. „Bei einem Unfall in unwegsamem Gelände kann es dauern, bis Hilfe eintrifft. Deshalb ist es umso wichtiger, Tipps zum sicheren Bergwandern zu beachten.“ Fast 13.000 Menschen werden jährlich notfallmedizinisch durch die Ehrenamtlichen der Bergwacht versorgt. Das sind 1.083 pro Monat oder mehr als 35 pro Tag. „Besonders Menschen, die gerade erst angefangen haben zu wandern, sind schnell überfordert. Sie unterschätzen, wie früh es dunkel wird oder wie lang die Wege sind“, erläutert Lischke.

Besonders jetzt im Herbst ist eine gute Vorbereitung wichtig. Dazu gehören zum Beispiel ein vollgeladenes Handy und das Informieren Dritter über die geplante Wanderroute sowie die ungefähre Rückkehrzeit. Angesichts kühler Temperaturen und früh einsetzender Dunkelheit sollten Wandernde warme Kleidung, Mütze, Handschuhe und eine Stirnlampe einpacken. Den besten Schutz vor Stürzen und Verletzungen bietet gutes Schuhwerk, das bis über die Knöchel reicht. Ins Erste-Hilfe-Set gehören Pflaster, Wundverband, Rettungsdecke, Dreieckstuch und ein Kühlelement. Bei Prellungen und Verstauchungen können auftretende Schwellungen und Schmerzen durch die Befolgung der PECH-Grundregel gelindert werden: P wie Pause, E wie Eis, C wie „Compression“ (Druck) und H wie Hochlagern. Danach sollten ein Notruf (112) abgesetzt und der Rettungsstelle die fünf „W“s beantwortet werden (Was ist passiert? Wo ist es passiert? Wie viele Personen sind betroffen? Welche Verletzungen? Warten auf Rückfragen).

Die DRK-Bergwacht ist überall dort im Einsatz, wo eine Rettung in den Hoch- und Mittelgebirgen mit klassischen Einsatzfahrzeugen nicht möglich ist. Mit rund 12.000 ehrenamtlichen Helfenden sorgt sie deutschlandweit für die Sicherheit von Outdoor-Sportlern und ist im Katastrophenschutz sowie in der Natur- und Umweltarbeit aktiv.

Die Pressestelle vermittelt gern Interviews mit Bergwacht-Bundesarzt Prof. Volker Lischke.

Weitere Informationen zur Arbeit der Bergwacht: https://www.drk.de/mitwirken/ehrenamt/die-bergwacht-ehrenamtlich-professionell/

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Presse Bergwacht Deutschland Erste Hilfe und Rettung
news-5026 Wed, 28 Sep 2022 06:46:39 +0000 17. Bundeskonferenz des JRK: Mit Plan in die Zukunft https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/17-bundeskonferenz-des-jrk-mit-plan-in-die-zukunft/ Vom 23. bis 25.09.2022 führte das Deutsche Jugendrotkreuz (JRK), der eigenverantwortliche Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes, seine jährliche Bundeskonferenz durch. In diesem Jahr tagte das ehrenamtliche, höchste Aufsichts- und Beschlussgremium des Jugendrotkreuzes in Einbeck/Niedersachsen. „Das wichtigste Ergebnis der Bundeskonferenz 2022 ist die Verabschiedung unseres neuen Strategischen Rahmens. Ich bin überzeugt, dass uns unsere neun formulierten Ziele in unserer täglichen Arbeit helfen werden, das große Ganze zum Wohl der Kinder und Jugendlichen inner- und außerhalb unseres Jugendverbandes im Blick zu behalten“, sagt Marcel Bösel, ehrenamtlicher Bundesleiter des Deutschen Jugendrotkreuzes. Nach einem monatelangen, intensiven Beteiligungsprozess verabschiedete die JRK-Bundeskonferenz diese für das gesamte Jugendrotkreuz verbindlichen Ziele für die kommenden vier Jahre mit der überwältigenden Mehrheit von 97,53%: (1) Zusammenarbeit im Verband & gemeinschaftsübergreifende Zusammenarbeit, (2) Kinder- und Jugendarbeit vor Ort, (3) JRK-Schularbeit, (4) JRK-Bildungsarbeit, (5) Internationales – Teil der Bewegung sein, (6) Ehrenamtliches Engagement stärken und fördern, (7) Demokratie (er)leben, (8) Selbstverständnis als vielfältiger Jugendverband und (9) Nachhaltigkeit. Ihre praktische Ausgestaltung übernehmen die Verbandsgliederungen.

„Mit der JRK-Schularbeit als einem Hauptziel unserer Jugendverbandsarbeit betonen wir die zentrale Rolle des Jugendrotkreuzes als langjähriger, zuverlässiger Partner der Schulen. Unser Ziel ist es, weiterhin am Lern- und Lebensort Schule mit vielfältigen Angeboten und unserer Expertise präsent zu sein – auch im Hinblick auf den fortschreitenden Ausbau der Ganztagsschulen und der damit schwindenden Freizeit junger Menschen, die sie für außerschulische Aktivitäten wie etwa ehrenamtliches Engagement zu Verfügung haben“, sagt Marcel Bösel. Ebenfalls zentral ist das umformulierte Hauptziel „Ehrenamtliches Engagement stärken und fördern“: Ehrenamtliches Engagement ist ein wichtiger Baustein für eine Gesellschaft des Miteinanders und des Hinsehens, ist jedoch nicht als selbstverständlich anzusehen. Die Anerkennung, die Förderung und die Unterstützung von Engagement sind zentrale Schwerpunkte, damit junge Menschen sich auch weiterhin ehrenamtlich in die Gesellschaft einbringen können und wollen.

Für weitere Informationen zum Deutschen Jugendrotkreuz und zum Strategischen Rahmen 2022+ wenden Sie sich bitte an Maximilian Würdig, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Bundesgeschäftsstelle Jugendrotkreuz (m.wuerdig@drk.de, 030/85404-123).

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News Presse Jugendliche Jugendrotkreuz Kinder
news-5025 Tue, 27 Sep 2022 07:53:58 +0000 Energiekrise in Deutschland: DRK schlägt Sicherungsfonds für gemeinnützige soziale Träger vor https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/energiekrise-in-deutschland-drk-schlaegt-sicherungsfonds-fuer-gemeinnuetzige-soziale-traeger-vor/ Soziale und gesundheitsbezogene Dienste und Einrichtungen stehen angesichts der rasant steigenden Energiekosten unter zunehmend hohem Druck. Gesellschaftlich essenzielle Leistungen sind gefährdet. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) schlägt zum Ausgleich der Betriebskostensteigerungen einen Sicherungsfonds vor. „Soziale Einrichtungen sollten einen Jahreszuschuss erhalten, der sich in einfacher und leicht überprüfbarer Weise an der Betriebskostendifferenz 2021 zu 2022 orientiert und Mehrbelastungen ausgleicht. Die Voraussetzungen und Verfahren sollten rechtskonform und dabei so unbürokratisch wie möglich gestaltet werden,“ sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Die gemeinnützigen sozialen und gesundheitsbezogenen Dienste und Einrichtungen sind ein unverzichtbarer Teil des Gemeinwesens und Sozialstaats. Sie erfüllen staatliche Verpflichtungen und bedienen Sozialleistungsansprüche der Bürgerinnen und Bürger. „Die rasant steigenden Energiekosten gefährden die soziale Angebotsstruktur empfindlich. Freigemeinnützige soziale Träger berichten bereits von einer Verdreifachung ihrer Energiekosten – teilweise in Millionenhöhe“, sagt Hasselfeldt weiter.

Angesichts der enormen Energiekostensteigerungen hat die Bundesregierung bisher vor allem gewerblichen Unternehmen besondere Hilfen gewährt. „Nun sind effektive Maßnahmen für soziale Träger geboten, indem der Bund deren gestiegene Betriebskosten zentral ausgleicht, denn viele der öffentlichen Kostenträger sind auf verschiedenen Ebenen tätig und nach Hilfebereichen zersplittert. Langwierige und komplexe Verfahren gilt es aufgrund des akuten und weiter ansteigenden finanziellen Drucks also unbedingt zu vermeiden“, betont die DRK-Präsidentin. Die Erstattung sollte Anfang nächsten Jahres umgesetzt und über ein digitales Antrags- und Abwicklungsverfahren abgewickelt werden.

Da die Zuständigkeit für die Sozialgesetzbücher in erster Linie beim Bund liegt, sollten bundesgesetzliche Ausnahmen und Vorgaben für den Ausgleich von Betriebskosten vorgesehen werden. Voraussetzungen für einen Kostenausgleich sollten laut Konzept des DRK sein: (1) die Eigenschaft des sozialen Trägers als öffentlich zugelassener und finanzierter gemeinnütziger Sozialleistungserbringer und (2) die jeweiligen Betriebskostenvergleichszahlen 2021 zu 2022.

Weitere Informationen zum Sicherungsfonds: https://drk-wohlfahrt.de/uploads/tx_ffpublication/Brennpunkt_Energiekrise_Sicherungsfonds_fuer_gemeinnuetzige_Einrichtungen__1_.pdf

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Presse
news-5023 Mon, 19 Sep 2022 07:30:00 +0000 Woche der Wiederbelebung: Rotes Kreuz fordert Wiederbelebung bundesweit im Lehrplan https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/woche-der-wiederbelebung-rotes-kreuz-fordert-wiederbelebung-bundesweit-im-lehrplan/ Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand, der dritthäufigsten Todesursache in Deutschland, zählt für die Betroffenen jede Minute. Expertenmeinungen zufolge könnten bundesweit jährlich 10.000 Leben zusätzlich gerettet werden, würden Laien im Ernstfall sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ergreifen. Um das Bewusstsein für Laienreanimation schon früh zu stärken, unterstreicht das Deutsche Rote Kreuz (DRK) anlässlich der Woche der Wiederbelebung vom 19. zum 25. September, seine Forderung, das Thema Wiederbelebung fest im Schulunterricht zu verankern. "Bundesweit sollten spätestens ab der 7. Klasse jährlich zwei Unterrichtsstunden in Wiederbelebung gesetzlich verpflichtend sein", sagt DRK-Bundesarzt Univ.- Prof. Bernd Böttiger, "Alle Menschen, egal ob groß oder klein, können im Ernstfall helfen – sie müssen nur wissen, wie." Laut Deutschem Reanimationsregister lag die Laienreanimationsquote im Jahr 2021 bei nur 42,6 Prozent. Durch die Sensibilisierung und regelmäßiges Training bereits ab jungen Jahren könnte diese Rate erheblich gesteigert werden. Das DRK setzt sich mit seinem eigenverantwortlichen Jugendverband, dem Deutschen Jugendrotkreuz (JRK), bereits seit Jahren dafür ein, das Thema Wiederbelebung an Schulen zu stärken. „Kinder und Jugendliche sind eine wichtige Zielgruppe, um die Quote der Laienreanimation nachhaltig zu erhöhen. Über die Vermittlung von Erste Hilfe-Inhalten im Schulunterricht können junge Menschen flächendeckend potenziell lebensrettendes Wissen erlangen und dieses zudem in ihrem Familien- und Freundeskreis weitertragen“, sagt JRK-Bundesleiter Marcel Bösel. Mit seinen Programmen, Initiativen und Angeboten für alle Altersklassen ist das JRK seit vielen Jahren zuverlässiger Partner der Schulen. Es arbeitet aktuell bundesweit mit etwa 5.300 Grund- und weiterführenden Schulen zusammen und erreicht regelmäßig rund 80.000 Schülerinnen und Schüler.

Bereits seit 2014 sieht eine Empfehlung des Schulausschusses der Kultusministerkonferenz die bundesweite Implementierung eines Schulunterrichts in Wiederbelebungstechniken und eine entsprechende Ausbildung der Lehrkräfte vor. Diese wird nach Angaben des Deutschen Rates für Wiederbelebung bisher nur von zwei der sechzehn Bundesländer weitestgehend flächendeckend umgesetzt. „Hier muss dringend nachgebessert werden, damit Leben retten so selbstverständlich wird wie Fahrrad fahren oder schwimmen“, so Prof. Böttiger, der auch Vorstandsvorsitzender des Deutschen Rats für Wiederbelebung und Klinikdirektor an der Uniklinik in Köln ist.

Die Pressestelle vermittelt gern Interviews mit Prof. Böttiger.

Weitere Informationen zum Deutschen Jugendrotkreuz erhalten Sie von Maximilian Würdig, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Bundesgeschäftsstelle Jugendrotkreuz: m.wuerdig(at)drk(dot)de, 030/85404-123.

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News Presse Erste Hilfe Jugendrotkreuz Erste Hilfe und Rettung Erste Hilfe Rettung
news-5024 Sun, 18 Sep 2022 09:41:11 +0000 60. DRK-Bundeswettbewerb der Bereitschaften fand in Dortmund statt https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/60-drk-bundeswettbewerb-der-bereitschaften-fand-in-dortmund-statt/ Erster Platz für die Rotkreuzgemeinschaft Ibbenbüren aus dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. NRW-Innenminister Reul: Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind die wahren Heldinnen und Helden des Alltags. Den 60. DRK-Bundeswettbewerb der Bereitschaften am Samstag, 17. 09.2022, in Dortmund hat die Rotkreuzgemeinschaft Ibbenbüren (DRK-Kreisverband Tecklenburger Land) aus dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe gewonnen. Damit stand die Siegergruppe des letzten DRK-Bundeswettbewerbs vor der zweijährigen pandemiebedingten Pause – 2019 in Darmstadt – erneut ganz oben auf dem Treppchen.  Auf den zweiten Platz kam die DRK-Bereitschaft Münchingen (DRK-Kreisverband Ludwigsburg) aus dem DRK-Landesverband Baden-Württemberg. Über den dritten Platz freute sich die DRK-Bereitschaft aus dem DRK-Kreisverband Erfurt (DRK-Landesverband Thüringen). Den Sonderpreis „Patientenorientierung“ holte ebenfalls das siegreiche Team aus Ibbenbüren.

14 Rotkreuzteams aus ganz Deutschland wetteiferten auf dem Parcours in der Dortmunder Innenstadt um das beste Ergebnis. Unter den Augen aufmerksamer Schiedsrichter hatten sie sieben spannende Aufgaben aus den Bereichen Erste Hilfe / Sanitätsdienst, Technik und Sicherheit, Betreuungsdienst und Rotkreuzwissen zu lösen, die erfahrene Fachleute aus den Reihen des DRK vorbereitet hatten. Die jeweiligen Szenarien wurden von Notfalldarstellerinnen und Notfalldarstellern des Jugendrotkreuzes täuschend echt simuliert.

Beim Empfang zum Auftakt des Wettbewerbs würdigte NRW-Innenminister Herbert Reul das Engagement der ehrenamtlichen Kräfte, deren Wirkungskraft vielen Menschen erst im Zusammenhang mit der Unwetterkatastrophe im vergangenen Sommer bewusstgeworden sei.  „Viele wissen jetzt, dass 80 Prozent der Menschen, die uns unterstützen, dies ehrenamtlich tun“, so Reul. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer seien „die wahren Heldinnen und Helden des Alltags“.

Die 160.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Bereitschaften des Deutschen Roten Kreuzes sind auf alle Arten von Notfällen und Einsätzen vorbereitet. Sie tragen ihren Teil zum reibungslosen Ablauf der geschlossenen DRK-Hilfekette aus Beratung, Vorsorge, Rettung, Betreuung, Pflege und Nachsorge für die Menschen in Deutschland bei.

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News Presse Bereitschaften
news-5022 Wed, 14 Sep 2022 06:11:07 +0000 MBE-Aktionstag: DRK kritisiert Haushaltskürzungen für den Migrationsbereich https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/mbe-aktionstag-drk-kritisiert-haushaltskuerzungen-fuer-den-migrationsbereich/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) kritisiert, dass die Aufstellung des Bundeshaushalts 2023 die Integrationspolitik in Deutschland vor große Herausforderungen stellt. Nachdem im Koalitionsvertrag der Bundesregierung noch von einem „Neuanfang in der Migrations- und Integrationspolitik“ gesprochen wurde, „der einem modernen Einwanderungsland gerecht wird“, sind im Bundeshaushalt 2023 für den Migrationsbereich an zentralen Stellen massive Kürzungen vorgesehen. „Sollten die vorgesehenen Kürzungen Realität werden, wird das notwendige Strukturen in der Migrationsarbeit substanziell gefährden“, sagt DRK-Vizepräsidentin Ulrike Würth anlässlich des bundesweiten Aktionstages der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE-Aktionstag) am 14. September 2022. „Wir hoffen darauf, dass der Bundestag in den Bereinigungssitzungen zum Haushalt im November an dieser Stelle für eine Kurskorrektur sorgt.“ „Mit der Kürzung der Förderung in diesen Bereichen würden bewährte Trägerstrukturen zerstört und die Integrationsbemühungen der Bundesregierung um Jahre zurückgeworfen werden“, so Würth weiter. Kurzfristige Aufstockungen der Finanzierung in Krisensituationen, die es in den letzten Jahren beispielsweise im Zusammenhang mit Geflüchteten aus Afghanistan oder der Ukraine gegeben hat, können dies nicht ausgleichen.

Die Haushaltspolitik und Vergabe von Fördermitteln im Bereich der Migrationsarbeit folgt seit Jahren demselben Muster: integrationspolitische Maßnahmen werden als Programme und Projekte mit jährlicher Antragstellung geplant, statt mit einer mehrjährigen Regelförderung nachhaltig ausgestattet zu werden. Dabei belegen die Einwanderungszahlen, dass Migration eine Daueraufgabe ist, in die es sich lohnt zu investieren. Jede vierte Person in Deutschland hat eine eigene oder familiäre Einwanderungsbiografie. Zuwanderung ist in den letzten Jahrzenten zudem vielfältiger geworden: in Bezug auf Geschlecht und sexuelle Orientierung, Alter, Familienstand, ethnische und kulturelle Herkunft, Sprache, Religion und Religiosität der Menschen. Diese Vielfalt ist gefragt – nicht nur im Unternehmenskontext. „Damit aus solchen Unterschieden aber keine sozioökonomischen Ungleichheiten werden, müssen gesellschaftliche Teilhabeprozesse gut und längerfristig begleitet werden“, so Würth.

Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) ist ein seit Jahrzenten erprobtes Instrument zur Begleitung derartiger Prozesse. Das DRK unterhält insgesamt 110 solcher MBE, mit 210 Beratungsfachkräften. Entsprechend der derzeitigen Haushaltsplanung ist jede vierte Stelle der MBE im kommenden Jahr in Gefahr. Auch zahlreiche Projekte aus der Förderung der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration könnten perspektivisch nicht weitergeführt werden.

Die Pressestelle vermittelt gern Interviews mit dem Fachbereich.

Weitere Informationen zu den Angeboten des DRK finden Sie hier.

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News Presse Integration Migration Migration und Integration
news-5021 Fri, 09 Sep 2022 06:53:32 +0000 Welt-Erste-Hilfe-Tag - Rotes Kreuz: Erste Hilfe an Schulen stärken https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/welt-erste-hilfe-tag-rotes-kreuz-erste-hilfe-an-schulen-staerken/ Niemand ist zu klein, um zu helfen – unter diesem Motto rufen das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und sein eigenständiger Jugendverband, das Deutsche Jugendrotkreuz (JRK), anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tags am 10. September 2022 dazu auf, die Vermittlung von Erste-Hilfe-Inhalten an Schulen weiter zu stärken. „In Notsituationen kann jede Sekunde entscheidend sein. Deshalb ist nicht wichtig wer hilft, sondern dass es Hilfe gibt: Menschen, die hinsehen und sofort handeln, wenn andere in Not sind. Das ist der Grundgedanke der Ersten Hilfe. Und auch Kinder können in Notfallsituationen bereits effektiv unterstützen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. „Die Schule als Lern- und Lebensort muss sicherer werden“, sagt Marcel Bösel, JRK-Bundesleiter. Die Gesamtzahl der Schulunfälle war in den letzten Jahren zwar rückläufig, auch aufgrund der Einschränkungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie. Trotzdem lag die Anzahl nach Angaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung im vergangenen Jahr mit rund 37 Unfällen je 1.000 Schüler fast doppelt so hoch wie die Zahl der Arbeitsunfälle mit rund 20 je 1.000 Vollarbeitende. „Mitschülerinnen und Mitschüler sind oft direkt an Ort und Stelle und so die Ersten, die Hilfe leisten können“, erklärt Bösel. „Damit Kinder und Jugendliche wissen, wie sie im Ernstfall am besten reagieren, ist es wichtig, sie frühzeitig und vor allem regelmäßig mit Maßnahmen der Ersten Hilfe vertraut zu machen“. DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt betont deshalb: „Neben der Förderung der JRK-Schularbeit fordern wir schon seit langem, das Thema Erste Hilfe flächendeckend in den Lehrplan aufzunehmen, um die Vermittlung von Erste-Hilfe-Inhalten an Schulen nachhaltig zu verankern.“

Mit seinen Programmen, Initiativen und Angeboten für alle Altersklassen ist das JRK seit vielen Jahren zuverlässiger Partner der Schulen. Es arbeitet aktuell bundesweit mit etwa 5.300 Grund- und weiterführenden Schulen zusammen und erreicht regelmäßig rund 80.000 Schülerinnen und Schüler. Dabei lernen junge Menschen altersgerecht Ideen und Maßnahmen der Ersten Hilfe kennen, damit Hemmungen, Hilfe zu leisten, gar nicht erst entstehen. So erfahren sie Selbstwirksamkeit und abstrakte Werte wie Menschlichkeit und Empathie werden mit Leben gefüllt. JRK-Bildungsangebote fördern also auch die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. Ein weiterer positiver Effekt: Kinder und Jugendliche multiplizieren ihre Erfahrungen und ihr neu erlerntes Wissen in ihrem sozialen Umfeld, geben also wichtige Kenntnisse niedrigschwellig an Geschwister, Eltern oder im Freundeskreis weiter.

Weitere Informationen zur JRK Schularbeit finden Sie hier.
Weitere Informationen zum Deutschen Jugendrotkreuz erhalten Sie von Maximilian Würdig, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Bundesgeschäftsstelle Jugendrotkreuz: m.wuerdig(at)drk(dot)de, 030/85404-123.

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news-5020 Thu, 08 Sep 2022 06:33:38 +0000 Woche der Wiederbelebung: Rotes Kreuz lädt Journalisten exklusiv zu Reanimationskurs ein https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/woche-der-wiederbelebung-rotes-kreuz-laedt-journalisten-exklusiv-zu-reanimationskurs-ein/ Anlässlich der Woche der Wiederbelebung vom 19. bis 25. September setzen sich das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und sein eigenständiger Jugendverband, das Deutsche Jugendrotkreuz (JRK), dafür ein, das Thema Wiederbelebung an Schulen zu stärken. Um die große gesellschaftliche Relevanz der Laienreanimation zu verdeutlichen, laden das DRK und das JRK gemeinsam mit dem DRK-Bundesarzt, Univ.-Prof. Dr. Bernd Böttiger, hauptberuflich tätige Journalistinnen und Journalisten in Berlin zu einem kostenfreien Wiederbelebungskurs ein. Wiederbelebungs-Kurs für Journalisten am Montag, dem 19. September 2022, 9.00 Uhr

Ort: Microsoft Atrium - Unter den Linden, Eingang: Charlottenstr. 46, 10117 Berlin

Anwesende: Univ.-Prof. Dr. Bernd Böttiger, DRK-Bundesarzt; Laura Schaudel, stellvertretende JRK-Bundesleiterin

Inhalte des Kurses:

  • Einführung in die Thematik durch den DRK-Bundesarzt und die stellvertretende JRK-Bundesleiterin
  • Wiederbelebungsschulung, angeleitet durch Mitglieder eines JRK-Schulsanitätsdienstes
  • Praktische Übungen an Wiederbelebungspuppe und Defibrillator

Die Kursteilnehmenden erhalten am Ende eine Infokarte mit einer Teilnahmebescheinigung und die Anstecknadel „Herzensretter“ in Bronze.

Zum Hintergrund: Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand, der dritthäufigsten Todesursache in Deutschland, kann das schnelle Handeln unmittelbar Anwesender entscheidend sein. So könnten Expertenmeinungen zufolge bundesweit jährlich 10.000 Leben zusätzlich gerettet werden, würden im Ernstfall Laien sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ergreifen. Kinder und Jugendliche sind eine wichtige Zielgruppe, um die Quote der Laienreanimation nachhaltig zu erhöhen. Die jährlich stattfindende Woche der Wiederbelebung unter Schirmherschafft des Bundesministeriums für Gesundheit hat zum Ziel, das Bewusstsein für Laienreanimation zu stärken.

Ansprechpartnerin vor Ort: Dr. Annkatrin Tritschoks, Tel. 0176 556 90341

Um kurze Anmeldung wird gebeten bei Anett Stefanov: a.stefanov(at)drk(dot)de, Tel. 030 85404 157.

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news-5019 Mon, 05 Sep 2022 07:41:28 +0000 Neue Kampagne des Deutschen Jugendrotkreuzes: Gemeinsam „LAUTSTARK“! https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/neue-kampagne-des-deutschen-jugendrotkreuzes-gemeinsam-lautstark/ Am 03. September 2022 hat das Deutsche Jugendrotkreuz (JRK), der eigenständige Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), seine neue Kampagne „LAUTSTARK“ gestartet. Diese setzt sich mit der Beteiligung junger Menschen in unserer Gesellschaft auseinander. „Das Deutsche Rote Kreuz steht mit seinen Hunderttausenden ehrenamtlich und hauptamtlich Engagierten für Beteiligung, gegenseitige Hilfe und den Einsatz für die Würde und die Rechte aller Menschen. Daher unterstütze ich die Kampagne des Jugendrotkreuzes voll und ganz. Gemeinsam sind wir LAUTSTARK!“ sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. „Als Kinder- und Jugendverband machen wir uns öffentlich und gemeinsam mit jungen Menschen für ihre Interessen im Roten Kreuz und in unserer Gesellschaft stark. Mit unserer neuen Kampagne fordern wir mehr Beteiligung junger Menschen und die Umsetzung der Kinderrechte – und zwar LAUTSTARK!“ sagt Marcel Bösel, ehrenamtlicher JRK-Bundesleiter. Pünktlich zu seinem 100-jährigen Bestehen 2025 setzt sich das JRK in den kommenden drei Jahren vertieft mit einem Kernanliegen jugendverbandlicher Arbeit auseinander. Mit der Kampagne informiert das JRK junge Menschen über ihre Rechte und sucht gemeinsam nach Wegen mehr Beteiligung herzustellen. Das JRK bestärkt Kinder und Jugendliche darin, diese Wege auch aktiv zu beschreiten und ihre Rechte wahrzunehmen. Nicht nur ist es ihr gutes Recht: Von dem Engagement, der Freude und der Gestaltungslust junger Menschen kann die ganze Gesellschaft profitieren.

An der Mitmach-Kampagne können sich alle Verbandsebenen mit ihren insgesamt rund 140.000 jungen JRK-Mitgliedern beteiligen und eigene Aktionen und Projekte zu den Schwerpunkten durchführen. So werden Kinder und Jugendliche informiert, befähigt und ermutigt, lautstark für ihre Interessen einzustehen. Im Zuge der Kampagne lernen sie, welche Möglichkeiten zur Beteiligung sie heute schon haben und können sich aktiv und kreativ darüber austauschen, welche Beteiligungsformate es künftig geben muss, damit die Interessen junger Menschen in gesellschaftlichen Diskussionen und politischen Entscheidungsprozessen die Beachtung finden, die ihnen zusteht: Zu häufig geht es um ihre Zukunft, ohne dass sie gehört werden. Abschluss und Höhepunkt der Kampagne wird das JRK-Supercamp 2025 sein, auf dem bis zu 2000 Kinder und Jugendliche gemeinsam die Erfolge der Kampagne sowie den 100. Geburtstag des Jugendrotkreuzes feiern werden.

Alle Infos zur Kampagne sowie Aktionen und Projekte in den kommenden drei Jahren finden Sie auf www.lautstark-jrk.de.

Für weitere Informationen zur Kampagne und zum Deutschen Jugendrotkreuz wenden Sie sich bitte an Maximilian Würdig, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Bundesgeschäftsstelle Jugendrotkreuz (m.wuerdig(at)drk(dot)de, 030/85404-123).

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News Presse Jugendliche Jugendrotkreuz Kampagne Kinder
news-5018 Wed, 31 Aug 2022 12:09:05 +0000 Schwere Überschwemmungen in Südasien: DRK leistet Soforthilfe in Pakistan https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/schwere-ueberschwemmungen-in-suedasien-drk-leistet-soforthilfe-in-pakistan/ Ungewöhnlich starke Monsunniederschläge führen in weiten Teilen Pakistans zu katastrophalen Überschwemmungen, Sturzfluten und Erdrutschen. Nach Angaben der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRK) sind bereits mehr als tausend Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt sind laut Behördenangaben landesweit rund 33 Millionen Menschen betroffen. „Der humanitäre Bedarf der Menschen vor Ort ist enorm und wächst von Tag zu Tag. Es fehlt an Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser und adäquaten Notunterkünften. Zudem muss die medizinische Notversorgung für Betroffene sichergestellt werden“, sagt der Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Christian Reuter. „Gemeinsam mit unserer Schwestergesellschaft, dem Pakistanischen Roten Halbmond, leisten wir dringend benötigte Soforthilfe.“ Unterstützt vom Auswärtigen Amt, stellt das DRK in enger Abstimmung mit dem Pakistanischen Roten Halbmond (PRH) und der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung als erste Soforthilfe 4.000 Nahrungsmittelpakete und 6.000 Hygienepakete zur Verfügung. Damit wollen wir 10.000 Haushalte (ca. 60.000 Personen) in der nördlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa und in der südlichen Provinz Sindh unterstützen. „Die Regenfälle dauern in vielen Regionen an. Die Lage ist weiterhin dynamisch und in vielen Gebieten noch unübersichtlich. Die Aufrechterhaltung von minimalen Hygienestandards ist ebenso wichtig wie herausfordernd. Es wächst die Sorge vor Krankheiten, die sich über verunreinigtes Trinkwasser verbreiten“, so Reuter. „Daher unterstützen wir auch bei Aufklärungskampagnen zur Hygieneförderung, um die betroffenen Menschen auf nun drohende Gesundheitsgefahren und Schutzmaßnahmen aufmerksam zu machen.“

Die Auswirkungen der Überschwemmungen treffen ohnehin benachteiligte Regionen besonders hart, die noch immer unter den vielfältigen Auswirkungen der COVID-19 Pandemie leiden. Der PRH ist bereits seit Wochen in den unterschiedlichen Provinzen im Einsatz, die von den schon seit Juni andauernden Regenfällen besonders betroffen sind. Das DRK unterstützt die Schwestergesellschaft seit vielen Jahren und unterhält Büros in Islamabad und Peshawar.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Pakistan Fluthilfe

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News Presse Flutkatastrophe Monsun Nothilfe Soforthilfe Pakistan
news-5017 Mon, 29 Aug 2022 07:49:43 +0000 DRK: Internationaler Tag der Vermissten - Kernaufgabe Suchdienst wichtiger denn je https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-kernaufgabe-suchdienst-wichtiger-denn-je/ Weltweit fehlt von zahllosen geflüchteten Menschen jede Spur. Anlässlich des Internationalen Tags der Vermissten am 30. August stellt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) den Suchdienst als eine seiner Kernaufgaben, in den Mittelpunkt. „Jede einzelne vermisste Person bedeutet zugleich verzweifelte Angehörige, die auf eine erlösende Nachricht hoffen. Das Rote Kreuz hilft Familien international bei der Suche. Im vergangenen Jahr hat allein das DRK rund 1.730 Anfragen in der Internationalen Suche bearbeitet. Hauptherkunftsländer sind weiterhin Afghanistan, Syrien, Somalia und Irak. In diesem Jahr ist die Ukraine hinzugekommen. Insgesamt haben uns bisher rund 700 Anfragen erreicht. Angesichts all der schweren und langwierigen Krisen weltweit ist es umso wichtiger, unsere Suchdienstarbeit für Betroffene noch bekannter zu machen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Der DRK-Suchdienst steht etwa Angehörigen zur Seite, die infolge des bewaffneten Konflikts in der Ukraine von ihren Familien getrennt worden sind. Vermisst werden Zivilpersonen und Militärangehörige, darunter auch Kriegsgefangene. Bis Ende Juli 2022 hat der DRK-Suchdienst 186 Suchanfragen in diesem Kontext erhalten. Die Fälle werden gemeinsam mit dem internationalen Suchdienst-Netzwerk des Roten Kreuzes bearbeitet.

Das DRK hat sich zudem zum Internationalen Tag der Vermissten der multimedialen Kampagne #NoTraceOfYou des Rotkreuz-Suchdienst-Netzwerks in Europa angeschlossen. Diese nimmt die Suche entlang der Migrationsrouten nach Europa in den Blick. Laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind im Jahr 2021 fast 3.300 Menschen auf ihrer Flucht nach Europa verschwunden. Dies sind jedoch nur die dokumentierten Fälle.

Außerdem befasst sich der DRK-Suchdienst nach wie vor mit der Schicksalsklärung von Wehrmachtsangehörigen und Zivilpersonen, die seit dem Zweiten Weltkrieg vermisst werden. 2021 gingen hierzu 13.640 Anfragen ein; überwiegend aus Deutschland, aber ebenso aus Russland, Österreich, Polen, Norwegen und Australien. Auch im Bereich der Familienzusammenführung unterstützt der DRK-Suchdienst Betroffene, 2021 bundesweit mit rund 20.100 Beratungen zu den rechtlichen Voraussetzungen. Seit 1953 wird der DRK-Suchdienst vom Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) institutionell gefördert.

Die Pressestelle vermittelt gerne Interviews mit der DRK-Präsidentin und dem DRK-Suchdienst. Die elektronische Pressemappe finden Sie hier.

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News Presse IKRK Suchdienst Ukraine
news-5016 Tue, 23 Aug 2022 06:42:09 +0000 6 Monate Krieg in der Ukraine: DRK stärkt Gesundheitsversorgung und Winterhilfe https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/6-monate-krieg-in-der-ukraine-drk-staerkt-gesundheitsversorgung-und-winterhilfe/ Der seit sechs Monaten andauernde Krieg in der Ukraine fordert weiter unzählige Opfer. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) war schon vor der Eskalation des Konflikts im Land aktiv und hat sein Engagement seither stark ausgebaut. „Der bewaffnete Konflikt in der Ukraine und die Folgen sind eine Katastrophe für jeden einzelnen Menschen aus der betroffenen Zivilbevölkerung. Zusammen mit dem Ukrainischen Roten Kreuz und der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung konzentrieren wir uns vor allem auf unmittelbare Soforthilfe und die Gesundheitsversorgung für besonders gefährdete Gruppen wie Alte, Kranke und Menschen mit Behinderung in verschiedenen Landesteilen“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Die Gesundheitsversorgung ist etwa in der südukrainischen Stadt Mykolajiw, die fortwährend schweren Angriffen ausgesetzt ist, extrem eingeschränkt. Patienten müssen von dort häufig in andere Regionen verlegt werden. In Odessa und der Ostukraine unterstützen wir seit März ein Ambulanz-Programm des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz für den Transport Verletzter und gefährdeter Menschen. Mit großer Unterstützung unseres Verbandes konnten wir bereits über 70 Notfallsanitäterinnen und -sanitäter in diesen Einsatz entsenden und dazu beitragen, bisher über 300 Personen medizinisch fachgerecht und würdevoll zu transportieren“, sagt Reuter weiter.

In der Westukraine unterstützt das DRK in den Regionen Lwiw, Rivne und Volyn mobile Gesundheitsversorgung sowie häusliche Pflege- und Besuchsdienste des Ukrainischen Roten Kreuzes (URK) für bislang über 570 Personen. Vergleichbare Maßnahmen laufen in Odessa an. „In Vorbereitung auf den Winter und die sich damit im Land weiter verschärfende Situation planen wir Haushalte zu unterstützen, die Geflüchtete aufgenommen und so höhere Aufwendungen haben. Auch öffentlich betriebene Notunterkünfte sollen über die Wintermonate gezielt Hilfe erhalten“, ergänzt Reuter.

Aktuell unterstützt das DRK das URK in Kiew sowie den Regionen Lwiw, Rivne, Volyn und Odessa. Es unterhält zwei Büros (Kiew, Lwiw) und beschäftigt acht internationale Mitarbeitende. Gemeinsam mit seinen Schwestergesellschaften, dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) ist das DRK neben der Ukraine auch in den Nachbarländern Polen, Ungarn, Litauen, der Slowakei und der Republik Moldau im Einsatz.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Ukraine

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News Presse IKRK Krieg Konflikt Gesundheit Soforthilfe Ukraine Rettungsdienst
news-5015 Fri, 19 Aug 2022 06:00:00 +0000 Rotes Kreuz verteilt Bargeld bei Ernährungskrise in Somalia https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/rotes-kreuz-verteilt-bargeld-bei-ernaehrungskrise-in-somalia/ Die Ernährungskrise in Somalia, wie auch am gesamten Horn von Afrika, bedroht derzeit das Leben vieler Menschen vor Ort. Langandauernde, wiederkehrende Dürreperioden und die Folgen des bewaffneten Konfliktes in der Ukraine verschärfen die angespannte Lage weiter. Bereits jetzt können sich rund 45 Prozent der Bevölkerung nicht mehr mit Nahrungsmitteln versorgen. Um die Menschen in der Region zu unterstützen, verteilt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Bargeldhilfen – eine besonders selbstbestimmte Form humanitärer Unterstützung. „Die Menschen wissen selbst am besten, was sie in einer Notsituation am dringendsten brauchen“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. „Bargeldhilfen sind gerade deshalb so effektiv, weil sie den Menschen helfen, ihren Bedarf in unterschiedlichen Lebensbereichen eigenverantwortlich zu decken. Auf diese wichtige Säule unserer Arbeit möchten wir anlässlich des Welttags der humanitären Hilfe aufmerksam machen.“ Einer der Hauptgründe für die derzeitige Ernährungskrise in Somalia ist eine bereits seit Jahren anhaltende Dürre. Es ist schon die vierte Regenzeit in Folge mit – je nach Region – 40 bis 70 Prozent weniger Niederschlag als üblich. Diese Situation hat inzwischen rund 6,1 Millionen Menschen dazu gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Ein weiterer zentraler Grund für die gegenwärtige Zuspitzung der Ernährungskrise ist der bewaffnete Konflikt in der Ukraine: Bis vor Kurzem stammten 92 Prozent des nach Somalia importierten Weizens aus der Ukraine und Russland. Die Zufuhr ist jedoch mittlerweile stark eingebrochen und die Preise des verfügbaren Weizens sind dadurch massiv gestiegen.

Um besonders betroffenen Familien zu helfen, unterstützt das DRK in Somaliland seine Schwestergesellschaft, den Somalischen Roten Halbmond, dabei, Bargeld an rund 1.500 betroffene Haushalte zu verteilen. Humanitäre Geldleistungen können auch dazu beitragen, lokale Märkte zu stärken, indem durch mehr Kaufkraft der lokale Wirtschaftskreislauf angeregt wird. „Bargeldzahlungen sind eine sehr kosteneffiziente Form der humanitären Hilfe, weil keine Transport- oder Lagerkosten für humanitäre Güter anfallen“, sagt Reuter. „Mit Bargeldhilfen können die betroffenen Menschen trotz gestiegener Preise Nahrungsmittel kaufen, sofern lokale Märkte noch funktionieren. Dadurch kann die gesamte Hilfeleistung des DRK genau dort ankommen, wo sie gebraucht wird.“

Die Pressestelle vermittelt gern Interviews mit der DRK-Länderreferentin Ostafrika Marieke Krull.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Hunger in Afrika

Weitere Informationen zu den DRK-Projekten in Somalia:
www.drk.de/hilfe-weltweit/wo-wir-helfen/afrika/somalia/humanitaere-nothilfe-in-somalia/

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News Presse Ernährungssicherung Klimawandel Dürre Afrika Somalia Christian Reuter
news-5013 Mon, 25 Jul 2022 08:00:00 +0000 Sicherheit beim Baden - DRK mahnt: Ausbildung von Rettungsschwimmern stärken https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/sicherheit-beim-baden-drk-mahnt-ausbildung-von-rettungsschwimmern-staerken/ Sommer, Hitze, Ferienzeit – bundesweit zieht es derzeit viele Menschen ans Wasser. Auch die Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sind jetzt verstärkt im Einsatz. „Damit die Sicherheit beim Baden auch in Zukunft in Schwimmbädern, an Flüssen, in Seen und am Meer gewährleistet ist, müssen wir dringend zuverlässig für Nachwuchs bei den Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern sorgen“, sagt Andreas Paatz, Bundesleiter der DRK-Wasserwacht, anlässlich des „Welttages gegen das Ertrinken“ am 25. Juli. „Ebenso wichtig ist es, die Schwimmausbildung und damit das sichere Schwimmen zu stärken.“ In den vergangenen zwei Jahren war die Ausbildung zum Rettungsschwimmabzeichen aufgrund der Covid-19-Pandemie und der damit verbundenen weitreichenden Schließungen der Schwimmbäder sowie der geltenden Sicherheits- und Hygienevorkehrungen stark eingeschränkt. „Wir gehen davon aus, dass fast zwei Jahrgänge neu ausgebildeter Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer ausgefallen sind. Gleichzeitig war auch der Schwimmunterricht von den Einschränkungen betroffen, sodass deutlich weniger Kinder schwimmen gelernt haben“, sagt Paatz. Um diesem Trend entgegenzuwirken, engagiert sich die Wasserwacht für die Stärkung der Schwimmer- und Rettungsschwimmer-Ausbildung.

„Wer sicher schwimmt, kann Rettungsschwimmer werden; ein Ehrenamt, das besonders abwechslungsreich und attraktiv ist“, sagt Paatz. Das ehrenamtliche Engagement bei der Wasserwacht hält fit und bietet die Möglichkeit, Wachdienst an den schönsten Stränden der Republik zu halten. Darüber hinaus kann man sich in verschiedenen Gebieten spezialisieren, zum Beispiel dem Tauchen, der Fließwasserrettung oder der hubschraubergestützten Wasserrettung. Auch Natur- und Gewässerschutz spielen zunehmend eine wichtige Rolle.

Deutschlandweit hat die Wasserwacht rund 100.000 aktive Mitglieder. Sie sichern bundesweit an über 3.000 Wachstationen deutsche Badegewässer von der Nord- und Ostsee über Fließgewässer bis hin zu zahlreichen Seen.

Die Pressestelle vermittelt gern Interviews mit Ansprechpartnern der Wasserwacht.

Weitere Informationen zur DRK Wasserwacht: https://www.drk.de/wasserwacht/

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News Presse Wasserwacht Erste Hilfe und Rettung Rettung
news-5010 Wed, 13 Jul 2022 07:13:46 +0000 Heiße Sommertage - DRK: Hitzenotfällen vorbeugen und Erste Hilfe leisten https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/heisse-sommertage-drk-hitzenotfaellen-vorbeugen-und-erste-hilfe-leisten/ In vielen Teilen Deutschlands erfreuen sich Menschen derzeit der Sonne und sommerlichen Temperaturen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) weist darauf hin, dass mit den Temperaturen aber auch das Risiko für Hitzenotfälle steigt. Das gilt insbesondere für ältere und kranke Menschen, aber auch Säuglinge und Kleinkinder. „Die Gefahr von Hitzenotfällen sollte nicht unterschätzt werden“, sagt DRK-Bundesarzt Univ.-Prof. Dr. med. Bernd Böttiger. „Es gibt einfache Tipps, wie man sich schützen kann. Wichtig ist auch, Notfälle zu erkennen und im Ernstfall Erste Hilfe leisten zu können.“ „Bei Hitze sollte man vor allem darauf achten, ausreichend zu trinken, mindestens einen Liter mehr als die üblichen 1,5 bis 2 Liter täglich und das nicht erst, wenn ein Durstgefühl einsetzt“, so Prof. Böttiger, der auch Klinikdirektor an der Uniklinik in Köln ist. Sofern möglich, sollten körperliche Aktivitäten reduziert werden, um eine Doppelbelastung des Kreislaufs zu vermeiden. Wenn sich Aktivitäten nicht vermeiden lassen, sollte wiederum mehr getrunken werden. Außerdem kann man hitzebedingten Notfällen vorbeugen, indem man direkte Sonneneinstrahlung meidet, sich im Schatten aufhält und schützende Bekleidung trägt. Dazu gehören Sonnenhüte und andere Kopfbedeckungen sowie leichte, lichtdichte Kleidung, die den Schweiß aufnehmen kann und wärmedurchlässig ist. Räume, in denen man sich aufhält, können durch morgendliches und abendliches Durchlüften abgekühlt werden.

„Um bei Hitzenotfällen Erste Hilfe leisten zu können, ist es wichtig, frühe Anzeichen zu erkennen“, sagt Prof. Böttiger. „Dazu können Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, ein hochroter heißer Kopf, kühle Körperhaut, Schüttelfrost, aber auch ernste Kreislaufprobleme gehören.“ Zu wichtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen zählen: Betroffene sofort aus der direkten Sonne holen und in den Schatten bringen bzw. Schatten spenden. Den Oberkörper erhöht lagern. Beengende Kleidung öffnen, um einen Wärmestau zu vermeiden. Sofern Betroffene bei Bewusstsein sind, Wasser oder elektrolythaltige Getränke wie Apfelschorle oder Tee anbieten. Durch kalte Umschläge und das Zufächeln von Luft weitere Abkühlung schaffen. Bei Bewusstlosigkeit und sicher normaler Atmung die stabile Seitenlage anwenden und umgehend den Notruf 112 tätigen. Wenn sich der Zustand durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht bessert, sollte ebenfalls der Notruf 112 getätigt werden.

Die Pressestelle vermittelt gern Interviews mit Prof. Böttiger.

Weitere Informationen zu Erster Hilfe bei Hitzenotfällen finden Sie auf unseren Erste Hilfe Seiten: https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe/

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News Presse Erste Hilfe
news-5011 Wed, 13 Jul 2022 04:42:00 +0000 DRK ernennt drei neue Ehrenmitglieder https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-ernennt-drei-neue-ehrenmitglieder/ Das Präsidium des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ernennt drei neue Ehrenmitglieder. Eberhard Desch, Marcus Janßen und Prof. Dr. med. Peter Sefrin haben sich durch herausragendes und langjähriges Engagement beim DRK ausgezeichnet. „Das DRK lebt von der großartigen Arbeit seiner Mitglieder. Wir danken Herrn Desch, Herrn Janßen und Prof. Dr. med. Sefrin herzlich für ihre ehrenwerte Haltung und langjährige Treue,“ sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Eberhard Desch unterstützte über sieben Jahre bis 2021 das DRK ehrenamtlich als Konventionsbeauftragter und trug in dieser Rolle maßgeblich zur Vermittlung von Wissen und der Vertiefung der Zusammenarbeit im Bereich Humanitäres Völkerrecht bei. Nach seinem juristischen Studium hatte er als Richter und Staatsanwalt gearbeitet. 1988 wechselte er ins Bundesministerium der Justiz, wo er ab 1998 das Referat für Völkerrecht, internationale Organisationen, internationale Gerichtsbarkeit leitete. Weitere Tätigkeiten umfassten die Mitgliedschaft im Lenkungsausschuss für rechtliche Zusammenarbeit des Europarates sowie ab 2003 die dreijährige Präsidentschaft der Europäischen Kommission für die Effizienz der Justiz des Europarates. Er war zudem Mitglied der deutschen Delegation bei der Vertragsstaaten-Versammlung des Römischen Statuts des Internationalen Strafgerichtshofs und langjähriger Vertreter des Bundesministeriums der Justiz im DRK-Fachausschuss Humanitäres Völkerrecht.

Marcus Janßen ist bereits seit seinem zehnten Lebensjahr Mitglied beim DRK. Schon seit 1995 hatte der gelernte Bankkaufmann und studierte Betriebswirt eine Gruppenleitung im Kreisverband Krefeld inne, um nach seiner Tätigkeit in leitenden Positionen beim Jugendrotkreuz des Landesverbandes 2008 zum DRK-Bundesverband zu wechseln. Dort wurde er erst zum Stellvertretenden Bundesleiter und dann 2013 zum Bundesleiter des Jugendrotkreuzes sowie zum Präsidiumsmitglied gewählt. Neben seiner Arbeit im DRK war Herr Janßen viele Jahre als Consultant in der Strategie- und Managementberatung sowie beim Genossenschaftsverband Bayern e.V. als Referatsleiter der Abteilung Bankausbildung tätig.

Prof. Dr. med. Peter Sefrin ist seit 1961 ehrenamtlich beim DRK-Landesverband Bayerisches Rotes Kreuz tätig. Er unterstützte über viele Jahre hinweg vor allem in der Jugendarbeit, im Rettungsdienst und als Landesarzt. 2009 wurde er zum DRK-Bundesarzt und somit auch zum Präsidiumsmitglied sowie Vorsitzenden der Ständigen Konferenz der DRK-Landesärztinnen und -ärzte ernannt. Prof. Dr. med. Sefrin gab dem Amt des DRK-Bundesarztes bis zum Ende seiner Tätigkeit 2021 ein beachtliches medizinisches Gewicht. Neben seiner Arbeit für das DRK war er Schriftleiter der Zeitschrift „Der Notarzt – Notfallmedizinische Information“, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin, wissenschaftlicher Leiter des RETTmobil-Notfallkongresses und bis zu seiner Emeritierung Sektionsleiter der Präklinischen Notfallmedizin der Universität Würzburg.

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News Präsidium DRK-Mitarbeiter
news-5009 Mon, 11 Jul 2022 08:05:21 +0000 Jahrestag Hochwasserkatastrophe: DRK-Einsatz im Ahrtal zeigt Gebot, Ehrenamt zu stärken https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/jahrestag-hochwasserkatastrophe-drk-einsatz-im-ahrtal-zeigt-gebot-ehrenamt-zu-staerken/ Am 14./15. Juli jährt sich die Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Andauernder Starkregen führte in der Region zu Überflutungen. Mehr als 180 Menschen verloren ihr Leben, unzählige Häuser, Betriebe und Einrichtungen wurden zerstört. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) leistete unmittelbar Soforthilfe, trägt bis heute zur infrastrukturellen Stabilisierung bei und hat Projekte zu Wiederaufbau, Stärkung und Vorsorge angelegt. „Auch ein Jahr nach der Katastrophe sind wir weiter vor Ort im Einsatz, stellen wichtige Infrastruktur und psychosoziale Betreuung zur Verfügung. Wir bleiben, solange wir gebraucht werden“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. In den ersten Tagen und Wochen half das DRK mit der Bereitstellung von Verpflegung, Trinkwasser, Hygieneartikeln, medizinischer Versorgung in vier mobilen Arztpraxen und einer Notfallapotheke sowie Bautrocknern und Warmluftgebläsen. Lichtmasten sorgten für Beleuchtung und über Monate sicherten Ersatzstromerzeuger vielerorts die Stromversorgung ab. Über Richtfunk stellt das DRK weiterhin den Bewohnern des gesamten Ahrtals mobiles Internet zur Verfügung. Zudem wurden drei temporäre Kläranlagen in den Gemeinden Mayschoß, Hönningen und Altenahr vom DRK aufgebaut, um die Abwasseraufbereitung zum Schutz der Bevölkerung und der Umwelt zu sichern. Ein weiterer Schwerpunkt ist die psychosoziale Betreuung. Die drei am stärksten betroffenen DRK-Landesverbände Rheinland-Pfalz, Nordrhein und Westfalen-Lippe stellen weiterhin Beratungsangebote zur Verfügung.

„Dies alles war und ist nur möglich durch den beherzten Einsatz unserer vielen DRK-Ehrenamtlichen“, sagt Hasselfeldt. Zu Spitzenzeiten waren in der Region bis zu 3.500 Helferinnen und Helfer aus dem gesamten Bundesgebiet im Einsatz. Insgesamt hat die Personalauswertung gut 90.000 ehrenamtlich geleistete Einsatzkräftetage ergeben. Zahlreiche Ehrenamtliche unterstützen weiterhin Projekte im Wiederaufbau, der Betreuung und der Vorsorge. „Nicht zuletzt diese Erfahrung zeigt, dass wir das Ehrenamt stärken müssen, um im Bevölkerungsschutz handlungsfähig zu bleiben“, so Hasselfeldt. Das DRK fordert eine Gleichstellung der Ehrenamtlichen von DRK und anderen anerkannten Hilfsorganisationen analog zu Freiwilliger Feuerwehr und THW in allen Bundesländern. Dabei geht es um die Freistellung vom Arbeitsplatz, Verdienstausfallleistungen an Arbeitgeber, umfassenden sozialversicherungs-rechtlichen Schutz und ein Recht zur Freistellung bei Aus- und Fortbildung sowie bei Übungen.

Weitere Informationen:
https://www.drk.de/flutkatastrophe
https://youtu.be/V-Ap0KLFLJg

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News Presse Flutkatastrophe Hochwasser Deutschland
news-5008 Fri, 08 Jul 2022 07:36:44 +0000 Presseeinladung: DRK-Bilanz zum bisherigen Hochwassereinsatz https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/presseeinladung-drk-bilanz-zum-bisherigen-hochwassereinsatz/ Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, wird zum Jahrestag der Hochwasserkatastrophe gemeinsam mit dem Präsidenten des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz, Rainer Kaul, die Kläranlage Mayschoß im Ahrtal besuchen und eine Zwischenbilanz zum Einsatz ziehen. Medien sind dazu herzlich eingeladen. Durch das verheerende Hochwasser im Juli 2021 wurden auch viele Klärwerke im Ahrtal zerstört oder stark beschädigt. Um die Abwasseraufbereitung weiterhin zu sichern und die Ausbreitung von Krankheiten und Umweltschäden zu mindern, hat das DRK drei Anlagen in der Region aufgebaut. Die temporäre Kläranlage in Mayschoß war das erste Projekt dieser Art in Deutschland, das seit September 2021 das Abwasser von rund 600 Bewohnerinnen und Bewohnern der Region reinigt.

Neben Gerda Hasselfeldt und Rainer Kaul werden bei dem Pressegespräch auch Vertreterinnen und Vertretern des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz und des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler sowie Vertreterinnen und Vertreter von Behörden zugegen sein.

Es wird unter anderem auf folgende Fragen eingegangen werden:

• Welche Lehren zieht das DRK aus der Katastrophe für den Bevölkerungsschutz und das Ehrenamt?
• Wie sah der bisherige Einsatz des DRK in der Region aus?

Termin: 13. Juli 2022, 15.30 Uhr
Ort: 53508 Mayschoß, Rotweinstraße (vor dem Ortseingang Mayschoß)
Anwesende: Gerda Hasselfeldt, DRK-Präsidentin, Rainer Kaul, Präsident des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz
Ansprechpartnerin vor Ort: Lynn Kühl, Tel. 01575 8730729

Um kurze Anmeldung wird gebeten bei Anett Stefanov, a.stefanov(at)drk(dot)de, Tel. 030 85404 157.

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News Presse
news-5007 Tue, 05 Jul 2022 06:46:02 +0000 Erdbeben in afghanisch-pakistanischer Grenzregion: DRK unterstützt Hilfseinsatz in Afghanistan https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/erdbeben-in-afghanisch-pakistanischer-grenzregion-drk-unterstuetzt-hilfseinsatz-in-afghanistan/ Mehr als eine Woche nach dem Erdbeben in Afghanistan, bei dem es erhebliche Zerstörungen in Teilen der Regionen Khost und Paktika gab, ist die Lage weiter unübersichtlich. Angaben der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) zufolge kamen mindestens 1.000 Menschen ums Leben, viele mehr wurden verletzt. Aufgrund der unzugänglichen Lage ist ein genaues Bild der Situation und der exakten Opferzahlen noch unklar. „Das Erdbeben ist eine Tragödie für die afghanische Bevölkerung und verschlimmert die bereits dramatische humanitäre Situation im Land,“ sagt der Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Christian Reuter. „Es ist wichtig den Menschen in der Region in diesen schweren Zeiten zur Seite zu stehen.“ In enger Abstimmung mit der Schwestergesellschaft Pakistanscher Roter Halbmond und anderen Partnern innerhalb der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung plant das DRK die Bereitstellung von dringend benötigten Nahrungsmitteln und Hilfsgütern für die betroffenen Familien. 1.400 Nahrungsmittelpakete sowie 1.400 Küchenutensilien-Sets werden dafür in Pakistan beschafft und in der Erdbebenregion an den Afghanischen Roten Halbmond übergeben.

Teams des Afghanischen Roten Halbmonds unterstützen die von dem Erdbeben schwer getroffenen Gemeinden mit Such- und Rettungsmaßnahmen sowie Erster Hilfe für Verletzte. Lastwagen mit Hilfsgütern und Medikamenten sowie Krankenwagen wurden in die betroffenen Gebiete entsandt. Sie ergänzen die mobilen Gesundheitsteams, die bereits vor dem Erdbeben in der Region im Einsatz waren. Der Afghanische Rote Halbmond verfügt über ein Netzwerk von mehr als 30.000 Freiwilligen und 2.400 Mitarbeitenden, die in allen Provinzen Afghanistans aktiv sind.

Das Erdbeben, das in der Region das tödlichste seit zwei Jahrzehnten war, ereignete sich in der Nacht vom 21. zum 22. Juni mit einer Stärke von 5,9 etwa 40 km von der Stadt Khost entfernt, einer Provinzhauptstadt im Südosten Afghanistans. Die schlimmsten Schäden entstanden in der Nachbarprovinz Paktika, an der Grenze zu Pakistan. Entstandene Schäden betreffen in der afghanisch-pakistanischen Grenzregion schätzungsweise 200.000 Menschen.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Afghanistan

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News Weltkatastrophenbericht Presse
news-5004 Mon, 04 Jul 2022 12:00:00 +0000 Gemeinsam Gesundheit Geben: STADA unterstützt das DRK https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/gemeinsam-gesundheit-geben/ Das Deutsche Rote Kreuz startet eine neue langfristig angelegte Kooperation mit dem Gesundheitsunternehmen STADA. Gemeinsam verfolgen STADA und das DRK das Ziel, Menschen zu unterstützen, die sich aufgrund fehlender Krankenversicherung oder trotz Krankenversicherung keine ausreichende Gesundheitsversorgung leisten können. Zwischen dem 1. Juli 2022 und dem 31. Dezember 2023 wird STADA Consumer Health Deutschland einen Anteil aus dem Verkauf des rezeptfreien STADA Generika-Sortiments dem DRK übergeben. Dank der gesammelten Gelder werden verschiedene Projekte aus dem Verband gefördert.

Unterstützte Gesundheitsprojekte

Mit der Zielsetzung die Anzahl der lokalen Projekte stetig auszuweiten, startet unsere Kooperation mit der Unterstützung der folgenden Projekte:

Weitere Informationen finden Sie hier: stada.de/gemeinsamgesundheitgeben

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News
news-5006 Thu, 30 Jun 2022 09:01:35 +0000 DRK-Gedenkstein erinnert an demokratische Neugründung https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-gedenkstein-erinnert-an-demokratische-neugruendung/ In Erinnerung an die demokratische Neugründung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in der Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg hat das DRK einen Gedenkstein in Koblenz errichtet und feierlich eingeweiht. Auch rund siebzig Jahre später sind Menschlichkeit und Solidarität grundlegende Werte des Engagements des DRK. DRK-Vizepräsident Dr. Volkmar Schön erinnerte bei der Zeremonie an die geschichtliche Bedeutung der Stadt. „In dem ehemaligen Berghotel Rittersturz in Koblenz wurde 1948 nicht nur die demokratische Bundesrepublik Deutschland aus den westlichen Bundesländern gegründet, sondern zwei Jahre später auch ein demokratisches Rotes Kreuz. Ein entscheidendes Merkmal der Bundesrepublik ist, dass erstmals eine umfängliche Bürgergesellschaft geschaffen wurde“, sagte Dr. Schön. „Dies bildet auch das Deutsche Rote Kreuz durch die starke Rolle seiner Mitglieder und die föderale Struktur deutlich ab. Damit leisten wir als Rotes Kreuz neben der Hilfe für die Menschen auch einen Beitrag zur Stärkung der gesamten Zivilgesellschaft in unserem Lande.“

Im Rahmen des Gedenkens an diesen wichtigen Moment der Rotkreuzgeschichte wurde in Anwesenheit von Oberbürgermeister David Langner der Gedenkstein auf dem Platz an der Liebfrauenkirche vor dem „Haus der Begegnung“ des DRK-Kreisverbandes Koblenz eingeweiht.

In seiner Rede betonte Dr. Schön die besondere Rolle des DRK in Deutschland. „Es ist unser eigener Anspruch, helfend dem Staat zur Seite zu stehen. Und doch setzen wir uns unabhängig von diesem und unparteilich für die uns anvertrauten Menschen ein. Denn die Staaten – auch die Bundesrepublik Deutschland – haben uns garantiert, dass wir überall und jederzeit unsere Aufgaben nach den sieben Rotkreuzgrundsätzen verrichten können. Damit sind wir eben gleichzeitig Auxiliar des Staates sowie Helfer und Anwalt der Menschen. Und unsere Hilfe richtet sich dabei allein nach dem Maß der Not.“

Weitere Informationen zur Geschichte des DRK: https://www.drk.de/das-drk/geschichte-des-roten-kreuzes/wissen-und-helfen/das-rote-kreuz/geschichte-des-deutschen-roten-kreuzes/

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News Presse Historisches Deutschland
news-5005 Wed, 29 Jun 2022 14:58:48 +0000 DRK und Hansaplast erneuern Kooperation https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-und-hansaplast-erneuern-kooperation/ Bereits seit 2014 arbeiten das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und das Jugendrotkreuz (JRK) eng mit Hansaplast als internationalem Experten im Bereich Wundversorgung zusammen. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, dass möglichst viele Menschen Erste Hilfe-Kenntnisse erlangen und im Alltag anwenden können. „Wir gratulieren Hansaplast zum 100-jährigen Markenjubiläum und freuen uns, die Zusammenarbeit mit einem so etablierten und renommierten Partner weiterzuführen“, sagt DRK- Generalsekretär Christian Reuter. Die Kooperation wurde zuletzt um weitere zwei Jahre verlängert. Ein Fokus der geförderten Projekte im JRK liegt, wie in den Vorjahren, auf der kindgerechten Wissensvermittlung zu Erste Hilfe-Inhalten mit dem Schwerpunkt Wunderversorgung. Das Jugendrotkreuz setzt sich mit seinen Programmen dafür ein, Kinder möglichst früh an das Thema Erste Hilfe heranzuführen. So werden die Motivation und Fähigkeit zum Helfen schon in der Grundschule gefördert.

Hansaplast führt die Unterstützung dieser Angebote im Rahmen der Kooperation mit dem DRK weiter fort. Unfälle passieren schnell im Schulalltag: Es ist wichtig, dass Kinder bereits im Grundschulalter mit einfachen Erste-Hilfe-Maßnahmen vertraut werden und ein Bewusstsein für Gefahren entwickeln, um Verletzungen zu vermeiden und die eigene Sicherheit zu erhöhen. Spielerisch aufbereitete Erste-Hilfe-Themen senken nicht nur die Angst vor kleineren Wunden und beugen einer Entstehung von Hemmschwellen bei Hilfeleistungen vor. Sie bieten auch die Möglichkeit für nachhaltiges Lernen und können zudem positive Effekte wie die Steigerung der Zivilcourage und des Selbstbewusstseins herbeiführen.

Neben den Programmen des JRK fördert Hansaplast in den kommenden zwei Jahren ebenfalls den DRK Elterncampus. Dieser wurde 2020 ins Leben gerufen, um Eltern und Familien auch während der Covid-19 Pandemie mit wichtigen Kursprogrammen zu unterstützen. Der DRK Elterncampus bietet eine Vielfalt an virtuellen Kursangeboten, wie unter anderem Kurse zum Thema Erste Hilfe am Kind. Gemeinsam mit Hansaplast will das DRK nicht nur Eltern miteinander vernetzen und Austausch anregen, sondern Expertenwissen vermitteln und gemeinsam wachsen.

Weitere Informationen zu den Erste-Hilfe-Programmen des Jugendrotkreuzes für Kinder und Jugendliche finden Sie hier.

Weitere Informationen zum DRK Elterncampus finden Sie hier.

Für weitere Informationen zum Deutschen Jugendrotkreuz wenden Sie sich bitte an Maximilian Würdig, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Bundesgeschäftsstelle Jugendrotkreuz (m.wuerdig(at)drk(dot)de, 030/85404-123).

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News Erste Hilfe Kooperationen Jugendrotkreuz
news-5003 Fri, 24 Jun 2022 08:45:29 +0000 „Fackellauf nach Solferino“ endet am Ursprungsort der Rotkreuzidee https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/fackellauf-nach-solferino-endet-am-ursprungsort-der-rotkreuzidee/ Bereits seit 1992 organisiert das Italienische Rote Kreuz die sogenannte Fiaccolata, eine internationale Gedenkveranstaltung zum Ursprung der Rotkreuzidee. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) beteiligt sich in diesem Jahr mit einem „Licht der Hoffnung“ das seit Februar von DRK-Ehrenamtlichen durch die gesamte Bundesrepublik getragen wurde. Im Rahmen des „Fackellauf nach Solferino 2022“ startete die DRK-Fackel am Sitz des Generalsekretariats in Berlin und wurde unter Beteiligung aller 19 DRK-Landesverbände sowie mithilfe Ehrenamtlicher des Österreichischen und Italienischen Roten Kreuzes bis nach Italien weitergegeben. „Wir möchten allen Ehrenamtlichen, die sich am ‚Fackellauf nach Solferino 2022‘ beteiligt haben herzlich danken. Der Weg der DRK-Fackel gestaltete sich so vielseitig wie der Verband selbst“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. „Die Teilnehmenden haben im Laufe der Aktion viele verschiedene Aspekte unserer Arbeit liebevoll in Szene gesetzt.“ Besuche von historischen Orten sowie Einrichtungen des DRK und des eigenständigen Jugendverbandes, dem Jugendrotkreuz; Bootsüberfahrten mit der Wasserwacht; Begleitung durch Hunde- und Motoradstaffeln; Transport per Fahrrad, Quad und sogar zu Pferd; Ehrenamtliche in Dienstbekleidung und historischen Kostümen – der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.

„Mit der Teilnahme an der Fiaccolata in Italien findet die Aktion einen feierlichen Abschluss, der unsere Verbundenheit mit der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung unterstreicht“, sagt Hasselfeldt.

Im Jahr 1859 reiste der Schweizer Geschäftsmann Henry Dunant durch Italien und wurde dabei Zeuge der Folgen der Schlacht von Solferino, einer der größten Auseinandersetzungen jener Zeit. Seine Erfahrungen hielt er in der Schrift „Eine Erinnerung an Solferino“ fest, an deren Ende er die Vision für die Gründung neutraler Hilfsgesellschaften für Verwundete formulierte, die den Grundstein der Rotkreuzidee bildet. Bei der mehrtägigen Gedenkveranstaltung rund um den Fackelzug von Solferino in die nahegelegene Kleinstadt Castiglione delle Stiviere kommen jedes Jahr Tausende Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus ganz Europa und der Welt zusammen. Aufgrund der Corona-Pandemie fanden die Feierlichkeiten in den letzten Jahren in kleinerem Rahmen statt.

Weitere Informationen zum DRK „Fackellauf nach Solferino 2022“: www.drk.de/fiaccolata2022

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Presse
news-5001 Wed, 22 Jun 2022 08:07:12 +0000 Presseeinladung: Einweihung des DRK-Gedenksteins in Koblenz https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/presseeinladung-einweihung-des-drk-gedenksteins-in-koblenz/ Anlässlich der eigenen demokratischen Neugründung in der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) einen Gedenkstein in Koblenz. Das Denkmal soll als Zeichen für Mitmenschlichkeit, Solidarität und Demokratie dienen. Medienvertretende sind zur Einweihung herzlich eingeladen. Im Februar 1950 fand die demokratische Neugründung des DRK in der Bundesrepublik Deutschland statt. Der Versammlungsort war das ehemalige Berghotel Rittersturz bei Koblenz, wo wenige Jahre zuvor auch der Zusammenschluss der westlichen Bundesländer zur Bundesrepublik entschieden worden war. Im Rahmen des Gedenkens wird der Stein in Koblenz auf dem Platz an der Liebfrauenkirche vor dem „Haus der Begegnung“ des DRK-Kreisverbandes Koblenz errichtet. „Er erinnert an den organisatorischen und geistigen Neuanfang des Roten Kreuzes nach dem Krieg und an seinen festen Willen, in der sich ausformenden Demokratie der Bundesrepublik Deutschland eine aktive Rolle zu spielen“, erläutert DRK-Vizepräsident Dr. Volkmar Schön.

Die feierliche Einweihung des DRK-Gedenksteins findet am 29. Juni 2022, ab 16.00 Uhr statt. DRK-Vizepräsident Dr. Schön und der Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, David Langner, werden das Denkmal gemeinsam enthüllen und das Programm mit Reden begleiten. Anschließend gibt es einen Empfang im „Haus der Begegnung“.

Termin: 29. Juni 2022, 16.00 Uhr
Ort: Platz an der Liebfrauenkirche, Koblenz (Enthüllung Gedenkstein) und
„Haus der Begegnung“ des DRK-KV Koblenz (Empfang und Sommerfest)
An der Liebfrauenkirche 20, 56068 Koblenz
Anwesende: DRK-Vizepräsident Dr. Volkmar Schön, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz David Langner, Bildungs- und Kulturdezernentin der Stadt Koblenz Dr. Margit Theis-Scholz, Präsident DRK-LV Rheinland-Pfalz Rainer Kaul, Vorstandsvorsitzende DRK-LV Rheinland-Pfalz Anke Marzi, Vorstand DRK-LV Rheinland-Pfalz Manuel Gonzalez, Präsident DRK-KV Koblenz Leo Biewer und Geschäftsführer DRK-KV Koblenz Volker Grabe
Ansprechpartnerin für Medien: Ute Casper, 0173 5224233

Journalistinnen und Journalisten werden gebeten, sich bis zum 27. Juni 2022 unter presse(at)drk(dot)de mit folgenden Angaben zu akkreditieren: Vor- und Zuname, Medium.

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Presse Rotkreuzgeschichte Historisches
news-5000 Mon, 20 Jun 2022 07:46:46 +0000 Interschutz 2022: Bevölkerungsschutz auf komplexe Krisen vorbereiten https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/interschutz-2022-bevoelkerungsschutz-auf-komplexe-krisen-vorbereiten/ Pandemische Szenarien wie die Covid-19 Lage, Extremwetterereignisse wie die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021, geopolitische Herausforderungen wie der Ukraine Krieg – diese Beispiele unterstreichen die wachsenden Herausforderungen an die Einsatz- und Anpassungsfähigkeit des Bevölkerungsschutzes. Angesichts der dynamischen Entwicklung komplexer, sich überschneidender Krisen betont das Deutsche Rote Kreuz (DRK) die Notwendigkeit, den Bevölkerungsschutz in Deutschland weiter zu stärken. „Um den Herausforderungen multipler und langanhaltender Krisen gerecht zu werden, müssen wir unsere Gesellschaft resilienter machen“, sagt Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des DRK, zum Auftakt der Interschutz 2022. „Nachdem zuletzt erste positive Signale in der Finanzierung gesetzt wurden, geht es weiter darum, an der Modernisierung des Bevölkerungsschutzes zu arbeiten.“ Das DRK trägt maßgeblich zur Entwicklung innovativer Lösungsansätze bei, so zum Beispiel im vom Bund finanzierten Pilotprojekt „Labor Betreuung 5.000“ oder der Forschung zu Hilfeleistungssystemen der Zukunft. „Um diese Ansätze umzusetzen, bedarf es der engen Zusammenarbeit mit Akteuren im Zivil- und Katastrophenschutz. Darüber hinaus ist politisches Handeln in Hinblick auf nachhaltige Finanzierung und das Schaffen sicherer gesetzlicher Rahmenbedingungen notwendig“, sagt Hasselfeldt. Das DRK spricht dahingehend acht Empfehlungen zur Stärkung des Bevölkerungsschutzes in Hinblick auf Widerstandskraft, Vorbereitung und Vorhaltung aus. Diese beziehen sich auf nachhaltige Finanzierung, sektorenübergreifende Zusammenarbeit, die Stärkung des Ehrenamtes durch Helfergleichstellung, die Förderung der Freiwilligkeit im Bevölkerungsschutz, die Einbeziehung des Rettungsdienstes, die Stärkung der Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung, die Modernisierung und Anpassung der bundesgesetzlichen Regelungen sowie die Vorbereitung für aufwachsende Betreuungslagen.

Die Interschutz 2022 ist die Welt-Leitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit. Sie findet vom 20.-25. Juni in Hannover statt. Das DRK präsentiert unter dem Motto „Hilfe, Hoffnung, Handeln – Das DRK im Einsatz“ Schwerpunkte seiner Arbeit im Bevölkerungsschutz. Das DRK-Generalsekretariat und der DRK-Landesverband Niedersachsen betreuen die Messestände B58 in Halle 17 und G29 in Halle 26.

Weitere Informationen: https://www.drk.de/das-drk/interschutz/

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News Presse
news-4999 Fri, 17 Jun 2022 09:13:35 +0000 Weltflüchtlingstag 2022: DRK - Über Krieg in der Ukraine andere Krisen nicht vergessen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/weltfluechtlingstag-2022-drk-ueber-krieg-in-der-ukraine-andere-krisen-nicht-vergessen/ Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni mahnt das Deutsche Rote Kreuz (DRK), neben dem Krieg in der Ukraine andere Krisen nicht aus dem Blick zu verlieren. „Das DRK ist in der Ukraine, den Nachbarländern wie auch in Deutschland in der Hilfe für Geflüchtete aktiv“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. „Darüber hinaus unterstützen wir geflüchtete Menschen in vielen Krisenregionen weltweit, beispielsweise Menschen aus Venezuela und Syrien, Geflüchtete und Binnenvertriebene in Bangladesch im Sudan, Jemen und in Uganda.“ Schwerpunkt der DRK-Flüchtlingshilfe in Deutschland ist derzeit die Unterstützung für geflüchtete Menschen aus der Ukraine. In Einrichtungen der DRK-Landesverbände werden bundesweit Betreuungs- und Versorgungsangebote bereitgestellt, darunter Unterbringung, Verpflegung, sanitätsdienstliche Versorgung, psychosoziale Notfallversorgung, aber auch Kinderbetreuung oder die Beratung in einer der 110 Migrationsberatungsstellen.

„Die weitreichenden Auswirkungen des Ukraine Krieges führen aber auch dazu, dass sich die Situation in anderen Krisenregionen verschärft. Insbesondere lebenswichtige Grundnahrungsmittel werden plötzlich knapp“, sagt Reuter. „Deshalb möchten wir zum Weltflüchtlingstag daran erinnern, dass weltweit geflüchtete Menschen mehr denn je auf humanitäre Hilfe angewiesen sind.“

Eines der vielen Länder, in denen das DRK Hilfe für Geflüchtete bereitstellt, ist Bangladesch, wo fast eine Million Menschen aus dem benachbarten Myanmar vor gewaltsamen Konflikten Zuflucht gesucht haben. Seit Beginn der Krise im Jahr 2017 unterstützt das DRK den Bangladeschischen Roten Halbmond in Cox’s Bazar bei der Versorgung der Hilfsbedürftigen mit Medizin, Wasser, Nahrung und Materialien für den Bau von Unterkünften. Es geht darum, die meist provisorisch erstellten Unterkünfte sicher zu machen, die Hygiene in den Camps zu verbessern und Katastrophenvorsorge zu betreiben sowie die Resilienz der Geflüchteten wie auch der bestehenden Gemeinden zu stärken. Gemeinsam mit dem Bangladeschischen Roten Halbmond unterstützt das DRK mit drei Projekten insgesamt mehr als 120.000 Menschen in den Camps und den aufnehmenden Gemeinden sowie an Schulen in Cox’s Bazar.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffenen Menschen: 
IBAN: DE63370205000005023307 
BIC: BFSWDE33XXX 
Stichwort: Flüchtlingshilfe Ausland

Mehr zum Engagement des DRK in Bangladesch finden Sie hier.
Mehr zur Hilfe in der Ukraine, den Nachbarländern und in Deutschland finden Sie hier.  

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Presse Flüchtlinge Flüchtlingshilfe Flüchtlinge/Vertriebene Bangladesch Deutschland Ukraine
news-4998 Thu, 16 Jun 2022 08:30:03 +0000 Nachruf: Isis von Puttkamer https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/nachruf-isis-von-puttkamer/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) trauert um sein Ehrenmitglied Isis von Puttkamer, die am 12. Juni 2022 im Alter von 88 Jahren in Wilhelmshaven verstorben ist. Frau v. Puttkamer war eine Rotkreuz-Persönlichkeit, deren vorbildliches, uneigennütziges Wirken bereits 1977 durch die Verleihung des DRK-Ehrenzeichens verbandsintern gewürdigt wurde. 1991 wurde ihr der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen. „Wir sind von Herzen dankbar für Isis von Puttkamers vorbildliches Wirken im Dienst unserer Organisation. Als engagierte Vertreterin war besonders ihre Außenwirkung von großer Bedeutung. Sie hat stets Kontakt zu anderen Organisationen und Institutionen der Region gehalten und prägte die Öffentlichkeitsarbeit nachhaltig“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Isis von Puttkamer wurde 1951 DRK-Mitglied und arbeitete zunächst als Helferin im Sanitäts- und Sozialdienst im Kreisverband Plön, Schleswig-Holstein. Mehrere Umzüge verlegten ihre ehrenamtliche Tätigkeit nach Bad Ems und Kiel, wo sie erste Aufgaben als Führungskraft im Katastrophenschutz und als Ausbilderin in der Breitenausbildung wahrnahm. 1970 erfolgte ein Umzug der Familie nach Fedderwarden, wo sie 1971 zur Leiterin der Frauenarbeit gewählt wurde.

Über die Tätigkeit im Kreisverband hinaus nahm Frau v. Puttkamer auch Aufgaben im DRK-Landesverband Oldenburg wahr und wurde 1973 von der Landesversammlung zur Vertreterin des Fachdienstes Sanitätsdienst gewählt. 1978 wurde sie stellvertretende Landesbereitschaftsführerin und 1982 Landesbereitschaftsführerin. Daraufhin gehörte sie kraft Amtes bis 1994 dem Landesvorstand an.

Im DRK-Bundesverband war sie Mitglied des Bundesausschusses Katastrophenschutz von 1974 bis 1977 und Mitglied des Bundesfrauenausschusses von 1982 bis 1994, mit Vorsitz im Jahr 1991. Darüber hinaus war sie von 1991 bis 1994 Mitglied im Präsidialausschuss Sozialarbeit und Mitglied des Präsidiums des DRK. Um jüngeren Mitgliedern die Führung zu übergeben, zog sie sich danach aus der Position zurück und führte ihre ehrenamtliche Tätigkeit auf Kreisverbandsebene fort.

„Isis von Puttkammers soziales Engagement fand weit über ihren Kreisverband hinaus Anerkennung. Ihr Sachverstand und ihre Vereinsbasiskenntnisse zeichneten sie als eine engagierte und, immer wieder optimistische Vertreterin der Rotkreuzidee aus“, sagt Hasselfeldt.

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news-4997 Mon, 13 Jun 2022 10:34:00 +0000 DRK: Blutspenden heute wichtiger denn je – Kritische Versorgungslage https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-blutspenden-heute-wichtiger-denn-je-kritische-versorgungslage/ Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, hat dringend zu Blutspenden aufgerufen. „Blutspenden ist heute wichtiger denn je“, sagt Hasselfeldt zum Weltblutspendetag am 14. Juni. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie, hohe Temperaturen, Ferien, sowie ein hohes Reiseaufkommen sorgen seit Wochen für eine rückläufige Spendebereitschaft und mittlerweile für eine bundesweit kritische Versorgungslage. Zugleich werden Operationen und Behandlungen nachgeholt, die während der Hochphase der Pandemie verschoben worden waren. „Ein Notstand muss unter allen Umständen vermieden werden,“ so Hasselfeldt. Zugleich dankte die DRK-Präsidentin allen Blutspenderinnen und Blutspendern, „ohne deren unersetzliches Engagement Millionen schwerverletzte und chronisch kranke Menschen keine Überlebenschance hätten“.

Jeder dritte Bundesbürger ist statistisch gesehen mindestens einmal in seinem Leben auf ein Blutprodukt angewiesen. Zur Blutspende gehen aber lediglich 3,5 Prozent der Menschen in Deutschland. Die Blutspendedienste des DRK und des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) decken rund 75 Prozent des Gesamtbedarfes.

Mit der bundesweit angelegten Kampagne #missingtype - erst wenn’s fehlt, fällt‘s auf, machen die DRK/BRK Blutspendedienste zum 14. Juni auf die dringende Notwendigkeit von Blutspenden aufmerksam. Ziel ist es neue Spenderinnen und Spender für eine erste Blutspende zu begeistern und dann als Lebensretter kontinuierlich aktiv zu bleiben. Als prominente Botschafter machen sich Vanessa Mai und Leon Goretzka für die Notwendigkeit von lebensrettenden Blutspenden stark und wollen mehr Menschen zum Blutspenden motivieren.

Weitere Informationen:

Auf www.drk-blutspende.de können sich Spendende Termine reservieren. Termine, Maßnahmen und Informationen rund um das Thema Blutspende in Zeiten von Corona sind www.blutspendedienst.com tagesaktuell abrufbar. Informationen zur #missingtype Kampagne sowie Bilder und Grafiken zum Download gibt es unter www.missingtype.de.

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news-4995 Fri, 03 Jun 2022 18:35:00 +0000 Innenministerkonferenz: DRK begrüßt Einigung zum Bevölkerungsschutz https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/innenministerkonferenz-drk-begruesst-einigung-zum-bevoelkerungsschutz/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) begrüßt die Einigung von Bund und Ländern auf den „Stärkungspakt Bevölkerungsschutz“ zum Abschluss der Innenministerkonferenz. „Der Bevölkerungsschutz in Deutschland muss umfassend modernisiert, für die neue Bedrohungslage ausgerichtet und dafür ausgestattet werden“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. „Dabei sind die in Aussicht gestellten zehn Milliarden des Bundes und die geplanten Investitionen der Länder erste wichtige Schritte, nachdem wir schon länger fordern, 0,5 Prozent des Bundeshaushaltes in die Krisenvorsorge zu investieren“, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Das wären derzeit zwei Milliarden Euro. DRK-Generalsekretär Christian Reuter fordert: „Mit den Geldern muss der Ausbau der Zivilschutzreserve des Bundes beziehungsweise des ‚Labors Betreuung 5.000‘ vorangetrieben werden, um eine Zeitenwende auch im zivilen Bevölkerungsschutz einzuleiten.“ Das vom Bund finanzierte Pilotprojekt „Labor Betreuung 5.000“ ist das erste Modul der Zivilschutzreserve des Bundes, bei dem in Zusammenarbeit zwischen den anerkannten Hilfsorganisationen und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eine ganzheitliche nationale Betreuungsreserve aufgebaut werden soll. Das Pilotprojekt wurde unter Federführung des DRK entwickelt. Ziel der Mobilen Betreuungsmodule ist, bundesweit verfügbare Reserven zu schaffen, um Menschen in Notsituationen zeitgemäß, schnell und umfassend unterzubringen. Der Bedarf einer solchen nationalen Betreuungsreserve wurde in den vergangenen Jahren durch den Einsatz von Anteilen des ersten Moduls des Pilotes „Labor Betreuung 5.000“ während der Corona-Pandemie und der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal deutlich. Auch die Betreuung der vor dem Krieg in der Ukraine Geflüchteten in Deutschland führt den dringenden Bedarf nochmals deutlich vor Augen.

Um einen wirksamen, flächendeckenden Bevölkerungsschutz zu gewährleisten, muss der Bund die Finanzierung von mindestens zehn Modulen der nationalen Betreuungsreserve sicherstellen. Ein Modul kostet knapp 28 Millionen Euro. Derzeit ist erst ein Modul teilrealisiert, ein weiteres ist teilfinanziert. Im Ergänzungshaushalt 2022 wurden jetzt 21 Millionen Euro bereitgestellt. „Das wird der Krisenvorsorge trotz der Verletzlichkeit unserer Gesellschaft in Zeiten multipler Krisen nicht gerecht“, sagt Reuter. „Daher sind die jetzt beschlossenen Milliarden wichtig. Wir appellieren an die Regierungsparteien, in den Beratungen für den Bundeshaushalt 2023 bei der Finanzierung der Mobilen Betreuungsmodule nachzubessern und sie nachhaltig zu sichern.“

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news-4993 Wed, 18 May 2022 07:33:47 +0000 DRK-Medienpreis 2022: Preisträger stehen fest https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-medienpreis-2022-preistraeger-stehen-fest/ Die Preisträger des bundesweit ausgeschriebenen DRK-Medienpreises des DRK-Kreisverbandes Bremen für das Jahr 2022 stehen fest. Aus 256 Einsendungen wählte die unabhängige Jury Beiträge aus, die aktuelle sozialpolitische Themen beleuchten und Menschen zeigen, die sich in unvorhergesehenen Lebenssituationen befinden. Die Preisträger und ihre Arbeiten werden – soweit es die Corona-Maßnahmen zulassen – am 8. Juni im Rahmen eines Festaktes im Beisein des DRK-Vizepräsidenten Dr. Volkmar Schön und des Schirmherrn des DRK-Medienpreises und Bremer Bürgerschaftspräsidenten Frank Imhoff präsentiert. Für ihre herausragenden Arbeiten erhalten folgende Journalistinnen und Journalisten den DRK-Medienpreis 2022:

Print: Anna Petersen, Laura Treffenfeld und Lily von Consbruch mit dem Beitrag „Was bedeutet Armut?“ in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 11.10.2021

Hörfunk: Christiane Hawranek, Claudia Gürkov und Melanie Marks mit dem Beitrag „Das Horrorheim“, ein Feature im Bayerischen Rundfunk vom 27.03.2021

und

Charly Kowalczyk mit dem Beitrag „Legale Ausbeutung“ bei Radio Bremen vom 25.09.2021

Fernsehen: Torsten Körner mit dem Beitrag „Schwarze Adler“ bei Prime Video vom 15.04.2021

Digitale Medien: Julia Kopatzki mit dem Beitrag „Frau Radix hat die Lösung“ bei Zeit Online vom 29.11.2021

Der DRK Kreisverband Bremen würdigt mit dem DRK-Medienpreis zum 16. Mal journalistische Arbeiten, die sich mit den Grundsätzen des Roten Kreuzes beschäftigen. Die Preise in den Sparten Print, Hörfunk, Fernsehen und Digitale Medien sind mit insgesamt 12.000 Euro dotiert. Der DRK-Medienpreis 2022 wird von der AOK, dem DIAKO Bremen und der Sparkasse Bremen unterstützt.

Wir laden alle Medienvertreter und Medienvertreterinnen recht herzlich zur Berichterstattung ein.

Die Anmeldung erfolgt über den Ansprechpartner für den DRK-Medienpreis in Bremen: Lübbo Roewer, Telefon 0421 3403159, roewer(at)drk-bremen.de

Mehr Informationen:
https://www.drk-medienpreis.de

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news-4992 Mon, 16 May 2022 07:20:34 +0000 Neue Pressesprecherin beim DRK: Annette Dörrfuß spricht für das Generalsekretariat https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/neue-pressesprecherin-drk-annette-doerrfuss-spricht-fuer-das-generalsekretariat/ Annette Dörrfuß ist neue Pressesprecherin des Generalsekretariats des Deutschen Roten Kreuzes e.V (DRK). Sie ist Nachfolgerin von Dr. Dieter Schütz, der sich nach zehn Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Annette Dörrfuß war zuletzt bei Ärzte ohne Grenzen e.V., wo sie von 2015 bis 2021 die Abteilung Medien- und Öffentlichkeitsarbeit leitete.

“Ich danke Dr. Dieter Schütz für sein großes Engagement”, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. “Annette Dörrfuß wünsche ich einen guten Start in ihre neuen Aufgaben beim DRK.”

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news-4991 Wed, 11 May 2022 13:24:00 +0000 RETTmobil International 2022 - DRK: Zukunftsfähigkeit des Rettungsdienstes stärken https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/rettmobil-international-2022-drk-zukunftsfaehigkeit-des-rettungsdienstes-staerken/ Der Krieg in der Ukraine stellt auch das deutsche Rettungswesen vor besondere Herausforderungen. Der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) unterstützt die Versorgung und den Transport von verletzen oder pflegebedürftigen Menschen, die in der Ukraine nicht mehr vollumfänglich betreut werden können. „Dabei sind wir mit organisationseigenen Fahrzeugen, Rettungsmitteln und Personal im Einsatz, ohne die Versorgung im eigenen Land zu gefährden. Dies funktioniert nur, weil wir im DRK die Ressourcen des Regelrettungsdienstes, wo immer möglich, auch mit den überwiegend ehrenamtlichen Ressourcen des erweiterten Rettungsdienstes verzahnen,“ sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter anlässlich der Eröffnung der 20. RETTmobil International, der internationalen Fachmesse für Rettung und Mobilität, die er als Schirmherr begleitet. Die Krisen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass sich das deutsche Rettungswesen immer komplexeren Herausforderungen gegenübersieht. Schon in der Covid-19-Pandemie wurde das System der Notfallrettung bis an seine Grenzen belastet. Der Krieg in der Ukraine unterstreicht zudem die Sonderrolle des DRK als Nationale Rotkreuzgesellschaft, die sich auch auf den Rettungsdienst erstreckt. Gemäß diesem Mandat reicht im Konfliktfall die Rettungskette aus dem betroffenen Land, in diesem Fall der Ukraine, bis nach Deutschland. Zugleich muss der Versorgungsbedarf im Land gesichert bleiben. Das Mandat sieht im Falle eines bewaffneten Konflikts auch die Unterstützung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr vor. „Um diesen komplexen und vielseitigen Herausforderungen auch in Zukunft gerecht zu werden, müssen wir über eine Neuausrichtung des Rettungsdienstes nachdenken“, sagt Reuter. Dafür lädt das DRK während der RETTmobil International zur Diskussion der „Fuldaer Thesen“ ein, die unter den Aspekten „Vorbeugender Rettungsdienst“, „Management“ und „Nachhaltigkeit“ die Vision für ein zukunftsfähiges System der Notfallversorgung darlegen.

Die RETTmobil ist die wohl wichtigste internationale Plattform im Rettungswesen. Sie findet vom 11.-13. Mai in Fulda statt. Der Messeauftritt des DRK steht unter dem Motto „Der Rettungsdienst 2030 plus – Wir wagen Zukunft“. Im Zuge der Eröffnungsveranstaltung überreichte die Interessengemeinschaft der Hersteller von Kranken- und Rettungsfahrzeugen (IKR) einen Scheck über 20.000 € an das DRK für die „Nothilfe Ukraine“.

Weitere Informationen:  https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/rettmobil-international/

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Presse Deutschland Rettungsdienst Rettung
news-4990 Sun, 08 May 2022 09:13:00 +0000 Schwierige Suche: Mehr als 100 Suchanfragen zur Ukraine beim DRK eingegangen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/schwierige-suche-mehr-als-100-suchanfragen-zur-ukraine-beim-drk-eingegangen/ Bei der Flucht aus der Ukraine haben seit Beginn des Krieges viele Menschen den Kontakt zu ihren Angehörigen verloren. Beim Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes sind dazu bisher 107 Suchanfragen von Personen eingegangen, die ihre Angehörigen vermissen. „Wir unternehmen alles, um diesen Menschen zu helfen und den Kontakt wiederherzustellen. Die Möglichkeiten sind derzeit aufgrund der aktuellen Kampfhandlungen jedoch deutlich eingeschränkt. Wir gehen außerdem davon aus, dass die Zahl der Suchanfragen weiter steigen wird. Viele der Suchenden sind verzweifelt, weil sie nicht wissen, was mit ihren Angehörigen passiert ist“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt anlässlich des internationalen Weltrotkreuztages am 8. Mai. Familien, die infolge bewaffneter Konflikte getrennt werden, hätten ein Recht darauf zu erfahren, wo sich ihre Angehörigen befinden und was mit ihnen geschehen ist. Derzeit würden die Suchanfragen von ukrainischen Flüchtlingen in Deutschland gesammelt und an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) weitergeleitet, das mit eigenen Mitarbeitern vor Ort in der Ukraine vertreten ist. „Die aktive Suche kann dort allerdings erst beginnen, wenn die Kampfhandlungen beendet sind“, sagt Hasselfeldt. Etliche Suchanfragen beträfen Frauen und Kinder, die in der schwer zerstörten Stadt Mariupol vermisst würden. Wie hoch der Erfolg der Suchanfragen sei, lasse sich derzeit noch nicht abschätzen.

Alle Personen, die eine Suchanfrage stellen, erhalten einen Beratungstermin in einer der insgesamt 90 DRK-Suchdienstberatungsstellen in Deutschland. Dort werden die Anfragen im persönlichen Gespräch vervollständigt. Das DRK und seine Schwestergesellschaften im Ausland suchen weltweit nach Menschen, die aufgrund von bewaffneten Konflikten, Katastrophen, Flucht oder Vertreibung von Angehörigen getrennt wurden, klären ihre Schicksale und beraten sie beim Familiennachzug. Seit 1953 wird der DRK-Suchdienst vom Bundesministerium des Innern und für Heimat institutionell gefördert.

Wer sich in Deutschland befindet und Angehörige aufgrund des Krieges in der Ukraine vermisst, kann sich an den Suchdienst wenden: Webseite: www.drk-suchdienst.de oder telefonisch: 089 680 773 111.

Zum Weltrotkreuztag am 8. Mai ist außerdem das DRK-Jahrbuch 2021 erschienen. Es ist abrufbar unter: www.drk.de/Jahrbuch

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news-4989 Fri, 06 May 2022 07:35:24 +0000 Erste Hilfe-Inhalte an Schulen: Rotes Kreuz will Wiederbelebung fest im Schulunterricht verankern https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/erste-hilfe-inhalte-an-schulen-rotes-kreuz-will-wiederbelebung-fest-im-schulunterricht-verankern/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und sein eigenständiger Jugendverband, das Deutsche Jugendrotkreuz (JRK) fordern, das Thema Wiederbelebung im Schulunterricht ab der 7. Klasse in allen Bundesländern verpflichtend einzuführen. Sie unterstützen damit das Ziel des Deutschen Rates für Wiederbelebung, jährlich zwei Schulstunden mit praktischen Inhalten zur Laienreanimation in den Lehrplan aufzunehmen. „Um im Ernstfall helfen zu können, braucht es nicht viel. Jeder Mensch kann mit einer Reanimation Leben retten. Alles was man dazu braucht, sind zwei Hände,“ sagt DRK-Bundesarzt Professor Dr. Bernd Böttiger. „Es ist wichtig, junge Menschen möglichst früh mit Erste Hilfe-Inhalten vertraut zu machen, damit Hemmungen und Zurückhaltung, Hilfe zu leisten, gar nicht erst entstehen,“ sagt Marcel Bösel, JRK-Bundesleiter Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand, einer der häufigsten Todesursachen in Deutschland, zählt für die Betroffenen jede Minute. Nach Angaben des Deutschen Reanimationsregisters erleiden jährlich über 60.000 Menschen einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses. Oft sind dabei Familienangehörige, Freunde oder andere Personen anwesend. Nach aktuellen Erhebungen aus dem Jahr 2020 begannen Laien aber nur in 40 Prozent der Fälle mit der Reanimation. Expertenmeinungen zufolge könnten bundesweit jährlich 10.000 Leben zusätzlich gerettet werden, würden im Ernstfall Laien sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ergreifen.

Kinder und Jugendliche sind eine wichtige Zielgruppe, um die Quote der Laienreanimation nachhaltig zu erhöhen. Über die Vermittlung von Erste Hilfe-Inhalten im Schulunterricht können junge Menschen flächendeckend potenziell lebensrettendes Wissen erlangen und können dieses zudem in ihrem Familien- und Freundeskreis weitertragen. Das Jugendrotkreuz ist seit Jahrzehnten zuverlässiger Partner der Schulen und erreicht mit seiner Schularbeit (Bildungsprogramme und Schulsanitätsdienste) bundesweit ca. 80.000 Kinder und Jugendliche an Grund- und weiterführenden Schulen. Davon engagieren sich derzeit etwa 45.000 Jugendliche in Schulsanitätsdiensten weiterführender Schulen. Sie übernehmen bei Unfällen an der Schule die medizinische Erstversorgung. Die interaktive JRK-Lernplattform „Die Allerersten“ zum Thema Erste Hilfe ergänzt die Informations- und Lernangebote an Schulen.

Für weitere Informationen zum Deutschen Jugendrotkreuz wenden Sie sich bitte an Maximilian Würdig, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Bundesgeschäftsstelle Jugendrotkreuz (m.wuerdig(at)drk(dot)de, 030/85404-123).

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news-4988 Wed, 04 May 2022 06:09:42 +0000 Neue Kontaktstelle für geflüchtete Menschen mit Behinderungen und Pflegebedürftige aus der Ukraine https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/neue-kontaktstelle-fuer-gefluechtete-menschen-mit-behinderungen-und-pflegebeduerftige-aus-der-ukraine/ Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und das Bundesministerium für Gesundheit haben heute eine neue Kontaktstelle für aus der Ukraine geflüchtete Menschen mit Behinderungen und Pflegebedürftige geschaffen. Für die Federführung konnte mit dem Deutschen Roten Kreuz ein Partner mit einschlägiger Expertise und den notwendigen Kontaktnetzwerken gewonnen werden. Für die Federführung konnte mit dem Deutschen Roten Kreuz ein Partner mit einschlägiger Expertise und den notwendigen Kontaktnetzwerken gewonnen werden.
Eine vorausschauende Planung passender Hilfsangebote ist notwendig, um die je nach Einzelfall häufig komplexen Hilfebedarfe decken zu können.

Bundessozialminister Hubertus Heil sagt: „Der schreckliche Angriffskrieg in der Ukraine trifft gerade auch Menschen mit Behinderungen mit all seiner Grausamkeit. So sind in der Ukraine in den ersten Kriegswochen ganze Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen evakuiert worden. Diese Menschen kommen meist völlig entkräftet und teilweise traumatisiert in Deutschland an. Hier müssen wir schnell und unkompliziert die passenden Unterstützungsangebote zur Verfügung stellen. Das erfordert ein großes Herz, aber auch Verstand und eine sorgfältige Planung. Mein großer Dank dafür geht an das Deutsche Rote Kreuz für die Bereitschaft zur Leitung der Bundeskontaktstelle.“

Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach sagt: „Pflegebedürftige flüchten häufig in Begleitung von Familienangehörigen. Sie benötigen in Deutschland rasch niedrigschwellige Hilfen. Wir wissen um die große Hilfsbereitschaft unter den stationären Pflegeeinrichtungen und sind dankbar dafür. Wir wollen nun dazu beitragen, diese Hilfsangebote bestmöglich zugänglich zu machen.“

Die Bundeskontaktstelle stellt grundlegende Informationen rund um das Thema Flucht und Behinderung/Pflegebedarf über einen Internetauftritt sowie eine Hotline zur Verfügung. Sie fungiert als Schaltstelle der zahlreichen in das Fluchtgeschehen involvierten Akteure, an der wichtige Informationen zusammenlaufen und zügig weitergeleitet werden. In Zusammenarbeit mit den für die Versorgung primär zuständigen Ländern trägt die Bundeskontaktstelle so dazu bei, schnell passende Hilfsangebote zu vermitteln. Mit einem Monitoring über bereits erfolgte und anstehende Transporte hilft sie ferner dabei, das Fluchtgeschehen transparenter zu gestalten.

Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Gerda Hasselfeldt, erläutert: „Wir stehen vor großen Herausforderungen. Um an die notwendigen Informationen über das Fluchtgeschehen zu gelangen, müssen wir in engem Austausch mit den vielen Initiativen stehen, die Transporte aus der Ukraine vornehmen. Und um nach der Ankunft die inklusive Versorgung in Deutschland zu organisieren, sind wir vor allem auf die Unterstützung der Bundesländer angewiesen.“

Je länger der russische Angriffskrieg auf die Ukraine andauert, desto länger wird es auch einen Bedarf an bundesweiter Koordinierung der Aufnahme und Versorgung von Menschen mit Behinderungen und pflegebedürftigen Personen geben. Dieser Herausforderung gerecht zu werden, setzt die Bereitschaft zur Kooperation aller betroffenen staatlichen und nichtstaatlichen Ebenen voraus. Mit der Bundeskontaktstelle werden daher gleichzeitig von den Ländern 16 Landeskoordinierungsstellen aufgebaut, die die Betreuungssituation vor Ort im Blick haben und auch konkrete Unterbringungsangebote vermitteln können.

Die Bundeskontaktstelle erreichen Sie auf folgendem Weg:

Tel.: 030 - 85 404 789 (von 9 bis 17 Uhr) oder
Bundeskontaktstelle - Aktuelles - DRK Wohlfahrtspflege (drk-wohlfahrt.de)

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news-4985 Thu, 31 Mar 2022 07:20:36 +0000 DRK Teil des IFRC/EU-Pilotprojekts für den humanitären Sektor https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-teil-des-ifrc-eu-pilotprojekts-fuer-den-humanitaeren-sektor/ Mit dem Ziel, einen innovativen Ansatz für humanitäre Zusammenarbeit aufzuzeigen, haben die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) in Zusammenarbeit mit Nationalen Rotkreuzgesellschaften in der Europäischen Union (EU) und die Generaldirektion für Europäischen Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe (DG ECHO) ein innovatives Pilotprojekt für eine programmatische Partnerschaft ins Leben gerufen. Als eine von sieben Nationalgesellschaften aus der EU ist das Deutsche Rote Kreuz (DRK) seit Beginn des Programms beteiligt. Angesichts der steigenden Zahl von Krisen weltweit sind langfristige, strategische Partnerschaften für humanitäre Akteure unerlässlich. Das Pilotprogramm mit dem englischen Titel "Accelerating Local Action in Humanitarian and Health Crises” („Beschleunigung lokaler Maßnahmen bei humanitären und gesundheitlichen Krisen“) ist eine solche Partnerschaft. Das Programm zielt darauf ab, humanitäre Hilfe wirksam und nachhaltig zu ermöglichen, indem auf lokaler Ebene gearbeitet wird und Gemeinden gestärkt werden. 

Das Programm soll rund 25 Länder mit einer mehrjährigen EU-Finanzierung unterstützen. Die Anfangsphase wird zunächst in zehn Ländern umgesetzt. Dazu gehören Burkina Faso, Tschad, Kamerun, Mali, Niger, Jemen, El Salvador, Guatemala, Honduras und Panama. 

Das DRK engagiert sich in der Anfangsphase des Pilotprogramms in Guatemala und Honduras mit Projekten zu mehreren Themenschwerpunkten wie Katastrophenvorsorge und Risikomanagement, Vorbeugung und Bekämpfung von Epidemien und Pandemien sowie humanitäre Hilfe und Schutz für Menschen auf der Flucht. 

Das Hauptziel des Programms besteht darin, Menschen, die von humanitären Krisen, den Folgen der Covid-19 Pandemie, klimabedingten Katastrophen und Konflikten betroffen sind, grundlegende Hilfe zu leisten sowie Leid zu verhindern und Menschenleben zu schützen. Zudem werden Investitionen getätigt, um sicherzustellen, dass die Gemeinden durch die Umsetzung von Katastrophenschutz- und Risikominderungsmaßnahmen besser auf die Bewältigung von Katastrophen vorbereitet sind. 

Weitere Informationen zum PPP (auf Englisch):  https://www.ifrc.org/pilot-programmatic-partnership

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news-4984 Wed, 30 Mar 2022 14:16:00 +0000 Schicksalsklärung Zweiter Weltkrieg: Angehörige erzählen - DRK-Suchdienst stellt Projekt Zeitzeugengespräche vor https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/schicksalsklaerung-zweiter-weltkrieg-angehoerige-erzaehlen-drk-suchdienst-stellt-projekt-zeitzeugengespraeche-vor/ In 15 Kurzfilmen portraitiert das Projekt Zeitzeugengespräche Angehörige, die ihre persönlichen Geschichten von Suche, Verlust und erlösender Gewissheit erzählen. Sie alle sind auch eng mit dem Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) verbunden: Endlich wissen diese Menschen nun um die Schicksale ihrer seit dem Zweiten Weltkrieg verschwundenen Liebsten. Die berührenden Gespräche sind in einem neu entwickelten Format auf der Website des DRK-Suchdienstes veröffentlicht, zusammen mit anschaulichen Grafikelementen, Fotos, Karten sowie vielen Hintergrundinformationen. Zusätzlich zu den 15 Porträt-Filmen, erklären Suchdienst-Mitarbeitende in einem weiteren Kurzfilm den Weg von der Suchanfrage über die Nachforschung bis hin zur Schicksalsklärung. Der DRK-Suchdienst klärt auch fast 77 Jahre nach Kriegsende für Familien den Verbleib ihrer Kriegsvermissten. So erfuhr Manfred Kropp mit 79 Jahren vom Tod seines Vaters in sowjetischer Gefangenschaft 1942. Elfi Barthel, 1945 als 4-Jährige verschleppt, suchte nach ihrer leiblichen Familie und fand so endlich auch ihre eigene Identität. Wolfgang Voss benötigte Nachweise über seine Kriegsgefangenschaft in den Jahren 1945 bis 1949. Günther Posselt erfuhr im Rentenalter von Lagerhaft und Tod des Vaters nach Kriegsende.

„Die Zeitzeugengespräche geben unserem humanitären Mandat ein Gesicht und eine Stimme. Sie dokumentieren die Aufgabe Schicksalsklärung und den wichtigen Beitrag des DRK-Suchdienstes für die deutsche Gesellschaft der Nachkriegszeit”, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Ob Wehrmachtsvermisste, Zivilverschollene, Kriegsgefangene, Zivilinternierte, Kinder, die von ihren Familien getrennt worden sind, oder Gefangene in sowjetischen Speziallagern in der ehemaligen Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) auf dem Gebiet der späteren Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Von den insgesamt über 20 Millionen Suchanfragen auf ca. 50 Millionen (nunmehr digitalisierten) Karteikarten, die der DRK-Suchdienst seit April 1945 erhalten hat, waren 1959 noch ca. 2,5 Millionen Suchanfragen offen. Über 1,2 Millionen Menschen konnten seitdem bis heute mit Unterstützung des DRK-Suchdienstes wieder mit ihren vermissten Angehörigen vereint werden, haben Auskünfte über ihre Schicksale oder sogar über sich selbst erhalten.

Im Jahr 2021 erreichten den DRK-Suchdienst 13.614 Anfragen zur Schicksalsklärung Zweiter Weltkrieg sowie 1.729 Suchanfragen von Flüchtlingen, die den Kontakt zu ihren Angehörigen verloren haben. Außerdem hat der DRK-Suchdienst im Jahr 2021 bundesweit insgesamt 15.877 Beratungen zur Familienzusammenführung durchgeführt.

Zum Projekt „Zeitzeugengespräche“:  www.drk-suchdienst.de/zeitzeugen

Hinweis zu Suchdienst-Aktivitäten in der Ukraine

Die Möglichkeiten des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) und des Ukrainischen Roten Kreuzes (URK), in der Ukraine aktiv nach vermissten Personen zu suchen, sind derzeit erheblich eingeschränkt. Aufgrund der anhaltenden Fluchtbewegung ist die Suchdienstarbeit auch außerhalb der Ukraine schwierig. Der DRK-Suchdienst nimmt aber bereits Suchanfragen von Menschen in Deutschland auf, die den Kontakt zu ihren Angehörigen in der Ukraine oder in der Russischen Föderation verloren haben. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf Anfragen unbegleiteter Kinder, die nicht wissen, wo sich ihre Eltern aufhalten sowie Eltern, die ihre Kinder vermissen. Diese Fälle wie auch alle anderen Suchdienst-Anfragen nehmen unsere DRK-Suchdienst-Beratungsstellen und unsere Fachgruppe Internationale Suche am DRK-Suchdienst-Standort München entgegen. Seit 1953 wird der DRK-Suchdienst vom Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) institutionell gefördert.

Weitere Informationen:  https://www.drk-suchdienst.de/bewaffneter-konflikt-in-der-ukraine/

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News Presse Historisches Suchdienst
news-4983 Tue, 29 Mar 2022 08:38:18 +0000 Nachruf: DRK trauert um früheren Präsidenten Prof. Dr. Knut Ipsen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/nachruf-drk-trauert-um-frueheren-praesidenten-prof-dr-knut-ipsen/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) trauert um seinen früheren Präsidenten Prof. Dr. Knut Ipsen, der im Alter von 86 Jahren verstorben ist. „Als langjähriger Präsident hat Professor Ipsen das DRK auf Bundesebene und darüber hinaus nachhaltig geprägt. National wie international war er eine der herausragenden Persönlichkeiten im Bereich des humanitären Völkerrechts. Wir sind ihm für sein außerordentliches Engagement sehr dankbar. Seiner Familie gilt unsere tiefe Anteilnahme”, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Ipsen wurde am 9. Juni 1935 in Hamburg geboren. Er stammt aus einer traditionsreichen Juristenfamilie. Nach einem dreijährigen Dienst in der Bundeswehr und einem Jura-Studium an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wurde er 1967 zum Doktor der Rechte promoviert. 1973 erfolgte dann die Habilitation für das Fach Öffentliches Recht mit Schwerpunkt Völkerrecht. 1974 nahm er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Öffentliches Recht der Juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum an. Von 1979 bis 1989 war Ipsen Rektor der Ruhr-Universität. Im Jahr 1988 wurde er Gründungsdirektor des Instituts für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität. Von 1991 bis 1993 war er der Gründungsrektor der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Seine Emeritierung erfolgte im Jahr 2000. Für sein Wirken erhielt er u.a. die Ehrendoktorwürde mehrerer Universitäten.

Im Deutschen Roten Kreuz engagierte er sich seit dem Jahr 1986 über seine Mitgliedschaft hinaus zunächst als Bundeskonventionsbeauftragter. 1994 wurde er zum Präsidenten des DRK e.V. gewählt. Dieses Amt hatte er insgesamt neun Jahre lang inne, bis er im Jahr 2003 nicht mehr zur Wiederwahl antrat. In seine Amtszeit fiel nicht nur der Umzug des DRK-Generalsekretariats von Bonn nach Berlin, sondern auch die Reform der Arbeitsweise innerhalb der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, die er entscheidend prägte. Auf internationaler Ebene setzte er sich vorbehaltlos und nachhaltig für einen umfassenden wirkungsvollen Schutz des Emblems des Roten Kreuzes ein.

Auch nach dem Ende seiner Präsidentschaft engagierte sich Knut Ipsen beispielhaft in der Verbreitung des humanitären Völkerrechts und der Rotkreuz-Grundsätze. Einen besonderen Nachdruck legte er dabei immer auf die wirksame Rolle des Roten Kreuzes bei der Wahrung und der Weiterentwicklung des humanitären Völkerrechts. „Dafür sind wir ihm in tiefer Dankbarkeit verbunden“, sagt DRK-Präsidentin Hasselfeldt.

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Presse
news-4982 Thu, 24 Mar 2022 07:45:57 +0000 Notunterkünfte in Berlin-Tegel - DRK: Deutschland braucht eine Zeitenwende im Zivilschutz https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/notunterkuenfte-in-berlin-tegel-drk-deutschland-braucht-eine-zeitenwende-im-zivilschutz/ Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, hat eine Zeitenwende im Bevölkerungsschutz angemahnt. „Der Bund darf nicht nur an den militärischen Schutz denken, er muss den Zivilschutz sofort und nachhaltig stärken. Beides wurde seit Ende des Kalten Krieges stark zurückgefahren. Nicht erst der Ukraine-Krieg zeigt, dass hier einiges geschehen muss”, sagt Hasselfeldt. Auch schon die Flüchtlingsbewegung 2015, die Corona-Pandemie und die Flutkatastrophe im vergangenen Jahr hätten die Defizite deutlich gemacht. „Wir müssen uns auf Krisen der unterschiedlichsten Art besser vorbereiten”, fordert die DRK-Präsidentin. Im Ankunftszentrum für Ukraine-Flüchtlinge auf dem früheren Flughafen Berlin-Tegel besichtigte Hasselfeldt am 24. März 2022 mit Bundesinnenministerin Nancy Faeser und dem Präsidenten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Armin Schuster, die Notunterkünfte für mindestens 1.000 Flüchtlinge auf dem Rollfeld. Diese hat das Deutsche Rote Kreuz im Auftrag des Bundes und des Landes Berlin aus der Betreuungsreserve des Bundes für den Zivilschutz als Pufferkapazität zur Überbrückung von Engpassressourcen bereitgestellt. Das Material stammt aus dem vom Bund finanzierten Pilotprojekt „Labor Betreuung 5.000“. Dieses Modul reicht von Unterkunftsmöglichkeiten, notfalls in winterfesten Zelten, Verpflegung mit mobilen Küchen, Trinkwasseraufbereitung, netzunabhängige Energieversorgung, Konzepte für Hygiene und Abwasser und mobiler Arztpraxis bis hin zu Spezialfahrzeugen.

„Die Materialvorhaltung für Krisenfälle ist mangelhaft. Notwendig sind mindestens zehn derartiger Module der Betreuungsreserve des Bundes deutschlandweit”, sagt Hasselfeldt. Das erste Modul, zu dem zwei mobile Arztpraxen gehören, sei zum Beispiel in der Corona-Pandemie und in der Hochwasserkatastrophe zum Einsatz gekommen. „Wenn noch mehr Geflüchtete kommen sollten, dann wird das, was wir haben, aber nicht reichen”, so die DRK-Präsidentin. Auch bei der Gleichstellung ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer des DRK und anderer anerkannter Hilfsorganisationen mit den Freiwilligen bei Feuerwehren und THW etwa in Fragen der Lohnfortzahlung und Freistellung vom Arbeitsplatz müsse sich dringend etwas tun. Hier seien bundeseinheitliche Regelungen notwendig.

DRK-Generalekretär Christian Reuter sagt: „Wir fordern noch für die laufenden Haushaltsberatungen im Deutschen Bundestag eine Weichenstellung für die sofortige Bundesfinanzierung von weiteren Modulen der Zivilschutzreserve und damit ein sichtbares Bekenntnis zum Koalitionsvertrag.“

Der Präsident des BBK, Armin Schuster, sagt: „Der Bedarf an schnell verfügbaren Reserven ist hoch. Das machen die verschiedenen Einsätze der letzten zwei Jahre deutlich: Hochwasser, Corona-Pandemie und aktuell der Krieg in der Ukraine mit vielen tausend Geflüchteten. Die Betreuungsreserve des Bundes für den Zivilschutz wird dringend benötigt. Nach dem Start des Pilotprojekts im April 2020, wird nun seit Dezember 2021 das zweite Modul der Betreuungsreserve beschafft. So entstehen weitere 5.000 Notversorgungsplätze für den Bedarfsfall. Wir brauchen aber noch deutlich mehr Reserven in dieser Art, so dass wir im Notfall den betroffenen Menschen schnell und flexibel helfen können. Gemeinschaftlich mit den Hilfsorganisationen setzen wir uns hierfür ein."

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news-4981 Tue, 22 Mar 2022 08:31:09 +0000 Presseeinladung mit Ministerin Faeser für den 24. März in Berlin-Tegel: Wie gut ist der Zivilschutz aufgestellt? https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/presseeinladung-fuer-den-24-maerz-in-berlin-tegel-wie-gut-ist-der-zivilschutz-aufgestellt/ Jeden Tag kommen Tausende Flüchtlinge aus der Ukraine allein in der Hauptstadt Berlin an. Das Deutsche Rote Kreuz e.V. (DRK) hat auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tegel im Auftrag des Landes Berlin Notunterkünfte für rund 1.000 Personen aus der Betreuungsreserve des Bundes für den Zivilschutz bereitgestellt. Am kommenden Donnerstag, 24. März 2022, um 9.30 Uhr werden DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt und Bundesinnenministerin Nancy Faeser das Projekt in Berlin-Tegel besichtigen. Hierzu sind die Medien herzlich eingeladen, eine Akkreditierung ist unbedingt erforderlich. Bei dem Termin wird das DRK u.a. auch zu folgenden Fragen Stellung nehmen: Ist Deutschland im Bevölkerungsschutz und im Zivilschutz gut genug aufgestellt? Wo liegen die Defizite und Herausforderungen? Was muss besser werden? Wie sehen die Aktivitäten des DRK in der Ukraine-Hilfe aus?

Zu besichtigen sind u.a. die Zeltunterkünfte auf dem ehemaligen Rollfeld für maximal 1.000 Personen mit eigener Stromversorgung und Abwasserentsorgung sowie eine mobile Arztpraxis.

Termin: 24. März 2022, 9.30 Uhr
Ort: Ehemaliger Flughafen Berlin-Tegel, Labor 5000 Betreuung, Flugfeld
Teilnehmer: Bundesinnenministerin Nancy Faeser, DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt, DRK-Generalsekretär Christian Reuter, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Armin Schuster

Journalisten werden gebeten, sich bis zum Mittwoch, 23. März, um 17 Uhr unter presse(at)drk(dot)de mit folgenden Angaben zu akkreditieren: Vor- und Zuname, Medium.

Wir bitten die Journalisten, sensibel und rücksichtsvoll beim Filmen und Fotografieren von Geflüchteten zu arbeiten und deren Privatsphäre zu berücksichtigen. Bei Rückfragen wenden Sie sich an Dr. Dieter Schütz, d.schuetz@drk.de oder Anett Stefanov, a.stefanov(at)drk(dot)de, Tel. 01575 8730719.

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Presse Ukraine
news-4979 Wed, 16 Mar 2022 13:16:00 +0000 Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine: DRK und BBK unterstützen mit dem Aufbau weiterer Notunterkünfte in Berlin https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/hilfe-fuer-gefluechtete-aus-der-ukraine-bbk-und-drk-unterstuetzen-mit-dem-aufbau-weiterer-notunterkuenfte-in-berlin/ Am ehemaligen Berliner Flughafen Tegel werden 900 Notunterkunftsplätze für Geflüchtete aus der Ukraine durch den Einsatz der "Betreuungsreserve des Bundes für den Zivilschutz" bereitgestellt. Nach der Hochwasserkatastrophe im Sommer 2021 und der Unterstützung zur Bewältigung der Corona-Pandemie kommt das für die Betreuungsreserve im Pilotprojekt „Labor Betreuung 5.000“ bereits beschaffte Material nun zum dritten Mal in den Einsatz. Zehntausende sind aktuell vor dem Krieg in der Ukraine auf der Flucht und kommen nach Deutschland. Dabei ist insbesondere Berlin eine der ersten Anlaufstellen für die ukrainischen Geflüchteten. Zur Bewältigung dieses großen Zustroms von flüchtenden Personen werden unter anderem auch im ehemaligen Flughafen-Terminal in Tegel Menschen untergebracht. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) stellen Material und Ausstattung aus dem aktuellen Bestand des Pilotprojekts „Labor Betreuung 5.000“ sowie aus der DRK-Bundesvorhaltung zur Verfügung. Durch den Einsatz dieses Materials können die Unterbringungskapazitäten insbesondere für durchreisende Geflüchtete, die für eine Nacht Zwischenstation in Tegel machen, erweitert und ergänzt werden.

BBK-Präsident Armin Schuster:
„Mit dem Aufbau der Betreuungsreserve des Bundes für den Zivilschutz leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Bevölkerungsschutzes. Das Hochwasser im Sommer 2021, die Bewältigung der Corona-Pandemie sowie die aktuellen Flüchtlingsbewegungen zeigen, dass wir dringend solche Reserven benötigen. Im Pilotprojekt ‚Labor Betreuung 5.000‘ wird dafür die Grundlage geschaffen. Investitionen in weitere Betreuungsmodule sind sinnvoll, um die Bedarfe der im Krisenfall betroffenen Menschen decken zu können – so wie dies aktuell für die vor dem entsetzlichen Krieg fliehenden Ukrainerinnen und Ukrainer benötigt wird.“

DRK-Generalsekretär Christian Reuter:
„Das Deutsche Rote Kreuz bereitet derzeit bundesweit intensiv die Aufnahme und Betreuung ankommender Flüchtlinge aus der Ukraine vor. Wir unterstützen in Berlin-Tegel gerne mit dem Pilotprojekt ‚Labor Betreuung 5000‘ bei dieser wichtigen Aufgabe. Es handelt sich um die größte humanitäre Katastrophe in Europa seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Die aktuelle Krise zeigt, dass wir jetzt schnell den Ausbau und die Finanzierung mindestens aller zehn geplanten Betreuungsmodule durch den Bund brauchen, um im Bevölkerungsschutz für künftige Herausforderungen besser gewappnet zu sein.“

Einsatz des Materials aus dem „Labor Betreuung 5.000“ als Pufferkapazität
Die im „Labor Betreuung 5.000“ entstehende temporäre Unterkunfts- und Betreuungseinrichtung ist als Pufferkapazität zur Überbrückung von Engpassressourcen vorgesehen. Diesem Konzept entsprechend soll das bisher beschaffte Material nun eingesetzt werden: Durch den Aufbau von drei Großzelten können kurzfristig bis zu 900 Personen untergebracht, versorgt und betreut werden, bis eine längerfristige Unterkunftsmöglichkeit bereitgestellt werden kann. Eines der drei Zelte wird als Aufenthaltszelt dienen. Dieses kann aber bei Bedarf auch als Unterkunftszelt für weitere 450 Personen umgebaut werden. Zudem werden Dusch- und Toilettencontainer sowie Beleuchtungstechnik für die Ausleuchtung der Wege zwischen den Zelten und den Sanitärcontainern aufgestellt.

Kurzfristig, flexibel und weitgehend autark in den Einsatz
Damit Material und benötigte Ausstattung möglichst zügig aufgebaut werden können und Großzelte wie auch Sanitäranlagen schnell für die Betroffenen zur Verfügung stehen, kommen Spezialfahrzeuge und -geräte zum Einsatz. Diese wurden im „Labor Betreuung 5.000“ beschafft, um einen kurzfristigen und weitgehend autarken Aufbau – unabhängig von weiterer Hilfe von außen – zu gewährleisten. Der für den Betrieb der Großzelte benötigte Strombedarf kann autark durch einen Ersatzstromerzeuger (ESE 300) – ebenfalls aus dem Bestand des „Labor Betreuung 5.000“ – sichergestellt werden. Weiterhin wird das Ankunftszentrum am ehemaligen Flughafen Tegel durch den Einsatz einer Mobilen Medizinischen Versorgungseinrichtung (MMVe) unterstützt. Diese dient als flexible und mobile Anlaufstelle für die allgemeinmedizinische Versorgung vor Ort.

Das Pilotprojekt Labor Betreuung 5.000
Im Projekt wird ein ‚Mobiles Betreuungsmodul‘ – kurz MBM 5.000 – aufgebaut. Dabei handelt es sich um eine weitgehend autark funktionierende temporäre Unterkunfts- und Betreuungseinrichtung für bis zu 5.000 Menschen, die in Notlagen kurzfristig errichtet werden kann. Es ist geplant, in den nächsten Jahren bis zu zehn solcher Betreuungsmodule aufzubauen. Um im Ernstfall schnell einsatzbereit zu sein, wird benötigtes Material beschafft und vorgehalten. Im Pilotprojekt werden diese Materialien erprobt; entsprechende Einsatz- und Personalkonzepte sowie Standards werden erstellt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Planung und Entwicklung der weiteren Betreuungsmodule ein. Zusammen bilden sie die Betreuungsreserve des Bundes für den Zivilschutz.

Das vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) koordinierte Pilotprojekt „Labor Betreuung 5.000“ wird von 2020 bis Ende 2024 federführend durch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) gemeinsam mit den anerkannten deutschen Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Malteser Hilfsdienst (MHD) durchgeführt.

Weitere Infos: www.bbk.bund.de/labor5000

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Presse Ukraine
news-4980 Wed, 16 Mar 2022 11:58:21 +0000 Krieg in der Ukraine: IKRK - 200 Tonnen Hilfsgüter erreichen die Ukraine https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/krieg-in-der-ukraine-ikrk-200-tonnen-hilfsgueter-erreichen-die-ukraine/ Ein Konvoi, bestehend aus elf Lastwagen mit 200 Tonnen Hilfsgütern des Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und anderer Partner der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung hat die Ukraine erreicht. Die Hilfsgüter werden nun in verschiedene Regionen des Landes verteilt – je nach Bedarf der vom Krieg betroffenen Zivilbevölkerung, Sicherheitslage und Zugang. Besonders wichtig wird es dabei sein, den Menschen Unterstützung zukommen zu lassen, die ihre Häuser verlassen mussten und derzeit in Notunterkünften leben. Der Hilfstransport umfasst Hilfspakete mit 3.600 Decken, 1.200 Eimern, 1.200 Hygieneprodukten, 1.170 Wasserkanistern, 1.200 Küchen-Sets und 1.200 Schutzplanen. Hinzu kommen 38 Pakete mit medizinischem Material für Kriegsverwundete, die an Krankenhäuser verteilt werden. Mit jedem dieser Pakete können 50 Menschen mit schweren Verletzungen behandelt werden. Außerdem beinhaltet der Transport Materialien für die Wasser- und Sanitärversorgung.

Florian Seriex, Sprecher des IKRK in der Ukraine, hat den Konvoi begleitet und war bei der Entladung der Hilfsgüter in einem Lagerhaus in der Stadt Winnyzja dabei: „Die Lieferung enthält alle notwendigen Güter für Menschen, die ihre Heimat verlassen haben, die derzeit in Notunterkünften festsitzen und dringend humanitäre Hilfe benötigen. Natürlich sind wir uns bewusst, dass diese Hilfe nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, angesichts des enormen humanitären Bedarfs, den wir derzeit in der Ukraine beobachten. Die Menschen brauchen Nahrung, sie brauchen Wasser, sie müssen vor allem Schutz an einem sicheren Ort finden. In den kommenden Tagen und Wochen werden das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und seine Partner die humanitäre Hilfe und diese Einsätze fortsetzen.“

Die Pressestelle vermittelt nach Möglichkeit gern Interviews (auf Englisch) mit Florian Seriex, Sprecher des IKRK in der Ukraine.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung 
IBAN: DE63370205000005023307 
BIC: BFSWDE33XXX 
Stichwort: Nothilfe Ukraine 

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Auslandshilfe Konflikt Ukraine
news-4978 Wed, 09 Mar 2022 08:05:14 +0000 DRK fordert Einhaltung des humanitären Völkerrechts https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-fordert-einhaltung-des-humanitaeren-voelkerrechts/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) warnt vor einer verheerenden und langwierigen humanitären Katastrophe in der Ukraine. Es ruft die Konfliktparteien eindringlich dazu auf, ihre Verpflichtungen nach dem humanitären Völkerrecht zum Schutz der Zivilbevölkerung und Kriegsgefangenen einzuhalten. „Ich bin erschüttert über die hohe Zahl an zivilen Todesopfern und die Not der Menschen. Das Rote Kreuz begrüßt jede Initiative, die dem Schutz der Zivilbevölkerung dient und ihr eine Pause von der Gewalt verschafft. Wir möchten jedoch betonen, dass humanitäre Korridore von den Konfliktparteien gut geplant und auch sicher umgesetzt werden müssen. Nach dem humanitären Völkerrecht sind Konfliktparteien verpflichtet, Menschen, die umkämpfte Gebiete freiwillig verlassen wollen, eine sichere Evakuierung zu ermöglichen,“ sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Sie warnt außerdem vor dem Missbrauch des Rotkreuz-Schutzzeichens bei privaten Hilfstransporten nach Polen oder in die Ukraine. Was auch immer die Konfliktparteien zur Evakuierung von Menschen aus umkämpften Gebieten vereinbarten, sagt Hasselfeldt weiter, das humanitäre Völkerrecht müsse grundsätzlich fortgelten: Die Kriegsparteien müssten weiterhin die Zivilbevölkerung sowie Kriegsgefangene und die zivile Infrastruktur schützen, um Trinkwasser, Energie- und Nahrungsmittelversorgung zu gewährleisten. Humanitärer Zugang für neutrale und unparteiisch handelnde Hilfsorganisationen wie das Ukrainische Rote Kreuz und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz müsse ermöglicht werden. Das bedeute, dass diejenigen, die bleiben wollen oder schwer evakuiert werden können – wie etwa ältere Menschen oder Menschen mit Behinderungen – von Angriffen unbedingt verschont bleiben müssen. Außerdem müssten auch alle Zivilisten außerhalb sogenannter humanitärer Korridore weiterhin geschützt werden.

Hasselfeldt kritisiert und ist alarmiert, dass private Helfer ihre Transporte vermehrt mit dem Rotkreuz-Schutzzeichen versehen. „Das ist ein klarer Missbrauch des Schutzzeichens, den wir scharf verurteilen. Die Verwendung des Roten Kreuzes, des Roten Halbmondes und des Roten Kristalls ist nach den Genfer Abkommen wie auch in deutschen Gesetzen streng reglementiert”, sagt Hasselfeldt. Das Symbol dürfe in Kriegssituationen zu Identifikations- und Schutzzwecken nur von den Sanitätsdiensten und dem Seelsorgepersonal der Streitkräfte, von Krankenhäusern sowie von anerkannten neutralen und unparteiischen Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz verwendet werden und diene der Sicherheit der humanitären Helfer sowie dem Schutz der von ihnen versorgten betroffenen Zivilbevölkerung.

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Presse Genfer Konventionen/Völkerrecht Ukraine
news-4976 Thu, 03 Mar 2022 13:15:22 +0000 DRK: Spenden für wirkungsvolle humanitäre Hilfe für die Ukraine https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-spenden-fuer-wirkungsvolle-humanitaere-hilfe-fuer-die-ukraine/ Die Not der Ukrainerinnen und Ukrainer sowohl im Land als auch auf der Flucht und damit ihr Bedarf an humanitärer Hilfe ist immens und wächst immer weiter. „Wir wissen, dass die Betroffenheit in der deutschen Bevölkerung angesichts der entsetzlichen Ereignisse in der Ukraine groß ist und der Wunsch, den betroffenen Menschen Unterstützung zu bieten, ebenso. Es ist überwältigend zu sehen, wie schnell und engagiert die Zivilgesellschaft in Deutschland auf allen Ebenen zu helfen bereit ist. Dies trifft auf unzählige Privatpersonen, kleine und große Initiativen, Unternehmen und natürlich auch auf all unsere ehrenamtlichen und hauptamtlichen Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler zu. Auch wenn es für viele weniger persönlich und ungreifbarer erscheinen mag, sind Geldspenden tatsächlich in der gegenwärtigen Lage die beste und wirkungsvollste Art, um die humanitäre Hilfe im Ausland zu unterstützen“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. „Damit die Hilfe tatsächlich ankommt, bitten uns all unsere Schwestergesellschaften in der Ukraine und den Nachbarländern sehr eindringlich darum, die stark beanspruchten Logistik- und Hilfeleistungsstrukturen nicht zu blockieren. Gut gemeinte, aber nicht abgestimmte Lieferungen füllen Lagerhäuser, binden Transport- und Sortierkapazitäten. Sie helfen leider nicht, sie behindern vielmehr die humanitäre Arbeit vor Ort. Es bestehen seitens unser Schwestergesellschaften momentan keinerlei Kapazitäten zur Annahme nicht zentral abgesprochener und nicht zentral angeforderter Hilfslieferungen und Unterstützungsangebote“, sagt Reuter weiter.

Geldspenden sind gegenüber Sachspenden wesentlich effektiver: Ihr großer Vorteil ist, dass sie sehr flexibel eingesetzt werden können. Damit lässt sich die humanitäre Hilfe gezielter an die jeweiligen Bedarfslagen vor Ort anpassen. Dies ist absolut erforderlich in Situationen, die sich beständig ändern und höchst unvorhersehbar sind, wie aktuell in der Ukraine und ihren Nachbarländern.

Weitere Infos: www.drk.de/ukraine-hilfe

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Ukraine

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Presse Nothilfe Spenden Konflikt Soforthilfe Ukraine
news-4975 Tue, 01 Mar 2022 10:02:21 +0000 DRK-Hilfstransport für ukrainische Bevölkerung unterwegs nach Polen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-hilfstransport-fuer-ukrainische-bevoelkerung-unterwegs-nach-polen/ Die andauernden und sich ausweitenden Kampfhandlungen in der Ukraine verstärken die bereits bestehende humanitäre Krise immer weiter. „Das Deutsche Rote Kreuz schickt heute einen ersten größeren Hilfstransport nach Polen. Das Leid der Ukrainerinnen und Ukrainer ist schon jetzt unermesslich und nimmt tagtäglich weiter zu. Der humanitäre Bedarf steigt auch in benachbarten Ländern, in die die Menschen fliehen“, sagt Christian Reuter, Generalsekretär des DRK. „Die Fluchtbewegungen aus der Ukraine lassen die Auswirkungen des bewaffneten Konflikts in der Wahrnehmung vieler immer näher rücken. Darüber dürfen wir bei unseren humanitären Anstrengungen jedoch keinesfalls die Menschen vergessen, die im Land bleiben.“ Der Hilfskonvoi des DRK ins polnische Lublin umfasst 3.280 Feldbetten, 4.680 Isomatten und mehr als 750 Hygienepakete, die jeweils für die Versorgung eines fünfköpfigen Haushalts für einen Monat ausgelegt sind. Die insgesamt 88 Tonnen Hilfsgüter wurden heute am DRK-Logistikzentrum Schönefeld auf fünf LKW verladen. Die 40-Tonner werden zehn Stunden reine Fahrtzeit auf dem Landweg benötigen und voraussichtlich am Mittwoch Lublin im Osten Polens erreichen. Bereits seit Montag unterstützt dort ein Nothilfeexperte des DRK die Schwestergesellschaft, das Polnische Rote Kreuz, beim Aufbau eines Logistikdrehkreuzes. Von dort aus können die Nothilfegüter dann sobald möglich sowohl an die betroffene Bevölkerung in der Ukraine als auch an geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer in Polen verteilt werden.

„Das Deutsche Rote Kreuz ist fest entschlossen, in enger Zusammenarbeit mit seinen Schwestergesellschaften, eine stete Versorgungslinie über Polen aufzubauen und damit die humanitäre Hilfe für betroffene Ukrainerinnen und Ukrainer längerfristig zu sichern. Wir sind nach wie vor in der Ukraine vor Ort. Gleichzeitig intensivieren wir unser humanitäres Engagement mit unseren Schwestergesellschaften in den Nachbarländern, um damit sowohl die Menschen in der Ukraine als auch die Menschen auf der Flucht in dieser schweren Zeit bestmöglich zu unterstützen“, sagt Reuter.

Weitere Infos: www.drk.de/ukraine-hilfe

Die Pressestelle vermittelt gern Interviews mit einem Pressesprecher, der den Hilfstransport begleitet.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung.
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Ukraine

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Presse Ukraine
news-4974 Mon, 28 Feb 2022 07:39:17 +0000 Presseinladung: DRK - Erster Hilfstransport nach Polen für ukrainische Bevölkerung https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/presseinladung-drk-erster-hilfstransport-nach-polen-fuer-ukrainische-bevoelkerung/ Angesichts der andauernden und sich ausweitenden Kampfhandlungen in der Ukraine wird der Bedarf an humanitärer Hilfe im Land, aber auch in den Nachbarländern, in die Menschen aus der Ukraine fliehen, immer größer. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bereitet daher einen ersten Hilfstransport per LKW ins polnische Lublin vor. Von dort aus können die Nothilfegüter sowohl zur Versorgung der Bevölkerung in die Ukraine geliefert als auch zu Gunsten von Menschen auf der Flucht verteilt werden. Der Transport ist der Beginn des Aufbaus einer Versorgungslinie für vom bewaffneten Konflikt Betroffene in der Ukraine und für Geflüchtete in Polen. Die Verladung der Güter findet am morgigen Dienstag, dem 1. März 2022, am DRK-Logistikzentrum Schönefeld statt. Medien sind dazu herzlich eingeladen. Ort:
DRK-Logistikzentrum, Flughafen Berlin-Schönefeld, 12529 Schönefeld

Termin:
Dienstag, 01.03.2022, 14.00 Uhr

Für O-Töne stehen zur Verfügung:
Christian Reuter, Generalsekretär des DRK
Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit

Ansprechpartnerin vor Ort:
Dr. Annkatrin Tritschoks, Referentin Kommunikation (0176-556-90341)

Aufgrund der Corona-Pandemie bitten wir um eine Voranmeldung bis spätestens zum heutigen Montag, 28. Februar 2022, 20.00 Uhr per E-Mail an presse(at)drk(dot)de. Entsprechend der geltenden Infektionsschutzverordnung findet die Veranstaltungen unter Einhaltung des 2G+ Modell statt. Bringen Sie daher bitte einen amtlichen Lichtbildausweis, Ihren 2G-Nachweis und tagesaktuellen negativen Testnachweis mit. Die zusätzliche Testpflicht entfällt für Geboosterte und Personen, die innerhalb der letzten 3 Monaten geimpft oder genesen sind. Während des Termins im Logistikzentrum des DRK sind alle Teilnehmenden verpflichtet, durchgehend eine FFP2-Maske zu tragen.

Das DRK bittet um Spenden für die Menschen in der Ukraine:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Ukraine

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Presse Europa Ukraine
news-4973 Wed, 23 Feb 2022 11:02:13 +0000 DRK weitet Hilfe in der Ukraine aus https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-weitet-hilfe-in-der-ukraine-aus/ Die Auseinandersetzungen um die Ukraine spitzen sich weiter zu. Die Kampfhandlungen im Osten des Landes gefährden die Zivilbevölkerung und deren grundlegende Versorgung. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) unterstützt seit 2017 Menschen, die nahe der Kontaktlinie leben, mit monatlichen Bargeldhilfen. „Wir sind besorgt darüber, wie sich die weitere Eskalation auf die Menschen auswirkt, die bereits seit fast acht Jahren dem Konflikt im Osten der Ukraine ausgesetzt sind“, sagt Christian Reuter, Generalsekretär des DRK. „Mit unserem Projekt unterstützen wir besonders verletzliche Menschen dabei, zum Beispiel Lebensmittel und Medikamente kaufen zu können.“ Seit dem Beginn des zermürbenden Konflikts im Jahr 2014 verstärkte das DRK die langjährige Zusammenarbeit mit seiner Schwestergesellschaft, dem Ukrainischen Roten Kreuz (URK). Das Bargeldhilfeprojekt, das bereits seit 2017 läuft, wurde zuletzt von der Region Donezk auch auf die Region Luhansk ausgeweitet. Dabei werden 1.300 Menschen erreicht, insbesondere alleinstehende Mütter und Väter, kinderreiche Familien, Menschen mit besonderen Bedürfnissen und Senioren.

Seit vergangener Woche ist ein DRK-Nothilfeexperte in Kiew, der einen substanziellen Beitrag des DRK zum Notfallplan des URK ausarbeitet. Obwohl viele der freiwilligen Helferinnen und Helfer des URK unmittelbar von den Eskalationen der vergangenen Tage persönlich betroffen sind, engagieren sie sich weiter für die Bevölkerung. Gleichzeitig muss sich die DRK Schwestergesellschaft mit ihren Partnern im Land ständig auf weitere Eskalationen oder Lageveränderungen einstellen. Mit unserer flexiblen Unterstützung sollen bei Bedarf schnellstmöglich bestehende Projekte ausgeweitet und weitere Maßnahmen zur Unterstützung der ukrainischen Bevölkerung ergriffen werden. Das Auswärtige Amt finanziert einen Großteil der DRK-Soforthilfe im Umfang von 500.000 EUR.

Mehr Informationen zur humanitären Hilfe für die Ukraine

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung

IBAN: DE63370205000005023307
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News Presse Auslandshilfe Konflikt Ukraine
news-4972 Mon, 21 Feb 2022 11:59:13 +0000 Kooperation DRK und Deutsche Bank Stiftung: Sudan - Vorausschauende Hilfe bei Extremwetter-Ereignissen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/kooperation-drk-und-deutsche-bank-stiftung-sudan-vorausschauende-hilfe-bei-extremwetter-ereignissen/ Vielschichtige Krisen prägen das Leben der Menschen im Sudan. Immer wieder bedrohen Extremwetter-Ereignisse die Bevölkerung. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wird den Sudanesischen Roten Halbmond dabei unterstützen, das Konzept der vorausschauenden humanitären Hilfe, „Forecast-based Financing“ (FbF), im Land zu etablieren. Das dreijährige Projekt wird von der Deutsche Bank Stiftung finanziert. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir die erfolgreiche und verlässliche Partnerschaft mit der Deutsche Bank Stiftung fortsetzen können“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. „Bereits in den vergangenen drei Jahren hat sie uns bei der Einführung von Maßnahmen des Forecast-based Financing in Kirgistan und Tadschikistan großzügig unterstützt.“

„Das Pilotprojekt in Zentralasien hat verdeutlicht, dass mit Forecast-based Financing eine gute Methode entwickelt wurde, Katastrophenprävention nachhaltig in lokalen Gemeinden zu verankern“, erklärt Geschäftsführerin Dr. Kristina Hasenpflug das Engagement der Deutsche Bank Stiftung. “Über drei Jahre lang konnten wir die Entwicklungen begleiten und uns von den positiven Effekten der vorausschauenden humanitären Hilfe überzeugen. Diese Erfahrung hat uns darin bestärkt, auch das neue Projektvorhaben des DRK im Sudan zu ermöglichen.“

Vorausschauende humanitäre Hilfe ist ein zentrales Thema, dessen Bedeutung vor allem im Hinblick auf Klimaveränderungen und komplexere Krisenlagen weiter zunimmt. Ziel ist es, Katastrophen und ihre Auswirkungen auf Basis von detaillierten Wettervorhersagen und Risikoanalysen möglichst genau vorherzusagen, vorrausschauend mit Hilfsmaßnahmen zu reagieren und so menschliches Leid zu minimieren. Im Rahmen des Projektes im Sudan werden zunächst Überschwemmungen untersucht. Dabei arbeiten die Schwestergesellschaften eng mit Wetterdiensten, Forschungseinrichtungen sowie der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften und dem Rotkreuzklimazentrum zusammen. „Je besser wir das Zusammenspiel von Unwetter- und Bedarfslagen verstehen, desto schneller können Menschen künftig schon vor einer Katastrophe wichtige Unterstützung erhalten“, sagt Reuter.

Der Sudan gehört zu den Ländern, in denen sich der Klimawandel am gravierendsten auswirkt: steigende Temperaturen und variable Niederschlagsmengen sorgen für mehr Dürren und Überschwemmungen. Fast die Hälfte der Sudanesinnen und Sudanesen lebt unterhalb der Armutsgrenze, mehr als 14 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Da die Bevölkerung viele wetterbedingte wiederkehrende Katastrophen kaum bewältigen kann, gilt der Sudan als eines der von Naturrisiken am meisten bedrohten Länder.

Weitere Informationen unter:

www.drk.de/hilfe-weltweit/wo-wir-helfen/afrika/sudan-vorausschauende-humanitaere-hilfe/ und
www.deutsche-bank-stiftung.de/katastrophenpraevention

Ansprechpartnerin Deutsche Bank Stiftung:
Jennifer Endro
Telefon: +49 (0) 69 2 47 52 59 33 oder endro(at)deutsche-bank-stiftung(dot)de

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Presse
news-4971 Thu, 17 Feb 2022 10:25:39 +0000 Tropischer Wirbelsturm „Batsirai": DRK unterstützt nach schwerem Tropensturm in Madagaskar https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/tropischer-wirbelsturm-batsirai-drk-unterstuetzt-nach-schwerem-tropensturm-in-madagaskar/ Nach dem verheerenden Zyklon „Batsirai“ im Osten und Süden Madagaskars mit Dutzenden Toten und vielen Verletzen sowie dem Tropensturm „Ana“, der Ende Januar auf Madagaskar traf, hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ein Soforthilfeprojekt zur Sicherung der Grundversorgung gestartet und damit auf ein nationales Hilfeersuchen reagiert. „Die Not der Menschen ist groß, es besteht ein enormer Bedarf an humanitärer Hilfe“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Viele Häuser stehen durch die heftigen Regenfälle unter Wasser oder sind zerstört, die Infrastruktur ist massiv beschädigt, Ernten sind bedroht. „Tausende Menschen sind auf Hilfe angewiesen.“ Das DRK verteilt in einer ersten Maßnahme bedingungslose Bargeldzahlungen an rund 1.000 von den Überschwemmungen in der Hauptstadt Antananarivo und in der Region Analamanga betroffene Haushalte, um den Grundbedarf der Bewohnerinnen und Bewohner zu sichern. Benötigt werden nun vor allem Trink- und Nutzwasser, Lebensmittel, Unterkünfte und Güter zur hygienischen und medizinischen Versorgung.

Nach Behördenangaben sind bis zu 116.000 Menschen von den Naturgewalten betroffen, zeitweise waren rund 70.000 Personen in Notunterkünften untergebracht. In Antananarivo waren aufgrund der Überschwemmungen durch Tropensturm „Ana“ und Zyklon „Batsirai“ rund 17.000 Menschen zunächst in Notunterkünften untergekommen. Viele kehren nach Schließung der meisten Evakuierungszentren nun wieder in ihre zum Teil noch beschädigten Häuser zurück.

Das DRK und seine Schwestergesellschaft, das Madagassische Rote Kreuz, organisieren die Soforthilfemaßnahmen in enger Koordination mit den nationalen und lokalen Regierungsbehörden, mit der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften und anderen Nationalen Rotkreuz-Gesellschaften.

Bereits Ende Januar hatte Tropensturm „Ana“ schwere Überschwemmungen mit großen Schäden in weiten Teilen des Landes verursacht – auch die Hauptstadt Antananarivo war stark betroffen. Mit den jüngsten Überflutungen hat sich die humanitäre Lage in den Gebieten weiter verschärft. Der vom Auswärtigen Amt finanzierte Hilfseinsatz ist bis voraussichtlich Ende Mai geplant.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Internationale Soforthilfe

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Presse
news-4970 Wed, 16 Feb 2022 10:50:00 +0000 Fackellauf nach Solferino - DRK schickt "Licht der Hoffnung" auf die Reise https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/fackellauf-nach-solferino-drk-schickt-licht-der-hoffnung-auf-die-reise/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat den diesjährigen „Fackellauf nach Solferino“ am Sitz seines Generalsekretariats in Berlin gestartet. Bei der Aktion wird ein „Licht der Hoffnung“ von Ehrenamtlichen durch die gesamte Bundesrepublik getragen. Es wird Ende Juni Italien erreichen, um dort an der sogenannten Fiaccolata, der internationalen Gedenkveranstaltung zum Ursprung der Rotkreuzidee, teilzunehmen. „Wir freuen uns, dass sich alle 19 DRK-Landesverbände am Fackellauf nach Solferino beteiligen. Die Aktion, in der wir an unsere historischen Wurzeln erinnern, unterstreicht sowohl unsere Zusammengehörigkeit innerhalb des DRK als auch unsere Verbundenheit mit der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. „Zudem möchten wir mit dem Fackellauf nach Solferino unserer Wertschätzung der mehr als 430.000 Ehrenamtlichen Ausdruck verleihen, deren tagtäglicher Einsatz es uns ermöglicht, unsere Aufgaben zu erfüllen“, sagt Hasselfeldt. „Dabei wird sich die Vielfalt unserer Arbeit in der Teilnahme der verschiedenen Kreisverbände und Ortsvereine und deren kreativer Umsetzung der Fackelweitergabe widerspiegeln.“

Der Fackellauf nach Solferino kann über eine Landingpage auf der DRK-Website mitverfolgt werden. Dort findet sich eine Standortkarte, auf der sich die Route der DRK-Fackel nachvollziehen lässt. Zudem wird ein virtuelles Reisetagebuch von den Teilnehmenden mit Bildern und Informationen zu den einzelnen Stationen befüllt. Die nächsten Stationen der Fackel sind in Berlin und anschließend in Brandenburg.

Die Fiaccolata wird seit 1992 vom Italienischen Roten Kreuz organisiert und jährt sich in diesem Jahr zum 30. Mal. Bei der mehrtägigen Gedenkveranstaltung rund um den Fackelzug von Solferino in die nahegelegene Kleinstadt Castiglione delle Stiviere kommen jedes Jahr Tausende Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus ganz Europa und der Welt zusammen, um den Anfängen der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung zu gedenken.

Im Jahr 1859 reiste der Schweizer Geschäftsmann Henry Dunant durch Italien. Dabei wurde er Zeuge der Folgen der Schlacht von Solferino, einer der größten Auseinandersetzungen jener Zeit. Dunant erlebte Not und Elend der verwundeten Soldaten hautnah und setzte sich dafür ein, die Versorgung der Verwundeten zu organisieren. Er verarbeitete die erschütternden Erlebnisse in seiner Schrift „Eine Erinnerung an Solferino“, an deren Ende er die Vision für die Gründung neutraler Hilfsgesellschaften für Verwundete in verschiedenen Ländern Europas formulierte. 1863 fand die erste Genfer Konferenz statt, auf der die Gründung solcher Hilfsgesellschaften beschlossen wurde. Kurz darauf gründete sich die erste nationale Rotkreuzgesellschaft weltweit: der württembergische Sanitätsverein im Königreich Württemberg. 

Weitere Informationen zur Aktion: drk.de/fiaccolata2022/

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Presse Rotkreuzgeschichte Generalsekretariat Föderation Historisches Gerda Hasselfeldt
news-4969 Wed, 09 Feb 2022 07:28:25 +0000 Langanhaltende Trockenheit in Ostafrika: DRK leistet Soforthilfe für von Dürre betroffene Menschen in Somaliland https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-leistet-soforthilfe-fuer-von-duerre-betroffene-menschen-in-somaliland/ Ausbleibende Regenfälle in den vergangenen Monaten führen in Somalia wiederholt zu schweren Dürren. In dem stark von Viehzucht und Landwirtschaft geprägten Land gefährdet die Wasserknappheit die Lebensgrundlage hunderttausender Menschen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) leistet Soforthilfe in den drei am stärksten betroffenen Regionen Sool, Sanaag, und Togdheer in Somaliland. „Den Menschen in der Region fehlt es vor allem an Wasser und Nahrung. Außerdem verringert sich durch die Trockenheit vielerorts das nutzbare Weideland für ihr Vieh. Das DRK unterstützt die Menschen durch Bargeldhilfen dabei, ihre Lebensgrundlage für die kommenden Monate zu sichern. Wenn sich die Lage in absehbarer Zeit nicht ändert, könnte sich die Zahl der Betroffenen jedoch noch deutlich erhöhen“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Die Regionalregierung Somalilands hat Mitte Januar den Dürrenotstand ausgerufen. Bisher sind dort bereits über 800.000 Menschen akut von der Dürre betroffen und benötigen dringend humanitäre Hilfe.

Das DRK unterstützt in einem vom Auswärtigen Amt geförderten Soforthilfeprojekt rund 9.000 besonders gefährdete Menschen mit Bargeldauszahlungen. Damit können die Betroffenen selbstbestimmt ihren dringendsten Bedarf, zum Beispiel an Wasser und Nahrungsmitteln, decken. So können sie Wasser kaufen, das per Tankwagen in die Gemeinden gebracht wird. Das Wasser wird unter anderem aus Bohrlöchern gewonnen, die 2021 in einem vom DRK unterstützen Projekt rehabilitiert und wieder nutzbar gemacht wurden. „Wo lokale Märkte zugänglich sind und funktionieren, ermöglichen Bargeldhilfen eine schnelle und flexible Reaktion auf akute Notlagen wie die aktuell herrschende und voraussichtlich noch weiter anhaltende Dürre in Somalia“, sagt Reuter.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Afrika

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Presse Auslandshilfe Trinkwasser Nothilfe Dürre Soforthilfe Ostafrika Somalia
news-4967 Tue, 08 Feb 2022 18:46:00 +0000 Erhöhung der Mindestlöhne: DRK stimmt Empfehlung der Pflegekommission zu https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-stimmt-empfehlung-der-pflegemindestlohnkommission-zu/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat der Empfehlung der Pflegekommission über die Anhebung der Mindestlöhne für Pflegekräfte zugestimmt. „Wir sind froh, dass es in der Pflegebranche nun insbesondere im nicht tarifgebundenen Bereich zu einem deutlichen Anstieg der Löhne kommt. Dennoch mahnen wir beim Gesetzgeber dringend eine Regelung an, wie diese zusätzlichen Kosten verteilt werden sollen“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Das DRK hat einer stufenweisen Anhebung der Mindestlöhne bis zum 1. Dezember 2023 um insgesamt 12,75% bis 18,51% - je nach Ausbildungsstand - zugestimmt. Bereits zum 1. September 2022 wird es zu Erhöhungen bei Ungelernten von 12,55 Euro auf 13,70 Euro, bei Pflegekräften mit einjähriger Ausbildung von 13,20 auf 14,60 Euro und bei dreijähriger Ausbildung von 15,40 auf 17,10 Euro pro Stunde kommen.

Die jetzt vereinbarten Erhöhungen seien für die Träger der Pflegeeinrichtungen jedoch eine extreme Belastung, weil diese Anhebung aktuell nicht durch die gesetzliche Pflegeversicherung abgedeckt werde und die Mehrkosten voraussichtlich von den Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen getragen werden müssten, sagt Reuter. Er gehört der Pflegekommission auf Vorschlag der Bundestarifgemeinschaft des DRK, der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände und des Arbeitgeberverbandes Pflege an. Es bestehe die große Gefahr, dass sich der ohnehin ständig steigende Eigenanteil der Pflegebedürftigen an den Pflegekosten dadurch weiter erheblich erhöhen werde. „Das ist den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen finanziell nur schwer zumutbar. Derzeit beläuft sich der Eigenanteil eines Pflegebedürftigen im Bundesdurchschnitt bereits auf 2179 Euro pro Monat. Der Anteil der Pflegeversicherung ist dabei schon berücksichtigt“, sagt Reuter.

Das DRK hält eine Reform der Pflegeversicherung für dringend erforderlich. Es sei eine Systemumkehr notwendig. Die Eigenanteile der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen müssten auf einen festen Sockelbetrag begrenzt und Verbesserungen bei den Gehältern der Pflegekräfte künftig von der Pflegeversicherung übernommen werden. Die zum 01.01.2022 in Kraft getretene Regelung des Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetzes stelle bei den stetig steigenden Kosten in der Langzeitpflege nur eine sehr geringfügige Entlastung dar. „Die Bundesregierung muss hier dringend handeln. Es darf nicht sein, dass der Staat Mindestlöhne in der Pflege festlegt, aber sich nicht um die nachhaltige Refinanzierung der Kosten kümmert“, sagt Reuter.

Das DRK betreibt bundesweit mit 39.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 535 stationäre Pflegeeinrichtungen mit insgesamt 41.500 Plätzen. Hinzu kommen 590 ambulante Pflegedienste mit 18.200 Pflegekräften für 51.600 Patientinnen und Patienten.

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Presse
news-4968 Tue, 08 Feb 2022 07:06:28 +0000 Presseeinladung: Erinnerung an Rotkreuz-Gründung - DRK startet in Berlin Fackellauf nach Solferino https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/presseeinladung-erinnerung-an-rotkreuz-gruendung-drk-startet-in-berlin-fackellauf-nach-solferino/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) startet am Mittwoch, 16. Februar 2022, am Sitz seines Generalsekretariats in Berlin den diesjährigen „Fackellauf nach Solferino“. Bei der bundesweiten Aktion wird ein „Licht der Hoffnung“ von Berlin durch die ganze Bundesrepublik über Österreich bis nach Italien getragen, um dort am 24. Juni an der sogenannten Fiaccolata teilzunehmen. Bei der Fiaccolata in Solferino gedenken jedes Jahr Tausende Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus ganz Europa mit einem Fackelzug der Geburtsstunde der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. Die Fiaccolata wird seit 1992 vom Italienischen Roten Kreuz organisiert und jährt sich damit zum 30. Mal. Zum Start des „Fackellaufs nach Solferino“ in Berlin wird DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt die Fackel entzünden und an Ehrenamtliche des Landesverbands Berlin übergeben. Nach dem Start in Berlin wird die Fackel zwischen Februar und Juni 2022 von Ehrenamtlichen des DRK aus verschiedenen Kreisverbänden und Ortsvereinen durch alle 19 Landesverbände weitergereicht. Mit der Aktion würdigt das DRK seine vielen ehrenamtlichen Mitglieder, erinnert an seine historischen Wurzeln und unterstreicht seine Verbundenheit mit der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung.

Im Juni 1859 wurde der Schweizer Henry Dunant Zeuge der Schlacht von Solferino. Aufgrund seiner erschütternden Erlebnisse von Not und Elend der verwundeten Soldaten gründete er wenig später gemeinsam mit Freunden in Genf das Internationale Rote Kreuz.

Start des „Fackellauf nach Solferino 2022“ am Mittwoch, 16. Februar 2022, 11.30Uhr

Ort: DRK-Generalsekretariat, Carstennstraße 58, 12205 Berlin-Lichterfelde

Anwesende: Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuz e.V.; Dr. Timur Flissikowski, Landesbereitschaftsleiter, DRK Landesverband Berlin; Bärbel Eichhorn, Bereitschaftsleiterin Zentralbereitschaft CBRN-Dienst (Ehrenamtliche Fackelträgerin), DRK Landesverband Berlin

Ansprechpartner vor Ort: Annkatrin Tritschoks, Referentin Kommunikation DRK-Generalsekretariat (0176-556-90341); Hendrik von Quillfeldt, Referent Öffentlichkeitsarbeit Landesverband Berlin (0172-982-9297)

Aufgrund der Corona-Pandemie bitten wir um eine Voranmeldung bis spätestens Dienstag, 15. Februar 2022, 12 Uhr, per E-Mail an presse(at)drk(dot)de. Bitte geben Sie Ihren Namen, Ihre Kontaktdaten und Ihren 2-G-Status an. Ihre Angaben werden gemäß aktueller Corona-Verordnung erhoben und vertraulich behandelt. 

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Presse Rotkreuzgeschichte Ehrenamt Freiwillige/Ehrenamt
news-4965 Tue, 25 Jan 2022 07:00:04 +0000 Jemen, Sudan, Syrien, Venezuela - DRK: Bewusstsein für „Vergessene Krisen“ stärken https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/jemen-sudan-syrien-venezuela-drk-bewusstsein-fuer-vergessene-krisen-staerken/ Der Bedarf an humanitärer Hilfe weltweit ist enorm und steigt stetig. Nach Angaben des Amts der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (UNOCHA) werden dieses Jahr 274 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sein, das sind über 40 Millionen mehr als 2021 und über 100 Millionen mehr als 2020. „Konfliktsituationen, Naturkatastrophen, eine Häufung von Extremwetterereignissen aufgrund des Klimawandels oder eine Kombination dieser Faktoren führen dazu, dass zahlreiche humanitäre Krisen andauern oder sich verschärfen. Die öffentliche Aufmerksamkeit, die diese Krisen erfahren, nimmt hingegen in unserer schnelllebigen Zeit oft rasch ab,“ so Christian Reuter, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Um dem entgegenzuwirken, hat das DRK eine Kampagne zu „Vergessenen Krisen“ gestartet. Diese sind gekennzeichnet von einer schweren und langanhaltenden humanitären Notlage, ausbleibenden politischen Lösungen, unzureichender internationaler Hilfe, fehlendem Medieninteresse und damit einhergehend einem geringen Spendeninteresse der Öffentlichkeit. Ein Beispiel hierfür ist der Jemen. Der gewaltsame Konflikt, der seit 2015 im Land herrscht, zerstört die Lebensgrundlage vieler Menschen. Er beeinträchtigt das Gesundheitssystem und führt zu einer prekären Versorgungslage. Durch die direkten und indirekten Folgen des Konflikts benötigen heute 21 Millionen Menschen im Jemen humanitäre Hilfe. Weitere Beispiele, die das DRK in den Fokus rückt, sind der Konflikt im Sudan, die Krise in Syrien und die Flucht-/Migrationsbewegung von Menschen aus Venezuela in dessen Nachbarländer.

Als Teil der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung erlangt das DRK Informationen zur Situation und den humanitären Bedarfen in den betroffenen Regionen, auch dort, wo Medien keinen Zugang haben oder das Medieninteresse gering ist. „Gemeinsam mit unseren Schwestergesellschaften können wir vor Ort langfristig und wirksam Hilfe leisten. So können wir beispielsweise im Jemen Projekte umsetzen, die grundlegende Hilfe und medizinische Versorgung für die von bewaffneten Konflikten betroffene Bevölkerung bereitstellen. Im Jahr 2021 erreichten wir damit insgesamt fast 250.000 Menschen in Not,“ so Reuter.

In seiner Kampagne fordert das DRK Nutzer sozialer Medien dazu auf, Beiträge mit dem Hashtag #VergesseneKrisen zu teilen.  Ziel ist es, eine Millionen Menschen zu erreichen und so das Bewusstsein für die andauernden Krisen im Jemen, im Sudan, in Syrien und in Venezuela zu stärken.

Weitere Informationen zur Kampagne:
https://www.drk.de/hilfe-weltweit/vergessene-krisen/

Die Länderreferentin für den Jemen ist gerade von einer Dienstreise vor Ort zurück. Die Pressestelle vermittelt gern Interviews.

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Presse Auslandshilfe Syrien Venezuela Jemen Sudan
news-4964 Fri, 21 Jan 2022 10:00:00 +0000 DRK nimmt zweite Kläranlage im Ahrtal in Betrieb https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-nimmt-zweite-klaeranlage-im-ahrtal-in-betrieb/ In Hönningen im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz ist heute die zweite temporäre Kläranlage des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) offiziell in Betrieb gegangen. Sie sichert die Abwasseraufbereitung von bis zu 1.200 Bewohnerinnen und Bewohnern und ist rund 50 Prozent größer als die Schwesteranlage in Mayschoß. „Die Kläranlage wurde innerhalb von nur acht Tagen aufgebaut und zeugt von einer großartigen Zusammenarbeit vieler verschiedener Akteure“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Vor rund sechs Monaten hatte das verheerende Hochwasser weite Teile der Infrastruktur in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zerstört und dabei auch zahlreiche Klärwerke stark beschädigt. Die DRK-Anlage hat sechs Tanks mit je 100.000 Litern Fassungsvermögen. Der Aufbau erfolgte in enger Kooperation zwischen Gemeinde, lokalen Gewerken und dem DRK.

Die Inbetriebnahme erfolgte heute unter anderem im Beisein von Randolf Stich, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Innenministerium: „Das Deutsche Rote Kreuz ist ein unersetzlicher Partner bei der Bewältigung der Flutfolgen im Ahrtal. Bereits in den ersten Stunden waren die Helferinnen und Helfer des DRK vor Ort, um Menschen aus größter Not zu befreien, Hilfe zu leisten und Leben zu retten. Heute, mehr als sechs Monate nach der Katastrophe, ist das DRK noch immer vor Ort“, so Stich. „Diese umfassende Unterstützung ist auch ein Symbol der Hoffnung für die Betroffenen, die noch lange mit dem Wiederaufbau ihrer Heimat beschäftigt sein werden. Dafür danke ich dem Deutschen Roten Kreuz im Namen des Landes.“

Neben der Rückkehr hin zu mehr Normalität verbindet ein weiteres gemeinsames Ziel die Akteure: „Der Umweltschutz ist bei Aufbau und Betrieb der Klärwerke einer der größten Erfolge: Ohne diese Anlagen würde weiterhin ungeklärtes Wasser in die Ahr fließen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Nach derzeitigen Schätzungen werden biologische Schadstoffe zu 95 Prozent aus dem Wasser entfernt.

Der Einsatz ist für drei bis fünf Jahre vorgesehen. Die Kosten für Material und Betrieb belaufen sich auf rund 300.000 Euro pro Anlage. Die Klärwerke wurden ursprünglich in Koordination mit der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften für den Einsatz im Ausland konzipiert und weiterentwickelt und im Ahrtal nun erstmals in Deutschland eingesetzt. Das DRK ist die einzige Nationalgesellschaft der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, die diese Technologie zur Verfügung hat.

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Presse Flutkatastrophe Hochwasser Wasser Deutschland
news-4963 Thu, 20 Jan 2022 16:00:00 +0000 Auch DRK von Cyber-Angriff auf Server des IKRK in Genf betroffen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/auch-drk-von-cyber-angriff-auf-server-des-ikrk-in-genf-betroffen/ Der schwerwiegende Cyber-Angriff, den das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Genf am gestrigen Abend des 19. Januar vermeldete, betrifft auch die Internationale Suche des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) neben rund 60 weiteren Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften. „Dieser Vorfall und das bisher bekannte Ausmaß der Cyber-Attacke sind erschreckend und aufs Schärfste zu verurteilen. Der Angriff betrifft die Daten von über 515.000 Menschen weltweit im Zusammenhang mit der wichtigen humanitären Arbeit der Internationalen Suche des Roten Kreuzes. Zu den Betroffenen zählen insbesondere infolge von Konflikten, Migration oder Katastrophen vermisste Personen, ihre Familien und Menschen in Haft. Oberste Priorität muss daher jetzt der bestmögliche Schutz für die Menschen hinter den Daten sein, die ohnehin höchst schutzbedürftig sind und nun zusätzlichen Risiken und Leid ausgesetzt sind. Ich möchte mich dem dringlichen Aufruf des IKRK-Generaldirektors Robert Mardini an die Hacker anschließen, die Daten nicht zu veröffentlichen, zu verbreiten oder zu verkaufen“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Derzeit untersucht das DRK gemeinsam mit dem IKRK und anderen betroffenen Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften, Datenschutz- und IT-Experten unter Hochdruck den Vorfall, um die richtigen weiteren erforderlichen Schritte einzuleiten. „Noch sind viele Details des Cyber-Angriffs unklar, auch, welche Motive dahinterstecken und wer die Verantwortlichen sind. Wir haben es hier mit Daten von Hilfesuchenden weltweit zu tun. Die momentan stattfindende Untersuchung ist eine höchst sensible Angelegenheit. Wir werden mit größtmöglicher Sorgfalt und Verantwortung vorgehen gegenüber den Menschen, die sich uns auf der Suche nach Unterstützung in ihrer Not anvertraut haben“, betont Reuter.

Durch einen gezielten Angriff auf die IT-Infrastruktur des IKRK gelang es Hackern, Zugriff auf die Datenbank der Internationalen Suche zu erlangen, die auf Servern eines externen Anbieters in der Schweiz liegt. Es bestehen Hinweise darauf, dass gespeicherte persönliche Daten von Hilfesuchenden und Zugangsdaten von Mitarbeitenden der Internationalen Suche in verschiedenen Ländern möglicherweise aus dieser Umgebung extrahiert wurden. Die Natur dieser Daten gilt es, im Rahmen der laufenden Untersuchungen näher zu bestimmen. Die Sicherheitslücke wurde am 18. Januar entdeckt. Daraufhin wurden die betroffenen Systeme bis auf Weiteres heruntergefahren, um den Zugang zu ihnen zu unterbinden. Nach aktuellem Kenntnisstand wurden die Daten von den Hackern bislang nicht veröffentlicht. 

Informationen für Betroffene | DRK-Suchdienst

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Presse IKRK IKRK/Föderation Suchdienst Europa Deutschland
news-4962 Tue, 18 Jan 2022 08:31:52 +0000 Presseeinladung: DRK eröffnet zweite Kläranlage im Landkreis Ahrweiler https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/presseeinladung-drk-eroeffnet-zweite-klaeranlage-im-landkreis-ahrweiler/ Rund sechs Monate nach dem verheerenden Hochwasser in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen nimmt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) seine zweite temporäre Kläranlage im Kreis Ahrweiler in Betrieb. Die Anlage, die in Hönningen aufgebaut wurde, reinigt das Abwasser von rund 1.200 Bewohnerinnen und Bewohnern. Die Flut Mitte Juli 2021 hatte viele Klärwerke zerstört oder stark beschädigt. Die Kläranlage Hönningen ist die zweite nach der in Mayschoß, die im August vergangenen Jahres vom DRK aufgebaut wurde. Sie ist etwa 50 Prozent größer und konnte in nur acht Tagen errichtet werden. Die Anlagen wurden ursprünglich in Koordination mit der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften für den Einsatz im Ausland konzipiert.

Die Kläranlage Hönningen wird am Freitag, 21. Januar 2022, offiziell in Betrieb genommen. Die Medien sind dazu herzlich eingeladen.

Ort: 53506 Hönningen (Wegbeschreibung nach Anmeldung)
Zeit: Freitag, 21. Januar 2022, 11.00 Uhr

Ansprechpartner vor Ort: Thorsten Trütgen, Pressesprecher Kreisverband Ahrweiler e. V. (Kontakt: 02641 97 80 45); Christina Wandel-Sucker, Pressereferentin DRK-Generalsekretariat (0176 470 19 429)

Anwesende: Randolf Stich, Staatssekretär im Innenministerium Rheinland-Pfalz, Cornelia Weigand, Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Altenahr, Vertreter des DRK und die am Projekt beteiligten Ingenieure

Bitte teilen Sie uns bis spätestens Donnerstag, 20. Januar 2021, 12 Uhr, per E-Mail an presse(at)drk(dot)de mit, ob Sie am Pressetermin teilnehmen werden. Bitte geben Sie Ihren Namen, Ihre Kontaktdaten und Ihren 2-G-Status an. Ihre Angaben werden gemäß aktueller Corona-Verordnung erhoben und vertraulich behandelt.

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Presse
news-4961 Tue, 21 Dec 2021 14:55:32 +0000 Internationale Nothilfe nach Taifun Rai auf den Philippinen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/internationale-nothilfe-nach-taifun-rai-auf-den-philippinen/ Am 16. Dezember traf Taifun „Rai“ (örtlich „Odette” genannt) auf den Südosten der Philippinen und verursachte auf seinem dreitägigen Weg durch das Land schwere Schäden. Der heftigste Wirbelsturm in diesem Jahr, mit Windstärken von bis zu 195km/h, Starkregen und Überschwemmungen, zwang über 459.000 Menschen, Schutz in Notunterkünften zu suchen. Nach Angaben der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) wurden unzählige Gebäude beschädigt und Ernten zerstört. Auch die Wasserversorgung sowie Strom- und Kommunikationsnetze wurden stark beeinträchtigt. Das Philippinische Rote Kreuz (PRC) ist mit über 4.500 Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen unermüdlich auf den vielen betroffenen Inseln im Einsatz. Gemeinsam mit den örtlichen Behörden leisten sie dringend notwendige Soforthilfe, unter anderem durch die Ausgabe von Essen an betroffene Familien, medizinische Versorgung, die Räumung unpassierbarer Straßen und die Bergung von Verschütteten und Toten. Zudem wurden bisher 15.000 Einheiten Hilfsgüter wie Planen, Werkzeug-Sets für Unterkünfte, Decken, Moskitonetze und Wasserbehälter verteilt. 

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist seit Jahren mit mehreren Projekten zur Katastrophenvorsorge und Stärkung der Resilienz der Bevölkerung auf den Philippinen aktiv. Als eine erste Hilfsmaßnahme stellt das DRK insgesamt 56.000 Euro für die betroffenen Inseln Mindanao und Leyte zur Verfügung. Damit werden Fahrten von Mitarbeitenden des PRC in abgelegene, stark betroffene Gebiete zur Begutachtung der Schäden und Einleitung erster  Rettungs- und Nothilfemaßnahmen ermöglicht. Das ganze Ausmaß der Katastrophe wird erst nach und nach bekannt, da aufgrund der stark zerstörten Kommunikationsinfrastruktur sowie beschädigter oder kaputter Straßen, Häfen und Flughäfen der Zugang zu betroffenen Regionen erschwert ist. Aktuell gehen das PRC und die IFRC von 2,35 Millionen direkt betroffenen Menschen auf dem Archipel aus.  

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Philippinen

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News Taifun Sturm (Zyklon, Taifun, Hurrikan, Tornado) Katastrophe Asien Philippinen
news-4960 Wed, 15 Dec 2021 13:16:15 +0000 Starkes Bündnis für die Pflegekommission https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/starkes-buendnis-fuer-die-pflegekommission/ Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat mitgeteilt, wer in der nunmehr fünften Kommission nach § 12 Arbeitnehmer-Entsendegesetz vertreten sein wird. Mit der Benennung des gemeinsamen Vorschlags von Deutsches Rotes Kreuz (DRK), der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und dem Arbeitgeberverband Pflege e.V. (AGVP) ist ein starkes Bündnis aus Wohlfahrt, kommunalen und privaten Arbeitgebern in der Pflege vertreten. Christian Reuter, Generalsekretär des DRK und Vorsitzender der Bundestarifgemeinschaft des DRK, ist als ordentliches Mitglied berufen. Niklas Benrath, Hauptgeschäftsführer der VKA, ist sein Stellvertreter in der fünften Pflegekommission. Die fünfte Pflegekommission ist die erste ständige Kommission, die für fünf Jahre berufen ist. Hierzu erklären die Spitzen der Verbände:

Christian Reuter, Generalsekretär des DRK und Vorsitzender der Bundestarifgemeinschaft des DRK: „Wir sind froh, dass unser gemeinsamer Vorschlag bei der Besetzung der 5. Pflegekommission Berücksichtigung gefunden hat. Wir begrüßen es, dass eine erste Sitzung noch in diesem Jahr stattfinden wird, damit dieses wichtige Thema zeitnah angegangen werden kann. Ich persönlich freue mich auf den Austausch und die Zusammenarbeit in dieser wichtigen Kommission.“

Niklas Benrath, Hauptgeschäftsführer der VKA: „Durch die Vereinbarungen im Tarifvertag für den öffentlichen Dienst (TVöD) können die tarifgebundenen kommunalen Arbeitgeber ihren Beschäftigten in der Altenpflege bereits heute attraktive Rahmenbedingungen bieten. Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und mit dem Arbeitgeberverband Pflege e.V. (AGVP) vertritt die VKA Arbeitgeber im Bereich der Altenpflege mit insgesamt mehr als 84.000 Beschäftigten. Diese Koalition repräsentiert einen bedeutenden Anteil der in der Altenpflege beschäftigten Menschen und deren Arbeitgeber. Wir stellen uns gerne der gesellschaftlich verantwortungsvollen Aufgabe, die Arbeitsbedingungen in der Altenpflege insgesamt in der Pflegekommission weiterzuentwickeln.“

Thomas Greiner, Präsident des AGVP: „Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände wollen wir als private Arbeitgeber zeigen, dass Zusammenarbeit und gesunder Wettbewerb die Altenpflege stark machen. Die „Kommission zur Erhöhung der Pflegelöhne“ wird erneut dafür sorgen, den so wichtigen Pflegeberuf attraktiv zu gestalten, um weiterhin Frauen und Männer für diese verantwortungsvolle Aufgabe zu gewinnen.“

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Presse
news-4959 Sun, 05 Dec 2021 13:19:00 +0000 DRK-Präsidentin Hasselfeldt fordert Aufwertung des Ehrenamtes https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-praesidentin-hasselfeldt-fordert-aufwertung-des-ehrenamtes/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) fordert eine deutliche Aufwertung des ehrenamtlichen Engagements in Deutschland. „Es ist höchste Zeit, dass das Ehrenamt in Deutschland vor allem im Bevölkerungsschutz einen höheren Stellenwert erhält. Ohne den beispiellosen Einsatz von Zehntausenden ehrenamtlicher Helferinnen und Helfern wäre zum Beispiel der Aufbau der zahlreichen Impf- und Testzentren in diesem Jahr gar nicht möglich gewesen. Das gilt auch für die Unterstützung der von der Flutkatastrophe im Juli betroffenen Bevölkerung“, sagt Hasselfeldt anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamtes am 5. Dezember. Insbesondere fordert Hasselfeldt eine bundesweit einheitliche Regelung, damit ehrenamtliche Helferinnen und Helfer von anerkannten Hilfsorganisationen bei Großeinsätzen mit den Freiwilligen von THW und Feuerwehr gleichgestellt werden. „Bei der Helfergleichstellung haben wir einen großen Nachholbedarf. Es kann nicht sein, dass die Freiwilligen von THW und Feuerwehr anders behandelt werden als diejenigen, die in einer Notlage zum Beispiel Betreuungs- und Sanitätsdienst leisten oder medizinische Hilfe erbringen“, sagt Hasselfeldt. Dabei gehe es etwa um Fragen der Freistellung vom Arbeitsplatz, Verdienstausfallleistungen an die Arbeitgeber, einen umfassenden sozialversicherungsrechtlichen Schutz und ein Recht zur Freistellung bei Aus- und Fortbildung sowie bei Übungen und Bereitstellungen.

Derzeit gebe es zwar in einzelnen Bundesländern unterschiedliche Regelungen dazu, der Umgang mit der ehrenamtlichen Leistung müsse jedoch bundesweit gleich geregelt werden. „Es geht auch darum, ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern dauerhafte Anerkennung entgegenzubringen, zumal ihre Einsätze immer häufiger werden und die Dauer zunimmt“, sagt DRK-Präsidentin Hasselfeldt. Der Bevölkerungsschutz in Deutschland werde immerhin zu über 90 Prozent vom Ehrenamt getragen.

Die DRK-Präsidentin begrüßt in diesem Zusammenhang die Einschätzung der Ampelparteien im Koalitionsvertrag, dass bürgerschaftliches Engagement zunehmend an Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt gewinne. „Auch die Ankündigung im Koalitionsvertrag, das Ehrenamt von Bürokratie und Haftungsrisiken zu entlasten, sehen wir als positives Signal,“ sagt Hasselfeldt. Das DRK mit seinen mehr als 430.000 Ehrenamtlichen stehe der neuen Bundesregierung in allen Fragen des ehrenamtlichen Engagements gerne als Ansprechpartner zur Seite.

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news-4958 Fri, 03 Dec 2021 07:46:48 +0000 LOTTO und GlücksSpirale fördern wichtige soziale Projekte des DRK https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/lotto-und-gluecksspirale-foerdern-wichtige-soziale-projekte-des-drk/ Die staatlichen Lotteriegesellschaften haben im vergangenen Jahr insbesondere mit ihrer Lotterie GlücksSpirale erneut zahlreiche soziale Projekte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) unterstützt. „Für diese Unterstützung, ohne die viele soziale Projekte gar nicht möglich wären, sind wir den staatlichen Lotteriegesellschaften und der GlücksSpirale außerordentlich dankbar“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Reuter freut sich, dass der neue Glücksspielstaatsvertrag, der zum 1. Juli 2021 in allen Bundesländern in Kraft getreten ist, auch positive Auswirkungen auf das gemeinwohlorientierte Glücksspiel haben wird.

Im Jahr 2020 erzielten die 16 staatlichen Lotteriegesellschaften mit LOTTO 6aus49, Eurojackpot und allen anderen Angeboten wie zum Beispiel der GlücksSpirale Spieleinsätze von über 7,9 Milliarden Euro. Davon wurden rund 50 Prozent wieder an die Gewinner ausgeschüttet. Allein die Soziallotterie GlücksSpirale der Lotteriegesellschaften unterstützte im vergangenen Jahr 95 DRK-Projekte mit insgesamt mehr als 2,7 Millionen Euro. Zu den geförderten Projekten gehören zum Beispiel Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, für Obdachlose, Senioren oder Kinder aus sozial schwachen Familien.

„Der Glücksspielstaatsvertrag ist eine sehr gute Basis für die Entwicklung der Landeslotteriegesellschaften und des gemeinwohlorientierten Glücksspiel-wesens in den nächsten Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten“, so Jürgen Häfner, Geschäftsführer der Lotto Rheinland-Pfalz GmbH, der federführenden Gesellschaft des Deutschen Lotto- und Toto-Blocks. „Zentral ist und bleibt für uns die Gemeinwohlorientierung. Wir haben in 2020 über 3,1 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben abgeführt. Ein Großteil der Spieleinsätze kommt im Gegensatz zu anderen Marktteilnehmern dem Gemeinwohl zugute.“

„Wir freuen uns, mit der Soziallotterie GlücksSpirale auch in 2021 wieder zahlreiche soziale Projekte ermöglicht zu haben. Damit konnten viele Menschen in Not- oder hilfsbedürftigen Situationen unterstützt werden“, so Friederike Sturm, Vorsitzende der GlücksSpirale. „Allein in 2021 fließen aus den Erträgen der GlücksSpirale über 13 Millionen Euro (Stand November 2021) an die Wohlfahrt und kommen damit neben anderen Spitzenverbänden auch dem Deutschen Roten Kreuz für neue Projekte zu Gute. Besonders in diesen nicht ganz einfachen Zeiten ist die GlücksSpirale eine nachhaltige Hilfe dort, wo sie dringend benötigt wird. Darauf sind wir stolz.“

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Presse
news-4957 Thu, 02 Dec 2021 08:53:08 +0000 Mit Altkleidern werden viele soziale Projekte finanziert https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/mit-altkleidern-werden-viele-soziale-projekte-finanziert/ Der Markt für Alttextilien ist seit Beginn der Corona-Krise und der damit einhergehenden Einschränkungen zeitweise eingebrochen. Während deutschlandweit die Menge an gespendeter Kleidung stieg, sank gleichzeitig die Nachfrage. Viele Menschen in Deutschland nutzten die Zeit während des Lockdowns, um ihre Kleiderschränke auszumisten. Wegen des coronabedingten Handelsverbots mussten die über 750 Kleiderläden und -kammern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) vorübergehend schließen. Inzwischen hat sich die Lage wieder etwas normalisiert. Das DRK betreibt die Altkleidersammlung aus zwei Gründen. Einerseits erhalten wir dadurch genug gut erhaltene Kleidung, um jährlich 1,2 Millionen benachteiligte Menschen damit versorgen zu können. Andererseits finanzieren wir durch den Verkauf an Verwertungsunternehmen soziale Projekte. Jedes Jahr können wir somit ehrenamtliche Projekte beispielsweise im Katastrophenschutz, im Jugendrotkreuz oder in der Altenhilfe fördern.

Die Qualität in der Kleidersammlung hat sich in den letzten Jahren und vor allem auch mit Beginn der Corona-Pandemie leider stetig verschlechtert. Zudem steigt die „Vermüllung“ von Containern, da Dinge eingeworfen werden, die nicht in einen Kleidercontainer gehören. Ein sehr großer Teil kann nicht mehr als Kleidung verwendet werden, sondern wird von Verwertungsunternehmen recycelt und zu Dämmstoffen oder Putzlappen verarbeitet.

Die Verwertungsunternehmen exportieren die Altkleider, die in Deutschland keine Verwendung finden, zum Teil ins Ausland. Vorwürfe, Altkleiderexporte hätten die Textilindustrie in afrikanischen Ländern ruiniert, gelten heute als überholt. Altkleiderexporte sind nicht ursächlich dafür verantwortlich, dass es in Afrika kaum eigene Textilproduktion gibt. Vielmehr gibt es ein ganzes Bündel an Ursachen: problematische Produktionsbedingungen, häufiger Stromausfall, unregelmäßige Wasserversorgung, keine Ersatzteile - aber auch die Streichung von Subventionen an die Textilbetriebe ab Anfang der 80er Jahre. Zu diesem Ergebnis kommt auch die Bundesregierung in einer Kleinen Anfrage der Grünen-Fraktion vom Februar 2012. Studien des Fachverbands FairWertung in Kamerun und Tansania haben ergeben, dass die Altkleidermärkte gerade von Geringverdienern in diesen Ländern gut angenommen werden. FairWertung hat auch herausgefunden, dass in diesen Ländern sogar neue Arbeitsplätze entstanden sind, da eine große Anzahl von Menschen vom Handel oder dem Umarbeiten der Secondhand-Kleidung lebt.

Das DRK informiert durch Aufkleber auf den Containern und auf seinen Webseiten transparent und ausführlich über seine Kleidersammlung und ihre Verwendung.

https://www.drk.de/spenden/spenderservice/spendentransparenz-spenderservice/kleidersammlung/

www.drk.de/zara

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Presse
news-4956 Thu, 02 Dec 2021 08:22:01 +0000 Bis zum 31. Januar 2022 bewerben: DRK-Medienpreis ausgeschrieben https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/bis-zum-31-januar-2022-bewerben-drk-medienpreis-ausgeschrieben/ Bereits zum 16. Mal schreibt der Kreisverband Bremen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bundesweit den DRK-Medienpreis aus. Der Preis würdigt journalistische Arbeiten, die sich mit den Grundsätzen der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung beschäftigen. Phänomene des Lebens und des Zusammenlebens von Menschen in unserer Gesellschaft stehen dabei im Mittelpunkt. Sieben Begriffe beschreiben die Grundsätze des DRK: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität. Die journalistischen Arbeiten sollen sich auf einzelne Grundsätze beziehen. Zugelassen sind Publikationen aus dem Jahr 2021 in den Sparten Print, Hörfunk, Fernsehen und Digitale Medien.

Einsendeschluss ist der 31. Januar 2022.

Der DRK-Medienpreis ist mit insgesamt 12.000 Euro in den vier Sparten dotiert. Er wird vom DRK-Kreisverband Bremen ausgeschrieben und von AOK, DIAKO und der Sparkasse gefördert. Die Arbeiten werden von einer vom DRK unabhängigen Jury bewertet, der renommierte Medienschaffende angehören.

Die Preisverleihung findet voraussichtlich im Juni 2022 in Anwesenheit von DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt in Bremen statt.

Interessierte Journalistinnen und Journalisten können sich mit ihren Arbeiten direkt beim DRK-Kreisverband Bremen bewerben. Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, fünf Kopien aller Unterlagen einzureichen. Pro Person kann nur eine Arbeit berücksichtigt werden.

Kontakt:
Deutsches Rotes Kreuz
Kreisverband Bremen e.V.
Werner Georgi
Wachmannstraße 9
28209 Bremen
Tel: 0173/6080959
E-Mail: medienpreis(at)drk-bremen.de

Nähere Informationen zum Preis unter: www.drk-medienpreis.de

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Presse Landesverband Veranstaltung
news-4955 Mon, 29 Nov 2021 08:46:08 +0000 Wohlfahrtsverbände zum Koalitionsvertrag https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/wohlfahrtsverbaende-zum-koalitionsvertrag/ Ambitionierter Schritt in die richtige Richtung – Freie Wohlfahrtspflege steht als Partner bereit für notwendige Ausgestaltung sozialer Zukunftsfragen. Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege bewerten den Koalitionsvertrag als einen ambitionierten Schritt hin zu einer gerechteren und nachhaltigeren Gesellschaft mit Mut zu neuem Denken und kohärentem Handeln. Der deutliche Wille der Ampelkoalition zu einem echten Generationenvertrag ist erkennbar. Jetzt muss es darum gehen, den notwendigen sozial-ökologischen Kurswechsel voranzutreiben, ohne neue soziale Verliererinnen und Verlierer hervorzubringen. Bei der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, in der Bekämpfung von Rassismus und Antisemitismus sind die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege mit ihrer tiefen Verankerung in allen Bevölkerungsschichten gerne verlässliche Verbündete.

Die Freie Wohlfahrtspflege leistet mit ihren rund 118.000 Einrichtungen und Diensten mit 4,1 Millionen Plätzen einen wesentlichen Beitrag zur gesundheitlichen und sozialen Betreuung der Bevölkerung.

Sie steht als Partner an der Seite der Bündnispartner von FDP, Grünen und SPD, wenn es darum geht, das jetzt vorliegende ehrgeizige und umfangreiche Programm, sozial gerecht und zukunftsfähig auszugestalten.

Besonderen Handlungsbedarf sehen die Spitzenverbände vor allem beim Gesundheits- und Pflegesystem, einer gemeinwohlorientierten Digitalisierungsstrategie und in der Armutsbekämpfung.

BAGFW-Präsident Ulrich Lilie (Diakonie): „Das Stückwerk der bisherigen Reformmaßnahmen hat nicht zu den gewünschten Verbesserungen in der Pflege geführt. Und schon vor Corona sind die Kosten, die von den pflegebedürftigen Menschen gezahlt werden müssen, in astronomische Höhen geschossen. Heute liegt der Bundesdurchschnitt für einen Platz im Pflegeheim bei unglaublichen 2.125 Euro im Monat. Der Pflegenotstand ist längst da – Corona hat ihn noch einmal massiv verschärft. Umso mehr begrüßen wir daher als Verbände der Freien Wohlfahrtspflege, dass die Regierung aus SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen die Eigenanteile in der stationären Pflege begrenzen und die Bezahlung wie die Personalschlüssel in der Pflege verbessern werden. Dies war eine zentrale Forderung der Wohlfahrtsverbände.“

BAGFW-Vizepräsidentin Gerda Hasselfeldt (DRK) hebt hervor: „Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege stehen der neuen Bundesregierung als zuverlässige Partner für die kommende Legislaturperiode zur Seite, insbesondere bei der notwendigen, konkreten Ausgestaltung der Ziele. Hier kommt noch eine Menge Arbeit auf die neue Bundesregierung zu, zumal der ganze Koalitionsvertrag unter einem Finanzierungsvorbehalt steht. Wir freuen uns, dass die Wohlfahrtspflege im Koalitionsvertrag berücksichtigt ist. Wir erwarten nun, dass diese Bekenntnisse mit wirksamen Maßnahmen zur Sicherung und Stärkung der gemeinnützigen Dienste und Einrichtungen hinterlegt werden.“

BAGFW-Vizepräsident Prof. Dr. Jens Schubert (AWO) bekräftigt: „Wir sehen das klare Bekenntnis zum Abbau von Kinderarmut. Die BAGFW hat sich lange dafür eingesetzt, das System der Familienleistungen zu vereinfachen und Leistungen zu bündeln. Verschiedene Wohlfahrtsverbände haben sich für eine Kindergrundsicherung stark gemacht. Insofern ist die Verankerung im Koalitionsvertrag sehr zu begrüßen und wir nehmen uns heraus, das auch als Erfolg unseres langjährigen Engagements gegen Kinderarmut zu verstehen. An diesem Punkt wird es sehr auf die Umsetzung ankommen. Viele technische Details, viele Schnittstellenfragen sind zu klären. Wir werden uns auch weiter dafür einsetzen, dass wir eine existenzsichernde und sozial gerechte Kindergrundsicherung erreichen.“

Kontakt: BAGFW, Katrin Goßens, Tel.: 030 24089-121, presse(at)bag-wohlfahrt(dot)de

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Presse
news-4953 Mon, 29 Nov 2021 08:00:00 +0000 „Unsere Jugend braucht uns jetzt“: PENNY und Coca-Cola* unterstützen die Jugendhilfe des DRK in Coronazeiten https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/unsere-jugend-braucht-uns-jetzt-penny-und-coca-cola-unterstuetzen-die-jugendhilfe-des-drk-in-coronazeiten/ Die Corona-Pandemie, mit monatelangem „Corona-Stress“ und einem Alltag geprägt durch eingeschränkte Bewegungs- und Kontaktmöglichkeiten, hat gerade den Jugendlichen wertvolle Zeit genommen. In Kooperation mit dem DRK möchten PENNY und Coca-Cola den Jugendlichen diese wichtige Zeit zu Weihnachten zurückschenken. Aktion „Unsere Jugend braucht uns jetzt“

Vom 29.11. bis 24.12. fließen mit der Aktion „Unsere Jugend braucht uns jetzt“ 50 Cent pro verkauftem Sixpack 6 x 0,33 Liter EW-PET Coca-Cola Regular in einer der bundesweiten PENNY-Filialen in ausgewählte DRK-Projekte. Mit gesundheits- und bewegungsorientierten Zusatzangeboten wollen wir gemeinsam die Nachwirkungen der Pandemie bei Jugendlichen abmildern, deren Resilienz stärken und gleichzeitig ihr soziales Leben fördern.
 

Folgende DRK-Projekte werden dank der Unterstützung von PENNY und Coca-Cola gefördert:

Die Renovierung des Skateparks des HOUSE6 Cloud in Eilenburg, Sachsen

In Eilenburg wurde 2018 ein Skate-Park eröffnet, der insbesondere infolge der Corona-Pandemie einen enormen Zuspruch und Zulauf durch Kinder und Jugendliche erfährt, momentan aber auf Grund gravierender Schäden (durch Nutzung und Wetter) nicht mehr komplett befahrbar ist. Das sozialpädagogische Mitarbeiterteam des Jugendtreffs HOUSE6 Cloud Eilenburg steht aufgrund seiner örtlichen Nähe zum Skate-Park im täglichen Kontakt und Austausch mit den jugendlichen Nutzerinnen und Nutzern und bietet im Rahmen mobiler Jugendsozialarbeit die Begleitung der Jugendlichen in diversen Prozessen an.

Der Jugendtreff HOUSE6 Cloud Eilenburg möchte gemeinsam mit den Jugendlichen die dringend nötigen Reparaturmaßnahmen an dem Skatepark planen und umsetzen. Darüber hinaus möchte er weitere Jugendliche für das Skaten gewinnen und dafür Sicherheits-, Grundlagen-, Bewegungs- und Geschicklichkeits-Workshops anbieten.

Die Entwicklung von Achtsamkeitskursen für Jugendliche bundesweit

Achtsamkeitstrainings beeinflussen und unterstützen Jugendliche nachhaltig, u. a. bei der Stärkung ihrer Konzentrationsfähigkeit und ihres Selbstbewusstseins sowie bei der Aufmerksamkeits- und Emotionsregulation. Insbesondere in Bezug auf die psychisch und sozio-emotional belastenden Folgen der anhaltenden Corona-Krise sollen sich Achtsamkeitsübungen im Rahmen der DRK-Schul- und Jugendsozialarbeit sowie stationären Jugendhilfe positiv auf die Lebensqualität und das psychische Wohlbefinden von Jugendlichen auswirken.

*Coca-Cola Europacific Partner Deutschland GmbH


Mehr Infos unter penny.de/coke

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News Corona Jugendliche Deutschland
news-4954 Tue, 23 Nov 2021 12:21:40 +0000 Einladung: Digitaler Mittagstalk zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/einladung-digitaler-mittagstalk-zum-welt-aids-tag-am-1-dezember/ Zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember 2021 laden das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Deutsche Aidshilfe sowie die Unternehmen SAP und IBM um 13.00 Uhr zu einem einstündigen Mittagstalk rund um das Thema HIV ein. Die digitale Veranstaltung geht auf die Initiative #positivarbeiten zurück. Es handelt sich dabei um ein Programm, das aktiv der Diskriminierung HIV-positiver Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entgegenwirkt und Unternehmen aufruft, sichtbare Vorbilder bei der Unterstützung von Beschäftigten mit HIV zu sein. Das #positivarbeiten-Projekt wurde im Juni 2019 zunächst in Deutschland gestartet und maßgeblich vom DRK als einer der Erstunterzeichner unterstützt. Nach und nach wurde die Initiative auch auf andere Länder (zum Beispiel Österreich, USA) ausgeweitet und ist mittlerweile global aktiv.

An der Talkrunde werden DRK-Vizepräsident Dr. Volkmar Schön, Silke Eggers, Projektleiterin Deutsche Aidshilfe, Christian Noll, Geschäftsführer IBM Consulting DACH, Axel Wedler, Senior Manager IBM Consulting sowie Sabrina Dick, Director Human Resources SAP für CEE und Jörg Beißel, Senior Facility Specialist SAP teilnehmen.

Sie werden die Initiative näher vorstellen und Einblicke rund um das Thema HIV sowie persönliche Erlebnisse teilen. Im Vorfeld können Sie sich gerne auf der offiziellen Webseite www.positiv-arbeiten.de informieren.

Unter diesem Link kann der Mittagstalk am 1. Dezember um 13 Uhr per Livestream verfolgt werden:
http://ibm.biz/positivarbeiten_DRK_Mittagstalk

#positivarbeiten - DRK Mittagstalk am Welt-Aids-Tag
Hosted by Lisa Beckenberger
Wednesday, Dec 1, 2021 7:00 am | 1 hour | (UTC-05:00) Eastern Time (US & Canada)
Event number: 145 925 7848
Event password: gVJ4z62CXDA (48549622 from phones)

Join by phone
1-844-531-0958 United States Toll Free
1-669-234-1178 United States Toll
Access code: 145 925 7848

Kontakt-Email: Lisa.Beckenberger(at)ibm(dot)com

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Presse
news-4952 Sat, 20 Nov 2021 10:05:00 +0000 Gerda Hasselfeldt als DRK-Präsidentin wiedergewählt https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/gerda-hasselfeldt-als-drk-praesidentin-wiedergewaehlt/ Die 70. Ordentliche Bundesversammlung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat am Samstag, 20. November 2021, in Berlin die bisherige Präsidentin Gerda Hasselfeldt einstimmig für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. „Ich werde auch in Zukunft alles daransetzen, dass das Ehrenamt in unserer Gesellschaft einen größeren Stellenwert erhält. Die Corona-Pandemie und die Flutkatastrophe im Sommer haben gezeigt, dass der Einsatz von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in Deutschland unverzichtbar ist. Dieses Engagement verdient unseren allergrößten Respekt“, sagte Hasselfeldt. Die ehemalige Politikerin ist seit Dezember 2017 ehrenamtliche Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes. DRK-Generalsekretär Christian Reuter wies in seiner Rede darauf hin, dass das Deutsche Rote Kreuz angesichts der beispiellosen Zerstörungen durch die Flutkatastrophe auch in den nächsten Wochen und Monaten in den hauptsächlich betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen aktiv bleiben werde. Der Wiederaufbau der Infrastruktur werde dort voraussichtlich Jahre in Anspruch nehmen.

Bei der Tagung wurde das komplette Präsidium der größten deutschen Hilfsorganisation neu gewählt. Im Amt bestätigt wurden DRK-Vizepräsident Dr. Volkmar Schön, Bundesschatzmeister Dr. Norbert C. Emmerich, Martin Bullermann als Bundesbereitschaftsleiter, Andreas Paatz als Bundesleiter Wasserwacht und Prof. Dr. Volker Lischke als Vertreter der Bergwacht. Neue DRK-Vizepräsidentin ist Ulrike Würth. Marcel Bösel wurde als Bundesleiter Jugendrotkreuz, Prof. Dr. Bernd W. Böttiger als Bundesarzt und Dr. Dieter Weingärtner als Bundeskonventionsbeauftragter neu in das Führungsgremium gewählt. Dem Präsidium gehört weiterhin Gabriele Müller-Stutzer, Generaloberin und Präsidentin des Verbandes der Schwesternschaften vom DRK, an. Als Vorsitzender des DRK-Präsidialrates vertritt künftig Hans Hartmann, Präsident des DRK-Landesverbandes Niedersachsen, die Mitgliedsverbände im DRK e.V.

Für ihr ehrenamtliches Engagement zeichnete DRK-Präsidentin Hasselfeldt am Vorabend der Bundesversammlung Monika Kelting aus Hamburg, Frank Langer aus Mülheim an der Ruhr und Wolfgang Reitsch aus Brandenburg an der Havel mit der Dankmedaille des DRK-Generalsekretariats aus. Die Auszeichnung erhielten auch die scheidenden Präsidiumsmitglieder Eberhard Desch, Marcus Janßen, Dr. Gabriele Kriese, Dr. Bruno Most und Prof. Dr. Peter Sefrin.

Fotos von der Veranstaltung können Sie kostenlos unter www.drk-mediendatenbank.de herunterladen.

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Presse
news-4951 Mon, 15 Nov 2021 09:03:41 +0000 Polen und Litauen: Rotes Kreuz leistet Hilfe für Migranten an der Grenze zu Belarus https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/polen-und-litauen-rotes-kreuz-leistet-hilfe-fuer-migranten-an-der-grenze-zu-belarus/ Immer mehr Menschen, die versuchen, von Belarus über die Grenze zu Polen, Litauen und anderen Nachbarländern in die EU zu gelangen, stranden im Grenzgebiet an der EU-Außengrenze. Ohne Zugang zur Grundversorgung sind sie dort auf humanitäre Hilfe angewiesen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) unterstützt seine Schwestergesellschaften, das Polnische Rote Kreuz und das Litauische Rote Kreuz, mit Hilfsgütern für Aufnahmezentren. "Die Menschen brauchen Nahrung, Zugang zu medizinscher Versorgung, Hygieneartikel und Kleidung," sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Das DRK unterstützt Aufnahmezentren des Polnischen Roten Kreuzes unter anderem mit 200 Hygiene-Kits sowie je 1000 Kleidungs-Sets, Wärmedecken, Schlafsäcken und medizinischer Ausrüstung. Dem Litauischen Roten Kreuz werden 1000 Hygiene-Kits, medizinische Ausrüstung und Material zur Psychosozialen Versorgung, wie Spiel- und Betreuungsmaterial für Kinder, zur Verfügung gestellt.

Viele der Menschen sind Schutzbedürftige aus von Krisen und Konflikten betroffenen Ländern, darunter besonders gefährdete Gruppen wie Schwangere und Minderjährige ohne Begleitung. Ohne Grundversorgung und bei nächtlichen Minusgraden harren sie in Zelten im Grenzgebiet aus. Einige leiden bereits an Unterkühlung und Erschöpfung. Angesichts der sich zuspitzenden Situation, ruft die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) dazu auf, humanitären Organisationen Zugang zu den Betroffenen in der Grenzregion zu gewähren. „Wir sind besorgt über die prekäre Lage. Die Menschen müssen, unabhängig von ihrem Rechtsstatus, Zugang zu humanitärer Hilfe und Schutz haben,“ so Reuter.

Das DRK bittet um Spenden für die Betroffenen:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Flüchtlingshilfe

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Presse Auslandshilfe Flüchtlinge Flüchtlingshilfe Migration Polen Weißrussland
news-4948 Mon, 18 Oct 2021 07:28:43 +0000 DRK: In Flutregion im kommenden Winter besondere Hilfe notwendig https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-in-flutregion-im-kommenden-winter-besondere-hilfe-notwendig/ Die von der Flutkatastrophe Mitte Juli betroffenen Menschen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen stehen im kommenden Winter nach Einschätzung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) vor großen Herausforderungen. „Die öffentliche Infrastruktur, das reicht von der Abwasserentsorgung bis zum Gesundheitswesen, ist in weiten Teilen noch nicht intakt. In vielen Wohnhäusern fehlt es für die kalte Jahreszeit an Heizmöglichkeiten, zahlreiche Häuser sind noch unbewohnbar. Wir werden die betroffenen Menschen in den bevorstehenden Wintermonaten nicht allein lassen und weiter helfen, wo wir können“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Das DRK wird verstärkt Bautrockner und Heizlüfter ausgeben und seine Beratungstätigkeit ausbauen. Im Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen installierte der DRK-Kreisverband mobile Beratungsstellen sowie ein Beratungscenter, das niedrigschwellige Unterstützung vermittelt. In Bad Neuenahr-Ahrweiler hat ein Beratungs- und Servicecenter des DRK-Kreisverbandes mit Unterstützung des DRK-Generalsekretariats und des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz seinen Betrieb aufgenommen. Dort wird Beratung für Finanzhilfen, aber auch psycho-soziale Betreuung angeboten. Der Landesverband Rheinland-Pfalz will zudem bald mobile Berater einsetzen. Immer noch fließen vielerorts Abwässer ungereinigt in die Ahr. Neben der Kläranlage in Mayschoß, die Ende August in Betrieb ging, plant das DRK zwei weitere Anlagen in der Region. „Wir gehen davon aus, dass der Wiederaufbau von Häusern und Infrastruktur vor allem im schwer betroffenen Ahrtal noch Jahre in Anspruch nehmen wird“, sagt Hasselfeldt.

Die DRK-Präsidentin lobt den Einsatz der vielen Freiwilligen und die große Spendenbereitschaft. Beim DRK seien bisher 53 Millionen Euro an Spenden eingegangen. In den vergangenen drei Monaten habe das DRK im Ahrtal 2,7 Millionen Liter Trinkwasser verteilt und 933.000 Mahlzeiten ausgeliefert. Als sehr erfolgreich wertet sie den Einsatz von vier mobilen Arztpraxen, davon drei in Rheinland-Pfalz und eine in Nordrhein-Westfalen. Diese hätten jedoch bei weitem nicht ausgereicht. Die Anzahl solcher mobiler Arztpraxen müsse auf mindestens 20 bundesweit ausgebaut werden. Außerdem sei der rasche Ausbau der Zivilschutzreserve des Bundes notwendig. So schnell wie möglich müsse das Konzept von zehn Logistikzentren bundesweit zur Betreuung von insgesamt 50.000 Menschen in Krisenfällen umgesetzt werden.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffenen Menschen:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Hochwasser

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Presse Flutkatastrophe Hochwasser Deutschland
news-4947 Thu, 30 Sep 2021 16:30:00 +0000 DRK bietet Anlaufstelle im Beratungscenter Ahr https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-bietet-anlaufstelle-im-beratungscenter-ahr/ Kostenfreie und unbürokratische Hilfe: Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat in Bad Neuenahr-Ahrweiler mit dem DRK-Beratungs- und Servicecenter Ahr eine zentrale Anlaufstelle für die vom Hochwasser betroffenen Menschen der Region eingerichtet. Ein breit aufgestelltes Team unterstützt vor Ort für die kommenden Monate in unterschiedlichen Bereichen. Angeboten werden etwa soziale Beratungen, Antragshilfen oder die Beratung bei Fördermittelanträgen und sozialrechtlichen Leistungen. Zudem unterstützen die DRK-Helferinnen und Helfer bei der Vermittlung von Ansprechpartnern für Versicherungen, Behörden oder für eine psychologische Begleitung. Kontakte zur Schuldnerberatung oder zu Scouts für die Bedarfsermittlung können ebenfalls vermittelt werden. Für die Angebote arbeiten die Akteure vor Ort eng zusammen.

„Es ist die Aufgabe der Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes, die Menschen in den vom Hochwasser gezeichneten Regionen auch in den kommenden Monaten bestmöglich zu unterstützen“, sagt Christian Reuter, Generalsekretär des DRK. „Dazu gehören auch ein gutes Gespräch und die Möglichkeit, den Menschen in Ruhe zuzuhören.“

In das Beratungs- und Servicecenter Ahr integriert sind ein Waschsalon, eine Ausgabe für Hilfsmittel, ein Spielbereich für Kinder und eine Café-Ecke, die den Menschen Raum für Gespräche gibt. „Der oft stark reduzierte Kontakt alleinlebender, älterer oder beeinträchtigter Menschen führt dazu, dass der soziale, medizinische und pflegerische Bedarf nicht rechtzeitig erkannt wird. Auch Kinder und Jugendliche müssen die belastenden Ereignisse verarbeiten,“ sagt Achim Haag, Präsident des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler. Der Verband betreibt die Einrichtung mit Unterstützung des DRK-Generalsekretariats und des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz.

Das Beratungs- und Servicecenter Ahr ist eine durch Bürocontainer realisierte temporäre Erweiterung der zentralen DRK-Kreisgeschäftsstelle. Das Angebot ist zunächst bis Ende 2022 geplant.

Der Kontakt erfolgt über den Kreisverband Ahrweiler:
Telefon: 02641/ 97800, E-Mail: d.blumenberg(at)kv-ahrweiler.drk(dot)de

Das DRK bittet um Spenden für die betroffenen Menschen:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX

Stichwort: Hochwasser

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Presse Flutkatastrophe Hochwasser Deutschland
news-4946 Wed, 29 Sep 2021 07:04:33 +0000 DRK stellt Beratungszentrum in Bad Neuenahr-Ahrweiler vor https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-stellt-beratungszentrum-in-bad-neuenahr-ahrweiler-vor/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Kreis Ahrweiler stellt das stationäre „Beratungs- und Servicecenter Ahr“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz) vor. Von dort aus wird ein multiprofessionelles Team regional und mobil die Bürger in verschiedenen Bereichen unterstützen. Die DRK-Helferinnen und Helfer beraten etwa bei der Beantragung von Fördermitteln und sozialrechtlichen Leistungen, vermitteln Ansprechpartner von Versicherungen, Behörden oder für eine psychologische Begleitung. In das Zentrum integriert wird zudem eine Hilfsmittelausgabestelle, ein Waschsalon, eine Café- und Spielecke für Kinder. Das DRK-Beratungs- und Servicezentrum ist eine durch mehrere Bürocontainer realisierte temporäre Erweiterung der zentralen DRK-Kreisgeschäftsstelle. Es ergänzt das bisherige Unterstützungsangebot wie etwa die Bereitstellung von Ersatzstromerzeugern, einer mobilen Kläranlage in Mayschoß, die Trinkwasseraufbereitung oder die Verpflegung von Bewohnerinnen und Bewohner und Helfenden.

Das DRK- Beratungs- und Servicezentrum Ahr wird am Donnerstag, 30. September 2021, vorgestellt. Die Medien sind dazu herzlich eingeladen.

Ort: 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Ahrweiler Straße 1 (an der DRK-Kreisgeschäftsstelle)
Zeit: Donnerstag, 30. September 2021, 15:00 Uhr
Ansprechpartner vor Ort: Thorsten Trütgen (Kontakt: 02641 - 97 80 45)
Anwesende: Bürgermeister Ahrweiler, Vertretung des Landrats und die Leitung des Fachbereichs der Kreisverwaltung, die Landtags- und Bundestagsabgeordneten sowie die Vorsitzenden der DRK-Ortsvereine sowie Vertreter der DRK-Bezirks-, Landes- und Bundesebene.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffenen Menschen:

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Hochwasser

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Presse Flutkatastrophe Hochwasser Deutschland
news-4945 Mon, 27 Sep 2021 07:14:48 +0000 JRK-Bundeskonferenz 2021: Jugendrotkreuz wählt jüngste Bundesleitung seiner Geschichte https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/jrk-bundeskonferenz-2021-jugendrotkreuz-waehlt-juengste-bundesleitung-seiner-geschichte/ Das Jugendrotkreuz (JRK) hat im Rahmen seiner jährlich stattfindenden Bundeskonferenz am Sonntag in Königslutter/Niedersachsen seine ehrenamtliche Bundesleitung neu gewählt. Als Ergebnis übernimmt nun die jüngste JRK-Bundesleitung der Verbandsgeschichte die Verantwortung für die strategische Ausrichtung des eigenständigen Jugendverbandes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). „Nach vier Jahren als Stellvertretender Bundesleiter möchte ich mich herzlich für das Vertrauen bedanken, das mir die Delegierten im Namen der 140.000 Mitglieder unseres Verbandes ausgesprochen haben. Gemeinsam mit meinem neu gewählten Bundesleitungs-Team möchte ich mich nun an vorderster Stelle für die Interessen und Bedürfnisse junger Menschen einsetzen und die Arbeit unseres Jugendverbandes voranbringen.“ sagt Marcel Bösel (23 Jahre, LV Oldenburg), neu gewählter JRK-Bundesleiter. „Ich gratuliere Marcel Bösel ganz herzlich, mit ihm hat das Jugendrotkreuz eine tolle Wahl getroffen. Auch freue ich mich sehr, dass die Nachwuchsarbeit und die Förderung junger ehrenamtlicher Leitungskräfte sichtbar Früchte trägt und nun die jüngste JRK-Bundesleitung in der Geschichte des Verbandes ins Amt gehoben wurde – ein weitreichendes Signal für die Beteiligung junger Menschen.“ sagt Marcus Janßen, bisheriger JRK-Bundesleiter, der nach acht Jahren im Amt nicht wieder zur Wahl angetreten war.

Neben Marcel Bösel wählte die JRK-Bundeskonferenz seine Stellvertreterinnen Alina Diribas (28, LV Bayern), Franziska Lachmann (25, LV Niedersachsen), Gina Penz (30, LV Nordrhein) und Laura Schaudel (18, LV Hessen) in die JRK-Bundesleitung. Mit einem Altersdurchschnitt unter 25 Jahren ist die neue Bundesleitung die jüngste in der Geschichte des Jugendrotkreuzes. Diese Wahl zeigt: Junge Menschen engagieren sich nicht nur ehrenamtlich vor Ort, sie übernehmen auch Verantwortung auf höherer Ebene.

Als bundesweit aktiver Jugendverband setzt sich das Deutsche Jugendrotkreuz für die Interessen junger Menschen ein. Hier finden Kinder und Jugendliche ein breites Beteiligungs- und Bildungsangebot, um sich selbst auszuprobieren und selbstbestimmt zu agieren.

Für weitere Informationen zum Deutschen Jugendrotkreuz sowie zur JRK-Bundeskonferenz wenden Sie sich bitte an Maximilian Würdig, JRK-Bildungsreferent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (m.wuerdig[at]drk.de, 030/85404-123).

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Presse Jugendrotkreuz
news-4943 Wed, 15 Sep 2021 10:00:00 +0000 Auszeichnung: DRK-Medienpreis wird zum 15. Mal vergeben https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/auszeichnung-drk-medienpreis-wird-zum-15-mal-vergeben/ Die Sieger des bundesweit ausgeschriebenen DRK-Medienpreises des Kreisverbandes Bremen für das Jahr 2021 stehen fest. Aus den 258 Einsendungen wählte die unabhängige Jury Beiträge aus, die aktuelle sozialpolitische Themen beleuchten und Menschen zeigen, die sich in unvorhergesehenen Lebenssituationen befinden. Die Preisträger und ihre Arbeiten werden im Rahmen eines Festaktes im Beisein von DRK-Ehrenpräsident Dr. Rudolf Seiters und dem Bremer Bürgerschaftspräsidenten Frank Imhoff in Bremen vorgestellt. Die Veranstaltung findet am 21. September 2021 im Haus der bremischen Bürgerschaft, Am Markt 20, in Bremen statt. Durch den Abend führt die TV-Moderatorin Kirsten Rademacher.

Für ihre herausragenden Arbeiten erhalten folgende Journalistinnen und Journalisten den DRK-Medienpreis 2021:

Print: Vivian Pasquet mit dem Beitrag „Den Feind im Nacken“ im Magazin GEO vom August 2020.

Hörfunk: Jens Schellhass mit dem Beitrag „Pflege ohne Nähe“ ein ARD Radio-Feature auf Radio Bremen 2 vom 26. September 2020.

Fernsehen: Sherry Hormann mit dem Beitrag „Nur eine Frau“ im RBB und ARD vom 29. Januar 2020.

Sonderpreis - Digitale Medien: Eva Anna Achinger, Ann-Kathrin Wetter und Katrin Langhans mit dem Beitrag „Riskante Dosis“, auf BuzzFeed, BR-Recherche, Report München vom 16. Dezember 2020.

Zum 15. Mal würdigt der DRK-Kreisverband Bremen mit dem DRK-Medienpreis journalistische Arbeiten, die sich mit den Grundsätzen des Roten Kreuzes beschäftigen. Die Preise in den drei Sparten Print, Hörfunk und Fernsehen sind mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Hinzu kommt das Preisgeld in Höhe von 3.300 Euro für den Sonderpreis „Digitale Medien“. Der DRK-Medienpreis 2021 wird unterstützt von der AOK und dem DIAKO Bremen. Den Sonderpreis stiftet die Sparkasse Bremen.

Wir laden alle Medienvertreter*innen recht herzlich zur Berichterstattung ein.

Die Anmeldung erfolgt über den Ansprechpartner für den DRK-Medienpreis in Bremen: Lübbo Roewer, Telefon 0421 3403159, roewer(at)drk-bremen.de.

Mehr Informationen: http://www.drk-medienpreis.de

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Presse
news-4942 Fri, 10 Sep 2021 07:29:37 +0000 Verpflegungszentrum Landkreis Ahrweiler: DRK übergibt Essensversorgung an lokale Gastronomen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/verpflegungszentrum-landkreis-ahrweiler-drk-uebergibt-essensversorgung-an-lokale-gastronomen/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wird ab morgen, Sonnabend, die Essensversorgung im Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz, an regionale Anbieter übergeben. „Das ist ein wichtiger Schritt, um lokale Gastronomen zu stärken und ihnen neue Perspektiven zu geben“, sagt Christian Reuter, Generalsekretär des DRK. Die zentrale Essensversorgung durch das DRK wird durch eine dezentrale Versorgung vor Ort ersetzt. Das Angebot der Essensausgabe bleibt dabei vollumfänglich und am gleichen Standort erhalten. Auch das DRK bleibt weiterhin vor Ort. „Der Unterstützungsbedarf ist nach wie vor hoch“, sagt Reuter. Bürgermeister und Helferstab haben mit den Gastronomen vor Ort Vorschläge zur Versorgung erarbeitet und abgestimmt. So können auch Gastronomen eingebunden werden, die selbst von dem Hochwasser betroffen sind.

In Bad Neuenahr organisieren die DRK-Helferinnen und -Helfer weiterhin die Logistik der Essensausgaben. So stellt das DRK in Bad Neuenahr Zelte, Bänke und Tische zur Verfügung. Wie bisher werden der Transport und die Ausgabe in Bad Neuenahr vom Deutschen Roten Kreuz übernommen. In Bad Neuenahr-Ahrweiler wird die Essensausgabe künftig zwischen 13 und 15 Uhr erfolgen. Die Zeiten an den anderen Ausgabestellen verändern sich nicht.

An allen Versorgungsstellen werden warme Mittagsmahlzeiten ausgegeben. Dort, wo die lokalen Selbstversorgungsstrukturen noch nicht funktionieren, werden zusätzlich Mahlzeiten (Kaltverpflegung) für morgens und abends ausgegeben. Derzeit gibt es insgesamt 29 Verpflegungsstationen entlang der Ahr mit aktuell rund 40 Ausgabestationen. Alle Standorte der Essensausgaben bleiben unverändert.

Das DRK bittet weiterhin um Spenden für die betroffenen Menschen:

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Hochwasser

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Presse Flutkatastrophe Hochwasser Deutschland
news-4941 Thu, 09 Sep 2021 07:09:13 +0000 Welt-Erste-Hilfe-Tag am 11. September 2021: DRK mahnt zum Helfen statt Gaffen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/welt-erste-hilfe-tag-am-11-september-2021-drk-mahnt-zum-helfen-statt-gaffen/ Bei Rettungseinsätzen zählt bekanntermaßen jede Minute. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Ersthelfende und Rettungskräfte bei ihrem Einsatz durch Schaulustige behindert werden. „Es ist nicht nur eine ethische Frage, in einem Notfall nicht zu gaffen und keine Fotos oder Videoaufnahmen zu machen. Es ist entscheidend für den Rettungseinsatz und unter Umständen lebenswichtig, dass sowohl freiwillige Ersthelfende als auch professionelle Einsatzkräfte so schnell wie möglich und ungehindert Hilfe leisten können“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tages am 11. September 2021. In einer kürzlich veröffentlichten Umfrage der „HEM/Deutsche Tamoil“ Gruppe wurden die Teilnehmenden nach dem größten Ärgernis rund um die Erste Hilfe gefragt. Sie wählten zu 92% die Antwort „Menschen, die mit dem Handy filmen, statt zu helfen“ und zu 88% die Antwort „störende Gaffer“. Dieses Ergebnis zeigt, dass ein Großteil der Befragten dem Thema eine entscheidende Bedeutung zumisst und unterstreicht, dass Gaffen ein wachsendes Problem ist. Helferinnen und Helfer berichten immer häufiger, dass Menschen mit dem Smartphone Aufnahmen machen, statt zu helfen. Darauf reagierte auch die Gesetzgebung mit einer Neufassung des §201a StGB, die seit Januar 2021 unter anderem auch das Fotografieren und Filmen verstorbener Personen mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren ahndet.

Gaffen behindert nicht nur den Rettungseinsatz, sondern bringt sowohl Ersthelfende und Rettungskräfte als auch die Schaulustigen in Gefahr und kann zu unnötigen Folgeunfällen führen. Zudem kann man wegen unterlassener Hilfeleistung belangt werden, was mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr belegt werden kann. „Statt untätig herumzustehen oder gar zu stören, ist es wichtig, den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen und wo es geht zu helfen“, so Hasselfeldt.

Neben der rechtlichen Grundlage, ist auch die Sensibilisierung für das Thema in der Öffentlichkeit von Bedeutung. „Um dem Phänomen des Gaffens entgegenzuwirken, muss das Bewusstsein dafür geschärft werden, dass Erste Hilfe die gesellschaftliche Verpflichtung jedes Einzelnen ist. Zugleich bedarf es einer Stärkung der Handlungskompetenz in allen Altersgruppen, bereits vom Kindesalter an, so dass bei einem Notfall das Helfen im Fokus steht. Deshalb unterstützen das DRK und das Jugendrotkreuz (JRK) als kompetente Partner die Erste-Hilfe-Ausbildung an Schulen. Außerdem empfiehlt das DRK einen Erste-Hilfe-Auffrischungskurs alle zwei bis drei Jahre“, sagt Hasselfeldt.

Erste-Hilfe-Kurs suchen: https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe/

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Presse Erste Hilfe
news-4940 Wed, 01 Sep 2021 11:32:08 +0000 Kläranlage https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/klaeranlage/ news-4939 Wed, 01 Sep 2021 11:02:13 +0000 Presseeinladung: DRK nimmt Kläranlage in Mayschoß in Betrieb https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/presseeinladung-drk-nimmt-klaeranlage-in-mayschoss-in-betrieb/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat eine temporäre Kläranlage in Mayschoß im Kreis Ahrweiler in Betrieb genommen. „Damit wird die Abwasseraufbereitung in Mayschoß für zwei Jahre gesichert“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Durch das Hochwasser Mitte Juli wurden viele Klärwerke zerstört. Derzeit fließt ein Großteil des Abwassers ungeklärt in die Ahr. Mit der Kläranlage soll die Ausbreitung von Krankheiten und Umweltschäden gemindert werden. „Das ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu ein bisschen mehr Normalität in dieser Region“, sagt Reuter. Die Kläranlage besteht aus sieben Tanks mit einem Fassungsvermögen von 334.500 Litern. Es wurden unter anderem Belüfter, Filter und Pumpen installiert. Damit kann das Abwasser der Einwohner in Mayschoß – rund 600 Personen – aufbereitet werden.

Bei Bedarf kann die Anlage erweitert werden. Der Kläranlage wurden Büro- und Laborcontainer aus dem Bestand des Projekts "Labor Betreuung 5.000" zur Verfügung gestellt. In diesem vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe koordinierten Pilotprojekt wird ein Mobiles Betreuungsmodul aufgebaut, in dem bei Bedarf die Grundversorgung von bis zu 5.000 Menschen sichergestellt werden soll. Die nun errichtete Anlage wurde ursprünglich in Koordination mit der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften für einen Einsatz im Ausland konzipiert. Das DRK hilft darüber hinaus im Ahrtal unter anderem, die vom Hochwasser zerstörten Internetverbindungen für die Bevölkerung wiederherzustellen. Alle Ortschaften zwischen Bad Neuenahr und Altenahr werden durch das DRK inzwischen mit schnellem Internet versorgt.

Die Kläranlage wird am morgigen Donnerstag, 2. September, offiziell in Betrieb genommen. Die Medien sind dazu herzlich eingeladen.

Ort: 53508 Mayschoß, Rotweinstraße (vor dem Ortseingang Mayschoß)
Zeit: Donnerstag, 2. September 2021, 17.00 Uhr
Ansprechpartner vor Ort: Philipp Köhler (Kontakt: 0171/2 33 33 25)
Anwesende: Cornelia Weigand, Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Altenahr, Erster Kreisbeigeordneter Horst Gies MDL, Vertreter des DRK

Das DRK bittet um Spenden für die betroffenen Menschen:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Hochwasser

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Presse Flutkatastrophe Hochwasser Deutschland
news-4938 Fri, 27 Aug 2021 10:03:00 +0000 Internationaler Tag der Vermissten: DRK-Suchdienst erwartet Anstieg der Anfragen zu Afghanistan https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/internationaler-tag-der-vermissten-drk-suchdienst-erwartet-anstieg-der-anfragen-zu-afghanistan/ Weltweit werden derzeit nach Angaben des internationalen Suchdienst-Netzwerks der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung mehr als 210.000 Menschen aufgrund von Flucht, Krieg oder Vertreibung vermisst. „Für viele Menschen ist es eine schwere Belastung, nicht zu wissen, was mit ihren vermissten Angehörigen geschehen ist“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt anlässlich des Internationalen Tags der Vermissten am 30. August. Beim DRK-Suchdienst seien im vergangenen Jahr insgesamt 1.657 Suchanfragen in der internationalen Suche eingegangen. Hauptschwerpunktländer sind Afghanistan, Somalia, Irak und Syrien. „Aufgrund der aktuellen Ereignisse erwarten wir, dass die Zahl der Suchanfragen mit Bezug auf Afghanistan in den nächsten Wochen deutlich zunehmen wird. Bei Anfragen in unseren Beratungsstellen zur Familienzusammenführung ist schon seit Tagen ein drastischer Anstieg zu verzeichnen“, sagt Hasselfeldt. Durch die Fluchtbewegungen der afghanischen Bevölkerung und den unklaren Fluchtzielen sei es für viele Familien schwer, mit Angehörigen innerhalb des Landes und im Ausland Kontakt zu halten. Das DRK werde in enger Zusammenarbeit mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) im Rahmen seiner Möglichkeiten alles unternehmen, um vermisste Angehörige zu finden oder den Kontakt wiederherzustellen, sagt Hasselfeldt.

1.657 Suchanfragen sind im Jahr 2020 (2019: 2.083) hinsichtlich der internationalen Suche beim DRK-Suchdienst eingegangen. Viele der Suchanfragen betrafen schon 2020 Menschen in Afghanistan. Zehn Jahre nach Beginn des bewaffneten Syrien-Konflikts betrifft ein Großteil davon auch Vermisste aus Syrien. Weltweit wurden 2020 nach Angaben des IKRK fast 9.500 Personen gefunden, die von ihren Familien aufgrund von Flucht oder Vertreibung vermisst worden waren. Das sind durchschnittlich 26 Personen pro Tag. „Familien, die infolge bewaffneter Konflikte getrennt werden, haben ein Recht zu erfahren, wo sich ihre Angehörigen befinden und was mit ihnen geschehen ist“, sagt Hasselfeldt. Dieses Recht auf Gewissheit sei in einer UN-Resolution vom 11. Juni 2019 einstimmig verabschiedet worden.

Die Klärung der Schicksale von Wehrmachtsangehörigen und Zivilpersonen, die seit dem Zweiten Weltkrieg von ihren Angehörigen vermisst werden, gehört ebenfalls zu den Kernaufgaben des DRK-Suchdienstes. Zu diesen beiden Schicksalsgruppen erreichten den Suchdienst 11.501 Anfragen allein im Jahr 2020 (2019: 10.091) – die allermeisten aus Deutschland, aber auch aus Russland, Österreich, Polen, Norwegen und Australien.

Mehr Infos unter www.drk-suchdienst.de.

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Presse Suchdienst
news-4935 Tue, 24 Aug 2021 13:06:41 +0000 Kreis Ahrweiler: DRK-Verpflegungszentrum liefert 10.000 warme Mahlzeiten täglich https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/kreis-ahrweiler-drk-verpflegungszentrum-liefert-10000-warme-mahlzeiten-taeglich-1/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat in der Gemeinde Grafschaft im Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz ein großes Verpflegungszentrum in Betrieb genommen, das täglich 10.000 warme Mahlzeiten sowie 10.000 Lunchpakete für Betroffene der Unwetterkatastrophe vom 14./15. Juli liefern kann. „Wir gehen davon aus, dass das Deutsche Rote Kreuz noch Wochen und Monate in den vom Unwetter betroffenen Gebieten tätig sein wird, um die zerstörte Infrastruktur weitgehend wiederherzustellen. Dazu gehört nicht nur die Verpflegung der Bevölkerung, sondern auch die medizinische und gesundheitliche Betreuung sowie die vollständige Wiederherstellung der Kommunikation, der Trinkwasserversorgung und der Abwasserentsorgung“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Das Verpflegungszentrum in Grafschaft wurde am vergangenen Wochenende unter anderem von Helferinnen und Helfern der DRK-Landesverbände Hessen und Bayerisches Rotes Kreuz aufgebaut. Die Essensmahlzeiten werden an circa 15 Ausgabestellen im Landkreis Ahrweiler geliefert.

Insgesamt sind immer noch mehr als 1.400 Helferinnen und Helfer des DRK aus dem ganzen Bundesgebiet in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Einsatz – die meisten davon ehrenamtlich. „Wir bleiben vor Ort solange die Menschen unsere Hilfe brauchen“, sagt DRK-Präsidentin Hasselfeldt.                                               

Weil viele Arztpraxen und Krankenhäuser vom Hochwasser beschädigt oder zerstört wurden, hat das DRK in Nordrhein-Westfalen eine und in Rheinland-Pfalz drei mobile Arztpraxen zur Verfügung gestellt. Durch das DRK werden allein im Ahrtal täglich bis zu 140.000 Liter Trinkwasser in den betroffenen Orten ausgegeben. Außerdem werden zahlreiche Stromaggregate und Bautrockner zur Verfügung gestellt und Hygieneartikel verteilt. Geplant ist außerdem die Inbetriebnahme einer Kläranlage.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffenen Menschen:

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Hochwasser

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Presse Hochwasser
news-4934 Tue, 24 Aug 2021 08:46:21 +0000 DRK-Spendenaufruf: Humanitäre Lage in Afghanistan katastrophal https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-spendenaufruf-humanitaere-lage-in-afghanistan-katastrophal/ Die humanitäre Lage in Afghanistan ist besorgniserregend: Die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten, Covid-19, ein geschwächtes Gesundheitssystem und nicht zuletzt der aktuelle politische Konflikt haben die Situation in den vergangenen Monaten weiter verschlechtert. Rund 11 Millionen Menschen sind von akuter Lebensmittelknappheit betroffen – fast ein Drittel der Bevölkerung. Aufgrund des Konflikts haben allein in diesem Jahr mehr als 390.000 Afghaninnen und Afghanen ihr Zuhause verlassen und suchen innerhalb des Landes Schutz, mehr als 18 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bittet um Spenden für die Betroffenen. „Wir sehen ein Land, ohnehin schon eines der ärmsten weltweit, in großer Not. Es fehlt an allem, die Verzweiflung ist riesig. Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung tut auch in dieser schwierigen Situation alles, um den Menschen vor Ort zu helfen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Die Schwestergesellschaft des DRK, der Afghanische Rote Halbmond (ARCS), unterstützt die von diesen multiplen Krisen besonders betroffenen Menschen auf vielfältige Weise. Mit Unterstützung der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) werden finanzielle Mittel bereitgestellt, um Lebensmittel zu kaufen und Nutzpflanzen zu säen. Zudem sichern Helferinnen und Helfer des ARCS in fast 150 mobilen und stationären Gesundheitseinrichtungen die medizinische Grundversorgung auch in entlegenen Gegenden. Der aktuelle Konflikt erschwert die humanitäre Arbeit, da Infrastruktur und Wasserversorgung vielerorts beschädigt sind und auch Gesundheitseinrichtungen sowie Personal gezielt angegriffen wurden. Trotzdem werden die oft ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer weiterhin ihrer Arbeit nachgehen. „Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung unterscheidet nicht nach Herkunft, Religion oder politischer Überzeugung. Dadurch hat sie eine große Akzeptanz bei allen Akteuren und kann Zugang zu den notleidenden Menschen erlangen“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. So konnte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) allein in der ersten Hälfte des Jahres in rund 400 Gesundheitseinrichtungen fast 50.000 Personen – die Hälfte davon Frauen und Kinder – mit Waffenverletzungen versorgen und wird dies auch weiterhin tun.

Das DRK unterstützt seit mehreren Jahren seine Schwestergesellschaften in Pakistan, Tadschikistan und Iran, wo sich seit Jahren viele geflüchtete Menschen aus Afghanistan aufhalten.

Das DRK bittet um Spenden für die afghanischen Menschen.
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Afghanistan

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Presse Afghanistan
news-4933 Fri, 20 Aug 2021 07:49:36 +0000 Einladung zur Pressekonferenz am 27. August: DRK-Suchdienst zieht Bilanz zum Internationalen Tag der Vermissten https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/einladung-zur-pressekonferenz-am-27-august-drk-suchdienst-zieht-bilanz-zum-internationalen-tag-der-vermissten/ Den DRK-Suchdienst erreichen jährlich über 1.500 Suchanfragen von Menschen, die auf der Flucht nach Europa von ihren Familienangehörigen getrennt wurden. Anlässlich des Internationalen Tages der Vermissten (30. August) möchte der DRK-Suchdienst am 27. August 2021 im Rahmen einer Pressekonferenz mit DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt und DRK-Generalsekretär Christian Reuter Bilanz ziehen. Im Mittelpunkt steht die aktuelle Lage afghanischer Flüchtlinge und die Situation jener Familien, die aufgrund des seit zehn Jahren andauernden Syrien-Konflikts auseinandergerissen wurden. Pressekonferenz zum Internationalen Tag der Vermissten am
Freitag, den 27. August 2021, 10.00 Uhr

Ort: Bertelsmann Repräsentanz, Unter den Linden 1, 10117 Berlin

Teilnehmer der Pressekonferenz:
• Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes
• Christian Reuter, DRK-Generalsekretär
• Dorota Dziwoki, Leiterin Suchdienst-Leitstelle im DRK-Generalsekretariat
• Martin Schüepp, Regionaldirektor für Europa/Zentralasien beim Internationalen Komitee vom Roten Kreuz in Genf
• Moderation: Dr. Dieter Schütz, DRK-Pressesprecher

Fallbeispiele:
Zehn Jahre nach Ausbruch des Syrien-Konflikts werden zwei syrische Familien (eine aus Schleswig-Holstein, die andere aus Nordrhein-Westfalen), die der DRK-Suchdienst seit vielen Jahren begleitet, ihre Erfahrungen über Flucht, Herausforderungen der Familienzusammenführung und die Suche nach Angehörigen schildern.

Eine kurze Voranmeldung wird aufgrund der Corona-Pandemie erbeten an Anett Stefanov, a.stefanov(at)drk(dot)de.

Medienvertreter müssen einen Impfnachweis oder einen Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, vorweisen.

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Presse Suchdienst
news-4930 Sat, 14 Aug 2021 08:06:00 +0000 Baderegeln beachten: DRK warnt vor Badeunfällen und gibt wichtige Tipps https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/baderegeln-beachten-drk-warnt-vor-badeunfaellen-und-gibt-wichtige-tipps/ Die Badesaison ist in vollem Gange und mit ihr mehren sich auch die Berichte über teils tödliche Badeunfälle. „Viele Menschen verbringen ihre Sommerferien aufgrund der Corona-Pandemie auch in diesem Jahr in Deutschland. Dabei ist es besonders wichtig, nur an bewachten Badestellen ins Wasser zu gehen“, warnt Andreas Paatz, Bundesleiter Wasserwacht beim Deutschen Roten Kreuz, und gibt wichtige Tipps: 1. Unter Aufsicht baden

„Die meisten Badeunfälle hängen mit Überschätzung der eigenen Schwimmfähigkeit und Leichtsinn zusammen und passieren in natürlichen Gewässern wie Meeren, Seen und Flüssen. Diese sind nicht immer durch eine Badeaufsicht bewacht; wir appellieren daher an alle, nur an gesicherten Badestellen ins Wasser zu gehen.

2. Baderegeln beachten

Niemals allein ins Wasser gehen, sondern mindestens zu zweit. Vorher abkühlen, nie mit vollem Magen oder unter Alkoholeinfluss baden. Andere nicht schubsen oder untertauchen, nie in unbekanntes oder trübes Gewässer springen. Absperrungen und Bojen beachten, Booten nicht zu nah kommen.

3. Auf Kinder achten

Eltern sollten ihre Kinder niemals aus den Augen lassen. Als schwimmfähig gilt erst, wer mindestens das Schwimmabzeichen Bronze hat, alle anderen sollten nicht weiter als knietief ins Wasser gehen. Hilfsmittel wie Schwimmflügel sind kein Ersatz für den Schwimmunterricht oder die Badeaufsicht. Die Wasserwacht bietet deutschlandweit Schwimmkurse an.

4.   Im Notfall schnell handeln

Wer eine Person sieht, die zu ertrinken droht, sollte laut um Hilfe rufen, die Badeaufsicht informieren und einen Notruf absetzen. Ist ein Rettungsring vorhanden, vom sicheren Standort ins Wasser werfen. Muss man zur Rettung selbst ins Wasser springen, dann wenn möglich nur mit Hilfsmittel (z. B. Rettungsring, Holzbrett). Wer beim Baden selbst in Gefahr gerät, etwa durch Strömung, sollte sich sofort auf den Rücken legen und mit der Strömung treiben lassen. So bleiben die Atemwege frei und der Körper bekommt Auftrieb. Machen Sie durch Rufen und Winken auf sich aufmerksam, sonstige Bewegungen vermeiden. Versuchen Sie niemals, gegen die Strömung anzuschwimmen, sondern in größerem Bogen an Land zu gelangen.“

Die rund 140.000 Ehrenamtlichen der Wasserwacht sichern 3000 deutsche Badegewässer und retten jährlich rund 250 Menschen vor dem Ertrinken.

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Presse Wasserwacht
news-4929 Fri, 13 Aug 2021 10:11:34 +0000 Nachruf: DRK trauert um Präsidiumsmitglied Professor Stefan Goßner https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/nachruf-drk-trauert-um-praesidiumsmitglied-professor-stefan-gossner/ Das Deutsche Rote Kreuz trauert um das ehemalige Präsidiumsmitglied und Ehrenmitglied der BRK-Wasserwacht, Professor Stefan Goßner, der in der Nacht zum 11. August im Alter von 80 Jahren verstorben ist. „Stefan Goßner hat sich den Großteil seines Lebens mit vollem Herzen im DRK engagiert. Als Mitglied im Präsidium und Bundesleiter der Wasserwacht hat er das DRK auf Bundes- und Landesebene nachhaltig geprägt. Wir sind ihm für sein außerordentliches Engagement sehr dankbar. Seinen Angehörigen sowie Freundinnen und Freunden gilt unsere tiefe Anteilnahme“, erklärte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Stefan Goßner war über 64 Jahre aktives Mitglied im DRK und in der BRK-Wasserwacht. Von 2009-2013 war er Bundesleiter der Wasserwacht und vertrat die Wasserwacht im Präsidium. In dieser Funktion hat er die strategische Ausrichtung der Wasserwacht auf Bundesebene entscheidend gestaltet und die Zusammenarbeit mit den anderen Gemeinschaften im DRK vertieft. Als Landesausbilder Rettungsschwimmen und Autor des Lehrbuchs Rettungsschwimmen hat er die Ausbildung unzähliger Menschen geprägt. Für seine herausragenden Verdienste wurde Stefan Goßner mehrfach ausgezeichnet – 2001 erhielt er mit dem DRK-Ehrenzeichen die höchste Auszeichnung im Deutschen Roten Kreuz. 2019 wurde ihm für sein Engagement für die Wasserrettung beim Roten Kreuz in Bayern und auf Bundesebene das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

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Presse
news-4928 Wed, 11 Aug 2021 12:35:07 +0000 Nach Hochwasser: DRK baut Kläranlage in Mayschoß https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/nach-hochwasser-drk-baut-klaeranlage-in-mayschoss/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) baut in der Gemeinde Mayschoß im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz eine temporäre Kläranlage. Diese soll in den kommenden zwei Jahren die Abwasseraufbereitung im Ahrtal sichern. „Die Hochwasser-Katastrophe Mitte Juli hat viele Klärwerke im Ahrtal komplett zerstört, der Großteil des Abwassers fließt aktuell ungeklärt in die Ahr, was ein erhebliches Seuchenpotenzial bietet. Ein Wiederaufbau der Infrastruktur wird lange Zeit in Anspruch nehmen. Mit der temporären Kläranlage können wir die Abwasseraufbereitung in der Region nun schnell wiederherstellen. Dadurch wird die Gefahr einer Ausbreitung von Krankheiten und Umweltschäden gemindert – Schritt für Schritt können die betroffenen Menschen somit ein bisschen Normalität zurückgewinnen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Die Kläranlage besteht aus sieben Tanks mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 334.500 Litern. Für die Behandlung von Fäkalschlamm als Teil des Abwasserstroms werden zudem Belüfter, Impulsrührer, ein Labor, eine UV-Desinfektionsanlage sowie Filter und Pumpen installiert. Zunächst kann damit das Abwasser der Bevölkerung in Mayschoß (rund 600 Personen) aufbereitet werden. Die Kläranlage kann bei Bedarf erweitert werden, um noch mehr Haushalte an das Abwassernetz anzuschließen. Die chemisch-biologischen Prozesse sind dieselben wie in jedem normalen Klärwerk. Die in Mayschoß errichtete Kläranlage besteht zudem aus stabilem, katastrophentauglichem Material. „Ursprünglich wurde die Anlage in Koordination mit der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) für einen Einsatz im Ausland konzipiert. Dass sie nun erstmals im Inland gebraucht werden würde, hätte wohl niemand für möglich gehalten. Das zeigt, dass solche Katastrophen überall auftreten können – auch vor der eigenen Haustür“, sagt Hasselfeldt. Finanziert wurden die Kläranlagemodule im Wert von 400.000 Euro vom Auswärtigen Amt, das das DRK normalerweise bei der humanitären Hilfe im Ausland unterstützt. Um wieder für die Auslandsarbeit einsatzklar zu sein, wird die komplexe Anlage nun aus den eingehenden Spenden nachbeschafft.

Nach der Hochwasser-Katastrophe halten die Hilfsmaßnahmen des DRK in den betroffenen Gebieten an. Insgesamt sind immer noch mehr als 1.200 Helferinnen und Helfer des DRK aus dem ganzen Bundesgebiet in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Einsatz – die meisten davon ehrenamtlich.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffenen Menschen:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Hochwasser

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Deutschland Presse Flutkatastrophe Hochwasser
news-4926 Tue, 03 Aug 2021 07:08:16 +0000 Kreis Ahrweiler: DRK-Verpflegungszentrum liefert 10.000 warme Mahlzeiten täglich https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/kreis-ahrweiler-drk-verpflegungszentrum-liefert-10000-warme-mahlzeiten-taeglich/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat in der Gemeinde Grafschaft im Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz ein großes Verpflegungszentrum in Betrieb genommen, das täglich 10.000 warme Mahlzeiten sowie 10.000 Lunchpakete für Betroffene der Unwetterkatastrophe vom 14./15. Juli liefern kann. „Wir gehen davon aus, dass das Deutsche Rote Kreuz noch Wochen und Monate in den vom Unwetter betroffenen Gebieten tätig sein wird, um die zerstörte Infrastruktur weitgehend wiederherzustellen. Dazu gehört nicht nur die Verpflegung der Bevölkerung, sondern auch die medizinische und gesundheitliche Betreuung sowie die vollständige Wiederherstellung der Kommunikation, der Trinkwasserversorgung und der Abwasserentsorgung“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Das Verpflegungszentrum in Grafschaft wurde am vergangenen Wochenende unter anderem von Helferinnen und Helfern der DRK-Landesverbände Hessen und Bayerisches Rotes Kreuz aufgebaut. Die Essensmahlzeiten werden an circa 15 Ausgabestellen im Landkreis Ahrweiler geliefert.

Insgesamt sind immer noch mehr als 1.400 Helferinnen und Helfer des DRK aus dem ganzen Bundesgebiet in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Einsatz – die meisten davon ehrenamtlich. „Wir bleiben vor Ort solange die Menschen unsere Hilfe brauchen“, sagt DRK-Präsidentin Hasselfeldt.

Weil viele Arztpraxen und Krankenhäuser vom Hochwasser beschädigt oder zerstört wurden, hat das DRK in Nordrhein-Westfalen eine und in Rheinland-Pfalz drei mobile Arztpraxen zur Verfügung gestellt. Durch das DRK werden allein im Ahrtal täglich bis zu 140.000 Liter Trinkwasser in den betroffenen Orten ausgegeben. Außerdem werden zahlreiche Stromaggregate und Bautrockner zur Verfügung gestellt und Hygieneartikel verteilt. Geplant ist außerdem die Inbetriebnahme einer Kläranlage.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffenen Menschen:
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Presse Flutkatastrophe Hochwasser
news-4925 Mon, 02 Aug 2021 10:28:06 +0000 Jahrestag der Explosion in Beirut am 4. August - DRK: Kein Ende der schweren Krise im Libanon in Sicht https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/jahrestag-der-explosion-in-beirut-am-4-august-drk-kein-ende-der-schweren-krise-im-libanon-in-sicht/ Ein Jahr nach der verheerenden Explosion in Beirut am 4. August 2020 verschlechtert sich die Lage im Land zusehends. „Die anhaltende Wirtschafts- und Finanzkrise im Libanon könnte laut Prognosen der Weltbank global betrachtet eine der schwersten seit Mitte des 19. Jahrhunderts werden. Mindestens die Hälfte der libanesischen Bevölkerung lebt inzwischen unterhalb der Armutsgrenze, die Mittelschicht schwindet, unzählige Menschen haben infolge der Hyperinflation ihr gesamtes Erspartes verloren. Benzin, Medikamente, medizinische Versorgung und Grundnahrungsmittel werden für den Großteil der Bevölkerung zusehends unerschwinglich. Umso bedeutsamer ist es, lebenswichtige Infrastruktur wie den Rettungsdienst und das Blutbankwesen im Land aufrechtzuerhalten. Unsere Schwestergesellschaft, das Libanesische Rote Kreuz, deckt 80 Prozent des Rettungsdienstes ab. Wir als DRK unterstützen sie dabei seit Jahren und auch weiterhin“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. „Nach einem krisengeschüttelten Jahr 2020 erfasste den Libanon gleich zu Beginn dieses Jahres die zweite Corona-Welle. Das Libanesische Rote Kreuz hat es trotz immenser Finanzierungslücken geschafft, den Rettungsdienst weiter aufrechtzuerhalten und zusätzlich den Transport aller Covid-19-Patienten zu bewerkstelligen. Allein das zeigt, wie unverzichtbar die Arbeit unserer Schwestergesellschaft ist“, betont Reuter.

Nur wenige Tage nach der Explosion in Beirut hatte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mit Unterstützung des Auswärtigen Amts 43 Tonnen Hilfsgüter im Wert von 1,2 Millionen Euro in die libanesische Hauptstadt geflogen, darunter Erste-Hilfe-Sets, Küchenutensilien, Hygienepakete, medizinische Hilfsgüter und Covid-19-Schutzausstattung. Zudem hat das DRK das Libanesische Rote Kreuz (LRK) in der akuten Katastrophenhilfe unterstützt durch die technische Ausstattung von Einsatzzentralen, die Bereitstellung von Schutzausrüstung und Werkzeug für die Räumarbeiten durch LRK-Freiwillige, die Beschaffung von Ambulanzfahrzeugen sowie Bargeldhilfen für betroffene Familien.

Bereits seit Jahren arbeitet das DRK mit dem LRK eng in den Bereichen Katastrophenvorsorge, Rettungsdienst und Blutbankwesen zusammen – Strukturen, die nach der Explosion unmittelbar zum Tragen kamen.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffenen Menschen:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nahost

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Presse
news-4924 Wed, 28 Jul 2021 06:35:25 +0000 70 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention: DRK: Mehr Aufmerksamkeit für Binnenvertriebene notwendig https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/70-jahre-genfer-fluechtlingskonvention-drk-mehr-aufmerksamkeit-fuer-binnenvertriebene-notwendig/ Die Genfer Flüchtlingskonvention wird nach Einschätzung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) künftig an Bedeutung gewinnen. „Krieg, Konflikte, Verfolgung und Vertreibung führen dazu, dass sich immer mehr Menschen auf der Flucht befinden. Dass Menschen, die verfolgt werden, verbindliche Rechte gewährt werden, ist eine große Errungenschaft“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt anlässlich des 70. Jahrestages der Genfer Flüchtlingskonvention am 28. Juli. Insbesondere die Zahl der Binnenflüchtlinge und Klimavertriebene habe in den vergangenen Jahren dramatisch zugenommen. „Dieser Personenkreis fällt nicht unter die Genfer Flüchtlingskonvention und erhält keinen ausreichenden Schutz. Der Situation dieser Menschen müssen wir größere Aufmerksamkeit widmen. Hier ist die internationale Staatengemeinschaft gefordert, um für die Betroffenen langfristig Lebensperspektiven zu schaffen“, sagt Hasselfeldt weiter. Die Zahl der Flüchtlinge, die unter das Mandat des Hochkommissars für Flüchtlinge der Vereinten Nationen fallen oder von Staaten anerkannt wurden, hat sich zwischen 2010 und 2019 von 10,5 auf 20,4 Millionen Menschen verdoppelt. Die meisten stammen aus Syrien, Südsudan, Myanmar und Venezuela. Die Zahl der Binnenflüchtlinge, die vor Konflikten innerhalb ihres Landes Zuflucht suchen, ist innerhalb von zehn Jahren von 24,9 auf 45,7 Millionen angestiegen. Hinzu kommt eine schwer schätzbare Zahl von Menschen, die aufgrund von Naturkatastrophen ihre Heimat verlassen haben. Das Deutsche Rote Kreuz hilft geflüchteten Menschen weltweit im Verbund mit anderen Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften und auch in Deutschland mit vielen unterschiedlichen Maßnahmen und Leistungen. „Gerade an den Grenzen, auch den EU-Außengrenzen, ist darauf zu achten, dass Rechte der Schutzsuchenden gewahrt werden“, sagt Hasselfeldt. Damit seien insbesondere das Recht, einen Asylantrag zu stellen und das Recht auf eine menschenwürdige Unterkunft gemeint.

Am 28. Juli 1951 wurde in Genf das „Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge“ verabschiedet – die Genfer Flüchtlingskonvention. Sie legt fest, wer ein Flüchtling ist, nämlich eine Person, die aus begründeter Angst vor Verfolgung wegen „ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung“ ihr Heimatland verlassen hat und dort keinen Schutz finden kann. Zentral ist das sogenannnte „Non-Refoulement“-Gebot, wonach ein Flüchtling nicht in ein Land zurückgewiesen werden darf, in dem sein Leben oder seine Freiheit bedroht sein würden.

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Presse
news-4923 Fri, 23 Jul 2021 09:26:03 +0000 Euskirchen: DRK-Präsidentin: Schicksal der Betroffenen ist niemandem egal https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/euskirchen-drk-praesidentin-schicksal-der-betroffenen-ist-niemandem-egal/ „Die Hilfsbereitschaft und der Einsatz der vielen Helferinnen und Helfer vor Ort ist mehr als beeindruckend. Auch die Spendenbereitschaft der Bevölkerung ist außerordentlich hoch und hält weiter an. Das zeigt, dass das Schicksal der betroffenen Menschen niemandem egal ist“, zieht Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, bei einem Besuch im Katastrophengebiet in Euskirchen in Nordrhein-Westfalen eine erste Bilanz zum Hochwasser-Einsatz. „Seit Mittwoch letzter Woche leisten unsere Einsatzkräfte unermüdlich Hilfe. Der Zusammenhalt der Rotkreuzler, auch mit den anderen Hilfsorganisationen und Freiwilligen, ist überwältigend. Wir sind sehr dankbar für all die Unterstützung zur Linderung der Not der Betroffenen und zollen den Helferinnen und Helfern unseren Respekt“, sagt Hans Schwarz, der Präsident des DRK-Landesverbandes Nordrhein.

DRK-Präsidentin Hasselfeldt erklärt: „Wir stellen uns darauf ein, dass die Menschen in den betroffenen Gebieten noch monatelang auf Hilfe angewiesen sind.“

Neben medizinischer steht auch die psychologische Unterstützung im Fokus. Kriseninterventionsteams aus DRK und der Evangelischen Kirche im Rheinland leisten psychosoziale Notfallversorgung für Betroffene und Einsatzkräfte. Die Lage ist vielerorts weiterhin angespannt. Nach wie vor geht es darum, die Bevölkerung mit dem Notwendigsten zu versorgen. Das DRK versorgt Betroffene mit Schlafplätzen, Lebensmitteln, Wasser und Strom.

Das Deutsche Rote Kreuz bittet um Geldspenden, um die betroffenen Menschen unterstützen zu können. Nach der akuten Soforthilfephase soll den betroffenen Menschen umfassende Unterstützung bei Wiederaufbau und Erholung zuteilwerden, da viele Schäden und Verluste nicht durch zum Beispiel Versicherungen abgedeckt sind.

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Hochwasser

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News Presse Flutkatastrophe Hochwasser Deutschland
news-4922 Thu, 22 Jul 2021 08:13:08 +0000 DRK-Präsidentin: Großartige Hilfsbereitschaft vor Ort https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-praesidentin-grossartige-hilfsbereitschaft-vor-ort/ Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, hat bei einem Besuch im Katastrophengebiet im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz eine erste Bilanz der dortigen Hilfsaktionen gezogen. „Das Ausmaß der Zerstörung ist auch eine Woche nach der Unwetterkatastrophe immer noch schockierend. Tausende Menschen haben alles verloren. Aber es gibt auch eine Welle der Solidarität. Die Hilfsbereitschaft und der Einsatz der vielen Helferinnen und Helfer vor Ort ist mehr als beeindruckend. Auch die Spendenbereitschaft der Bevölkerung ist außerordentlich hoch und hält auch weiter an. Das zeigt, dass das Schicksal der betroffenen Menschen niemandem egal ist“, sagte Hasselfeldt am Donnerstag in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Bisher gingen mehr als 15 Millionen Euro an Spenden allein beim DRK ein. Insgesamt sind mehr als 3.000 Helferinnen und Helfer des DRK aus dem ganzen Bundesgebiet in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Einsatz – viele davon ehrenamtlich. „Wir stellen uns darauf ein, dass die Menschen in den betroffenen Gebieten noch monatelang auf Hilfe angewiesen sind“, sagte Hasselfeldt. Der Präsident des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz, Rainer Kaul, erklärte: „Seit Mittwoch letzter Woche sind unsere rheinland-pfälzischen Helferinnen und Helfer unermüdlich Tag und Nacht im Einsatz. Wir sind dankbar für all die Unterstützung innerhalb und außerhalb der DRK-Familie. Nur so gelingt es ein Stück mehr Menschlichkeit in diese unglaubliche Unwetter-Katastrophe zu bringen.“

Um die Basisgesundheitsversorgung zu sichern, stehen aktuell der Aufbau und Betrieb von vier mobilen Arztpraxen und einer Notfallapotheke im Vordergrund, zudem sind Hygienepunkte mit Waschgelegenheiten geplant, um die Verbreitung von Krankheiten zu vermeiden. Das DRK unterstützt des Weiteren bei Evakuierungs-, Such- und Rettungsaktionen und versorgt Betroffene mit Schlafplätzen, Lebensmitteln, Wasser, Strom und Mobilfunk. Neben der medizinischen steht auch die psychologische Unterstützung von Betroffenen und der teils am Limit arbeitenden Einsatzkräfte im Fokus. Das DRK-Generalsekretariat hat unter anderem 30.000 Decken, Schlafsäcke und Kissen, 1.000 Etagenbetten, 4.600 Hygienesets, 56 Trinkwassertanks, 172 Bautrockner und zahlreiche Stromerzeuger mit einer Gesamtleistung von acht Megawatt geliefert.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffenen Menschen:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Hochwasser

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News Deutschland Presse Flutkatastrophe Hochwasser
news-4921 Thu, 22 Jul 2021 07:46:41 +0000 Presseeinladung: DRK-Präsidentin im Hochwasser-Gebiet in NRW https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/presseeinladung-drk-praesidentin-im-hochwasser-gebiet-in-nrw/ Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, wird am morgigen Freitag, 23. Juli 2021, gemeinsam mit dem Präsidenten des DRK-Landesverbandes Nordrhein, Hans Schwarz, das Katastrophengebiet in Euskirchen besuchen und eine erste Zwischenbilanz über den Einsatz ziehen. Die Medien sind dazu herzlich eingeladen. Ort: Rotkreuz Zentrum Euskirchen / Eifel, Jülicher Ring 32b, 53879 Euskirchen
Zeit: 11.00 Uhr

Über 2500 ehrenamtliche und hauptamtliche DRK-Helferinnen und Helfer haben allein in den Katastrophengebieten in Nordrhein-Westfalen Menschen gerettet, evakuierte Personen betreut und verpflegt, Sandsäcke transportiert und lokale Unterstützungsangebote ins Leben gerufen. Kräfte der DRK-Wasserwacht sind mit Rettungsbooten und Hubschraubern im Einsatz gewesen. Die Lage ist vielerorts weiterhin angespannt.

Gerda Hasselfeldt und Hans Schwarz werden bei dem Pressegespräch u.a. folgende Fragen beantworten:

- Wie sah der bisherige Einsatz vor Ort aus?
- Wie sieht die Hilfe des DRK in den nächsten Wochen und Monaten aus?
- Wie gut sind wir in Deutschland auf solche Katastrophen vorbereitet?
- Wie groß ist die Spendenbereitschaft und wofür werden die Gelder verwendet?

Um kurze Anmeldung wird gebeten bei:
Simon Vogt, s.vogt@drk-nordrhein.de, Tel. 0160 2783762

Das DRK bittet um Spenden, um die betroffenen Menschen unterstützen zu können:

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Hochwasser

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Presse
news-4920 Wed, 21 Jul 2021 06:12:23 +0000 Presseeinladung: DRK zieht in Ahrweiler erste Bilanz zur Unwetterkatastrophe https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/presseeinladung-drk-zieht-erste-bilanz-zur-unwetterkatastrophe/ Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, wird am morgigen Donnerstag, 22. Juli 2021, gemeinsam mit dem Präsidenten des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz, Rainer Kaul, das Katastrophengebiet in Ahrweiler besuchen, sich über die Arbeit der Helferinnen und Helfer informieren und eine erste Zwischenbilanz über den Einsatz ziehen. Die Medien sind dazu herzlich eingeladen. Ort: Wilhelmstraße 55, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, vor der ambulanten Arztpraxis des DRK
Zeit: 11.00 Uhr

Rund 3.500 ehrenamtliche und hauptamtliche DRK-Helferinnen und Helfer sind in den von der Katastrophe betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Einsatz. Gerda Hasselfeldt und Rainer Kaul werden bei dem Pressegespräch u.a. folgende Fragen beantworten:

- Wie sah der bisherige Einsatz vor Ort aus? - Wie sieht die Hilfe des DRK in den nächsten Wochen und Monaten aus?
- Wie gut sind wir in Deutschland auf solche Katastrophen vorbereitet?
- Wie groß ist die Spendenbereitschaft und wofür werden die Gelder verwendet?

Bei dem Termin wird u.a. eine ambulante Arztpraxis, die zum Einsatz kommt, vorgestellt.

Um kurze Anmeldung wird gebeten bei:

Anett Stefanov, a.stefanov@drk.de, Tel. 030 85404 157 oder
Dr. Dieter Schütz, d.schuetz@drk.de, Tel. 0162 2002029

Das DRK bittet um Spenden, um die betroffenen Menschen unterstützen zu können:

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Hochwasser

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Presse
news-4919 Fri, 16 Jul 2021 12:00:00 +0000 Spendenaufruf - DRK: Lage in Hochwassergebieten bleibt weiterhin bedrohlich https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/spendenaufruf-drk-lage-in-hochwassergebieten-bleibt-weiterhin-bedrohlich/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sieht für viele Menschen in den Katastrophengebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz noch keine Entspannung. „Die Lage ist verheerend und bleibt weiterhin bedrohlich. Es geht immer noch darum, Leben zu retten und Menschen mit dem Notwendigsten zu versorgen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Viele Ortschaften seien nach wie vor unzugänglich. Mehr als 3.500 DRK-Helferinnen und Helfer seien vor Ort im Dauereinsatz. Unterstützung erhielten sie vom DRK-Generalsekretariat und DRK-Landesverbänden aus ganz Deutschland. Das DRK ruft außerdem zu Spenden für die von der Katastrophe betroffenen Menschen auf. „Die ehrenamtlichen und hauptamtlichen DRK-Helferinnen und Helfer sind pausenlos im Einsatz, um Menschen aus Wohnungen, Pflegeheimen und KIiniken zu evakuieren und sie anschließend zu versorgen. Viele gefährden sich dabei selbst. Für diesen unermüdlichen Einsatz gilt ihnen mein Dank und allergrößter Respekt. Wir stellen uns nach Lage der Dinge darauf ein, dass die betroffenen Menschen in den Katastrophengebieten auf Tage und Wochen hinaus auf unsere Unterstützung angewiesen sind. Viele haben ihr ganzes Hab und Gut verloren“, sagt DRK-Präsidentin Hasselfeldt.

Das DRK rät Spontanhelfern von außerhalb dringend davon ab, einfach in die Katastrophengebiete zu reisen. Das würde die koordinierten Hilfsmaßnahmen gefährden. Freiwillige Helfer in den betroffenen Gebieten sollten sich an die jeweiligen Landkreisverwaltungen wenden, die die Katastropheneinsätze koordinieren. 

Sachspenden werden zentral nicht entgegengenommen. Das DRK bittet jedoch um Geldspenden, um die betroffenen Menschen unterstützen zu können:

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Hochwasser

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Deutschland Presse Flutkatastrophe Hochwasser
news-4918 Thu, 15 Jul 2021 11:20:26 +0000 DRK-Helfer in Hochwassergebieten im Dauereinsatz https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-helfer-in-hochwassergebieten-im-dauereinsatz/ Nach den schweren Unwettern und Überschwemmungen befinden sich in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mehr als 3.500 Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Dauereinsatz, um den betroffenen Menschen zu helfen. In vielen Orten werden Menschen betreut und versorgt, die ihre Wohnungen und Häuser verlassen mussten. DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt zeigte sich bestürzt über die hohe Zahl von Opfern. In einer ersten Stellungnahme sagte DRK-Präsidentin Hasselfeldt: „Wir sind bestürzt über die vielen Opfer der Unwetterkatastrophe. Jetzt kommt es darauf an, dass rasch Hilfe geleistet wird. Das Deutsche Rote Kreuz ist mit Hunderten von Helferinnen und Helfern vor Ort im Einsatz. Wir werden alles tun, um die betroffenen Menschen zu unterstützen und zu versorgen.

Wir müssen uns in ganz Deutschland künftig besser auf solche Katastrophen vorbereiten. Denn Wetterextreme, wie wir sie jetzt im Westen und im Süden Deutschlands erleben, werden in den nächsten Jahren zunehmen. Insbesondere kommt es darauf an, dass für solche Fälle ausreichend Notunterkünfte, Zelte, Decken, Feldbetten, Trinkwasser, sanitäre Anlagen und Essen für die Bevölkerung zur Verfügung stehen und die gesundheitliche Versorgung gewährleistet ist. Wir brauchen deshalb für große Krisenfälle eine Bundesvorhaltung, wie wir sie ähnlich bereits in den Zeiten des Kalten Krieges bis in die 90er Jahre hinein hatten. Das DRK hat deshalb mit anderen anerkannten Hilfsorganisationen schon vor längerem bundesweit zehn Reservelager für die Versorgung der Bevölkerung vorgeschlagen. Einen Anfang hat der Bund bereits gemacht, indem er bislang zwei dieser Versorgungszentren finanziert. Jetzt sollte rasch das komplette Konzept mit zehn Logistikzentren umgesetzt werden. Dabei geht es nicht nur um einen besseren Bevölkerungsschutz bei Unwetterkatastrophen, sondern auch bei Erdbeben, Waldbränden, Cyberangriffen auf die Trinkwasser- oder Stromversorgung oder bei Pandemien wie Covid-19.“

Das DRK bittet um Spenden für die betroffenen Menschen:
Online: Hochwasser

oder

IBAN: DE63370205000005023307

BIC: BFSWDE33XXX

Stichwort: Hochwasser

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News Deutschland Flutkatastrophe Hochwasser
news-4917 Wed, 14 Jul 2021 07:30:00 +0000 DRK leistet in Madagaskar Soforthilfe gegen die Hungerkrise https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-leistet-in-madagaskar-soforthilfe-gegen-die-hungerkrise/ Unzureichende Niederschläge haben in Madagaskar zu einer anhaltend schweren Dürre geführt, insbesondere im Süden wird bis Ende 2021 mit einer weiteren Verschärfung der dadurch bedingten Hungerkrise gerechnet. „Madagaskar hat bereits mehrere Dürrejahre hinter sich und erlebt aktuell die schlimmste Dürreperiode seit vier Jahrzehnten. Zahlreiche Haushalte werden ihre ohnehin wenigen Nahrungsmittelbestände aufgrund der verringerten Produktion früher als üblich aufbrauchen. Infolge dieser Entwicklung und steigender Lebensmittelpreise befinden sich derzeit über 1,1 Millionen Menschen in akuter Ernährungsunsicherheit. Durch die extreme Trockenheit ist auch der Zugang zu Trinkwasser erheblich erschwert. Mit Unterstützung des Auswärtigen Amts leistet das Deutsche Rote Kreuz jetzt dringend benötigte Soforthilfe durch die Verteilung von Bargeldzuschüssen und die Verbesserung der Trinkwasserversorgung“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. „Die Hilfsmaßnahmen des DRK erreichen rund 10.000 Menschen im Distrikt Tolagnaro im Südosten von Madagaskar, die besonders stark von Hunger und Wassermangel bedroht sind. Die Bereitstellung von Bargeld zur freien Verfügung hilft diesen Menschen bei der Sicherung ihres Grundbedarfs, insbesondere an Nahrungsmitteln. Die Instandsetzung von Bohrlöchern und Pumpen verbessert ihre Versorgung mit Trinkwasser“, so Reuter weiter. Die Aktivitäten werden begleitet von Informations- und Aufklärungsmaßnahmen zur Bekämpfung von Covid-19.

Die Soforthilfe des Deutschen Roten Kreuzes wird in enger Zusammenarbeit mit seiner Schwestergesellschaft, dem Madagassischen Roten Kreuz, und der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften umgesetzt.


Das DRK bittet um Spenden für die betroffenen Menschen in Madagaskar:

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Hungersnot

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Presse Ernährungssicherung Madagaskar
news-4906 Thu, 01 Jul 2021 07:42:18 +0000 DRK: Freiwilligendienste künftig noch attraktiver machen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-freiwilligendienste-kuenftig-noch-attraktiver-machen/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zieht eine positive Bilanz der Freiwilligendienste in Deutschland und spricht sich dafür aus, die Angebote auszubauen und weiterzuentwickeln. „Wir müssen die Freiwilligendienste noch attraktiver machen. Eine aktuelle DRK-Umfrage zeigt, dass das Interesse groß ist und immerhin 41 Prozent der Befragten an einer solchen Tätigkeit interessiert sind. Jedoch ist zum Beispiel die finanzielle Belastung für viele junge Leute ein Hinderungsgrund, um sich für einen Freiwilligendienst zu bewerben“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) am 1. Juli. Das DRK trete für eine Neuorientierung der Freiwilligendienste mit möglichst geringer Bürokratie ein, die den Bedarf und die Interessen der Freiwilligen, der Träger und der Verbände stärker berücksichtigt. Der Bundesfreiwilligendienst war vom Deutschen Bundestag am 1. Juli 2011 mit der Aussetzung des Wehrdienstes und damit auch des Zivildienstes ins Leben gerufen worden. „Mit dem BFD wurden neue Akzente in den Freiwilligendiensten gesetzt, indem auch ein Angebot für die Altersgruppe ab 27 Jahre gemacht wurde“, sagt Hasselfeldt.

Laut repräsentativer DRK-Umfrage geben 82 Prozent der 1.010 Befragten (Altersgruppe 16 bis 21 Jahre) an, dass eine Erhöhung des Taschengeldes einen Freiwilligendienst attraktiver machen würden. „Durch kostenfreie oder kostengünstige Unterbringung, kostenlose Verpflegung und eine angemessene Taschengeldzahlung können hier die Rahmenbedingungen deutlich verbessert werden“, sagt Hasselfeldt. Aber auch mehr Anerkennung für die geleistete Tätigkeit im Sinne von Lob und Zuspruch seien wichtig. Außerdem spiele bei den Interessenten der Erwerb von Qualifikationsnachweisen und der erleichterte Zugang für den bevorstehenden Berufsweg oder das Studium eine große Rolle. „Der Freiwilligendienst der Zukunft soll als Türöffner fungieren und Karrierewege ebnen, so der Wunsch der jungen Menschen“, sagt Hasselfeldt.

Geht man von den Interessen der potenziellen Freiwilligen aus, dann stehen die Themenfelder Soziales (40 %), Umwelt (38 %), Sport (37 %) und Gesundheit (26 %) ganz oben. Mit rund 15.000 Plätzen im BFD und Freiwilligen Sozialen Jahr ist das DRK der bundesweit größte Anbieter in den Freiwilligendiensten.

Das DRK-Positionspapier „Freiwilligendienst der Zukunft“ finden Sie unter www.drk-wohlfahrt.de

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Presse
news-4905 Mon, 21 Jun 2021 10:00:00 +0000 DRK gibt Tipps: Vorsichtige Kühlung bei Hitzschlag https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-gibt-tipps-vorsichtige-kuehlung-bei-hitzschlag/ Die Temperarturrekorde der letzten Tage mit tagsüber mehr als 30 Grad und weitere zu erwartende Hitzewellen in diesem Sommer in Deutschland bergen ernsthafte gesundheitliche Gefahren. „Einen Sonnenstich bekommt man oft schneller als gedacht. Ein Hitzschlag kann sogar lebensbedrohlich werden“, warnt DRK-Bundesarzt Prof. Peter Sefrin. Der Notfallmediziner gibt wichtige Tipps: Wie erkennt man einen Hitzschlag?
„Durch einen Wärmestau im Körper erhöht sich die Körpertemperatur bis auf 40 Grad oder mehr. Die Haut ist heiß und trocken, der Pulsschlag beschleunigt. Die Schweißproduktion versagt, weil die Temperaturregelung im Körper gestört ist. Die betroffene Person fühlt sich müde und erschöpft. Es kann zu Krämpfen und Erbrechen kommen, ebenso zu Schwindelgefühl, Verwirrtheit oder auch Halluzinationen bis hin zu Bewusstlosigkeit.“ 

Wie hilft man?
1. Bringen Sie die betroffene Person sofort in den Schatten und lagern Sie ihren Oberkörper hoch. Wenn kein Schatten zu finden ist, nutzen Sie eine Rettungsdecke als Schutz vor den Sonnenstrahlen. 2. Bieten Sie Wasser, Fruchtsaftschorle oder Früchtetee zu trinken an – aber nur wenn der Betroffene bei vollem Bewusstsein ist. Ist die Person benommen, lagern Sie die Beine hoch. Hat sie das Bewusstsein verloren, legen Sie sie in die stabile Seitenlage. 3. Setzen Sie dann umgehend einen Notruf (112) ab und kontrollieren Sie Bewusstsein und Atmung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. 4. Kühlen Sie den Körper vorsichtig mit feuchten Tüchern, besonders im Bereich von Kopf und Nacken. Kühlen Sie den Betroffenen auf keinen Fall durch Eintauchen des ganzen Körpers in kaltes Wasser und geben Sie nicht direkt Eis auf den Körper, da dies möglicherweise zu einer gefährlichen Kreislaufreaktion führt.“

Wie erkennt man einen Sonnenstich?
„Im Gegensatz zum Hitzschlag ist beim Sonnenstich vorrangig das Gehirn betroffen, wenn der unbedeckte Kopf zu lange der Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist und dadurch die Hirnhäute gereizt werden. Bei meist normaler Haut- und Körpertemperatur sind typische Symptome ein hochroter, heißer Kopf. Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Ohrensausen, ein steifer Nacken, Benommenheit bis hin zu Bewusstlosigkeit können auch erst nach Stunden auftreten.“

Wie hilft man?
1. Bringen Sie die betroffene Person aus der Sonne, sobald der erste Verdacht auf einen Sonnenstich aufkommt. 2. Ist die Person bei Bewusstsein, legen Sie sie mit erhöhtem Kopf in den Schatten und kühlen Sie Kopf und Nacken mit feuchten Tüchern. 3. Eine ausreichende Wasserzufuhr ist hilfreich für die Erholung des Gehirns und des Körpers – jedoch nur, wenn die Person ansprechbar ist und sich nicht erbricht. 4. Falls sich der Zustand nicht nach 15 bis 30 Minuten bessert, sollte die betroffene Person in jedem Fall einem Arzt vorgestellt werden. 5. Ist die Person bewusstlos, bringen Sie sie in die stabile Seitenlage, kontrollieren Sie die Atmung und rufen Sie unbedingt den Notarzt (Notruf: 112).“


Die Pressestelle vermittelt Medien gerne einen Kontakt zu Prof. Peter Sefrin.

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Presse
news-4904 Thu, 17 Jun 2021 07:38:23 +0000 Weltflüchtlingstag 2021 am 20. Juni: Lage der Migranten und Flüchtlinge aus Venezuela weiterhin prekär https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/weltfluechtlingstag-2021-am-20-juni-lage-der-migranten-und-fluechtlinge-aus-venezuela-weiterhin-prekaer/ Rund 5,5 Millionen Venezolanerinnen und Venezolaner haben in den letzten Jahren aufgrund der ökonomischen, politischen und humanitären Krise in ihrer Heimat Schutz in den Nachbarländern gesucht – und ihre Lage ist nach wie vor prekär. „Covid-19 hat Lateinamerika getroffen wie keinen anderen Kontinent und zu einer humanitären Krise in der schon bestehenden Krise geführt. Ein Großteil der Migrantinnen und Migranten lebt in Armut, beengtem Wohnraum und mit unzureichendem Zugang zu Lebensmitteln, Wasser und Hygiene. Dadurch sind die Menschen auch einem höheren Risiko, sich mit Covid-19 und anderen Krankheiten anzustecken, ausgesetzt. Aufgrund ihres oft unsicheren rechtlichen Status haben viele keinen Zugang zu Gesundheitsdiensten“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni 2021. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) unterstützt seine Schwestergesellschaften in Kolumbien, Peru und Ecuador dabei, Geflüchtete aus Venezuela in den Grenzregionen zu versorgen, und hilft auch in Venezuela selbst bei der Gesundheitsversorgung der Menschen. In mobilen und stationären Gesundheitsstationen bietet das Rote Kreuz vor allem in der kolumbianisch-venezolanischen Grenzregion kostenlos medizinische und psychosoziale Behandlungen sowie Kontaktmöglichkeiten zu Angehörigen an und erreicht mit diesem EU-geförderten Projekt rund 117.000 Personen jährlich. „Viele legen lange Strecken zu Fuß zurück, sind dehydriert, verletzt oder leiden an unbehandelten Krankheiten. Besonders betroffen sind Schwangere, Kinder, ältere Menschen und solche mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen. Viele Kinder und Jugendliche machen sich allein auf den gefährlichen Weg; sie sind einem hohen Gewaltrisiko ausgesetzt und besonders schutzbedürftig“, sagt Reuter.

Auch die lokale Bevölkerung in den Gastländern erhält Unterstützung: In Kolumbien kommen zur Mehrbelastung durch die Aufnahme der Geflüchteten und die Corona-Pandemie weitere Herausforderungen in Form von Naturkatastrophen, andauernden Unruhen und dem internen bewaffneten Konflikt hinzu. Das DRK unterstützt das Kolumbianische Rote Kreuz daher auch bei Nothilfeeinsätzen sowie der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffenen Menschen:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Flüchtlingshilfe Ausland

Mehr zum Engagement des DRK in Südamerika finden Sie hier.

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News Presse Flüchtlinge Flüchtlingshilfe Flüchtlinge/Vertriebene Lateinamerika und Karibik
news-4901 Wed, 02 Jun 2021 11:10:00 +0000 DRK zu Motorradunfällen: Bei Kopfverletzung Helm abnehmen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-zu-motorradunfaellen-bei-kopfverletzung-helm-abnehmen/ Mit Beginn der warmen Jahreszeit ist die Anzahl der Motorradfahrerinnen und -fahrer auf Deutschlands Straßen wieder deutlich gestiegen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) weist deshalb auf die erhebliche Unfallgefahr hin, die mit dem Motorradfahren verbunden ist. Etwa ein Drittel aller Opfer im Straßenverkehr seien Zweiradfahrer (inklusive Fahrradfahrer). „Seit 2011 hat sich die Zahl der Toten um 20 Prozent nahezu verdoppelt. Die teils schwerwiegenden Folgen eines Unfalls können durch eine gezielte Erste Hilfe meist deutlich gemindert werden“, sagt DRK-Bundesarzt Professor Dr. Peter Sefrin. Die gefährlichste Unfallfolge beim Motorradfahren sei eine Kopfverletzung. Bevor man mit dem Motorrad startet, sollte in jedem Fall die adäquate Schutzkleidung – auch für einen möglichen Sozius – angelegt werden, rät DRK-Bundesarzt Sefrin. Trotz Schutzkleidung könne es zu großflächigen Hautabschürfungen und bei längeren Asphaltrutschern zu Verbrennungen kommen.

Die schwerste und gefährlichste Unfallfolge sei die Kopfverletzung mit Bewusstlosigkeit. Hier stelle sich immer wieder die Frage der Helmabnahme. „Zum Freimachen und Freihalten der Atemwege muss der Helm unbedingt abgenommen werden, sonst wird der Patient ersticken“, sagt Prof. Sefrin. Die Abnahme solle vorsichtig und am besten zu zweit, könne aber auch alleine durchgeführt werden (siehe hierzu auch ausführlich https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe/verkehrsunfall/helm-abnehmen/). Anschließend werde das Unfallopfer in die Seitenlage gebracht.

Bei Verdacht auf Knochenbruch sollte der Verletzte möglichst wenig bewegt werden, sofern durch die Position (mitten auf der Straße) keine zusätzliche Gefahr bestehe. Eine mögliche Schienung bei Knochenbrüchen sei Aufgabe des Rettungsdienstes, der unmittelbar alarmiert werden müsse (Notruf 112) und die weitere Versorgung des Verletzten übernehme. Offene Brüche müssten bis dahin mit keimfreiem Wundverband bedeckt, geschlossene gekühlt werden. Hautabschürfungen und flächenhafte Verbrennungen sollten mit einem Verbandstuch bedeckt werden.

Die Pressestelle vermittelt gerne Interviews mit DRK-Bundesarzt Prof. Dr. Peter Sefrin.

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Presse
news-4900 Thu, 27 May 2021 15:44:46 +0000 Neu im DRK-Blog: DRK unterstützt Mädchen in Uganda mit Menstruations-Hygienekits https://blog.drk.de/uganda-wuerde-und-sicherheit-waehrend-der-menstruation/ Im Flüchtlingslager Palorinya in Uganda hilft das DRK bei der Verteilung von Menstruations-Hygienekits, damit Mädchen nicht während ihrer Periode die Schule verpassen. Lesen Sie den Blogbeitrag. News Blog Uganda news-4899 Thu, 20 May 2021 06:44:11 +0000 DRK: Schutz der Zivilbevölkerung in Gaza und Israel ist essenziell https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-schutz-der-zivilbevoelkerung-in-gaza-und-israel-ist-essenziell/ Gemeinsam mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) ruft auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) dringend zur Deeskalation der derzeitigen gewaltsamen Auseinandersetzungen in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten auf. „Der Konflikt im Nahen Osten hat innerhalb kürzester Zeit eine neue, ungesehene Intensität erreicht. Die gegenseitigen Angriffe verursachen auf beiden Seiten vor allem großes Leid in der Zivilbevölkerung, zu den Opfern zählen inzwischen zahlreiche Kinder. Gerade in einer solchen aufgeheizten Lage gebietet es das humanitäre Völkerrecht, zivile Infrastruktur zu schützen und humanitären Helferinnen und Helfern den ungehinderten und sicheren Zugang zu Verletzten, Verwundeten und Menschen ohne Obdach zu gewähren, um diese zu versorgen und Leben zu retten. Anhaltende Bombardierungen und Raketenbeschüsse hindern humanitäre Akteure momentan jedoch immer wieder daran, zuverlässig diese akut benötigte Hilfe zu leisten“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. „Das Deutsche Rote Kreuz steht als Teil der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung im Austausch mit seinen beiden Schwestergesellschaften Magen David Adom in Israel und dem Palästinensischen Roten Halbmond in den besetzten palästinensischen Gebieten“, sagt Reuter weiter.

Aufgrund der ohnehin prekären humanitären Situation insbesondere im Gazastreifen unterstützt das DRK seit mehreren Jahren den Palästinensischen Roten Halbmond (PRH) in der Katastrophenvorsorge und Gesundheitsversorgung. Neben der Stärkung des Rettungsdienstes und der lokalen Vorhaltung von Hilfsgütern umfasst dies auch die Gesundheitsversorgung auf Gemeindeebene: Freiwillige werden in Erster Hilfe und zu Gesundheitsberatern ausgebildet, organisieren sich in Nachbarschaftskomitees und fungieren als dezentrale „Mini-Kliniken“. Der Aufbau solcher lokalen Selbsthilfekapazitäten ist im Gazastreifen von zentraler Bedeutung. Er trägt angesichts der aktuellen Gewalteskalation mit massiven Zugangsbeschränkungen zur Versorgung der leidtragenden Zivilbevölkerung bei. Während der – im Gazastreifen nach wie vor grassierenden – Corona-Pandemie hat sich dieser Ansatz des DRK als unabdingbar erwiesen.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffenen Menschen:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Nahost

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Presse
news-4898 Sat, 08 May 2021 16:02:00 +0000 Kanzlerin dankt DRK: Allein der Menschlichkeit verpflichtet https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/kanzlerin-dankt-drk-allein-der-menschlichkeit-verpflichtet/ Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem Deutschen Roten Kreuz zum 100jährigen Bestehen gratuliert und sich bei den haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des DRK für ihr Engagement bedankt. „Gut zu wissen, jederzeit auf Ihre Hilfe zählen zu können. Sie fragen nicht nach Herkunft, Religion oder persönlichem Verschulden. Unabhängig und unparteilich wie Sie sind, sehen Sie sich allein dem Leitbild der Menschlichkeit verpflichtet“, sagt Merkel in einer Videobotschaft, die am Weltrotkreuztag 8. Mai 2021 beim digitalen Festakt zum 100jährigen Bestehen des DRK e.V. ausgestrahlt wurde. Auch in der schwierigen Zeit der Pandemie sei es „ein Segen, dass das Deutsche Rote Kreuz zur Stelle ist“. Weiter heißt es in der Grußbotschaft der Kanzlerin: „Ob in Krankenhäusern oder Seniorenheimen, im Rettungsdienst, in der Sozialarbeit oder in internationalen Kriseneinsätzen – so vielfältig Ihr Dienst am Nächsten ist, so unschätzbar wertvoll ist er auch (…). Kurzum: Sie leisten Großartiges. Möglich ist das nur als große Gemeinschaft von haupt- und ehrenamtlich Helfenden. Sie alle verbindet, dass Ihnen das Wohl der Mitmenschen am Herzen liegt. So machen Sie sich als starke Gemeinschaft um das Wohl und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft verdient. Das Funktionieren unseres Sozialstaates hat also viel mit dem Deutschen Roten Kreuz zu tun. Als Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege ist es aus unserem Land schlichtweg nicht wegzudenken.“

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder lobte in einem Videobeitrag ebenfalls das ehrenamtliche Engagement der DRK-Helferinnen und Helfer. „Einen Beitrag zu leisten, dass die Welt ein bisschen besser wird, das ist Ehrenamt““, sagt der Regierungschef von Bayern, wo sich 1921 in Bamberg die zum Teil bereits seit 1863 bestehenden deutschen Rotkreuz-Landesvereine zum DRK e.V. als Dachverband zusammengeschlossen hatten.

DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt zeichnete bei dem Festakt stellvertretend drei Ehrenamtliche aus. Dankmedaillen erhielten Marita Lemke aus Bützow (Mecklenburg-Vorpommern), Friedel Weyrauch aus Michelstadt (Hessen) und Marco Busch aus Brake (Niedersachsen, DRK-Landesverband Oldenburg). Ursprünglich sollte der Festakt in Bamberg stattfinden. Wegen der Pandemie wurde er jedoch im DRK-Generalsekretariat in Berlin aufgezeichnet und auf dem YouTube-Kanal des DRK ausgestrahlt. Mehr über das Jubiläum finden Sie unter drk.de/100jahredrk

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news-4897 Thu, 06 May 2021 06:42:33 +0000 Zwischenbilanz Covid-Pandemie: DRK hält Sofortprogramm des Bundes für Bevölkerungsschutz notwendig https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/zwischenbilanz-covid-pandemie-drk-sofortprogramm-des-bundes-fuer-bevoelkerungsschutz-notwendig/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hält deutliche Verbesserungen im Bevölkerungsschutz für erforderlich. „Der gesundheitliche Bevölkerungsschutz muss eine größere Rolle spielen. Wir müssen für künftige Krisen, nicht nur für Pandemien, besser gewappnet sein. Notwendig ist deshalb ein Sofortprogramm des Bundes, um die Menschen in Krisensituationen besser schützen zu können“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt, die auch auf die große Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements während der Corona-Pandemie hinweist. Nach Einschätzung von DRK-Generalsekretär Christian Reuter reichen die derzeit im Haushalt des Bundesinnenministeriums vorgesehenen 700 Millionen Euro nicht aus, um auf nationaler Ebene einen nachhaltigen und umfassenden Bevölkerungsschutz sicherzustellen. Notwendig seien dafür mindestens zwei Milliarden Euro jährlich oder umgerechnet 0,5 Prozent des Bundeshaushaltes (derzeit: 0,14 Prozent). Das DRK spricht sich im Rahmen des Sofortprogramms unter anderem für einen Ausbau der Freiwilligendienste im Bevölkerungsschutz aus. „Wir sehen hier allein beim DRK einen Bedarf von zusätzlich 5.000 Plätzen in den Freiwilligendiensten“, sagt Hasselfeldt. Das DRK und andere anerkannte Hilfsorganisationen könnten zudem erweiterte Erste-Hilfe-Kurse, die Selbsthilfe in Krisenfällen zum Schwerpunkt haben, und eine Basisausbildung für ehrenamtliche Pflegeunterstützungskräfte anbieten. Ziel sei es, ein Prozent der Bevölkerung in fünf Jahren entsprechend zu schulen. Der Aufbau einer nationalen Betreuungsreserve mit bundesweit zehn Logistikzentren müsse rasch vorangebracht werden. Notwendig sei außerdem in allen Bundesländern eine Helfergleichstellung der Ehrenamtlichen von DRK und anderen anerkannten Hilfsorganisationen mit Feuerwehr und THW bei der Freistellung vom Arbeitsplatz. DRK-Generalsekretär Reuter schlägt außerdem eine verbindliche bundesweite Verankerung von Erste-Hilfe-Inhalten in den Lehrplänen von Grund- und weiterführenden Schulen vor.

Das ehrenamtliche Engagement in Deutschland ist nach Einschätzung Hasselfeldts auch während der Corona-Pandemie außerordentlich groß. Das zeige eine repräsentative Civey-Umfrage im Auftrag des DRK. Danach sind immerhin 35,6 Prozent der erwachsenen Bevölkerung auch während der Corona-Krise ehrenamtlich tätig, 77,4 Prozent davon mindestens mehrmals im Monat. 69,2 Prozent der Ehrenamtlichen sprechen allerdings von starken bis sehr starken Einschränkungen während der Pandemie.

52,4 Prozent aller befragten Personen können sich vorstellen, künftig ehrenamtlich aktiv zu werden; darunter besonders viele junge Leute – in der Altersgruppe der 18- bis 29jährigen sind es 63,6 Prozent. Jeder zweite Ehrenamtliche (49,7 Prozent) überlegt sogar, sein bisheriges Engagement nach Ende der Pandemie zu verstärken. Das sei ein optimistischer Blick in die Zukunft, sagt Hasselfeldt.

Aktuell werden 303 Impfzentren vom DRK direkt oder mit Beteiligung des DRK betrieben. Das sind fast drei Viertel aller Impfzentren (insgesamt 434) in Deutschland. Hinzukommen bundesweit 389 Testzentren mit DRK-Beteiligung. Derzeit sind täglich gut 10.000 ehren- und hauptamtliche Einsatzkräfte des DRK bei der Bekämpfung von Covid-19 aktiv.

Am Weltrotkreuztag 8. Mai 2021 feiert der DRK e.V. sein 100jähriges Bestehen. Im Jahr 1921 hatten sich die zum Teil bereits seit 1863 bestehenden deutschen Rotkreuz-Landesvereine in Bamberg zu einem Dachverband zusammengeschlossen, der das gesamte Rote Kreuz in Deutschland vertritt. Bundesweit sind derzeit mehr als 430.000 Ehrenamtliche und 183.000 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Deutsche Rote Kreuz tätig.

Mehr Informationen über das Jubiläum finden Sie unter www.drk.de/100jahredrk.

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Presse
news-4896 Tue, 04 May 2021 07:27:54 +0000 Corona-Katastrophe in Indien – DRK unterstützt Covid-Projekte weltweit https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/corona-katastrophe-in-indien-drk-unterstuetzt-covid-projekte-weltweit/ Die humanitäre Katastrophe in Indien spitzt sich weiter zu – mit täglich neuen, erschütternden Rekordzahlen zum Infektionsgeschehen. Am Wochenende meldete das indische Gesundheitsministerium mehr als 400.000 Neuinfektionen und so viele Corona-Tote wie nie zuvor: 3.689 innerhalb von 24 Stunden. Die Dunkelziffer dürfte jedoch weitaus höher liegen, denn das Gesundheitssystem ist vielerorts zusammengebrochen: Es fehlt an Krankenhausbetten und Sauerstoffflaschen, um besonders schwer Erkrankte zu beatmen. Auch ein Großteil des Krankenhauspersonals fällt aufgrund der derzeitigen Infektionswelle aus. Das Indische Rote Kreuz (IRCS) unterstützt die lokalen Gesundheitsbehörden mit mehr als 46.000 haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern bei der Eindämmung der Pandemie, unter anderem mit Sauerstoffflaschen, Krankentransporten, Erste-Hilfe-Maßnahmen, medizinischem Material und Schutzkleidung. Zudem verteilt IRCS Lebensmittel an besonders Bedürftige und hilft bei der Umsetzung der Impfkampagne. Das erhöhte Infektionsgeschehen in Indien droht sich auch auf die Nachbarländer auszuwirken: In Bangladesch, Pakistan und Nepal steigen die Infektionszahlen ebenfalls stark an.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) unterstützt als Teil der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung seit Beginn der Pandemie seine Schwestergesellschaften in Südasien und weltweit bei Hilfsmaßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus, unter anderem in Bangladesch, Pakistan, Syrien, Somalia und Kolumbien. Wie in Indien sind auch dort Menschen in ärmeren Gegenden meist besonders betroffen – durch unzureichende Gesundheitsversorgung, schwierige hygienische Lebensbedingungen und wirtschaftliche Einbußen. Die nationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften unterstützen die lokalen Gesundheitsbehörden mithilfe des DRK unter anderem bei der Gesundheitsversorgung, mit medizinischem Personal und Material, durch Aufklärungsarbeit zu Hygienemaßnahmen und die Bereitstellung von Schutzkleidung.

Um diese Hilfen fortführen und ausweiten zu können, bittet das DRK um Spenden:

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Corona weltweit

Mehr zur Corona-Auslandshilfe des DRK finden Sie hier.

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Presse Corona Asien Bangladesch Nepal Pakistan
news-4895 Wed, 28 Apr 2021 10:10:33 +0000 Jubiläum: DRK feiert 100jähriges Bestehen digital mit Prominenz und Ehrenamt https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-feiert-100jaehriges-bestehen-digital-mit-prominenz-und-ehrenamt/ An prominenten Gratulanten fehlt es nicht: Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und der Arzt Eckart von Hirschhausen werden mit Beiträgen vertreten sein, wenn der Deutsche Rote Kreuz e.V. (DRK) am Weltrotkreuztag 8. Mai 2021 mit einer digitalen Festveranstaltung sein 100jähriges Bestehen begeht. Aber vor allem das Ehrenamt soll im Mittelpunkt stehen. „Ohne die vielen Ehrenamtlichen wäre das Rote Kreuz gar nicht denkbar. Das Ehrenamt spielte von der Gründung an eine zentrale Rolle, und das gute Zusammenspiel mit den Hauptamtlichen macht eine Stärke des Deutschen Roten Kreuzes aus. Das zeigt sich gerade auch jetzt während der Pandemie, in der die Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler ein beispielloses Engagement zeigen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Am 25. Januar 1921 schlossen sich die bestehenden deutschen Rotkreuzlandesvereine auf einer Sitzung im Alten Rathaus in Bamberg zu einem Dachverband zusammen, der das gesamte Rote Kreuz in Deutschland vertritt. Es ist ein rechtsfähiger Verein mit Sitz in Berlin. Die damals gelegten Strukturen prägen das DRK bis heute. Zum Gründungstag am 25. Januar hatte bereits Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes in einem Brief an DRK-Präsidentin Hasselfeldt gewürdigt.

Bundesweit sind derzeit mehr als 430.000 Ehrenamtliche und 183.000 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Deutsche Rote Kreuz tätig. Ursprünglich sollte die Jubiläumsveranstaltung am Weltrotkreuztag 8. Mai 2021 am Gründungsort Bamberg stattfinden, jetzt wird es aufgrund der Corona-Pandemie ein digitaler Festakt, der im DRK-Generalsekretariat in Berlin aufgezeichnet wird.

Die Veranstaltung, moderiert von Anouschka Horn vom Bayerischen Fernsehen, ist am 8. Mai 2021 von 10.30 Uhr bis 12 Uhr auf dem YouTube-Kanal des DRK und unter folgendem Link zu sehen: drk.de/100jahredrk

Eine Wiederholung der Aufzeichnung findet am selben Tag von 15.00 bis 16.30 Uhr statt. Mehr Informationen über das Jubiläum finden Sie ebenfalls unter drk.de/100jahredrk

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Presse
news-4893 Tue, 27 Apr 2021 14:20:00 +0000 Svenja Schulze überreicht Förderbescheide an Senioren- und Familienzentren des Deutschen Roten Kreuz https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/svenja-schulze-ueberreicht-foerderbescheide-an-senioren-und-familienzentren-des-deutschen-roten-kreuz/ Gemeinsame Pressemitteilung von BMU und DRK: BMU-Förderprogramm unterstützt soziale Einrichtungen bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Soziale Einrichtungen des DRK aus Baden-Württemberg, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen haben heute von der Bundesumweltministerin einen Förderscheck erhalten. Damit gehen die ersten Projekte aus dem Förderprogramm „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ an Einrichtungen des DRK. Mit Hilfe dieser Fördermittel wollen die Einrichtungen dringend nötigen Sonnen- und Hitzeschutz sowie Beratungen und individuelle Anpassungskonzepte finanzieren. Mit dem Förderprogramm aus dem Konjunktur- und Zukunftspaket will das BMU gegen die Folgen des Klimawandels vorgehen sowie das Arbeitsumfeld der Beschäftigten und die Lebensqualität in den Einrichtungen verbessern. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Seniorenheime, Kindertagesstätten oder Familienzentren leisten einen wichtigen Dienst für unsere Gesellschaft. In Zeiten der Corona-Pandemie sind sie in besonderem Maße auf unsere Unterstützung angewiesen. Aber auch der Klimawandel stellt das Gesundheits- und Sozialwesen vor immer größere Herausforderungen. Der Umgang mit dem Klimawandel wird für soziale Dienste ein immer wichtigeres Thema. Mit dem BMU-Förderprogramm will ich helfen, das nötige Wissen über die Folgen des Klimawandels zu vermitteln. Außerdem sollen Vorsorgemöglichkeiten und Risikominimierungen bekannter werden. Bereits erlebbare extreme Klimabelastungen in sozialen Einrichtungen wollen wir mit konkreten Maßnahmen abmildern. Markisen, schattige Pavillons auf den Außenflächen oder solargetriebene Rollläden können die Lage spürbar verbessern. Mit individueller Beratung und Konzepten für die Klimaanpassung bekommen soziale Einrichtungen zudem eine Unterstützung, die noch in vielen Jahren wirkt.“

Joß Steinke, Bereichsleiter Jugend und Wohlfahrtspflege im DRK-Generalsekretariat: „Bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels spielen die sozialen Dienste und Einrichtungen eine wichtige Rolle. Mit seinem Förderprogramm ‚Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen‘ leistet das BMU einen maßgeblichen Beitrag dazu, die sozialen Einrichtungen auszustatten und die Menschen, die ihre Dienste in Anspruch nehmen, bestmöglich zu schützen. Das Programm ist in diesem Sinne beispielhaft für eine Verbindung von Nachhaltigkeits- und Sozialpolitik. Für das DRK darf ich mich ausdrücklich für die Förderung der eingereichten Projekte bedanken. Über die Projekte hinaus verleiht es uns Rückenwind für die notwendige Auseinandersetzung mit dem eigenen Beitrag zur Klimapolitik und für die Entwicklung und Durchführung weiterer Konzepte.“

Mit insgesamt 29 Vorhaben ist das Deutsche Rote Kreuz einer der größten Antragsteller im ersten Förderfenster des BMU-Förderprogramms „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“. Die ersten bewilligten Vorhaben gehen an folgende DRK-Verbände:

  • DRK-Landesverband Baden-Württemberg e.V.: Analyse der klimawandelbedingten Betroffenheit und Entwicklung geeigneter Anpassungsmaßnahmen der sozialen Dienste im Verbandsgebiet. Daraus entsteht ein Portfolio möglicher Beratungs- und Fortbildungskonzepte für die einzelnen Kreisverbände.
  • DRK-Kreisverband Güstrow e.V. (Mecklenburg-Vorpommern): Installation von Markisen als Sonnen- und Hitzeschutz für die Bewohner und Bewohnerinnen in der Hausgemeinschaft ''Am Markt'' in Güstrow. Zweites Projekt: Bau eines Pavillons als Sonnenschutz für die Bewohner und Bewohnerinnen im Seniorenheim Teterow.
  • DRK Kreisverband Lippe e.V. (Nordrhein-Westfalen): Installation von Markisen als Sonnen- und Hitzeschutz im DRK-Familienzentrum in Barntrup.
  • DRK-Kreisverband Lausitz e.V.: Konzeption einer klimaangepassten Quartiersentwicklung im DRK-Seniorenwohnpark Großräschen.

Das BMU-Förderprogramm richtet sich bundesweit an Kommunen, gemeinnützige Vereinigungen sowie Organisationen und Unternehmen im Gesundheits- und Sozialwesen. Mit 150 Millionen Euro fördert das Bundesumweltministerium bis 2023 individuelle Beratungen, umfassende Anpassungskonzepte und konkrete Maßnahmen, um sich gegen die Folgen des Klimawandels zu wappnen. Die Maßnahmen zur Klimaanpassung dienen zugleich häufig auch dem Klimaschutz, der Biodiversität, dem Speichern von Regenwasser, der Verbesserung der Luftqualität oder dem Lärmschutz. Vorsorge und Anpassung an die Folgen des Klimawandels tragen zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in der Gesellschaft bei und mindern u. a. die Risiken für Gesundheit, Infrastruktur, Wirtschaft und mehr.

Die hohe Zahl der eingereichten Anträge, die Ende 2020 im ersten Förderfenster des neuen Programms „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ eingereicht wurde, zeigt, dass die Anpassung an die Folgen des Klimawandels bei Kommunen und Wohlfahrtsverbänden und sonstigen Trägern sozialer Einrichtungen bereits ein bedeutendes Thema ist. Innerhalb von sechs Wochen waren aus dem gesamten Bundesgebiet – trotz der hohen Belastungen durch die zweite Corona-Welle – rund 600 Anträge mit einem Fördervolumen von fast 100 Millionen Euro eingegangen. Derzeit prüft das BMU in Zusammenarbeit mit dem Projektträger, der ZUG gGmbH alle vorliegenden Anträge. Ein weiteres Förderfenster ist geplant und wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Weitere Informationen: Förderprogramm „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen

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news-4894 Mon, 26 Apr 2021 09:30:00 +0000 Einladung zum Pressegespräch Klimaanpassung beim DRK: Svenja Schulze übergibt Förderung an Senioren- und Familieneinrichtungen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/einladung-zum-pressegespraech-klimaanpassung-beim-drk-svenja-schulze-uebergibt-foerderung-an-senioren-und-familieneinrichtungen-1/ Soziale Einrichtungen des Deutschen Roten Kreuz aus Baden-Württemberg, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern erhalten am Dienstag von der Bundesumweltministerin einen Förderscheck. Damit gehen die ersten DRK-Projekte aus dem Förderprogramm „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ an den Start. Mit Hilfe dieser Fördermittel wollen die Einrichtungen konkrete Maßnahmen wie Dachbegrünungen, Sonnensegel für Spielflächen sowie Beratungen und umfassende Anpassungskonzepte finanzieren. Mit dem Förderprogramm aus dem Konjunktur- und Zukunftspaket will das BMU gegen die Folgen des Klimawandels vorgehen sowie das Arbeitsumfeld der Beschäftigten und die Lebensqualität in den Einrichtungen verbessern.

Termin: Dienstag, 27. April 2021, 16:30 Uhr

Teilnehmende: Bundesumweltministerin Svenja Schulze Dr. Joß Steinke, Bereichsleiter Jugend und Wohlfahrtspflege im DRK-Generalsekretariat Marc Groß, Landesgeschäftsführer des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg

Ort: Videokonferenz, Link erhalten Sie im Anschluss an die Anmeldung

Bitte melden Sie sich für diesen Termin an unter: presse@bmu.bund.de.

Hinweis für TV und Hörfunk: Einen Audio-Mitschnitt des Gesprächs wird auf Anfrage gerne zugesendet.

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news-4892 Fri, 23 Apr 2021 07:58:43 +0000 Unruhen: Humanitäre Lage in Myanmar verschlechtert sich – DRK hilft https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/unruhen-humanitaere-lage-in-myanmar-verschlechtert-sich-drk-hilft/ Seit Beginn der Unruhen in Myanmar Anfang Februar mit inzwischen hunderten Toten und Verletzten, verschlechtert sich die Situation für die Menschen vor Ort stetig. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) unterstützt seine Schwestergesellschaft, das Rote Kreuz in Myanmar (MRCS), bei der Durchführung von Rettungs- und Erste-Hilfe-Maßnahmen in den Regionen Yangon und Kachin. „Die politisch schwierige Lage hat Auswirkungen auf das gesamte öffentliche Leben: Die Gesellschaft ist gespalten, die Gesundheitsversorgung landesweit eingeschränkt, die Covid-19-Bekämpfung kommt zum Erliegen. Lieferketten sind unterbrochen, die Lebensmittelpreise stark gestiegen. Neben ohnehin schon unzähligen Vertriebenen fliehen viele weitere Menschen vor den gewalttätigen Auseinandersetzungen. Der humanitäre Bedarf vor Ort ist riesig,“ sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Mehr als 2.500 Menschen wurden am Rande der Demonstrationen bereits von den Erste-Hilfe-Teams des MRCS behandelt oder in Krankenhäuser transportiert. Dafür stehen 143 Ambulanzfahrzeuge sowie 285 Erste-Hilfe-Stationen an 194 Orten bereit. Mit Unterstützung des DRK wurden zudem 1.500 Erste-Hilfe-Pakete sowie 5.000 Infobroschüren verteilt und 80 Freiwillige im Umgang mit Massenanfällen von Verletzten geschult.

MRCS ist eine der wichtigsten humanitären Organisationen im Land. Durch die Grundsätze Neutralität und Unparteilichkeit, zu denen es sich als Teil der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung verpflichtet, hat es eine einzigartige Stellung im Land, wird von der Zivilgesellschaft akzeptiert und erhält dadurch Zugang, um humanitäre Hilfe leisten zu können. „Die Arbeit des Roten Kreuzes in Myanmar ist gerade jetzt unverzichtbar – seit Beginn der Unruhen sind regelmäßig über 2.000 Freiwillige im Einsatz. Sie helfen getreu unseren Prinzipien allein nach dem Maß der Not – ohne zu diskriminieren oder zu bevorzugen. Leider hören wir immer wieder von teils tödlichen Angriffen auf medizinisches Personal, auch ein Rotkreuzhelfer kam bereits ums Leben. Die Sicherheit von Gesundheitspersonal und freiwilligen Helfern muss unter allen Umständen von allen Beteiligten garantiert werden,“ sagt Reuter.

Mehr zum Engagement des DRK in Myanmar hier.

Das DRK bittet um Hilfe für die Menschen in Myanmar:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Myanmar

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Myanmar Presse
news-4891 Wed, 21 Apr 2021 06:58:14 +0000 Europäische Union unterstützt DRK bei mobilen Testungen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/europaeische-union-unterstuetzt-drk-bei-mobilen-testungen/ Unterstützt durch die Europäische Union, wird das Deutsche Rote Kreuz (DRK) künftig bundesweit noch mehr Corona-Schnelltests durchführen können. Die „Initiative zur Ausweitung der mobilen Covid-19-Testkapazitäten in der EU“ wird mit 35,5 Millionen Euro von der Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der EU-Kommission (DG Sante) finanziert und von der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) koordiniert. „Das Deutsche Rote Kreuz unterstützt als nationale Hilfsgesellschaft die deutschen Behörden bereits seit über einem Jahr bei der Bewältigung der Corona-Pandemie. Die Tests sind neben den Impfungen eine weitere Möglichkeit, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen und möglichst viele Menschenleben zu schützen. Daher freuen wir uns, auch bei dieser Initiative dabei zu sein“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Die Umsetzung der Testungen erfolgt in den 19 DRK-Landesverbänden, wo insgesamt 38 zusätzliche Teststationen aufgebaut werden. Neben 19 stationären Testzelten werden 19 mobile Test-Teams Einrichtungen für Senioren, Kindergärten und Schulen besuchen, um möglichst vielen Menschen den Zugang zu kostenlosen Schnelltests zu ermöglichen. „Das Angebot für die Corona-Tests richtet sich an alle Menschen – wir hoffen aber, durch die mobilen Teams besonders gefährdete Teile der Bevölkerung zu erreichen, die teilweise weniger beweglich sind“, sagt Reuter.

Jeder Landesverband erhält ein Einsatzfahrzeug, ein Zelt mit Beleuchtungssatz sowie einen Generator. Zudem wird Schutzmaterial wie Handschuhe, Schutzbrillen, Kittel, Schürzen, Hauben, FFP2-Masken sowie Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt. „Pro Landesverband werden außerdem 200 Testerinnen und Tester ausgebildet – viele davon ehrenamtlich. Sie stehen auch über dieses Projekt hinaus bereit, um das DRK und die Behörden künftig beim Katastrophenschutz zu unterstützen“, sagt Reuter.

Neben dem DRK erhalten auch die Schwestergesellschaften in Österreich, Griechenland, Italien, Malta, Portugal und Spanien EU-Mittel für die Durchführung des Projekts, das bis 30. September 2021 läuft.

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news-4889 Thu, 15 Apr 2021 08:43:16 +0000 Bevölkerungsschutz: Hilfsorganisationen und BBK rücken enger zusammen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/bevoelkerungsschutz-hilfsorganisationen-und-bbk-ruecken-enger-zusammen/ Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) begrüßt Dr. Heike Spieker vom Deutschen Roten Kreuz (DRK). Sie besetzt seit dieser Woche das erste Verbindungsbüro der Hilfsorganisationen im BBK. Vertreterinnen und Vertreter weiterer Partner des BBK sollen folgen. Die Gespräche mit den weiteren Hilfsorganisationen im Bevölkerungsschutz laufen. Die bereits bestehenden Netzwerke mit Leben zu füllen, um die Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen weiter zu vertiefen, ist Armin Schuster, dem Präsidenten des BBK besonders wichtig: „Vernetzung und Kooperation sind die Basis für effektives Krisenmanagement in dieser komplexen Welt. Sowohl vor als auch in der Krise müssen alle beteiligten Akteure eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Für verlässliche Analysen, Prognosen, Pläne und Verfahren kommt es auf alle Fähigkeiten und Erfahrungen an. Kurze Wege bringen uns hier enorm weiter.“

DRK-Generalsekretär Christian Reuter sagt: „DRK und BBK blicken auf eine lange und enge Zusammenarbeit zurück, die jetzt institutionalisiert wird. So können wir gemeinsam künftige Herausforderungen noch besser bestehen.“ Dr. Heike Spieker, Juristin mit dem Schwerpunkt im internationalen Recht und Humanitärem Völkerrecht, ist seit vielen Jahren im Generalsekretariat des DRK in leitender Position beschäftigt und wird nun das DRK u.a. in seiner besonderen Rolle als Nationale Hilfsgesellschaft im BBK vertreten.

In alle Bereiche des BBK hinein bestehen intensive Beziehungen zum DRK, so dass diese durch ein ständiges Verbindungsbüro nun weiter gefestigt und ausgebaut werden können. Vor allem mit Blick auf das einzurichtende Gemeinsame Kompetenzzentrum Bevölkerungsschutz wird diese Kooperation den Bevölkerungsschutz in Deutschland stärken.

Wichtige Themen in der Zusammenarbeit von BBK und DRK liegen in den Feldern Förderung des Ehrenamtes, Ausstattung, Erste-Hilfe-Ausbildung, Pflegeunterstützungskräfte, humanitäres Völkerrecht u.v.m. Weitere Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit von BBK und DRK sind das „Labor 5000“, der Sanitäts- und Betreuungsdienst sowie Nationale Reserven.

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news-4888 Mon, 12 Apr 2021 07:43:41 +0000 Anhörung im Bundestag: DRK setzt sich für Verbesserungen im Bevölkerungsschutz ein https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/anhoerung-im-bundestag-drk-setzt-sich-fuer-verbesserungen-im-bevoelkerungsschutz-ein/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat angesichts der Corona-Pandemie deutliche Verbesserungen im Bevölkerungsschutz angemahnt. „Für die Bewältigung pandemischer Lagen und anderer Krisen ist die Vorhaltung von Material und die Ausbildung von Personal von eklatanter Wichtigkeit“, sagte DRK-Generalsekretär Christian Reuter am 12. April als Sachverständiger bei einer Anhörung im Ausschuss für Inneres und Heimat des Deutschen Bundestages zur Bilanz des Bevölkerungsschutzes angesichts der Corona-Pandemie. Während Katastrophen wie Hochwasser auch durch den Einsatz von Spontanhelfern bekämpft werden könnten, zeige sich im gesundheitlichen Bevölkerungsschutz die Notwendigkeit, auf gut ausgebildetes und spezialisiertes Personal in großer Zahl kurzfristig zurückgreifen zu können. DRK-Generalsekretär Reuter erklärte weiter, dies müsse allerdings unbedingt mit einer konsequenten materiellen Vorbereitung durch Lagerhaltung und Bevorratung von medizinischem Material wie persönlicher Schutzausrüstung verbunden sein. Er wies darauf hin, dass das Deutsche Rote Kreuz gemeinsam mit den anerkannten Hilfsorganisationen den Aufbau einer nationalen Betreuungsreserve mit bundesweit zehn Logistikzentren zur Versorgung von jeweils 5.000 Menschen in Krisenfällen vorgeschlagen habe. Ein Pilotprojekt werde derzeit unter Federführung des DRK umgesetzt, ein zweites Modul sei teilweise bereits in den Bundeshaushalt 2021 aufgenommen worden. „Als Vorbereitung für zukünftige Krisenlagen und angesichts der Engpässe bei den Ressourcen, die durch die Corona-Pandemie deutlich wurden, muss jetzt so schnell wie möglich mit dem Aufbau der gesamten Zivilschutzreserve begonnen werden“, sagte Reuter.

Die Pandemie zeige außerdem, dass der gesundheitliche Bevölkerungsschutz ohne die tatkräftige Unterstützung durch ehrenamtliches Personal des DRK und der anerkannten Hilfsorganisationen nicht zu bewältigen sei. Aktuell seien täglich gut 10.000 ehren- und hauptamtliche Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes aktiv, damit seien mittlerweile jeder DRK-Kreisverband und auch die Schwesternschaften vom DRK in die Bewältigung der pandemischen Lage umfassend eingebunden. Der Bevölkerungsschutz in Deutschland werde zu über 90 Prozent vom Ehrenamt getragen, sagte Reuter. Deshalb müsse der Umgang mit der ehrenamtlichen Leistung bundesweit gleich zugunsten des Ehrenamtes besser geregelt werden. In ganz Deutschland sei das DRK derzeit an mehr als 300 Impfzentren und 390 Teststationen beteiligt.

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news-4887 Thu, 08 Apr 2021 13:31:32 +0000 Personalwechsel: René Burfeindt verstärkt das DRK-Generalsekretariat https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/personalwechsel-rene-burfeindt-verstaerkt-das-drk-generalsekretariat/ Das DRK-Generalsekretariat erhält Verstärkung: René Burfeindt tritt zum 02.08.2021 die Stelle als Leiter des Bereichs „Nationale Hilfsgesellschaft“ an. „Ich bin überzeugt, dass Herr Burfeindt genau die richtige Person für diese Aufgabe ist und seine neue Rolle mit einem zukunftsgewandten Blick für unsere Ehren- und Hauptamtlichen ausfüllen wird“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. In der neuen Position verantwortet René Burfeindt die strategische Ausrichtung des Bereichs „Nationale Hilfsgesellschaft“, begleitet politische Gesetzesinitiativen und vertritt das DRK als nationale Hilfsgesellschaft innerhalb und außerhalb des DRK-Gesamtverbandes. Burfeindt ist seit über 15 Jahren in unterschiedlichen Funktionen ehren- und hauptamtlich für das DRK tätig und kommt aus dem DRK-Landesverband Hamburg. Dort ist er aktuell als stellvertretender Geschäftsführer der DRK Hamburg mediservice gGmbH tätig. Er hat Rettungsingenieurwesen, Management und Social Innovation in Hamburg, Edinburgh und Cambridge studiert.

                                  
Der Vorstand des DRK-Landesverbandes Hamburg, Dr. Georg Kamp, wünscht ihm zu seinem Wechsel alles Gute: „So schade es auch ist, ihn für Hamburg zu verlieren, freue ich mich, dass Herr Burfeindt der DRK-Familie erhalten bleibt, und wünsche ihm viel Erfolg und eine gute Hand für die neue Aufgabe.“

René Burfeindt sagt zu seiner neuen Position: „Ich bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen und freue mich darauf, das DRK als nationale Hilfsgesellschaft gemeinsam mit den Ehren- und Hauptamtlichen auf Bundesebene weiter voranzubringen.“ Herr Burfeindt löst Dr. Johannes Richert ab, der zum 30. Juni 2021 seine berufliche Laufbahn beenden wird.

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news-4886 Wed, 31 Mar 2021 09:00:00 +0000 DRK beendet Einsatz in Kara Tepe II, bleibt aber in Griechenland aktiv https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-beendet-einsatz-in-kara-tepe-ii-bleibt-aber-in-griechenland-aktiv/ Nach dem verheerenden Brand im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos ist das Deutsche Rote Kreuz (DRK) seit September 2020 im Rahmen eines Soforthilfeeinsatzes im neu errichten Lager Kara Tepe II aktiv. „Nach einem halben Jahr endet heute planmäßig unser Einsatz auf Lesbos. In den vergangenen Monaten konnten wir für die geflüchteten Menschen im Rahmen unseres humanitären Mandats wichtige Verbesserungen in der Wasserver- und -entsorgung sowie im Hygienebereich umsetzen. Dies erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Griechischen Roten Kreuz und der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften und wurde ermöglicht durch eine großzügige Spende der Siemens AG und des Volkswagen Konzerns. Unsere bisherigen Aufgabenbereiche werden von anderen Hilfsorganisationen übernommen, sodass dieser Teil der Versorgung weiter sichergestellt sein wird. Das DRK wird sein Engagement in den kommenden Monaten auf geflüchtete Menschen in anderen Teilen Griechenlands ausweiten“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Zu Beginn des Soforthilfeeinsatzes wurden 500 Familienzelte und 1.900 Hygienepakete bereitgestellt. Die Maßnahmen des DRK in Kara Tepe II haben täglich rund 7.300 Menschen erreicht: „Wir haben jeden Tag 180 Kubikmeter Trinkwasser und 50 Kubikmeter Warmwasser per LKW zur Verfügung gestellt und die Abwasserentsorgung gesichert. Vom DRK wurden 120 nach Geschlechtern getrennte Duschplätze und ein barrierefreier Duschplatz eingerichtet. Wir haben eng mit über 100 Geflüchteten zusammengearbeitet, z. B. bei der Vermittlung von Hygienewissen in verschiedenen Sprachen – auch zum Schutz vor dem Coronavirus – und bei Aktivitäten für Kinder“, sagt Alfred Hasenöhrl, Einsatzleiter des DRK auf Lesbos. Der Bau einer Wasserleitung, angeschlossen an das kommunale Wasserversorgungsnetz, werde nach dem Einsatzende weiter von einem DRK-Mitarbeiter koordiniert, um den Transport von Trinkwasser per LKW künftig überflüssig zu machen.
 
Die bisherigen Tätigkeiten des DRK in Kara Tepe II werden von UNICEF, Watershed, ELIX und dem International Rescue Committee übernommen. Gemeinsam mit dem Griechischen Roten Kreuz und der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften und ermöglicht durch weitere Mittel aus der Großspende von insgesamt 5 Millionen Euro von Siemens und VW wird das DRK in den nächsten Monaten geflüchtete Menschen in anderen Regionen Griechenlands unterstützen, z. B. durch mobile Kliniken und Zentren des Griechischen Roten Kreuzes, die Gesundheitsdienstleistungen anbieten, unbegleitete Minderjährige betreuen, griechische Sprachkenntnisse vermitteln und bei Behördengängen helfen.

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news-4885 Wed, 24 Mar 2021 16:33:24 +0000 Nach Feuer in Cox's Bazar: DRK steht für Hilfe bereit https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/nach-feuer-in-coxs-bazar-drk-steht-fuer-hilfe-bereit/ Durch das schwere Feuer im Flüchtlingslager Kutupalong im bangladeschischen Cox’s Bazar hat sich die ohnehin prekäre humanitäre Lage noch verschärft. Bei der Katastrophe mit noch ungeklärter Ursache kamen mindestens 15 Menschen ums Leben, hunderte wurden verletzt, rund 400 Personen werden noch vermisst. Der Bangladeschische Rote Halbmond (BRH), die Schwestergesellschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), hilft bei den Lösch- und Aufräumarbeiten sowie beim Aufbau neuer Zelte. Das DRK, das seit Jahren im Flüchtlingslager im Bereich der Wasser- und Sanitärversorgung aktiv ist, hat weitere Unterstützung angeboten. Insgesamt sind rund 123.000 Menschen von dem Brand betroffen: Mehr als 10.000 Unterkünfte wurden zerstört, etliche weitere beschädigt. Auch Krankenstationen, Wasserstellen, Toiletten, Moscheen, Frauenzentren und Geschäfte fielen den Flammen zum Opfer. Viele Menschen müssen unter freiem Himmel ausharren, der Bedarf an Unterkünften, Lebensmitteln und Trinkwasser ist groß.

In Cox’s Bazar befindet sich mit „Kutupalong“ das größte Flüchtlingslager der Welt. Dort leben fast 900.000 Menschen, größtenteils Angehörige der Volksgruppe der Rohingya, die vor Gewalt in ihrer Heimat Myanmar geflüchtet sind. Cox’s Bazar ist eines der ärmsten Gebiete in Bangladesch und häufig von Naturkatastrophen wie Wirbelstürmen, Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen. Das Flüchtlingslager stellt für die aufnehmenden Gemeinden eine zusätzliche große Herausforderung dar.

Das DRK unterstützt den BRH bei der Versorgung der Geflüchteten und der Verbesserung der Lebenssituation der bangladeschischen Bevölkerung – unter anderem durch den Bau und die Instandhaltung von Latrinen und Waschgelegenheiten sowie Trinkwasserentnahmestellen; der Abwasserentsorgung und der Vermittlung von Hygienemaßnahmen, um die Verbreitung von Krankheiten zu verhindern. Außerdem erhalten die Geflüchteten Baumaterialien, um sturmsichere Unterkünfte zu errichten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Das DRK bitte um Spenden für die Geflüchteten:

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort:
Hilfe für die Rohingya

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news-4881 Thu, 18 Mar 2021 12:30:00 +0000 Erneut Kooperation mit Hansaplast: Schulkinder in Erste Hilfe fit machen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/erneut-kooperation-mit-hansaplast-schulkinder-in-erste-hilfe-fit-machen/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und das Jugendrotkreuz (JRK) setzen sich gemeinsam mit Hansaplast dafür ein, möglichst viele Kinder an das Thema Erste Hilfe heranzuführen. Ob stabile Seitenlage, kleine Wunden mit Pflaster abdecken oder Verbände anlegen – niemand ist zu klein zum Helfen: Genau dort setzt die Kooperation des Jugendrotkreuzes mit Hansaplast zur Ersten Hilfe in Grundschulen an, die auch 2021 fortgeführt wird. Spielerisch aufbereitete Erste-Hilfe-Themen bieten die Möglichkeit für nachhaltiges Lernen, das bei Kindern zu positiven Effekten führt: So werden beispielsweise ihr Sinn für Zivilcourage und das Selbstbewusstsein gefördert. Der Fokus liegt weiterhin auf dem Ausbau der kindgerechten Erste-Hilfe-Wissensvermittlung mit dem Schwerpunkt Wundversorgung. Zudem soll die Anzahl an Kindern, die Erste Hilfe lernen, weiter gesteigert werden. Teil der Kooperation ist die Promotion des neuen Hansaplast Wundversorgungs-Sets für Apotheken: Im Aktionszeitraum unterstützt Hansaplast das DRK mit 1,50 Euro pro verkauftes Wundversorgungs-Set. Der Beitrag fließt direkt in die Vermittlungsarbeit von Erste-Hilfe-Kenntnissen für Grundschulkinder, um die altersgerechte Umsetzung von Erste Hilfe-Themen weiter zu stärken.

Ob in der Schule, zu Hause oder in der Freizeit – Unfälle können jederzeit und überall passieren. Damit sich Kinder in Notsituationen frühzeitig untereinander helfen können, ist es wichtig, sie bereits im Grundschulalter mit einfachen Erste-Hilfe-Maßnahmen vertraut zu machen. Es ist notwendig, dass sie ein Bewusstsein für Gefahren entwickeln, um Verletzungen zu vermeiden und die eigene Sicherheit zu erhöhen. Mit seinen Programmen setzt sich das JRK auch für die Stärkung der Widerstandsfähigkeit und Zivilcourage von Kindern und Jugendlichen ein, um flächendeckend Erste-Hilfe-Kenntnisse sicherzustellen. So kann Kindern zum Beispiel frühzeitig die Angst vor kleineren Wunden genommen und frühzeitig verhindert werden, dass sie Hemmschwellen für Hilfeleistungen aufbauen. Durch eine spielerische Heranführung an das Thema wird schon früh die Motivation und die Fähigkeit zum Helfen gefördert – und ein wichtiger Grundstein für die spätere Erste-Hilfe-Kompetenz gelegt.

Weitere Informationen zu den Erste-Hilfe-Programmen des Jugendrotkreuzes für Kinder und Jugendliche finden Sie hier.

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news-4884 Wed, 17 Mar 2021 13:27:15 +0000 Bundesregierung plant Reform: DRK-Präsidentin begrüßt neue Wege im Bevölkerungsschutz https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/bundesregierung-plant-reform-drk-praesidentin-begruesst-neue-wege-im-bevoelkerungsschutz/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) begrüßt die geplante Neuausrichtung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). „Gerade die Pandemie hat gezeigt, dass wir mehr Koordinierung im gesamten Bevölkerungsschutz brauchen, mehr Synergieeffekte und weniger Doppelstrukturen von Bund, Ländern und Kommunen. Deshalb ist es ein richtiger Schritt, das BBK in seiner bundesweiten Koordinierungsfunktion zu stärken“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt zu den heute von Bundesinnenminister Horst Seehofer und BBK-Präsident Armin Schuster vorgestellten Plänen. Die Behörde könne „Dreh- und Angelpunkt für die Vernetzung aller Akteure im Bevölkerungsschutz, also auch der anerkannten Hilfsorganisationen mit ihren vielen Ehrenamtlichen, werden“, sagt Hasselfeldt. Nach den Plänen des Bundesinnenministeriums soll das Bundesamt für Bevölkerungsschutz im Krisenfall zu einem Knotenpunkt für Informations- und Ressourcenmanagement mit einem gemeinsamen Kompetenzzentrum Bevölkerungsschutz ausgebaut werden, in dem Bund, Länder, Kommunen und Hilfsorganisationen zusammenarbeiten. „Katastrophen und Krisen machen nicht an Ländergrenzen halt, beispielsweise Großschadensereignisse und Pandemien. Deswegen sollte das Krisenmanagement stärker länderübergreifend koordiniert werden. Das Deutsche Rote Kreuz steht als nationale Hilfsgesellschaft gerne bereit, die Bundesregierung hier weiter zu unterstützen“, sagt Hasselfeldt.

Die DRK-Präsidentin begrüßt auch die Absicht des Bundesinnenministeriums, mehr Menschen für ein Ehrenamt in den Organisationen des Bevölkerungsschutzes zu gewinnen. Als positiv bewertet Hasselfeldt zudem, dass das BBK einen Vorschlag des DRK zur Ausbildung der Bevölkerung zu Pflegeunterstützungskräften im Rahmen des Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetzes aufgreifen will. Nach Vorstellungen des DRK könnten freiwillige Pflege-Basiskurse - ähnlich wie Erste-Hilfe-Kurse - einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Familien und Pflegedienste speziell in Krisenzeiten wie einer Pandemie leisten. Das Ziel könne sein, dass ein Prozent der Bevölkerung durch das DRK und andere anerkannten Hilfsorganisationen als Pflegeunterstützungskräfte ausgebildet werden. Das DRK erarbeitet derzeit ein entsprechendes Konzept.  

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news-4883 Fri, 12 Mar 2021 08:44:52 +0000 DRK warnt: Zecken-Saison beginnt in diesem Jahr schon im März https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-warnt-zecken-saison-beginnt-in-diesem-jahr-schon-im-maerz/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) warnt vor einer steigenden Gefahr durch lebensgefährliche Zeckenstiche. „Zecken werden immer früher und länger aktiv. Nach dem Rekordjahr 2020 müssen wir in diesem Jahr mit einer weiteren Steigerung der Erkrankungshäufigkeit rechnen“, sagt DRK-Bundesarzt Prof. Dr. Peter Sefrin. Obwohl der Gipfel der Erkrankungen in den Monaten Mai bis Oktober liege, hätten die warmen Sonnenstrahlen bereits jetzt im März zu einer zunehmenden Gefährdung geführt. Schon bei 8 Grad Celsius würden die Tiere aktiv. Durch den Stich der Zecke können zwei Erkrankungen übertragen werden: die Frühsommerenzephalitis (FSME) und die Borreliose. Die FSME führt zu einer akuten Entzündung des Gehirns, der Hirnhäute und des Rückenmarks. 2020 gab es 704 FSME-Erkrankungen, so viele wie noch nie. Die Borreliose tritt häufiger als die FSME auf. Pro Jahr ist mit rund 100.000 Fällen zu rechnen.

Die Zeichen eines Zeckenstichs, die manchmal erst einige Tage bis Wochen später auftreten können, sind eine sich verbreitende Hautrötung. Es können in der Folge Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen sowie Müdigkeit auftreten. „Vermeidbar sind Zeckenstiche durch das Tragen heller Kleidung und die Bedeckung von freien Körperstellen“, empfiehlt der Bundesarzt. Feste Schuhe, lange Hosen und lange Ärmel seien wichtig. Bei Wanderungen über Wiesen sowie durch Gebüsch und Unterholz sollten die Hosen in die Socken gesteckt werden. Zeckenschutzmittel und -sprays böten keine 100prozentige Sicherheit, sagt Prof. Sefrin. Nach einem Aufenthalt in Wald und Wiesen sollte man den Körper nach Zecken absuchen, besonders im Bereich von feuchtwarmen Körperregionen wie Achselhöhle und Leistenbeuge.

Der DRK-Bundesarzt gibt den Rat: „Nach Erkennen einer Zecke auf der Haut diese mit einer Zeckenzange oder -karte (in der Apotheke erhältlich) entfernen. Die Zecke ganz vorne an der Haut fassen und langsam senkrecht nach oben herausziehen. Wichtig: Nicht quetschen und drehen, da das dazu führen kann, dass die Sekrete, in denen sich die Erreger befinden, noch ausgeschieden werden. Die Zecke muss möglichst im Ganzen entfernt werden. Bei Auftreten von Entzündungszeichen soll man einen Arzt aufsuchen und in Risikogebieten eine Schutzimpfung in Erwägung ziehen.“

In Deutschland besteht ein Risiko für eine FSME-Infektion nach Angaben des Robert-Koch-Instituts vor allem in Bayern und Baden-Württemberg, in Südhessen, im südöstlichen Thüringen und in Sachsen. Einzelne Risikogebiete befinden sich zudem in Mittelhessen, im Saarland, in Rheinland-Pfalz und in Niedersachsen.

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news-4882 Thu, 11 Mar 2021 08:00:00 +0000 10 Jahre Syrien-Krise - DRK: Humanitäre Lage in Syrien verschlechtert sich Jahr um Jahr https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/10-jahre-syrien-krise-drk-humanitaere-lage-in-syrien-verschlechtert-sich-jahr-um-jahr/ Im März 2021 tritt Syrien in das zweite Jahrzehnt eines Konflikts ein, der bereits Millionen von Menschen in Mitleidenschaft gezogen hat. „Nach zehn Jahren bewaffneter Auseinandersetzungen und verschiedener sich überlagernder Krisen müssen wir einer äußerst bitteren Wahrheit ins Auge blicken: Die humanitäre Lage in Syrien hat sich Jahr um Jahr weiter verschärft – zuletzt durch die Corona-Pandemie und ihre Folgen. Rund 13,4 Millionen Menschen, weit über 70 Prozent der syrischen Bevölkerung, sind aktuell auf humanitäre Hilfe angewiesen; 90 Prozent der Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze. Diese Zahlen sind erschütternd. Unsere Schwestergesellschaft, der Syrische Arabische Rote Halbmond, hat mit humanitären Hilfsmaßnahmen im vergangenen Jahr insgesamt 6,2 Millionen Menschen erreicht und wird dabei seit 2012 vom Deutschen Roten Kreuz unterstützt“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Zehn Jahre bewaffneter Konflikt bedeuten die weitreichende Zerstörung zentraler Infrastruktur wie Gesundheits- und Bildungseinrichtungen sowie massive interne Vertreibungen und grenzüberschreitende Fluchtbewegungen. „Jeder Zweite wurde vertrieben, entweder innerhalb des Landes oder ins Ausland. Rund die Hälfte der Gesundheitseinrichtungen ist nicht funktionsfähig und über zwei Millionen Kinder konnten 2020 nicht zur Schule gehen. In Syrien ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung unter 25 Jahre alt. Die Krise bringt eine ganze Generation um ihre Chancen“, sagt Reuter weiter. Auch der große Bedarf im Bereich der mentalen Gesundheit dürfe nicht unterschätzt und ignoriert werden.

Das DRK unterstützt den Syrischen Arabischen Roten Halbmond (SARC) vor allem beim Betrieb eines logistischen Netzwerks von landesweit 277 Lagerhäusern für Hilfsgüter aller Art, dazu zählt auch das größte Lagerzentrum in Tartous. In der Corona-Pandemie liefert das DRK auch Ausrüstung und Materialien zum Schutz der SARC-Freiwilligen. Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und der Europäischen Union wurden durch das DRK im Jahr 2020 knapp 4,3 Millionen Euro für Hilfsmaßnahmen eingesetzt.

Die Pressestelle vermittelt gerne Interviews mit einer deutschsprachigen DRK-Mitarbeiterin in Damaskus.

Das DRK bittet um Spenden für die Menschen in Syrien:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Syrien

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Presse Syrienkrise Flüchtlinge Flüchtlingshilfe Syrien Flüchtlinge/Vertriebene Nahost Syrien Nothilfe
news-4880 Mon, 08 Mar 2021 11:24:04 +0000 DRK zur Zivilreserve: Vorhandene Strukturen stärken und nutzen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-zur-zivilreserve-vorhandene-strukturen-staerken-und-nutzen/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) begrüßt den Vorschlag von Kanzleramtschef Helge Braun, eine Art zivile Reserve zur Unterstützung staatlicher Behörden in Krisenlagen zu schaffen. „Deutschland muss sich künftig auf Krisen aller Art besser vorbereiten. Das ist eine Lehre aus der Corona-Pandemie. Deshalb schlagen wir vor, die bereits vorhandenen und leistungsfähigen Strukturen des Deutschen Roten Kreuzes und anderer anerkannter Hilfsorganisationen zu unterstützen und zu stärken“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Kanzleramtsminister Braun hatte in einem Interview erklärt, es brauche geschulte Helfer aus der breiten Bevölkerung als eine Art zivile Reserve. DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt weist darauf hin, dass das Deutsche Rote Kreuz gemeinsam mit den anderen anerkannten Hilfsorganisationen den Aufbau einer nationalen Betreuungsreserve mit bundesweit zehn Logistikzentren zur Versorgung von jeweils 5.000 Menschen in Krisenfällen vorgeschlagen habe. Zwei davon seien mittlerweile vom Bundestag genehmigt worden. „Als Konsequenz aus der Pandemie sollte jetzt so schnell wie möglich mit dem Aufbau aller zehn Standorte begonnen werden“, sagt Hasselfeldt.

Außerdem sei es sinnvoll, die Ausbildung von Pflegehilfskräften aus der Bevölkerung zur Unterstützung von Pflegepersonal im Krisenfall wieder aufzunehmen. Das DRK habe in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit einer Kurzzeitausbildung ähnlich wie bei Erste-Hilfe-Kursen sammeln können. Trotz der vorhandenen bundesgesetzlichen Grundlage sei dieses Zivilschutzprogramm zur Ausbildung von sogenannten „Schwesternhelferinnen“ nicht mehr finanziert worden. Ein freiwilliger Pflege-Basiskurs wäre ein wichtiger Beitrag zur Unterstützung der Familien und Pflegedienste, gerade in pandemischen Lagen. Solche Angebote zur Stärkung der Selbsthilfekräfte der Bevölkerung könnten durch die Hilfsorganisationen kurzfristig und flächendeckend aufgebaut werden. Ein Ziel könnte die Ausbildung von einem Prozent der Bevölkerung in einfachen Pflegemaßnahmen innerhalb der nächsten Jahre sein.

Das DRK schlägt zudem vor, etwa 20 mobile medizinische Versorgungseinheiten zu schaffen. Vier dieser ambulanten Arztpraxen des DRK hätten sich in der Pandemie bei der Betreuung der Bevölkerung bereits bestens bewährt.

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Presse
news-4879 Mon, 22 Feb 2021 20:11:45 +0000 Neu im Blog: Wiederaufbau auf den Philippinen https://blog.drk.de/philippinen-leben-nach-den-taifunen/ Goni, der weltweit heftigste Sturm des Jahres 2020, zerstörte im November auf den Philippinen Häuser und Ernten. Millionen waren betroffen und benötigen nun Hilfe beim Wiederaufbau. Blog Geografisch Philippinen Asien news-4877 Thu, 18 Feb 2021 11:36:00 +0000 DRK-Studie: Übergriffe gehören zum Alltag im Rettungsdienst https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-studie-uebergriffe-gehoeren-zum-alltag-im-rettungsdienst/ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungsdienst berichten in einem Zeitraum von zwölf Monaten mindestens über eine Gewaltanwendung im Einsatz. Verbale Übergriffe kommen am häufigsten vor. 40,3 Prozent des Personals sind ausschließlich von verbaler Gewalt betroffen, etwa ein Drittel beschreibt sowohl verbale als auch körperliche Übergriffe. Ausschließlich tätliche Übergriffe werden von 14,1 Prozent genannt. Verbale Gewalt wie Beleidigungen und Beschimpfungen kommen bei fast jedem Fünften (18,4 Prozent) sogar mindestens ein- bis zweimal pro Woche vor. Die Täter sind in drei Viertel der Fälle die Patienten selbst. Das geht aus einer aktuellen Studie des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hervor, in der die Angaben von 425 Personen im Rettungsdienst ausgewertet wurden. „Die Ergebnisse sind erschreckend. Wir müssen leider feststellen, dass Beleidigungen, Beschimpfungen und auch körperliche Übergriffe mittlerweile zum Alltag im Rettungsdienst gehören“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Sie spricht sich dafür aus, Rettungsdienst-Mitarbeiter noch besser für solche Situationen zu schulen und Straftäter konsequent zu verfolgen. Die häufigste Form verbaler Übergriffe waren laut Studie Beschimpfungen und Beleidigungen (91,1 Prozent), gefolgt von der Androhung von Gewalt (55,3 Prozent bei Mehrfachnennung). „Die häufigsten Gewaltanwendungen spielten sich mit 52 Prozent im innerstädtischen Bereich ab, gefolgt von sozialen Brennpunkten. An dritter Stelle kommen bürgerliche Wohngegenden und Großveranstaltungen“, sagt DRK-Bundesarzt Prof. Dr. Peter Sefrin, der Leiter der Studie. Die häufigste Form bei den tätlichen Übergriffen sei Schlagen und Treten (32,7 Prozent) gleichauf mit Schubsen (31,5 Prozent). „Es ist deutlich, dass die Häufigkeit der berichteten Übergriffe sich mehrfach im Bereich von ein- bis zweimal pro Monat abspielte. Es kann demnach nicht von einem singulären Ereignis für den einzelnen Mitarbeiter im Rettungsdienst gesprochen werden“, sagt Prof. Sefrin. Weitere Erkenntnis der Studie: „Wenn es um die Ursachen der Gewalt im Rettungsdienst geht, ist seitens der Patienten in zunehmendem Maße ein teilweise überzogener Anspruch gegenüber dem Rettungspersonal festzustellen. Ein Anspruchsdenken hat es schon immer gegeben, aber es wurde nicht versucht, es mit Gewalt durchzusetzen.“

Bei der nicht repräsentativen Studie wurden insgesamt 425 Fragebogen von Notfallsanitätern, Rettungsassistenten, Rettungssanitätern und weiteren Rettungsdienstmitarbeitern ausgewertet. Die Daten wurden von August bis November 2019 erhoben. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Notarzt“ erschienen: https://eref.thieme.de/B6C7I

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news-4878 Thu, 18 Feb 2021 08:36:59 +0000 Rassistische Anschläge – Jahrestag Hanau: DRK setzt sich für vielfältige Gesellschaft ein https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/rassistische-anschlaege-vom-19-februar-2020-hanau-jahrestag-drk-setzt-sich-fuer-vielfaeltige-gesellschaft-ein/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) setzt sich für eine offene und diverse Gesellschaft ohne Diskriminierung und Hass ein. „Wir verurteilen jede Art von Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus. Als Teil der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung ist es unser Selbstverständnis, nicht nach ethnischer, regionaler oder sozialer Herkunft, Nationalität, Religion, Geschlecht oder politischer Überzeugung zu unterscheiden, sondern immer dort zu helfen, wo die Not am größten ist“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt anlässlich des Jahrestages der rassistischen Anschläge in Hanau am 19. Februar 2020. Die Tat sei ein Angriff auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt gewesen; ebenso wie die antisemitischen und rechtsextremistischen Taten der vergangenen Jahre habe er aber zugleich schmerzlich vor Augen geführt, dass Deutschland nicht für alle Menschen ein sicherer Ort ist. Es brauche ein gesellschaftliches Klima des Miteinanders, der Toleranz und Solidarität sowie eine politische Debattenkultur, an der sich alle Gruppen gleichberechtigt beteiligen.

Alle Menschen müssten die gleichen Chancen und Rechte haben: Das gelte in der Kita, in der Schule, in der Ausbildung, im Arbeitsleben und im Alltag. Hier seien Institutionen, Organisationen, aber auch jede einzelne Person gefragt, sich deutlich gegen Diskriminierung zu stellen und Vielfalt selbst aktiv zu leben. „Obwohl das DRK mit seinen rund 443.000 Ehren- und 180.000 Hauptamtlichen bereits divers aufgestellt ist, ist es unser Bestreben, noch vielfältiger zu werden – ob in den Angeboten der Wohlfahrt oder in der Personal- und Organisationsstruktur. Dafür treten wir in den Austausch mit Betroffenenverbänden, vernetzen uns mit Beratungsstellen und setzen Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsprojekte um“, sagt Hasselfeldt.

Weder die Tat noch die Opfer dürfen in Vergessenheit geraten: Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu und Kaloyan Velkov wurden im Zentrum von Hanau in zwei Shisha-Bars und einem Kiosk erschossen. Im Anschluss tötete der Täter seine Mutter Gabriele Rathjen. „Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen, die den schrecklichen Verlust ihrer Liebsten verarbeiten müssen und noch immer nach Antworten suchen“, sagt Hasselfeldt.

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news-4876 Fri, 12 Feb 2021 07:59:32 +0000 Wasserwacht warnt vor Leichtsinn beim Betreten von Eisflächen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/wasserwacht-warnt-vor-leichtsinn-beim-betreten-von-eisflaechen/ Frostige Temperaturen haben aus vielen Flüssen und Seen Eisflächen gemacht, die zum Spazieren oder Schlittschuhlaufen verlocken. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) warnt vor lebensgefährlichem Leichtsinn und empfiehlt, nur Eisflächen zu betreten, die offiziell von lokalen Behörden freigegeben sind. „Beachten Sie örtliche Warnhinweise, erklären Sie diese auch Ihren Kindern. Die Dicke der Eisschicht wird von vielen Menschen unterschätzt – stehende Gewässer sind erst ab mindestens 15 Zentimetern sicher, fließende Gewässer erst ab 20 Zentimetern. Wer ins Eis einbricht, unterkühlt innerhalb weniger Minuten und droht zu ertrinken“, sagt Andreas Paatz, Bundesleiter der DRK-Wasserwacht, und gibt wichtige Hinweise für den Notfall. Warnsignale beachten: „Wenn es unter den Füßen knackt, knistert und sich Risse in der Oberfläche bilden, droht das Eis zu brechen. Legen Sie sich sofort flach hin, um das Gewicht zu verteilen und robben Sie langsam Richtung Ufer. Wer einbricht, sollte die Arme schnell ausbreiten, um ein Untertauchen unter das Eis zu verhindern. Brechen Sie das Eis in der Richtung, aus der Sie gekommen sind, so lange ab, bis es wieder dicker wird. Versuchen Sie, sich auf die Eisoberfläche zu rollen und kriechend zurück an Land zu gelangen.“

Schnell helfen: „Setzen Sie den Notruf (112) ab und rufen Sie laut um Hilfe. Sind Rettungsring oder -leine vorhanden, werfen Sie diese von einem sicheren Standort zur Einbruchstelle. Alternativ können Sie der eingebrochenen Person vom Ufer aus einen Stock oder Schal reichen und sie damit aus dem Wasser ziehen. Bei einer weiter entfernten Einbruchstelle sichern Sie sich mit einem Seil am Ufer und robben zur betroffenen Person. Eine Leiter kann helfen, das Gewicht auf dem Eis zu verteilen und vor einem eigenen Einbruch schützen.“

Die gerettete Person an einen warmen Ort bringen: „Ziehen Sie der Person die nasse Kleidung aus und wickeln Sie sie in eine warme Decke. Ist sie bewusstlos, atmet aber normal, bringen Sie sie in die stabile Seitenlage. Bei nicht normaler Atmung oder Kreislaufstillstand beginnen Sie mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung – 30 Mal Herzdruckmassage, 2 Mal Atemspende im Wechsel. Führen Sie die Maßnahme so lange durch, bis der Rettungsdienst eintrifft und übernimmt, oder bis die betroffene Person wieder normal zu atmen beginnt.“

Die rund 140.000 Ehrenamtlichen der Wasserwacht sichern 3.000 deutsche Badegewässer und retten jährlich rund 250 Menschen vor dem Ertrinken.

Die Pressestelle vermittelt gern Interviews mit Andreas Paatz.

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news-4874 Thu, 04 Feb 2021 08:32:27 +0000 Sechs Monate nach Explosion: Lage in Beirut weiter katastrophal https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/sechs-monate-nach-explosion-lage-in-beirut-weiter-katastrophal/ Sechs Monate nach der schweren Explosion in Beirut mit mehr als 200 Toten und Tausenden Verletzten ist die humanitäre Lage weiterhin katastrophal. Hunderttausende Menschen haben ihre Wohnung und Lebensgrundlage verloren, die Arbeitslosigkeit ist weiter gestiegen. Hinzu kommen hohe Covid-19-Infektionszahlen, das Gesundheitssystem ist überlastet. Inmitten der Pandemie wurde die Hälfte der Gesundheitseinrichtungen beschädigt, die Folgen sind noch immer verheerend. „Die Hilfsbereitschaft nach der Explosion war sehr groß – durch Spenden und mit Mitteln des Auswärtigen Amts konnte den Betroffenen schnell geholfen werden. Aber der humanitäre Bedarf bleibt nicht nur in der Hauptstadt riesig, im Libanon fehlt es an allem“, sagt Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit beim Deutschen Roten Kreuz. Das DRK hat nach der Explosion Soforthilfe geleistet und unterstützt seine Schwestergesellschaft, das Libanesische Rote Kreuz (LRK), auch weiterhin. Das LRK habe nach der Katastrophe mehr als 250.000 Menschen mit Lebensmitteln, Hygienepaketen, Bluttransfusionen und kostenlosen Basisgesundheitsdiensten versorgt – der Bedarf an Blutspenden und dem Ambulanzdienst des LRK sei im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen, sagt Johnen. 9800 besonders von der Explosion betroffene Familien erhalten vorübergehend monatlich 250 Euro Zuschuss; mit Unterstützung des DRK wurden zudem vier beschädigte Schulen repariert, die Instandsetzung weiterer Schulen ist in Planung.

„Die humanitäre Situation im Libanon war schon vor der Katastrophe kritisch: politische Instabilität, eine seit Jahren andauernde Wirtschaftskrise und der Wertverfall des libanesischen Pfundes – mehr als 45 Prozent der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Hinzu kommt der Konflikt im Nachbarland Syrien; kein Land hat so viele Flüchtlinge pro Kopf der Bevölkerung aufgenommen wie der Libanon. Die Explosion traf also ein ohnehin extrem fragiles Land, die Folgen werden noch viele Jahre auf der libanesischen Bevölkerung lasten“, sagt Johnen.

Das DRK bittet um Spenden für die Menschen im Libanon:
IBAN: DE63370205000005023307

BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Soforthilfe Beirut

Weitere Informationen zur DRK-Hilfe im Libanon finden Sie hier.

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news-4873 Wed, 03 Feb 2021 15:00:00 +0000 Impfzentren - DRK: Rotkreuz-Mitarbeiter haben bei Impfaktion Vorbildfunktion https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/rotkreuz-mitarbeiter-haben-bei-impfaktion-vorbildfunktion/ Der Deutsche Rote Kreuz e.V. hat eindringlich an alle Mitgliedsverbände und Gliederungen des DRK appelliert, sich bei den angelaufenen Impfaktionen an der in der Impfverordnung festgelegten Priorisierung der Risikogruppen zu halten. Anlass ist ein Vorfall im DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg, wo Führungskräfte des DRK mit übriggebliebenen Impfdosen geimpft wurden. Der zuständige Kreisgeschäftsführer wurde inzwischen von seinem Amt entbunden. Der DRK-Landesverband Hamburg erklärte, dass die Vorgänge nicht mit den Grundsätzen des Deutschen Roten Kreuzes und den gesetzlichen Vorgaben bei der Priorisierung von Risikogruppen in Einklang zu bringen seien. Der Kreisverband bedauerte inzwischen den Vorfall. Der Deutsche Rote Kreuz e.V. begrüßt die Stellungnahme des Landesverbandes Hamburg. DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt und DRK-Generalsekretär Christian Reuter erklären in einer gemeinsamen Stellungnahme: „Zehntausende Helfer des DRK leisten während der Pandemie Unglaubliches, indem sie zum Beispiel Teststationen, Impfzentren und mobile Impfteams betreiben und damit bei der Bekämpfung des Virus an vorderster Stelle stehen. Solche Vorgänge wie im Kreisverband Hamburg-Harburg schaden jedoch dem Ansehen des Deutschen Roten Kreuzes sowohl regional wie auch überregional ganz erheblich. Wir appellieren deshalb an alle Führungskräfte des DRK sowohl im Ehrenamt als auch im Hauptamt, ihrer Vorbildfunktion gerecht zu werden.“

Ende Dezember 2020 hatte das DRK in einem Rundschreiben die Mitgliedsverbände darauf hingewiesen, dass bei den Impfaktionen die vorgeschriebene Priorisierung der Risikogruppen eingehalten werden muss. Wenn Impfdosen nicht wie vorgesehen verwendet werden könnten und zu verfallen drohten, müsse bei den Ersatzimpflingen zunächst zum Beispiel an Pflegepersonal oder Mitarbeiter im Rettungsdienst gedacht werden. Die Zugehörigkeit zum DRK allein dürfe in keinem Fall ein hinreichendes Kriterium sein.

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news-4872 Fri, 29 Jan 2021 12:52:30 +0000 Tarifverhandlungen – DRK: Einstimmige Empfehlung beendet Schlichtung https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/tarifverhandlungen-drk-einstimmige-empfehlung-beendet-schlichtung/ Nach der zweitägigen Schlichtung in den Tarifverhandlungen zwischen der Bundestarifgemeinschaft (BTG) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und ver.di haben die Schlichter, Prof. Dr. Martin Henssler und Andrea Nahles, ihre Einigungsempfehlung vorgestellt. Diese enthält lineare Steigerungen in Höhe von mindestens 3,4 Prozent bei einer Laufzeit von 30 Monaten sowie eine Corona-Sonderzahlung von bis zu 600 Euro für alle Beschäftigten. Der Schlichterspruch wurde von der Schlichtungskommission, in der die Tarifvertragsparteien paritätisch vertreten sind, einstimmig befürwortet. „Auch wenn wir bis an die Grenze des wirtschaftlich möglichen gegangen sind, sind wir insgesamt zufrieden, dass wir nun eine tragfähige Lösung erreicht haben, die auf der einen Seite eine langfristige Planungssicherheit für die Arbeitgeber und auf der anderen Seite deutliche Verbesserungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit sich bringt“, sagt der Vorsitzende der BTG, DRK-Generalsekretär Christian Reuter.

Der Schlichterspruch beinhaltet insbesondere eine Erhöhung der Entgelte zum 1.4.2021 um 1,5 Prozent (mindestens 50 Euro) sowie eine Erhöhung zum 1.4.2022 um 1,9 Prozent bei einer Laufzeit von 30 Monaten bis zum 31. März 2023. Zudem sind erhebliche Verbesserungen über das TVöD-Niveau hinaus für Auszubildende sowie für Schülerinnen und Schüler vorgesehen. Ebenso ist eine Corona-Sonderzahlung je nach Entgeltgruppe von bis zu 600 Euro für alle Beschäftigten Bestandteil des Schlichterspruches. Inhalt ist darüber hinaus auch die Erhöhung der Wechselschichtzulage auf 155 Euro für alle Beschäftigten, inklusive des Rettungsdienstes. Weitere Inhalte sind die Erhöhung der Zulagen für die Leitung der Rettungswache um jeweils 40 Euro, die Erhöhung der Gruppenleiterzulage in der Kita um 20 Euro sowie die Einführung einer gestaffelten Pflegezulage bis auf 150 Euro im Monat. Neu eingeführt wird auch eine nach Tätigkeitsdauer gestaffelte, monatliche Zulage für die Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter. Zudem wird der Urlaub für alle Beschäftigten auf 30 Tage erhöht. Die Mitgliederversammlung der BTG und die Tarifkommission von ver.di werden nun über die Einigungsempfehlung beraten, da der Spruch unter dem Vorbehalt der bei ver.di und der BTG jeweils zuständigen Gremien steht.

Die Bundestarifgemeinschaft des Deutschen Roten Kreuzes ist eine Arbeitgebervereinigung im Sinne des § 2 Tarifvertragsgesetz und vertritt Arbeitgeber des DRK mit rund 38.600 Beschäftigten. Mittelbar sind darüber hinaus ca. 21.000 Rotkreuzschwestern erfasst.

 
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news-4870 Mon, 25 Jan 2021 14:00:00 +0000 Bundespräsident Steinmeier gratuliert DRK zum 100-jährigen Gründungsjubiläum https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/bundespraesident-steinmeier-gratuliert-drk-zum-100-jaehrigen-gruendungsjubilaeum/ Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat der Präsidentin des Deutschen Roten Kreuz e.V. (DRK), Gerda Hasselfeldt, zum 100-jährigen Gründungsjubiläum des DRK gratuliert. Der Bundespräsident schreibt: "Heute vor 100 Jahren wurde das Deutsche Rote Kreuz als Dachverband der seit mehr als 150 Jahren bestehenden Rotkreuzgesellschaften in Deutschland gegründet. Aus diesem Anlass möchte ich Ihnen stellvertretend für die Hunderttausenden von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Mitgliedern des DRK herzlich gratulieren. Es waren die Schrecken des Krieges und das furchtbare Leid der Verwundeten, die nach der Schlacht von Solferino Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Deutschland aus privaten, bürgerschaftlichen Initiativen die ersten Rotkreuzvereine entstehen ließen. Nach den schier unvorstellbaren Gewaltexzessen des Ersten Weltkrieges mit Millionen von Opfern und Kriegsgeschädigten auf allen Seiten trat die internationale humanitäre Idee des Friedens in den Fokus. In der Weimarer Republik kamen die regionalen Rotkreuzvereine im Jahr 1921 überein, die Dachorganisation des Deutschen Roten Kreuzes zu gründen. Das DRK hat sich seither zu einer bedeutenden Stütze bei der ‚Verhütung, der Bekämpfung und der Linderung gesundheitlicher, wirtschaftlicher und sittlicher Not‘ entwickelt, wie es im ersten Satzungstext heißt. Heute ist daraus ein nicht mehr wegzudenkendes Netzwerk der Hilfe und Unterstützung geworden, das in Deutschland und der Welt aktiv ist. Seine vielen Haupt- und Ehrenamtlichen leisten Unverzichtbares in der sozialen Daseinsvorsorge. Sie helfen im Katastrophenschutz, hierzulande wie global. Wann immer Erdbeben, Naturkatastrophen, Seuchen oder Kriege Menschen auf diesem Globus heimsuchen – das Deutsche Rote Kreuz ist zur Stelle.

Wie bedeutend das Deutsche Rote Kreuz ist, steht uns in diesen Monaten der Bekämpfung der Corona-Pandemie einmal neu klar vor Augen. Ob ärztliche Notdienste, Pflege von älteren und gefährdeten Menschen; ob medizinische Versorgung von Erkrankten oder Aufbau und Betrieb von Impfzentren: Das auf weißem Grund stehende rote Kreuz ist ein Symbol der Hilfe, der Menschlichkeit und der Hoffnung.

An vielen Orten in unserem Land und auch bei meinem jüngsten Besuch eines Berliner Impfzentrums habe ich mit eigenen Augen gesehen, wie die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK ihren Beitrag dazu leisten, diese Pandemie gemeinsam zu überwinden.

Von Herzen danke ich allen im Deutschen Roten Kreuz für ihren großartigen und unermüdlichen Einsatz für die Menschen, die unsere Hilfe brauchen."

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Presse
news-4869 Wed, 20 Jan 2021 11:59:46 +0000 Einsatz von Bundeswehr und Freiwilligen: DRK unterstützt Bundesregierung bei Schnelltests in Pflegeheimen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/einsatz-von-bundeswehr-und-freiwilligen-drk-unterstuetzt-bundesregierung-bei-schnelltests-in-pflegeheimen/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) unterstützt die Bundesregierung bei der Durchführung von Schnelltests in Pflegeeinrichtungen. Das DRK wird die Schulung von rund 7.000 Bundeswehr-Angehörigen sowie 7.000 Freiwilligen übernehmen, die die Soldaten nach drei Wochen bei ihrem Einsatz in den Pflegeheimen ablösen sollen. „Wir freuen uns, dass wir der Bundesregierung bei dieser wichtigen Aktion helfen können. Wir hoffen, dass durch den Einsatz der Bundeswehr und der Freiwilligen das Pflegepersonal in den Einrichtungen, das bisher in erster Linie die Schnelltests für Bewohner und Angehörige vornimmt, entlastet werden kann“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Die Schulung für die Schnelltests soll durch die DRK-Kreisverbände vor Ort erfolgen. „Aufgrund der Wichtigkeit dieser Maßnahme stellt das DRK aus eigenen Beständen die Schutzausrüstung für diese Schulungen der Bundeswehr und den Freiwilligen zur Verfügung. Wir müssen alles tun, damit die Ausbreitung der Covid-Pandemie in den Pflegeheimen eingedämmt und das Leben von Bewohnern und Personal geschützt werden kann. Eine wesentliche Entspannung erhoffen wir uns vor allem durch die laufenden Impfungen“, sagt Hasselfeldt.

Die Bundesagentur für Arbeit soll die Bewerbungen von Freiwilligen entgegennehmen und an die Kommunen und Landkreise weiterleiten, die dann den Personalbedarf für die Schnelltests in den Pflegeeinrichtungen vor Ort ermitteln sollen.

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Presse
news-4868 Tue, 19 Jan 2021 08:10:58 +0000 Jubiläum: 100 Jahre DRK - Ehrenamt gewinnt künftig immer mehr an Bedeutung https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/jubilaeum-100-jahre-drk-ehrenamt-gewinnt-kuenftig-immer-mehr-an-bedeutung/ Der Deutsche Rote Kreuz e.V. – der Dachverband von 19 DRK-Landesverbänden und dem Verband der Schwesternschaften vom DRK – feiert in diesem Jahr sein 100jähriges Bestehen. Die Jubiläumsfeier findet am Weltrotkreuztag am 8. Mai 2021 in Bamberg statt. Dort wurde das DRK am 25. Januar 1921 gegründet. „Von Anfang an spielte das ehrenamtliche Engagement im Deutschen Roten Kreuz eine sehr große Rolle. Das Ehrenamt wird auch in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen, wenn es darum geht, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland zu stärken“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Mit dem Motto „Vielfalt in Einheit“ geht das DRK als nationale Hilfsgesellschaft und Wohlfahrtsverband ins Jubiläumsjahr. Am 25. Januar 1921 entsteht das Deutsche Rote Kreuz, wie wir es heute kennen: Die bestehenden deutschen Rotkreuzlandesvereine schließen sich auf einer Sitzung im Alten Rathaus in Bamberg in einem Dachverband zusammen, der das gesamte Rote Kreuz in ganz Deutschland vertritt. Es ist ein rechtsfähiger Verein mit Sitz in Berlin. Die Selbständigkeit der Landesvereine bleibt dabei weitgehend erhalten. Auf diese Weise gestärkt kann das DRK sich in den folgenden Jahren in der Wohlfahrtsarbeit positionieren, den Rettungsdienst ausbauen, in der Rotkreuzbewegung stärker auftreten und einen enormen Mitgliederzuwachs verzeichnen. Das Rote Kreuz in Deutschland ist allerdings noch älter: Der erste deutsche Rotkreuzverein wurde 1863 in Württemberg gegründet. Bereits seit 1883 gibt es die Wasserwacht, in den 1880er Jahren bilden sich die ersten Sanitätskolonnen, die heutigen Bereitschaften; 1920 entsteht zudem die Bergwacht und 1925 das Jugendrotkreuz.

Aktuell hat das DRK fast drei Millionen Fördermitglieder, 180.000 hauptamtlich Beschäftigte und mehr als 443.000 ehrenamtliche Helfer in den Bereitschaften, der Wohlfahrts- und Sozialarbeit, dem Jugendrotkreuz, der Bergwacht und der Wasserwacht. „Sehr erfreulich ist, dass die Zahl der Ehrenamtlichen in den vergangenen 15 Jahren sogar gestiegen ist. Auch die Zahl der Hauptamtlichen hat sich erhöht“, sagt Hasselfeldt.

Das DRK gehört der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung an, die mit nationalen Gesellschaften in 192 Ländern die größte humanitäre Organisation der Welt ist. Zu den sieben Grundsätzen der Bewegung gehören Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität.

Historische Fotos zum DRK finden Sie zum kostenlosen Download unter dem Stichwort „100 Jahre DRK“ unter www.drk-mediendatenbank.de

Weitere Infos unter: www.drk.de/das-drk/geschichte/

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Presse
news-4867 Fri, 15 Jan 2021 10:53:55 +0000 Zahlreiche Tote nach Erdbeben - DRK steht für Hilfe in Indonesien bereit https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/zahlreiche-tote-nach-erdbeben-drk-steht-fuer-hilfe-in-indonesien-bereit/ Nach dem schweren Erdbeben der Stärke 6,2 auf der indonesischen Insel Sulawesi mit zahlreichen Toten ist die Lage noch unübersichtlich. Nach Angaben der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) sind mehr als 630 Menschen zum Teil schwer verletzt, mehr als 15.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Viele sind noch immer unter den Trümmern begraben. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) steht mit seiner Schwestergesellschaft, dem Indonesischen Roten Kreuz und anderen Rotkreuzpartnern vor Ort im Austausch und prüft einen möglichen Hilfsbedarf. „Wir befürchten viele weitere Tote und Verletzte in den Trümmern. Wir stehen bereit, den betroffenen Menschen zu helfen, die nach dieser Katastrophe alles verloren haben,“ sagt Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit beim DRK. Besonders betroffen ist laut Medienberichten die Stadt Mamuju. Zahlreiche Gebäude wurden stark beschädigt oder stürzten komplett ein – darunter auch zwei Krankenhäuser. Straßen platzten auf, in der Region wurden mehrere Erdrutsche gemeldet, weitere Nachbeben und auch ein Tsunami werden befürchtet. Freiwillige Helferinnen und Helfer des Indonesischen Roten Kreuzes sind seit der Nacht im Dauereinsatz, versorgen Verletzte, stellen Trinkwasser sowie Material für Notunterkünfte bereit und verteilen Corona-Schutzmasken. „Die zerstörte Gesundheitsinfrastruktur ist eine besondere Herausforderung für die Versorgung der Erdbebenopfer. Die vielen Haupt- und Ehrenamtlichen vor Ort tun alles, um in dieser Notlage und unter den äußerst schwierigen Bedingungen der Corona-Pandemie möglichst schnell zu helfen und sind auf weitere Einsätze vorbereitet,“ sagt Johnen.

Die Pressestelle vermittelt gern Interviews mit einer englischsprachigen Ansprechpartnerin der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) in Indonesien.

Das DRK bittet um Spenden für die Erdbebenopfer:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Erdbeben Indonesien

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Presse Erdbeben Katastrophe Asien
news-4866 Tue, 12 Jan 2021 13:45:47 +0000 EU-Katastrophenschutzverfahren „rescEU“: DRK unterstützt EU auch 2021 bei Materialvorhaltung https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/eu-katastrophenschutzverfahren-resceu-drk-unterstuetzt-eu-auch-2021-bei-materialvorhaltung/ Die Europäische Union wird gemeinsam mit den Mitgliedsstaaten 2021 weitere Bevorratungsstandorte für medizinische Schutzausstattung schaffen, um bei höheren Bedarfen des Gesundheitswesens – wie aktuell in der Corona-Pandemie – vorbereitet zu sein. Ein Standort für das Projekt „rescEU stockpiling“ wird in Deutschland aufgebaut und kann entscheidend dazu beitragen, die EU-Länder und Teilnehmerstaaten am EU-Katastrophenschutzverfahren bei Versorgungsengpässen schnell und effektiv zu unterstützen. Das DRK beteiligt sich am das rescEU-Programm, wie auch im Vorjahr, und erhält im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes rund 22 Millionen Euro zur Beschaffung und Lagerung von Material wie Schutzkittel und FFP2-Masken. „Das vergangene Jahr hat gezeigt, wie wichtig grenzübergreifende Maßnahmen sind. Krisen wie die Corona-Pandemie können nur durch gegenseitige Unterstützung und Solidarität bewältigt werden,“ sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Das Projekt, das in Deutschland unter der Federführung der Johanniter-Unfall-Hilfe und in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) sowie dem Bundesgesundheitsministerium läuft, hat einen Gesamtumfang von 108 Millionen Euro. Auch der Malteser Hilfsdienst ist beteiligt, die anderen anerkannten Hilfsorganisationen stehen beratend zur Seite. Das auf sieben Jahre angelegte Projekt wird durch die EU-Kommission zu 100 Prozent aus Mitteln des EU-Katastrophenschutzverfahrens finanziert.

Neben der Beschaffung, Einlagerung und Pflege von Schutzausrüstung sieht der Auftrag vor, im Bedarfsfall die logistische Verteilung zu organisieren. Dafür werden Logistikzentren in der Nähe der Flughäfen Frankfurt und Halle/Leipzig eingerichtet.

Das Deutsche Rote Kreuz hat die Europäische Union im Rahmen des rescEU-Programms bereits im vergangenen Jahr unterstützt und medizinische Ausrüstung im Wert von sechs Millionen Euro beschafft. Mehrere europäische Länder erhielten dadurch Schutzmaterial zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Zuletzt wurden vor wenigen Tagen insgesamt 185.000 FFP2-Masken und 50.000 Schutzkittel nach Montenegro und Nord-Mazedonien transportiert. „Wenn andere Länder mit ihren nationalen Vorhaltungen an ihre Grenzen stoßen und wir mit dem Material aushelfen können, tun wir das gerne. Wir freuen uns, dass wir als Nationale Rotkreuz-Gesellschaft des EU-Staates Deutschland die Europäische Union auch dieses Jahr im Bereich des Katastrophenschutzes unterstützen können,“ sagt Reuter.

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Presse
news-4864 Fri, 01 Jan 2021 13:00:00 +0000 Nach Erdbeben: DRK liefert Zelte und Hygienepakete nach Kroatien https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/nach-erdbeben-drk-liefert-zelte-und-hygienepakete-nach-kroatien/ Nach dem Erdbeben der Stärke 6,4 in Kroatien am 29. Dezember 2020 mit mehreren Toten und zahlreichen Verletzten schickt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Hilfslieferungen auf den Weg. Unterstützt vom Auswärtigen Amt, liefert das DRK Hygienepakete für 1.500 Familien und 1.000 Säuglinge sowie 140 Familienzelte an das Kroatische Rote Kreuz und den kroatischen Zivilschutz. Laut Medienberichten war das Erdbeben das stärkste in Kroatien seit 140 Jahren. Neben mehreren anderen zerstörten und beschädigten Gebäuden sind insgesamt auch vier Krankenhäuser von den Auswirkungen des Bebens betroffen.

Das Kroatische Rote Kreuz, die Schwestergesellschaft des DRK, hat über 100 Freiwillige und Mitarbeiter entsandt. Sie unterstützen die Behörden bei der Evakuierung, der medizinischen Notversorgung der Verletzten, dem Beseitigen von Schutt und dem Errichten von Notunterkünften für die betroffenen Menschen. Das DRK steht in engem Austausch mit dem Kroatischen Roten Kreuz, um ggf. auf weiteren Hilfsbedarf zu reagieren.


Das DRK bitte um Spenden für die betroffene Bevölkerung:

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Erdbeben Kroatien

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Presse Nothilfe Erdbeben Europa
news-4863 Thu, 17 Dec 2020 10:15:42 +0000 Bis 31. Januar 2021: Jetzt für den DRK-Medienpreis bewerben! https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/bis-31-januar-2021-jetzt-fuer-den-drk-medienpreis-bewerben/ Bereits zum 15. Mal schreibt der Kreisverband Bremen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bundesweit den DRK-Medienpreis aus. Der Preis würdigt journalistische Arbeiten, die sich mit den Grundsätzen der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond- Bewegung beschäftigen. Phänomene des Lebens und des Zusammenlebens von Menschen in unserer Gesellschaft stehen dabei im Mittelpunkt. Sieben Begriffe beschreiben die Grundsätze des DRK: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität. Die journalistischen Arbeiten sollen sich auf einzelne Grundsätze beziehen. Zugelassen sind Publikationen aus dem Jahr 2020 in den Sparten Print, Hörfunk und Fernsehen. Erstmalig wird darüber hinaus ein Sonderpreis in der Sparte „Digitale Medien“ ausgelobt.

Einsendeschluss ist der 31. Januar 2021.

Der DRK-Medienpreis ist mit insgesamt 10.000 Euro in den drei Sparten Print, Hörfunk und TV dotiert. Hinzu kommen 2021 Preisgelder in Höhe von 3.333 Euro für den Sonderpreis „Digitale Medien“. Der Medienpreis wird vom DRK-Kreisverband Bremen ausgeschrieben und von AOK, DIAKO und der Sparkasse gefördert. Die Arbeiten werden von einer vom DRK unabhängigen Jury gesichtet, der renommierte Medienschaffende angehören.

Die Preisverleihung findet voraussichtlich im Juli 2021 in Anwesenheit von DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt in Bremen statt.

Interessierte Journalistinnen und Journalisten können sich mit ihren Arbeiten direkt beim DRK-Kreisverband Bremen bewerben. Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, fünf Kopien aller Unterlagen einzureichen. Pro Person kann nur eine Arbeit berücksichtigt werden.

Kontakt:
Deutsches Rotes Kreuz
Kreisverband Bremen e.V.
Werner Georgi
Wachmannstraße 9
28209 Bremen
Tel: 0173/6080959
E-Mail: medienpreis(at)drk-bremen(dot)de


Nähere Informationen zum Preis unter: www.drk-medienpreis.de.

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Presse
news-4862 Wed, 16 Dec 2020 09:00:00 +0000 DRK leistet Hilfe für Vertriebene aus Tigray in Äthiopien und Sudan https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-leistet-hilfe-fuer-vertriebene-aus-tigray-in-aethiopien-und-sudan/ Infolge der seit Anfang November andauernden bewaffneten Auseinandersetzungen in der nordäthiopischen Region Tigray sind Zehntausende Menschen auf der Flucht. „Die humanitären Auswirkungen sind sowohl innerhalb Äthiopiens als auch jenseits der Grenze zum Sudan deutlich zu spüren und erschütternd. Das Deutsche Rote Kreuz unterstützt seine beiden Schwestergesellschaften, das Äthiopische Rote Kreuz und den Sudanesischen Roten Halbmond, die in beiden Ländern dringend benötigte Hilfe für die Betroffenen leisten. In Äthiopien unterstützen wir das Rote Kreuz bei der Ausstattung und Instandhaltung von Ambulanzfahrzeugen, um Menschen, die in den Kampfhandlungen verletzt wurden, zu transportieren und zu versorgen. Im Osten Sudans setzen wir mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes ein Soforthilfe-Projekt in einem Flüchtlingslager und einem Erstaufnahmelager um“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Nach wie vor sei der humanitäre Zugang in die Region Tigray äußerst schwierig, die Telekommunikationswege seien weitgehend abgeschnitten. „Der erste internationale Hilfskonvoi des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz und des Äthiopischen Roten Kreuzes, vorrangig beladen mit Medikamenten und medizinischen Hilfsgütern, hat jedoch glücklicherweise am 12. Dezember die regionale Hauptstadt Mekelle erreicht“, sagt Reuter weiter.

Im Osten Sudans werden Geflüchtete aus Äthiopien vorübergehend in Erstaufnahmelager nahe der Grenzübergänge Al Lukdi (Bundesstaat Gedaref) und Hamdayit (Bundesstaat Kassala) untergebracht. Ein Großteil wird in das Flüchtlingslager in Um Rakuba (Gedaref) verlegt. Die humanitäre Situation in den Lagern ist aktuell sehr prekär, denn trotz erhöhter Aufnahmekapazitäten sind sie durch den großen Zustrom von Menschen stark überfüllt. In Hamdayit und Um Rakuba engagiert sich das DRK in folgenden Bereichen: beim Bau temporärer Gemeinschaftsunterkünfte und Gemeinschaftsküchen; bei der Bereitstellung temporärer Gemeinschaftslatrinen und Badeeinheiten; beim Aufstellen von Abfallbehältern, Wassertanks und Handwaschstationen; bei der Einrichtung und Betreuung von Erste-Hilfe-Stationen durch Freiwillige des Sudanesischen Roten Halbmonds; bei der Verteilung von Hygieneprodukten, insbesondere an Frauen und Mädchen; sowie der Vermittlung von Gesundheits- und Hygienemaßnahmen, auch zur Eindämmung von COVID-19.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffenen Menschen:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Afrika

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Presse Afrika Äthopien Sudan Westafrika
news-4861 Tue, 08 Dec 2020 09:00:00 +0000 Flüchtlingslager auf Lesbos: DRK verbessert Wasser- und Hygieneversorgung in Kara Tepe https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/fluechtlingslager-auf-lesbos-drk-verbessert-wasser-und-hygieneversorgung-in-kara-tepe/ Vor drei Monaten wurde das Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos durch ein Feuer nahezu komplett zerstört. Am neuen Standort in Kara Tepe verbessert das Deutsche Rote Kreuz (DRK) die Wasser- und Hygieneversorgung für rund 7.300 Menschen. Neben der Bereitstellung von Trinkwasser hat das DRK rund 100 provisorische Duschen installiert. „Dadurch können alle Geflüchteten jeden zweiten Tag warm duschen, was eine große Verbesserung in der noch immer sehr schwierigen Situation ist – auch im Hinblick auf den beginnenden Winter. Die bessere Wasser- und Hygieneversorgung soll auch den Ausbruch von Durchfallerkrankungen wie Cholera sowie eine Verbreitung des Coronavirus verhindern. Im Rahmen unserer Möglichkeiten tun wir alles, um in dieser humanitären Notlage das Leid der Schutzsuchenden zu lindern und zu einer würdevollen Unterbringung beizutragen,“ sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Derzeit sind acht DRK-Delegierte in Kara Tepe im Einsatz: Sie haben unter anderem neun Wassertanks und acht Wasserentnahmestellen aufgebaut. Zusätzliche Waschgelegenheiten mit Warmwasser werden momentan errichtet. Außerdem werden Leitungen verlegt, um das Zu- und Abwasser an das örtliche Netz anzuschließen, und es werden Hygieneartikel wie Seife, Waschmittel und Zahnbürsten verteilt. Freiwillige schulen die Menschen in Kara Tepe im Umgang mit den sanitären Anlagen und vermitteln wichtige Hygieneregeln, darunter auch Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus.

Die vom DRK bereitgestellten Familienzelte wurden den sinkenden Temperaturen angepasst: „Sie verfügen über eine winterfeste Ausstattung mit einer robusten Struktur und isolierten Wänden, um Kälte und Regenfall abzuleiten. Paletten von unten schützen zudem vor möglichem stagnierendem Regenwasser und Bodenkälte,“ sagt Reuter.

Der Nothilfeeinsatz auf Lesbos und in anderen Regionen Griechenlands wird ermöglicht durch eine großzügige Spende des Volkswagen Konzerns und der Siemens AG in Höhe von fünf Millionen Euro. Das DRK agiert in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC), dem Griechischen Roten Kreuz sowie weiteren nicht-staatlichen Akteuren vor Ort.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffenen Menschen:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Flüchtlingshilfe Ausland

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Presse Flüchtlinge Flüchtlingshilfe Flüchtlinge/Vertriebene Europa Themen
news-4860 Mon, 07 Dec 2020 10:18:17 +0000 Lotto und Glücksspirale unterstützen wichtige DRK-Projekte https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/lotto-und-gluecksspirale-unterstuetzen-wichtige-drk-projekte/ Mit Hilfe der staatlichen Lottogesellschaften und insbesondere mit ihrer Lotterie Glücksspirale sind im vergangenen Jahr erneut zahlreiche soziale Projekte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) unterstützt worden. „Dadurch können wir vielen Menschen in Not helfen. Dafür sind wir den staatlichen Lottogesellschaften und der Glücksspirale gerade jetzt während der Corona-Pandemie, in der die Unterstützung für Hilfsbedürftige besonders wichtig ist, überaus dankbar. Sie machen viele Projekte erst möglich“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Im Jahr 2019 erzielten die 16 staatlichen Lotteriegesellschaften mit Lotto 6aus49, Eurojackpot und allen anderen Angeboten wie zum Beispiel der Glücksspirale einen Gesamtumsatz von rund 7,3 Milliarden Euro. Davon wurden rund 50 Prozent an die Gewinner ausgeschüttet.

Darüber hinaus haben die Lotto-Gesellschaften im vergangenen Jahr über 2,9 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben abgeführt – also jeden Tag rund acht Millionen Euro: „Das sind Mittel, auf die das Gemeinwohl in unserem Land verzichten müsste, wenn es die Landeslotteriegesellschaften nicht gäbe“, erklärt Jürgen Häfner, Geschäftsführer von Lotto Rheinland-Pfalz, dem derzeit federführenden Gesellschaft im Deutschen Lotto- und Totoblock.

Allein die Lotterie Glücksspirale der Lottogesellschaften unterstützt in diesem Jahr 95 DRK-Projekte mit insgesamt rund 2,5 Millionen Euro. Zu den geförderten Projekten gehören zum Beispiel Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, für Obdachlose, Senioren oder Kinder aus sozial schwachen Familien. Auch wurden Zuschüsse für die Aus- und Fortbildung ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer etwa im Bereich der Gesundheits- und Familienprogramme bewilligt.

„Die Glücksspirale ist seit ihrer Einführung vor 50 Jahren für die Menschen da. Zu ihrer DNA gehört insbesondere die Unterstützung sozialer Projekte, mit denen an vielen Stellen wertvolle Hilfe geleistet werden kann. Die Glücksspirale hat mit über 670 Millionen Euro mehr als 27.000 soziale Projekte in den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege ermöglicht, darunter auch zahlreiche des DRK. Sie wird auch weiterhin den Menschen unter die Arme greifen und nachhaltig in vielen Lebensbereichen Hilfe, Lebensqualität und ein solidarisches Miteinander sicherstellen“, sagt Friederike Sturm, die Präsidentin von LOTTO Bayern, der federführenden Gesellschaft der Glücksspirale.

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Presse
news-4859 Fri, 04 Dec 2020 07:16:05 +0000 DRK: Ehrenamt gerade in der Corona-Pandemie wichtiger denn je https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-ehrenamt-gerade-in-der-corona-pandemie-wichtiger-denn-je/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat auf die große Bedeutung ehrenamtlichen Engagements besonders in der Coronakrise hingewiesen. „Die Corona-Pandemie hat in diesem Jahr gezeigt, wie wichtig der gesellschaftliche Zusammenhalt in Deutschland ist. Ohne die Unterstützung der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in der Nachbarschaftshilfe, bei der Betreuung von Bedürftigen, Risikogruppen und Menschen in Not oder auch beim Aufbau von Corona-Teststationen wäre unsere Gesellschaft wesentlich ärmer. Was wir hier seit Jahresanfang erlebt haben, ist ein großer Akt der Solidarität“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamtes am 5. Dezember 2020. Eine besondere Rolle sieht Hasselfeldt auf die ehrenamtlichen Helfer in den nächsten Wochen beim Aufbau der zahlreichen Impfzentren in Deutschland zukommen. „Ohne ehrenamtliche Helfer wird das in der Startphase in vielen Fällen nicht gehen“, sagt die DRK-Präsidentin. In einigen Bundesländern werden die geplanten Corona-Impfzentren unter Federführung des Deutschen Roten Kreuzes betrieben.

Eine besondere Stärke des Deutschen Roten Kreuzes sei es, dass es seine Helferinnen und Helfer wie jetzt in der Corona-Krise auch für nicht vorhersehbare Einsätze schnell mobilisieren könne. Gleichzeitig müsse man allerdings auch darauf hinweisen, dass während der Coronapandemie die ehrenamtlichen Aktivitäten vor allem von älteren Helfern, die selbst zur Risikogruppe gehören, stark eingeschränkt und viele persönliche Treffen zum Teil nicht mehr möglich seien.

In den vergangenen 15 Jahren sei das ehrenamtliche Engagement beim Deutschen Roten Kreuz auf bundesweit mehr als 443.000 Helferinnen und Helfer im Jahr 2019 angestiegen. Das DRK sei einer der größten ehrenamtlichen Organisationen in Deutschland. „Die Bereitschaft, sich zu engagieren, ist sehr groß. Es kann keine Rede davon sein, dass die Deutschen ein Volk von Egoisten sind“, sagt Hasselfeldt. Das Spektrum reiche vom Sanitätsdienst über Nachbarschaftshilfe, Wohlfahrt- und Sozialarbeit sowie Flüchtlingsbetreuung bis hin zum Einsatz in einem Hospiz oder bei der Wasserwacht und der Bergwacht. Allein im Jugendrotkreuz seien mehr als 139.000 junge Leute aktiv. .

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Presse
news-4858 Fri, 27 Nov 2020 13:17:29 +0000 Tarifverhandlungen: DRK-Bundestarifgemeinschaft leitet Schlichtung ein https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/tarifverhandlungen-drk-bundestarifgemeinschaft-leitet-schlichtung-ein/ Die Tarifverhandlungen zwischen der Bundestarifgemeinschaft (BTG) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und ver.di sind gescheitert. „Da auch in der dritten Verhandlungsrunde am 25.11.2020 nicht erkennbar war, dass ver.di von seinen überzogenen Forderungen für die Notfallsanitäter Abstand nimmt, haben wir uns entschieden, die Verhandlungen für gescheitert zu erklären. Dieser Schritt ist uns nicht leichtgefallen, da wir bis zuletzt der Hoffnung waren, dass bei ver.di Vernunft einkehrt“, sagt der Vorsitzende der BTG, DRK-Generalsekretär Christian Reuter. „Wir haben nun die Schlichtung angerufen und hoffen, dass in diesem Verfahren ein Ergebnis erzielt werden kann, was alle Beteiligten akzeptieren können“, erklärt Reuter. Die Tarifkommission der BTG hatte zuletzt angeboten, die Gehälter zum 1. April 2021 linear um 1,5 Prozent (oder mindestens 50 Euro) und zum 1. April 2022 um 1,9 Prozent zu erhöhen. Erhebliche Verbesserungen über das TVöD-Niveau hinaus waren für Auszubildende sowie für Schülerinnen und Schüler vorgesehen. Ebenso war eine Corona-Sonderzahlung je nach Entgeltgruppe von bis zu 600 Euro für alle Beschäftigten geplant. Bestandteil war dabei auch die Erhöhung der Wechselschichtzulage, die Erhöhung weiterer Zulagen für den Rettungsdienst und die Kita sowie die Einführung einer gestaffelten Pflegezulage bis auf 150 € je Monat. Zudem wurde die Erhöhung auf 30 Tage Urlaub für alle Beschäftigten angeboten.

„Wir hoffen, dass wir durch das Schlichtungsverfahren schnell zu einem Ergebnis kommen, da viele der Beschäftigten im DRK kein Verständnis für die Blockadehaltung von ver.di haben. Gerade in dieser Tarifrunde und unter diesen besonderen Bedingungen sind wir sehr enttäuscht darüber, dass ver.di uns zu diesem Schritt zwingt, den wir zum Wohle aller Beschäftigten im DRK nun leider gehen müssen“, sagt Reuter.

Die Bundestarifgemeinschaft des Deutschen Roten Kreuzes ist eine Arbeitgebervereinigung im Sinne des § 2 Tarifvertragsgesetz und vertritt die Interessen ihrer Mitglieder durch den Abschluss von Tarifverträgen. Derzeitige Mitglieder der BTG sind die Landestarifgemeinschaften der DRK-Landesverbände Baden-Württemberg und Badisches Rotes Kreuz, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein, Rheinland-Pfalz, Saarland und das Generalsekretariat in Berlin sowie die Kreisverbände Cloppenburg, Ostholstein, Soltau und Verden und die DRK-Rettungsdienstgesellschaften in Cloppenburg und Potsdam-Mittelmark als Sondertarifgemeinschaften. Die Tarifverträge der BTG gelten unmittelbar für rund 38.600 Beschäftigte des DRK. Mittelbar sind darüber hinaus ca. 21.000 Rotkreuzschwestern betroffen.

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Presse
news-4857 Wed, 25 Nov 2020 14:15:00 +0000 DRK: Tarifverhandlungen drohen zu scheitern https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-tarifverhandlungen-drohen-zu-scheitern/ Die Tarifverhandlungen zwischen der Bundestarifgemeinschaft (BTG) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und ver.di am 25. November 2020 in der dritten Verhandlungsrunde in Kassel drohen an den überzogenen Forderungen der Gewerkschaft für die Berufsgruppe der Notfallsanitäter zu scheitern. „Ich bin mehr als enttäuscht darüber, dass ver.di einen Tarifabschluss verhindern wird, der über dem Verhandlungsergebnis des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TvÖD) gelegen hätte und außerdem eine Corona-Prämie von bis zu 600 Euro netto für alle Beschäftigten vorsah. Die Verantwortung für ein mögliches Scheitern liegt ganz klar bei ver.di, die eine völlig einseitige Klientelpolitik für die Notfallsanitäter betreibt. Dafür habe ich absolut kein Verständnis. Als Arbeitgeber haben wir die Interessen aller Beschäftigtengruppen im DRK im Blick“, sagt der Vorsitzende der BTG, DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Die BTG berät jetzt kurzfristig über das weitere Vorgehen. Durch das Agieren von ver.di rückt die Corona-Prämie, die nettowirksam bis zum 31.12.2020 ausbezahlt werden müsste, in weite Ferne. Die Tarifkommission der BTG hatte zuletzt angeboten, die Gehälter zum 1. April 2021 linear um 1,5 Prozent (oder mindestens 50 Euro) und zum 1. April 2022 um 1,9 Prozent zu erhöhen. Erhebliche Verbesserungen über das TVöD-Niveau hinaus waren für Auszubildende sowie für Schülerinnen und Schüler vorgesehen. Ebenso war eine Corona-Sonderzahlung je nach Entgeltgruppe von bis zu 600 Euro für alle Beschäftigten geplant. Bestandteil war dabei auch die Erhöhung der Wechselschichtzulage auf 155 Euro für alle Beschäftigten, inklusive des Rettungsdienstes. Weitere Inhalte des Angebotes waren darüber hinaus die Erhöhung der Zulagen für die Leitung der Rettungswache um jeweils 40 €, die Erhöhung der Gruppenleiterzulage in der Kita um 20 € sowie die Einführung einer gestaffelten Pflegezulage bis auf 150 € je Monat. Zudem wurde die Erhöhung auf 30 Tage Urlaub für alle Beschäftigten angeboten.

„Die Vorgehensweise von ver.di geht zu Lasten aller DRK-Beschäftigten, insbesondere auch in der jetzigen Covid-19 Pandemie für die Pflegenden in der Altenhilfe und unseren Kliniken. Wer so handelt wie ver.di, muss sich nun wirklich nicht wundern, bei den Beschäftigten im DRK massiv an Akzeptanz und Unterstützung zu verlieren“, sagt Reuter.

Die Bundestarifgemeinschaft des Deutschen Roten Kreuzes ist eine Arbeitgebervereinigung im Sinne des § 2 Tarifvertragsgesetz und vertritt die Interessen ihrer Mitglieder durch den Abschluss von Tarifverträgen. Derzeitige Mitglieder der BTG sind die Landestarifgemeinschaften der DRK-Landesverbände Baden-Württemberg und Badisches Rotes Kreuz, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein, Rheinland-Pfalz, Saarland und das Generalsekretariat in Berlin sowie die Kreisverbände Cloppenburg, Ostholstein, Soltau und Verden und die DRK-Rettungsdienstgesellschaften in Cloppenburg und Potsdam-Mittelmark als Sondertarifgemeinschaften. Die Tarifverträge der BTG gelten unmittelbar für rund 38.600 Beschäftigte des DRK. Mittelbar sind darüber hinaus ca. 21.000 Rotkreuzschwestern betroffen.

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Presse
news-4856 Mon, 23 Nov 2020 11:32:13 +0000 Schwimmen: Wasserwacht des DRK beklagt Zustand der Schwimmbäder https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/schwimmen-wasserwacht-des-drk-beklagt-zustand-der-schwimmbaeder/ Die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) beklagt den eklatanten Sanierungsstau an Schwimmbädern in Deutschland und insbesondere den Ausfall von Schwimmunterricht. „Schon vor der Coronapandemie mussten Schülerinnen und Schüler zum Teil monatelang auf einen Platz im Schwimmunterricht warten. Schwimmen gehört zur Kernkompetenz des Menschen. Diese Kernkompetenz ist in Gefahr“, warnt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Auch gesundheitlich stark eingeschränkten und kranken Personengruppen wie beispielsweise spastisch gelähmten Menschen oder von Rheuma Geplagten biete das Schwimmen oftmals die einzige und individuelle Möglichkeit, sich regelmäßig sportlich zu betätigen. Dadurch könnten sie ihren Gesundheitszustand erhalten oder gar im Sinne einer Rehabilitation positiv beeinflussen, sagt Hasselfeldt.

Den über 140.000 ehrenamtlichen Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern der Wasserwacht falle es außerdem zunehmend schwer, notwendige Trainingseinheiten oder gar Qualifikationen für ihren Einsatz an Badestränden oder im Katastrophenfall kontinuierlich aufrecht zu erhalten. Hasselfeldt appelliert an die zuständigen Kommunen, den Zustand und die Ausstattung der Schwimmbäder unbedingt zu erhalten und möglichst zu verbessern. Deshalb müssten jetzt Konzepte entwickelt werden, um den Sanierungsstau zu beheben und die Bäder trotz der Pandemie zu erhalten.

Als Mitglied der Bäderallianz in Deutschland unterstützt die Wasserwacht des DRK deshalb auch das Projekt "Bäderleben" und setzt sich gemeinsam mit anderen Verbänden für die flächendeckende Verfügbarkeit, den Erhalt und die Sanierung der Bäderlandschaft in Deutschland ein. Mit dem Projekt „Bäderleben“ geht ab sofort eine neue Datenbank an den Start, die eine aktuelle Grundlage zum Bäderbestand in Deutschland abbilden soll.

Nähere Informationen unter www.baederleben.de

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news-4854 Thu, 19 Nov 2020 11:53:59 +0000 DRK: Corona-Prämie für alle Beschäftigten droht an ver.di zu scheitern https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/tarifverhandlungen-drk-corona-praemie-fuer-alle-beschaeftigten-droht-an-verdi-zu-scheitern/ Die Tarifgespräche zwischen der Bundestarifgemeinschaft (BTG) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und ver.di sind am 19. November 2020 in der zweiten Verhandlungsrunde ergebnislos vertagt worden, weil die Gewerkschaft an völlig überzogenen Forderungen für die Notfallsanitäter festhält. „Wir bedauern sehr, dass die Gewerkschaft mit ihrer einseitigen Klientelpolitik für Notfallsanitäter einen Tarifabschluss, der über dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) liegt und eine Corona-Prämie von bis zu 600 Euro für alle Beschäftigten vorsieht, verhindert“, sagt der Vorsitzende der BTG, DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Die nettowirksame Corona-Prämie muss bis zum 31.12.2020 ausgezahlt werden, damit eine Steuerfreiheit vorliegt. Dieses Ziel der Arbeitgeber wird durch das Agieren von ver.di ernsthaft gefährdet. Die Tarifkommission der BTG hatte schon vor der zweiten Verhandlungsrunde zum DRK-Reformtarifvertrag in Berlin ein substanzielles und dem Abschluss des TVöD gleichwertiges Angebot vorgelegt. Die BTG-Tarifkommission hatte in den Gesprächen am 18. und 19. November das Angebot sogar nochmal nachgebessert. Danach sollten die Gehälter zum 1. April 2021 linear um 1,5 Prozent (oder mindestens 50 Euro) und zum 1. April 2022 um 1,9 Prozent erhöht werden. Erhebliche Verbesserungen über das TVöD-Niveau hinaus waren für Auszubildende sowie für Schülerinnen und Schüler vorgesehen. Ebenso war eine Corona-Sonderzahlung je nach Entgeltgruppe von bis zu 600 Euro für alle Beschäftigten vorgesehen. Bestandteil war dabei auch die Erhöhung der Wechselschichtzulage auf 155 Euro für alle Beschäftigten, inklusive des Rettungsdienstes. Weitere Inhalte des Angebotes waren darüber hinaus die Erhöhung der Zulagen für die Leitung der Rettungswache um jeweils 40 €, die Erhöhung der Gruppenleiterzulage in der Kita um 20 € sowie die Einführung einer gestaffelten Pflegezulage bis auf 150 € je Monat. Zudem wurde die Erhöhung auf 30 Tage Urlaub für alle Beschäftigten angeboten.

„Und trotz allem Angebotenen scheiterte eine Einigung jedoch daran, dass ver.di nur Einzelinteressen im Blick hat und weiterhin auf eine massive Absenkung der Arbeitszeit im Rettungsdienst und einer unvertretbaren Aufwertung der Vergütung der Notfallsanitäter besteht“, sagt Reuter.

Ein zeitnaher Folgetermin wurde vereinbart. „Ich hoffe sehr, dass bei ver.di Vernunft und Einsicht einkehrt und der Blick sich wieder auf alle Beschäftigten im Geltungsbereich des DRK-Reformtarifvertrages richtet.“, so Reuter weiter.

Die Bundestarifgemeinschaft des Deutschen Roten Kreuzes ist eine Arbeitgebervereinigung im Sinne des § 2 Tarifvertragsgesetz und vertritt die Interessen ihrer Mitglieder durch den Abschluss von Tarifverträgen. Derzeitige Mitglieder der BTG sind die Landestarifgemeinschaften der DRK-Landesverbände Baden-Württemberg und Badisches Rotes Kreuz, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein, Rheinland-Pfalz, Saarland und das Generalsekretariat in Berlin sowie die Kreisverbände Cloppenburg, Ostholstein, Soltau und Verden und die DRK-Rettungsdienstgesellschaften in Cloppenburg und Potsdam-Mittelmark als Sondertarifgemeinschaften. Die Tarifverträge der BTG gelten unmittelbar für rund 38.600 Beschäftigte des DRK. Mittelbar sind darüber hinaus ca. 21.000 Rotkreuzschwestern betroffen.

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news-4852 Wed, 18 Nov 2020 09:00:00 +0000 Welttoilettentag: DRK schafft Zugang zu Toiletten in Schulen im Südsudan https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/welttoilettentag-drk-schafft-zugang-zu-toiletten-in-schulen-im-suedsudan/ Der Welttoilettentag am 19. November soll helfen, die Aufmerksamkeit auf die große Bedeutung einer guten Sanitärversorgung zu richten. „Hygienische Sanitäranlagen und funktionierende Sanitärsysteme sind mit Blick auf die gesamte Welt keinesfalls banal und in jedem Fall essenziell. Millionen Menschen haben noch immer keinen Zugang zu einer Toilette oder müssen mit einer unsicheren Sanitärversorgung leben. Dieser Umstand hat weitreichende negative Auswirkungen auf Gesundheit, Kindersterblichkeit, Umwelt, aber auch auf Bildung und Wirtschaft. Deshalb zählt der Zugang zu einer Toilette auch zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen und ist das Themenfeld Hygiene eine zentrale Säule der Auslandsarbeit des Deutschen Roten Kreuzes, zum Beispiel im Südsudan“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Bürgerkrieg, langwierige Unruhen, große Fluchtbewegungen und Hunger hätten den Südsudan zu einem der weltweit fragilsten Staaten werden lassen und belasteten die Bevölkerung schwer: „Das Land ist zurückgeworfen auf eine rudimentäre Infrastruktur, wozu auch ein stark begrenzter Zugang zu Wasser- und Sanitäranlagen zählt. Jedes vierte Kind leidet unter Diarrhoe. Etwa 75 Prozent aller Todesfälle unter Kindern sind im Südsudan auf vermeidbare Krankheiten zurückzuführen wie Durchfallerkrankungen und Pneumonie“, sagt Reuter.

Mit einem in der zweiten Jahreshälfte gestarteten Projekt in Zusammenarbeit mit seiner Schwestergesellschaft, dem Südsudanesischen Roten Kreuz (SSRK), will das DRK die Wasser- und Hygieneversorgung in den Gemeinden Maridi und Ibba verbessern. Dort sind Menschen gezwungen, Wasser aus ungeschützten Quellen zu schöpfen, was den Ausbruch von Krankheiten durch verunreinigtes Wasser begünstigt. Die Wasserzufuhr und Sanitärversorgung in öffentlichen Einrichtungen und Schulen ist unzureichend. An diesem Punkt setzt das Deutsche Rote Kreuz gemeinsam mit dem SSRK an und wird neben weiteren Maßnahmen Latrinen in Schulen bauen, inklusive eines Zugangs für Menschen mit Behinderung. Darüber hinaus werden, unterstützt vom DRK, auch Hygieneschulungen für Schülerinnen und Schüler sowie Schulungen in Menstruationshygiene für Lehrpersonal und Mädchen vom Südsudanesischen Roten Kreuz durchgeführt sowie Menstruations-Hygieneartikel verteilt.

Mehr Informationen zum aktuellen Wasser- und Hygieneprojekt des DRK im Südsudan unter: https://www.drk.de/hilfe-weltweit/wo-wir-helfen/afrika/suedsudan-zugang-zu-wasser-und-sanitaeranlagen/

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news-4851 Tue, 17 Nov 2020 11:37:37 +0000 Weltkatastrophenbericht 2020 - DRK warnt: Klimabedingte Naturkatastrophen nehmen zu https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/weltkatastrophenbericht-2020-drk-warnt-klimabedingte-naturkatastrophen-nehmen-zu/ Der Klimawandel wird für die Menschheit immer bedrohlicher. Das geht aus dem Weltkatastrophenbericht 2020 der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) hervor, der heute in Genf veröffentlicht wird. Demnach traten im Jahr 2019 weltweit 308 Naturkatastrophen auf, 77 Prozent davon waren klimabedingt. Die Folge: 24.396 Tote, 97,6 Millionen Betroffene. „Aufgrund der globalen Erwärmung treten Wetterextreme wie Überschwemmungen, Stürme und Hitzewellen immer häufiger auf, ihr Ausmaß wird immer fataler. Die Zahl der wetterbedingten Naturkatastrophen ist in den vergangenen 30 Jahren um 35 Prozent gestiegen. Die Weltgemeinschaft muss daher dringend gemeinsam wirkungsvolle Maßnahmen umsetzen, um die Erderwärmung zu stoppen. Der Klimawandel ist langfristig eine größere Herausforderung als die Coronavirus-Pandemie,“ sagt der Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Christian Reuter. Maßnahmen zum besseren Schutz vor den Folgen des Klimawandels müssten laut Weltkatastrophenbericht vor allem die Menschen erreichen, die davon besonders betroffen sind, wie zum Beispiel in Küstenregionen. Um Gemeinden besser vor der zunehmenden Bedrohung durch Wetterextreme zu schützen, müssten lokale Strukturen gestärkt und nachhaltige Investitionen in die Katastrophenvorsorge getätigt werden – das gelte für Regierungen, Geldgeber und humanitäre Akteure. Besonders die vorausschauende humanitäre Hilfe müsste gefördert werden, um bereits vor dem Auftreten einer Katastrophe aktiv werden zu können.

„Deswegen bringen wir als DRK diesen Ansatz der vorausschauenden humanitären Hilfe (Forecast-based Financing, FbF) voran, den wir zusammen mit IFRC und dem Rotkreuz-Rothalbmond-Klimazentrum entwickelt haben und der vom Auswärtigen Amt unterstützt wird. Ziel ist es, anhand von Wetterdaten drohende Extremwetterereignisse besser vorherzusagen, ihre Auswirkungen zu minimieren und Menschenleben zu schützen. Wird ein vorab definierter Vorhersage-Schwellenwert erreicht, werden automatisch finanzielle Hilfsmittel freigegeben – um zum Beispiel Häuser zu stabilisieren, Menschen zu evakuieren und ihr Hab und Gut in Sicherheit zu bringen,“ erklärt Reuter.

Das DRK arbeite daran, vorausschauende humanitäre Hilfe auch im Gesundheitsbereich zu etablieren, um künftig noch besser auf Krankheitsausbrüche wie die Coronavirus-Pandemie vorbereitet zu sein und noch frühzeitiger reagieren zu können..

Den vollständigen Weltkatastrophenbericht finden Sie hier.

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news-4849 Mon, 16 Nov 2020 11:31:26 +0000 DRK legt substanzielles Angebot für Reformtarifvertrag vor https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-legt-substanzielles-angebot-fuer-reformtarifvertrag-vor/ Die Tarifkommission der Bundestarifgemeinschaft (BTG) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat der Gewerkschaft ver.di im Vorfeld der am 18. November 2020 stattfindenden zweiten Verhandlungsrunde zum DRK-Reformtarifvertrag ein substanzielles Angebot unterbreitet. Es umfasst Entgelterhöhungen um mindestes 3,3 Prozent, die Zahlung einer „Corona-Prämie“ sowie erhebliche Verbesserungen für die Auszubildenden sowie Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus sind weitere Verbesserungen insbesondere für die Pflege und den Rettungsdienst Bestandteil des Angebotes. „Wir haben uns dazu entschieden, schon vor der zweiten Verhandlungsrunde ein abschlussfähiges Angebot vorzulegen, um unter den besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie in den Gesprächen schnell zu einer Einigung zu kommen“, sagt der Vorsitzende der BTG, DRK-Generalsekretär Christian Reuter. „Das Angebot hat insbesondere die Auszubildenden sowie Schülerinnen und Schüler im Blick. Hier wollen wir deutlich über den Tarifabschluss des öffentlichen Dienstes liegen, um die Attraktivität des DRK als Arbeitgeber weiter zu steigern“, erklärt Reuter weiter. Für die Pflege und den Rettungsdienst beinhaltet das Angebot viele finanzielle Verbesserungen, insbesondere in Form von Zulagen.

„Mit dem Angebot sind wir bis an die Grenze des maximal Machbaren und Vertretbaren gegangen. Wir wollen jedoch ein Zeichen in dieser besonders schwierigen Zeit setzen und ver.di klar signalisieren, dass wir es wirklich ernst meinen. Wir hoffen, dass ver.di das Angebot konstruktiv aufnimmt und wir auf dieser Grundlage zu einem zeitnahen Abschluss kommen“, sagt Reuter.

Die Bundestarifgemeinschaft des Deutschen Roten Kreuzes ist eine Arbeitgebervereinigung im Sinne des § 2 Tarifvertragsgesetz und vertritt die Interessen ihrer Mitglieder durch den Abschluss von Tarifverträgen. Derzeitige Mitglieder der BTG sind die Landestarifgemeinschaften der DRK-Landesverbände Baden-Württemberg und Badisches Rotes Kreuz, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein, Rheinland-Pfalz, Saarland und das Generalsekretariat in Berlin sowie die Kreisverbände Cloppenburg, Ostholstein, Soltau und Verden und die DRK-Rettungsdienstgesellschaften in Cloppenburg und Potsdam-Mittelmark als Sondertarifgemeinschaften. Die Tarifverträge der BTG gelten unmittelbar für rund 38.600 Beschäftigte des DRK. Mittelbar sind darüber hinaus ca. 21.000 Rotkreuzschwestern betroffen.

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news-4850 Mon, 16 Nov 2020 11:00:00 +0000 Voltaren Weihnachtsaktion unterstützt DRK-Bewegungskurse https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/voltaren-weihnachtsaktion-unterstuetzt-drk-bewegungskurse/ Mit Voltaren-Produkten unterstützen Sie die DRK-Bewegungskurse: Ab 1. November 2020 startete in den deutschen Apotheken die Voltaren-Weihnachtsaktion, bei der Voltaren das Deutsche Rote Kreuz mit einer großzügigen Summe unterstützt. Gemeinsam mehr bewegen!

Mit dem Kauf von nicht verschreibungspflichtigen Voltaren-Produkten in Apotheken bundesweit unterstützen Kundinnen und Kunden die Bewegungskurse des DRK. Voltaren führt 10 Cent pro verkauftem Produkt an das DRK ab - bis zu einer maximalen Fördersumme von 100.000 Euro.*

So wird sichergestellt, dass das DRK seine Bewegungskurse für Senioren auch in Zukunft fortführen und die Kursinhalte weiterentwickeln kann. Gleichzeitig wird die Mission von Voltaren unterstützt: wieder Freude an Bewegung zu schaffen.

*Im Aktionszeitraum 01.11.–31.12.2020 führt Voltaren 10 Cent pro Kauf eines Voltaren Produkts (ausgenommen verschreibungspflichtige) an das Deutsche Rote Kreuz ab. Maximale Fördersumme: 100.000 Euro.

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news-4848 Fri, 13 Nov 2020 09:30:00 +0000 Die Allerersten: Erste-Hilfe-Portal des JRK bietet Jugend Infos zum Umgang mit Corona https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/die-allerersten-erste-hilfe-portal-des-jrk-bietet-jugend-infos-zum-umgang-mit-corona/ Trotz der erneuten umfassenden Einschränkung des öffentlichen Lebens in Deutschland bleiben Kindertagesstätten und Schulen weiter geöffnet. „Diese Entscheidung begrüßen wir ausdrücklich. Sie bringt jedoch auch einen großen Informationsbedarf mit sich, um Unsicherheiten abzubauen. Mit unserer Lernplattform ‚Die Allerersten‘ richten wir uns an junge Menschen zwischen 6 und 16 Jahren ebenso wie an Lehrkräfte und Betreuungspersonen. Das Portal vermittelt zielgruppengerecht Informationen und Hilfestellungen zum Umgang mit dem Corona-Virus. So leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung und Teilhabe junger Menschen in Zeiten der Pandemie“, sagt Marcus Janßen, Bundesleiter des Jugendrotkreuzes (JRK). Die neue Online-Plattform verfolgt einen Infotainment-Ansatz, der verschiedene Medienangebote wie Kurzvideos, Infografiken und Tutorials mit Aktionsideen und motivierenden Gamification-Elementen verbindet. Um auch den jüngeren Teil dieser Zielgruppe (Kinder von etwa 6 bis 10 Jahre) zu erreichen, stellt das Jugendrotkreuz zusätzlich Druckerzeugnisse mit vielen Bildern, Informationen und Verhaltenstipps (Quartett, Leporello, Plakate) zu Verfügung.

„Während der Corona-Pandemie dürfen die Interessen und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen nicht auf ihre Rolle als Schülerin oder Schüler reduziert werden. Junge Menschen tragen die allgemeinen Einschränkungen mit, weil sie damit einen Beitrag zum Allgemeinwohl leisten wollen. Jedoch müssen sie auch ernstgenommen werden in ihrem Bedürfnis nach sozialen Kontakten außerhalb der Schule“, sagt Janßen. Nur so könnten sie in die Gesellschaft hineinwachsen und Verantwortung übernehmen.

Das Jugendrotkreuz ist als eigenständiger Jugendverband des DRK kompetenter und zuverlässiger Partner für Schulen und insbesondere für Kinder und Jugendliche. Innerhalb wie außerhalb des Verbandes nimmt das JRK die Interessenvertretung von Kindern und Jugendlichen wahr. Bundesweit sind im JRK etwa 140.000 junge Menschen aktiv, allein gut 50.000 Kinder und Jugendliche erreicht der Jugendverband schätzungsweise mit seinen Schulsanitätsdiensten.

Weitere Informationen zu „Die Allerersten“ und zum Jugendrotkreuz finden Sie unter:
https://www.dieallerersten.de, https://www.jugendrotkreuz.de

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Presse
news-4845 Thu, 05 Nov 2020 13:00:00 +0000 Weihnachten für alle - Penny unterstützt die DRK-Obdachlosenhilfe https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/weihnachten-fuer-alle-penny-unterstuetzt-die-drk-obdachlosenhilfe/ Mit der Kampagne „Weihnachten für alle“ unterstützt Penny die DRK-Obdachlosenhilfe. Ab dem 9. November 2020 werden in allen Penny-Filialen in Deutschland Schokoladenweihnachtsmänner verkauft. 100% des Erlöses geht an das Deutsche Rote Kreuz und hilft Menschen, die ihr Obdach verloren haben. Naschen und Gutes tun

„Stell dir vor, helfen wäre so einfach wie naschen.“

Mit dem Kauf eines Zipfelmanns (Schokoladenweihnachtsmann) bei Penny unterstützen Kundinnen und Kunden die Obdachlosenhilfe des DRK. Denn die Erlöse aus dem Zipfelmann-Verkauf fließen in DRK-Projekte zugunsten all jener Menschen, die auf der Straße leben.

So werden zum Beispiel folgende Projekte unterstützt:

  • die Wärmebusse in Berlin und die Kältebusse in Karlsruhe, die bei Minustemperaturen Schlafsäcke, Kleidung und heißen Tee verteilen
  • die Wärmezelte in Essen, die einen sicheren und beheizten Platz zum Schlafen bieten
  • die Wärmestube in Kempten, in der Obdachlose beim gemeinsamen Essen und Kaffeetrinken soziale Kontakte knüpfen können
  • das Weihnachtsessen in Düsseldorf
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news-4844 Sat, 31 Oct 2020 09:00:00 +0000 Türkei: Roter Halbmond versorgt Bevölkerung in Erdbebenregion https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/tuerkei-roter-halbmond-versorgt-bevoelkerung-in-erdbebenregion/ Nach dem schweren Erdbeben in der Ägäis befindet sich der Türkische Rote Halbmond in der besonders betroffenen Provinz Izmir im Dauereinsatz. Die Schwestergesellschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) versorgt die Bevölkerung mit Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern. Sie hatte bereits unmittelbar nach der Katastrophe Rettungsteams zur Unterstützung der Freiwilligen vor Ort in die Region geschickt. Das Erdbeben der Stärke 6,6 mit seinem Epizentrum in der Ägäis hatte am 30. Oktober 2020 schwere Schäden vor allem in der Westtürkei, aber auch auf der griechischen Insel Samos verursacht. Türkische Behörden berichteten am 31. Oktober von mindestens 25 Todesopfern und mehr als 800 Verletzten. Der Türkische Rote Halbmond hat vor Ort mehr als 100 Mitarbeiter und rund 140 Freiwillige im Einsatz. Er war nach dem Erdbeben mit Rettungsarbeiten beschäftigt und schickte Suppenküchen, Zelte, Decken und Feldbetten in das Katastrophengebiet. Insgesamt wurden in der ersten Nacht mehr als 31.000 Suppen, 2.000 Zelte, 16.000 Decken und 2.600 Küchensets ausgegeben. Der Türkische Rote Halbmond sei in der Lage, mehr als 56.000 Menschen in der Region mit Nahrungsmitteln zu versorgen, sagte ein Sprecher. Auch Teams zur psycho-sozialen Betreuung der Bevölkerung sind vor Ort im Einsatz. Vor besondere Herausforderungen stellt die Helfer und die Bevölkerung die Corona-Pandemie. Deshalb wurde auch Hygienematerial und Schutzausrüstung ausgegeben.

Bei dem Erdbeben waren vor allem in Izmir zahlreiche Gebäude eingestürzt. Viele Menschen können zunächst nicht in ihre Häuser zurückkehren, weil möglicherweise Einsturzgefahr besteht. Auch gab es zahlreiche Nachbeben.

Das DRK hat sowohl dem Türkischen Roten Halbmond als auch dem Griechischen Roten Kreuz für die ebenfalls betroffene Insel Samos Unterstützung angeboten.

Das Deutsche Rote Kreuz bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Internationale Soforthilfe

Jetzt online spenden!

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News Taifun Sturm (Zyklon, Taifun, Hurrikan, Tornado) Geografisch Asien Türkei
news-4843 Thu, 29 Oct 2020 13:06:49 +0000 DRK: Schwere Verwüstungen durch Taifun Molave in Vietnam https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-schwere-verwuestungen-durch-taifun-molave-in-vietnam/ Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 165 Kilometern pro Stunde hat Taifun Molave Zentralvietnam gestern Nachmittag Ortszeit schwer getroffen. Zahlreiche Menschen kamen durch den Sturm ums Leben oder werden aktuell noch vermisst. Die Dächer zehntausender Häuser wurden hinweggefegt, doch das genaue Ausmaß der Schäden ist momentan noch unklar. Molave ist bereits der vierte schwere Wirbelsturm, den Vietnam in diesem Oktober erlebt, und gilt als einer der verheerendsten der letzten Jahrzehnte. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) prüft derzeit in engem Austausch mit seiner Schwestergesellschaft, dem Vietnamesischen Roten Kreuz, mögliche Hilfsmaßnahmen. Bereits in den Wochen zuvor waren Provinzen in Zentralvietnam äußerst schwer von Taifunen, anhaltenden Regenfällen, heftigen Überflutungen und Landrutschen betroffen. Die Häuser von mehr als einer Million Menschen waren dadurch schon im Vorfeld zerstört oder schwer beschädigt und die Betroffenen dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Vielerorts ist die eingebrachte Reis- und Getreideernte zerstört wie auch ein großer Teil der landwirtschaftlichen Nutzflächen. Bevor Molave gestern in Vietnam auf Land traf, waren von den Regierungsbehörden mit Unterstützung des Vietnamesischen Roten Kreuzes 1,3 Millionen Menschen evakuiert worden. Dieser jüngste Taifun ist auch über Gebiete in Vietnam hinweggezogen, die zuvor noch nicht überschwemmt waren, wie zum Beispiel die Central Highlands an der Grenze zu Laos.

„Die anhaltenden Wirbelstürme sind ein weiteres Beispiel für die verheerenden Auswirkungen des Klimawandels. Mehr Stürme bedeuten schlimmere Überschwemmungen und katastrophale Schäden für die Menschen und das Land Vietnam insgesamt“, sagte ein Sprecher des Büros der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften in Bangkok.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:

IBAN: DE63370205000005023307

BIC: BFSWDE33XXX

Stichwort: Nothilfe Asien

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News Taifun Sturm (Zyklon, Taifun, Hurrikan, Tornado) Geografisch Asien
news-4842 Mon, 26 Oct 2020 11:21:20 +0000 Weimarer Appell der Landesärzte des Deutschen Roten Kreuzes https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/weimarer-appell-der-landesaerzte-des-deutschen-roten-kreuzes/ Unter Leitung des DRK-Bundesarztes Herrn Prof. Dr. P. Sefrin trafen sich die Landesärztinnen und -ärzte der DRK-Verbände am 16. und 17. Oktober 2020 zu einer Klausur in Weimar. Sie berichteten von problematischen Einschränkungen, die auch das öffentliche Leben und vielfältige Aktivitäten der DRK-Organisationen betreffen. "Seit vielen Monaten beeinflusst die Corona-Pandemie das Leben vieler Menschen. In den vergangenen Tagen mussten wir wieder einen dramatischen Anstieg der Infektionsfälle in allen Regionen unseres Landes zur Kenntnis nehmen. Diese Situation erfüllt viele von uns mit großen Sorgen.

Unter Leitung des Bundesarztes des DRK, Herrn Prof. Dr. P. Sefrin, trafen sich die Landesärzte der Deutschen Rotkreuz-Verbände am 16. und 17. Oktober 2020 zu einer Klausur in Weimar. Sie berichteten von problematischen Einschränkungen, die auch das öffentliche Leben und vielfältige Aktivitäten der DRK-Organisationen betreffen.

Die deutliche Zunahme der Menschen, die von Coronaviren befallen sind, ist Anlass für die DRK-Landesärztinnen und Landesärzte, mit dieser Erklärung auf diese dramatische Situation weiter aufmerksam zu machen. Obwohl die Infektionsforschung viele neue Erkenntnisse zu dieser Infektionskrankheit gewinnt, gibt es aber auch zahlreiche Möglichkeiten, dass sich Menschen selbst gegenüber einem Befall mit Coronaviren schützen können. Jeder von uns sollte verstehen, dass diese Erkrankung auch zu schwerwiegenden, das körperliche Befinden nachhaltig beeinträchtigenden Folgen führen kann.

Wir bitten unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, die vielfach propagierten Verhaltensmaßnahmen, wie das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes, die Einhaltung von Abstandsregeln oder sogenanntes Stoßlüften bei Aufenthalt in geschlossenen Räumen zu befolgen. Auf Feiern und „Verbrüderungen“ bei Treffen in Gaststätten oder auf öffentlichen Plätzen sollte in dieser Krisenzeit ebenso wie auf das Reisen in sogenannte „Hot-spot“-Regionen verzichtet werden. Einzelne Beschränkungen für jeden von uns für eine respektable Zeit sollten doch möglich sein, um schwerwiegende Folgen der Infektion für unsere gesamte Gesellschaft zu begrenzen.

Letztlich geht es doch darum, dass wir durch ein partnerschaftliches, von gegenseitigem Verständnis geprägtes Verhalten uns alle schützen, und dass Risiken manifester Infektionen minimiert werden.

Nur so werden wir dazu beitragen, die Corona-Pandemie zu begrenzen und schlimme Einschränkungen unseres gesellschaftlichen Lebens zu minimieren."

Weimar, 17.10.2020

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news-4840 Mon, 26 Oct 2020 09:00:00 +0000 Jette Joop designt neue Mund-Nasen-Masken zugunsten der Corona-Nothilfe https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/jette-joop-designt-neue-mund-nasen-masken-zugunsten-der-corona-nothilfe/ Nach dem Erfolg ihrer ersten Maskenkollektion hat DRK-Botschafterin Jette Joop neue Mund-Nasen-Masken in Kooperation mit dem Handelsunternehmen Lidl entworfen, die ab dem 26. Oktober in allen deutschen Lidl-Filialen erhältlich sind. Auch diesmal fließt ein Teil des Verkaufserlöses in die DRK Corona-Nothilfe. „Das Thema Masken tragen ist aktueller denn je und leider nach wie vor notwendig. Auch mit unseren neuen Masken unterstützen wir wieder gemeinsam mit Lidl die Corona-Nothilfe des Deutschen Roten Kreuzes. Die waschbaren, Ökotex zertifizierten Masken sind wieder verwendbar. Alles, Liebe, Ihre Jette Joop."

Designerin und DRK-Botschafterin Jette Joop

Seit Beginn der Pandemie sind tausende ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des DRK im Einsatz, um die deutsche Bevölkerung und die Behörden zu unterstützen. Mit einem Teil des Erlöses aus dem Verkauf unterstützt Lidl die DRK Corona-Nothilfe.

Design für die gute Sache

Die Design-Masken sind zugleich auch Modeaccessoire: Jette Joops Kollektion für Erwachsene variiert in roten Herzen bis zu winterlich angehauchtem grünem Camouflage mit Hirschen; die Masken für Kinder zieren Eichhörnchen, Sterne und Ufos. In jedem Doppelpack ist auch diesmal eine mit Textilmalstift selbst auszumalende Maske enthalten.

Die zweilagigen Baumwoll-Masken sind bei 60 Grad waschbar und mit dem Oeko-Tex-Standard ausgezeichnet. Ein Zweierpack mit Erwachsenen- oder Kinder-Masken kostet 4,84 Euro bzw. 3,87 Euro.

Zur Auswahl der Masken

Jette Joop ist seit 2003 Kinderbotschafterin des Deutschen Roten Kreuzes. In ihr Engagement bringt sie auch immer wieder ihr Talent als Designerin mit ein: https://www.drk.de/das-drk/prominente-unterstuetzer/jette-joop/

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news-4839 Thu, 22 Oct 2020 14:42:48 +0000 Tarifgespräche: DRK-Tarifverhandlungen nach Auftaktveranstaltung vertagt https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/tarifgespraeche-drk-tarifverhandlungen-nach-auftaktveranstaltung-vertagt/ Die Bundestarifgemeinschaft (BTG) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und die Gewerkschaft ver.di haben am 22. Oktober 2020 die Tarifverhandlungen zum DRK-Reformtarifvertrag aufgenommen.  Das Hauptaugenmerk der Gespräche lag auf der Konkretisierung der Forderungen. Die Verhandlungen wurden schließlich vertagt. Das während des Verhandlungstermins vorgelegte, neue Angebot von ver.di für einen Tarifvertrag mit kurzer Laufzeit hätte Basis für weitere konstruktive Gespräche werden können. ver.di war jedoch nicht bereit, der BTG eine angemessene Reaktionsfrist einzuräumen. „Das erste Gespräch hat gezeigt, dass die Vorstellungen von ver.di sehr weit vom finanziell Machbaren entfernt sind. Die Gewerkschaft ist nicht bereit, auf die besondere Situation der DRK-Einrichtungen aufgrund der Corona-Pandemie Rücksicht zu nehmen,“ sagt der Vorsitzende der BTG, DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Es sei deutlich geworden, dass noch weitere Verhandlungsrunden erforderlich seien. Als Termin für die Fortführung der Verhandlungen wurde der 18. November 2020 festgelegt. Er hoffe auf eine konstruktive Fortsetzung der Gespräche, sagt Reuter. Der DRK-Generalsekretär warnt ver.di jedoch davor, das Augenmaß für die aktuelle wirtschaftliche Lage zu verlieren. Zahlreiche Gliederungen und Einrichtungen mussten wegen der Corona-Pandemie ihre Angebote einschränken und für Mehraufwendungen für Schutz- und Hygienemaßnahmen aufkommen. „Da uns die Auszubildenden besonders am Herzen liegen, haben wir mit ver.di einen gesonderten Verhandlungstisch vereinbart. Hier sollen die individuellen Rahmenbedingungen, die weit über finanzielle Aspekte hinausgehen, detailliert erörtert werden,“ sagt Reuter weiter.

Die Bundestarifgemeinschaft des Deutschen Roten Kreuzes ist eine Arbeitgebervereinigung im Sinne des § 2 Tarifvertragsgesetz und vertritt die Interessen ihrer Mitglieder durch den Abschluss von Tarifverträgen. Derzeitige Mitglieder der BTG sind die Landestarifgemeinschaften der DRK-Landesverbände Baden-Württemberg und Badisches Rotes Kreuz, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein, Rheinland-Pfalz, Saarland und das Generalsekretariat in Berlin sowie die Kreisverbände Cloppenburg, Ostholstein, Soltau und Verden und die DRK-Rettungsdienstgesellschaften in Cloppenburg und Potsdam-Mittelmark als Sondertarifgemeinschaften. Die Tarifverträge der BTG gelten unmittelbar für rund 38.600 Beschäftigte des DRK. Mittelbar sind darüber hinaus ca. 21.000 Rotkreuzschwestern betroffen.

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Presse
news-4838 Thu, 22 Oct 2020 11:20:57 +0000 Einladung zur Pressekonferenz: Humanitärer Kongress über Machtstrukturen und Privilegien https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/einladung-zur-pressekonferenz-humanitaerer-kongress-ueber-machtstrukturen-und-privilegien/ Die Coronakrise gefährdet nicht nur die Gesundheit, sie verschärft auch soziale Ungleichheit. Ähnlich wie die Klimakatastrophe verstärkt sie die ungleiche Verteilung von Lebenschancen, die Kluft zwischen Arm und Reich – nicht nur zwischen globalem Norden und Süden. Diese Probleme beleuchtet der diesjährige Humanitäre Kongress, der vom 26. bis zum 30. Oktober zum ersten Mal online stattfindet. Unter dem Motto „Exposing Power and Privilege in Times of Crisis” werden sich die Teilnehmenden aus dem humanitären Sektor auch kritisch mit dem humanitären System und dem eigenen Handeln auseinandersetzen. Denn auch hier sind Einfluss und Ressourcen häufig ungleich verteilt. In kontroversen Diskussionen wird man versuchen, Lösungen zu finden. Ein Panel widmet sich der „unmöglichen Entscheidung“ der Triage, also die Priorisierung medizinischer Hilfeleistung, in Zeiten der Pandemie. Auch mit der „Schattenepidemie“ geschlechtsbezogener Gewalt wird sich der Kongress befassen.

Ärzte der Welt, das Deutsche Rote Kreuz, Ärzte ohne Grenzen, die Ärztekammer Berlin, Greenpeace und Oxfam laden zur gemeinsamen Pressekonferenz anlässlich des Konferenzbeginns ein:

Am Montag, 26. Oktober, um 11.00 Uhr mit

Mariam Janssen-Yousaf, Ärzte der Welt Deutschland
Christof Johnen, Deutsches Rotes Kreuz
Christian Katzer, Geschäftsführer, Ärzte ohne Grenzen
Marion Lieser, Oxfam Deutschland
Dr. med. Peter Bobbert, Ärztekammer Berlin

Martin Kaiser, Greenpeace Deutschland

Via Zoom: https://zoom.us/j/96520017365?pwd=LzY4aU5WaHA5TjBFa0V6VENsRVNwdz09

Das Programm und die Anmeldung zum Kongress finden Sie hier.

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Presse
news-4837 Tue, 20 Oct 2020 16:00:00 +0000 DRK kritisiert einseitige und tendenziöse Berichterstattung https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-kritisiert-einseitige-und-tendenzioese-berichterstattung/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) kritisiert die Berichterstattung der RTL-Sendung „Team Wallraff“ vom 19. Oktober 2020. „In der Sendung wurde in einem unseriösen und einseitigen Beitrag, gespickt mit vielen Halbwahrheiten, Stimmung gegen das DRK gemacht“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. In einer Stellungnahme heißt es weiter: „Durch die Sendung wird anhand weniger Einzelbeispiele die verdienstvolle Arbeit von mehr als 443.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und mehr als 180.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Misskredit gebracht. Wir sind eine Organisation mit 500 Kreisverbänden und mehr als 4.200 Ortsvereinen, in denen auch Fehler gemacht werden. Hinweisen auf Missstände in unserem Verband müssen wir nachgehen und darüber auf allen Ebenen auch eine offene Diskussion führen.

So distanzieren wir uns zum Beispiel ausdrücklich vom Einsatz aggressiver Haustürwerber. Auch bei der Haustürwerbung muss der Grundsatz der Freiwilligkeit unter allen Umständen gewahrt bleiben.

Unsere Spender und Unterstützer erwarten vom DRK außerdem zu Recht einen professionellen und effizienten Umgang mit den uns anvertrauten Mitteln. Das DRK ist Mitglied im Spendenrat, der ebenfalls regelmäßige Qualitäts- und Transparenzkontrollen durchführt. Darüber hinaus lassen wir uns freiwillig jedes Jahr vom Deutschen Institut für soziale Fragen (DZI) prüfen, um das DZI-Spendensiegel zu erhalten. Anders als in der Sendung suggeriert, legt der DRK e.V. seine Aufwendungen für Werbung, allgemeine Öffentlichkeitsarbeit und Verwaltung offen. Dieser Anteil lag beim DRK nach Angaben des DZI im Jahr 2017 bei 14,56 Prozent der Gesamtausgaben, also weit unter der vom DZI genannten Quote von maximal 30 Prozent.

Auch die Arbeit der Blutspendedienste wurde durch Halbwahrheiten in einem schlechten Licht dargestellt. Die DRK-Blutspendedienste sind die Pioniere des Blutspendewesens in Deutschland – es ist ein seit Jahrzehnten bewährtes System, das auf die Zusammenarbeit von ehren- und hauptamtlichen Kräften fußt. Die Blutspendedienste des DRK decken etwa 75% des bundesweiten Bedarfs an lebensrettenden Blutpräparaten ab und leisten somit einen entscheidenden Beitrag zur Versorgung schwerkranker und verletzter Menschen, die ohne fremdes Blut nicht überleben würden, und damit zum Erhalt des Gesundheitssystems. Wir danken allen Spenderinnen und Spendern sowie ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz. Nur gemeinsam gelingt es, die Versorgung kranker und schwerverletzter Mitmenschen weiterhin zu sichern.“

Aufklärung zur RTL-Sendung „Team Wallraff“​​​​​​​

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News Deutsch
news-4834 Thu, 08 Oct 2020 11:19:28 +0000 Trendsportarten stellen Bergwacht vor neue Herausforderungen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/trendsportarten-stellen-bergwacht-vor-neue-herausforderungen/ Das veränderte Freizeitverhalten der Deutschen, neue Trendsportarten und die Corona-Pandemie stellen die Bergwacht im Deutschen Roten Kreuz (DRK) im 100. Jahr ihres Bestehens vor neue Herausforderungen. „Wir registrieren in den Bergen nun schon seit einigen Jahren eine deutliche Zunahme der Unfälle mit Mountainbikes und anderen Trendsportarten. Jetzt während der Corona-Pandemie beobachten wir, dass sich viele Touristen, die sonst vielleicht Badeurlaub am Mittelmeer machen, beim Wandern in Deutschland überschätzen und zum Beispiel mit Herz- und Kreislaufproblemen zu kämpfen haben“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt anlässlich des 100jährigen Bestehens der Bergwacht. Allein im vergangenen Jahr waren die rund 12.000 ehrenamtlichen Bergretterinnen und Bergretter bundesweit 13.800 mal im Einsatz, um Menschen in Not zu helfen. Mit 37 Prozent (5.080) entfiel der Großteil der Einsätze weiterhin auf Skiunfälle auf der Piste. Unfälle beim Wandern machen mit steigender Tendenz mittlerweile jedoch 20 Prozent (2.770) aller Einsätze aus. „Am deutlichsten ist die Entwicklung bei den Trendsportarten“, sagt DRK-Präsidentin Hasselfeldt. Im Jahr 2012 zählte die Bergwacht 607 Unfälle beim Mountainbiken, im Jahr 2019 waren es bereits 929 – eine Steigerung um gut 50 Prozent. „Vor allem viele Senioren überschätzen ihre Fähigkeiten beim Umgang mit Elektrobikes in schwierigem Gelände“, sagt der Bundesleiter der Bergwacht, Klemens Reindl, dazu.

Steigende Einsatzzahlen verzeichnet die Bergwacht auch beim Paragleiten oder Deltadrachenfliegen: Dort stieg die Zahl der Unfälle von 136 im Jahr 2012 auf 173 im vergangenen Jahr. Insgesamt sei die Bergwacht mit neuen alpinen Rettungstechniken und -gerätschaften und einer modernen Ausbildung jedoch gut für die neue Herausforderungen gewappnet, sagt Reindl.

Nachwuchsprobleme kennt die Bergwacht praktisch keine. „Vor allem bei jungen Leuten ist das Interesse für diese ehrenamtliche Tätigkeit sehr groß“, sagt DRK-Präsidentin Hasselfeldt. Doch nicht alle Interessenten kämen dafür infrage. Denn die Bergretter müssten eine anspruchsvolle zwei- bis dreijährige Ausbildung durchlaufen.

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Presse
news-4833 Wed, 07 Oct 2020 07:04:08 +0000 Festakt zu 100 Jahre Bergwacht abgesagt https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/festakt-zu-100-jahre-bergwacht-abgesagt/ Der geplante Festakt 100 Jahre Bergwacht am Donnerstag, 8.Oktober 2020, in der Bayerischen Vertretung in Berlin wurde durch die Bayerische Vertretung abgesagt. Hintergrund ist die Covid-19-Entwicklung in Berlin (insbesondere in Berlin-Mitte). Das DRK-Generalsekretariat bedauert sehr, dass uns die aktuelle Situation in Deutschland nicht erlaubt, das für die Bergwacht herausragende Jubiläumsjahr entsprechend zu begehen. Mit rund 12.000 Mitgliedern ist die Bergwacht in Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Thüringen tätig.

Der Ursprung der Organisation geht auf die Gründung der Bergwacht zur „Wiederherstellung der Ordnung und Sicherheit in den Bergen“ am 14. Juni 1920 im Hofbräuhaus in München zurück.

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Presse
news-4831 Wed, 30 Sep 2020 07:20:47 +0000 Jugendrotkreuz setzt sich für mehr Beteiligung junger Menschen ein https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/jugendrotkreuz-setzt-sich-fuer-mehr-beteiligung-junger-menschen-ein/ Das Jugendrotkreuz (JRK) spricht sich dafür aus, junge Menschen mehr an gesellschaftlichen und politischen Entscheidungsprozessen zu beteiligen. „Es muss klar werden, dass die heute in Entscheidungspositionen sitzende Generation nicht einfach über die Zukunft kommender Generationen entscheiden sollte, ohne junge Menschen einzubeziehen“, sagt Marcus Janßen, Bundesleiter des JRK, nach der jährlichen Bundeskonferenz des Jugendverbandes des Deutschen Roten Kreuzes, die am vergangenen Wochenende digital stattgefunden hat. Das höchste Entscheidungsgremium des JRK beschloss dazu eine bundesweite Kampagne, die 2022 starten soll. „Ich freue mich sehr über das Votum der Bundeskonferenz. Mit dem Themenkomplex ‚Jugendbeteiligung und Kinderrechte‘ haben wir ein Kampagnen-Thema gewählt, das von Jugendlichen selbst gewünscht und eingebracht wurde. Und dies beschreibt den Kern unseres Auftrages: Jugendverbandsarbeit bedeutet, jungen Menschen Räume zu öffnen, in denen sie selbst bestimmen können. Mit der nächsten Kampagne treiben wir die inner- wie außerverbandliche Diskussion weiter an, wie es gelingen kann, dass junge Menschen aktiv Zukunft gestalten können und gehört werden“, sagt Janßen. Jede gesellschaftliche Diskussion über die Zukunft sei auch ein Diskurs über die Zukunft junger Menschen, gerade in der aktuellen Krisenzeit. Deshalb müssten Kinder und Jugendliche gehört und beteiligt werden. „Dafür setzen wir uns mit der ganzen Kraft unseres Verbandes ein“, sagt Marcus Janßen weiter. Bundesweit zählt das Jugendrotkreuz als eigenverantwortlicher Jugendverband im DRK rund 140.000 Mitglieder.

Die Kampagne mit verschiedenen Aktionsformen soll 2022 starten und drei Jahre lang laufen. Die konkrete Ausarbeitung wird von einer Arbeitsgruppe ehrenamtlich Aktiver des Jugendrotkreuzes übernommen.

Für weitere Informationen zum Deutschen Jugendrotkreuz sowie zur JRK-Bundeskonferenz wenden Sie sich bitte an Maximilian Würdig, JRK-Bildungsreferent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (m.wuerdig(at)drk(dot)de, 030/85404-123).

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Presse
news-4830 Tue, 29 Sep 2020 09:26:40 +0000 Bergwacht feiert 100jähriges Bestehen mit Markus Söder https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/bergwacht-feiert-100jaehriges-bestehen-mit-markus-soeder/ Die Bergwacht im Deutschen Roten Kreuz (DRK) feiert am 8. Oktober 2020 mit einem Festakt in Berlin ihr 100jähriges Bestehen. Die Festrede wird Bayerns Ministerpräsident Markus Söder halten. „Allein im vergangenen Jahr war die Bergwacht bundesweit an mehr als 13.000 Einsätzen beteiligt, um Menschen zu helfen, die beim Wandern, Skifahren oder beim Sport in den Bergen in Not geraten sind. Das ist eine großartige Leistung der Bergretterinnen und Bergretter, die alle ehrenamtlich in ihrer Freizeit aktiv sind“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Mit rund 12.000 Mitgliedern ist die Bergwacht in Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Thüringen tätig. Der Ursprung der Organisation geht auf die Gründung der Bergwacht zur „Wiederherstellung der Ordnung und Sicherheit in den Bergen“ am 14. Juni 1920 im Hofbräuhaus in München zurück.

Das 100jährge Bestehen feiert die Bergwacht am 8.Oktober 2020 um 18 Uhr in der Bayerischen Vertretung in der Behrenstraße 21/22 in Berlin. „Wir freuen uns, dass wir als Festredner den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder gewinnen konnten“, sagt DRK-Präsidentin Hasselfeldt. Moderiert wird die Veranstaltung von DRK-Botschafter Jan Hofer.

Aufgrund der Corona-Bedingungen kann an der Jubiläumsveranstaltung nur eine begrenzte Zahl von Medienvertretern teilnehmen. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei DRK-Pressesprecher Dr. Dieter Schütz, Tel. 0162 200 2029, Email: d.schuetz@drk.de. Das DRK vermittelt im Vorfeld der Feier gerne Gesprächspartner und stellt auch Video- und Fotomaterial zur Verfügung.  

Die Veranstaltung selbst wird per Livestreaming übertragen auf:

https://www.facebook.com/roteskreuz/live/

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Presse
news-4828 Tue, 22 Sep 2020 12:13:00 +0000 DRK trauert um sein Ehrenmitglied Waltraud Schröder https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-trauert-um-sein-ehrenmitglied-waltraud-schroeder/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) trauert um sein Ehrenmitglied Waltraud Schröder, das am 20. September 2020 im Alter von 84 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben ist. „Mit Waltraud Schröder verlieren wir eine engagierte Frau, die sich jahrzehntelang für das Deutsche Rote Kreuz eingesetzt hat. Vor allem durch ihre Arbeit an der Rotkreuz-Basis hat sie sich große Verdienste erworben, aber auch durch ihre Auslandstätigkeiten. Wir werden sie schmerzlich vermissen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Die am 27. Januar 1936 geborene Waltraud Schröder engagierte sich schon früh im Sanitätsdienst des DRK. Von 1964 bis 1973 war sie zunächst Bereitschaftsführerin in Schwarzenbek im Landkreis Herzogtum Lauenburg, dann Kreisbereitschaftsleiterin und von 1983 bis 1996 Landesbereitschaftsführerin im DRK-Landesverband Schleswig-Holstein. Seit 1989 gehörte sie dem Präsidium des Landesverbandes Schleswig-Holstein an, von 1999 bis 2004 als Vizepräsidentin.

Waltraud Schröder erwarb sich jedoch auch durch ihre Auslandstätigkeiten einen Namen. So war sie zum Beispiel im Herbst 1989 Einsatzleiterin in der bundesdeutschen Botschaft in Prag bei der Betreuung ausreisewilliger DDR-Bürger, außerdem hat sie seit 1990 die Patenschaft mit dem Russischen Roten Kreuz in St. Petersburg aufgebaut. Nach der Wiedervereinigung unterstützte sie den neu gegründeten DRK-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern.

1989 erhielt Waltraud Schröder das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland, 1990 das DRK-Ehrenzeichen und 1992 die DRK-Leistungsspange. Seit 2004 war sie Ehrenmitglied des DRK-Landesverbandes Schleswig-Holstein und des DRK e.V.

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Presse
news-4827 Mon, 21 Sep 2020 07:45:22 +0000 DRK fordert bessere digitale Ausstattung für Schulsozialarbeit https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-fordert-bessere-digitale-ausstattung-fuer-schulsozialarbeit/ Gerade während der Corona-Pandemie wird nach Einschätzung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) die Bedeutung der Schulsozialarbeit besonders deutlich. „Die Corona-Krise zeigt, wie sehr sich die Chancenungleichheit bei den Kindern und Jugendlichen im sozialen Raum verschärft und wie defizitär die digitale Ausstattung und die sozialpädagogische Infrastruktur im deutschen Schulsystem aufgestellt sind“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt anlässlich des heutigen Bildungsgipfels im Bundeskanzleramt. Besonders augenfällig sei die Mangelausstattung und Unterfinanzierung der Schulsozialarbeit. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Schulsozialarbeit seien während der Schulschließungen aufgrund der Corona-Pandemie wegen fehlender digitaler Ressourcen nicht in der Lage gewesen, die soziale Anbindung an die Schülerinnen und Schüler aufrechtzuerhalten, sagte Hasselfeldt. Was die Schulsozialarbeit im aktuellen Krisenmodus konkret benötige, sei eine datenschutzrechtlich abgesicherte Infrastruktur sowie eine gleichwertige technische Ausstattung. Dazu zählten mobile Diensttelefone, um Rufbereitschaften außerhalb der Schule sicherzustellen, Videosprechstunden durchzuführen und um außerschulische Unterstützernetzwerke etwa zum Jugendamt, zu Beratungsstellen und zur Schulpsychologie aufrechtzuerhalten.

Der Bundesleiter des Jugendrotkreuzes, Marcus Janßen, weist darauf hin, dass Kinder und Jugendliche in die Entscheidungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, die sie betreffen, auch eingebunden werden müssten. „Das bedeutet auch, dass alle Gesetze und Verordnungen vor Inkrafttreten hinsichtlich der Folgen für die junge Generation geprüft werden müssen“, sagt Janßen. Hierzu gelte es, bestehende Möglichkeiten weiter auszubauen. Zudem bedürfe es neben der Schulsozialarbeit diverser weiterer Angebote in der Kinder- und Jugendhilfe. So könne verhindert werden, dass Kinderrechte wie das Recht auf Bildung von der wirtschaftlichen Stärke einer Familie abhängig und damit zur Privatsache gemacht werden.

Das Jugendrotkreuz ist als eigenständiger Jugendverband des DRK ein kompetenter, ständiger Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche sowie Schulen. Den ausführlichen Brennpunkt zu diesem Thema finden Sie unter: https://drk-wohlfahrt.de/veroeffentlichungen/

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Presse
news-4825 Mon, 14 Sep 2020 11:45:05 +0000 DRK schickt erste Hilfsflüge und Personal nach Lesbos https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-schickt-erste-hilfsfluege-und-personal-nach-lesbos/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat am gestrigen Sonntag und heutigen Montag insgesamt vier Flüge mit Zelten auf die griechische Insel Lesbos geschickt. „Nach dem schlimmen Feuer in Moria hat sich die Lage der geflüchteten Menschen auf der Insel abermals extrem verschlechtert. In Reaktion darauf hat das Deutsche Rote Kreuz gemeinsam mit der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften und dem Griechischen Roten Kreuz begonnen, erste dringend notwendige Hilfsmaßnahmen einzuleiten. In vier Flügen vom Flughafen Leipzig/Halle aus transportieren wir seit gestern insgesamt 500 Familienzelte nach Lesbos. An Bord des gestrigen ersten Fluges war auch ein DRK-Mitarbeiter, der nun vor Ort den Einsatz mit koordiniert. Ermöglicht wird dieses schnelle Anlaufen der Hilfe des DRK durch eine großzügige Spende von fünf Millionen Euro des Volkswagen Konzerns und der Siemens AG“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Die am Sonntag angelieferten Zelte werden bereits heute von Freiwilligen des Griechischen Roten Kreuzes aufgebaut, um einen Teil der mehr als 11.000 Menschen aufzunehmen, die der Brand in Moria Mitte letzter Woche obdachlos gemacht hat.

„Das DRK ist aktuell in der Abstimmung zur Lieferung weiterer dringend benötigter Hilfsgüter. Gemeinsam mit unserer Schwestergesellschaft, dem Griechischen Roten Kreuz, prüfen wir den genauen Hilfsbedarf vor Ort, um weitere Maßnahmen vorzubereiten. Diese sollen sowohl geflüchteten Menschen auf Lesbos als auch in anderen Regionen Griechenlands zugutekommen. Denn der humanitäre Bedarf dieser Menschen ist auch außerhalb von Lesbos groß“, erklärt Reuter.

Die Pressestelle vermittelt gerne Interviews mit dem DRK-Mitarbeiter auf Lesbos.
 

Das DRK bittet um Spenden für die betroffenen Menschen:

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Flüchtlingshilfe Ausland

Jetzt online spenden!

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Presse Flüchtlinge Flüchtlingshilfe Flüchtlinge/Vertriebene Europa Griechenland
news-4824 Fri, 11 Sep 2020 14:59:46 +0000 Volkswagen und Siemens spenden 5 Millionen Euro als Soforthilfe für Flüchtlinge in Moria https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/volkswagen-und-siemens-spenden-5-millionen-euro-als-soforthilfe-fuer-fluechtlinge-in-moria/ Die Siemens AG und der Volkswagen Konzern spenden zusammen 5 Millionen Euro als humanitäre Soforthilfe für geflüchtete Menschen in Moria und Griechenland. Nach dem Großbrand in dem Flüchtlingslager Moria auf Lesbos hat sich die Situation der Menschen dramatisch zugespitzt. Sie sind nur notdürftig auf griechischen Marineschiffen und in provisorischen Zelten untergebracht. Die Mittel erhält das Deutsche Rote Kreuz (DRK), um damit die umfassenden Hilfsaktionen der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung für geflüchtete Menschen in Griechenland zu unterstützen. Die Vorstandsvorsitzenden Joe Kaeser von Siemens und Dr. Herbert Diess von Volkswagen erklärten hierzu: „Wir alle haben erschütternden Bilder aus dem Lager Moria und von der Insel Lesbos gesehen. Die Lage der Flüchtlinge ist bedrückend, die meisten haben ihre wenige Habe verloren. Es fehlt vielfach an dem Nötigsten. In dieser Situation sehen wir es als unsere humanitäre Verantwortung an, den verzweifelten Menschen, den Erwachsenen und vielen Kindern, schnell und unbürokratisch zu helfen. Erfahrene Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz bieten in dieser Situation die Gewähr, dass unsere Hilfe die Bedürftigen schnell erreicht und die Flüchtlinge angemessen betreut und versorgt werden.“

DRK-Generalsekretär Christian Reuter sagte: „Die Spende dieser beiden großen deutschen Industriekonzerne ist ein großartiges Beispiel für Hilfsbereitschaft, Mitmenschlichkeit und praktische Solidarität. Ich bin dankbar, dass die beiden Unternehmen angesichts der Lage auf Lesbos sofort reagiert haben, um die Arbeit der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, die sich seit langem um eine Verbesserung der Flüchtlingssituation in Griechenland bemüht, nachhaltig zu unterstützen."

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News Presse
news-4823 Fri, 11 Sep 2020 11:18:00 +0000 DRK-Stellungnahme zum Lobbyregister https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-stellungnahme-zum-lobbyregister/ Das DRK würde sich freiwillig bei einem Lobbyregister eintragen lassen und dazu verpflichten, mehr Informationen über seine Tätigkeit und Strukturen der Öffentlichkeit bereitzustellen. Eine verpflichtende Registrierung im Lobby-Register würde jedoch unserer Sonderrolle als Auxiliar der Bundesregierung nicht gerecht werden.

Wie andere rechtlich privilegierte Organisationen und Institutionen erwarten wir eine Berücksichtigung der Sonderstellung des DRK und gehen davon aus, dass das DRK von einer Registrierungspflicht ausgenommen wird.

Vollständige DRK-Stellungnahme Lobbyregister

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News
news-4821 Fri, 11 Sep 2020 07:51:00 +0000 DRK rät zu Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse alle zwei Jahre https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-raet-zu-auffrischung-der-erste-hilfe-kenntnisse-alle-zwei-jahre/ Im Notfall Erste Hilfe zu leisten, kann Leben retten. Doch die Kenntnisse darüber sind bei vielen Menschen veraltet: Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) liegt der letzte Erste-Hilfe-Kurs bei mehr als der Hälfte der Befragten (51,4 %) schon über zehn Jahre zurück. Je älter die Befragten sind, desto länger ist der Kurs her. „Die Zahlen deuten darauf hin, dass die meisten seit dem Erlangen des Führerscheins keinen Erste-Hilfe-Kurs mehr absolviert haben. Das ist fatal, denn gerade im Straßenverkehr sollte man wissen, wie man in Notfällen helfen kann – über das Absetzen eines Notrufs 112 hinaus. Wir raten daher Autofahrerinnen und Autofahrern, alle zwei bis drei Jahre die eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tages am 12. September 2020. Viele Menschen wünschen sich sogar eine gesetzliche Pflicht, die vorschreibt, dass Autofahrerinnen und -fahrer in regelmäßigen Abständen einen Erste-Hilfe-Kurs besuchen müssen: laut Studie mehr als zwei Drittel der Befragten (67,1 %). „Wir appellieren hier aber an die Verantwortung aller, ob Verkehrsteilnehmende oder nicht, denn Unfälle können überall passieren, auch beim Sport oder zu Hause“, sagt Hasselfeldt weiter.

Immerhin: Fast zwei Drittel der Befragten (61,3 %) würde sich zutrauen, Wiederbelebungsmaßnahmen an einem Verletzten durchzuführen. Rund ein Drittel (26,6%) würde sich dies nicht trauen. Genau deswegen seien die Erste-Hilfe-Kurse so wichtig, erklärt Hasselfeldt: „Sie helfen dabei, die Scheu zu überwinden, etwas falsch zu machen. In den Schulungen kann man sich in Ruhe auf eine Notsituation vorbereiten und dann im Ernstfall dazu beitragen, dass der oder die Verletzte bestmöglich versorgt wird und dadurch bleibende Schäden verhindert oder verringert werden.“

Erste Hilfe-Kurs suchen

In Zeiten der Corona-Pandemie ist Erste Hilfe weiterhin möglich, auch wenn rund 33 % der Befragten Sorge hätten, sich dabei zu infizieren. „Um eine Ansteckung zu vermeiden, sollten Mund und Nase der hilfebedürftigen Person mit einem Tuch abgedeckt und auch das eigene Gesicht geschützt werden. Den Notruf 112 anzurufen und die Person zu beruhigen, sind wichtige Hilfeleistungen und auch auf Distanz möglich“, erklärt Hasselfeldt.

Die repräsentative Umfrage wurde Anfang August 2020 im Auftrag des DRK vom Meinungsforschungsinstitut Civey durchgeführt.

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Presse
news-4819 Wed, 02 Sep 2020 07:57:33 +0000 DRK fürchtet neue Hürden bei Rechtssicherheit für Notfallsanitäter https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-fuerchtet-neue-huerden-bei-rechtssicherheit-fuer-notfallsanitaeter/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) erachtet die geplante Änderung des Notfallsanitätergesetzes als nicht zielführend, um eine echte Handlungs- und Rechtssicherheit für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter zu schaffen. „Die geplante Reform verfehlt leider das Ziel, den Einsatz invasiver Maßnahmen auch für die Notfallsanitäterinnen und -sanitäter rechtlich zu ermöglichen. Stattdessen stellt es neue Hürden auf, die ihre Arbeit erschweren“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Das DRK setze sich dafür ein, dass die Helferinnen und Helfer gemäß ihres Ausbildungsstandes auch bestimmte medizinische Eingriffe durchführen dürfen. Notfallsanitäterinnen und -sanitäter erreichen den Einsatzort meist vor dem Notarzt und müssen in lebensgefährlichen Situationen lebensrettende Maßnahmen einleiten, um der betroffenen Person zu helfen, zum Beispiel Medikamente verabreichen oder Intubieren. Damit riskieren sie jedoch, sich strafbar zu machen, denn solche invasiven Eingriffe dürfen aufgrund des Heilpraktikergesetzes nur Ärzte durchführen. Notfallsanitäter und -sanitäterinnen können sich zwar auf das Gesetz des rechtfertigenden Notstands berufen, können aber dennoch im Nachhinein für ihre in einer Akutsituation getroffenen Entscheidung verurteilt werden, wenn die Gerichte diese anders bewerten.

Die vom Bundesgesundheitsministerium geplante Reform des Notfallsanitätergesetzes sieht vor, dass Notfallsanitäter und -sanitäterinnen lebensrettende Maßnahmen zwar ergreifen dürfen, dies aber erst dann, wenn eine vorherige ärztliche, auch teleärztliche Abklärung nicht möglich ist. „Eine solche Abklärung würde viel Zeit kosten, in der der Notfallpatient unversorgt bliebe, im schlimmsten Fall sogar versterben könnte. Die Einsatzkräfte müssen alles tun, um Schäden zu verhindern oder zu verringern, mit dem neuen Gesetz würde aber das Gegenteil erreicht werden“, sagt Reuter weiter.

Zudem verlangt die Reform einen hohen zusätzlichen Dokumentationsaufwand seitens der Helferinnen und Helfer, um im Nachhinein nicht haftbar gemacht werden zu können. „Die Notfallsanitäter und -sanitäterinnen durchlaufen eine lange Ausbildung und sind hochqualifiziert. Daher müssen sie in lebensbedrohlichen Situationen auch die notwendigen Maßnahmen durchführen dürfen, um einen Patienten zu retten und Folgeschäden zu vermeiden, auch wenn der Notarzt noch nicht vor Ort ist. Diese Handlungsfreiheit und Rechtssicherheit muss gesetzlich geregelt werden“, sagt Reuter.

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Presse
news-4818 Wed, 26 Aug 2020 12:26:00 +0000 DRK-Präsidentin begrüßt Verlängerung der Suchdienst-Arbeit zum Zweiten Weltkrieg https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-praesidentin-hasselfeldt-begruesst-verlaengerung-der-suchdienst-arbeit-zum-zweiten-weltkrieg/ Noch heute gehen beim Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) jedes Jahr tausende Suchanfragen von Menschen ein, die Aufklärung über das Schicksal ihrer Angehörigen verlangen – Väter, Mütter, Geschwister, die infolge des Zweiten Weltkrieges oder aufgrund von Flucht und Vertreibung vermisst werden. Eigentlich sollte die Arbeit des Suchdienstes zum Zweiten Weltkrieg Ende 2023 auslaufen. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) hat aufgrund des großen Interesses jetzt entschieden, dass die finanzielle Förderung des DRK-Suchdienstes zum Zweiten Weltkrieg durch das BMI bis Ende 2025 fortgesetzt wird. „Wir begrüßen diese Entscheidung sehr, es ist eine Geste der Humanität“, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt am 26. August 2020 auf einer Pressekonferenz in Berlin.

Mit rund 11 Millionen Euro fördert das Ministerium den DRK-Suchdienst jährlich. Aktuell sind 25 von 98 Mitarbeitern in der Schicksalsklärung Zweiter Weltkrieg für den DRK-Suchdienst tätig. Das Bundesinnenministerium finanziert zudem ein Forschungsprojekt des Instituts für Zeitgeschichte in München zur Geschichte des Suchdienstes des DRK. Von unzähligen Menschen fehlte nach dem Zweiten Weltkrieg jede Spur. Das Forschungsprojekt des Instituts für Zeitgeschichte München betrachtet die Geschichte dieser Personen und der Organisation, die sich seit Kriegsende die Klärung des Schicksals der Vermissten zur Aufgabe gemacht hat.

„Mit dem Suchdienst des DRK haben wir einen verlässlichen Partner, dessen völkerrechtlich verbindliche und humanitäre Arbeit bei dem persönlichen Bedürfnis nach Erinnern und Aufarbeiten im Dienste des Gemeinwohls steht. Ich freue mich, dass das BMI die Finanzierung der Suchdienst-Tätigkeit zum Zweiten Weltkrieg um zwei Jahre verlängern wird und die Erforschung der Geschichte des Suchdienstes durch ein renommiertes Institut in Auftrag gegeben hat“, erklärte Dr. Markus Kerber, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, zum Internationalen Tag der Vermissten am 30. August.

Allein im vergangenen Jahr gingen insgesamt 10.091 Anfragen zu Vermissten des Zweiten Weltkriegs beim DRK-Suchdienst ein. „Das Interesse an dem Schicksal ihrer im Krieg oder durch Vertreibung vermissten Angehörigen besteht in vielen Familien ungebrochen fort. Die Informationen des DRK-Suchdienstes schaffen für viele nach jahrzehntelangem Warten Klarheit, was mit ihren Angehörigen passiert ist“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt.

Professor Dr. Magnus Brechtken, stellv. Direktor des IfZ, weist darauf hin, dass der DRK-Suchdienst nach 1945 für Millionen Deutsche eine wichtige Aufgabe übernommen hat: „Innerhalb unserer wissenschaftlichen Forschung beleuchten wir deshalb den besonderen Anteil des DRK-Suchdienstes – auch dank seiner internationalen Vernetzung – an der individuellen Kriegsfolgenbewältigung der Menschen in Deutschland.“

Mehr Informationen: www.drk-suchdienst.de, www.bmi.bund.de und www.ifz-muenchen.de.

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News
news-4806 Wed, 26 Aug 2020 12:18:00 +0000 Gewissheit über den Verbleib des kriegsvermissten Vaters aus russischen Archiven https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/gewissheit-ueber-den-verbleib-des-kriegsvermissten-vaters-aus-russischen-archiven/ Anfang 2020, kurz nach seinem 79. Geburtstag, schreibt Manfred Kropp einen Brief an den DRK-Suchdienst. Er bittet um Auskunft über seinen Vater, Wilhelm Kropp, geboren 1914 in Thiersheim, Oberfranken, seit 1939 Angehöriger der Wehrmacht und im März 1942 auf der Krim verschwunden. Eine erstaunliche Menge an Einzelheiten und Angaben aus der militärischen Laufbahn des Vaters sind der Suchanfrage beigefügt. Manfred Kropp, in bayerischer Mundart und mit der rauen Stimme eines betagten Mannes, erinnert sich, wie es zur Anfrage kam:

"Mein zweiter Sohn wusste, dass der Suchdienst nun neue Auskünfte aus Archiven der Sowjetunion hat und meinte 'Komm, jetzt fragst du nochmal nach'. Und das habe ich getan."

Seit Ende des Zweiten Weltkriegs bis 1990 hat der DRK-Suchdienst Suchanfragen nach Vermissten, die in der Sowjetunion vermutet wurden, an den Suchdienst der Allianz vom Roten Kreuz und Roten Halbmond der Sowjetunion geschickt. Deren personelle Kapazitäten waren geringer als die des DRK-Suchdienstes, so dass diese Anfragen nicht alle bearbeitet werden konnten. Für die Nachforschungen war es daher sehr förderlich, dass der DRK-Suchdienst nach der Perestroika und der Auflösung der damaligen Sowjetunion, selbst direkten Zugang zu den ehemals sowjetischen Archiven erhielt. In den darauffolgenden Jahrzehnten hat der DRK-Suchdienst mit diesen entsprechende Vereinbarungen geschlossen, auf deren Grundlage er kontinuierlich schicksalsklärende Informationen über kriegs- und zivilvermisste Deutsche erhielt und teilweise noch immer erhält.

Detaillierte Ergebnisse

Statt des Hinweises "An der Ostfront verschollen" kann der DRK-Suchdienst den suchenden Familien nach langen Jahren der Ungewissheit nun detailliertere Ergebnisse seiner Nachforschungen übermitteln.

"Ich habe selber keine Erinnerungen an meinen Vater", sagt Manfred Kropp. "Aber er hat immer an meine Mutter geschrieben, auch über seine Einsätze an der Front. Er war wohl in einem Baubataillon, zuerst in Polen, dann in Frankreich und ab 1942 am Feldzug im Osten beteiligt."

Manfred Kropp hat die Bilder und Dokumente des Vaters systematisch gesammelt. Es sind Feldpostbriefe, Fotografien und alle seine selbst verfassten Erinnerungen und Protokolle über seine Einsätze. Seine unterschiedlichen Stationen dokumentierte der Soldat Wilhelm Kropp im Heimaturlaub auf seiner Schreibmaschine und führte darin genau auf, von wann bis wann er an verschiedenen Feldzügen teilnahm. Und von der Front kam stets Post von ihm für seine Frau und seine beiden Söhne.

Die alte Schreibmaschine und den Fotoapparat des Vaters hat Manfred Kropp bis heute aufbewahrt. "Er hat so viel geschrieben, dass ich denke, er hat mehr geschrieben als gekämpft", sagt Manfred Kropp heute mit einem Lächeln.

„Meine Mutter hat nicht viel über ihn gesprochen, wie das bei vielen der Alten war. 'Lass` das sein, das ist Schnee von gestern' und so weiter. Und wenn man eine Frage gestellt hat, hieß es immer 'Das weiß ich nicht mehr.'"

Einige Zeit nachdem der Soldat Wilhelm Kropp gefangen genommen wurde, im März 1942, bekam die Familie ein Schreiben vom leitenden Offizier der Truppe, in dem er bedauere, dass "Willi Kropp" auf der Krim verschwunden sei. Weiter bedankte sich der Offizier bei der Familie für den "Einsatz im Kampf gegen den Bolschewismus".

Der junge Manfred Kropp wuchs auf, in der sicheren Annahme, der Vater sei tot. "Ich weiß, dass das Gebiet auf der Krim voller Minen war. Und ich stellte mir vor, dass er nachts aus der Kaserne gegangen und auf eine Mine getreten ist. Wenn er irgendwie in Gefangenschaft geraten wäre, hätte so ein schreibender Mensch sicherlich einen Brief oder eine Nachricht aus dem Lager organisiert. Und das haben wir nie bekommen. Daher habe ich gedacht, er wäre getötet worden."

Bis 1955 kamen aber immer wieder ehemalige Kriegsgefangene aus dem Osten zurück nach Deutschland. Tausende Familien warteten hoffnungsvoll an den Bahngleisen, ob auch ihr Vater, Sohn oder Bruder dabei wäre. Mittlerweile hatte der DRK-Suchdienst ein Karteikartensystem mit hunderttausenden von Einzeldaten gesammelt, aufgeteilt in zwei Kategorien: "Suchende" – mit Personenangaben derer die nach einem Angehörigen suchen, und "Gesuchte" – mit Auskünften über die vermissten Angehörigen. Der Suchdienst arbeitet bis heute daran, die beiden Kategorien zu verknüpfen und in jedem Einzelfall die betroffenen Familienmitglieder miteinander zu verbinden

Manfred Kropp erinnert sich an lange Stunden vor dem Radio im Haus der Großeltern, wo er aufgewachsen ist, zusammen mit der Mutter und dem zwei Jahre jüngeren Bruder.

"Als ich 14 -15 war, habe ich besonders bei Interviews mit ehemaligen Soldaten oder Gefangenen zugehört, ob sie etwas über meinen Vater sagten. Aber nein, haben sie nicht."

Eine wichtige Quelle, um Informationen aus den Kriegsgefangenenlagern zu erhalten, waren die Gespräche mit ehemaligen Gefangenen, so genannte "Rückkehrerbefragungen". Diese Heimkehrer konnten oftmals nähere Auskünfte zu den Vermissten aus ihren eigenen Reihen geben. 1.921.000 Kriegsheimkehrer wurden bis 1955 befragt. Aber von Wilhelm "Willi" Kropp fehlte jede Spur.

"Ich kann nicht sagen, dass ich darunter gelitten habe, ohne Vater aufzuwachsen", sagt Manfred Kropp heute. "Die Nachkriegszeit war natürlich hart, wie für alle, aber uns ging es allgemein nicht schlecht. Meine Mutter hat ein kleines Anwesen geerbt, hat mit Eisverkauf und Konditoreigebäck immer was dazuverdient.

Nach drei Monaten kommt die Antwort

Aber im Jahr 2020 unternimmt Manfred Kropp dann einen neuen Versuch, motiviert durch die Zuversicht des eigenen Sohnes, dass es auch neue Erkenntnisse über den Verbleib seines Vaters geben könnte. Und in der Tat – binnen dreier Monate kommt Antwort vom DRK-Suchdienst.

"Es war ein dicker, schwerer Briefumschlag. Offensichtlich hatten sie etwas gefunden. Ich wusste nicht, ob ich mich trauen sollte, den Brief zu öffnen."

Nach einleitenden Sätzen und der Rekapitulation des Zugangs zu Archivbeständen der Russischen Föderation teilt der DRK-Suchdienst dann in seinem Schreiben mit:

"Aus der in Russisch abgefassten Gefangenenakte geht hervor, dass Wilhelm Kropp am 19.03.1942 in Wladislawowka, Krim, in sowjetische Gefangenschaft kam und am 18.04.1942 im Lager im Temnikow, Mordwinien, Russische Föderation registriert wurde.

Wilhelm Kropp ist am 03.07.1942 im Hospital des Monetno-Losinowksij Lagers an Pellagra verstorben und wurde auf dem Friedhof des Lagers Losinowskij, Grab Nr. 21/742, bestattet."

Erlösende Gewissheit

Endlich, genaue Daten, auch zur Todesursache und sogar eine Grabstätte – erlösende Gewissheit!

"Da waren Unterlagen und Kopien und alles Mögliche dabei. Aber was mir Gewissheit gab, war ein Fragebogen vom Lager, den mein Vater unterschrieben hatte. Und ich kenne seine Unterschrift von Briefen und so weiter und da war mir klar, dass dies absolut richtig ist. Das war für mich der Moment, wo ich wusste, was passiert ist."

An "Pellagra" sei der Vater verstorben, eine Krankheit, ausgelöst durch Mangelernährung. Dieses Schicksal teilt Wilhelm Kropp mit tausenden anderen Kriegsgefangenen. Manfred Kropp hält die Tatsache, dass der Vater nicht länger als etwa zweieinhalb Monate im Gefangenenlager war, für gut. "Somit ist ihm sicherlich viel Leid erspart worden", sagt er.

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News
news-4817 Wed, 26 Aug 2020 12:10:00 +0000 Der Fall Waldemar Jahr: „Mir ist jetzt leichter ums Herz.“ https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/der-fall-waldemar-jahr-mir-ist-jetzt-leichter-ums-herz/ Das Schicksal ihres im Zweiten Weltkrieg vermissten Vaters Waldemar Jahr hat die heute 81-jährige Heidi Büttner über die vielen Jahrzehnte hinweg nie losgelassen. „Waldemar Jahr war Feldwebel bei der motorisierten Truppe und geriet am 10. Mai 1945 in der Slowakei in russische Gefangenschaft.“ So steht es jedenfalls in gut leserlicher Handschrift auf einer Postkarte, die Heidi Büttners Mutter Ilse Jahr im November 1947 an den Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes geschickt hat. „Wir haben immer gebetet, dass Vater wiederkommen soll, und ich habe nachts auch oft von ihm geträumt. Als Kind hat man immer gehofft, er kommt noch“, erinnert sich die gebürtige Berlinerin Heidi Büttner, geborene Jahr, die seit ihrer Heirat 1961 in Eichwalde im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg wohnt.

Die Hoffnung auf ein Wiedersehen hat sich allerdings nie erfüllt, die innere Unruhe bei Heidi Büttner aber auch nie gelegt. Nach dem Fall der Mauer und des Eisernen Vorhangs hat sie im Jahr 1995 eine eigene Suchanfrage an den DRK-Suchdienst gestellt, weil damals die russischen Archive dem DRK-Suchdienst direkten Zugriff auf Akten über ehemalige deutsche Kriegsgefangene ermöglichten und die Medien darüber berichteten – vergeblich.

75 Jahre nach Kriegsende

Einen erneuten Anlauf unternahm sie im Sommer 2019 über den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, dem allerdings keine eigenen Erkenntnisse vorlagen und der an den DRK-Suchdienst verwies. Diesmal hatte Heidi Büttner mehr Glück. Am 9. Oktober 2019 – fast 75 Jahre nach Kriegsende – erhielt sie vom DRK-Suchdienst ein Schreiben, das Klarheit brachte: Aus russischen Archivbeständen ging hervor, dass Waldemar Jahr als Kriegsgefangener im Spezialhospital Nr. 1631 in Subowa Poljana in Russland – südöstlich von Moskau gelegen - registriert war und dort bereits am 18. September 1945 an Dystrophie gestorben ist: Wie bei vielen anderen deutschen Kriegsgefangene waren Hunger und Unterernährung die Todesursache. Heidi Büttner weiß jetzt auch, dass ihr Vater auf einem zum Spezialhospital „dazugehörigen Friedhof im Quadrat Nr. 2, Grab Nr. 28“ am 20. September 1945 bestattet wurde. Eine Kopie der noch erhaltenen russischen Kriegsgefangenenakte bekam sie mitgeliefert.

"Ich kann jetzt anders an meinen Vater denken."

Was ging ihr durch den Kopf, als sie den Brief des DRK-Suchdienstes in den Händen hielt? „Ich war erstmal platt. Ich habe mich gefreut, als die Nachricht eintraf. Es war eine verhaltene Freude, die Nachricht musste erst ankommen, es dauerte Tage“, erzählt sie. „Mir ist jetzt leichter ums Herz. Ich kann jetzt anders an meinen Vater denken.“

Dabei ist die konkrete Erinnerung an ihren Vater, der als Angestellter der Reichsbank in Berlin arbeitete, nur noch schwach ausgeprägt. Bei Kriegsende war Heidi Büttner gerade einmal sechs Jahre alt. „Mein Vater war streng, er stammte aus einer Offiziersfamilie und hat sich auch freiwillig zum Kriegseinsatz gemeldet“, sagt sie. Über die Umstände, wie Waldemar Jahr in Kriegsgefangenschaft geraten ist, gibt es unterschiedliche Angaben. Ein Kriegsheimkehrer will ihn im Sommer 1945 im Lager Odessa gesehen haben, ein anderer erklärte, dass er im Herbst 1945 im Waldlager Tula an Ruhr erkrankt sei. Die russische Akte enthält leider keine genauen Angaben dazu, sie wurde erst nach Waldemar Jahrs Tod von der Verwaltung des Kriegsgefangenenlagers angelegt. Eine im Jahr 1959 gestellte Anfrage vom Suchdienst des DRK an das Russische Rote Kreuz wurde negativ beantwortet.

Heidi Büttner selbst erlebte bei Kriegsende ereignisreiche Monate im damaligen Landkreis Arnswalde südöstlich von Stettin im heutigen Polen. Als die Situation in der Hauptstadt Berlin durch die zahlreichen Fliegerangriffe der Amerikaner und Briten immer schwieriger wurde, verließ ihre Mutter mit den insgesamt vier Kindern im September 1943 das Zuhause im Berliner Stadtteil Oberschöneweide und zog ins vermeintlich sichere Kratznick. Als das Gebiet dort im Februar 1945 von russischen Truppen erobert wurde, brachte sich die Mutter mit den Kindern vorübergehend im Wald in Sicherheit. „Hier lebten wir unter drei Tannen zehn Tage und elf Nächte mit einer Tagesration von zwei Scheiben Dauerwurst und Quellwasser“, erzählt Heidi Büttner. Seither weiß sie auch, was Hunger bedeutet: „Unsere Mutter erzählte später, meine Zwillingsschwester und ich hätten damals Ärmchen gehabt so dünn wie Besenstiele.“

Im Juni 1945 gelang der Familie dann mit dem Leiterwagen die heimliche Flucht nach Berlin. Zu ihrer großen Freude war ihr Haus in Berlin-Oberschöneweide von den schweren Kriegszerstörungen verschont geblieben. „Das war ein ganz großes Geschenk“, sagt Heidi Büttner. Was die Familie nicht wusste: Waldemar Jahr - damals 40 Jahre alt - hatte zu diesem Zeitpunkt nur noch wenige Monate zu leben.

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News
news-4815 Mon, 24 Aug 2020 07:54:01 +0000 DRK alarmiert: Nicht mal jeder Zweite traut sich Wasserrettung zu https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-alarmiert-nicht-mal-jeder-zweite-traut-sich-wasserrettung-zu/ Die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist alarmiert: Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des DRK traut sich nicht einmal jeder zweite Befragte zu, jemanden aus einer Notsituation im Wasser zu retten (44,8 Prozent). „Das sind besorgniserregende Zahlen. Wir appellieren daher dringend, die eigenen Schwimmfähigkeiten zu verbessern und raten zusätzlich dazu, einen Rettungsschwimmkurs zu absolvieren – das gilt nicht nur für Eltern, sondern für alle, die sich am oder im Wasser aufhalten. Es ist wichtig, sich nicht vor der Hilfe in einer Notsituation zu scheuen und zu wissen, wie man über den Notruf hinaus Leben retten kann“, sagt Andreas Paatz, Bundesleiter Wasserwacht beim Deutschen Roten Kreuz. Mehr als zwei Drittel (68,6 Prozent) der Befragten legt Wert darauf, dass eine Badestelle von Rettungsschwimmern bewacht wird. Rund 24 Prozent, darunter besonders die männlichen Befragten zwischen 18 und 39 Jahren, ist das nicht wichtig. „Fast täglich berichten Medien über vermisste, verunglückte oder gar verstorbene Badegäste in Flüssen, Seen und im Meer. Viele dieser Unfälle könnten verhindert werden, wenn die Menschen an bewachten Badestellen ins Wasser gehen würden. Die Umfrage zeigt, dass viele sich eine Sicherung der Gewässer durch Rettungsschwimmer wünschen. Wir appellieren daher, auch nur solche Badestellen aufzusuchen“, sagt Paatz.

Erfreulich ist, dass die Mehrheit der Befragten die allgemeinen Baderegeln kennt und diese auch befolgt, nämlich 81,3 Prozent. Nur 10,5 Prozent halten sich nicht daran, auch hier vor allem Männer zwischen 18 und 39 Jahren. „Die meisten Badeunfälle hängen mit Leichtsinn und Überschätzung der eigenen Schwimmfähigkeiten zusammen. Die Baderegeln geben wichtige Verhaltenstipps für die eigene Sicherheit im Wasser und die der Mitbadenden. Sie anzuwenden kann Leben retten“, sagt Paatz weiter.

Die repräsentative Umfrage wurde Mitte August 2020 im Auftrag des DRK vom Meinungsforschungsinstitut Civey durchgeführt, dabei wurden 2.500 Menschen in Deutschland befragt.

Die rund 140.000 Ehrenamtlichen der Wasserwacht sichern 3000 deutsche Badegewässer und retten jährlich rund 250 Menschen vor dem Ertrinken. Informationen zur Wasserwacht und zu Schwimmkursen finden Sie hier.

Die Pressestelle vermittelt gern Interviews mit Andreas Paatz.

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Presse
news-4814 Mon, 17 Aug 2020 10:59:42 +0000 DRK: Immer mehr Angriffe auf Gesundheitspersonal https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-immer-mehr-angriffe-auf-gesundheitspersonal/ Gesundheitspersonal, das im Rahmen der Corona-Pandemie im Einsatz ist, wurde in den vergangenen Monaten in verschiedenen Ländern vermehrt Opfer von verbaler und körperlicher Gewalt. Zum Welttag der Humanitären Hilfe am 19. August 2020 mahnt das Deutsche Rote Kreuz (DRK), humanitäre Helferinnen und Helfer nicht aufgrund ihrer Arbeit zu stigmatisieren und Angriffe auf sie zu stoppen. „Diese Menschen riskieren ihre eigene Gesundheit für uns alle, indem sie Covid-19-Patienten behandeln und eine Weiterverbreitung des Virus verhindern. Sie dürfen nicht dafür bestraft werden, dass sie sich in solch einer herausfordernden Situation mit ganzer Kraft für andere Menschen einsetzen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat, zusammen mit anderen Hilfsorganisationen, zwischen dem 1. Februar und dem 3. August 2020 611 Vorfälle in mehr als 40 Ländern Afrikas, Asiens, Amerikas und des Mittleren Ostens dokumentiert, die in direktem Zusammenhang mit Covid-19 standen. Die Dunkelziffer dürfte allerdings weitaus höher sein. Rund zwei Drittel der Fälle richtete sich gegen Gesundheitspersonal und 22 Prozent gegen Patienten, die wegen Covid-19 in Behandlung waren. „Ärzte und Krankenpfleger wurden mit Bleichmittel übergossen, mit Steinen und Metallstangen geschlagen, sogar ein tödlicher Angriff auf einen Rettungswagen im Covid-19-Einsatz ist bekannt. Teilweise wurden Helfer, die in Gemeinden über Maßnahmen zur Vermeidung einer Ansteckung mit dem Coronavirus informieren wollten, verdächtigt, das Virus selbst zu verbreiten, und deswegen bedroht, ausgegrenzt und vertrieben“, sagt Hasselfeldt weiter.

Gründe für die Stigmatisierung und Angriffe sind neben der Angst vor einer Ansteckung auch Wut und Trauer über den Tod von an Covid-19 erkrankten Familienmitgliedern, für den immer wieder Gesundheitspersonal verantwortlich gemacht wird. Auch Stress aufgrund von Ausgangsbeschränkungen und daraus resultierender wirtschaftlicher Probleme sowie Unwissen und falsche Informationen über Covid-19 spielen eine Rolle. „Deswegen ist es wichtig, dass in allen Ländern seriös über das Virus informiert wird und Helferinnen und Helfer geschützt werden. Die Angriffe haben Auswirkungen auf die körperliche und mentale Gesundheit der betroffenen Personen und führen dazu, dass sie ihre Arbeit nicht oder nur eingeschränkt durchführen können – und das oft in ohnehin überlasteten Gesundheitssystemen“, sagt Hasselfeldt. Dies gelte nicht nur in Bezug auf die Corona-Pandemie, sondern auf die Arbeit humanitärer Helferinnen und Helfer allgemein, die immer wieder durch gezielte Angriffe, etwa auf Gesundheitseinrichtungen in Konfliktregionen, verletzt oder getötet werden – ein Verstoß gegen das Humanitäre Völkerrecht.

Informationen zur Corona-Auslandshilfe des DRK finden Sie hier.

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Presse
news-4813 Fri, 14 Aug 2020 08:10:00 +0000 DRK verstärkt Hilfe für Beirut und ruft weiter zu Spenden auf https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-verstaerkt-hilfe-fuer-beirut-und-ruft-weiter-zu-spenden-auf/ Nahezu die halbe Stadt wurde durch die schwere Explosion in Beirut Anfang letzter Woche erheblich beschädigt, darunter auch wichtige Gesundheitseinrichtungen. „Seit der furchtbaren Katastrophe am 4. August hat das Libanesische Rote Kreuz bereits über 20.000 Menschen versorgt, unter anderem mithilfe von rund 50 medizinischen Notfall-Teams, mehreren mobilen medizinischen Einheiten und psychosozialen Diensten. Bisher wurden über 3.000 Menschen vom Rettungsdienst unserer Schwestergesellschaft versorgt und transportiert. In dieser äußerst schwierigen Lage in Beirut und im gesamten Land muss es für die internationale Hilfe das Gebot der Stunde sein, die lokalen humanitären Akteure wie das Libanesische Rote Kreuz zu stärken und ihre Handlungsfähigkeit in der Versorgung der Menschen auszubauen. Das Deutsche Rote Kreuz benötigt weiterhin dringend Spenden, damit wir unsere Hilfe für die betroffenen Menschen in Beirut fortsetzen und verstärken können“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Um in der insgesamt immer noch chaotischen Situation vor Ort gezielt Hilfe zu leisten, unterstütze das DRK-Büro in Beirut das Libanesische Rote Kreuz technisch bei der Koordination bedarfsorientierter Nothilfe. Die Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Roten Kreuz und dem Libanesischen Roten Kreuz konzentriere sich dabei momentan auf Basisgesundheitsdienste, psychosoziale Unterstützung, Hygieneversorgung, Notunterkünfte und den Schutz vor einer Weiterverbreitung des Coronavirus, sagt Reuter weiter.

Am vergangenen Samstag hatte das DRK in einer ersten großen Lieferung 43 Tonnen dringend benötigter Hilfsgüter mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes nach Beirut gebracht. Am Mittwoch übergab Bundesaußenminister Heiko Maas neben einem Scheck über eine Million Euro auch weitere Hygienepakete des DRK für das Libanesische Rote Kreuz.

Die Pressestelle vermittelt gerne Interviews mit DRK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Soforthilfe Beirut

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Presse
news-4812 Tue, 11 Aug 2020 09:00:00 +0000 Hitzewelle: DRK gibt Hitzetipps https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/hitzewelle-drk-gibt-hitzetipps/ Die aktuelle Hitzewelle mit konstant hohen Temperaturen von tagsüber über 30 Grad birgt erhebliche gesundheitliche Gefahren. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) rechnet deshalb vermehrt mit Hitzenotfällen – besonders bei älteren oder kranken Menschen. DRK-Bundesarzt Prof. Dr. Peter Sefrin gibt deshalb folgende Hinweise: „Wichtig ist bei Hitze, mehr zu trinken. Die tägliche Trinkmenge von rund 1,5 bis 2 Litern sollte mindestens um einen Liter erhöht werden. Die Trinkmenge ist aber auch von der körperlichen Aktivität abhängig – wer in der Hitze arbeitet, muss mehr trinken. Da bei älteren Menschen oft das Durstgefühl verloren geht, haben sie schon unter normalen Umständen kaum eigenen Antrieb zu trinken. Bei Hitze verschärft sich das Problem, denn es wird mehr Flüssigkeit durch Schwitzen ausgeschieden. Kranke Menschen sind bei Hitze ebenfalls besonders gefährdet, da bestimmte Medikamente entwässernd wirken. Der Alkoholkonsum sollte unbedingt eingeschränkt werden, da er – bei Jung und Alt – zu vermehrtem Flüssigkeitsverlust führt.

Vorsicht vor direkter Sonneneinstrahlung. Vermeiden Sie längere Aufenthalte in der Sonne und körperliche Anstrengungen. Bewegungen in warmer Umgebung bedeuten eine Doppelbelastung des Kreislaufs. Kleinkinder und Senioren dürfen keinesfalls der direkten Sonne ausgesetzt werden. Deshalb ist der Sonnenhut für kleine Kinder und ältere Menschen, evtl. mit einem Nackenschutz, ein Muss. Bei Aktivitäten im Freien unbedingt an Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und lichtdichte Kleidung denken, die den Schweiß aufnehmen kann und wärmedurchlässig ist.

Wohnräume sollten möglichst kühl gehalten und am Abend oder in der Früh gut durchlüftet werden. Tagsüber sollte das Eindringen von Wärme durch zugezogene Vorhänge, geschlossene Fenster und Türen verhindert werden.

Erste Hinweise für einen Hitzenotfall können Kopfschmerzen, Schwindel, aber auch ernste Kreislaufprobleme, ein plötzlicher Kreislaufkollaps sein. Hier helfen gekühlte, elektrolythaltige Getränke, wie Apfelsaftschorle. Durch das Ablegen überflüssiger oder das Öffnen beengender Kleidung kann ein Wärmestau verhindert werden. Sorgen Sie bei Hitzschlag oder Hitzeerschöpfung für Kühlung durch kalte Umschläge und das Zufächeln von Luft. Wenn sich der Zustand der oder des Betroffenen durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht bessert, rufen Sie den Rettungsdienst (Tel. 112).“

Die Pressestelle vermittelt Prof. Sefrin gerne für Interviews.

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Presse
news-4811 Sat, 08 Aug 2020 08:50:50 +0000 DRK fliegt 43 Tonnen Hilfsgüter nach Beirut https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-fliegt-43-tonnen-hilfsgueter-nach-beirut/ Vier Tage nach der verheerenden Explosion in Beirut mit mehr als 130 Toten und Tausenden Verletzten hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) am Samstag in Berlin 43 Tonnen Hilfsgüter mit einem Airbus A300F auf den Weg nach Beirut geschickt. „Wir sind froh, dass wir den Menschen in der libanesischen Hauptstadt mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes so schnell helfen können. Die Lage vor Ort ist katastrophal. Bis zu 300.000 Menschen haben durch die Explosion ihre Wohnungen verloren. Deshalb wird dieser Hilfstransport sicherlich nicht der letzte sein“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Der Hilfsflug startete am Samstagnachmittag auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld und sollte in der Nacht in Beirut landen. Insgesamt unterstützt das Auswärtige Amt das DRK mit mehr als 1,5 Millionen Euro. Die 43 Tonnen Hilfsgüter, die das DRK nach Beirut fliegt, entsprechen in etwa der Ladung von sechs großen LKWs mit Anhänger. Darunter befinden sich Erste-Hilfe-Sets, Verbandsmaterialien, Decken, Werkzeuge für den Aufbau von Notunterkünften, Küchenutensilien, Eimer, Hygienepakete sowie medizinische Hilfsgüter und Covid-19-Schutzausstattung wie Masken und Schutzanzüge. Darüber hinaus sollen die Freiwilligen des Libanesischen Roten Kreuzes unterstützt werden.

„Die Tragödie am vergangenen Dienstag verschärft die bereits zuvor äußerst schwierige Lage im Land weiter. Unsere Schwestergesellschaft, das Libanesische Rote Kreuz, mit der wir seit langem eng verbunden sind, leistet in dieser akuten Notlage Außergewöhnliches. Sowohl das ganze Ausmaß der Katastrophe als auch die mittel- und langfristigen Folgen sind noch nicht absehbar“, sagt Reuter. Das Deutsche Rote Kreuz rufe dringend zu Spenden auf. Der Bedarf an internationaler Unterstützung für die Menschen im Libanon bleibe auf Monate hinaus sehr groß.

Aktuelles Fotomaterial vom Beladen des Flugzeugs finden Sie in Kürze unter: https://pressefotos.drk.de

Weitere Informationen: https://www.drk.de/hilfefuerbeirut

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:

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news-4810 Wed, 05 Aug 2020 11:05:31 +0000 Rotes Kreuz im Dauereinsatz in Beirut: DRK bietet Hilfe an https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/rotes-kreuz-im-dauereinsatz-in-beirut-drk-bietet-hilfe-an/ Nach der schweren Explosion im Hafen von Beirut gestern Abend mit Dutzenden Toten und Tausenden Verletzten ist das Libanesische Rote Kreuz (LRK) im Dauereinsatz. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat seiner Schwestergesellschaft umgehend Unterstützung angeboten. „Wir sind schockiert und zutiefst bestürzt angesichts einer Katastrophe dieses gewaltigen Ausmaßes. Wir haben selbst mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort, von denen eine Person leicht verletzt, aber gut versorgt ist. Auch Wohnungen unserer Mitarbeiter sind von den Zerstörungen betroffen. Es wird davon ausgegangen, dass infolge der massiven Detonation tausende Menschen obdachlos geworden sind. Gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt und dem Libanesischen Roten Kreuz stimmen wir uns momentan zu Hilfsmaßnahmen ab, um unsere Schwestergesellschaft schnellstmöglich unterstützen zu können. Mit ihr verbindet uns eine jahrelange enge und vertrauensvolle Partnerschaft. Aus dem ganzen Land wurden Rettungskräfte des Libanesischen Roten Kreuzes zusammengezogen. Ihnen und ihrem unermüdlichen Einsatz in dieser akuten Notlage gilt unser allergrößter Respekt. Das DRK ruft zu Spenden für die betroffenen Menschen in Beirut auf“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Viele Krankenhäuser in der libanesischen Hauptstadt seien hoffnungslos überlastet und mussten aufgrund der Corona-Pandemie schon vor der aktuellen Katastrophe unter äußerst erschwerten Bedingungen arbeiten, sagt Reuter weiter.

In Beirut befindet sich auch das DRK-Büro für den Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika, von dem aus die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes in der Region koordiniert wird. Das DRK unterstützt seit Jahren Ambulanzstationen des LRK im ganzen Land und stellt für die medizinischen Teams seiner Schwestergesellschaft medizinisches Verbrauchsmaterial und Ambulanzfahrzeuge zur Verfügung. Zudem hilft das Deutsche Rote Kreuz dem LRK seit Beginn der Syrienkrise beim Betrieb und der Modernisierung des Blutbankwesens.

Die Pressestelle vermittelt gerne Interviews mit DRK-Mitarbeitern vor Ort.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:

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news-4809 Wed, 05 Aug 2020 06:56:11 +0000 DRK-Wasserwacht: Schwimmkurse in Schulen flächendeckend anbieten https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-wasserwacht-schwimmkurse-in-schulen-flaechendeckend-anbieten/ Die Nachrichten über tödliche Badeunfälle reißen nicht ab. Unter den Todesopfern sind auch viele Kinder und Jugendliche. Zum Beginn des neuen Schuljahres fordert die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Schwimmunterricht deutschlandweit an allen Schulen anzubieten und durchzuführen. „Der Schwimmunterricht ist gesetzlich fest in den länderspezifischen Lehrplänen verankert, wird aber nicht flächendeckend umgesetzt – weil es nicht mehr genügend Bäder gibt, die Anfahrtswege dadurch oft zu lang für eine Schwimmstunde sind, oder weil Schwimmlehrer fehlen. Das muss sich ändern, damit Kinder aller Bevölkerungsgruppen schwimmen lernen können“, sagt Andreas Paatz, Bundesleiter der DRK-Wasserwacht. Aufgrund der Corona-Pandemie konnten dieses Jahr bisher kaum Schwimmkurse stattfinden. „Dadurch fehlt es vielen Kindern und Jugendlichen an Wissen und Übung im Wasser. „Das muss schnell nachgeholt werden, denn nur so können sie lernen, sich sicher im Wasser aufzuhalten und auf Gefahren wie Strömungen oder Sog zu reagieren. Eine angemessene Selbsteinschätzung kann Leben retten“, sagt Paatz.

Das gelte für Jung und Alt, sagt Paatz weiter: „Die meisten Badeunfälle hängen mit Überschätzung der eigenen Schwimmfähigkeit und Leichtsinn zusammen und passieren in natürlichen Gewässern wie Meeren, Seen und Flüssen. Diese sind nicht immer durch eine Badeaufsicht bewacht, wir appellieren daher an alle, nur an gesicherten Badestellen ins Wasser zu gehen und die Baderegeln zu beachten: Niemals allein ins Wasser gehen, sondern mindestens zu zweit. Vorher abkühlen, nie mit vollem Magen oder unter Alkoholeinfluss baden. Andere nicht schubsen oder untertauchen, nie in unbekanntes oder trübes Gewässer springen. Absperrungen und Bojen beachten, Booten nicht zu nah kommen.“

Eltern sollten ihre Kinder nie aus den Augen lassen, Nichtschwimmer sollten am Ufer bleiben. „Als schwimmfähig gilt erst, wer mindestens das Schwimmabzeichen Bronze hat, also mindestens 200 Meter dauerschwimmen, 2 Meter tief tauchen und kopfwärts ins Wasser springen kann“, sagt Paatz weiter.

Die rund 140.000 Ehrenamtlichen der Wasserwacht sichern 3000 deutsche Badegewässer und retten jährlich rund 250 Menschen vor dem Ertrinken. Die Wasserwacht bietet deutschlandweit Schwimmkurse an, die Sie hier finden.

Die DRK-Pressestelle vermittelt gern Interviews mit Andreas Paatz.

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news-4808 Mon, 03 Aug 2020 10:17:10 +0000 DRK mahnt: Atomwaffen vollständig ächten https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-mahnt-atomwaffen-vollstaendig-aechten/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung erinnern in dieser Woche an den 75. Jahrestag der Atomwaffeneinsätze in Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945. „Der Einsatz von Atomwaffen verursachte entsetzliche Zerstörung und furchtbares Leid, das aufgrund der langfristigen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, Umwelt und Entwicklung bis heute andauert. Diese schreckliche Erfahrung mahnt uns eindringlich, uns weiterhin für die vollständige Ächtung von Atomwaffen einzusetzen, damit diese nie wieder zum Einsatz kommen“, sagt DRK-Vizepräsident Dr. Volkmar Schön. „Die Atomwaffeneinsätze in Hiroshima und Nagasaki führten zu einer humanitären Katastrophe von bis dahin beispiellosem Ausmaß. Die Detonationen töteten Zehntausende Menschen, zerstörten weite Teile beider Städte und hinterließen für die Überlebenden verheerende Bedingungen. Weitere Zehntausende starben in den Jahren danach an den Folgen einer Strahlenkrankheit. Das Japanische Rote Kreuz und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) erlebten die katastrophalen Auswirkungen des Atomwaffeneinsatzes unmittelbar, als sie unter schwierigsten Bedingungen versuchten, den Opfern zu helfen“, sagt Schön weiter. In den letzten sieben Jahrzehnten wurden in Krankenhäusern des Japanischen Roten Kreuzes Tausende von Überlebenden und ihre Nachkommen versorgt.

Basierend auf diesen Erfahrungen und der Erkenntnis, dass angemessene medizinische und humanitäre Hilfe im Falle eines Atomwaffeneinsatzes kaum zu leisten ist, engagiert sich die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung seit 1948 für die Ächtung von Atomwaffen und ihres Einsatzes. Der im Juli 2017 angenommene Vertrag über das Verbot von Atomwaffen basiert auf dem humanitären Völkerrecht und untersagt erstmals völkervertragsrechtlich den Einsatz von Atomwaffen. „Zusammen mit dem Atomwaffensperrvertrag, dem Kernwaffenteststoppvertrag und regionalen Abkommen zu nuklearwaffenfreien Zonen kann er einen wesentlichen Beitrag für eine Welt ohne Atomwaffen leisten. Die Jahrestage der Atomwaffeneinsätze in Hiroshima und Nagasaki erinnern daran, dass das mit dem Einsatz von Atomwaffen verbundene Leid das denkbar stärkste Argument ist, weiter entschieden für eine Welt ohne Atomwaffen einzutreten“, sagt Schön.

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news-4807 Fri, 31 Jul 2020 08:25:20 +0000 DRK fordert: Freiwilligendienste attraktiver gestalten https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-fordert-freiwilligendienste-attraktiver-gestalten/ Vor dem Start der Freiwilligendienste am 1. September ruft das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Interessierte auf, sich auf noch verfügbare Plätze zu bewerben, und fordert bessere Rahmenbedingungen für den freiwilligen Einsatz. „Die Corona-Pandemie zeigt deutlich, wie wichtig ehrenamtliches und freiwilliges Engagement für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft ist. Wir begrüßen daher auch die Debatte um ein Pflichtjahr für alle und einen ‚Freiwilligen Wehrdienst im Heimatschutz‘. Was wir jedoch ablehnen, ist ein Wettbewerb der Angebote für Freiwilligendienste, der vor allem über monetäre Anreize geführt wird“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Der geplante „Freiwillige Wehrdienst im Heimatschutz“ bei der Bundeswehr soll mit circa 1.550 Euro pro Monat vergütet werden. Teilnehmer der „klassischen“ Freiwilligendienste wie das Freiwillige Soziale Jahr, das Freiwillige Ökologische Jahr, der Bundesfreiwilligendienst oder der Internationale Freiwilligendienst erhalten derzeit ein Taschengeld von wenigen hundert Euro. „Der Unterschied bei der Vergütung ist zu groß. Es darf nicht der Eindruck eines Zwei-Klassen-Systems zwischen zivilem und militärischem Dienst entstehen, der zu Frustration bei denjenigen führen könnte, die sich im Rahmen der Freiwilligendienste in der Altenpflege, in Kitas, in der Jugendhilfe oder anderen sozialen Bereichen engagieren“, sagt Hasselfeldt weiter.

Um die Vergütung nicht zu sehr in den Vordergrund zu rücken, aber die Freiwilligendienste dennoch attraktiver und für Menschen aus allen Bevölkerungsgruppen zugänglich zu machen, fordert das DRK neben einer Erhöhung des Taschengelds auch kostenlose Bahn- und ÖPNV-Tickets für alle Freiwilligen. „Außerdem schlagen wir vor, die schulischen Abschlussnoten nach einem absolvierten Freiwilligendienst im Nachgang um 0,2 Punkte zu verbessern sowie einen Rentenpunkt für ein Jahr Freiwilligendienst zu veranschlagen“, sagt Hasselfeldt. 

Das Deutsche Rote Kreuz stehe einem Dialog zwischen Politik, Wohlfahrtsverbänden und allen anderen Beteiligten über neue, gemeinsame Ansätze offen gegenüber, um die Freiwilligendienste attraktiver zu gestalten. Das DRK bietet allein im Freiwilligen Sozialen Jahr 12.000 Plätze an – mehr als jeder andere Wohlfahrtsverband. Hinzu kommen rund 3.000 Plätze beim Bundesfreiwilligendienst.

Informationen zu den Freiwilligendiensten gibt es hier.
Den aktuellen "Brennpunkt Wohlfahrt" finden Sie hier.

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Presse
news-4816 Tue, 14 Jul 2020 13:10:00 +0000 Jette Joop designt Mund-Nasen-Masken zugunsten der Corona-Nothilfe https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/jette-joop-designt-mund-nasen-masken-zugunsten-der-corona-nothilfe/ Eine besondere Kollektion, die doppelt hilft: DRK-Botschafterin Jette Joop hat Corona-Schutzmasken in Kooperation mit dem Handelsunternehmen Lidl entworfen, die ab dem 20. Juli in allen deutschen Lidl-Filialen erhältlich sind. Das Highlight: Ein Teil des Verkaufserlöses fließt in die DRK Corona-Nothilfe. „Masken überall dort zu tragen, wo es empfohlen wird, ist wichtig. Dann stehen wir die Corona-Pandemie auch weiterhin gut durch. Mit dem Kauf einer Maske aus meiner neuen Kollektion werden zudem diejenigen unterstützt, die dort helfen, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird. Denn: Ein Teil des Verkaufserlöses fließt direkt in die Corona-Nothilfe des Deutschen Roten Kreuzes."

Designerin und DRK-Botschafterin Jette Joop

Seit Beginn der Pandemie sind tausende ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des DRK im Einsatz, um die deutsche Bevölkerung und die Behörden zu unterstützen. Mit einem Teil des Erlöses aus dem Verkauf unterstützt Lidl die DRK Corona-Nothilfe .

Design für die gute Sache

Die Design-Masken sind zugleich auch Modeaccessoire: Jette Joops Kollektion für Erwachsene variiert in Streifen, Camouflage und Blumenmuster; die Masken für Kinder zieren Dinosaurier, Schmetterlinge und Piraten. Der Clou: In jedem Doppelpack ist eine mit Textilmalstift selbst auszumalende Maske enthalten. „Besonders Kinder haben durch das Personalisieren ihrer Masken eine Gelegenheit, sich dem Thema nochmal anders anzunähern“, erklärt Jette Joop die Idee dahinter.

Die zweilagigen Baumwoll-Masken sind bei 60 Grad waschbar und mit dem Oeko-Tex-Standard ausgezeichnet. Ein Zweierpack mit Erwachsenen- oder Kinder-Masken kostet 4,86 Euro bzw. 3,89 Euro.

Zur Auswahl der Masken

Jette Joop ist seit 2003 Kinderbotschafterin des Deutschen Roten Kreuzes. In Ihr Engagement bringt sie auch immer wieder ihr Talent als Designerin mit ein: https://www.drk.de/das-drk/prominente-unterstuetzer/jette-joop/

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Prominente News
news-4804 Thu, 09 Jul 2020 10:10:00 +0000 Jeder Angriff auf Rettungskräfte ist einer zu viel https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/jeder-angriff-auf-rettungskraefte-ist-einer-zu-viel/ DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt nimmt in einer Grundsatzerklärung Stellung zum Respekt und Schutz für medizinisches Personal und Rettungskräfte im Einsatz: „Zu den zentralen Aufgaben des Deutschen Roten Kreuzes gehört es, menschliches Leid überall und jederzeit zu verhüten und zu verhindern, Leben und Gesundheit zu schützen und der Menschenwürde Achtung zu verschaffen; dies sowohl in Zeiten bewaffneter Konflikte und sonstiger Notlagen als auch im alltäglichen Leben hilfsbedürftiger Menschen. Die Mitarbeiter, Ehrenamtlichen und Einsatzkräfte des DRK tun dies gemäß den Grundsätzen der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. Das heißt: Jegliche Hilfe wird neutral und unparteilich nach dem Maß der Not geleistet. Dies geschieht unter Einsatz aller dafür verfügbaren Ressourcen und nicht selten auch unter Einsatz der eigenen Gesundheit und des eigenen Lebens.

Umso erschütternder ist es zu erleben, wie medizinisches Personal und Rettungskräfte im Einsatz immer wieder nicht nur behindert, sondern in verschiedenster Form zum Teil gezielt attackiert werden. Solche Angriffe erfolgen während regulärer Einsätze im häuslichen und öffentlichen Raum: etwa im Kontext von Silvester- oder anderen Feiern sowie bei Großveranstaltungen und Demonstrationen und sich daraus entwickelnden Situationen. Sie reichen von verbalen Attacken, Beleidigungen und Drohungen bis hin zu körperlichen Tätlichkeiten, bei denen zum Teil sogar Waffen zum Einsatz kommen. Die von der polizeilichen Kriminalstatistik erhobenen Daten zeigen, dass sich die gewalttätigen Übergriffe auf den Rettungsdienst und die Feuerwehr zwischen 2011 und 2017 verdoppelt haben (von 1.146 auf 2.136 Fälle). Im April 2017 hat der Deutsche Bundestag höhere Strafen für Angriffe auf Rettungskräfte, Feuerwehrleute und Vollstreckungsbeamte beschlossen. Attacken können nun je nach Schweregrad mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden. Im Jahr 2019 gab es gemäß der polizeilichen Kriminalstatistik noch 1.521 Angriffe auf Rettungsdienst und Feuerwehr. Jeder dieser Angriffe ist einer zu viel.

Das DRK setzt bei der Schulung seiner Sanitäter und Einsatzkräfte vor allem auf Deeskalationstraining und Konfliktvermeidung, um kritische Einsatzsituationen möglichst gar nicht erst entstehen zu lassen. Dennoch kommt es immer wieder zu Übergriffen. Daher sollten die gesetzlichen Möglichkeiten zur Bestrafung bei der Gefährdung der Rettung von Menschenleben voll ausgeschöpft werden. Doch dies allein reicht nicht. Notwendig sind auch Maßnahmen und öffentlichkeitswirksame Kampagnen, die eine Bewusstseinsentwicklung und Haltung gegen solche Verrohungstendenzen in unserer Gesellschaft fördern und stärken.

Für das Rote Kreuz bildet der Grundsatz der Menschlichkeit die Richtschnur seines Handelns und die Grundlage seiner Leistungen. Praktizierte Menschlichkeit bedeutet dabei für das Rote Kreuz mehr als rein medizinische Hilfeleistung. Sie umfasst auch Respekt vor der Würde anderer, gegenseitiges Verständnis und ein solidarisches Zusammenstehen bei der Bewältigung von Notlagen. Dass Menschlichkeit nach dem Grundsatz der Unparteilichkeit geleistet wird, d.h. allein nach Maß der Not und Dringlichkeit, versteht sich für das DRK von selbst. Es unterscheidet daher bei seinen Hilfen auch nicht nach ethnischer Herkunft, religiöser Ausrichtung, politischer Überzeugung oder anderen Kriterien als dem der Dringlichkeit der Hilfeleistung.

Jeder kann zum Opfer werden, das auf dringende Hilfe von Rettungskräften angewiesen ist. Und jedem sollte bewusst sein, dass die Gefährdung medizinischer Hilfe und Rettung ein zutiefst inhumaner und unsozialer Akt ist. Selbst im Krieg sind gezielte Angriffe auf medizinisches Personal und medizinischen Einrichtungen tabuisiert. Erst recht gilt dies für Friedenszeiten!“

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News Gerda Hasselfeldt
news-4801 Wed, 24 Jun 2020 07:54:24 +0000 Erinnerung an Solferino: DRK beleuchtet wichtige Einrichtungen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/erinnerung-an-solferino-drk-beleuchtet-wichtige-einrichtungen/ Jedes Jahr findet im Juni in Solferino in Oberitalien am Geburtsort der Rotkreuz-Idee die Fiaccolata statt, bei der tausende Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus der ganzen Welt zusammenkommen und bei Einbruch der Dämmerung symbolisch die Flammen der Rotkreuzidee als Fackeln entzünden. „In diesem Jahr ist diese Aktion wegen der Corona-Pandemie leider nicht möglich. Stattdessen werden diesmal am Abend des 24. Juni auf Initiative der Bundesbereitschaftsleitung Einrichtungen des DRK bundesweit in den Farben des Roten Kreuzes angestrahlt, um in Erinnerung an dieses historische Datum ein Zeichen der Menschlichkeit zu setzen. Auch das DRK-Generalsekretariat in Berlin wird deshalb von außen rot beleuchtet sein“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Die Schlacht von Solferino war die Entscheidungsschlacht im Sardinischen Krieg zwischen dem Kaisertum Österreich und dem Königreich Piemont-Sardinien sowie dessen Verbündetem Frankreich unter Napoleon III. Am Morgen des 24. Juni 1859 standen sich jeweils 150.000 Soldaten gegenüber. Am Abend lagen vierzigtausend Tote und Verwundete auf dem Feld. Der junge Geschäftsmann Henry Dunant, der sich auf Durchreise befand, vergaß seine ursprüngliche Mission und kümmerte sich um die Soldaten. Er setzte sich dafür ein, dass alle Verwundeten unabhängig von ihrer Nationalität gleichbehandelt wurden. „Die Rotkreuz-Idee, in Friedenszeiten Hilfsorganisationen zu gründen, deren Ziel es sein soll, die Verwundeten in Kriegszeiten durch Freiwillige als Zeichen der Menschlichkeit pflegen zu lassen, war geboren“, sagt DRK-Generalsekretär Reuter.

An der Aktion zur Erinnerung an Solferino werden sich zahlreiche DRK-Mitgliedsverbände in Deutschland beteiligen und wichtige Einrichtungen beleuchten.

Verfolgen Sie die Aktion auf Twitter unter den Hashtags #Solferino2020 und #Fiaccolata2020.

Fotos von der Beleuchtungsaktion finden Sie in der DRk-Mediathek: https://pressefotos.drk.de/

Mehr zur Geschichte des Roten Kreuzes unter drk.de/geschichte-des-roten-kreuzes

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Presse
news-4797 Fri, 12 Jun 2020 08:28:40 +0000 Weltweite Bewegung: DRK - Im Zeichen der Menschlichkeit gegen Rassismus https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/weltweite-bewegung-drk-im-zeichen-der-menschlichkeit-gegen-rassismus/ Im Zeichen der Menschlichkeit setzt sich das Deutsche Rote Kreuz (DRK) für das Leben, die Gesundheit, das Wohlergehen, den Schutz, das friedliche Zusammenleben und insbesondere die Würde aller Menschen ein. „Unsere Idee wird weltweit unter der Flagge der Menschlichkeit von über 100 Millionen freiwilligen Helfern und Engagierten getragen. Wir sind damit eine der größten humanitären Bewegungen unserer Zeit. Und als solche verurteilen wir aus gegebenem Anlass jede Form von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus,“ sagt Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des DRK. Das Deutsche Rote Kreuz ist Teil der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, die seit über 150 Jahren für Menschen in Konfliktsituationen, bei Katastrophen und sozialen Notlagen Hilfe leistet. Hilfe am Menschen leistet das Rote Kreuz allein nach dem Maß der Not, neutral und unabhängig.

DRK-Präsidentin Hasselfeldt erklärt: „Wir als DRK leisten immer da Hilfe, wo es am dringendsten notwendig ist. Im In- und Ausland sind wir an der Seite derer, die ausgegrenzt oder schlimmer noch ihrer Herkunft oder Religion wegen beschimpft oder verfolgt werden. Wir unterscheiden nicht nach Herkunft, Aufenthaltsstatus oder Glaubenszugehörigkeit. Umso unerträglicher ist es für uns zu sehen, wie weltweit Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Religion oder sonstigen Gründen verfolgt, angegriffen und ungleich behandelt werden. Das Leben von Menschen, die einer Minderheit angehören, ist auch in Deutschland vielfach von Rassismus und Ausgrenzung geprägt. Oft sind gelebte Erfahrungen als Einzelfälle verharmlost worden. Das DRK setzt sich deshalb für eine inklusive Gesellschaft ohne Diskriminierung und Ausgrenzung ein. Wir rufen unsere Mitglieder, unsere haupt- und ehrenamtlich Engagierten dazu auf, unsere gesamtgesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen, Betroffenen eine Stimme zu geben und gemeinsam für eine Gesellschaft ohne Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus einzustehen.“

Mehr zum Thema unter www.drk-wohlfahrt.de

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news-4796 Thu, 04 Jun 2020 11:30:00 +0000 DRK erhält mehr als 23 Millionen gespendete Schutzmasken https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-erhaelt-mehr-als-23-millionen-gespendete-schutzmasken/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) erhält 23,6 Millionen Schutzmasken aus einer Spende von insgesamt 100 Millionen Mund-Nasen-Schutzmasken (sogenannte OP-Masken) des Chemiekonzerns BASF an das Bundesgesundheitsministerium. „Wir als Deutsches Rotes Kreuz sind wie alle anderen bedachten anerkannten Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbände sowohl BASF als auch dem Bundesgesundheitsministerium sehr dankbar für diese großzügige Spende. Das DRK hat derzeit den Vorsitz in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege und sich in dieser Funktion dafür stark gemacht, neben den anerkannten Hilfsorganisationen auch Wohlfahrtsverbände bei der Verteilung der Spende zu bedenken. So werden die Masken in der Pflege wie auch in verschiedenen anderen Bereichen zum Einsatz kommen. Sie helfen, die Pandemie weiter einzudämmen“, sagte DRK-Generalsekretär Christian Reuter bei der heutigen offiziellen Übergabe der Spende durch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und den BASF-Vorstandsvorsitzenden Martin Brudermüller. „Die großzügige Spende von BASF ist bei den Wohlfahrtsverbänden in guten Händen. Mundschutzmasken sind für ihre tägliche Arbeit in Medizin, Pflege und Rettungsdiensten unverzichtbar. Und die Spende kann dazu beitragen, ausreichend Schutzausrüstung für die nächste Infektionswelle vorzuhalten“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Zum Auftakt der Maskenverteilung nahm das Deutsche Rote Kreuz die Spende stellvertretend für die anerkannten Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbände in den DRK-Kliniken der DRK-Schwesternschaft Berlin im Berliner Westend entgegen. Die Verteilung wird zentral über das Bundesgesundheitsministerium gesteuert und soll Pflegediensten, Krankenhäusern, Rettungsdiensten und Teststationen zugutekommen.

Das Deutsche Rote Kreuz ist seit Wochen bundesweit im Einsatz, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die hauptamtlichen Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer des DRK engagieren sich dabei auf vielfältige Weise, um die Behörden zu unterstützen: So werden beispielsweise bundesweit mobile Arztpraxen und Fiebermessstationen vom DRK eingesetzt und betreut, um das Gesundheitssystem zu stärken und Kliniken zu entlasten. Auch die Fürsorge für Ältere, Risikogruppen und Bedürftige während der Krise bildet einen Schwerpunkt der Hilfsaktionen des DRK.

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Presse
news-4795 Wed, 03 Jun 2020 12:00:00 +0000 DRK-Medienpreis 2020: Die Preisträger stehen fest https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-medienpreis-2020-die-preistraeger-stehen-fest/ Die Sieger des bundesweit ausgeschriebenen DRK-Medienpreises des DRK-Kreisverbandes Bremen für das Jahr 2020 stehen fest. Aus 253 Einsendungen wählte die unabhängige Jury Beiträge aus, die sich mit den Grundsätzen des Roten Kreuzes beschäftigen, aktuelle sozialpolitische Themen beleuchten und Menschen zeigen, die sich in unvorhergesehenen/außergewöhnlichen Lebenssituationen befinden. Die Preisträger und ihre Arbeiten werden voraussichtlich am 14. September 2020 im Rahmen eines Festaktes im Beisein von DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt und die Schirmherren und Bremer Bürgerschaftspräsidenten Frank Imhoff in Bremen präsentiert. Für ihre herausragenden Arbeiten erhalten folgende Journalistinnen und Journalisten den DRK-Medienpreis 2020:

Print
Amrai Coen und Nicola Meier
Im Wartezimmer eines Arztes …
 steckt ein Elfjähriger zwei Säuglinge mit Masern an. Der Junge war nicht geimpft. Rekonstruktion eines tödlichen Versäumnisses.
DIE ZEIT, Dossier, 25.04.2019

Hörfunk
Ulrike Petzold
Commandante Rodolfo – der Partisan aus Bremen

Ein Wehrmachtssoldat im italienischen Widerstand / Rudolf Jacobs desertierte im Sommer 1944 und schloss sich den Partisanen an. Im November leitete er einen Angriff auf Mussolinis Brigaden und kam dabei ums Leben.
Radio Bremen Zwei, 07.09.2019

Fernsehen
Nadia Kailouli und Jonas Schreijäg
Die Reise der Sea-Watch

Rettungsaktion vor dem Hintergrund verschärfter italienischer Gesetze / Aufnahmen aus dem Sommer 2018 / 21 Tage auf See
NDR, Panorama – die Reporter, 23.07.2019

Sonderpreis: Soziale Medien
Verena Fiebiger und Lena Schiestel
Die Lösung

Der Psychologie-Podcast / Folge: Überleben / Diagnose Lymphkrebs / Reaktionen auf den Befund und das Leben mit der Krankheit
BR, Puls, ab 03.12.2019

Die achtköpfige Jury aus Journalisten aller Sparten war sich einig: „Die ausgezeichneten Arbeiten überzeugen durch ihre hohe gesellschaftliche Relevanz, ihre Eindringlichkeit der Perspektiven und Qualität der Darstellung. Die Wirkung der Beiträge auf das gesellschaftliche Bewusstsein machen sie zu verdienten Gewinnern des DRK-Medienpreises 2020“, sagt Jurymitglied Dr. Klaus Sondergeld.

Die Preise in den drei Sparten Print, Hörfunk und Fernsehen sind mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Das Preisgeld für den Sonderpreis „Soziale Medien“ beläuft sich auf 3.333 Euro. Der DRK-Medienpreis 2020 wird unterstützt von der AOK und dem DIAKO Bremen. Den Sonderpreis stiftet „team neusta“.

Mehr Informationen: http://www.drk-medienpreis.de

Ansprechpartner für den DRK-Medienpreis in Bremen:
Lübbo Roewer – Kommunikation und Marketing
DRK Kreisverband Bremen
Tel.: 0421 3403159 – Mobil: 01736080953
E-Mail: roewer@drk-bremen.de

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news-4792 Fri, 22 May 2020 09:00:00 +0000 Jahresbericht 2019 - Zahl der ehrenamtlichen Helfer beim DRK steigt weiter https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/jahresbericht-2019-zahl-der-ehrenamtlichen-helfer-beim-drk-steigt-weiter/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) verzeichnet erneut einen Zuwachs bei der Zahl ehrenamtlicher Helfer. Das geht aus dem Jahresbericht 2019 hervor, den DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt jetzt vorgelegt hat. Die Zahl der Ehrenamtlichen ist danach im vergangenen Jahr um rund 8.500 auf insgesamt 443.300 Helferinnen und Helfer gestiegen. „Die erfreuliche Entwicklung der letzten Jahre hat sich damit fortgesetzt. Es ist der höchste Stand seit fast 20 Jahren“, sagt Hasselfeldt. Auch die Corona-Pandemie der vergangenen Wochen habe gezeigt, dass in Deutschland die Bereitschaft, sich über alle Altersgruppen hinweg ehrenamtlich zu engagieren, sehr groß sei. Von den 443.300 aktiven Mitgliedern gehören allein rund 139.100 dem Jugendrotkreuz an. Es gebe jedoch nicht nur viele junge Menschen, sondern auch zahlreiche rüstige Senioren, die ihre Erfahrungen zum Beispiel in der Nachbarschaftshilfe, der Sozialarbeit oder in einem Hospiz einbringen wollten, sagt Hasselfeldt. Für den Zusammenhalt einer Gesellschaft sei ehrenamtliches Engagement extrem wichtig.

Das DRK bietet allein im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) 12.000 Plätze an – mehr als jeder andere Wohlfahrtsverband. Hinzu kommen rund 3.000 Plätze beim Bundesfreiwilligendienst (BFD). Die Tätigkeit im FSJ und im BFD sei für viele die erste Erfahrung von gesellschaftlichem Engagement und führe vielfach anschließend zu ehrenamtlicher Tätigkeit oder zu einer Ausbildung im sozialen Bereich, sagt Hasselfeldt. Die DRK-Präsidentin spricht sich deshalb dafür aus, freiwilliges und ehrenamtliches Engagement attraktiver zu machen. Dazu gehöre zum Beispiel ein Rechtsanspruch auf einen Platz im Freiwilligendienst. Das DRK schlägt außerdem kostenfreie oder vergünstigte Tickets in Bahnverkehr und ÖPNV sowie eine Anrechnung in der gesetzlichen Rentenversicherung vor.

Laut einer DRK-Umfrage unter den Trägern der Freiwilligendienste könnten pro Jahrgang mittel- und langfristig bei attraktiveren Rahmenbedingungen 30 bis 40 Prozent mehr Freiwillige gewonnen werden.

Das neue Jahrbuch 2019 finden Sie hier: https://www.drk.de/jahrbuch

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news-4791 Tue, 19 May 2020 12:00:00 +0000 DRK unterstützt Schutzmaßnahmen gegen Zyklon 'Amphan' in Bangladesch https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-unterstuetzt-schutzmassnahmen-gegen-zyklon-amphan-in-bangladesch/ Der erste schwere Zyklon des Jahres namens „Amphan“ bewegt sich aus dem Golf von Bengalen auf den Osten Indiens und den Süden Bangladeschs zu. Er wird voraussichtlich morgen Früh Ortszeit auf Land treffen. „Es werden Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Stundenkilometern erwartet, auch eine Sturmflut ist wahrscheinlich. Das Leben und die Existenz von knapp elf Millionen Menschen allein in Bangladesch stehen auf dem Spiel. Angesichts dieser drohenden Gefahr wurden gestern in Bangladesch von unserer Schwestergesellschaft, dem Bangladeschischen Roten Halbmond, wichtige Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung eingeleitet, die das DRK unterstützt. Sie helfen bereits im Vorfeld, die voraussichtlich betroffenen Menschen bestmöglich auf die drohende Katastrophe vorzubereiten und vor Schäden zu schützen“, erklärt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Die Vorbereitungen seien besonders herausfordernd durch die zusätzlich erforderlichen Schutzmaßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie. „Zu den Maßnahmen der vorhersagebasierten Katastrophenhilfe, die momentan vor dem Eintreffen des Wirbelsturms ergriffen und vom DRK mitkoordiniert werden, zählen der Transport von Vieh und der wichtigsten Besitztümer potentiell betroffener Menschen in sichere Gebiete und die Vorbereitung der Notunterkünfte sowie die Bereitstellung von Wasser, Lebensmitteln und Erster Hilfe. Dafür wurden über 300 Freiwillige in den neun wahrscheinlich am schwersten betroffenen Bezirken mobilisiert“, sagt Reuter. In den Notunterkünften würden Desinfektionsmittel bereitgestellt, für die Freiwilligen werde sich um ausreichend Schutzausrüstung gegen das neuartige Coronavirus bemüht. Die Nutzung zusätzlicher Gebäude solle helfen, nicht zu viele Menschen auf engem Raum unterzubringen. Für Covid19-Verdachtsfälle seien zudem separate Unterbringungen vorgesehen.

Das DRK-Projekt zur vorhersagebasierten Katastrophenhilfe in Bangladesch wie auch die Arbeit zu diesem Themenfeld insgesamt werden vom Auswärtigen Amt gefördert. Im Rahmen des Projekts werden Wettervorhersagen mit Daten zu geografischer Lage, Armut, Familiengröße und Hausbeschaffenheit kombiniert, um damit die Anfälligkeiten für Wirbelstürme und erwartete Auswirkungen vorab zu berechnen. Besteht laut Vorhersage ein großes Risiko, werden Vorsorgemaßnahmen automatisch dort eingeleitet, wo wahrscheinlich mehr als 25 Prozent der Häuser zerstört oder stark beschädigt werden.

Nähere Infos zur vorhersagebasierten Katastrophenhilfe in Bangladesch:
https://www.forecast-based-financing.org/de/projects/de-bangladesch/

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news-4790 Tue, 19 May 2020 09:36:27 +0000 Zweiter Weltkrieg: DRK schlägt Verlängerung der Suchdienst-Arbeit bis mindestens 2025 vor https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/zweiter-weltkrieg-drk-schlaegt-verlaengerung-der-suchdienst-arbeit-bis-mindestens-2025-vor/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) macht sich für eine Verlängerung der Suche nach Vermissten des Zweiten Weltkriegs bis mindestens 2025 stark. "Außerdem muss für den Zeitraum danach sichergestellt werden, dass der Zugang zu den Akten und Unterlagen des Suchdienstes gewährleistet bleibt", sagte Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Der Suchdienst mit Sitz in München wird komplett vom Bundesinnenministerium finanziert und soll nach aktueller Planung Ende 2023 auslaufen, die Annahme von Such-Anträgen wäre dann noch bis Ende 2021 möglich. "Die Initiative, die Suchdienst-Arbeit zum Zweiten Weltkrieg Ende 2023 zu beenden, ging nicht vom Deutschen Roten Kreuz aus", betonte Hasselfeldt.

Bereits seit Jahrzehnten unterstützt das Rote Kreuz Menschen bei der Suche nach Angehörigen, die sie in den Wirren des Weltkriegs oder danach aus den Augen verloren haben. Seine Hochzeit erlebte der Dienst direkt nach dem Krieg bis in die 1950er Jahre.

Hasselfeldt hatte in Schreiben unter anderem an Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) für eine Fortsetzung des Suchdienstes geworben. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhard Pols, der auch Vorsitzender der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der Unionsfraktion ist, hatte jüngst auch für eine Verlängerung plädiert.

Eine Sprecherin des Innenministeriums räumte ein, dass es nach wie vor ein Bedürfnis gebe nach Auskünften zum Schicksal Vermisster. Gespräche mit dem Roten Kreuz über eine Verlängerung liefen. "Diese Gespräche dauern an, so dass dem Ergebnis nicht vorgegriffen werden kann", sagte sie der dpa.

Zwischen 1945 bis 1950 erreichten den Suchdienst nach Angaben des Roten Kreuzes etwa 14 Millionen Anfragen, bei 8,8 Millionen waren Auskünfte möglich. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs stieg die Zahl der Anfragen wieder, weil es dann Zugang zu Archiven der ehemaligen Sowjetunion gab, wo die meisten Vermissten vermutet wurden. Zuletzt lag die Zahl der jährlichen Anfragen bei 8000 bis 9000, im vergangenen Jahr bei gut 10 000. Die Finanzierung und Fortführung aller anderen Suchdienst-Aufgaben ist unabhängig davon weiterhin langfristig über 2025 hinaus gewährleistet.

Mehr Informationen zum DRK-Suchdienst und Online-Formulare für Suchanfragen: www.drk-suchdienst.de

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news-4789 Tue, 19 May 2020 08:30:00 +0000 DRK warnt vor hoher Zeckengefahr in der Corona-Krise https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-warnt-vor-hoher-zeckengefahr-in-der-corona-krise/ In Zeiten der Corona-Krise treibt es bei schönem Wetter viele für Unternehmungen und ausgedehnte Spaziergänge ins Grüne. Dort lauern jedoch in diesem Jahr besonders viele Zecken, die zwei gefährliche Infektionskrankheiten übertragen können: die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose. „Die Risikogebiete für einen vermehrten Zeckenanfall sind dieses Jahr größer. Aufgrund des milden Winters gibt es zudem noch mehr Zecken als in den Vorjahren. Begonnen hat die Zeckensaison diesmal schon im März“, sagt Professor Peter Sefrin, Bundesarzt des Deutschen Roten Kreuzes. Die Gefahr eines Zeckenstichs sei also sehr hoch. Bei richtigem Verhalten können Risiken jedoch verringert werden. Professor Sefrin gibt folgende Tipps: Vorsorge: Die Zeckensaison dauert etwa noch bis Oktober. Schutz bietet die Bedeckung des Körpers durch helle Kleidung mit dicht anliegenden langen Ärmeln und Hosenbeinen sowie das Tragen von Socken und geschlossenen Schuhen. Vermieden werden sollte das Laufen durch dichtes Unterholz und hohes Gras. Nach dem Aufenthalt im Freien Kleidung und Haut absuchen, vor allem Kniekehlen, Achselhöhlen, Bauchnabel, Hals, Haaransatz, Hautfalten und behaarte Körperstellen. Mückensprays schützen nur bedingt.

Entfernung: Eine Zecke entfernt man am besten mit einer Pinzette oder alternativ mit einer Zeckenkarte oder Zeckenzange aus der Apotheke. Mit der Pinzette die Zecke möglichst nah an der Haut fassen und langsam und senkrecht herausziehen. Bei Verwendung einer Zeckenkarte diese flach auf die Haut legen, mit dem Kartenausschnitt in Richtung Zecke schieben, unter die Zecke fassen und sie vorsichtig senkrecht herausziehen. Unbedingt zu vermeiden sind Drehbewegungen, da der Kopf abgerissen werden kann und es zu einer Quetschung des Zeckenkörpers kommt. Dadurch können Krankheitserreger in die Wunde abgeben werden. Nach anschließender Desinfektion die Einstichstelle mit einem Wundschnellverband versorgen. Etwaige Hausmittel wie Öl, Kleber, Nagellack oder Benzin sind zur Entfernung nicht geeignet, sondern im Gegenteil sogar gefährlich, da Zecken beim Ersticken vermehrt eventuell infiziertes Sekret absondern.

Behandlung: Nach einem Zeckenstich die Haut beobachten. Bildet sich ein roter Kreis um die Stichstelle, könnte das ein erstes Anzeichen für Borreliose sein, die häufiger auftritt als FSME. Die Symptome sind bei beiden Krankheiten zunächst ähnlich wie bei einer Grippe: Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Sie sollten unbedingt ärztlich behandelt werden. Anders als für Borreliose gibt es für FSME keine sichere Therapie. Gegen letztere schützt aber eine Impfung, die man nutzen sollte.“

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news-4788 Thu, 14 May 2020 08:33:39 +0000 Corona-Pandemie: DRK begrüßt Pflegebonus, warnt aber: Träger nicht finanziell belasten https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/corona-pandemie-drk-begruesst-pflegebonus-warnt-aber-traeger-nicht-finanziell-belasten/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) begrüßt den heutigen Beschluss des Bundestages grundsätzlich, Pflegekräften in Einrichtungen der Langzeitpflege nach dem zweiten Bevölkerungsschutzgesetz im Zuge der Corona-Krise einen Bonus von bis zu 1.500 Euro zu bezahlen. „Wir sehen darin ein Zeichen der Wertschätzung des Pflegepersonals in der Corona-Pandemie“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Allerdings sei die Finanzierung noch nicht abschließend geklärt. „Zwei Drittel der Kosten soll die gesetzliche Pflegeversicherung übernehmen. Sehr kritisch sehen wir jedoch, dass die Finanzierung des übrigen Drittels lediglich optional durch die Länder übernommen werden kann. Es besteht die große Gefahr, dass ein Teil dieser Kosten von den Ländern auf die Träger der Pflegeeinrichtungen abgewälzt wird“, sagt Hasselfeldt. Die Pflegeeinrichtungen seien durch die Corona-Pandemie ohnehin einer enormen Belastungsprobe ausgesetzt. Die gemeinnützigen Träger könnten und dürften aufgrund der Gesetzeslage keine größeren finanziellen Rücklagen bilden und verfügten deshalb nicht über die entsprechenden Mittel, sich an den Kosten für den Pflegebonus zu beteiligen. „Hier sehen wir die Länder in der Pflicht“, sagt Hasselfeldt. Bisher seien nur einige wenige Bundesländer bereit, ein Drittel der Kosten zu übernehmen.

Das Deutsche Rote Kreuz setze sich mit Nachdruck und kontinuierlich für eine dauerhafte Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Bezahlung von Pflegefachkräften in allen Pflegeberufen ein, sagt Hasselfeldt. Sie erhoffe sich durch die aktuelle Entwicklung auch langfristig eine höhere gesellschaftliche Wertschätzung des Pflegeberufs.

Die DRK-Präsidentin bedauert, dass das Engagement und die Belastung des Personals in anderen Bereichen wie Krankenhäusern und Rehabilitationseinrichtungen sowie im Rettungsdienst nicht mit einer Sonderzahlung honoriert wird. Hasselfeldt hatte sich auch für diese Beschäftigten für einen Bonus eingesetzt.

Die ausführliche Stellungnahme des DRK und des Verbandes der Schwesternschaften vom DRK zum zweiten Bevölkerungsschutzgesetz bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite finden Sie unter:

www.drk-wohlfahrt.de/stellungnahme-bevoelkerungsschutzgesetz

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news-4787 Sun, 10 May 2020 11:17:02 +0000 Vermisste des Zweiten Weltkrieges: DRK bereit für Verlängerung der Suchdienst-Arbeit https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/vermisste-des-zweiten-weltkrieges-drk-bereit-fuer-verlaengerung-der-suchdienst-arbeit/ Das Deutsche Rote Kreuz steht gerne für Gespräche mit dem Bundesinnenministerium bereit, die Arbeit des DRK-Suchdienstes zu Vermissten des Zweiten Weltkrieges über das Jahr 2023 hinaus zu verlängern. „Wir freuen uns über Signale aus dem Bundestag und aus dem Ministerium, diese wichtige Arbeit des Suchdienstes auch nach 2023 fortzusetzen. Dazu brauchen wir aber dann aus dem Bundestag und von der Bundesregierung auch die Unterstützung in den entsprechenden Haushaltsberatungen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Die Initiative zur Beendigung der Suchdienst-Arbeit sei nicht vom DRK ausgegangen. Das DRK hatte in der vergangenen Woche darauf hingewiesen, dass nach einer gemeinsamen Vereinbarung mit dem Bundesinnenministerium aus dem Jahr 2017 die Arbeit des Suchdienstes zu Vermissten des Zweiten Weltkrieges Ende 2023 auslaufen soll. Deshalb hatte das Deutsche Rote Kreuz in Absprache mit dem Bundesinnenministerium die Bevölkerung dazu aufgerufen, Anfragen zu im Krieg vermissten Angehörigen in naher Zukunft und spätestens bis zum 31. Dezember 2021 zu stellen.

Der Zugang zu den umfangreichen Akten des Suchdienstes sollte zum Beispiel zu Forschungszwecken durch die Bundesregierung langfristig auch über die Beendigung der Arbeit des DRK hinaus sichergestellt werden, sagt DRK-Präsidentin Hasselfeldt. Im vergangenen Jahr haben 10.091 Personen entsprechende Anfragen an den DRK-Suchdienst im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg gestellt.

Seit 1953 wird der DRK-Suchdienst zu 100 Prozent vom Bundesinnenministerium institutionell gefördert.

Weitere Infos zum DRK-Suchdienst (auch Formulare für Suchanträge) unter: www.drk-suchdienst.de

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news-4786 Thu, 07 May 2020 09:00:00 +0000 Weltrotkreuztag: DRK engagiert sich in immer mehr Ländern mit Corona-Hilfsprojekten https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/weltrotkreuztag-drk-engagiert-sich-in-immer-mehr-laendern-mit-corona-hilfsprojekten/ Der diesjährige Weltrotkreuztag am 8. Mai steht in der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung ganz im Zeichen der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie. „Das Deutsche Rote Kreuz engagiert sich mittlerweile in der Corona-Soforthilfe im Libanon, in Syrien, Griechenland, der Türkei, Äthiopien, Somalia, Uganda, Honduras, Kolumbien, Pakistan, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und der Ukraine. Hilfsprojekte in weiteren Ländern werden geprüft, abhängig von der weiteren globalen Entwicklung der Pandemie und dem sich daraus ergebenden Hilfsbedarf in verschiedenen Regionen der Welt“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. „Mein großer Dank und Respekt gilt insbesondere all unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Ausland. Sie tragen unter derzeit enorm erschwerten Bedingungen und in fragilen Sicherheitslagen dafür Sorge, dass unsere humanitäre Hilfe in der Corona-Krise weiterhin möglichst viele Menschen in Not erreicht“, sagt Reuter weiter. In der internationalen Zusammenarbeit verfolge das DRK in der Corona-Krise derzeit zwei zentrale Ansätze: erstens dringend benötigte Sofort- und Nothilfe zu leisten und zweitens bereits laufende Hilfsprojekte bestmöglich auf die neuen Anforderungen anzupassen und deren Fortführung sicherzustellen. Schwerpunkte seien gemeindebasierte gesundheitliche Aufklärung und Risikokommunikation sowie Hygiene-, Sanitär- und Infektionsschutzmaßnahmen.

Die internationale Corona-Hilfe des DRK erfolgt auch mit Blick auf die Minderung mittel- und längerfristiger humanitärer Auswirkungen der Pandemie. Ein besonders wichtiger Aspekt ist die Unterstützung und Stärkung der Schwestergesellschaften des DRK in den verschiedenen Ländern, um deren Einsatzfähigkeit weiterhin zu erhalten und auszubauen.

Der Weltrotkreuztag am 8. Mai erinnert an den Geburtstag von Henry Dunant im Jahr 1828. Der Schweizer Geschäftsmann und Träger des ersten Friedensnobelpreises gilt als Begründer der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung.

Nähere Informationen zur internationalen Corona-Hilfe des DRK unter:
https://www.drk.de/corona-nothilfe-weltweit/

Das DRK bittet um Spenden für die betroffenen Menschen:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Corona weltweit

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news-4784 Mon, 04 May 2020 07:43:13 +0000 DRK-Aufruf: Anfragen an Suchdienst bis Ende 2021 stellen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-aufruf-anfragen-an-suchdienst-bis-ende-2021-stellen/ Das Deutsche Rote Kreuz ruft 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Bevölkerung dazu auf, Anfragen zu im Krieg vermissten Angehörigen in naher Zukunft und spätestens bis zum 31.12.2021 zu stellen. Der Verbleib von vermissten Wehrmachtssoldaten, Zivilisten, Kriegsgefangenen, Zivilinternierten oder Kindern, die durch Flucht und Vertreibung von ihren Familien getrennt worden sind, ist bis heute vielfach ungewiss. Auch Informationen zu Gefangenen in sowjetischen Speziallagern in der ehemaligen Sowjetischen Besatzungszone und der DDR kann der DRK-Suchdienst bereitstellen. „Ende 2023 wird der DRK-Suchdienst diese vom Bund finanzierte Aufgabe gemäß einer Vereinbarung mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) beenden. Deshalb sollten Anfragen beim DRK-Suchdienst am Standort München in den nächsten anderthalb Jahren gestellt werden“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Im Rahmen eines Datentransfers hat der DRK-Suchdienst seit 1992 aus russischen Archiven rund zwei Millionen Kriegsgefangenen- und Interniertenakten sowie rund fünf Millionen Karteikarten der sogenannten Kriegsgefangenenkartei aus dem Russischen Staatlichen Militärarchiv erhalten. Deren Auswertung könne auch heute noch zu neuen Erkenntnissen für suchende Angehörige führen, sagt Hasselfeldt. Im vergangenen Jahr haben 10.091 Personen Anfragen an den DRK-Suchdienst im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg gestellt, im Jahr zuvor waren es rund 9.000. „Wir gehen davon aus, dass im Umfeld des 75. Jahrestages des Kriegsendes das Interesse an diesem Thema steigt und in vielen Familien das Bedürfnis wächst, das Schicksal vermisster Angehöriger abschließend zu klären. Dieses Interesse wird aber aufgrund der demografischen Entwicklung wieder abflachen“, sagt Hasselfeldt. In 23 Prozent aller Fälle könne der DRK-Suchdienst Auskunft über den Verbleib eines vermissten Angehörigen geben; bei deutschen Kriegsgefangenen in der früheren Sowjetunion seien dies oft auch Angaben zu Sterbedatum und letztem Aufenthaltsort.

Seit 1953 wird der DRK-Suchdienst vom BMI institutionell gefördert. Seine Arbeit ist sowohl historisch bedeutsam als auch zeitlos aktuell. So sind beim DRK-Suchdienst im vergangenen Jahr 2.083 (Vorjahr: 2.291) Suchanfragen von Flüchtlingen eingegangen, die den Kontakt zu ihren Angehörigen verloren haben. Diese internationale Suche wird auch nach 2023 fortgesetzt. Außerdem hat der DRK-Suchdienst im Jahr 2019 bundesweit insgesamt 20.966 Beratungen zur Familienzusammenführung durchgeführt.

Mehr Informationen zum DRK-Suchdienst und Online-Formulare für Suchanfragen: www.drk-suchdienst.de

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news-4777 Wed, 08 Apr 2020 11:30:00 +0000 Corona-Auskünfte in Echtzeit: DRK startet deutschsprachigen WhatsApp-Chatbot zu Coronavirus https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/corona-auskuenfte-in-echtzeit-drk-startet-deutschsprachigen-whatsapp-chatbot-zu-coronavirus/ Gerade während der Corona-Krise wird deutlich, über wie viele Kanäle unterschiedlichste Informationen zum Thema verbreitet werden: über die klassischen Medien, die sozialen Netzwerke, Messenger-Dienste und diverse andere Online-Plattformen. „Angesichts der Fülle und Schnelllebigkeit der Meldungen in einer extrem dynamischen Lage ist es umso wichtiger, verlässliche Informationen zum Coronavirus über vertrauenswürdige und seriöse Quellen zu beziehen. Mit dem Launch des neuen DRK-Corona-Chatbot für WhatsApp wollen wir genau das sicherstellen – schnell, direkt und an den individuellen Informationsbedürfnissen ausgerichtet“, erklärt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Damit bringe das Deutsche Rote Kreuz ab sofort als erster deutschsprachiger Anbieter aktuelle Informationen und wichtige Hinweise rund um das Coronavirus kostenfrei über WhatsApp auf das Smartphone. „Mit dem Chatbot liefern wir rund um die Uhr und innerhalb weniger Sekunden Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Virus, Zahlen und Fakten, zentrale Kontakte, Tipps für freiwilliges Engagement oder gegen Stress und natürlich auch alles Wissenswerte zum Corona-Nothilfefonds des DRK“, sagt Reuter.

Der auf künstlicher Intelligenz basierende neue Informationsdienst des Deutschen Roten Kreuzes lässt sich mit nur wenigen Klicks einrichten und ist einfach in der Bedienung:

  1. Öffnen Sie WhatsApp auf Ihrem Smartphone.
  2. Schicken Sie eine Nachricht mit „Hallo“ an +49 30 85404106.
  3. Wählen Sie aus der Übersicht in der Antwortnachricht das Thema aus, über das Sie mehr erfahren möchten, und senden Sie die entsprechende Zahl 1 bis 9.
  4. Hinweis: Sie können alternativ auch direkt einfache Fragen in den Chat schreiben, wie zum Beispiel: „Wie kann ich helfen?“ oder „Wie kann ich mich schützen?“.

Mit der Nutzung des Chatbot gehen keine Verpflichtungen einher.

Weitere Informationen zum neuen WhatsApp-Corona-Chatbot des DRK unter: https://www.drk.de/whatsapp-bot/

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news-4779 Wed, 08 Apr 2020 09:18:14 +0000 DRK fordert Belohnung für Pflegekräfte in der Coronakrise https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-fordert-belohnung-fuer-pflegekraefte-in-der-coronakrise/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) setzt sich für eine finanzielle Belohnung für Pflegekräfte wegen ihres besonderen Einsatzes in der Coronakrise ein. „Die Beschäftigten der Pflegeheime, ambulanten Pflegedienste und Krankenhäuser sind einer außerordentlich großen Belastung ausgesetzt und leisten in der derzeitigen Situation eine herausragende Arbeit, die nicht genug gelobt werden kann. Sie sind rund um die Uhr für Patienten und Pflegebedürftige da und haben deshalb eine besondere Wertschätzung verdient“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter, der auch Vorsitzender der DRK-Bundestarifgemeinschaft ist. Das gelte im Übrigen nicht nur für die Pflegekräfte, sondern auch für Servicepersonal und andere Beschäftigte in diesen Einrichtungen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pflegeheimen, ambulanten Pflegediensten und Kliniken seien einem besonders hohen Infektionsrisiko durch den Coronavirus ausgesetzt, weil sich im Alltag die vorgeschriebene Distanz zu Patienten und Pflegebedürftigen selten einhalten lasse, erklärt Reuter. Das DRK mache sich dafür stark, dass die Pflegekräfte entweder eine Belohnung über die Einführung eines Steuerfreibetrages oder über eine Sonderzahlung erhalten. Bei einer Prämie müsse jedoch die Refinanzierung geklärt werden, da die Kosten nicht auf Pflegebedürftige oder ihre Angehörigen abgewälzt werden dürften. Auch die Träger der Einrichtungen könnten diese zusätzlichen Kosten in der Regel nicht stemmen. Beim Deutschen Roten Kreuz seien die Träger von Pflegeheimen, ambulanten Pflegediensten und Kliniken gemeinnützig und könnten deswegen nur geringe finanzielle Rücklagen bilden. Notwendig sei eine Refinanzierung der Belohnung durch Bund oder Pflegekassen. DRK-Generalsekretär Reuter fordert von der Politik deshalb eine rasche Lösung, um die Beschäftigten schnellstmöglich zu belohnen.

Die zwischen der Gewerkschaft Verdi und der Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP) vereinbarten Eckpunkte für eine Sonderprämie von 1.500 Euro pro Beschäftigten in der Pflege ordnet Reuter als politischen Aktionismus ein. Der Vorstoß diene eher den Interessen von ver.di und der BVAP und nutze den Beschäftigten wenig. Die Refinanzierung dieser Prämie durch Bund oder Pflegekassen sei zuerst zu klären. Notwendig sei ein rechtssicherer Weg, um den Beschäftigten finanzielle Anerkennung für ihre wichtige Arbeit zu zollen.

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news-4778 Tue, 07 Apr 2020 09:40:26 +0000 Coronavirus: Angst vor Ansteckung – DRK gibt wichtige Tipps für Erste Hilfe https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/coronavirus-angst-vor-ansteckung-drk-gibt-wichtige-tipps-fuer-erste-hilfe/ Für die meisten ist Helfen im Notfall eine Selbstverständlichkeit. Doch die Corona-Pandemie verunsichert viele Menschen. Auch jetzt gilt: Jede und jeder kann und muss im Maße der Zumutbarkeit und ohne erhebliche eigene Gefahr Hilfe leisten. „Die gesetzliche Pflicht zur Ersten Hilfe besteht auch trotz des Risikos einer Ansteckung, jedoch gibt es in der aktuellen Situation einige Besonderheiten“, sagt DRK-Bundesarzt Dr. Peter Sefrin und gibt hilfreiche Tipps: 1. An erster Stelle steht immer die eigene Sicherheit, gerade jetzt, da mit der Ansteckungsgefahr ein zusätzliches Risiko besteht. Wenn möglich, sollte der Mindestabstand von 1,50 Meter gewahrt werden, dies liegt jedoch im Ermessen der helfenden Person. Wenn näherer Kontakt notwendig ist, zum Beispiel bei Verletzungen, sollten Mund und Nase der hilfebedürftigen Person mit einem Tuch abgedeckt und auch das eigene Gesicht geschützt werden.

2. Unabhängig von der Distanz ist es auch eine wesentliche Erste Hilfe, wenn immer möglich, den Notruf 112 anzurufen und mit dem Betroffenen zu kommunizieren: beruhigen, darüber informieren, dass Hilfe unterwegs ist, und so lange bleiben, bis der Rettungsdienst vor Ort ist.

3. Bei einem Herz-Kreislaufstillstand sollte in der aktuellen Situation auf die Mund-zu-Mund-Beatmung verzichtet und nur die Herzdruckmassage durchgeführt werden (100- 120 Mal pro Minute) – und zwar solange, bis der Rettungsdienst übernimmt.

4. Die Helferin oder der Helfer sollte den Einsatzkräften die eigenen Kontaktdaten geben, um erreichbar zu sein, für den Fall, dass bei der betroffenen Person nachträglich eine infektiöse Erkrankung festgestellt wird.

5. Menschen, die zu einer Risikogruppe zählen, sollten grundsätzlich zu Hause bleiben. Werden sie dennoch draußen Zeuge eines Notfalls, müssen sie abwägen, ob Hilfeleistungen an Fremden unter Rücksichtnahme auf die eigene Sicherheit möglich sind.

6. Ein Risikopatient mit Symptomen sollte an einem Patienten keine direkte Erste Hilfe leisten, sondern sich auf die Organisation der Hilfe beschränken und den Notruf 112 wählen.

Die Pressestelle vermittelt gerne Interviews mit Professor Sefrin.

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news-4776 Sat, 04 Apr 2020 07:47:00 +0000 Deutsches Rotes Kreuz verteilt eine Million Schutzmasken an Landesverbände https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/deutsches-rotes-kreuz-verteilt-eine-million-schutzmasken-an-landesverbaende/ Der Bundesverband des Deutschen Roten Kreuzes hat rund eine Million Schutzmasken an die 19 Landesverbände verteilt. „Die Masken werden in den Gesundheitseinrichtungen des DRK eingesetzt, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu bekämpfen“, sagt Janine Mildt, zuständig für die Einsatzlogistik beim Deutschen Roten Kreuz. Bei dem Mundschutz handelt es sich um Masken des Typs FFP2 sowie OP-Masken. Ein Teil der Ware wurde großzügigerweise von der chinesischen Firma Huawei gespendet, wofür sich das Deutsche Rote Kreuz herzlich bedankt.

Die Masken wurden über einen gerechten Verteilschlüssel an die DRK-Landesverbände sowie an den Verband der Schwesternschaften des Deutschen Roten Kreuzes verteilt. „Die Verbände stellen sie dann den Gesundheitseinrichtungen zur Verfügung, die zur kritischen Infrastruktur Deutschlands gehören. Dazu zählen etwa Krankenhäuser, Pflegeheime, Hospize, aber auch der Rettungsdienst“, sagt Mildt.

Aufgrund der exponentiell steigenden Infektionszahlen ist die Nachfrage an Gesichtsmasken sowie Schutzausstattung im Allgemeinen sehr groß. Das DRK als freiwillige Hilfsgesellschaft Deutschlands unterstützt die Bundesregierung sowie die Länder beim Katastrophenschutz und steht bei der Beschaffung von Material in engem Austausch mit den Gesundheitsbehörden.

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news-4774 Wed, 01 Apr 2020 15:30:00 +0000 Applaus reicht nicht – Pflegende brauchen endlich genügend Schutzkleidung https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/applaus-reicht-nicht-pflegende-brauchen-endlich-genuegend-schutzkleidung/ Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) fordert eindringlich genügend Schutzmaterial für die Altenhilfe, das Gesundheitswesen und Einrichtungen für Behinderte. Auch in der dritten Woche der Corona-Pandemie ist es nicht gelungen, ausreichend Schutzkleidung und Masken für alle Diejenigen zu beschaffen, die sich um besonders hilfebedürftige Menschen kümmern. Applaus für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reicht nicht aus. Ihre existenziellen Sorgen müssen dringend ernst genommen werden. Sie bringen sonst sich selbst und die ihnen anvertrauten Menschen in Lebensgefahr. Die BAGFW hält es für inakzeptabel, dass die erforderliche Ausrüstung nach wie vor Mangelware ist. Die Folge ist, dass sich die Pflegerinnen und Pfleger in den Einrichtungen und die von Ihnen betreuten Menschen nur unzureichend gegen das Virus schützen können. Dies kann die Freie Wohlfahrtspflege als Arbeitgeber wie als Anwalt der Pflegebedürftigen nicht hinnehmen.

Die BAGFW fordert die verantwortlichen Politiker im Bund und den Ländern auf, umgehend dafür zu sorgen, dass dieser Missstand behoben wird. Das bezieht sich zum einen auf die Bereitstellung von ausreichend Schutzausrüstungen und zum anderen auf eine risikoadäquate Verteilung des Materials. Es ist nicht nachvollziehbar, das Ansteckungsrisiko durch umfangreiche Kontaktsperren in der Bevölkerung minimieren zu wollen und dort, wo der direkte Kontakt unabdingbar notwendig ist nicht alles zu tun, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

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news-4773 Wed, 01 Apr 2020 08:07:47 +0000 Coronavirus: DRK hilft besonders betroffenem Seniorenheim mit Pflegekräften https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/coronavirus-drk-hilft-besonders-betroffenem-seniorenheim-mit-pflegekraeften/ Das Deutsche Rote Kreuz unterstützt ein besonders vom Coronavirus betroffenes Seniorenheim mit der Vermittlung von externem Pflegepersonal. „Dank der breiten Vernetzung des DRK und der guten Zusammenarbeit mit Verbänden, Organisationen und Behörden war es möglich, innerhalb kürzester Zeit dringend benötigte Pflegekräfte zu mobilisieren, die die Mitarbeiterschaft der Einrichtung entlasten“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Insgesamt elf geschulte Pflegerinnen und Pfleger würden für drei Tage die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims versorgen, damit das hauseigene Personal sich zeitweilig von der hohen Arbeitsbelastung der letzten Wochen erholen kann. Das DRK sucht zudem Pflegekräfte für weitere Einsätze. Der Großteil der Helferinnen und Helfer konnte über den Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz gewonnen werden. „Wir sind den betreffenden Pflegekräften überaus dankbar für ihre spontane Bereitschaft, in dieser Notsituation auszuhelfen. Besonderen Dank auch an den Verband der Schwesternschaften für die schnelle und unkomplizierte Unterstützung sowie an die Arbeitgeber für die Freistellung ihrer Mitarbeiter“, sagt Reuter.

Aufgrund der exponentiell steigenden Infektionszahlen kommen viele Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäuser oder Pflegeheime schon jetzt an ihre Kapazitätsgrenzen. Zusätzlich zur Mehrbelastung durch COVID-19-Patienten kommt es vermehrt zu Ausfällen durch ebenfalls erkranktes Personal. Für die übrigen Mitarbeiter bedeutet dies viele zusätzliche Schichten sowie eine große körperliche und emotionale Belastung.

Um diese Notlage abzumildern, sucht das DRK ausgebildete Pflegefachkräfte mit freien Kapazitäten, die besonders betroffene Einrichtungen unterstützen können. Wichtig: Nur examinierte Pflegerinnen und Pfleger mit einem entsprechenden Abschlusszeugnis können vermittelt werden. Die Registrierung ist möglich unter: https://www.drk.de/pflege-covid19/

Mehr Informationen zum Coronavirus: https://www.drk.de/coronavirus/

Das DRK bittet um Spenden für den Corona-Nothilfefonds:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Corona-Nothilfefonds

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news-4772 Wed, 25 Mar 2020 08:58:38 +0000 DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt dankt Helferinnen und Helfern in der Coronakrise für ihr beispielloses Engagement https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-praesidentin-gerda-hasselfeldt-dankt-helferinnen-und-helfern-in-der-coronakrise-fuer-ihr-beispielloses-engagement/ Bereits seit Wochen ist das Deutsche Rote Kreuz im Rahmen der Corona-Pandemie im Einsatz: zunächst bei der Betreuung von Rückkehrerinnen und Rückkehrern aus Wuhan, inzwischen im gesamten Bundesgebiet, um die Ausbreitung des Virus in Deutschland einzudämmen. DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt dankt allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz: „Sie zeigen seit Wochen ein beispielloses Engagement; entnehmen Proben, betreuen Betroffene und entlasten die Kliniken, die in diesen Zeiten besonders strapaziert werden. Sie unterstützen ältere und besonders gefährdete Menschen, die nicht vor die Tür können, organisieren Nachbarschaftshilfen, liefern Mahlzeiten und Essenspakete. Sie kümmern sich um Kinder, die sonst keine Betreuung hätten, Sie pflegen, hören zu, geben Rat. In dieser schweren Zeit, die uns allen viel abverlangt, sind Sie für andere Menschen da. Dafür gebührt Ihnen mein größter Respekt, mein herzlicher Dank und die allerhöchste Anerkennung.

Was uns im DRK mit mehr als 435.000 Ehrenamtlichen und rund 177.000 Hauptamtlichen verbindet, sind die Rotkreuzgrundsätze, allen voran die Menschlichkeit, Unparteilichkeit und Freiwilligkeit. Diese Prinzipien werden von den ehren- und hauptamtlichen Helferinnen und Helfern tagtäglich gelebt – erst recht in Krisenzeiten. Wir stehen vor großen Herausforderungen, das Ende der Pandemie ist noch nicht absehbar. Umso wichtiger ist das humanitäre Engagement, auf dem das DRK fußt und das für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft so wichtig ist. Die Bevölkerung, Bundesregierung und Behörden können sich auf das Deutsche Rote Kreuz und seine vielen Helfern in diesen schwierigen Zeiten verlassen.“

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news-4771 Mon, 23 Mar 2020 15:00:00 +0000 Freie Wohlfahrtspflege unter Rettungsschirm der Bundesregierung https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/freie-wohlfahrtspflege-unter-rettungsschirm-der-bundesregierung/ Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) begrüßt den heutigen Beschluss des Bundeskabinetts, die Arbeit ihrer gemeinnützigen Träger unter den Schutz des Corona-Rettungsschirms zu nehmen. „Das sichert die Existenz unserer Angebote und Einrichtungen, aber vor allem nützt es den Millionen Menschen, denen wir täglich Hilfe leisten“, sagt BAGFW-Präsidentin Gerda Hasselfeldt, die auch Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes ist. „Die rund zwei Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Freien Wohlfahrtspflege sind das Rückgrat des Sozialstaats“, unterstreicht Hasselfeldt. „Im Gesundheits- und Pflegebereich arbeiten sie unmittelbar im Kampf gegen das Corona-Virus. In anderen Feldern der sozialen Arbeit – etwa in der Arbeit mit wohnungslosen Menschen oder in Sozialberatungsstellen -  stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor großen Herausforderungen, um für die Klienten und Klientinnen weiter erreichbar zu sein. Ihre soziale Arbeit wird dringend gebraucht und muss in der aktuellen Krise gesichert werden.“ Die Verbände der BAGFW bringen alle Kapazitäten ein, um mit aller Kraft bei der Bewältigung der Krise  zu helfen.

Durch den Schutzschirm, der noch in dieser Woche durch Bundestag und Bundesrat verabschiedet wird, ist eine Brücke gebaut und vieles positiv geregelt, um soziale Einrichtungen vor der Auflösung zu retten. Einen Bedarf zur Nachbesserung sieht die BAGFW u.a. noch im Bereich von Einrichtungen für Mutter-Kind-Kuren. An dieser Stelle müsse das Gesetz in der parlamentarischen Beratung noch ergänzt werden.

Es ist eine vernünftige Lösung, bei der jetzt alle Partner von den Ländern bis zu den Leistungsträgern mitspielen müssen. Die gemeinnützigen Einrichtungen und Hilfeangebote sind auf besondere Unterstützung angewiesen, weil sie keine großen Rücklagen bilden dürfen und daher ihre Liquidität und wirtschaftliche Existenz stärker bedroht ist als bei vielen privatwirtschaftlichen Unternehmen. „Wir hoffen, dass wir damit die Infrastruktur des Sozialstaats für die Krise und darüber hinaus sichern können“, sagt die BAGFW-Präsidentin.

In der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) sind die Arbeiterwohlfahrt, der Deutsche Caritasverband, der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband, das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonie Deutschland und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland zusammengeschlossen.

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news-4770 Fri, 20 Mar 2020 08:59:34 +0000 DRK-Präsidentin: Soziale Einrichtungen akut gefährdet https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-praesidentin-soziale-einrichtungen-akut-gefaehrdet/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat auf die hohen Belastungen für gemeinnützige Wohlfahrtseinrichtungen im Zuge der Corona-Krise hingewiesen und an die Politik appelliert, unterstützend einzugreifen. „Die Corona-Krise gefährdet zahlreiche gemeinnützige soziale Einrichtungen massiv in ihrer Existenz“, warnt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Viele Einrichtungen der Tagespflege müssten geschlossen werden, ambulante Pflegedienste könnten zum Teil wegen fehlender Schutzkleidung ihrer Aufgabe nicht mehr nachgehen. Kur- und Reha-Einrichtungen müssten ihre Arbeit einschränken oder ganz einstellen. Das gelte auch für viele Bildungs-, Kurs- und Beratungsangebote. Bedroht seien vor allem Bereiche, die über Leistungsentgelte oder Leistungsvereinbarungen finanziert würden. Durch den Status der Gemeinnützigkeit könnten die Träger nur begrenzt Rücklagen bilden und seien deshalb bei Einnahmeausfällen rasch von Insolvenzen bedroht.

Hasselfeldt begrüßt die großen Anstrengungen der Bundesregierung, das Coronavirus zu bekämpfen und die negativen Auswirkungen der Krankheit auf die Bevölkerung zu begrenzen. „Die Freie Wohlfahrtspflege mit ihren ehrenamtlichen und hauptamtlichen Strukturen darf jetzt jedoch nicht vergessen werden. Sie ist elementar für die Daseinsvorsorge vor allem für die Schwachen und Benachteiligten in unserer Gesellschaft und dringend auf Unterstützung angewiesen", sagt Hasselfeldt. Denn auch nach der Corona-Krise seien viele auf die Hilfe gemeinnütziger Einrichtungen angewiesen. Es sei damit zu rechnen, dass die Menschen zahlreiche Fragen haben werden und Anlaufstellen benötigen, an die sie sich mit ihren Sorgen und Nöten wenden können. Ausgerechnet jetzt seien jedoch die ohnehin häufig unterfinanzierten Unterstützungseinrichtungen der Wohlfahrtspflege, die Beratung, Betreuung und Bildung anbieten, akut gefährdet.

Die staatlichen Kostenträger auf allen Ebenen seien gefragt, um die Existenz gemeinnütziger Einrichtungen zu gewährleisten, sagte Hasselfeldt. Hier seien flexible Lösungen im Arbeitszeitgesetz und bei der Finanzierung der Leistungen sowie unbürokratische Regelungen notwendig.

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news-4769 Wed, 18 Mar 2020 11:06:42 +0000 Coronavirus: DRK ruft zu Spenden für Nothilfefonds auf https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/coronavirus-drk-ruft-zu-spenden-fuer-nothilfefonds-auf/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat die Bevölkerung zu Spenden für einen Corona-Nothilfefonds aufgerufen. „Die derzeitige Lage zeigt, wie wichtig Solidarität und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft sind. Die Folgen der Ausbreitung des Coronavirus sind noch nicht absehbar. Umso wichtiger ist es, dass alles unternommen wird, um mit den Spenden Menschen in dieser schwierigen Situation nach dem Maß der Not zu helfen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Das Deutsche Rote Kreuz ist seit Wochen bundesweit im Einsatz, um als nationale Hilfsgesellschaft die Behörden bei der Bekämpfung des Coronavirus zu unterstützen. So betreute das DRK insgesamt 159 China-Rückkehrer unter anderem in Germersheim in Rheinland-Pfalz, Berlin-Köpenick und Kirchheim unter Teck in Baden-Württemberg. Darüber hinaus hat das DRK mehrere mobile Arztpraxen im Einsatz, um Krankenhäuser und Kliniken zu entlasten, und betreut zahlreiche Fiebermessstationen.

Durch die Spenden für den Corona-Nothilfefonds sollen Ehrenamtliche und wichtige Hilfsaktionen unterstützt werden. Zahlreiche Freiwillige sind zum Beispiel engagiert, um älteren und bedürftigen Menschen zu helfen, Lebensmittel-Bringdienste zu organisieren, Pflegepersonal und Bewohner in Seniorenheimen zu unterstützen und die psycho-soziale Betreuung zu übernehmen. „In diesen außerordentlich schwierigen Zeiten ist es besonders wichtig, dass niemand allein gelassen wird“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt.

Mit bundesweit mehr als 435.000 ehrenamtlichen Helfern und rund 175.000 hauptamtlichen Mitarbeitern sei das Deutsche Rote Kreuz gut aufgestellt, um Menschen in Not helfen zu können, erklärt Hasselfeldt.

Das DRK bittet um Spenden für den Nothilfefonds:

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Corona-Nothilfefonds

Weitere Infos unter: https://www.drk.de/spenden/corona-nothilfsfonds

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news-4765 Mon, 02 Mar 2020 13:33:03 +0000 Hilfe des DRK bei der Heuschreckenplage in Ostafrika https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/hilfe-des-drk-bei-der-heuschreckenplage-in-ostafrika/ Die Heuschreckenplage in Ostafrika und anderen Teilen der Welt bedroht die Ernährungssicherheit und die Lebensgrundlagen unzähliger Menschen. Die Länder Somalia, Südsudan, Kenia, Uganda und Äthiopien am Horn von Afrika sind aktuell am schwersten betroffen. Das DRK stellt Bargeldhilfen für die betroffenen Menschen bereit. Die Lage in Ostafrika

Der aktuelle Heuschreckenbefall am Horn von Afrika steht im Zusammenhang mit dicht aufeinanderfolgenden extremen Klimaereignissen in der Region. So stürzte etwa die Dürre von 2018 bis 2019 schätzungsweise 18 bis 22 Millionen Menschen in eine Ernährungskrise. Darüber hinaus erlebte Ostafrika kürzlich eine der niederschlagreichsten Regenzeiten seit 40 Jahren, die zu weitreichenden Überschwemmungen führte, Hunderttausende Menschen zur Flucht zwang und in den am schlimmsten betroffenen Gebieten zu großen Ernte- (70.000 Hektar) und Viehverlusten (96.000 Tiere verendeten) führte. Hinzu kommen verdorbene Erntebestände aufgrund anhaltender Feuchtigkeit und eine Verseuchung von Ernteerzeugnissen durch Aflatoxine. In einigen Gebieten verschärfen die Auswirkungen von Konflikten, unsichere Wirtschaftsverhältnisse und schlechte makroökonomische Bedingungen die Situation noch weiter.

Mögliche weitere Entwicklungen

Es ist zu erwarten, dass sich die Heuschrecken bis Mitte dieses Jahres weiter vermehren und ausbreiten. Laut dem Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) kann bereits ein einziger großer Schwarm mit 40 bis 80 Millionen erwachsenen Heuschrecken an nur einem Tag so viel essen, wie 35.000 Menschen an Nahrung benötigen würden. Ein solcher Schwarm kann bis zu 150 Kilometer am Tag zurücklegen. Das könnte in der kommenden Erntesaison ab März/April die landwirtschaftlichen Bedingungen stark beeinträchtigen, insbesondere in Gebieten, in denen das Versprühen von Pestiziden aus der Luft – die einzige effektive Möglichkeit, die Insekten zu bekämpfen – nicht möglich ist. Am Horn von Afrika könnte es infolgedessen in den kommenden Wochen und Monaten zu einer immensen Steigerung der Lebensmittelpreise und einer fortschreitenden Eskalation der Hungersnot kommen.

Somalia hat Anfang Februar den Notstand ausgerufen.Die ohnehin instabile Versorgungslage ist bedroht. Es sei entscheidend, die Lage vor der Erntezeit im April unter Kontrolle zu bringen, erklärte das zuständige Agrarministerium in Mogadischu.

Hilfsmaßnahmen des DRK

Das DRK engagiert sich bereits seit rund 27 Jahren in Somalia, das als eines der ärmsten Länder der Welt gilt. Gemeinsam mit seiner Schwesterorganisation, dem Somalischen Roten Halbmond, stellt das DRK überlebensnotwendige Bargeldhilfen für die von den Folgen der Heuschreckenplage betroffenen Menschen bereit.  
Hier lesen Sie mehr über unsere zahlreichen Hilfspojekte in Somalia: https://www.drk.de/hilfe-weltweit/wo-wir-helfen/afrika/somalia/

Das Deutsche Rote Kreuz ruft zu Spenden für die betroffene Bevölkerung auf..

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Ostafrika

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News Afrika Südsudan Äthopien Kenia Uganda Somalia
news-4764 Wed, 26 Feb 2020 16:15:00 +0000 Das Deutsche Rote Kreuz gibt praktische Hinweise zum Coronavirus https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/das-deutsche-rote-kreuz-gibt-praktische-hinweise-zum-coronavirus/ Die Ausbreitung des Coronavirus schafft zunehmende Unsicherheit in der Bevölkerung. Das DRK gibt praktische Hinweise und eine Übersicht der wichtigsten Kontaktdaten. Aufgrund seiner besonderen Stellung als Auxiliar der Bundesregierung und nationale Hilfsgesellschaft im humanitären Bereich nimmt das DRK Aufgaben im Bevölkerungsschutz wahr. Wie kann man sich anstecken?
Die häufigste Ansteckung erfolgt über die Tröpfcheninfektion, wenn man zum Beispiel direkt durch eine infizierte Person angehustet wird. Aber auch sogenannte Schmierinfektionen sind als möglicher Übertragungsweg nicht ausgeschlossen. Ein Beispiel hierfür ist die Berührung von Oberflächen, nachdem eine betroffene Person diese ohne Desinfektion der Hände berührt hat. Aktuell liegen keine Informationen zur Übertragung des Coronavirus über importierte Waren vor, zum Beispiel über Pakete aus China. Das Virus müsste hierfür die langen Transportwege überleben.

Welche Symptome treten auf und wie ist der Krankheitsverlauf?
Zu den Symptomen gehören Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber, wobei einige Betroffene auch an Durchfall leiden. Bei einem Teil der infizierten Personen hat das Virus zu schwerwiegenden Atemproblemen und Lungenentzündungen geführt. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an schwerwiegenden Grunderkrankungen litten. In den meisten Fällen werden die Betroffenen jedoch wieder gesund. Die Behandlung verläuft ähnlich wie bei anderen Atemwegserkrankungen, wobei nur die Symptome, nicht der Erreger selbst behandelt werden können.

Wie schützt man sich?
Allgemeine Hygieneregeln sind auch beim Coronavirus die wichtigste Schutzmaßnahme. Folgende Punkte sollten beachtet werden:

  • Reinigen Sie Ihre Hände häufig mit Seife oder alkoholischem Handwaschmittel.
  • Vermeiden Sie engen Kontakt mit Personen, die Fieber und Husten haben.
  • Benutzen Sie Einwegtaschentücher und verwenden Sie diese ebenfalls nur einmalig. Entsorgen Sie die Taschentücher anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
  • Beim Husten und Niesen Mund und Nase mit einem Taschentuch bedecken. Zur Not in den gebeugten Ellbogen niesen oder husten

Generell werden also Maßnahmen empfohlen, die grundsätzlich bei allen ansteckenden Krankheiten ratsam sind.

Was macht das DRK?
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist in seiner Funktion als Auxiliar der deutschen Behörden für Transport, Unterkunft und Betreuung der Rückkehrerinnen und Rückkehrer und deren Familienangehörigen verantwortlich. Die konkreten Leistungen umfassen aktuell folgende Schwerpunkte:

Transport:

  • Transport von Rückkehrerinnen und Rückkehrern nach Hause oder zu entsprechenden Unterkünften unter Einhaltung der Sicherheits- und Hygienestandards.

Unterkunft:

  • Familien können innerhalb der Quarantänebereiche zusammenbleiben.
  • Die Rückkehrerinnen und Rückkehrer haben Zugang zu Kommunikationsmitteln, um mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben.
  • Die Rückkehrerinnen und Rückkehrer haben Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten und psychosoziale Unterstützung.
  • Die Rückkehrerinnen und Rückkehrer haben bei Bedarf Zugang zu medizinischen Leistungen.

Materialversorgung:

  • Das DRK stellt mobile Gesundheitsstationen und speziell für den Infektionsschutz ausgerüsteten Krankenwagen zur Verfügung.
  • Das DRK stellt Materialien für den Aufbau und für die Versorgung von Quarantänestationen zur Verfügung.
  • Das DRK stellt für die sich im Einsatz befindenden Personen entsprechende Schutzausrüstung zur Verfügung.

Weitere Informationen zu DRK-Einsätzen:
https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/coronavirus-hilfe-des-drk-fuer-china-rueckkehrer/

An wen wende ich mich bei weiteren Fragen?

Bundesgesundheitsministerium
Webseite: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ 
Telefon: Bonn: 0228/99441-0 und Berlin: 030/18441-0
eMail: poststelle(at)bmg.bund(dot)de 

Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung (Berlin)
Webseite: https://www.berlin.de/sen/gpg/ 
Telefon: Hotline 030 9028-2828
Täglich von 8:00 – 20:00 Uhr
eMail: infektionsschutz(at)sengpg.berlin(dot)de 

Robert-Koch-Institut
Webseite: https://www.rki.de/ 
Telefon: 030 18754 0
eMail: Kontaktformular über Webseite

NRW-Gesundheitsministerium
Webseite: https://www.mags.nrw/ 
Telefon: 0211 - 8554774
Montags bis freitags zwischen 8:00 und 18:00 Uhr.
eMail: Kontaktformular über Webseite: https://www.mags.nrw/kontakt 

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Webseite: http://www.bzga.de/ 
Telefon: 0221 8992-0
eMail: poststelle(at)bzga(dot)de 

Bitte wenden Sie sich bei konkreten Rückfragen zunächst an die offiziellen Kontaktstellen der Behörden.

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News Presse Geografisch Deutschland
news-4762 Wed, 26 Feb 2020 13:36:00 +0000 Kinderbetreuung: DRK warnt vor Fachkräftemangel und fordert Qualitätsstandards https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/kinderbetreuung-drk-warnt-vor-fachkraeftemangel-und-fordert-qualitaetsstandards/ Verzweifelte Suche nach Kita-Plätzen, zu wenig Fachkräfte für zu viele Kinder: Der Mangel an pädagogischem Personal in Kinderbetreuungseinrichtungen wird sich nach Einschätzung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) verschärfen. „Es mangelt an pädagogischen Fachkräften in allen Bereichen der Kindertagesbetreuung - in Kitas, Horten, bei Tagesmüttern und -vätern und in Ganztagsschulen. Wir rechnen bis 2025 mit fast 330.000 fehlenden Stellen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Das DRK setzt sich daher für eine attraktive Ausbildung mit vergleichbaren länderübergreifenden Zugangswegen sowie einheitlichen Qualitätsstandards ein, um die große Personallücke zu schließen. Seit 2013 der Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz für unter Dreijährige eingeführt wurde, ist die Zahl der Erzieherinnen und Erzieher zwar gestiegen: 818.000 Kinder unter drei Jahren werden aktuell betreut- mehr als doppelt so viele wie 2006. Doch das reicht aus Sicht des DRK nicht aus. Durch den Geburtenanstieg, den Ausbau von Betreuungsangeboten und dem geplanten Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen nimmt der Personalbedarf zu. „Die Folgen sind schon jetzt spürbar: Schlechte Betreuungsschlüssel, kürzere Öffnungszeiten der Einrichtungen, gestrichene Ausflüge und Angebote für die Kinder. Hinzu kommt die hohe Belastung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die immer öfter erkranken, was die Situation weiter verschlechtert“, sagt Hasselfeldt. Eine gute Betreuung sei essenziell für die Entwicklung und Bildung der Kinder. Deshalb seien wirksame Maßnahmen notwendig, um die Ausbildung sowie das Arbeitsfeld attraktiver zu machen.

Die Ausbildungswege und Zugänge zu Jobs in der Kindertagesbetreuung variieren in den Bundesländern stark. Dadurch ist das Niveau der Qualifikation und damit auch die Qualität der Kinderbetreuung oft sehr unterschiedlich. Das DRK fordert, klar zu definieren, wer als Fachkraft in Kindertageseinrichtungen anerkannt wird. Mindeststandard sollte hierfür eine bundesweit anerkannte Ausbildung zum Erzieher oder zur Erzieherin sein. Um mehr Menschen für die Branche zu gewinnen, plädiert das DRK dafür, mehr Quereinsteigern den Weg in das Berufsfeld zu ermöglichen. Zudem fordert das DRK, das bei der Ausbildung vor allem in Privatschulen oft noch übliche Schulgeld abzuschaffen und das Angebot vergüteter Ausbildungsmodelle auszubauen.

Mehr Informationen finden Sie im aktuellen „Brennpunkt Wohlfahrt“.
Die Pressestelle vermittelt Medien gern Ansprechpartner für Interviews.

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Press Presse
news-4763 Mon, 24 Feb 2020 15:20:38 +0000 Die in Kirchheim untergebrachten Rückkehrer aus China sind wohlauf https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/die-in-kirchheim-untergebrachten-rueckkehrer-aus-china-sind-wohlauf/ Baden-Würtemberg: Die seit Freitag in Kirchheim unter Teck untergebrachten Rückkehrer aus Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei sind nach Mitteilung des Leiters des Kompetenzzentrums Gesundheitsschutz des Landesgesundheitsamts, Dr. Stefan Brockmann gesund. Gemäß den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts kann eine Gefährdung der Bevölkerung ausgeschlossen werden. Nach der Landung auf dem Stuttgarter Flughafen wurden die 10 Erwachsenen und 5 Kinder noch am Flughafen in einer mobilen Klinik zunächst auf ihren allgemeinen Gesundheitszustand von Ärzten des Landesgesundheitsamts, des vom Gesundheitsamt beauftragten Airport Medical Centers und des Gesundheitsamts des Landkreises Esslingen untersucht. Auch bei den anschließend entnommenen Abstrichen konnten keine Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen werden.

Bis heute zeigen die Rückkehrer keine Auffälligkeiten. Sie sind fieberfrei und symptomfrei. „Wir stehen täglich mit den Rückkehrern in Kontakt und befragen sie nach Körpertemperatur und Symptomen wie Niesen, Husten, Atemnot und anderen. Weitere Abstriche werden wir erneut im Laufe der Woche und am Ende der Quarantänezeit durchführen,“ so die Amtsärztin des Landkreises Esslingen Dr. Dominique Scheuermann.

Die Unterbringung im Hotel verläuft ruhig. Der Tagesablauf hat sich mittlerweile eingespielt. Bis zum Ende der Heimquarantäne im Kirchheimer Hotel am 6. März vertreiben sich die Kinder ihre Zeit vor allem mit Spielen. Besonders begehrt sind Legosteine und Playmobilfiguren. Die Erwachsenen informieren sich über Internet und Fernsehen. Auch der geschützte Außenbereich wird gerne genutzt, um frische Luft zu schnappen. Das Deutsche Rote Kreuz dankt den Kirchheimer Bürgern und Firmen, die Geschenke für die Rückkehrer und Spielzeug zur Unterkunft bringen.

Die Personen werden von Helferinnen und Helfer des DRK betreut, die im Vorfeld eine einsatzspezifische Zusatzausbildung erhalten haben. Unter ihnen befinden sich ehrenamtliche qualifizierte Kräfte des Katastrophenschutzes, Rotkreuzschwestern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes. Sie kümmern sich um die Versorgung und soziale Betreuung der Rückkehrer Die Betreuer ergreifen aufwändige Schutzmaßnahmen, um, sofern eine Infektion auftreten würde, diese nicht weiterzutragen.

Weitere Informationen

Bei Fragen zum Coronavirus können sich Bürgerinnen und Bürger werktags zwischen 9 und 16 Uhr unter der Telefonnummer 0711/904-39555 an eine eigens eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden.

Informationen zur Unterbringung in Kirchheim stehen unter Aktuelles auf der Homepage des Landkreises Esslingen www.landkreis-esslingen.de zur Verfügung.

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News
news-4760 Sun, 23 Feb 2020 08:40:00 +0000 DRK-Generalsekretär dankt Helfern für Betreuung in Berlin-Köpenick https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-generalsekretaer-dankt-helfern-fuer-betreuung-in-berlin-koepenick/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat die Betreuung der insgesamt 20 China-Rückkehrer aus Wuhan auf dem Gelände der DRK Kliniken Berlin Köpenick am Sonntag nach 14 Tagen beendet. „Wir sind sehr erleichtert, dass bei keinem der Rückkehrer ein Coronavirus nachgewiesen werden konnte. Wir sind glücklich, dass die Isolation aufgehoben werden konnte. Die Belastung für alle Beteiligten war enorm“, sagte DRK-Generalsekretär Christian Reuter am Sonntag. Die Unterstützung der Bundesregierung und der Behörden in dieser Sache entspreche der im DRK-Gesetz festgeschriebenen auxiliaren Rolle des Roten Kreuzes, sagte Reuter. Das DRK stehe der Bundesregierung bei der Betreuung von China-Rückkehrern auch weiterhin als Partner zur Verfügung.

DRK-Generalsekretär Christian Reuter bedankte sich beim Bundesgesundheitsministerium, dem Bezirksamt Treptow-Köpenick und dem zuständigen Amtsarzt für die gute Zusammenarbeit. Sein besonderer Dank gelte der DRK-Schwesternschaft Berlin mit den DRK Kliniken Berlin Köpenick sowie den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des DRK-Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz und der vielen anderen DRK-Landesverbände und -Schwesternschaften, die in Köpenick im Einsatz gewesen seien.

Unter der Leitung des DRK-Generalsekretariats wurden bisher bereits 124 China-Rückkehrer in Germersheim in Rheinland-Pfalz betreut. Seit Freitag versorgt das DRK außerdem weitere 15 Rückkehrer in Kirchheim unter Teck in Baden-Württemberg.

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Presse
news-4759 Fri, 21 Feb 2020 12:37:00 +0000 Humanitäre Notlage im Nordwesten Syriens https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/idlib-aktuelle-humanitaere-situation/ Die humanitäre Notlage in Nordwestsyrien hat einen dramatischen Punkt erreicht. Die kämpferischen Auseinandersetzungen haben sich seit November 2019 weiter verschärft und sich auf weite Gebiete in Idlib und das ländliche Umland des Regierungsbezirks Aleppo, sowie Wohngegenden der Stadt, ausgeweitet. Nach den letzten Schätzungen der Vereinten Nationen (Dezember 2019) sind rund 900.000 Menschen von den Auswirkungen diverser militaristischer Aktivitäten betroffen, die Not der Betroffenen hat zunehmend tragische Ausmaße angenommen.

Besonders verheerend sind die sich schnell ändernden Frontlinien, welche allein in den letzten Wochen mindestens eine viertel Million Menschen in die Flucht getrieben haben. Seit Anfang des Jahres wurde eine wachsende Zahl von Zivilisten getötet oder verletzt, die Familien sehen sich kontinuierlich schwerem Leid und allgegenwertigen Gefährdungen ausgesetzt. Viele der Geflohenen finden keinen Platz in den ohnehin überfüllten Notunterkünften im Norden, der harsche Winter macht die Situation für die vielen Menschen ohne Obdach untragbar.

Das DRK appelliert an alle Konfliktparteien, die wahllosen Angriffe auf Wohngebiete in Idlib und Aleppo sofort einzustellen. Die Zivilbevölkerung und die zivile Infrastruktur sind zu achten, alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen sind zu ergreifen, um Zivilisten nun zu schützen. Den Familien, die fliehen müssen, muss zudem die Möglichkeit gegeben werden, dies in völliger Sicherheit zu tun. Des Weiteren muss den Helferinnen und Helfern vor Ort sicherer Zugang zu den Opfern der Gewalt gewährt werden. Medizinisches Personal, Ambulanzen und Krankenhäuser müssen explizit von allen Parteien verschont werden.

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News Presse Syrienkrise Syrien Nahost Syrien
news-4761 Fri, 21 Feb 2020 12:20:00 +0000 Coronavirus: Rückkehrer aus China landen in Stuttgart und werden vom DRK betreut https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/coronavirus-rueckkehrer-aus-china-landen-in-stuttgart-und-werden-vom-drk-betreut/ Gesundheitsminister Manne Lucha: „Baden-Württemberg ist gut vorbereitet“ Nach ihrer für Freitagnachmittag (21. Februar) geplanten Landung auf dem Stuttgarter Flughafen werden 15 Personen, die sich zuvor in der chinesischen Provinz Hubei bzw. der Stadt Wuhan aufgehalten hatten, vorsorglich isoliert in einem Hotel in Kirchheim unter Teck im Landkreis Esslingen untergebracht. Die Unterbringung sowie die medizinische und psychologische Betreuung durch das Deutsche Rote Kreuz erfolgt ähnlich wie nach den Rückkehrer-Flügen in Frankfurt und Berlin nach den üblichen, für diese Situationen vorgegebenen Verfahrensweisen und in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium für Gesund-heit, dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg sowie dem Gesundheits-amt des Landkreises Esslingen.

In China wurden alle Personen negativ auf eine Coronaviruserkrankung untersucht. Ungeachtet dessen soll unmittelbar nach der Landung in Stuttgart eine medizinische Erstuntersuchung durch den hiesigen Öffentlichen Gesundheitsdienst in einem eigens vom Deutschen Roten Kreuz eingerichteten medizinischen Bereich am Flughafen stattfinden.

Gesundheitsminister Manne Lucha: „Die Bundesregierung holt weitere Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus den vom Coronavirus besonders schwer betroffenen Gebieten zurück. Baden-Württemberg hat schon früh die notwendigen Vorkehrungen getroffen und ist gut vorbereitet. Alle beteiligten Stellen sind in engem und kontinuierlichem Austausch. Für die Bevölkerung besteht weiterhin kein Grund zur Sorge.“

Die Betreuung und der Transport vom Flughafen Stuttgart in die Einrichtung in Kirchheim erfolgt durch das Deutsche Rote Kreuz. „Damit reagiert das Deutsche Rote Kreuz auf eine weitere Bitte der Bundesregierung. Als freiwillige Hilfsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland unterstützen wir die Behörden auch künftig dabei, China-Rückkehrer zu betreuen“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Er betont, dass bei den 15 Rückkehrern bislang kein Coronavirus nachgewiesen wurde. Deshalb gehe man davon aus, dass sie gesund sind. „Wir freuen uns, dass der DRK-Landesverband Baden-Württemberg die Operation des Deutschen Roten Kreuzes mit zahlreichen Helferinnen und Helfern tatkräftig unterstützen kann“, erklärte Barbara Bosch, die Präsidentin des DRK-Landesver-bandes Baden-Württemberg.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Esslingen hat alle nach aktuellen Erkenntnissen aus medizinischer Sicht erforderlichen Maßnahmen angeordnet. „Damit wollen wir sicherstellen, dass keine Risiken für unsere Bevölkerung entstehen“, so Dr. Dominique Scheuermann, Leiterin des Gesundheitsamts des Landkreises Esslingen.

Die in einem Hoteltrakt isoliert untergebrachten Menschen werden für 14 Tage in Kirchheim verbleiben, um sicherzugehen, dass keine Erkrankung aufgetreten ist. Sollten Erkrankungen auftreten, wird die Quarantäne auch der Kontaktpersonen entsprechend verlängert. Personen, bei denen ein konkreter Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht, werden umgehend in eine darauf vorbereitete Klinik eingewiesen.

Das Kompetenzzentrum des Landesgesundheitsamts (LGA) steht den Gesundheitsämtern mit seinem Bereitschaftsdienst rund um die Uhr beratend und unter-stützend zur Seite. Im Landesgesundheitsamt in Stuttgart ist seit Ende Januar auch die Laboranalytik für SARS-CoV-2 etabliert. „Verdachtsfälle in Baden-Württemberg können im Labor des LGA zeitnah abgeklärt werden. Alle bisherigen Testergebnisse waren negativ“, betonte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer, in dessen Behörde das LGA angesiedelt ist.

Nach Ankunft der Maschine und einer ersten medizinischen Untersuchung der Rückkehrer stehen Ihnen ab ca. 15.30 Uhr Vertreterinnen und Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes, des Landesgesundheitsamts sowie des Gesundheitsamtes Esslingen für O-Töne und Statements am Flughafen Stuttgart, Terminal 1, Ebene 5 (unter dem roten Doppeldecker) zur Verfügung.

Weitere Informationen
Bei Fragen zum Coronavirus können sich Bürgerinnen und Bürger werktags zwischen 9 und 16 Uhr unter der Telefonnummer 0711/904-39555 an eine eigens eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden.

Für weitere Fragen zur Betreuung der Rückkehrer wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des DRK in Berlin: https://www.drk.de/presse/pressestelle-deutsches-rotes-kreuz/­­

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News Press
news-4757 Wed, 19 Feb 2020 10:45:00 +0000 Buschbrände in Australien: So hilft das Rote Kreuz https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/buschbraende-in-australien-so-hilft-das-rote-kreuz/ Infolge der schweren Buschbrände in Australien mussten nicht nur zahlreiche Menschen evakuiert werden, viele haben ihr Zuhause verloren und sind nun gezwungen, von Null anzufangen. Auch in Deutschland nehmen Menschen Anteil am Schicksal der Betroffenen. Sie spenden an das DRK, das damit seine Schwesterorganisation, das Australische Rote Kreuz, finanziell bei dem Soforthilfe- und Wiederaufbaufonds unterstützt. Wie die Spenden helfen, zeigt dieser Überblick. Mehr als 2.800 Helfende im Einsatz

Seit Juli 2019 hat das Australische Rote Kreuz (ARK) mit über 2.800 Helferinnen und Helfern, vor allen Ehrenamtlichen, den Betroffenen von mehr als 20 Buschbränden in 110 Hilfszentren zur Seite gestanden. Dank seiner Suchdienst-Aktivitäten konnten sich darüber hinaus mehr als 64.000 Menschen über den Verbleib ihrer (evakuierten) Angehörigen erkundigen. Im Einzelnen gehören zum Einsatz des Australischen Roten Kreuzes unter anderem folgende Maßnahmen:

  • Unterstützung von Menschen in Evakuierungs-, Hilfs- und Bergungszentren
  • Registrierung des Aufenthaltsorts von Personen, damit ihre Angehörigen zu ihnen in Kontakt treten können (Suchdienst)
  • psychosoziale Hilfe zur Linderung von Traumata
  • Versorgung von Menschen in Gebieten, die durch die Brände isoliert wurden, mit Nahrung, Wasser und Hilfsgütern
  • Prüfung des Wohlbefindens betroffener Personen durch Besuche oder Telefonate
  • Ermittlung des Bedarfs an psychosozialer Hilfe in einigen Gemeinden
  • finanzielle Förderung für betroffene Menschen in wirtschaftlicher Notlage – allein bis Anfang Februar 2020 hat das ARK 21 Millionen Australische Dollar (rund 12,84 Mio. Euro) an Personen über den Nothilfe- und Wiederaufbaufonds vergeben, die die ihr Haus durch die Katastrophe verloren haben

Pläne für den Wiederaufbau

Und die Hilfe geht weiter: Das Australische Rote Kreuz erarbeitet derzeit Pläne, wie es betroffene Familien und Gemeinden in den in den kommenden Jahren unterstützen wird.

Zum Weiterlesen:

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News Geografisch
news-4758 Mon, 17 Feb 2020 15:30:00 +0000 DRK trauert um sein Ehrenmitglied Dr. Hansjoachim Linde https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-trauert-um-sein-ehrenmitglied-dr-hansjoachim-linde/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) trauert um sein Ehrenmitglied Generaloberstabsarzt a.D. Dr. Hansjoachim Linde, der am 12. Februar 2020 im Alter von 93 Jahren verstorben ist. „Dr. Hansjoachim Linde hat sich jahrzehntelang für das Deutsche Rote Kreuz eingesetzt. Mit ihm verlieren wir eine engagierte Persönlichkeit“, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Dr. Linde war unter anderem von 1986 bis 1994 Bundesarzt des DRK. Dr. Hansjoachim Linde wurde am 6. April 1926 in Ortelsburg (Ostpreußen) geboren. Nach seiner Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft 1946 studierte er Medizin in Marburg und Innsbruck und war bis zu seinem Eintritt in die Bundeswehr 1957 als chirurgischer Assistenzarzt tätig.

Von 1971 bis 1974 war er Referent für Führung und Planung im Bundesministerium der Verteidigung. Seit dieser Zeit galt sein Schwerpunktinteresse der zivil-militärischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Sanitäts- und Gesundheitswesens im Bereich des Bundes, der Länder und der Hilfsorganisationen. 1982 erfolgte unter gleichzeitiger Beförderung zum Generaloberstabsarzt die Ernennung zum Inspekteur des Sanitäts- und Gesundheitswesens.

Neben seiner Tätigkeit als Bundesarzt des Deutschen Roten Kreuzes war Dr. Linde, der im oberbayerischen Ottobrunn wohnte, beratend auf den Arbeitsfeldern Erste Hilfe und Rettungsdienst tätig, außerdem war er Landeskonventionsbeauftragter des Bayerischen Roten Kreuzes. Im Oktober 1987 erhielt er das Ehrenzeichen des DRK.

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News Press
news-4756 Sun, 16 Feb 2020 13:00:00 +0000 DRK-Generalsekretär dankt Helfern für „beispiellosen Einsatz“ https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-generalsekretaer-dankt-helfern-fuer-beispiellosen-einsatz/ DRK-Generalsekretär Christian Reuter hat sich erleichtert gezeigt, dass bei den 124 China-Rückkehrern und 22 Helfern des Deutschen Roten Kreuzes in der Südpfalz-Kaserne in Germersheim nach 14 Tage kein Corona-Virus nachgewiesen werden konnte. „Wir sind glücklich, dass die Isolation der Rückkehrer und Helfer in Germersheim aufgehoben werden konnte. Die Belastung für alle Beteiligten war enorm groß. Mein Dank gilt allen insgesamt rund 120 Helfern des DRK, die jeden Tag mit beispiellosem Engagement im Einsatz waren, ganz besonders den 22 Freiwilligen in der Kaserne. Es war eine großartige Leistung, 14 Tage lang die Betreuung der 124 Rückkehrer zu übernehmen und mit ihnen isoliert zu leben“, sagte Reuter am Sonntag. Die vor zwei Wochen aus dem chinesischen Wuhan ausgeflogenen Bundesbürger wurden gemeinsam mit den sie betreuenden Personen in einer zentralen Einrichtung auf dem Gelände der Südpfalz-Kaserne Germersheim untergebracht und versorgt. Darüber hinaus stellte das DRK eine mobile Gesundheitsstation und einen speziell für den Infektionsschutz ausgerüsteten Krankenwagen zur Verfügung.

Die Unterstützung der Bundesregierung und der Behörden in dieser Sache entspreche der im DRK-Gesetz festgeschriebenen auxiliaren Rolle des Roten Kreuzes, sagte Reuter. Der DRK-Generalsekretär bedankte sich insbesondere beim Bundesgesundheitsministerium, dem Auswärtigen Amt, dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, dem Bundesverteidigungsministerium mit dem Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr und dem Kommando Luftwaffe und dem Luftwaffen-Ausbildungs-Bataillon, dem Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz sowie dem Landkreis Germersheim mit seinem Gesundheitsamt für die gute Zusammenarbeit. Unter der Leitung des Generalsekretariats des Deutschen Roten Kreuzes waren an dem Einsatz auch der Verband der Schwesternschaften vom DRK sowie die DRK-Landesverbände Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Berliner Rotes Kreuz, Brandenburg, Hessen, Nordrhein, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein und der DRK-Bezirksverband Frankfurt/Main beteiligt.

In Berlin-Köpenick betreut das Deutsche Rote Kreuz seit 9. Februar insgesamt 20 weitere China-Rückkehrer auf dem Gelände der dortigen DRK-Klinik.

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Presse
news-4755 Sat, 08 Feb 2020 16:15:00 +0000 DRK betreut weitere Rückkehrer in den DRK Kliniken Berlin Köpenick https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-betreut-weitere-rueckkehrer-in-den-drk-kliniken-berlin-koepenick/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) betreut weitere deutsche Staatsangehörige, die aus dem chinesischen Wuhan zurückkehren. 20 Bundesbürgerinnen und -bürger sollen ab Sonntag in den DRK Kliniken Berlin Köpenick untergebracht und versorgt werden. „Damit reagiert das Deutsche Rote Kreuz auf ein weiteres Gesuch der Bundesregierung. Als freiwillige Hilfsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland unterstützen wir die Behörden auch künftig dabei, eine mögliche Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Unter der Leitung des Generalsekretariats des Deutschen Roten Kreuzes sind an dem Einsatz der Verband der Schwesternschaften vom DRK und mehrere DRK-Landesverbände beteiligt. Die Rückkehrerinnen und Rückkehrer werden nach ihrer Ankunft im militärischen Teil des Flughafens Berlin-Tegel vom zuständigen Amtsarzt in Empfang genommen. Im Anschluss werden sie vom Landesverband des Berliner Roten Kreuzes in Mannschaftstransportwagen zu den DRK Kliniken Berlin Köpenick gebracht. Dort werden sie für 14 Tage isoliert untergebracht.

Für das Personal sowie für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vom Deutschen Roten Kreuz und die Bevölkerung besteht kein Grund zur Sorge. Dies gilt auch für die Patientinnen und Patienten, deren Angehörige sowie das Personal der DRK Kliniken Berlin Köpenick. Der Isolationsbereich befindet sich in einem Nebengebäude auf dem Gelände der DRK Kliniken Berlin Köpenick.

Das Betreuungspersonal wird vom Deutschen Roten Kreuz gestellt und gehört nicht zum Mitarbeiterstamm der DRK Kliniken Berlin Köpenick. Diese strikte räumliche und personelle Trennung trägt maßgeblich zur Sicherheit des Personals, der Besucherinnen und Besucher sowie der Patientinnen und Patienten in Köpenick bei.

Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes übernehmen die Versorgung, die soziale Betreuung sowie die gegebenenfalls anfallende medizinische Versorgung. „Für die umfassende Unterstützung bin ich der DRK-Schwesternschaft Berlin und den DRK-Landesverbänden sehr dankbar. Ein besonderer Dank gilt insbesondere den ehrenamtlichen Einsatzkräften des DRK“, sagt Reuter.

Ankunft, Transport und Unterbringung der Rückkehrer werden von der Senatsgesundheitsverwaltung bezirksübergreifend koordiniert.

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Presse
news-4752 Sun, 02 Feb 2020 10:10:00 +0000 Gemeinsame Pressemitteilung der Luftwaffe, des DRK, des Landkreises und der Stadt Germersheim https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/gemeinsame-pressemitteilung-der-luftwaffe-des-drk-des-landkreises-und-der-stadt-germersheim/ Am 01. Februar 2020 wurden 115 Personen, die zuvor aus Wuhan, China, zurückgeholt wurden, vom Flughafen Frankfurt nach Germersheim in Quarantäne gebracht. Hier befindet sich die zentrale Unterbringung für die Rückkehrer. Die Unterbringung erfolgte nach den üblichen, für diese Situationen vorgegebenen Verfahrensweisen unter den Vorgaben des zuständigen Amtsarztes des Landkreises Germersheim. Die Betreuung erfolgte durch das Deutsche Rote Kreuz. Am Morgen des 02. Februars 2020 erhielt die örtliche Einsatzleitung in Germersheim die Information, dass zwei Personen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Es ist der Fall eingetreten, wofür die Einrichtung dieser Schutzzone erfolgt ist. Die betroffenen Personen haben diesen Befund gefasst aufgenommen und wurden isoliert. Als weitere Maßnahme werden die Personen mit einem Infektionsschutzkrankentransportwagen durch das Deutsche Rote Kreuz in das Uniklinikum Frankfurt gefahren.

Für das am Standort Germersheim eingesetzte militärische wie zivile Personal sowie für die ehrenamtlichen Helfer vom Deutschen Roten Kreuz und die Bevölkerung besteht kein Grund zur Sorge.

Weitere Infos zum Einsatz in Germersheim: Coronavirus: Hilfe des DRK für China-Rückkehrer

Pressekontakt:
Presse-Zentrum Germersheim 07274 55 3052 / 3002
An der Hexenbrücke 5
76726 Germersheim

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Presse
news-4750 Thu, 30 Jan 2020 15:00:00 +0000 DRK: Gute Gespräche über geplante Reform der Notfallversorgung https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-gute-gespraeche-ueber-geplante-reform-der-notfallversorgung/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) unterstützt das Vorhaben des Bundesgesundheitsministeriums, die Notfallversorgung in Deutschland zu reformieren, sieht aber auch Nachbesserungsbedarf bei den bisherigen Planungen. „Das Ziel, der hohen Inanspruchnahme der Rettungsdienste und Notfallambulanzen der Krankenhäuser bei leichteren Erkrankungen entgegenzuwirken und die Patientenströme besser zu steuern, ist grundsätzlich richtig. Wir haben aber auch ein gut funktionierendes Rettungswesen unter der Hoheit der Länder, die den Bedarf und die Situation der Notfallversorgung vor Ort am besten beurteilen können. Das darf nicht gefährdet werden“, sagte DRK-Generalsekretär Christian Reuter nach einem Treffen des Deutschen Roten Kreuzes und der anderen anerkannten Hilfsorganisationen mit Unions-Innenministern der Länder. Auf Einladung von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann trafen sich Saarlands Innenminister Klaus Bouillon und Hessens Innenstaatsekretär Dr. Stefan Heck mit Vertretern des DRK und der anderen anerkannten Hilfsorganisationen am 30. Januar 2020 im DRK-Generalsekretariat in Berlin. „Wir haben gute Gespräche über dieses für die deutsche Gesundheitsversorgung so wichtige Thema geführt“, sagte Reuter.

DRK-Generalsekretär Reuter wies darauf hin, dass die bestmögliche Versorgung von Menschen in medizinischen Notfällen zwar zu den zentralen Aufgaben des Gesundheitswesens gehöre, das gut ausgebaute System der Notfallversorgung aber auch ein wichtiges Instrument der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr sei. Der Bevölkerungsschutz in Deutschland werde zum großen Teil von ehrenamtlichen Helfern getragen, deshalb dürfe die personelle Aufwuchsfähigkeit des Rettungswesens nicht gefährdet werden.  Außerdem sei es Ziel der sogenannten Bereichsausnahme bei Ausschreibungen, den speziellen Charakter der Hilfsorganisationen und deren Bedeutung für den Zivil- und Katastrophenschutz sowie für die alltägliche Gefahrenabwehr auf alle Fälle zu wahren.

Reuter sprach sich gegen eine zentralistische Steuerung bei der Planung der integrierten Notfallzentren durch den Gemeinsamen Bundesausschuss aus. Das föderale System sei dafür besser geeignet. Auch seien ausreichende finanzielle Regelungen notwendig, um eine Verschärfung des Fachkräftemangels bei der Notfallsanitätern zu vermeiden. „Wir freuen uns auf die weiteren konstruktiven Gespräche mit Bund, Ländern sowie dem Deutschen Landkreistag und Deutschen Städtetag über die Reform der Notfallversorgung“, sagte Reuter abschließend.

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News
news-4749 Mon, 27 Jan 2020 11:02:13 +0000 Corona-Virus: DRK sieht Deutschland gegen Virus-Ausbreitung gut gewappnet https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/corona-virus-drk-sieht-deutschland-gegen-virus-ausbreitung-gut-gewappnet/ Deutschland ist nach Einschätzung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) gut gegen schnell ausbreitende Infektionskrankheiten wie dem Corona-Virus vorbereitet. „Es ist nicht auszuschließen, dass das Virus auch Deutschland erreicht. Wir müssen bei diesem Thema auch wachsam sein. Es besteht jedoch kein Grund zur Panik. Wir teilen die Einschätzung des Robert-Koch-Instituts, dass das Risiko für die deutsche Bevölkerung nach dem derzeitigen Stand gering ist“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Der für solche Gesundheitsgefährdungen vom zuständigen Robert-Koch-Institut und den Bundesländern vorbereitete Pandemieplan sei in den vergangenen Jahren laufend verbessert worden und müsse derzeit in Bezug auf das Corona-Virus nicht umgesetzt werden. Im Pandemieplan seien auch die Strukturen des Deutschen Roten Kreuzes eingebunden, sagt DRK-Generalsekretär Reuter. Die für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz zuständigen DRK-Helfer seien für solche Vorkommnisse gewappnet. Jeder Einzelne könne außerdem dazu beitragen, dass die Ansteckungsgefahr gering bleibe, indem er Hygieneregeln wie gründliches Händewaschen beachte.

Trotz der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus in China sieht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bislang keine Veranlassung, eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite auszurufen. Bislang sind nur wenige Fälle im Ausland bekannt. China hat unterdessen weitreichende Vorkehrungen getroffen, um die Ausbreitung im Land einzudämmen.

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Presse
news-4748 Fri, 24 Jan 2020 08:33:56 +0000 Bundesteilhabegesetz: DRK kritisiert hohen bürokratischen Aufwand https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/bundesteilhabegesetz-drk-kritisiert-hohen-buerokratischen-aufwand/ Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, hat auf deutliche Umsetzungsschwierigkeiten beim Bundesteilhabegesetz hingewiesen. „Das Gesetz soll Menschen mit Behinderungen mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Statt diese Chance konsequent zu nutzen, ist der bürokratische Aufwand für Kostenträger und Leistungserbringer enorm. Das widerspricht jedoch der gesamten Intention des Gesetzes“, sagt Hasselfeldt. Sie kritisiert vor allem Änderungen bei der Eingliederungshilfe, die zum 1. Januar 2020 in Kraft getreten sind. Mit der Gesetzesänderung wird die Leistungserbringung in Wohnheimen für behinderte Menschen neu strukturiert. Bisher waren mehrere einzelne Leistungen wie die Kosten für Wohnraum, Lebensmittel und verschiedene Hilfsleistungen zu einem Komplex zusammengefasst und wurden in einem Vorgang abgerechnet. Jetzt werden die bisherigen stationären Wohneinrichtungen in „besondere Wohnformen“ umbenannt und die dort erbrachten Leistungen aufgesplittet in existenzsichernde Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch XII (Sozialhilfe) und Fachleistungen der Eingliederungshilfe nach dem Sozialgesetzbuch IX. Für beide Leistungssysteme sind je nach Bundesland unterschiedliche Ämter zuständig.

„Auf die Spitze getrieben wird der zusätzliche Verwaltungsaufwand bei der Frage der Umsatzsteuer auf Nahrungsmittel“, sagt Hasselfeldt. Bisher seien Nahrungsmittel für die behinderten Menschen umsatzsteuerfrei gewesen. Künftig sei nur noch die Zubereitung der Speisen umsatzsteuerfrei. Die Nahrungsmittel selbst würden als existenzsichernde Leistung dem SGB XII zugeordnet und seien damit umsatzsteuerpflichtig. „Die Träger müssen jetzt neue gesonderte Verträge abschließen, mehr Rechnungen schreiben und mehr Geldeingänge prüfen. Dieser bürokratische Aufwand ist unnötig, kostet Zeit und verschlingt personelle Ressourcen“, sagt Hasselfeldt.

Die DRK-Präsidentin fordert vom Bundesfinanzministerium deshalb eine generelle Umsatzsteuerbefreiung der Leistungen in besonderen Wohnformen für behinderte Menschen und eine Nachbesserung des Bundesteilhabegesetzes. „Es braucht handhabbare Lösungen, damit Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt entscheiden können, in welcher Wohnform sie leben möchten“, sagt Hasselfeldt. Von der Neuregelung sind rund 212.000 Menschen in stationären Wohneinrichtungen betroffen.

Mehr zum Thema finden Sie unter www.drk-wohlfahrt.de/veroeffentlichungen/

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news-4747 Tue, 21 Jan 2020 08:59:40 +0000 Nachruf: DRK trauert um Ehrenmitglied Dr. Helmut Geiger https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/nachruf-drk-trauert-um-ehrenmitglied-dr-helmut-geiger/ Das Deutsche Rote Kreuz trauert um sein Ehrenmitglied Dr. h.c. Helmut Geiger, der am 11. Januar im Alter von 91 Jahren in Berlin verstorben ist. „Mit seiner uneigennützigen und engagierten Arbeit als langjähriges Mitglied des Präsidiums hat er das Deutsche Rote Kreuz nachhaltig geprägt, dafür sind wir ihm zu großem Dank verpflichtet“, erklärte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Helmut Geiger gehörte von 1979-1987 dem Präsidium an, erhielt 1984 das Ehrenzeichen und wurde 2005 zum Ehrenmitglied des Deutschen Roten Kreuzes ernannt. Er wurde am 12. Juni 1928 in Nürnberg geboren. Nach seiner Rückkehr aus der französischen Kriegsgefangenschaft studierte er Jura und Volkswirtschaft in Erlangen und Berlin. Helmut Geiger war mehr als 20 Jahre lang Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes. Nebenbei setzte er sich für die Stiftung Deutsche Krebshilfe ein, war Präsident und später Ehrenpräsident der Stiftung. Für sein soziales Engagement wurde er 1993 mit dem Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband ausgezeichnet.

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news-4746 Fri, 17 Jan 2020 09:21:26 +0000 Vulkan Taal Philippinen: Rotes Kreuz bereitet sich auf explosiven Vulkanausbruch vor https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/vulkan-taal-philippinen-rotes-kreuz-bereitet-sich-auf-explosiven-vulkanausbruch-vor/ Seit Tagen spuckt der Vulkan Taal auf den Philippinen kilometerhohe Aschewolken. Er könnte jederzeit mit einer gewaltigen Eruption ausbrechen und einen Teil der umliegenden dicht besiedelten Provinz Batangas verwüsten. Nach wie vor gilt die zweithöchste Warnstufe. Tausende Menschen mussten bereits ihre Häuser verlassen, in den über 120 Evakuierungszentren werden mehr als 25.000 Personen versorgt. 222 Helferinnen und Helfer des Philippinischen Roten Kreuzes (PRC) sind im Einsatz, darunter auch viele Ehrenamtliche. Sie haben unter anderem 1.750 Personen in den Evakuierungszentren mit warmen Mahlzeiten versorgt, drei Wassertanks mit sauberem Wasser aufgestellt sowie eine Sanitäranlage errichtet. Zudem sammeln sie Kleiderspenden für die vom Vulkanausbruch Betroffenen und haben schon 5.000 Atemmasken verteilt. Insgesamt leben über 450.000 Menschen in der Gefahrenzone rund um den Vulkan und sind von glühender Lava und heißer Asche bedroht. Das Rote Kreuz ruft diese Menschen dazu auf, sich in Sicherheit zu bringen, und konnte bisher 1.623 Personen mit besonderem Hilfsbedarf bei der Evakuierung unterstützen. Je nach Schwere des Ausbruchs wird die Bevölkerung für drei bis sieben Monate nicht in ihre Häuser zurückkehren können.

Straßen, Häuser und Pflanzen in den umliegenden Orten sind von einer dicken Ascheschicht bedeckt. Auch in Manila werden die Menschen aufgefordert, die Klimaanlagen auszuschalten und Masken zum Schutz von Mund und Nase zu tragen.

Das Philippinische Rote Kreuz (PRC) beobachtet die Situation und bereitet in enger Zusammenarbeit mit den nationalen und lokalen Regierungsbehörden sowie anderen humanitären und nichtstaatlichen Organisationen die Nothilfe vor. Dazu hat das PRC das eigene Lagezentrum in Manila aktiviert und überwacht die Eruptionen, die Warnstufe sowie das Wetter und informiert die Kollegen und Kolleginnen in den betroffenen Regionen über den aktuellen Stand. Das Rote Kreuz wird die Nothilfeaktionen in den kommenden Tagen weiterführen und bereitet sich auf zusätzliche Maßnahmen vor, sollte es zu einem verheerenden Ausbruch des Vulkans Taal kommen.

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news-4745 Thu, 16 Jan 2020 09:09:00 +0000 Kleiderspenden: DRK startet bundesweite Kooperation mit ZARA https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/kleiderspenden-drk-startet-bundesweite-kooperation-mit-zara/ Die Kleidercontainer, Kleiderkammern und Secondhand-Läden des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) kennen die meisten. Zum Jahresauftakt 2020 geht das DRK beim Thema Kleiderspende neue Wege und startet eine groß angelegte Kooperation mit ZARA Deutschland (Inditex). „Ab sofort können nicht mehr getragene Kleidung, Schuhe und Accessoires in gutem Zustand in ausgewählten ZARA-Filialen in Berlin, Hamburg, Köln, München und Frankfurt/Main abgegeben werden – die Marke spielt dabei keine Rolle. Die Kleiderspende kommt entweder direkt Menschen in Not zugute oder unterstützt soziale DRK-Projekte in der Region“, sagt Nadine Haegeli, Projektverantwortliche beim DRK-Bundesverband. Dazu sind weiße Sammelboxen vom Deutschen Roten Kreuz in den jeweiligen ZARA-Filialen aufgestellt. Die Filialen stehen in direktem Kontakt mit einer lokalen DRK-Gliederung, die die Ware im Geschäft abholt. Bis Ende 2020 soll das Programm in allen ZARA-Filialen bundesweit umgesetzt werden. Die Kooperation wird unterstützt von der DRK-Botschafterin Zohre Esmaeli.

Die über ZARA gesammelten Kleiderspenden werden in die nachhaltigen und etablierten Verwertungsstrukturen des DRK eingebettet. Das DRK betreibt Altkleidersammlung aus zwei Gründen: Zum einen kann es auf diese Weise jedes Jahr rund eine Million Menschen mit gut erhaltener Kleidung versorgen – als Direkthilfe für Menschen in Not in der Kleiderkammer oder in den DRK-Secondhand-Läden (insgesamt rund 700 Ausgabestellen). Zum anderen ist die Kleidersammlung seit jeher ein traditioneller Tätigkeitsbereich der DRK-Kreisverbände und Ortsvereine. Kleidung, die den tatsächlichen Bedarf in der Kleiderkammer übersteigt oder nicht den Bedürfnissen der Hilfesuchenden entspricht, verkauft das DRK in seinen Secondhand-Läden.

Nicht brauchbare Ware kann über den jeweiligen Verwertungspartner der lokalen DRK-Gliederung weiterverwendet werden. Der DRK-Bundesverband stellt im Vorfeld sicher, dass diese professionellen Textilverwerter den Nachhaltigkeits- und Qualitätskriterien von ZARA (Inditex) gerecht werden. Sowohl durch den Secondhand-Verkauf als auch über die Textilverwertung werden aus Kleiderspenden Geldspenden. Diese Erlöse dienen wiederum der finanziellen Unterstützung ehrenamtlicher Arbeit des DRK vor Ort.

Beim ZARA Take Back Programm handelt es sich um eine freiwillige Rücknahme im Sinne der Produktverantwortung von ZARA.

Nähere Informationen zum ZARA Take Back Programm mit dem DRK und mehr zum Thema Kleiderspenden unter: www.drk.de/zara.

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news-4744 Thu, 09 Jan 2020 10:30:00 +0000 Haiti: 10 Jahre nach dem verheerenden Erdbeben https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/haiti-10-jahre-nach-dem-verheerenden-erdbeben/ Am 12. Januar 2010 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7 Haiti. Mehrere hunderttausend Menschen kamen dabei ums Leben, etwa ebenso viele wurden verletzt, mehr als 1,8 Millionen Haitianer verloren durch das Naturereignis ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlagen. „Dank der hohen Spendenbereitschaft konnte das DRK damals einen der größten Hilfseinsätze seiner Geschichte starten und vielen Menschen in ihrer damaligen akuten Not helfen. Doch bis heute sind die Menschen in dem karibischen Inselstaat regelmäßig mit verheerenden Naturkatastrophen konfrontiert. Das Rote Kreuz leistet daher weiterhin Unterstützung, um die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung zu stärken“, sagt Christian Reuter, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Mehrere hunderttausend Tote, 1,6 Millionen Obdachlose und Schäden in Höhe von fast 7,9 Milliarden Dollar: Das Erdbeben, das Haiti vor 10 Jahren traf, hatte unvorstellbare Folgen für die bereits von Armut und Instabilität geschwächten Menschen und Gemeinden in dem karibischen Inselstaat. Insgesamt spendeten Privatpersonen und Unternehmen 32,7 Millionen Euro an das Deutsche Rote Kreuz, die das DRK für die akute Sofort- und Nothilfe, den Bau von Unterkünften, Gesundheitsprojekte und für die Katastrophenvorsorge einsetzte.

In einem Stadion in der Stadt Carrefour errichtete das DRK ein mobiles Krankenhaus. Innerhalb von zehn Monaten wurden dort 70.000 Patienten behandelt und 2.500 Babys auf die Welt gebracht. Außerdem wurden in der Stadt Léogâne, dem damaligen Epizentrum des Erdbebens, für 3.000 Familien sichere Häuser gebaut und monatlich eine Million Liter Trinkwasser bereitgestellt.

„Immer wieder werden auf Haiti Häuser, Felder und ganze Dörfer von tropischen Wirbelstürmen, Trockenperioden oder Überschwemmungen heimgesucht“, sagt Reuter. So verwüstete Hurrikan Matthew 2016 erneut weite Teile des Karibikstaates. Das DRK unterstützt daher seit der Erdbebenkatastrophe 2010 das Haitianische Rote Kreuz, um die Bevölkerung besser auf drohende Naturkatastrophen vorzubereiten und sie zu stärken, damit sie widerstandsfähiger gegen Krisen aller Art ist.

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Presse Erdbeben Katastrophe Verursacher Natur Lateinamerika und Karibik Haiti
news-4743 Mon, 06 Jan 2020 15:06:57 +0000 Verheerende Buschfeuer wüten weiter: Rotes Kreuz hilft Betroffenen der Waldbrände in Australien https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/buschfeuer/ Seit Juli 2019 haben die verheerenden Buschbrände in Australien mehr als fünf Millionen Hektar in den Bundesstaaten Victoria, New South Wales, Western Australia und South Australia vernichtet. Im gesamten Land wurde mittlerweile eine Fläche von der Größe Irlands zerstört. Mehr als 20 Personen verloren ihr Leben, auch Millionen von Tieren starben. Die Feuer bedrohen Ortschaften und Großstädte, hunderte Häuser wurden bereits zerstört, viele Menschen flüchteten ans Meer und harrten an den Stränden aus. Das Australische Rote Kreuz, die Schwestergesellschaft des DRK, unterstützt seit Beginn der Brände mit fast 1.600 Helfern die Betroffenen. Allein in New South Wales ist das Rote Kreuz in 87 Evakuierungszentren aktiv. Speziell ausgebildetes Personal bietet psychologische Unterstützung an, Betroffene erhalten Wasser, Lebensmittel und Hygieneartikel. Zudem hilft das Rote Kreuz dabei, Menschen zu registrieren und den Kontakt zu Angehörigen herzustellen. Viele Straßen sind aufgrund der Brände unpassierbar, die Kommunikation ist wegen verbrannter Strommasten zusammengebrochen. Im Bundesstaat Victoria arbeitet das Rote Kreuz eng mit der lokalen Polizei zusammen und verteilt Satellitentelefone.

Das Australische Rote Kreuz zahlt Soforthilfe in Höhe von 5000 Dollar an Menschen, die ihr Zuhause in den Flammen verloren haben. Die Helfer des Roten Kreuzes werden sie weiterhin auf ihrem Weg zurück in die Normalität begleiten.

Das Deutsche Rote Kreuz ruft zu Spenden für die betroffene Bevölkerung auf..

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Australien

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Auslandshilfe News Presse Geografisch
news-4742 Fri, 03 Jan 2020 10:07:00 +0000 Schwere Überschwemmungen in Indonesien https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/schwere-ueberschwemmungen-in-indonesien/ Die heftigsten Regenfälle seit Jahrzehnten haben in Indonesien zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Nach Medienberichten gab es seit Ende Dezember 2019 mehr als 40 Tote. Das Indonesische Rote Kreuz ist vor Ort mit Hunderten von Freiwilligen im Einsatz, leistet Erste Hilfe, betreibt Feldküchen und versorgt die Menschen in Notunterkünften. Von den schweren Überschwemmungen sind besonders Nord-Sumatra, Westjava, Bengkulu und die Hauptstadt Jakarta betroffen. Zahlreiche Häuser wurden beschädigt oder zerstört. Schätzungen gehen von fast 400.000 Menschen aus, die ihr Zuhause verloren haben. Nach Angaben des Indonesischen Roten Kreuzes geht es jetzt vor allem darum, die Betroffenen mit sauberem Wasser, Zelten, Toiletten, Decken, Matratzen, Lebensmitteln und Medizin zu versorgen. Vor allem in den ärmeren Vierteln der Hauptstadt Jakarta wird außerdem die Übertragung von Krankheiten befürchtet.

Das Hochwasser in Jakarta ging am 2. Januar 2020 zwar allmählich zurück. Doch werden in den nächsten Tagen anhaltende Regenfälle und weitere Überschwemmungen erwartet.

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News Geografisch Press
news-4741 Thu, 19 Dec 2019 15:57:09 +0000 Weihnachten und Silvester: DRK gibt Erste-Hilfe-Tipps bei Verbrennungen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/weihnachten-und-silvester-drk-gibt-erste-hilfe-tipps-bei-verbrennungen/ In der Weihnachtszeit und rund um den Jahreswechsel gibt es etliche Gefahrenquellen für Verbrennungen: ob es die echten Kerzen am Christbaum, brennendes Fett im Kochtopf, das gemeinsame Fondue-Essen oder die Silvesterböller sind. „Verbrennungen verursachen starke Schmerzen und können zu erheblichen gesundheitlichen Schäden führen“, sagt DRK-Bundesarzt Prof. Peter Sefrin. Er gibt folgende Erste-Hilfe-Tipps: 1. Kleinflächige Verbrennungen (nicht größer als die Handfläche der oder des Betroffenen) können zur „gefühlten“ Schmerzlinderung sofort mit möglichst fließendem (Leitungs-) Wasser gekühlt werden. Das Kühlen ist in jedem Fall auf die verbrannte Körperstelle zu begrenzen. Im Gesicht kann mit feuchten Tüchern gekühlt werden, wobei die Atemwege immer freizuhalten sind. Größere Brandwunden dürfen wegen der Gefahr einer Unterkühlung nicht gekühlt werden.

2. Es darf keinesfalls versucht werden, brennendes Fett mit Wasser zu löschen. Stattdessen muss das Feuer vom Sauerstoff getrennt, also z. B. mit einem Handtuch erstickt werden. Bei der Verwendung von echten Kerzen am Weihnachtsbaum sollte ein Feuerlöscher oder Wasser griffbereit in der Nähe platziert werden. Im Falle brennender Kleidung sollte das Feuer durch das Überwerfen einer Decke und das Wälzen der Person am Boden erstickt werden.

3. Heiße Stoffe, die unmittelbar auf die Haut gelangt sind, mit der Haut verklebte Kleidung oder in die Haut eingebrannte Materialien dürfen nicht entfernt werden. Beim Entfernen könnten Haut und Gewebe mitgerissen werden. Dies sollte einem Arzt überlassen werden. Mit der Haut verklebte Kleidung sollte lediglich umschnitten werden.

4. Brandblasen dürfen nicht geöffnet werden, da dies das ungehinderte Eindringen von Keimen ermöglicht.

5. Brandwunden sind locker und keimfrei zu bedecken (mit einem Verband- bzw. Metallinetuch oder einem frischen, sauberen Leinentuch).

6. Bei Verbrennungen ist generell ein Arztbesuch empfehlenswert. Bei großen Brandwunden den Notruf 112 absetzen.

Die Pressestelle vermittelt gerne Interviews mit Prof. Sefrin ab 23.12

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Presse
news-4740 Wed, 11 Dec 2019 15:13:20 +0000 DRK leistet Soforthilfe für von einer Dürre betroffene Kleinbauern in Namibia https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-leistet-nothilfe-fuer-die-von-einer-duerre-betroffenen-kleinbauern-in-namibia/ Über eine halbe Million Menschen sind in Namibia von der aktuellen Trockenperiode betroffen. Das Deutsche Rote Kreuz leistet derzeit Soforthilfe für die betroffenen Kleinbauern. Mittels Bargeldhilfen können die Menschen damit Nahrungsmittel und dürreresistentes Saatgut kaufen. Namibia ist, wie viele Länder im südlichen Afrika, aktuell von einer der schwersten Dürren der vergangenen Jahrzehnte betroffen. Obwohl die Menschen in der Region gewohnt sind mit Wasserknappheit umzugehen, haben die Wetterextreme noch einmal zugenommen und bedrohen die Existenz der Kleinbauern.

Über eine halbe Million Menschen sind von der aktuellen Dürre betroffen. Insbesondere die sogenannten „Nordzentral-Regionen“ Namibias leiden unter der Trockenheit, ebenso die nordöstliche Sambesi-Region, auch bekannt unter dem Namen Caprivizipfel.

Massive Ernteausfälle und Sterben von Nutztieren bedrohen die Kleinbauern

Die diesjährige Ernte war bis zu 70 bis 80 Prozent geringer als im Vorjahr. Die Weidebedingungen für Rinder und Kleinvieh haben sich ebenfalls verschlechtert und zehntausende Tiere sind verendet. Viele Wasserstellen fördern kein Wasser mehr.

Da viele Bäuerinnen und Bauern Selbstversorger sind, ist es für sie überlebenswichtig, genug für eigenen Verbrauch zu ernten und ihre Nutztiere zu ernähren. Wenn durch die extreme Dürre die Ernteerträge rapide sinken, ist das für betroffenen Menschen lebensbedrohlich.

Dank der DRK-Bargeldhilfen kann dürreresistentes Saatgut gekauft werden

Das Deutsche Rote Kreuz unterstützt das Spanische und Namibische Rote Kreuz bei deren Sofort- und Nothilfemaßnahmen in der nördlichen Sambesi-Region. 612 Haushalte (rund 3.300 Menschen) werden dabei von der durch das Auswärtige Amt finanzierten Maßnahme erreicht. Mit 4 Cash-Verteilungen erhalten die von der Dürre betroffenen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern Unterstützung, um sich Nahrungsmittel sowie dürreresistentes Saatgut zu kaufen. Die Bargeldhilfen werden in Form von Guthabenkarten über die örtlichen Postämter verteilt.  

Das Deutsche Rote Kreuz ruft zu Spenden auf.

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Internationale Soforthilfe

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News Geografisch Afrika
news-4738 Fri, 06 Dec 2019 15:02:06 +0000 Wirbelsturm Kammuri (Tisoy): Taifun richtet schwere Schäden auf Philippinen an – Vorbereitung hilft https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/kammuri/ Der Taifun Kammuri (Tisoy) hat auf den Philippinen schwere Schäden verursacht. Es gibt Berichte über mindestens 17 Tote. Mehr als eine halbe Million Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Zahlreiche Gebäude, darunter auch Schulen, sowie Straßen wurden beschädigt. Freiwillige des Philippinischen Roten Kreuzes sind vor Ort im Einsatz. Sie verteilen warme Mahlzeiten, leisten medizinische Hilfe und betreuen insbesondere zahlreiche Kinder. Das Philippinische Rote Kreuz hatte bereits vor dem Eintreffen des Taifuns mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) vorbereitende Maßnahmen getroffen, um die Auswirkungen abzumildern. So wurde der herannahende Wirbelsturm von einem Rotkreuz-Team beobachtet, das für die vorhersagebasierte Katastrophenhilfe (Forecast-based Financing, FbF) zuständig ist.

Koordiniert von den lokalen Behörden hatten schon am Wochenende zuvor zehntausende Menschen in den Regionen Bicol und Samar Schutz in Evakuierungszentren gesucht. Im Rahmen der FbF-Maßnahmen, wurden Personal und Freiwillige des Philippinischen Roten Kreuzes vorab in besonders gefährdete Gemeinden in den Provinzen Catanduanes und Camarines Norte entsandt, um die Bevölkerung dabei zu unterstützen, sich und ihre Lebensgrundlagen vor dem starken Wind und Regen zu schützen. Dabei wurden folgende Vorbereitungsmaßnahmen getroffen: Verstärkung von Hausdächern, vorzeitige Ernte von Abaca-Bäumen zur Sicherung des Einkommens von Landarbeitern durch die Weiterverarbeitung der Baumfasern und Evakuierung von Vieh.

Das FbF-Projekt des DRK auf den Philippinen wird vom Auswärtigen Amt gefördert. Im Rahmen des Projekts werden Windgeschwindigkeitsvorhersagen mit Daten zu Indikatoren wie Gebäudetyp, Armut und vergangenen Auswirkungen von Taifunen zusammengeführt. Dies dient der Identifikation von Provinzen, für die besonders starke Auswirkungen zu erwarten sind und entsprechend frühzeitige Schutzmaßnahmen eingeleitet werden.

Nähere Informationen zur vorhersagebasierten Katastrophenhilfe (FbF) finden Sie unter: https://www.forecast-based-financing.org/de/de-home/

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News Press Geografisch
news-4737 Wed, 04 Dec 2019 10:01:53 +0000 Christian Reuter im Amt des DRK-Generalsekretärs bestätigt https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/fuehrungsgremien-christian-reuter-im-amt-des-drk-generalsekretaers-bestaetigt/ Auf Vorschlag der DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt haben das Präsidium und der Präsidialrat des Deutschen Roten Kreuzes e.V. am 28. November 2019 Christian Reuter für weitere sechs Jahre als Generalsekretär und Vorsitzenden des Vorstands des DRK bestätigt. Die Wiederwahl erfolgte einstimmig in beiden Organen. „Mit Christian Reuter wird das DRK seine erfolgreiche und überzeugende Arbeit auf einer guten finanziellen Basis fortsetzen. Die frühzeitige Wiederwahl zeigt dies und zeugt zugleich von einer großen verbandlichen Geschlossenheit und Zufriedenheit mit der Arbeit unseres DRK-Generalsekretärs. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm“, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Der Vorsitzende des DRK-Präsidialrates, Hans Schwarz, erklärte: „Der Präsidialrat hat sich einstimmig für die Wiederwahl von Christian Reuter zum DRK-Generalsekretär und Vorsitzenden des Vorstands ausgesprochen. Das Gremium freut sich ebenfalls auf die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit in den kommenden Jahren.“

Der Diplom-Volkswirt Christian Reuter (51) ist seit 1. April 2015 Generalsekretär und Vorsitzender des Vorstands des DRK. Seine erste Amtszeit läuft zum 1. April 2021 ab und wird jetzt frühzeitig bis zum 1. April 2027 verlängert. „Ich freue mich sehr über das mir damit entgegengebrachte Vertrauen und sehe dies als Bestätigung meiner bisherigen Arbeit“, sagte Christian Reuter. „Und ich habe heute einen noch größeren Respekt vor dem Amt und der Aufgabe des Generalsekretärs und Vorsitzenden des Vorstands. Ich werde weiterhin mit meiner ganzen Kraft den Zielen und Interessen des DRK dienen“, führte Reuter weiter aus.

Das Deutsche Rote Kreuz hat mit seinen rechtlich selbstständigen 19 DRK-Landesverbänden, dem Verband der Schwesternschaften vom DRK und den knapp 500 Kreisverbänden sowie 4.250 Ortsvereinen bundesweit rund 177.500 hauptamtliche Mitarbeiter. Außerdem engagieren sich mehr als 435.000 Ehrenamtliche und fast drei Millionen Fördermitglieder für das DRK.

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Presse
news-4736 Fri, 29 Nov 2019 10:30:00 +0000 69. DRK-Bundesversammlung: DRK-Präsidentin - Ehrenamtliches Engagement attraktiver machen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/69-drk-bundesversammlung-drk-praesidentin-ehrenamtliches-engagement-attraktiver-machen/ Ehrenamtliches Engagement wird nach Einschätzung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Zuge der demographischen Entwicklung zunehmend an Bedeutung gewinnen. „Das Ehrenamt muss in Deutschland deshalb eine größere gesellschaftliche Wertschätzung erfahren. Wir müssen das ehrenamtliche Engagement erleichtern und attraktiver machen“, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt auf der 69. Bundesversammlung des Deutschen Roten Kreuzes am 29. November in Magdeburg. Hasselfeldt stellte dabei ein Fünf-Punkte-Programm zur Stärkung des Ehrenamtes und der Freiwilligendienste vor. So fordert das DRK für die vielen Menschen, die sich für die Freiwilligendienste bewerben, einen Rechtsanspruch auf einen Platz im Freiwilligen Sozialen Jahr und im Bundesfreiwilligendienst. Außerdem sollten Freiwillige und Ehrenamtliche mit vergleichbarem Engagement kostenlose und vergünstigte ÖPNV- und Bahntickets sowie eine Anrechnung bei der Studienplatzvergabe erhalten. 

Es sei bedauerlich, dass immer noch nicht in allen Bundesländern im Katastrophenschutz eine Gleichstellung ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer des DRK und anderer Hilfsorganisationen bei Freistellung und Lohnersatz mit Feuerwehr und Technischem Hilfswerk erfolgt sei, sagte Hasselfeldt. Durch eine Gleichstellung könnten im Ernstfall mehr Einsatzkräfte aktiviert werden.  „Es darf keine Helfer zweiter Klasse geben“, erklärte die DRK-Präsidentin.

Notwendig sei auch der Abbau von bürokratischen Hürden für das ehrenamtliche Engagement. Zudem sollten Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für die ehrenamtliche Tätigkeit bei Hilfsorganisationen als Bildungsurlaub anerkannt werden. Das DRK selbst erwägt, künftig hauptamtliche Mitarbeiter bis zu 16 Stunden im Jahr für ehrenamtliche Arbeit freizustellen.  

Für ihr ehrenamtliches Engagement erhielten auf der Bundesversammlung Barbara Kanne (DRK-Kreisverband Düsseldorf), Christiane Lauing (DRK-Landesverband Westfalen-Lippe) und Konrad Kerpa (DRK-Kreisverband Müggelspree) die Dankmedaille der Präsidentin. Auch an den scheidenden Generalsekretär der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften, Elhadj As Sy, verlieh Hasselfeldt die Auszeichnung. 

Fotos von der Bundesversammlung können Sie kostenlos herunterladen unter

https://pressefotos.drk.de.

Das sind die fünf Maßnahmen zur Stärkung des Ehrenamts:

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Presse
news-4735 Thu, 28 Nov 2019 13:00:00 +0000 Haushaltsmittel bewilligt: DRK-Präsidentin begrüßt Verbesserung im Zivilschutz https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/haushaltsmittel-bewilligt-drk-praesidentin-begruesst-verbesserung-im-zivilschutz/ Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, begrüßt, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages zusätzliche Mittel in Höhe von 23,5 Millionen Euro für einen besseren Zivilschutz in den Entwurf des Bundeshaushaltes für 2020 eingestellt hat. Weitere Mittel sind als Verpflichtungsermächtigungen für die Folgejahre vorgesehen. „Das ist ein erster und wichtiger Schritt, damit die Menschen in Deutschland in Krisen- und Zivilschutzfällen künftig besser betreut werden können“, sagte Hasselfeldt. Deutschland müsse sich darauf einstellen, dass es im Zuge des sicherheits- und gesellschaftspolitischen Umfeldes in Europa künftig verstärkt zu kritischen Situationen im Bevölkerungs- und Zivilschutz kommen könne, wie zum Beispiel mit Cyberangriffen auf Krankenhäuser sowie auf die Strom- und Wasserversorgung, erklärte die DRK-Präsidentin. 

Das nunmehr etatisierte Projekt „Nationales Krisenmanagement – Labor 5000“ sieht in Notlagen eine erste ärztliche Versorgung, Unterkunftszelte, mobile Küchen sowie weitere logistische Mittel für die weitgehend autarke Betreuung von 5.000 Menschen innerhalb weniger Tage vor. Familien, ältere und kranke Menschen sowie Kinder würden im Rahmen des Konzepts besonders berücksichtigt, sagte Hasselfeldt. Es sei zugleich ein sichtbares Zeichen der weiteren Operationalisierung der Konzeption Zivile Verteidigung der Bundesregierung. Die Kapazitäten seien auf die für Katastrophenfälle zuständigen und vorhandenen Einrichtungen der Länder, Landkreise und kreisfreien Städte abgestimmt. Daher habe im vergangenen Jahr auch die Innenministerkonferenz geschlossen der Initiative des DRK zugestimmt. 

Das Projekt geht auf ein Konzept zum nationalen Krisenmanagement zurück, das unter Federführung des DRK gemeinsam mit den anerkannten Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, der Johanniter Unfallhilfe und dem Maltester Hilfsdienst entstanden ist. „Den Innenministern der Bundesländer, dem Innenausschuss und Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages sowie dem Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat Horst Seehofer bin ich für die engagierte Unterstützung unseres Konzeptes sehr dankbar,“ sagte Hasselfeldt. 

Das DRK stehe dem Bundesinnenministerium in Zusammenarbeit mit den anerkannten Hilfsorganisationen für die Aufstellung und Herstellung der Einsatzbereitschaft des Projekts „Nationales Krisenmanagement – Labor 5000“ sehr gerne zur Verfügung.

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Presse
news-4734 Thu, 21 Nov 2019 12:28:33 +0000 Umfrage: Viele Pflegekräfte vermissen die gesellschaftliche Anerkennung https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/umfrage-viele-pflegekraefte-vermissen-die-gesellschaftliche-anerkennung/ Knapp 40 Prozent aller Pflegekräfte sind der Ansicht, dass ihre Arbeit von der Gesellschaft nicht ausreichend anerkannt wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Deutschen Roten Kreuzes. „Diese hohe Zahl ist alarmierend. Wir dürfen den Pflegeberuf nicht schlecht reden. Er hat auch sehr schöne Seiten. Wir müssen alles tun, damit die Arbeitsbedingungen besser werden,“ sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Dazu gehöre auch eine bessere Bezahlung. „Aber Geld ist nicht alles. Die Verengung der Debatte um den Fachkräftemangel auf die Tariffrage versperrt den Blick darauf, dass die Arbeitszufriedenheit auch von zahlreichen anderen Faktoren abhängt. Wir müssen uns dafür einsetzen, dass der Pflegeberuf insgesamt aufgewertet wird“, sagt Hasselfeldt. Erfreut zeigt sich Hasselfeldt, dass die Befragten ihr Verhältnis zu den Pflegebedürftigen als besonders positiv einschätzen, ebenso wie die Anerkennung durch deren Angehörige. „96 Prozent der Befragten bestätigen, sie bekämen von ihren Klienten viel zurück. Das zeigt, wieviel Anerkennung Pflegekräfte in ihrer täglichen Arbeit durch die Menschen erfahren, mit denen sie direkt zu tun haben“, sagt die DRK-Präsidentin.

Fast jeder Vierte würde sich jedoch nicht bewusst noch einmal für den Pflegeberuf entscheiden. Mehr als 26 Prozent haben zudem nicht vor, ihren Beruf bis zur Rente weiterzuführen. Als Gründe nennen sie dafür neben einer nicht angemessenen Vergütung eine zu hohe körperliche Belastung, Bürokratieaufwand und Personalmangel im eigenen Betrieb. Die statistische Analyse der Daten ergab außerdem, dass die Unterstützung durch den jeweiligen Arbeitgeber vor allem in schwierigen Situationen einen sehr starken Effekt auf die Zufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen und insbesondere auf das Arbeitsklima hat. Es gehe auch darum, den Beschäftigten mehr Handlungsautonomie und Kompetenzen zu übertragen, sagt Hasselfeldt. Das gelte sowohl für die Planung des Arbeitsalltages als auch für die Übertragung von Aufgaben, die bisher Ärzte wahrgenommen haben. Zudem gibt es offenbar ein ungenutztes Beschäftigungspotenzial in vielen Einrichtungen. So bestätigten 19 Prozent der Befragten, dass sie ihre Arbeitszeit gern erhöhen würden.

Für die Studie „Status Quo, Chancen und Potentiale“ wurden insgesamt 246 Pflegekräfte des DRK aus Sachsen und Niedersachsen befragt. Die Ergebnisse sind über die beiden Bundesländer hinaus von Bedeutung. Die Studie finden Sie unter: https://drk-wohlfahrt.de/veroeffentlichungen/473/

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Press Presse
news-4732 Mon, 18 Nov 2019 15:07:00 +0000 Jetzt erhältlich: Neue Henry & Mischi Kisten https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/jetzt-erhaeltlich-neue-henry-mischi-kisten/ Der DRK Kreisverband Borken fördert gemeinsam mit Sebapharma die Gesundheitsaufklärung in DRK-KITAs. Nun sind neue Materialien mit den Handpuppen 'Henri und Mischi' zum Thema Hygiene erschienen. Der DRK-Kreisverband Borken bietet pädagogische Arbeitsmaterialien für DRK-KITAs an, anhand derer wichtige Themen spielerisch vermittelt werden können – immer im Kontext der DRK-Grundsätze.

Die Handpuppen Henry und Mischi helfen den Kindern in der DRK-Kita auf liebevolle Weise, auf ihre Gesundheit acht zu geben.

Dank der Unterstützung unseres langjährigen Unternehmenspartners Sebapharma können die Kinder nun auch alles über Bakterien, Händewaschen, Hautschutz und Hygiene erfahren: Entstanden ist die neue Erstausstattungskiste „Henry will gesund werden“ mit hochwertigen Handpuppen, Minibüchern, Bildkarten, einer Musik-CD und einem Experimentierset.

Das Unternehmen Sebapharma GmbH & Co. KG engagiert sich seit vielen Jahren für Hygiene-Projekte des DRK. So hat es in diesem Jahr die Entwicklung der neuen Inhalte und die Erstellung der Minibücher gefördert. Zudem ermöglicht es, dass 50 Erstausstattungskisten ermäßigt abgegeben werden können: Die ersten Besteller (nach Länderschlüssel) erhalten diese für einen Preis von 359 Euro.  

Zum Onlineshop: https://henry-und-mischi.de/hygienevermittlung-und-hautschutz/

Webseite: https://henry-und-mischi.de/

Hier geht es zur Facebook-Seite von Henri und Mischi: https://www.facebook.com/henryundmischi/

Download: Infoblatt

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Kreisverband Borken: https://henry-und-mischi.de/kontakt/

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News Geografisch
news-4731 Wed, 06 Nov 2019 08:00:00 +0000 DRK warnt: Lage der Migranten im Lager Vuçjak verschlechtert sich massiv https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-warnt-lage-der-migranten-im-lager-vucjak-verschlechtert-sich-massiv/ Mit dem nahenden Winter verschärft sich die Lage im provisorischen Flüchtlingslager Vuçjak im Nordwesten von Bosnien und Herzegowina dramatisch. „Das lokale Rote Kreuz ist mit fünf Freiwilligen die einzige Hilfsorganisation vor Ort. Für den Winter ist das Lager in keiner Weise gerüstet. Es mangelt an allem: Es gibt kein fließendes Wasser, keine Elektrizität, keine ausreichende medizinische Versorgung und nur rund 100 Zelte, die nicht wetterfest sind, für mehrere hundert Menschen“, sagt Alexandros Kataropoulos, Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes in Sarajewo. Aufgrund schlechter hygienischer Bedingungen würden schätzungsweise 70 Prozent der dort lebenden Menschen an akuten Hautkrankheiten leiden. Es könnten nur noch eine warme Mahlzeit und ein Lebensmittelpaket pro Person und Tag sichergestellt werden. Das Mitte des Jahres auf einer ehemaligen Mülldeponie errichtete Lager Vuçjak liegt, teilweise von alten Minenfeldern umgeben, zehn Kilometer von Bihać entfernt. Damit befindet sich Vuçjak kurz vor der Grenze zu Kroatien, wo die derzeitige Migrationsroute über den Balkan in die EU verläuft. Die Zahl der dort untergebrachten Männer auf der Flucht beläuft sich auf 1.000 bis 1.100, variiert jedoch täglich. Auch jenseits von Vuçjak droht sich die Situation weiter zuzuspitzen. Die Mietverträge der zwei Flüchtlingslager Bira (in Bihać) und Miral (in Velika Kladusa), die von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) betrieben werden, laufen bald aus. Von den bevorstehenden Schließungen am 15. November sind knapp 2.000 Menschen betroffen, unter ihnen viele Frauen, Kinder und Minderjährige.

Seit Anfang Oktober unterstützt das DRK seine Schwestergesellschaft, das Rote Kreuz von Bosnien und Herzegowina, mit einem Nothelfer für Logistik und dringend benötigten Hilfsgütern. Neben Erste-Hilfe-Material werden jeweils 5.000 Lebensmittel- und Hygienepakete verteilt sowie fünf Container zur Unterbringung von Flüchtlingen und drei Fahrzeuge für die mobilen Hilfsteams des lokalen Roten Kreuzes bereitgestellt. Diese Teams versorgen tausende Migranten, die nicht in Lagern untergebracht sind und auf der Straße oder in leerstehenden Gebäuden übernachten, mit Hilfsgütern.

Die DRK-Pressestelle vermittelt gerne Interviewpartner, darunter auch Alexandros Kataropoulos (englischsprachig).

Das DRK bittet um Spenden:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Bosnien und Herzegowina

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Presse
news-4730 Mon, 04 Nov 2019 13:43:12 +0000 Bosnien: https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/bosnien/ news-4728 Mon, 21 Oct 2019 08:06:15 +0000 Reform der Pflegeversicherung: DRK will den Eigenanteil von Pflegebedürftigen begrenzen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/reform-der-pflegeversicherung-drk-will-den-eigenanteil-von-pflegebeduerftigen-begrenzen/ Das Deutsche Rote Kreuz hält eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung für unumgänglich. Durch notwendige Leistungsausweitungen, qualitative Verbesserungen und höhere Gehälter für die Beschäftigten der Einrichtungen seien die Eigenanteile der Pflegebedürftigen in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. „Bei der finanziellen Belastung wird mittlerweile ein besorgniserregender Stand erreicht. Viele Menschen, die im Alter gepflegt werden, können diese Kosten nicht mehr aufbringen und müssen staatliche Leistungen in Anspruch nehmen. Pflegebedürftigkeit ist heute häufig Ursache für die Abhängigkeit von Sozialhilfe“, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt am vergangenen Wochenende auf der Landesversammlung des DRK-Landesverbandes Sachsen-Anhalt in Magdeburg. Wichtig sei daher eine Begrenzung der Eigenanteile von Pflegebedürftigen. Während der durchschnittliche Eigenanteil der Pflegebedürftigen im Jahr 2010 rund 1.200 Euro betrug, liegen die durchschnittlichen Kosten derzeit bei monatlich etwa 1.750 Euro. „Es ist absehbar, dass sich das Problem noch drastisch verschärfen wird“, sagte Hasselfeldt. Um dem massiv steigenden Personalbedarf in der Pflege begegnen zu können, seien Maßnahmen notwendig, die zu weiteren Kostensteigerungen führten. Auch die von der Konzertierten Aktion Pflege der Bundesregierung unter aktiver Beteiligung des DRK geplanten Verbesserungen der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten würden sich in wachsenden Eigenanteilen der Pflegebedürftigen niederschlagen. Die Träger der Pflegeeinrichtungen hätten meist keine andere Möglichkeit, als steigende Kosten an die Pflegebedürftigen weiterzugeben. „Die finanzielle Überforderung Pflegebedürftiger und ihrer Angehöriger kann nur dann verhindert werden, wenn die Ausgestaltung der Pflegeversicherung grundlegend verändert wird“, sagte Hasselfeldt.

Das DRK schließt sich der von Wissenschaft und Verbänden erhobenen Forderung nach einem festen Eigenanteil an. Pflegebedürftige würden nur noch einen festen Betrag als Sockel tragen, alle darüber hinaus gehenden Beträge von der Pflegeversicherung übernommen. Um die höheren Kosten zu decken, sei es unumgänglich, die Einnahmebasis der Pflegeversicherung zu verbreitern. In Betrachtung kämen dafür etwa eine Veränderung der Beitragsbemessung, zweckgebundene steuerfinanzierte Bundeszuschüsse, die Finanzierung der medizinischen Behandlungspflege in vollstationären Pflegeeinrichtungen aus dem Sozialgesetzbuch V und nicht zuletzt eine Erhöhung des einkommensbezogenen Beitrags zur Pflegeversicherung.

Mehr zum Thema finden Sie unter DRK-Wohlfahrt.

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Presse
news-4727 Thu, 17 Oct 2019 07:00:00 +0000 DRK trauert um Ehrenmitglied Anke Fuchs https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-trauert-um-ehrenmitglied-anke-fuchs/ Das Deutsche Rote Kreuz trauert um sein Ehrenmitglied Anke Fuchs. Die SPD-Politikerin ist am 14. Oktober im Alter von 82 Jahren in Wilhelmshaven gestorben. „Mit ihrer uneigennützigen und engagierten Arbeit als langjähriges Mitglied des DRK-Präsidiums und später des Kuratoriums hat sie das Deutsche Rote Kreuz nachhaltig geprägt, dafür sind wir ihr zu großem Dank verpflichtet“, erklärte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Die in Hamburg geborene Anke Fuchs gehörte von 1985 bis 1994 dem Präsidium des Deutschen Roten Kreuzes an, von 1995 bis 2004 war sie Mitglied des Kuratoriums und seit 2004 Ehrenmitglied. „Frau Fuchs hat sich als engagierte Sozialpolitikerin bundesweit einen Namen gemacht und war dem DRK eng verbunden“, sagte DRK-Präsidentin Hasselfeldt.

Anke Fuchs war unter anderem beamtete Staatssekretärin im Bundesarbeitsministerium sowie für kurze Zeit Familien- und Gesundheitsministerin im Kabinett von Helmut Schmidt. Die Politikerin gehörte von 1980 bis 2002 dem Bundestag an. Von 1998 an war sie Bundestagsvizepräsidentin.

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Presse
news-4724 Wed, 16 Oct 2019 08:00:00 +0000 Klimakrise: Hilfsorganisationen warnen gemeinsam vor humanitärer Katastrophe https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/klimakrise-aerztinnen-und-hilfsorganisationen-warnen-gemeinsam-mit-greenpeace-vor-humanitaerer-katastrophe/ Humanitäre Organisationen fordern rasches Handeln der Regierungen. Weitreichende Maßnahmen zu treffen, um eine Erderwärmung über 1,5 Grad Celsius und die dramatischen Folgen zu verhindern – dazu haben Hilfs- und Ärzt*innenorganisationen in einem gemeinsamen Appell die Bundesregierung und die Regierungen anderer Industriestaaten aufgefordert. Die Organisationen veröffentlichen den Aufruf anlässlich des Humanitären Kongresses vom 17. bis 18. Oktober in Berlin. Stürme, Dürre, Vertreibungen: „Als humanitäre Organisationen erleben wir täglich, wie Umweltfaktoren humanitäre Notsituationen verschlimmern“, heißt es in dem gemeinsamen Statement von Ärzte der Welt, dem Deutschen Roten Kreuz, Ärzte ohne Grenzen, der Ärztekammer Berlin und Greenpeace. 
 
Die Klimakrise ist nach Auffassung der Organisationen nicht nur eine ökologische, sondern auch eine humanitäre Katastrophe, deren Folgen bereits heute weltweit spürbar sind. Menschen, die ohnehin von Armut, Krankheit, extremen Wetterverhältnissen sowie einer unsicheren Ernährungssituation betroffen sind, litten besonders unter den Folgen des Klimawandels und seien auch in Zukunft am stärksten davon bedroht, so die Organisationen.

Sie kritisieren, dass Industriestaaten die von der Erderwärmung besonders betroffenen Menschen jedoch allzu häufig im Stich ließen. Dabei seien es vor allem die reichen Länder des Globalen Nordens, die das Klimaproblem mit ihrem enorm hohen CO2-Ausstoß der vergangenen Jahrzehnte maßgeblich verursacht hätten.  
 
Klimawandel und Umweltzerstörung entgegenzutreten, sei eine gemeinsame Verantwortung aller Staaten. Hier sehen die Organisationen auch die Bundesregierung in der Pflicht: Die Bundesrepublik müsse ihre eigenen Emissionen viel stärker als geplant reduzieren und zugleich ärmere Länder dabei unterstützen, sich gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu wappnen und ihre Wirtschaft klimafreundlich weiterzuentwickeln.  
 
Als Beispiele für die zerstörerischen Auswirkungen der Erderwärmung führen die Organisationen unter anderem die Wirbelstürme an, die Mosambik zu Beginn des Jahres verwüstet haben. Erstmals in der Geschichte des Landes wurde Mosambik in einer Saison von zwei Zyklonen heimgesucht. Für viele Menschen weltweit bedeuten die Klimaveränderungen außerdem Wassermangel und Hunger – etwa für die Bevölkerung der Region um den Tschadsee in der Sahelzone, einst einer der größten Seen Afrikas. Durch die steigenden Temperaturen und häufigere Überschwemmungen ist zudem in vielen Ländern der Welt das Risiko gewachsen, sich mit durch Wasser übertragene Krankheiten wie Cholera und durch Insekten übertragene Krankheiten wie Malaria, Dengue-Fieber und die Lyme-Krankheit zu infizieren. Bis 2050 könnte laut der Internationalen Organisation für Migration die Zahl der Menschen, die aufgrund von klimabedingten Wetterveränderungen ihre Heimat verlassen müssen, 200 Millionen erreichen.  
 
Um die immensen humanitären Folgen der Klimakrise in Zukunft bewältigen zu können, wird eine beispiellose kollektive Anstrengung nötig sein. Auch deshalb haben sich die Organisationen zu einem gemeinsamen Signal entschlossen.

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Presse
news-4722 Mon, 14 Oct 2019 13:49:50 +0000 Sonderbriefmarke für Weihnachten 2019 vorgestellt https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/sonderbriefmarke-fuer-weihnachten-2019-vorgestellt/ Die diesjährige Sonderbriefmarke Weihnachten 2019 zeigt ein Krippenmotiv aus dem sogenannten Menschwerdungsfenster der Kathedrale Notre Dame im französischen Chartres. Bundesfinanzminister Olaf Scholz präsentierte die Briefmarke am 14. Oktober 2018 im DRK-Generalsekretariat in Berlin offiziell und übergab sie symbolisch an Gerda Hasselfeldt, Präsidentin der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) und des Deutschen Roten Kreuzes. Seit nunmehr 50 Jahren wird zu Weihnachten eine Sonderbriefmarke mit einem zusätzlichen Centbetrag herausgegeben. Der Zusatzerlös kommt den Mitgliedsverbänden der BAGFW zugute. „Es handelt sich um eine Wertschätzung der Arbeit der freien Wohlfahrtspflege und ist ein Ausdruck der Solidarität in unserer Gesellschaft. Ohne diese Zusatzerlöse könnten viele hilfsbedürftige Menschen in Deutschland nicht unterstützt werden“, sagte Gerda Hasselfeldt bei der Feierstunde. In diesem Sinne sorgten die Wohlfahrtsmarken für den sozialen Zusammenhalt in Deutschland. Bundesfinanzminister Olaf Scholz sprach von „gelebter Solidarität“.

Die aktuelle Wohlfahrtsmarke mit 80 Cent plus 40 Cent Zusatzerlös  ist ab sofort im Online-Shop der Post und in den Postämtern erhältlich. Die Sonderbriefmarke für Weihnachten 2019 stellt eine Lithographie eines Ausschnitts aus dem dritten Medaillon des sogenannten Menschwerdungsfensters an der Westfassade der Kathedrale in Chartres dar. Der zwischen 1194 und 1260 über einer romanischen Krypta errichtete Bau gilt als ein Meisterwerk der Hochgotik. Die Kathedrale gehört zu den größten gotischen Bauwerken Europas und beherbergt unter anderem die reichhaltigste und älteste Sammlung von Farbglasfenstern in Frankreich. Insgesamt bedecken über 170 farbenprächtige Kirchenfenster eine Fläche von 2.600 Quadratmetern. Das Motiv der Geburt Jesu stammt aus einem der ältesten Fenster.

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News Themen Wohlfahrtsmarken Europa
news-4708 Mon, 30 Sep 2019 11:00:00 +0000 Bahamas nach Hurrikan Dorian: Rotes Kreuz im Hilfseinsatz https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/bahamas-nach-hurrikan-dorian-rotes-kreuz-im-hilfseinsatz/ Über 76.000 Menschen wurden von Hurrikan Dorian auf den Inseln Abaco und Grand Bahama getroffen. Das Rote Kreuz leistet umfangreiche Hilfe zur Versorgung der betroffenen Menschen. Mit maximalen Windgeschwindigkeiten von knapp 300 Stundenkilometern ist Dorian der stärkste Hurrikan in den nordwestlichen Bahamas in der modernen Geschichte. Er verursachte Sturmfluten mit fünfeinhalb bis sieben Meter hohen Wellen.

53 Menschen verloren infolge des Hurrikans ihr Leben. Mehr als 600 Menschen werden noch vermisst. Rund 13.000 Häuser wurden zerstört. Trinkwasserquellen wurden verunreinigt, das Telekommunikationsnetz brach zusammen. Die Abaco-Inseln wurden besonders schwer getroffenNeunzig Prozent der Bevölkerung verloren den Zugang zu trinkbarem Leitungswasser. Auf Grand Bahama wurde die Infrastruktrur schwer beschädigt, die Wasser- und Stromversorgung brach zusammen.  

Nothilfe nach Hurrikan Dorian

  • Die Hilfsmaßnahmen der nationalen Rotkreuzgesellschaft der Bahamas und der IFRK konzentrierten sich zunächst auf die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen, dazu gehörten 4.400 Kinder unter 15 Jahren sowie etwa 1.600 ältere Menschen.
  • Krankenschwestern des Roten Kreuzes und Freiwillige leisteten Erste Hilfe und transportierten Verletzte in die anliegenden Krankenhäuser.
  • Zahlreiche Notunterkünfte wurden errichtet.
  • Mitarbeiter des Roten Kreuzes verteilten warme Mahlzeiten und Lebensmittelrationen an die betroffenen Menschen.
  • Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser hatte aufgrund der starken Überflutungen mit Salzwasser aus dem Meer hohe Priorität. 
  • Psychologen leistetn mentale Unterstützung für die obdachlos gewordenen Menschen.

Hilfsgüterverteilung auf den Bahamas

Freiwillige der nationalen Rotkreuzgesellschaft der Bahamas waren seit dem ersten Tag vor Ort und haben die Verteilung von Hilfsgütern auf den Bahamas eingeleitet. Dazu gehören Trinkwasser, Nahrungsmittel, Hygieneartikel, Planen und Handkurbel-Ladegeräte für Mobiltelefone.

Weitere Maßnahmen nach Hurrikan Dorian umfassen Gesundheitsfürsorge, sanitäre Einrichtungen und Hygiene sowie Maßnahmen zur Prävention und Reaktion auf Gewalt gegen gefährdete Gruppen, einschließlich sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt.

DRK entsendet Nothilfeexpertin

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat eine Nothilfeexpertin für den Bereich Notunterkünfte zur Unterstützung der nationalen Rotkreuzgesellschaft und des IFRK entsandt.

„Über die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften erhalten in einem ersten Schritt rund 500 Familien Soforthilfe in Form von Material für den Bau von Notunterkünften, Kochutensilien, solarbetriebenen Aufladegeräten für Handys und Geldleistungen“, erklärte Johnen.

DRK beteiligt sich an Hilfsgüterverteilungen

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) beteiligt sich an den Hilfsgüterverteilungen der IFRK in Höhe von rund 100.000 Euro. Die Hilfsgüter wurden über das IFRK-Logistikzentrum in Panama auf die Bahamas gebracht und waren Teil einer Reihe von Hilfsflügen. Die Maßnahmen werden anteilig vom Auswärtigen Amt und mit DRK-Spenden finanziert.

  • 1.200 Kanister für Flüssigkeiten
  • 800 Planen  
  • 600 Hygienesets  
  • 400 Werkzeugsets  
  • 600 Plastikeimer  
  • 1.800 Decken  
  • 700 Küchensets  
  • 500 Wasserfilter 


Das DRK ruft zu Spenden für die betroffenen Menschen auf:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Hurrikan Dorian

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News Sturm (Zyklon, Taifun, Hurrikan, Tornado)
news-4719 Mon, 30 Sep 2019 11:00:00 +0000 DRK-Schwesternschaften bleiben Ausbildungsträger https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-schwesternschaften-bleiben-ausbildungstraeger/ Der Bundestag hat in seiner Sitzung am 26.09.2019 die am 28. August 2019 vom Bundeskabinett auf den Weg gebrachte Änderung des DRK-Gesetzes beschlossen. Damit bleibt die Rolle der DRK-Schwesternschaften als Ausbildungsträger auch unter den Bedingungen des Pflegeberufegesetzes ab Januar 2020 gesichert und erhalten. Die DRK-Schwesternschaften gehören mit jährlich rund 3.800 Ausbildungsplätzen für Pflegeberufe zu einem der größten Ausbildungsträger in Deutschland. Diese Ausbildungsplätze sind jetzt gerettet. Durch die Änderung im DRK-Gesetz leisten die DRK-Schwesternschaften auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsrekrutierung in der Pflege. Damit ist zugleich gewährleistet, dass die Rotkreuzschwestern als Teil der Nationalen Hilfsgesellschaft im Kriegs-, Krisen- und Katastrophenfall im In- und Ausland laut DRK-Gesetz auch zur Unterstützung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr zur Verfügung stehen.

Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes e.V.: „Dank der  Unterstützung durch die Bundesregierung bleiben die DRK-Schwesternschaften auch künftig Garant für vorbildliche Pflegeausbildung. Als Partner der breit angelegten bundesweiten Ausbildungsoffensive können wir so einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die dringend benötigten Pflegekräfte für unser Land zu gewinnen.“

Generaloberin Gabriele Müller-Stutzer, Präsidentin des Verbandes der Schwesternschaften vom DRK e.V.: „Ich freue mich, dass die besondere Rolle der DRK-Schwesternschaften als wichtiger Ausbildungsträger auch in Zukunft im Sinne der Aufgaben des DRK gesichert ist. Wir werden uns auch weiterhin für eine fachlich hochqualifizierte Pflege in Deutschland stark machen.“

Der Verband der Schwesternschaften vom DRK e.V. vertritt als Dachorganisation bundesweit 31 DRK-Schwesternschaften und rund 20.000 Rotkreuzschwestern. Er bietet hochwertige Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen für die Rotkreuzschwestern an und macht sich für ein Gesundheits- und Pflegesystem stark, das eine Verbindung von Qualität und Menschlichkeit in der Gesundheitsversorgung fördert und passgenaue Hilfen für kranke und hilfebedürftige Menschen ermöglicht. Die 31 DRK-Schwesternschaften decken das gesamte Versorgungsspektrum der professionellen Pflege ab und sind kompetenter Partner für Gesundheit und Pflege.

Informationen zu den Rotkreuzschwesternschaften finden Sie unter: www.rotkreuzschwestern.de

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Presse
news-4717 Fri, 20 Sep 2019 08:30:00 +0000 Bundeswettbewerb der Bereitschaften: DRK sucht Deutschlands beste Lebensretter https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/bundeswettbewerb-der-bereitschaften-drk-sucht-deutschlands-beste-lebensretter/ Am Samstag, den 21. September 2019, führt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) seinen 59. Bundeswettbewerb der Bereitschaften im hessischen Darmstadt durch. Inmitten der Darmstädter Innenstadt werden die deutschlandweit besten DRK-Retterinnen und Retter unter den 15 teilnehmenden Teams der DRK-Bereitschaften, der Bergwacht, der Wasserwacht und des Jugendrotkreuzes aus dem gesamten Bundesgebiet gesucht. Offizielle Eröffnung am 21. September 2019 um 11.00 Uhr mit:

Christian Reuter, DRK-Generalsekretär
Peter Beuth, hessischer Innenminister
Rafael Reißer, Bürgermeister Darmstadt
Norbert Södler, Präsident des DRK-Landesverbandes Hessen

Ort: Haus der Geschichte, Eckhart G. Franz-Saal, Karolinenplatz 3,
64289 Darmstadt 

Anschließend findet ein Rundgang zu den Wettkampfstationen statt.

Auf dem drei Kilometer langen Parcours in der Darmstädter Innenstadt sollen die Wettbewerbsgruppen aus ganz Deutschland an zwölf Stationen ihr Können in Erster Hilfe und den Bereichen Sanitätsdienst, Betreuungsdienst sowie Technik und Sicherheit in realistisch dargestellten Unfallsituationen unter Beweis stellen. Neben dem Können in Notfallmedizin und Katastrophenschutz wird auch die Zusammenarbeit innerhalb des Teams bewertet. Den ganzen Tag über wird die neue Mobile Medizinische Versorgungs-Einheit (MMVE) auf dem Karolinenplatz präsentiert.

Die Siegergruppe des diesjährigen Bundeswettbewerbs der Bereitschaften qualifiziert sich für den Europäischen Erste-Hilfe-Wettbewerb FACE (First Aid Convention Europe) 2020. Die Siegerehrung findet am Samstag ab ca. 19.30 Uhr in der Georg-Büchner-Schule, Nieder-Ramstädter Str. 120, 64285 Darmstadt statt.

Für Interviews stehen Ihnen DRK-Generalsekretär Christian Reuter, DRK-Präsident Norbert Södler sowie der DRK-Bundesbereitschaftsleiter Martin Bullermann gerne zur Verfügung. 

Um Anmeldung wird gebeten unter: gisela.prellwitz(at)drk-hessen(dot)de
Kontakt vor Ort: Gisela Prellwitz, Mobil: 0162/40 15 680

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Presse
news-4715 Mon, 16 Sep 2019 07:50:58 +0000 Lotto und Glücksspirale machen viele DRK-Projekte erst möglich https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/lotto-und-gluecksspirale-machen-viele-drk-projekte-erst-moeglich/ Die staatlichen Lotteriegesellschaften und die Glücksspirale haben im vergangenen Jahr wieder zahlreiche soziale Projekte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) finanziell unterstützt. „Ohne Lotto und Glücksspirale könnten wir vielen Menschen, die sich in einer schwierigen Lage oder in einer Notsituation befinden, gar nicht helfen. Diese finanziellen Mittel tragen deshalb erheblich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland bei. Dafür sind wir sehr dankbar“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Zu den geförderten Projekten gehören zum Beispiel Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen genauso wie für Obdachlose, Senioren oder Kinder aus sozial schwachen Familien. Im Jahr 2018 erzielten die 16 staatlichen Lotteriegesellschaften mit Lotto 6 aus 49, Eurojackpot und allen anderen Produkten wie zum Beispiel der Glücksspirale einen Gesamtumsatz von 7,3 Milliarden Euro. Davon wurden rund 50 Prozent an die Gewinner ausgeschüttet. Knapp 40 Prozent gingen an das Gemeinwohl, zum einen über die Landeshaushalte, zum anderen direkt an die begünstigten Einrichtungen aus allen gesellschaftlichen Bereichen überall in Deutschland. „Viele Lotteriegesellschaften arbeiten zudem regional mit ihren DRK-Landesverbänden und im Umfeld konkreter Projekte eng zusammen, um die wichtige Arbeit des DRK intensiv zu unterstützen. Gemeinsam mit den vielen Begünstigten arbeiten wir daran, durch ein sicheres Glücksspielangebot auch in Zukunft weiterhin einen wichtigen Teil zum Gemeinwohl in Deutschland beizutragen“, sagt Jürgen Häfner, Geschäftsführer der Lotto Rheinland-Pfalz GmbH, des im Moment federführenden Blockpartners der 16 im Deutschen Lotto- und Toto-Block zusammengeschlossenen Landeslotteriegesellschaften.

Allein die Glücksspirale hatte im vergangenen Jahr 108 DRK-Projekte in Deutschland mit insgesamt 3,4 Millionen Euro unterstützt. „Die Förderung sozialer Ziele genießt bei der Glücksspirale schon immer einen hohen Stellenwert. Rund 590 Millionen Euro gingen seit ihrer Einführung an die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege. Daraus wurden viele wertvolle Projekte des DRK finanziert. Nachhaltigkeit für ein solidarisches Miteinander in vielen Lebensbereichen wird auch weiterhin die DNA der Glücksspirale  prägen, um die Unterstützung auch des Deutschen Roten Kreuzes in Zukunft ebenso effektiv sicher zu stellen“, sagt  Friederike Sturm, die Präsidentin von LOTTO Bayern, der federführenden Gesellschaft der Glücksspirale.   

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news-4712 Sat, 14 Sep 2019 07:48:00 +0000 Mosambik: das Leben sechs Monate nach Zyklon Idai https://blog.drk.de/mosambik-das-leben-sechs-monate-nach-zyklon-idai/ Sechs Monate nach Zyklon Idai hofft die junge Mutter Lorraine auf eine bessere Zukunft in Mosambik. Das DRK hilft Betroffenen, die wie Lorraine ihr Zuhause verloren haben, mit wichtigen Hilfsgütern. Auslandshilfe News Presse Klima Katastrophe Mosambik news-4714 Fri, 13 Sep 2019 11:30:00 +0000 Welt-Erste-Hilfe-Tag: Erste-Hilfe-Ausbildung an Schulen muss besser werden https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/welt-erste-hilfe-tag-erste-hilfe-ausbildung-an-schulen-muss-besser-werden/ Die Erste-Hilfe-Ausbildung an Schulen muss nach Einschätzung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) dringend verbessert werden. „Die Zahl von rund 1 163 000 Schulunfällen im Jahr 2018 ist alarmierend hoch“, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tages am 14. September 2019. Die Gefahr von Unfällen in Schulen sei in Deutschland weitaus größer als in Betrieben. „Die Schulen müssen dringend dafür sorgen, dass genügend Lehrpersonal in Erster Hilfe ausgebildet wird und auf dem neuesten Stand ist. Außerdem sollte man auch schon früh bei den Schülerinnen und Schülern ansetzen und deren Erste-Hilfe-Kenntnisse fördern, wie das zum großen Teil bereits durch den Schulsanitätsdienst des Jugendrotkreuzes erfolgt“, erklärte Hasselfeldt. Verantwortlich für die Organisation einer wirksamen Ersten Hilfe sei die Schulleitung. Das DRK und das Jugendrotkreuz (JRK) stünden dabei als kompetente und erfahrene Partner gerne zur Seite. Im Jahr 2018 wurden in Betrieben 23 meldepflichtige Arbeitsunfälle je 1000 Vollarbeiter verzeichnet, aber 66 meldepflichtige Schulunfälle je 1000 Schüler. Während die Unfallversicherungsträger für Betriebe eine Ersthelfer-Quote von bis zu 10 Prozent der Belegschaft vorschreiben, gibt es bislang keine verpflichtende, einheitliche Regelung für Schulen. Die Notwendigkeit einer besseren Erste-Hilfe-Ausbildung von Sportlehrerinnen und -lehrern bekräftigte erst im Frühjahr dieses Jahres ein Urteil des Bundesgerichtshofs. Darin wird die Amtspflicht des Lehrpersonals betont, erforderliche und zumutbare Erste-Hilfe-Maßnahmen im Sportunterricht rechtzeitig und in ordnungsgemäßer Weise durchführen zu können.
                        
Das DRK hat 2017 bundesweit 1,77 Millionen Menschen in Erster Hilfe aus- und fortgebildet, darunter eine Million betriebliche Ersthelferinnen und Ersthelfer. Speziell auf das Lehrpersonal ausgerichtete Erste-Hilfe-Kurse will das DRK erstmals im Herbst 2019 anbieten. Bereits seit Jahrzehnten engagiert sich das Jugendrotkreuz im Schulsanitätsdienst. Aktuell sind rund 45 000 Schulsanitäter ab der 7. Klasse in etwa 3 200 Schulen im Einsatz.

DRK-Präsidentin Hasselfeldt fordert zudem die internationale Anerkennung von Erste-Hilfe-Ausbildungen über Ländergrenzen hinweg. Das lehnen die deutschen Unfallversicherungsträger derzeit ab. Problematisch ist dieser Umstand zum Beispiel für Betriebe im bayerischen Grenzgebiet, weil die österreichische Erste-Hilfe-Ausbildung in Deutschland nicht anerkannt wird.
 

Mehr Informationen: www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe-tag, jugendrotkreuz.de/die-themenfelder/erste-hilfe-und-notfalldarstellung/schulsanis

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news-4711 Wed, 11 Sep 2019 09:32:20 +0000 Einladung: Bremer DRK-Medienpreis wird zum 13. Mal vergeben https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/einladung-bremer-drk-medienpreis-wird-zum-13-mal-vergeben/ Die Sieger des bundesweit ausgeschriebenen DRK-Medienpreises des Kreisverbandes Bremen für das Jahr 2019 stehen fest. Aus den 225 Einsendungen wählte die unabhängige Jury Beiträge aus, die aktuelle sozialpolitische Themen beleuchten und Menschen zeigen, die sich in unvorhergesehenen Lebenssituationen befinden. Die Preisträger und ihre Arbeiten werden am Montag, 16. September 2019, im Rahmen eines Festaktes im Beisein von DRK-Ehrenpräsident Dr. Rudolf Seiters und dem Bremer Bürgerschaftspräsidenten Frank Imhoff in Bremen vorgestellt. Die Veranstaltung findet am 16. September 2019 um 18.00 Uhr im historischen Haus Schütting, Am Markt 13, in Bremen statt. Für ihre herausragenden Arbeiten erhalten folgende Journalistinnen und Journalisten den DRK-Medienpreis 2019:

Print: Dominik Stawski mit dem Beitrag „Ihr und ich“ im Magazin „Stern“ vom 31. Oktober 2018 über Gaffer, die Polizei und Rettungsdienste behindern.

Hörfunk: Tom Schimmeck mit dem Beitrag „Kaputte Krieger“ im MDR vom 22. November 2018 über posttraumatische Belastungsstörungen von Bundeswehr-Soldaten.

Fernsehen: Christina Zühlke mit dem Beitrag „Und dann waren sie weg“ über Solingen 25 Jahre nach dem Brandanschlag im WDR vom 23. Mai 2018.

Der DRK-Kreisverband Bremen würdigt mit dem bundesweit ausgeschriebenen Medienpreis journalistische Arbeiten, die sich mit den Grundsätzen des Roten Kreuzes beschäftigen. Der DRK-Medienpreis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

Der DRK-Kreisverband Bremen stiftet mit Unterstützung der AOK und dem DIAKO-Krankenhaus Bremen den Preis, der jährlich vergeben wird.  

Mehr Infos unter www.drk-medienpreis.de

Ansprechpartner für den DRK-Medienpreis in Bremen ist Lübbo Roewer, Telefon 0421 3403159, roewer(at)drk-bremen(dot)de

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news-4710 Mon, 09 Sep 2019 11:00:00 +0000 Einladung: Viele Schulunfälle - Pressetermin mit DRK-Präsidentin in Mainz https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/einladung-viele-schulunfaelle-pressetermin-mit-drk-praesidentin-in-mainz/ Die Zahl von weit über einer Million Schulunfälle in Deutschland allein im vergangenen Jahr ist alarmierend hoch. Kurz vor dem Welt-Erste-Hilfe-Tag am 14. September 2019 besucht DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt am 13. September das Gutenberg-Gymnasium in Mainz, um sich über den dortigen Schulsanitätsdienst zu informieren. Die Schulsanitäterinnen und -sanitäter der Klassenstufen 9 bis 13 werden unter anderem ihre Wiederbelebungskenntnisse an einer Puppe demonstrieren. Frau Hasselfeldt wird den Journalisten die bundesweite Erste-Hilfe-Situation an Schulen und Vorschläge des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zur Verbesserung der Lage erläutern. Pressetermin mit DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt zum Thema Erste Hilfe an Schulen
am Freitag, den 13. September  2019, um 13.30 Uhr

Ort: Foyer, Gutenberg-Gymnasium, An der Philippsschanze 5, Mainz

Neben Frau Hasselfeldt werden als Ansprechpartnerinnen und -partner vor Ort zur Verfügung stehen:

  • Manuel Gonzalez, Vorstand des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz
  • Inka Neumann, Landesreferentin des Jugendrotkreuzes im DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz
  • Alic Owassapian, Ressortleiterin Erste Hilfe im DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz
  • Fabian Brandl, Landesbeauftragter Schularbeit
  • Jens Koch, Kooperationslehrer am Gutenberg-Gymnasium, zuständig für den Schulsanitätsdienst

Zum Hintergrund: Anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tages am 14. September 2019 legt das Deutsche Rote Kreuz in diesem Jahr unter dem Motto „Erste Hilfe macht Schule“ den Schwerpunkt auf Erste Hilfe an Schulen und die Erste-Hilfe-Ausbildung von Lehrkräften und Schülern.

Bitte beachten: Wir bitten um Anmeldung an Elisabeth Geurts vom DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz unter E.Geurts(at)lv-rlp.drk(dot)de.

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news-4706 Fri, 30 Aug 2019 08:05:00 +0000 DRK-Wasserwacht: Einladung zum Bundeswettbewerb https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-wasserwacht-einladung-zum-bundeswettbewerb/ Am Samstag, dem 31. August 2019, findet in Eberswalde der Bundeswettbewerb Rettungsschwimmen der Wasserwacht statt. 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer reisen aus ganz Deutschland an, um sich in den Disziplinen Rettungsschwimmen, Wasserrettung und Erste-Hilfe zu messen. DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt begrüßt die Gäste am

Samstag, dem 31. August 2019, um 10 Uhr

Im  Familiengarten Eberswalde
Foyer des Tourismuszentrums
Am Alten Walzwerk 1
16227 Eberswalde

Anschließend findet ein Rundgang zu den Wettkampforten statt.

Die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes ist mit 140 000 Mitgliedern wichtiger Bestandteil des Katastrophenschutzes und des Wasserrettungsdienstes in Deutschland. Die Helferinnen und Helfer sind ehrenamtlich am Badesee, im Schwimmbad oder an der Küste im Einsatz. Dafür sind sie professionell ausgebildet und im Umgang mit moderner technischer Ausrüstung geschult.

Bei diesem Wettbewerb messen sich die besten Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer des Deutschen Roten Kreuzes.

Wir laden Sie herzlich ein zur Berichterstattung. Für Interviews stehen Ihnen die Präsidentin des DRK, Gerda Hasselfeldt, der Präsident des DRK-Landesverbands Brandenburg, Dr. Frank-W. Hülsenbeck, sowie die Bundes- und Landesleitung der DRK-Wasserwacht gerne zur Verfügung.

Um Anmeldung wird gebeten unter: iris.moeker(at)drk-lv-brandenburg(dot)de

Kontakt vor Ort: Iris Möker, mobil: 01520 9260322

Mehr Infos: https://www.drk.de/mitwirken/ehrenamt/wasserwacht/

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news-4705 Thu, 29 Aug 2019 08:00:00 +0000 „Vermisst im Osten“ https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/vermisst-im-osten/ Internationaler Tag der Vermissten: Wie eine Schülerin das Schicksal ihres im zweiten Weltkrieg verschollenen Ur-Großvaters erforschte und Gewissheit für ihre Familie erlangte. Heinrich Evers galt jahrzehntelang als „vermisst im Osten 1944“. So steht es auf der Rückseite eines Armband-Anhängers von Lara Radings Großmutter. „Ich erinnere mich noch genau: Ich habe mir vor einigen Jahren an diesem Armband, das meine Großmutter oft trägt, die einzelnen Anhänger mit den Sternzeichen auf der Vorderseite angeschaut. Alle Angehörigen meiner Familie sind mit einem kleinen runden Anhänger ‚verewigt‘, und auf der Rückseite dieses einen Anhängers steht dieser eine Satz: ‚vermisst im Osten 1944‘. Als ich das las, habe ich meine Großmutter das erste Mal befragt‘, was das denn heißen würde, ob man nie mehr etwas von meinem Urgroßvater gehört habe, und was das für sie bedeutet“, sagt die heute 16-jährige Schülerin des Dresdner Kreuzgymnasiums.

Was mag geschehen sein?

Das zweite Schlüsselerlebnis zu der Frage, was aus Heinrich Evers geworden ist, ereignete sich vor anderthalb Jahren. „Ich habe zusammen mit einigen Familienangehörigen eine Dokumentation über den Zweiten Weltkrieg im Fernsehen gesehen. Bei den Bildern von Soldaten auf dem Rückzug im Osten hat meine Großmutter mit den Tränen gekämpft. Als dann die Bilder von Rückkehrern aus dem Krieg auf dem Bildschirm zu sehen waren, hat sie den Raum verlassen mit den Worten ‚das kann ich nicht sehen, ich denke dann immer an meinen Vater.‘ So ist mir dieser Teil der deutschen Kriegs- und Nachkriegsgeschichte plötzlich ganz nah gekommen. Wer war mein Urgroßvater? Was mag mit ihm geschehen sein?“

Für Lara Rading waren Anfang des Jahres 2019 beide Erlebnisse der Anstoß, die Suche nach Vermissten des Zweiten Weltkrieges und die Arbeit des DRK-Suchdienstes am Beispiel ihres Urgroßvaters Heinrich Evers zum Thema einer sogenannten „Komplexen Leistung“ in der Schule zu machen. Laras Großmutter Marita Landwehr, geborene Evers, war bei Kriegsende 1945 fünf Jahre alt und hat ihren Vater Heinrich Evers nie bewusst kennengelernt. Drei Mal war er als Soldat im Zweiten Weltkrieg zu Hause im niedersächsischen Dissen „auf Fronturlaub“. Doch das weiß Marita Landwehr nur durch die wenigen Fotos und Erzählungen ihrer Mutter. „Meine Großmutter hat keine bewussten Erinnerungen an ihren Vater und ist ohne ihn groß geworden“, sagt Enkelin Lara.

Umfangreiche Recherchen in Akten deutscher Kriegsgefangener

Zwar hatte die Großmutter bereits 1974 und 2013  Anfragen an den DRK-Suchdienst gestellt, doch die Erkenntnisse gingen dabei nie über die Tatsache hinaus, dass Heinrich Evers im Juni 1944 an der Ostfront in sowjetische Gefangenschaft geraten  und vermutlich kurz darauf verstorben ist. Erst die neuen Nachforschungen im Frühjahr 2019 bringen den Durchbruch. Am 5. März 2019 erhält Lara Rading vom DRK-Suchdienst eine Antwort. Darin heißt es, dass der Suchdienst in den vergangenen Jahren aus den Archivbeständen der Russischen Föderation Akten deutscher Kriegsgefangener erhalten habe: „Darunter konnten wir nach umfassenden Recherchen nun auch Unterlagen aus dem Russischen Staatlichen Militärarchiv (RGWA) – Kriegsgefangenenakte und Karteikarte – für Ihren Angehörigen Heinrich Evers feststellen.“

Aus dieser auf Russisch abgefassten Akte geht hervor, „dass Heinrich Evers im Juni 1944 im Gebiet Witebsk, Weißrussland, in sowjetische Gefangenschaft geriet, und am 15.01.1945 im Lager Nr. 112 registriert wurde. Unserer Kenntnis nach befand sich das Lager Nr. 112 mit Standort der Hauptverwaltung damals in Berditschew, Gebiet Shitomir, Ukraine. Heinrich Evers ist schließlich am 24.03.1945 an Dystrophie 3. Grades verstorben und wurde auf dem zugehörigen Lagerfriedhof in Berditschew bestattet.“ Die Todesursache Dystrophie 3. Grades bedeutet: Heinrich Evers ist im Lager verhungert.

Lara Rading ist mit dem Ergebnis der neuen Nachforschungen mehr als zufrieden: „Denn meine Familie und ich haben nach all den Jahrzehnten nun endlich Gewissheit und einen Ort, an dem mein Urgroßvater bestattet wurde. Es ist gleichzeitig ein Stück deutscher Geschichte, denn wie meinem Urgroßvater, meiner Urgroßmutter und meiner Großmutter ging es Abertausenden von Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg. Und es betrifft nicht nur deutsche Geschichte und die Vergangenheit, sondern auch die Gegenwart, denn auch heute noch gibt es weltweit Kriege und es werden  Menschen vermisst – gesucht – und nicht immer gefunden.“

Der Anhänger am Armband ihrer Großmutter soll bald eine neue Gravur erhalten. Nicht mehr „vermisst im Osten 1944“ wird dann dort zu lesen sein, sondern: „gestorben am 24.3.1945“. Außerdem werden Lara und ihre Eltern voraussichtlich die Grabstelle von Heinrich Evers in der Ukraine besuchen.

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news-4704 Thu, 29 Aug 2019 06:00:00 +0000 Internationaler Tag der Vermissten: Jedes Jahr gehen Tausende Anfragen beim DRK-Suchdienst ein https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/internationaler-tag-der-vermissten-jedes-jahr-gehen-tausende-anfragen-beim-drk-suchdienst-ein/ 74 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges verlangen immer noch Tausende Menschen in Deutschland nach Klärung des Schicksals ihrer Angehörigen, die in Folge dieses Krieges oder aufgrund von Flucht und Vertreibung vermisst werden. „Allein im ersten Halbjahr 2019 gingen insgesamt 4.778 Anfragen dazu beim DRK-Suchdienst ein. Das Interesse in vielen deutschen Familien an dem Schicksal ihrer im Krieg oder durch Vertreibung vermissten Angehörigen ist nach wie vor sehr groß. "Viele wollen Klarheit darüber, was damals wirklich passiert ist. Wir rechnen mit nahezu 9.000 Anfragen im gesamten Jahr. 2018 waren es 8.939 Fälle“, erklärte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt zum Internationalen Tag der Vermissten, der am 30. August begangen wird. Leicht rückläufig sind dagegen die Anfragen bei der internationalen Suche nach Menschen, die aktuell durch bewaffnete Konflikte, Katastrophen, Flucht oder Migration getrennt wurden. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 erreichten den DRK-Suchdienst hierzu 1.034 neue Anfragen, im gesamten vergangenen Jahr waren es 2.291 Fälle. „Für uns besteht bei der Suche die größte Schwierigkeit darin, dass die suchenden Personen oftmals nicht sagen können, in welchem Transit- oder Zielland sie ihre Angehörigen vermuten“, sagte Dorota Dziwoki, Leiterin der Suchdienst-Leitstelle im DRK-Generalsekretariat.

Eine wichtige Rolle auf internationaler Ebene spielt die online-basierte Suche mit Fotos (www.tracetheface.org), die in Kooperation mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz erfolgt. Von September 2013 bis Dezember 2018 waren weltweit insgesamt 27.308 suchende und gesuchte Personen an Trace the Face beteiligt, 7.532 von diesen wurden über den DRK-Suchdienst erfasst. Bis Mitte Juli 2019 konnten beim Roten Kreuz 161 Trace the Face-Erfolgsgeschichten verzeichnet werden.   

Martin Schüepp vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz in Genf wies darauf hin, dass derzeit weltweit nach mehr als 140.000 Menschen gesucht werde. Diese hohe Anzahl sei hauptsächlich auf die Situation und die bewaffneten Konflikte im Nahen Osten, insbesondere im Jemen, zurückzuführen.

Der DRK-Suchdienst wird institutionell vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert.

Mehr Infos unter www.drk-suchdienst.de und https://familylinks.icrc.org

Aktuelle Fotos von der Pressekonferenz unter https://pressefotos.drk.de

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news-4703 Mon, 19 Aug 2019 14:02:00 +0000 Einladung: DRK bietet Journalisten Auffrischungskurs in Erster Hilfe an https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/einladung-drk-bietet-journalisten-auffrischungskurs-in-erster-hilfe-an/ Wie lange liegt Ihr letzter Erste-Hilfe-Kurs zurück? Wollten Sie schon immer mal wissen, wie ein Defibrillator funktioniert? Im Vorfeld des Welt-Erste-Hilfe-Tages am 14. September 2019 lädt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hauptberuflich tätige Journalistinnen und Journalisten in Berlin exklusiv zu einem kostenlosen zweistündigen Erste-Hilfe-Kurs zur Wiederbelebung mit Defibrillatoranwendung ein. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Erste-Hilfe-Kurs zur Wiederbelebung für Journalisten
am Montag, den 9. September 2019, 9.00 Uhr

Ort: Microsoft Berlin, Unter den Linden 17, 10117 Berlin

Inhalte des Kurses:

  • Herz-Lungen-Wiederbelebung nach der Einhelfer-Methode
  • Praktische Übungen am Defibrillator
  • Schulung durch DRK-Experten

Die Kursteilnehmer erhalten am Ende eine Infokarte mit Teilnahmebescheinigung sowie die Anstecknadel „Herzensretter“ in Gold.

Zum Hintergrund: Dem Deutschen Reanimationsregister zufolge erleiden in Deutschland mindestens 50 000 Menschen pro Jahr außerhalb eines Krankenhauses einen Herz-Kreislauf-Stillstand (Stand: 2017). Nur zehn Prozent überleben. Würden mehr Menschen unverzüglich Wiederbelebungsmaßnahmen einleiten, könnten sich die Überlebenschancen der Betroffenen verdoppeln bis verdreifachen. Leider greifen im Notfall immer noch zu wenige Menschen ein. Das Gehirn beginnt bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand nach nur drei bis fünf Minuten ohne Blutfluss unwiederbringlich zu sterben – ein extrem kurzes und wichtiges Zeitfenster, in dem Ersthelferinnen und Ersthelfer mit einer sofortigen Herzdruckmassage Leben retten können.

Bitte beachten: Eine Anmeldung mit Kopie des Presseausweises an DRK-Pressesprecher Dr. Dieter Schütz,  schuetz(at)drk(dot)de, ist bis zum 2. September 2019 unbedingt erforderlich, da die Teilnehmerzahl für den Kurs begrenzt ist. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung.

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news-4702 Fri, 16 Aug 2019 10:15:00 +0000 Mosambik: ZDF berichtet über den Wiederaufbau nach den Wirbelstürmen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/mosambik-zdf-berichtet-ueber-den-wiederaufbau-nach-den-wirbelstuermen/ Das ZDF wird anlässlich des Tages der Humanitären Hilfe am 19. August 2019 eine Woche lang verstärkt über die Hilfe in Krisen-Katastrophengebieten berichten. Im Mittelpunkt steht die Situation in Mosambik nach den Wirbelstürmen Idai und Kenneth. Der Sender hatte in seinen Nachrichten- und Magazinsendungen intensiv über die Katastrophe und erste Hilfsmaßnahmen berichtet und die Spendenaufrufe des Aktionsbündnis Katastrophenhilfe und seiner Mitgliedsorganisationen Caritas international, Deutschem Roten Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland veröffentlicht. „Wir sind sehr froh, mit dem ZDF einen Medienpartner zu haben, der uns in dieser Form unterstützt, damit wir schnell und effektiv helfen können“, betont Johannes Richert, Vorsitzender des Aktionsbündnisses Katastrophenhilfe und Stellvertreter des Generalsekretärs des Deutschen Roten Kreuzes. „Ebenso freuen wir uns, dass der öffentlich-rechtliche Sender seine Zuschauerinnen und Zuschauer über die Verwendung ihrer Spenden informieren will und dies ausführlich in seinen Sendungen tut.“

Auch das ZDF bewertet die seit 2001 bestehende Zusammenarbeit mit dem Aktionsbündnis positiv, Chefredakteur Peter Frey: „Die erfolgreiche Zusammenarbeit des ZDF mit dem Aktionsbündnis Katastrophenhilfe hat sich über die Jahre bewährt. Wir betrachten es als unsere Aufgabe als öffentlich-rechtlicher Sender, die humanitären Einsätze der Hilfsorganisationen in Katastrophengebieten medial zu unterstützen und das Leid der betroffenen Menschen in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Dabei bleibt es nicht bei der Beschreibung des Elends, vielmehr versuchen wir auch den Ursachen auf den Grund zu gehen und diese in unseren Sendungen zu verdeutlichen. Durch Spendenaufrufe an das AKH bietet das ZDF nicht zuletzt den Zuschauern die Möglichkeit, einen kleinen Beitrag zur Linderung der Not zu leisten“.

Allein über die Aufrufe im ZDF gingen für die Betroffenen der Wirbelstürme in Mosambik, Simbabwe und Malawi 5,5 Millionen Euro beim Aktionsbündnis an Spenden ein. Insgesamt erhielten die Organisationen des Bündnisses 29,5 Millionen, um Nothilfe zu leisten aber auch den Wiederaufbau zu unterstützen.

Das ZDF greift diese Themen in verschiedenen Sendungen vom ‚ZDF-Morgenmagazin‘ bis zum ‚heute-journal‘ auf und wird auch auf heute.de und den entsprechenden ZDF-Seiten in den sozialen Medien berichten. Im Mittelpunkt steht eine Reportage im ‚ZDF-Auslandsjournal‘. Moderatorin Antje Pieper war vor Ort in Mosambik und besuchte die Projekte von Caritas international, Deutschem Roten Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland. „Zerstörte Schulen, abgedeckte Häuser - die Folgen der Wirbelstürme sind rund um Beira noch überall zu sehen. Auf meiner Reise habe ich aber auch Zelte gesehen, in denen weiter Unterricht stattfindet, erste Ernten durch gespendetes Saatgut und beeindruckende Hilfe vor Ort, damit die Menschen wieder eine Perspektive bekommen - auch mit der Hilfe der Spenden der ZDF-Zuschauerinnen und -Zuschauer, fasst Antje Pieper ihre Eindrücke zusammen. Der Beitrag wird am 21. August ab 22.15 Uhr im ZDF gesendet.

Die Organisationen Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland haben sich 2001 im Aktionsbündnis Katastrophenhilfe zusammengeschlossen. Im Falle großer Katastrophen ruft das ZDF zu Spenden unter anderem für das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe auf.


Bitte unterstützen Sie die Menschen in Not mit einer Spende!

Das DRK bittet um Spenden für die Katastrophenhilfe:

IBAN: DE63370205000005023307

BIC: BFSWDE33XXX

Stichwort: Wirbelsturm Idai

Spenden für das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe: 

Spendenkonto:

IBAN:        DE65 100 400 600 100 400 600 (Commerzbank)
BIC:           COBADEFFXXX

Stichwort: Hilfe weltweit

Online-Spenden: www.aktionsbuendnis-katastrophenhilfe.de/jetzt-spenden

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News Geografisch Press
news-4700 Thu, 15 Aug 2019 15:48:09 +0000 Neu im DRK-Blog: Als EU-Freiwillige auf den Philippinen https://blog.drk.de/den-weg-des-bambus-erforschen-meine-ersten-vier-wochen-auf-den-philippinen-als-eu-aid-volunteer/ Janina Jasper ist als EU Aid Volunteer für das DRK in Manila. Begeistert ist sie von der quirligen asiatischen Metropole und von der Atmosphäre im Red Cross Tower, wo Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus aller Welt zusammenarbeiten. Ein EU Aid Volunteer (EUAV) – was ist das eigentlich? Blog news-4694 Wed, 24 Jul 2019 09:15:05 +0000 DRK warnt vor den Gefahren bei einem Sonnenstich https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-warnt-vor-den-gefahren-bei-einem-sonnenstich/ Es ist wieder heiß in Deutschland in diesen Tagen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) warnt vor den Gefahren eines Sonnenstichs. „Die hohen Temperaturen stellen für viele Menschen eine körperliche Belastung dar und bergen auch gesundheitliche Risiken. Einen Sonnenstich holt sich manch einer schneller als gedacht“, sagt Prof. Peter Sefrin, Bundesarzt des Deutschen Roten Kreuzes. Der Notfallmediziner erklärt, wie man richtig hilft: Wie erkennt man einen Sonnenstich?

„Im Gegensatz zum Hitzschlag ist beim Sonnenstich in erster Linie das Gehirn betroffen. Zu einem Sonnenstich kann es kommen, wenn der unbedeckte Kopf zu lange der Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist und infolgedessen die Hirnhäute gereizt werden, bei meist normaler Haut- und Körpertemperatur. Gefährdet sind insbesondere Kinder und Menschen mit spärlichem Kopfhaar. Typische Symptome sind ein hochroter, heißer Kopf, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Ohrensausen, ein steifer Nacken, Benommenheit bis hin zu Bewusstlosigkeit.

Wie hilft man?

1. Bringen Sie die betroffene Person aus der Sonne, sobald der erste Verdacht auf einen Sonnenstich aufkommt.

2. Sofern die Person bei Bewusstsein ist, legen Sie sie mit erhöhtem Kopf in den Schatten und kühlen Sie den Kopf und Nacken mit feuchten Tüchern.

3. Auch eine ausreichende Wasserzufuhr ist hilfreich für die Erholung des Gehirns und des Körpers. Dies gilt jedoch nur, wenn die Person die Flüssigkeit einbehalten kann und sich nicht erbricht.

4. Falls sich der Zustand nicht bessert, sollte der oder die Betroffene in jedem Fall einen Arzt aufsuchen.

5. Ist die Person bewusstlos, bringen Sie sie in die stabile Seitenlage, kontrollieren Sie die Atmung und rufen Sie unbedingt den Notarzt (Notruf: 112).

Wie vermeidet man einen Sonnenstich?

Halten Sie sich bei Hitzeperioden häufig im Schatten auf und achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr, gerade auch bei Kindern und älteren Menschen. Vermeiden Sie lange Sonnenaufenthalte, vor allem in der Mittagszeit. Schützen Sie Kopf und Nacken mit entsprechender Kleidung.“


Weitere Informationen unter: www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe/.
Gern vermitteln wir Medien einen Kontakt zu unserem Bundesarzt Prof. Peter Sefrin.

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news-4692 Tue, 23 Jul 2019 11:50:00 +0000 Rettungsdienst: DRK begrüßt geplante Reform der Notfallversorgung https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-begruesst-geplante-reform-der-notfallversorgung/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) begrüßt die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geplante Reform der Notfallversorgung in Deutschland. „Es herrscht Handlungsbedarf, da viele Patientinnen und Patienten auch mit leichteren Erkrankungen und Verletzungen in die Notfallambulanzen der Krankenhäuser eingeliefert werden, obwohl hierfür eigentlich die Vertragsärzte zuständig wären“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Diese Situation stelle auch den Rettungsdienst vor große Herausforderungen. Eine integrierte medizinische Notfallversorgung sei in Deutschland deshalb dringend erforderlich. Durch die Zusammenlegung der Notdienstnummer 116117 der Kassenärztlichen Vereinigungen mit der Notrufnummer 112 und der Schaffung von Integrierten Notfallzentren kann nach Auffassung von DRK-Generalsekretär Reuter die Versorgung im Notfall besser gesteuert werden. Dadurch entstehe eine Anlaufstelle im Notfall, die eine erste fachliche Einschätzung der Patienten bieten könne.

Reuter begrüßte auch, dass in dem vorliegenden Diskussionsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums die medizinische Notfallversorgung eigenständig geregelt werden soll. Der Fehlanreiz, dass der Rettungsdienst Notfallpatienten ins Krankenhaus befördern muss, um einen Rettungseinsatz abrechnen zu können, würde damit abgeschafft.

Die Zuständigkeit der Länder bei der Organisation und Durchführung des Rettungsdienstes muss nach Ansicht Reuters jedoch grundsätzlich erhalten bleiben. Bei den anstehenden Diskussionen dürfe nicht vergessen werden, dass der Rettungsdienst ein Eckpfeiler des gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes und damit wesentliches Element der Gefahrenabwehr der Länder sei, der entsprechend Berücksichtigung finden müsse.

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news-4690 Fri, 12 Jul 2019 07:30:00 +0000 Zum Tag der Humanitären Hilfe: Musiker von „The BossHoss“ versteigert Bild für guten Zweck https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/the-bosshoss/ Anlässlich des Tags der Humanitären Hilfe am 19. August versteigert Ernesto Escobar de Tijuana, Musiker bei der Rockband „The BossHoss“, ein selbst gemaltes Kunstwerk. Das 160x120 m große Bild trägt den Titel „Strukturen“ und ist mit Acryl auf Leinwand gemalt. „Es ist mit einer ganz besonderen Technik gemalt, hat viele verschiedene Ebenen. Es lebt von den Farben im Hintergrund, ich habe viele afrikanische Töne verwendet, ich finde, das passt zum Thema.“ Zum internationalen Tag der Humanitären Hilfe macht das Deutsche Rote Kreuz auf Extremereignisse aufmerksam, wie etwa den verheerenden Zyklon in Mosambik mit rund 600 Toten.

Ernesto Escobar de Tijuana, kurz Ernesto EDT, wurde in Madagaskar geboren und hat dort am eigenen Leib erfahren, wie es ist, dringend Hilfe zu benötigen. „Ich habe als kleines Kind selbst einen Zyklon erlebt, da war ich mitten drin. Das ist die Hölle und wenn es vorbei ist, ist alles verwüstet, da ist keiner mehr, überall nur noch Trümmer, man ist völlig auf sich allein gestellt. Deswegen ist es wichtig, dass schnell Hilfe kommt.“

Ernesto EDT kam mit 16 Jahren nach Deutschland, ist Maler, Sänger, Tänzer, Texter, Produzent und Gründungsmitglied der Band „The BossHoss“, wo er unter anderem Percussion und Keyboard spielt.

„The BossHoss“ ist seit 2017 Partner des Deutschen Roten Kreuzes und hat unter anderem bei der Weihnachtskampagne „Die Weihnachtsretter“ mitgewirkt. Dieses Engagement will die Band auch in Zukunft weiterführen.

„Mir ist es ein persönliches Anliegen, einen Beitrag zu leisten. Deswegen stelle ich dem DRK das Bild zur Verfügung  und hoffe, dass wir damit viel Geld sammeln können, um möglichst vielen Menschen schnell zu helfen. Wenn wir ein bisschen was zurückgeben können, dann sollten wir das auch tun “, sagt Ernesto Escobar de Tijuana.

Die Versteigerung beginnt am 12.7.2019 um 9:00 Uhr und endet am 19.8.2019 um 23:59 Uhr. Mitbieten kann jede/r.

Hier geht's zur Auktion: https://www.unitedcharity.de/Auktionen/Bild-Ernesto-The-BossHoss

Der Erlös geht zu 100 Prozent an das Deutsche Rote Kreuz und kommt Menschen in Not zugute.

Mehr Informationen über Ernesto Escobar de Tijuana: https://www.ernesto-edt.de/


Bitte helfen auch Sie mit einer Spende:

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Internationale Soforthilfe

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News Geografisch
news-4689 Fri, 05 Jul 2019 08:30:00 +0000 Neue Sprachspende: Mit Amazon Alexa - So schnell ging spenden für das DRK noch nie! https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/neue-sprachspende-mit-amazon-alexa-so-schnell-ging-spenden-fuer-das-drk-noch-nie/ Ab sofort lässt sich mit dem Cloud-basierten Amazon Sprachdienst Alexa ganz unkompliziert und in Sekundenschnelle Geld für einen Guten Zweck spenden. Damit ist das Deutsche Rote Kreuz eine der ersten gemeinnützigen Organisationen, die diesen neuen Kanal für sich entdeckt hat. „So schnell ging spenden noch nie! Mit unserem Alexa-Skill leisten wir einen kleinen Beitrag zum Thema Digitalisierung des DRK. Das Spenderverhalten nachwachsender Generationen ändert sich grundlegend. Deshalb probieren wir neben klassischen Wegen neue Wege aus“, sagt Marc Groß, Kommunikations- und Marketingchef des DRK-Bundesverbandes. Etwa neun Millionen Menschen nutzen digitale Sprachassistenten wie Alexa. Diese werden in den nächsten Jahren im Rahmen der digitalen Transformation immer wichtiger. „Für die Spender ist die Geschwindigkeit der Mehrwert. Mit digitalen Sprachassistenten kann man in wenigen Sekunden und ganz unkompliziert ans DRK spenden“, so Marc Groß. In Zukunft soll die DRK-Sprachspende nicht nur mit Amazons Echo, sondern auch mit  Apples Homepod sowie mit Google Home möglich sein.

So funktioniert’s:

  1. Voraussetzung ist der Sprachdienst Alexa.
  2. Einfach in der Alexa-App oder im Web den „DRK-Spenden“ Skill aktivieren und Amazon Pay Berechtigung geben: Aktivierung von „DRK-Spenden“-Skill.
  3. Danach starten Sie den Skill per Sprachbefehl „Alexa, starte DRK“.

Alternativ können Sie den Skill zuerst per Sprachbefehl „Alexa, starte DRK“ aktivieren und Alexa fragt Sie dann nach „Amazon Pay“-Berechtigung in der Alexa-App.

Von Alexa geleitet kann dann der gewünschte Betrag angegeben werden – von ganz klein bis ganz groß. Um sicherzugehen, dass alles stimmt, wiederholt Alexa den Spendenauftrag – dieser muss nur mit einem kurzen „Ja“ bestätigt werden. Die Zahlung erfolgt über Amazon Pay. Mit dem Satz „Kostenpflichtig spenden“ ist sie abgeschlossen, auch dann wird erst die Transaktion ausgeführt. Alexa bedankt sich im Anschluss für den Beitrag zur Humanitären Hilfe – das gilt auch im Namen des Deutschen Roten Kreuzes! Spender erhalten eine Bescheinigung, Informationen dazu finden sich nach der Transaktion als Karte in der Alexa-App.

Mehr Informationen: https://www.drk.de/spenden/drk-alexa-skill

Für Journalisten: Gern vermittelt die Pressestelle ein Gespräch mit Marc Groß

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News Presse
news-4687 Fri, 21 Jun 2019 11:30:57 +0000 Was tun bei Hitzschlag? DRK gibt Tipps, wie man richtig hilft https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/was-tun-bei-hitzschlag-drk-gibt-tipps-wie-man-richtig-hilft/ In den nächsten Tagen werden in Deutschland Hitze-Rekorde erwartet. „Die hohen Temperaturen können zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen. Ein Hitzschlag kann sogar lebensbedrohlich werden“, warnt DRK-Bundesarzt Prof. Peter Sefrin. Der Notfallmediziner gibt Tipps, wie man richtig hilft: Wie erkennt man einen Hitzschlag?

„Bei einem Hitzschlag kommt es zu einem Wärmestau im Körper, was zu einer Erhöhung der Körpertemperatur bis auf 40⁰ C oder mehr führt. Die Haut ist heiß und trocken und der Pulsschlag beschleunigt. Die Schweißproduktion versagt, weil die Temperatur-Regelung im Körper gestört ist. Der Betroffene fühlt sich müde und erschöpft. Es kann zu Krämpfen und Erbrechen kommen, ebenso zu Schwindelgefühl, Verwirrtheit oder auch Halluzinationen. Oft ist sogar Bewusstlosigkeit die Folge.“

Wie hilft man?

1. „Bringen Sie den Betroffenen sofort in den Schatten und lagern Sie seinen Oberkörper hoch. Wenn kein Schatten zu finden ist, nutzen Sie eine Rettungsdecke als Schutz vor den Sonnenstrahlen.

2. Bieten Sie Wasser oder auch Getränke wie Fruchtsaftschorle oder Früchtetees zu trinken an - aber nur wenn der Betroffene bei vollem Bewusstsein ist. Wenn die Person benommen ist, lagern Sie ihre Beine hoch, wenn sie aber das Bewusstsein verloren hat, legen Sie sie in die stabile Seitenlage.

3. Setzen Sie dann umgehend einen Notruf (112) ab und kontrollieren Sie Bewusstsein und Atmung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

4. Kühlen Sie den Körper mit feuchten Tüchern besonders im Bereich von Kopf und Nacken. Kein Eis direkt auf den Körper geben.“

Was kann man tun, um einen Hitzschlag zu vermeiden?

„Meiden Sie bei Hitzeperioden möglichst direkte Sonneneinstrahlung und körperliche Anstrengung. Lassen Sie Kinder nicht in der Sonne spielen. Schützen Sie Kopf und Nacken durch eine entsprechende Kopfbedeckung. Säuglinge dürfen auf keinen Fall der direkten Sonne ausgesetzt werden. Immer ausreichend trinken und achten Sie vor allem bei Kindern und Senioren darauf, dass sie genügend Flüssigkeit zu sich nehmen.“

Weitere Informationen zum Thema Erste Hilfe finden Sie unter: www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe/

Gern vermitteln wir Medien einen Kontakt zu unserem Bundesarzt Prof. Peter Sefrin.

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News Deutsch Presse Erste Hilfe
news-4686 Tue, 18 Jun 2019 08:05:00 +0000 DRK plädiert für rechtssicheren Weg in der Pflege-Branche https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-plaediert-fuer-rechtssicheren-weg-in-der-pflege-branche/ Das Deutsche Rote Kreuz beteiligt sich nicht an dem neugegründeten Arbeitgeberverband in der Pflege und plädiert stattdessen für einen rechtssicheren Weg, um die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen in der Branche zu verbessern. Zur Gründung eines Arbeitgeberverbandes Pflege erklärt DRK-Generalsekretär Christian Reuter:

„Was die Gründung eines Arbeitgeberverbandes Pflege betrifft, ist neben der Frage der Refinanzierung  für uns das Thema der Rechtssicherheit  von zentraler Bedeutung. Hier gibt es zwei gewichtige Probleme. Die meisten Pflegekräfte arbeiten bei privatwirtschaftlichen Anbietern, die dem neuen Arbeitgeberverband nicht angehören.  Die Gewerkschaft  Verdi ist in der Pflege außerdem in Bezug auf ihren Organisationsgrad praktisch nicht existent. Die Gefahr ist deshalb groß, dass der Weg der Gründung eines Arbeitgeberverbandes Pflege und die damit verbundene Hoffnung auf einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag vor dem Bundesverfassungsgericht keinen Bestand haben wird. Wir plädieren dagegen für eine rechtssichere Lösung. Neben dem Arbeitgeberverband Pflege gibt es auch den Weg der Pflegemindestlohn-Kommission, die Mindestentgelte und Rahmenbedingungen für die Branche festlegen kann. Das hat sich bewährt und ist rechtssicher. Und genau aus den Gründen der Rechtssicherheit spricht sich das DRK für den Weg über die Pflegemindestlohn-Kommission aus, um bundesweite Mindestregelungen für Bezahlung und Arbeitsbedingungen zu erreichen. Der Vorwurf der Gewerkschaft Verdi,  das Deutsche Rote Kreuz würde seiner gesellschaftlichen Verantwortung nicht nachkommen, ist deshalb völlig unberechtigt. Hier geht es nicht um die Einzelinteressen einer Gewerkschaft, die in der Pflegebranche besonders schwach aufgestellt ist. Wir sind beim Thema Bezahlung in der Pflege vielmehr an einer fairen und konstruktiven Lösung interessiert, die den Interessen aller Beteiligten gerecht wird - den Beschäftigten, den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen, die mit steigenden Zuzahlungen zu kämpfen haben, sowie den Beitragszahlern.  Das DRK verfügt deshalb auch über einen eigenen Reformtarifvertrag, mit dem wir bei der Bezahlung und den Arbeitsbedingungen für unsere Beschäftigten mit in der Spitzengruppe liegen."

Insgesamt beschäftigt das DRK (Stand 2015) rund 45.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege und betreibt 570 ambulante Dienste und 530 stationäre Einrichtungen.

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News Deutsch Presse
news-4683 Sat, 15 Jun 2019 10:00:00 +0000 DRK-Ehrenpräsident Seiters erhält Auszeichnung der Universität Bonn https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-ehrenpraesident-seiters-erhaelt-auszeichnung-der-universitaet-bonn/ Die Medizinische Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn hat dem DRK-Ehrenpräsidenten Rudolf Seiters die Doktorwürde Dr. med. h.c. verliehen. „Mit der Verleihung der Ehrenpromotion würdigt die Medizinische Fakultät der Universität Bonn Seiters besondere Verdienste um die Medizin, die er als langjähriger DRK-Präsident erworben hat“, erklärte der Dekan der Fakultät, Professor Dr. Nicolas Wernert. Unter der Leitung von Rudolf Seiters habe das DRK herausragende Entwicklungen im Sinne von Hygiene, Prävention, Öffentlicher Gesundheit und Global Health eingeleitet, sagte der Direktor des Instituts für Hygiene und Öffentliche Gesundheit am Universitätsklinikum Bonn, Professor Dr. Dr. h.c. Martin Exner. Die Verleihung erfolgte im Rahmen der feierlichen Promotionsverleihung der Universität in Bonn am 15. Juni 2019. DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt zeigte sich sehr erfreut über die Auszeichnung. „Damit wird der langjährige Einsatz von Dr. Seiters für das Deutsche Rote Kreuz gewürdigt. Er hat sich mit seinem Engagement in herausragender Weise vor allem um das Ehrenamt in Deutschland verdient gemacht “, sagte Hasselfeldt.

„Ich freue mich sehr über die Auszeichnung und mit mir ganz sicherlich auch die Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes, die diese Ehrung zu Recht auch als Anerkennung und Wertschätzung ihrer humanitären Arbeit verstehen dürfen“, sagte Seiters in seiner Dankesrede bei der Festveranstaltung. Er verwies darauf, dass das DRK mit seinen fast drei Millionen Fördermitgliedern, 435.000 ehrenamtlichen Helfern und 177.000 hauptamtlichen Mitarbeitern eine der größten Hilfsorganisationen weltweit sei. Rund 140 Millionen Menschen auf der ganzen Welt seien auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Rudolf Seiters wurde am 13. Oktober 1937 in Osnabrück geboren. Er war von 1969 bis 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages, unter anderem Kanzleramtsminister und Bundesinnenminister sowie Bundestags-Vizepräsident und von 2003 bis 2017 Präsident des DRK.

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News Deutsch Presse
news-4684 Wed, 12 Jun 2019 13:09:00 +0000 Verleihung in Berlin: Deutsches Rotes Kreuz als „Superbrand“ ausgezeichnet https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/verleihung-in-berlin-deutsches-rotes-kreuz-als-superbrand-ausgezeichnet/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat den Sonderpreis bei den „Superbrands“ Awards erhalten. Marc Groß, Leiter des Bereichs Kommunikation, Marketing und Fundraising nahm den Award am 12. Juni 2019 im Meistersaal in Berlin entgegen. In seiner Rede appellierte er an alle Menschen, im Alltag ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz zu danken. Sie arbeiteten unentgeltlich, oft rund um die Uhr und auch am Wochenende, und hätten Anerkennung verdient. Auch „Aktion Deutschland hilft“, ein Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, wurde mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Die Laudatio hielt in Vertretung von Bundesminister Gerd Müller Ministerialdirigent Bernhard Felmberg vom Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der den unschätzbaren Wert und die Verdienste beider Organisationen hervorhob. Insgesamt waren 1350 deutsche Marken für die Superbrands Awards nominiert. Eine 22-köpfige unabhängige Jury hatte in einem aufwendigen Bewertungsverfahren die besten und stärksten Marken Deutschlands gewählt. Die Bewertungskriterien schließen ein: Markendominanz, Kundenbindung, Goodwill sowie Langlebigkeit und gesamte Markenakzeptanz.
Superbrands ist die weltweit größte Markenbewertungs-Organisation mit Hauptsitz in London und zeichnet seit über 24 Jahren in 89 Ländern die besten und stärksten Produkt- und Unternehmensmarken eines Landes aus. Herausragende Marken des jeweiligen Landes werden für ihre Errungenschaften und Leistungen geehrt. Neben dem DRK wurden dieses Jahr 43 weitere Marken ausgezeichnet- darunter Adidas, Deutsche Bank, Miele und der FC Bayern München.

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Presse
news-4680 Tue, 04 Jun 2019 15:45:00 +0000 Nachruf: DRK trauert um seinen Ehrenpräsidenten Professor Christoph Brückner https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/nachruf-drk-trauert-um-seinen-ehrenpraesidenten-professor-christoph-brueckner/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) trauert um seinen Ehrenpräsidenten Professor Dr. med. Christoph Brückner, der am 04. Juni 2019 im Alter von 89 Jahren verstorben ist. „Mit Professor Christoph Brückner verlieren wir eine engagierte Persönlichkeit, die sich jahrzehntelang um das Deutsche Rote Kreuz und insbesondere für die Vereinigung der beiden deutschen Rotkreuz-Gesellschaften nach der Wende verdient gemacht hat. Wir werden ihn schmerzlich vermissen“, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Der in Zwickau geborene  Brückner war seit 1956 Mitglied des DRK und wurde im April 1990 zum Präsidenten des DRK der DDR gewählt. Er war Mitglied im Koordinierungsausschuss zur Vereinigung der beiden deutschen Rotkreuz-Gesellschaften und von der Vereinigung bis zum Herbst 2003 dreizehn Jahre lang Vizepräsident des Deutschen Roten Kreuzes. In dieser Funktion hat er wesentlich dazu beigetragen, neue leistungsfähige Strukturen des DRK in den neuen Bundesländern aufzubauen. Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt als Vizepräsident wurde Professor Brückner auf der Bundesversammlung 2004 zum Ehrenpräsidenten ernannt. „Professor Brückner war ein großartiger Vermittler, dem das DRK viel zu verdanken hat. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seinen Angehörigen und Freunden“, sagte Hasselfeldt.

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News
news-4681 Tue, 04 Jun 2019 09:48:00 +0000 DRK-Wasserwacht gibt Tipps zur Badesaison: Achtung beim Baden im noch kalten Wasser! https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-wasserwacht-gibt-tipps-zur-badesaison/ Das Pfingstwochenende wird heiß! Gute Gelegenheit, baden zu gehen. Doch Vorsicht! Wegen des kalten Vormonats ist auch das Wasser noch kalt. „Seen, Weiher und Flüsse bergen die Gefahr einer Unterkühlung. Im kalten Wasser ermüdet die Muskulatur schneller. Badende sollten sich nicht überschätzen, sondern rechtzeitig das Wasser verlassen“, sagt Andreas Paatz, Bundesleiter Wasserwacht beim Deutschen Roten Kreuz, und gibt weitere Tipps für den sicheren Badespaß. Unter Aufsicht baden

Wasserratten sollten nur dort baden, wo es erlaubt ist und eine Aufsicht wie die Wasserwacht den Abschnitt absichert. „Kleinkinder sollten am und im Wasser nie aus den Augen gelassen werden, auch nicht, wenn Rettungsschwimmer vor Ort sind. Kinder unterschätzen die Gefahren und können mit ihnen weniger gut umgehen“, so Andreas Paatz.

Schwimmen lernen

Wer nicht schwimmen kann, sollte nicht weiter als knietief ins Wasser gehen. Die Wasserwacht rät, früh schwimmen zu lernen. „Das Seepferdchen reicht aber nicht. Als schwimmfähig gilt erst, wer mindestens das Abzeichen Bronze hat. Schwimmhilfen wie Schwimmflügel sind kein Ersatz für den Schwimmunterricht oder die Badeaufsicht“, sagt Andreas Paatz. Die Wasserwacht bietet deutschlandweit Schwimmkurse an.

Mehr Informationen hier

Baderegeln beachten

Paatz: „Baderegeln müssen von Jung und Alt eingehalten werden:  Niemals alleine ins Wasser gehen, sondern mindestens zu zweit. Vorher abkühlen, nie mit vollem Magen oder unter Alkoholeinfluss baden. Andere nicht schubsen oder untertauchen, nie in unbekanntes oder trübes  Gewässer springen. Absperrungen und Bojen beachten, Booten nicht zu nah kommen.“

Im Notfall schnell handeln

Wer eine Person im Wasser sieht, die zu ertrinken droht, sollte laut um Hilfe rufen, die Badeaufsicht informieren und einen Notruf absetzen. „Ist ein Rettungsring vorhanden, vom sicheren Standort ins Wasser werfen. Muss man zur Rettung selbst ins Wasser springen, sollte man wenn möglich nur mit Hilfsmittel (z.B. Rettungsring, Holzbrett) zur Hilfe eilen“, so Andreas Paatz.

Hinweis für Journalisten: Gern vermittelt die Pressestelle Interviews mit dem Bundesleiter der Wasserwacht, Andreas Paatz.

Fotos von der Wasserwacht finden Sie in unserer Mediendatenbank

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Presse
news-4678 Tue, 21 May 2019 09:46:00 +0000 Dritter Platz für das DRK beim Gemeinwohl-Atlas https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/dritter-platz-fuer-das-drk-beim-gemeinwohl-atlas/ Das Deutsche Rote Kreuz genießt ein hohes Ansehen in der Bevölkerung. Das geht aus dem "Gemeinwohl-Atlas 2019” hervor, den die Handelshochschule Leipzig (HLL) und die Universität St. Gallen heute gemeinsam in Berlin vorstellten. Das DRK belegte im Gesamtranking den dritten Platz, im Branchenvergleich unter den Verbänden/Vereinen sogar den ersten Platz. „Wir freuen uns riesig über das Vertrauen der Bevölkerung, das aus der Befragung deutlich wird. Wir nehmen das Ergebnis als Bestätigung für unsere Arbeit, die Hunderttausende Ehrenamtliche und Hauptamtliche täglich leisten," sagt Marc Groß, Marketing- und Kommunikationschef beim DRK-Bundesverband.

Für die Studie wurden fast 12 000 Deutsche im Alter zwischen 18 und 93 Jahren befragt, welchen Beitrag zum Gemeinwohl 137 Institutionen und Organisationen in den Bereichen Lebensqualität, Aufgabenerfüllung, Zusammenhalt und Moral leisten. Die Auswahl der teilnehmenden Organisationen und Unternehmen basiert auf einer vorher festgelegten Gewichtung, etwa nach Umsatz, Bedeutung oder der Anzahl der Mitglieder. Die Befragungen führte das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa durch. Der Gemeinwohl-Atlas wird in diesem Jahr nach 2015 zum zweiten Mal veröffentlicht.

Das gesamte Ranking finden Sie hier: https://www.gemeinwohlatlas.de/atlas

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News Geografisch Press
news-4677 Wed, 15 May 2019 12:51:00 +0000 Demokratische Volksrepublik Korea: Mehr als 10 Millionen Menschen von Hunger bedroht https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/demokratische-volksrepublik-korea-mehr-als-10-millionen-menschen-von-hunger-bedroht/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist besorgt über Engpässe bei der Versorgung großer Teile der Bevölkerung in der Demokratischen Volksrepublik Korea mit Nahrungsmitteln infolge von Missernten und Dürre. Die Dürre, die nach Monaten ungewöhnlicher Trockenheit im Frühjahr einsetzte, bedroht die Ernten des kommenden Sommers. Zugleich folgt die aktuelle Dürre einem mageren Jahr 2018, in dem die Nahrungsmittelproduktion auf dem niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt lag. „Wir gehen davon aus, dass insgesamt rund zehn Millionen Menschen dringend Nahrungsmittelhilfe benötigen. Missernten im Sommer könnten insbesondere die Lage der Schwächsten, wie Kinder, schwangere und stillende Frauen, ältere Menschen und chronisch Kranke, noch deutlich verschlimmern“, sagt Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit beim DRK. „Wir sind besorgt, dass diese Menschen nicht in der Lage sind, weitere Belastungen zu bewältigen. Gemeinsam mit dem Nordkoreanischen Roten Kreuz fördern wir daher die nachhaltige Produktion von Lebensmitteln, um die Menschen in ihren aktuellen Lebensumständen widerstandsfähiger zu machen", sagt Johnen. Das DRK unterstützt das Nordkoreanische Rote Kreuz seit 1999 vor allem in den Bereichen Katastrophenvorsorge und Ernährungssicherung, Medikamenten- und Trinkwasserversorgung sowie Suchdienst. Aktuell konzentriert sich die humanitäre Hilfe des DRK auf den Betrieb von Gewächshäusern und Tierzuchtanlagen zur Ernährungssicherung sowie im Rahmen von humanitärer Katastrophenvorsorge auf den Schutz von Hochwassergebieten und die Wiederaufforstung von Steilhängen zur Verhinderung von Erdrutschen. Die Hilfe wird unterstützt mit Mitteln des Auswärtigen Amtes.

Grundsätzlich sind die klimabedingten Gefahren in der Demokratischen Volkrepublik Korea vielfältig. Das Hauptproblem ist die Anfälligkeit für Überschwemmungen, Erdrutsche, Taifune, Dürren, Stürme, extreme Kälte im Winter und extreme Hitze im Sommer sowie auch die Degradierung der natürlichen Umwelt. Es gibt Hinweise, dass die aktuellen Extremwetter mit dem aktuellen Klimawandel zusammenhängen.

Fotos zum kostenlosen Download: pressefotos.drk.de    

Das DRK bittet um Spenden für die notleidende Bevölkerung:

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX

Stichwort: Nordkorea

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Presse Geografisch Ukraine
news-4676 Tue, 14 May 2019 16:00:00 +0000 Regeln im Krieg: 70 Jahre Genfer Konventionen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/regeln-im-krieg-70-jahre-genfer-konventionen/ Im 70. Jubiläumsjahr der Genfer Konventionen auf die Bedeutung des humanitären Völkerrechts hinzuweisen – und dies auf möglichst anschauliche Art und Weise - das war das Ziel einer Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion, zu der die Schweizerische Botschaft und das Deutsche Rote Kreuz am Montagabend gemeinsam in die Residenz des Schweizerischen Botschafters in Berlin geladen hatten. Rund 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik waren der Einladung gefolgt und erlebten eine spannende und berührende Veranstaltung, die zu Diskussionen anregte. Am 12. August jährt sich die Unterzeichnung der heute geltenden vier Genfer Abkommen von 1949 zum 70. Mal. Die Genfer Abkommen und ihre beiden Zusatzprotokolle von 1977 sind das Kernstück des humanitären Völkerrechts. „Das humanitäre Völkerrecht kann Kriege zwar nicht verhindern, jedoch durch seine Regeln menschliches Leid im Krieg verringern. Das Deutsche Rote Kreuz und das humanitäre Völkerrecht sind von ihrem Ursprung her untrennbar miteinander verbunden“, sagt Dr. Heike Spieker, stellvertretende Leiterin des Bereichs Nationale Hilfsgesellschaft beim DRK.

Gezeigt wurde zunächst Folge 7 der dänischen Erfolgsserie „1864 - Liebe und Verrat in Zeiten des Krieges“ nach dem Buch „Schlachtbank Düppel“ von Tom Buk-Swienty. Der weithin bekannte dänische Regisseur der Serie, Ole Bornedal, gab dem Publikum eine Einleitung zur Serie und Episode. Einer der deutschen Hauptdarsteller der dänischen Produktion ist der mehrfach ausgezeichnete Schauspieler und DRK-Botschafter Ludwig Trepte.

Unter dem Eindruck der packenden wie erschreckenden Kriegsszenen des Films diskutierten im Anschluss DRK-Botschafter Ludwig Trepte, Dr. Heike Spieker, sowie Beat von Däniken, Leiter Internationale Zusammenarbeit beim Schweizerischen Roten Kreuz. Die Moderation übernahm der Chef des „heute journal“ im ZDF, Dr. Wulf Schmiese. "Wenn es das humanitäre Völkerrecht nicht gäbe, dann wäre alles das, was jetzt einen Verstoß darstellt, schlichtweg rechtmäßig. Und damit kann weder ich persönlich noch die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung noch wahrscheinlich jeder hier im Raum sich abfinden“, betonte Heike Spieker.
Sehen Sie hier das Video zur Veranstaltung: https://youtu.be/zXPWQ9zOzpM

Mehr zu DRK-Botschafter Ludwig Trepte: https://www.drk.de/das-drk/prominente-unterstuetzer/ludwig-trepte/

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News
news-4675 Wed, 08 May 2019 09:32:00 +0000 Weltrotkreuztag 8. Mai: Zahl der ehrenamtlichen Helfer beim DRK steigt https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/weltrotkreuztag-8-mai-zahl-der-ehrenamtlichen-helfer-beim-drk-steigt/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) verzeichnet erneut einen Zuwachs bei der Zahl ehrenamtlicher Helfer. Das geht aus dem Jahrbuch 2018 hervor, das DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt am 8. Mai 2019 zum Weltrotkreuztag in Berlin vorstellte. Die Zahl der ehrenamtlichen Helfer ist danach im vergangenen Jahr um rund 10.000 auf insgesamt 435.100 aktive Mitglieder gestiegen. „Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung und der höchste Stand seit mehr als 15 Jahren“, sagte Hasselfeldt, die bei einer Pressekonferenz auch einen neuen DRK-Botschafter, den Berliner Schauspieler Ludwig Trepte, vorstellte. Von den 435.100 aktiven Mitliedern gehören allein rund 134.800 dem Jugendrotkreuz an. „Es kann also keine Rede davon sein, dass die Deutschen ein Volk von Egoisten sind. Neben den vielen jungen Menschen gibt es aber auch viele rüstige Senioren, die ihre Erfahrungen zum Beispiel in der Nachbarschaftshilfe, der Sozialarbeit oder in einem Hospiz einbringen wollen“, sagte Hasselfeldt. Ehrenamtliches Engagement sei ein wichtiger Eckpfeiler für den Zusammenhalt einer Gesellschaft.

DRK-Präsidentin Hasselfeldt hob außerdem die Bedeutung der Genfer Abkommen hervor, deren Unterzeichnung sich 2019 zum 70. Mal jährt. Das humanitäre Völkerrecht sei heute wichtiger denn je, um in bewaffneten Konflikten die Zivilbevölkerung sowie verwundete oder gefangene Soldaten zu schützen. Fast täglich komme es zur Verletzung der Genfer Abkommen, wenn es direkte Angriffe auf Zivilisten oder auf Gesundheitseinrichtungen gebe oder humanitäre Helfer entführt werden.

"Für uns ist es deshalb eine große Freude, dass mit Ludwig Trepte ein neuer DRK-Botschafter gewonnen wurde, der sich insbesondere für die Verbreitung des humanitären Völkerrechts einsetzt“, sagte Hasselfeldt. Ludwig Trepte ist ein mehrfach ausgezeichneter Berliner Schauspieler und bereits an vielen Filmen und Serien beteiligt, die sich mit bewaffneten Konflikten oder den daraus resultierenden Folgen befassen.

Das neue Jahrbuch 2018 finden Sie hier: https://www.drk.de/jahrbuch

Mehr zu DRK-Botschafter Ludwig Trepte: https://www.drk.de/das-drk/prominente-unterstuetzer/ludwig-trepte/

Aktuelle Fotos von der Pressekonferenz können kostenlos heruntergeladen werden unter: https://pressefotos.drk.de/

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Presse
news-4672 Mon, 06 May 2019 11:52:00 +0000 Regeln im Krieg – Eine Idee verändert die Welt https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/regeln-im-krieg-eine-idee-veraendert-die-welt/ Am 12. August jährt sich die Unterzeichnung der heute geltenden vier Genfer Abkommen von 1949 zum 70. Mal. Die Genfer Abkommen und ihre beiden Zusatzprotokolle von 1977 sind das Kernstück des humanitären Völkerrechts. „Das humanitäre Völkerrecht kann Kriege zwar nicht verhindern, jedoch durch seine Regeln menschliches Leid im Krieg verringern. Das Deutsche Rote Kreuz und das humanitäre Völkerrecht sind von ihrem Ursprung her untrennbar miteinander verbunden“, sagt Dr. Heike Spieker, stellvertretende Leiterin Nationale Hilfsgesellschaft beim DRK. Um im Rahmen des Jubiläumsjahres diesen Zusammenhang und die große Bedeutung der Genfer Konventionen zu verdeutlichen und auch erlebbar zu machen, laden die Schweizerische Botschaft und das Deutsche Rote Kreuz gemeinsam zu einer Filmvorführung und anschließender Podiumsdiskussion ein. Medienverteter sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen, am Montag, 13. Mai 2019.

Einlass: 17.30 Uhr I Beginn: 18.00 Uhr

Empfang: 20.30 Uhr I Ende : 21.30 Uhr.

In der Residenz des Schweizerischen Botschafters, Otto-von-Bismarck-Allee 4, 10557 Berlin.

Gezeigt wird Folge 7 der dänischen Erfolgsserie „1864 - Liebe und Verrat in Zeiten des Krieges“ nach dem Buch „Schlachtbank Düppel“ von Tom Buk-Swienty. Anwesend sein werden auch Produzent Peter Bose und Regisseur Ole Bornedal aus Dänemark. Einer der deutschen Hauptdarsteller der dänischen Produktion ist der mehrfach ausgezeichnete Schauspieler und DRK-Botschafter Ludwig Trepte.

Es diskutieren:

Ludwig Trepte, Schauspieler und DRK-Botschafter

Dr. Heike Spieker, Deutsches Rotes Kreuz, Stellv. Leiterin des Bereichs Nationale Hilfsgesellschaft

Beat von Däniken, Schweizerisches Rotes Kreuz, Leiter Internationale Zusammenarbeit

Moderation: Dr. Wulf Schmiese

Medienvertreter werden gebeten, sich bis 9.5.2019 bei ber.presse@eda.admin.ch unter Angabe von Namen, Redaktion, Adresse und Nummer des gültigen Presseausweises, anzumelden.

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Presse Geografisch
news-4674 Fri, 03 May 2019 12:26:24 +0000 Zyklon Fani bedroht Menschen im größten Flüchtlingslager der Welt https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/zyklon-fani-bedroht-menschen-im-groessten-fluechtlingslager-der-welt/ Zyklon „Fani“, der mit Spitzengeschwindigkeiten von fast 200 Stundenkilometern am Freitag auf die indische Ostküste getroffen ist und schwere Schäden verursacht hat, bedroht auch rund 59 Millionen Menschen in Bangladesch, darunter auch die Region um Cox’s Bazar. Dort leben fast eine Million Menschen aus Myanmar im größten Flüchtlingslager der Welt. „Tausende Helfer des Roten Halbmondes und des Roten Kreuzes sind schon seit Tagen im Einsatz, um die Menschen in Bangladesch auf den schweren Wirbelsturm vorzubereiten. Die Flüchtlinge aus Myanmar sind besonders gefährdet, weil sie meist in ganz einfachen Hütten aus Bambus und Plastikplanen leben“, sagt Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit beim Deutschen Roten Kreuz (DRK). Bangladesch, mit insgesamt 165 Millionen Menschen eines der bevölkerungsreichsten Länder der Erde, ist durch seine Lage besonders anfällig für tropische Wirbelstürme. "Acht der zehn tödlichsten tropischen Zyklone weltweit haben sich im Golf von Bengalen gebildet. Vor allem die Jahreszeit zwischen April und Juli ist für schwere Wirbelstürme bekannt", sagt Johnen.

Im Jahr 1970 hatte der Zyklon Bhola in der Umgebung der Stadt Chittagong zwischen 300.000 und 500.000 Todesopfer gefordert. Daher hatte sich das DRK schwerpunktmäßig in den Jahren 1996 bis 2006 am Golf von Bengalen im Süden Bangladeschs und an der Ostküste Indiens im Bundesstaat Odisha mit Katastrophenvorsorgeprogrammen engagiert.

In den vergangenen Tagen hatten Freiwillige des Bangladeschischen Roten Halbmondes vorsorglich ihre Katastrophenteams in der Region Cox's Bazar aktiviert und die Bevölkerung auf den Wirbelsturm vorbereitet. Außerdem wurden die Kontingente an Hilfsgütern wie Plastikplanen, Schlafsäcke, Werkzeug und Hygieneartikel aufgestockt.

Das Deutsche Rote Kreuz ist mit eigenen Helfern vor Ort und unterstützt seit mehr als anderthalb Jahren den Roten Halbmond bei der Unterbringung, medizinischen Betreuung und Trinkwasserversorgung der Flüchtlinge aus dem Nachbarland Myanmar.


Das DRK bittet um Spenden für die notleidende Bevölkerung:

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Zyklon Fani

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Presse Geografisch Ukraine Press
news-4673 Fri, 03 May 2019 10:40:00 +0000 Bedeutung des humanitären Völkerrechts im DRK https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/bedeutung-des-humanitaeren-voelkerrechts-im-drk/ 70 Jahre Genfer Abkommen: Interview im Klassik Radio mit DRK-Vizepräsident Dr. Volkmar Schön und Dr. Heike Spieker, stv. DRK-Leiterin des Bereichs "Nationale Hilfsgesellschaft". Anlässlich des Jahrestages 70 Jahre Genfer Abkommen erinnert das DRK an die Bedeutung des humanitären Völkerrechts. Das humanitäre Völkerrecht (HVR) ist ein für Situationen bewaffneter Konflikte geschaffenes Sonderrecht. Es schützt insbesondere Menschen, die nicht oder nicht mehr an Kampfhandlungen teilnehmen und legt den kriegsführenden Parteien Beschränkungen hinsichtlich der Art und Weise der Kriegsführung auf.

Menschliches Leid verhindern

Die heute geltenden vier Genfer Abkommen von 1949 mit ihren beiden Zusatzprotokollen von 1977 bilden das Kernstück des humanitären Völkerrechts. Das humanitäre Völkerrecht kann Kriege zwar nicht verhindern, jedoch durch seine Regeln menschliches Leid im Krieg verringern. Welches sind die wichtigsten Bestandteile des humanitären Völkerrechts? Welche gemeinsamen Ziele haben das humanitäre Völkerrecht und das Deutsche Rote Kreuz? Welche Rolle spielt das DRK bei der Umsetzung, Verbreitung und Weiterentwicklung des humanitären Völkerrechts?

Sondersendung mit Experten für humanitäres Völkerrecht

Über diese und andere Fragen spricht Klassik Radio Moderator Clemens Benke mit dem Vizepräsidenten des Deutschen Roten Kreuzes und Landeskonventionsbeauftragten, Dr. Volkmar Schön, sowie mit Dr. Heike Spieker, stellv. Leiterin des Bereichs "Nationale Hilfsgesellschaft" im DRK in einer Sondersendung am 4. Mai 2019, ab 17 Uhr auf Klassik Radio.

Mehr Informationen zur Sendung am 04. Mai 2019 im Klassik Radio:

www.klassikradio.de/gesundheit/die-gesunde-stunde/humanit%C3%A4res-v%C3%B6lkerrecht

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news-4668 Wed, 24 Apr 2019 09:32:33 +0000 DRK lädt am 8. Mai 2019 zur Jahrespressekonferenz ein https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-laedt-am-8-mai-2019-zur-jahrespressekonferenz-ein/ Das Deutsche Rote Kreuz lädt am Weltrotkreuztag am 8. Mai 2019 in Berlin zur Jahrespressekonferenz mit DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt ein. Mit dabei ist auch der Schauspieler Ludwig Trepte, der sich als neuer DRK-Botschafter vor allem zu seinem Engagement zum humanitären Völkerrecht äußern wird. Beginn: Mittwoch, 8. Mai 2019, 11.00 Uhr Ort: Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Raum 1 - 2, Schiffbauerdamm 40 / Ecke Reinhardtstraße 55, 10117 Berlin DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt und der Schauspieler Ludwig Trepte stehen auch für Fotos und Interviews zur Verfügung. Anmeldungen werden erbeten bis Dienstag, 7. Mai, 12.00 Uhr, unter <link>schuetz@drk.de. ]]> Presse news-4667 Wed, 17 Apr 2019 10:32:17 +0000 2019 könnte Rekordjahr für Zecken werden - DRK warnt vor Gefahren https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/2019-koennte-rekordjahr-fuer-zecken-werden-drk-warnt-vor-gefahren/ Mit den wärmeren Temperaturen werden auch Zecken in Wäldern und auf Wiesen aktiv. Sie können gefährliche Infektionskrankheiten wie Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose übertragen. „2018 wurden laut Robert-Koch-Institut 583 Fälle von FSME gemeldet. Mit dieser hohen Zahl an Krankheitsfällen ist auch dieses Jahr zu rechnen. 2019 könnte ein Rekordjahr werden“, warnt der Bundesarzt des Deutschen Roten Kreuzes, Prof. Dr. Peter Sefrin. Prof. Sefrin gibt folgende Tipps, um sich vor Krankheiten zu schützen: „Vorsorge: Zecken haben sich inzwischen in ganz Deutschland ausgebreitet. Besonders groß ist das FSME-Risiko in Bayern, Baden-Württemberg, Südhessen, Thüringen und Sachsen. Sie leben in hohem Gras, in Büschen und im Unterholz. Die Zeckensaison dauert etwa von April bis Oktober. Weil der vergangene Sommer sehr warm und der Winter mild war, dürfte es dieses Jahr besonders viele Zecken geben. Spaziergänger sollten lange Hosen mit geschlossenem Schuhwerk tragen, sowie ein langes Oberteil. Zeckensprays wirken nur ein bis zwei Stunden. Gründliche Kontrolle: Nach dem Aufenthalt im Freien sollte man den Körper gründlich absuchen – vor allem Hautfalten, Achselhöhlen, Kniekehlen, Bauchnabel und behaarte Körperstellen, denn hier saugen sich Zecken besonders gern fest. Eine Zecke entfernt man am besten mit einer Zeckenkarte oder einer Zeckenzange aus der Apotheke. Damit die Zecke möglichst hautnah fassen und langsam und senkrecht rausziehen – nicht drehen! Die Parasiten auf keinen Fall quetschen oder den Kopf abreißen. Kein Alleskleber, Nagellack, Benzin o.ä. benutzen. Der Speichel mit den Keimen droht sonst in den Körper zu gelangen und Krankheiten zu übertragen. Behandlung: Nach einem Zeckenstich die Haut beobachten. Bildet sich ein roter Kreis um die Stichstelle, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Zeckenstiche an sich sind nicht gefährlich, die Krankheiten, die dadurch übertragen werden können, aber schon. Noch häufiger als FSME tritt Borreliose auf, die ebenfalls Hirnhautentzündungen verursachen kann und an der jährlich tausende Menschen erkranken. Die Symptome bei beiden Krankheiten sind zunächst ähnlich wie bei Grippe: Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen. Sie sollten unbedingt ärztlich behandelt werden. Anders als Borreliose lässt sich FSME mit Medikamenten nicht heilen. Ein Weg, sie zu verhindern, gibt es aber: Jeder sollte sich gegen FSME impfen lassen. Das hält drei Jahre, die Krankenkasse übernimmt die Kosten in den meisten Fällen. Leider machen nur wenige von diesem Schutz Gebrauch.“ Mehr unter: <link internal-link internal link in current>www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe/zeckenbiss-vorbeugen/]]> Presse news-4664 Fri, 12 Apr 2019 12:00:00 +0000 DRK unterstützt Iranischen Roten Halbmond nach Starkregen und Überflutungen https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/drk-unterstuetzt-iranischen-roten-halbmond-nach-starkregen-und-ueberflutungen/ Nach schweren Regenfällen seit dem 16. März in 31 Provinzen des Iran, vor allem in den Provinzen Golestan, Mazanderan, Khozeszan und Lorestan in der nordöstlichen Region des Iran, sind in einem großen Gebiet über zwei Millonen Menschen betroffen. Die Anzahl der Opfer ist auf 77 Personen angestiegen und rund 1.070 Verletzte sind gemeldet. Mindestens 10.170 Häuser sind beschädigt. Insgesamt ist die Bevölkerung von über 2.000 Dörfern und Städten von den Fluten im ganzen Iran betroffen.